
Vielen Menschen auf der ganzen Welt begegnet Sai Baba während des Schlafes im Traum. Auf die Frage seiner Devotees hin wie diese Träume zu nehmen seien, antwortete er in den Interviews, daß er es selbst sei, der in diesen Träumen zu den Menschen käme und mit ihnen spräche.
Nachfolgende Textauszüge sollen klären und verdeutlichen, was es mit Träumen und speziell Träumen von Sai Baba auf sich hat.
Auszug aus dem Sai Brief Nr. 68, Seite 52
Die zweite Frage:"Weshalb erscheint Swami in den Träumen nur weniger und nicht aller?"
Sai Baba:
So zu denken ist naiv. Nicht wenn ihr denkt, ihr hättet jetzt gern solche Träume, könnt ihr sie haben. Ihr denkt an viele Menschen. Aber erscheinen sie alle in euren Träumen? Nein! Es ist ein Irrtum zu glauben, Swami hätte kein Mitgefühl für euch, nur weil er nicht in euren Träumen erscheint. Swamis Mitgefühl ist ganz und gar bei jedem von euch. Träume sind nur Widerspiegelungen eures Unterbewußten. Es ist ein sehr gutes Zeichen, wenn Swami in euren Träumen erscheint. Ich erklärte euch jetzt die verschiedenen Arten von Träumen.
Manchmal habt ihr Alpträume und manchmal habt ihr Träume, die euch mit Glücksgefühl erfüllen. Alle diese Traumbilder kommen zu euch, da sie sich in eurem Unbewußten angesammelt haben. Es ist gut so, daß sie in den Träumen ihren Ausdruck finden. Die Träume sind die Spiegelungen, Reaktionen und Widerklänge dessen, was in euch ist. Dies gilt nicht für die Träume, in denen Swami erscheint. Swami erscheint nur dann in den Träumen, wenn er es will, nicht wenn ihr es wollt! Der muslimische Musiker, der gestern gespielt hat, hatte mich nie zuvor gesehen. Ich fragte ihn:"Sohn, erinnerst du dich daran, daß wir uns anläßlich eines Autounfalls in Amerika begegnet sind und daß ich dir in jenem Augenblick erschienen bin?" Als er dies hörte, rief er aus:"O mein Gott!" und weinte vor Freude. In jener Nacht erschien ich ihm im Traum und sagte ihm, er werde nach Puttaparthi zu Swamis Geburtstagsfeier kommen. Es geschah so, er kam gestern hier an.
Es gibt gewisse Träume, die verwirrend sind und in denen eure Gefühle eine aktive Rolle spielen. Ihr mögt Swami sehen, aber zur selben Zeit geraten eure Gefühle durcheinander und ihr seid verwirrt. Ihr mögt euch zu einem Zeitpunkt in Puttaparthi sehen und im nächsten Augenblick in Amerika und so weiter. Diese Träume sind nicht von Swami so gewollt. Sie sind auf schlechte Verdauung und ungutes Essen zurückzuführen. Träume, die von mir gewollt sind, sind sehr klar und lassen keinen Raum für Verwirrung oder Zweifel. Ich komme zu euch und vermittle euch, was ich euch zu sagen habe auf die direkteste Weise.
Auszug aus dem Sai Brief Nr. 68, Seite 37
Ein Devotee stellte Dr. Goldstein eine Frage bezüglich der Träume, in denen Swami erscheint.
Dr. Goldstein:
"Swami sagt, es gebe zwei Arten von Träumen: erstens
diejenigen, die aus dem Unterbewußtsein kommen, die
unzusammenhängend sind und keine Botschaft von irgend einer
Bedeutung enthalten; es sind die üblichen Träume. Zweitens gibt
es Träume, die aus dem Überbewußtsein stammen. Wenn wir von
Baba einen Traum der ersten Kategorie haben, sagen wir, dies sei
ein glücklicher Umstand, ein guter Traum, den wir nicht
interpretieren dürfen. Die andere Art Träume ist davon
verschieden: Wir sind mit Swami zusammen. Wir haben nicht den
Eindruck, geträumt zu haben, und dort erhalten wir eine
Botschaft."
"Ich möchte eine persönliche Erfahrung mit euch teilen. In einem Traum teilte mir Swami einmal etwas sehr Wichtiges, etwas wirklich Wesentliches mit. Zwei Jahre später waren wir bei Baba mit einer Gruppe von 15 oder 18 Studenten, einem Yogi und weiteren Mitgliedern der Sai Organisation. Baba sprach zu uns über Träume. Er sagte genau diese Dinge, die ich euch gerade erklärt habe. Plötzlich wandte sich Baba mir zu und sagte zu mir: 'Goldstein, erzähle den Studenten den Traum, den du vor zwei Jahren hattest.' In diesem Traum hatte mir Swami einige präzise Anweisungen gegeben, die ich natürlich beachtete. Ich hatte aber über den Traum weder mit Swami noch mit sonst jemandem gesprochen."