Wirklicher Wandel
muß im täglichen Verhalten und Tun geschehen !
Gott
hat den Menschen erschaffen,
damit dieser gemäß seiner wahren menschlichen
Natur lebe und siegreich sein möge.
Er beabsichtigt nicht, den Menschen zu einem Nahrungsvertilger zu machen,
zu einer Belastung für die Erde, zu einem Tier, welches Sklave seiner Sinne
ist.
Es
ist nicht Gottes Ziel, eine Horde von Nichtstuern und Faulenzern zu schaffen,
die harte Arbeit scheuen und sich zu fettleibigen, monströsen Gestalten
entwickeln.
Er
erschafft den Menschen nicht mit dem Gedanken,
dass dieser zeitlebens seinen Schöpfer ignorieren,
den Atman verleugnen und wie Tiere herumstreifen soll,
wobei er seine Intelligenz und sein Unterscheidungsvermögen verkümmern lässt.
- B A B A -
Gute Gesellschaft führt zu Losgelöstheit,
Losgelöstheit befreit von Täuschung.
Freiheit von Täuschung führt zu einem
stetigen Geist,
und ein stetiger Geist verleiht Befreiung.
Sathya Sai Baba; 05.09.2006
Solange
ihr euren Körper und euren Verstand unter Kontrolle behalten
wollt,
wird Gott auf Seine Art in euch wirken und euch beschützen;
aber Gott wird um vieles wirksamer,
wenn ihr die Kontrolle aus der Hand gebt
und Ihm alles, was
ihr seid, übergebt.
Sommersegen
in Brindavan 1, 1. Aufl., 1985, S. 148 (2. Aufl., 1989, S.
106)
Ist es möglich, dem Einen
einen Tempel zu errichten,
der den gesamten Kosmos durchdringt?
Kann irgendjemand dem Einen
einen Namen geben,
der in allen Lebewesen anwesend ist?
Ist es möglich, den Einen
zu baden,
der in allen Flüssen gegenwärtig ist?
Kann irgendjemand dem Einen
Essen opfern,
in dessen Leib sich der gesamte Kosmos befindet?
Der Mensch ist in seiner
Unwissenheit nicht imstande, diese Wahrheit zu erkennen.
Er unterliegt der falschen Vorstellung, er sei vergänglich.
Tatsächlich aber ist er
nicht vergänglich,
sondern der Herr der ganzen Welt.
Shivaratriansprache
- 26.02.2006
Um
die Menschheit zu erlösen,
verkörpert sich Gott in menschlicher Gestalt.
Unterliegt nicht der falschen Vorstellung,
Gott sei auf eine spezifische Form beschränkt.
Die Göttlichkeit ist kein abgesondertes Wesen,
sondern sie ist der Menschheit immanent.
Sathya Sai Baba; Ansprache
vom 14.01.2006
Gott ist eines allein.
Wenn ihr euch
jedoch auf weltliche Angelegenheiten einlassen wollt,
kommt die Dualität ins Spiel.
Aber was das
Göttliche betrifft,
gibt es in Wirklichkeit keine Dualität.
Sathya Sai Baba am 09.10.2005
Niemand ist fähig, die Handlungen Gottes zu erkunden.
Man kann
nicht erkennen,
wie Gott seine Handlungen ausrichtet in Bezug zu seiner Vergangenheit.
Sanathana Sarathi 1993
Die dreifache Einheit
Glühbirnen gibt es viele, aber der Strom ist einer
Schmuckstücke gibt es viele, aber Gold ist eins
Wesen gibt es viele, aber der Atem ist einer
Nationen
gibt es viele, aber die Erde ist eine.
Sanathana
Sarathi 1993
Von allen
kostbaren Dingen in der Welt
ist die Zeit das kostbarste.
Sinne darüber nach, wie du deine kostbare Zeit verbringst.
Deine erste
Pflicht als Mensch ist es,
Körper, Arbeit und Zeit dem Herrn zu widmen,
der die Verkörperung der Zeit selbst ist.
Vorträge über die Bhagavadgita
Seid beständig
in eurer spirituellen Disziplin und zögert niemals,
wenn ihr euch einmal dazu entschlossen habt.
Solange der Bus
in Bewegung ist, bleibt die aufgewirbelte
Staubwolke hinter ihm.
Nur wenn er
abrupt anhält, umhüllt der Staub die Gesichter der Fahrgäste.
Also geht vorwärts; bleibt stets mit eurer spirituellen Disziplin (sâdhana) befasst.
Dann wird die Staubwolke der objektiven Welt euer Antlitz nicht umhüllen.”
Sri Sathya Sai Baba,
16.5.1964, Prashanti Nilayam
Ihr müßt frei
sein, nicht nur von Furcht,
sondern auch von Hoffnung und Erwartung.
Habt Vertrauen in meine Weisheit.
Ich mache keine Fehler.
Liebt meine Unbestimmtheit,
denn sie ist kein Irrtum;
sie ist von mir beabsichtigt und gewollt.
Seid stille.
Wünscht euch nicht,
zu verstehen.
Bittet nicht darum, verstehen zu können.
Laßt das zwingende Bedürfnis,
das Einsicht fordert, los.
Liebe ist das höchste und beste Heilmittel für jedwede Krankheit
Sanathana Sarathi - Ansprache vom 08.09.1996
Leben wird
dann zu einer wunderbaren Erfahrung,
wenn es Süße bekommt durch Toleranz und Liebe.
Denn die innere Bereitschaft,
auch Menschen mit anderen
Lebensweisen zu akzeptieren,
sowie die eigene Mitarbeit an allgemeinen Aufgaben
machen das
Leben glücklich und reich.
Viele der einmal aufgestellten Verhaltensregeln,
die sich in jahrhundertlanger Befolgung als segensreich
erwiesen,
müssen nach Anpassung an die heutigen Bedingungen weiterhin
beachtet werden.
In allen Lebensbereichen haben wir Fortschritte gemacht,
daß jedoch gerade die einzigartigen Qualitäten des Menschen
nicht weiterentwickelt wurden, ist ein Jammer.
Bringt das atmische Gewahrsein,
das Bewusstsein des Göttlichen und die göttlichen Eigenschaften
zur Entfaltung,
und gebt der Liebe und dem Verständnis mehr und mehr Raum.
Für ein Leben in Frieden solltet ihr immer
eure Versprechen halten und sie nie vergessen.
Prashanti Vahini - Seite 42
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Wenn das
Leid in Wellen kommt, eines nach dem anderen, freue dich, denn das Ufer ist nah. Denke daran in Freud und Leid: Auch dies wird vorübergehen. |
Hab
keine Wünsche vor Gottes Angesicht zu bringen,
Was immer Er mit dir tut, wie immer Er dich behandelt,
Es ist das Geschenk, das Er dir am liebsten geben möchte.
Wenn
Hingabe oder, anders ausgedrückt,
Liebe zu Gott entsteht,
wird die Unwissenheit Schritt für Schritt verschwinden.
Prashanti Vahini
- Seite 88
Gleich
wo du gehst, wisse immer, daß Ich dort sein werde,
daß Ich jeden Schritt deines Weges leite.
Du bist Mein Eigen, bist Mir mir lieber als lieb.
Ich werde dich behüten, wie die Lider die Augen schützen.
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Dient allen und liebt alle.
Glaubt fest daran, daß Gott in jedem Menschen wohnt,
Und handelt stets aus diesem Glauben heraus.
Gott
hat nur einen Aufenthaltsort:
im Herzen.
Dort ist
Gott.
Gott ist im ganzen Universum.
Gott ist in allen Lebewesen.
Im Herzen aller Geschöpfe leuchtet Gott.
Nutze
die Welt als ein Übungsfeld
für deinen Opfermut, für dein Dienen,
zum Weitwerden deines Herzens, zur Läuterung deiner Gefühle -
das ist ihr einziger Wert.
Die Tür
zur Vereinigung mit Gott
durch den Weg der Hingabe
steht allen offen.
Prashanti Vahini - Seite 87
Wer
ist unser Meister ?
Du bist dein eigener Meister!
In dem Augenblick,
in dem das Geheimnis erkannt wird,
ist das Bewusstsein der Meister und Lehrer.
Es gibt keinen anderen Meister.
Es ist das Herz, das dich zum Ziel bringt.
So folge deinem Herzen.
Ein reines Herz sucht jenseits des Verstandes
und wird
inspiriert.
Es
genügt nicht, Gott zu preisen, du mußt Ihn lieben.
Aber seid nicht nur Gott-Liebende;
werdet zur Liebe selbst.
Denke daran:
Dein
wahres Wesen ist dasselbe wie das deines Nächsten.
Der andere bist du selbst mit einem anderen Namen
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Nur
Liebe kann Gottes Gnade gewinnen;
Liebe, die keinen Lohn erwartet;
Liebe, die keinen Handel kennt;
Liebe, die nie ins Wanken gerät;
Liebe, die mit Freuden weitergegeben wird
als ein Beitrag zu allem, was lebt.
Komm,
ich bin der Heiler gebrochener und beschädigter Herzen.
Ich bin wie der Schmied, der ausbessert, schweißt und richtet.
Vor
zehn Jahren betete ein Devotee zu mir in einem Lied:
"Mein Herz ist trocken geworden und mein Licht ist
ausgegangen,
mein Weg ist dunkel, mein Gehirn ist verwirrt.
Gott, mache mich wieder fit für des Lebens zähe Reise"

Gott
wird draußen vor der Türe des Pujaraumes dieses Hingegebenen
warten,
bedacht, seinen Wunsch zu erfüllen.
Wirklich,
der der Gott als seinen Diener hat, ist der wirkliche Herr.
Tagesspruch aus dem Jahre
1991
|
Sprecht: "Herr, Dein Wille geschehe !" Und dann verbindet euch mit
dem Strom Seiner Gnade ! |
| Du magst beklagen,
daß Gott hart und herzlos ist, weil Er dem Betenden nicht
antwortet, von Seinen Bildern keine Zeichen sendet, nicht aus dem "Nichts" spricht mit unzweideutigen Formulierungen besänftigend, versichernd, anzeigend. Aber, ich sage dir; Gott ist Liebe; Liebe ist Gott. Seine Form ist reine Liebe, Sein Wesen ist Glückseligkeit, Sein Lebensblut ist Wahrheit. Wenn sogar die steinigen Klippen deine Stimme zurückwerfen und antworten wenn du rufst, wird dann nicht auch das weicheste, süßeste, mit Liebe gefüllte Herz von Gott antworten ? |
Nach unserer Philosophie (Vedantas) haben wir Abstand zu entwickeln.
Da
euer Ziel ist, Abstand von der Welt zu erreichen,
wird eure Verbundenheit mit der Göttlichkeit anwachsen.
Ihr
müßt die Folgen eurer Worte und Taten sorgfältig bedenken.
So wie ihr wollt, daß andere euch achten, lieben und mit euch
umgehen,
so müßt ihr zuerst die anderen behandeln und sie lieben und
achten.
Nur dann werden auch die anderen euch Achtung erweisen.
Wenn ihr aber, ohne andere zu achten und zu lieben,
euch statt dessen beklagt, daß sie euch nicht richtig behandeln,
dann ist das lediglich eine falsche Schlussfolgerung.
Alle die
verkörpert kommen, sind Avatare,
das heißt, Teile des Göttlichen, Manifestationen von Gott.
Welches sind dann die speziellen Charakterzüge von Rama,
Krishna, Buddha, Christus ?
Warum feiert ihr ihre Geburtstage mit solch verehrender
Begeisterung ?
Die Einzigartigkeit ist diese:
Sie sind voll bewußt; ihr seid euch des Atmas (göttliches
Selbst) unbewusst, welcher die Wahrheit ist.
Bewusstsein verleiht Anmut, Majestät, Macht und Herrlichkeit.
Bewusstsein verleiht Freiheit von Bindungen, von Zeit, Raum und
Ursachenentstehung,
von Schlaf, Traum und der Fülle des Erwachens.
Für euch ist Schlaf fiktiv. Traum ist Phantasie und die Fülle
des Erwachens (wakefulness) ein vielgerichteter Strom.
Avatare sind immer wach, bewußt, erleuchtet.
Das
Haus, in welchem die Bewohner (Ehemann und Ehefrau)
ihr Leben im Schatten großer Ideale führen,
in dem sie gemeinsam die Herrlichkeit Gottes besingen
und preisen und ihre Zeit mit guten Taten verbringen,
in dem Wahrheit, Frieden in Liebe regieren,
in welchem regelmäßig aus heiligen Büchern gelesen wird
und die Sinne unter Kontrolle stehen,
und in dem alle Kreaturen gleich behandelt werden,
begründet auf dem Wissen
der gegenseitigen Verbundenheit aller Wesen;
solch ein Haus ist mit Sicherheit der Himmel auf Erden.
Die heutige
Ausbildung wird Vidya genannt, aber sie verdient diesen Namen
nicht,
wenn du die gegenwärtigen Handlungen in Betracht ziehst,
welche den Menschen und seinen Charakter ausbilden.
Ein
ausgebildeter Mensch muß in der Lage sein,
sich die innere
Freude des Atma zu eigen zu machen,
unabhängig von den ewig
wechselnden Umständen.
Er muß den Sinn und Zweck der Existenz
begriffen haben
und sich der Disziplin der Selbstverwirklichung
bewußt sein.
Die Gnade Gottes
war das Diplom,
welches sich jeder Student in alten Tagen zu
sichern suchte.
Dieses Diplom wurde denjenigen verliehen,
welche
in der Kultivierung von Moral bewandert waren
und in dem Wissen
um den Atma reine Angewohnheiten, Sinneskontrolle,
Zurückhaltung
des Geistes und die Entwicklung höchster Qualitäten verfolgten.
Heutzutage, wie auch immer, liegen die Dinge anders.
Diplome
können erworben werden, indem man einige Bücher durcharbeitet.
Heutzutage
beschäftigen sich viele gebildete Menschen
mit dem Wissen um die
Veden und Shastras und die klassische Wissenschaft.
Aber sie
haben den Glauben in die Texte verloren, welche sie so
meisterhaft beherrschen.
Sie haben Angst, wenn sie sich an die
heiligen Lehren halten,
daß sie von ihren zynischen Freunden
ausgelacht werden.
Sie haben den unehrlichen und kritischen
Argumenten nachgegeben
und ihr reiches Erbe gegen triviale
Gewinne eingetauscht.
Der
Mensch der frei von Wünschen ist,
der nicht die leiseste Neigung hat
die sinnliche Welt zu besitzen
oder zu genießen,
der keine Spur von Egoismus mehr in sich trägt
und der sich immerzu im Bewußtsein Brahmas befindet,
der ist zu jeder Zeit weit entfernt von jeder Spur von Sorgen.
Er ist fest verankert in höchster Freude und höchstem Frieden.
Folge
nicht dem Pfad trockener Logik
oder verwirre nicht dein Gehirn mit Zynismus und Vorurteilen
oder interessiere dich nicht dafür,
was andere tun oder an was sie glauben und versuche nicht,
sie zu verbessern oder zu korrigieren.
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Habe
festen Gauben in den Atma,
welcher deine ureigenste Wahrheit ist.
Erledige alle deine täglichen Pflichten und Handlungen
in dem Bewusstsein dieses Glaubens, und die prüfe dann.
Um
zur Befreiung zu gelangen,
ist eine klare Vision des Atma (göttliches Selbst) notwendig,
sie ist das Wesentlichste.
Diese
klare Vision kann durch rechtschaffenes Handeln erreicht werden.
Rechtschaffenes Leben befähigt den Atma sich zu verwirklichen,
ohne daß er vom Blick getrübt wird.
| Die
Menschen, welche Haß und Bindung in sich tragen,
sogar wenn sie im Wald als Sanyasins leben,
können dem Kummer nicht entfliehen.
Diejenigen aber, welche die Sinne erobert haben,
sogar wenn sie Hauseigner sind, |
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Freiheit kann
nicht durch Nachwuchs gewonnen werden, durch
Wohltätigkeit, durch Reisen, durch Opferungen oder Yoga.
Was für Befreiung verlangt wird, ist die Reinigung des
Selbst.
Die Regelung richtigen Verhaltens und des Lebensstiles müssen strikt eingehalten werden. |
Striktes
Festhalten an der Wahrheit und das Praktizieren von Dharma
mag große Härten mit sich bringen,
aber wenn man den Segen im Blick hat, welcher einen am Ende
erwartet,
so kann man diese auf sich nehmen und glücklich tragen.
Nur der intelligente Mensch vermag sich zu befreien,
indem er von
der Wahrheit weiß,
- der Rest wird gebunden bleiben.
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Die verschiedenen
Zeitalter sind nach der Grundlage
der vorherrschenden geistigen
Richtung benannt.
Im Kritha Yuga (Goldenes Zeitalter) wird
gesagt,
daß sich Dharma auf vier Beinen glücklich und sicher
bewegt.
Im Tetra Yuga (Silbernes Zeitalter) hat es nur noch drei
Beine,
während es im Dwapara Yuga (Kupfernes Zeitalter)
nur noch
auf gerade zwei Beinen dahintrottet.
Im Kali Yuga (Eisernes
Zeitalter), wie auch immer,
steht Dharma nur noch auf einem
einzigen Bein.
Die vier Beine sind:
Sathya (Wahrheit), Daya (Mitgefühl),
Tapas
(Einfachheit/ Bescheidenheit) und Dana (Nächstenliebe).
Die Zeitalter
wechseln nur mit der Veränderung von Dharma (Rechtschaffenheit),
nicht aufgrund des bloßen Fortschreitens der Zeit.
Dharma ist es, welches den Zeitaltern ihren Namen gibt.
Man könnte immerzu im Kritha Yuga (Goldenes Zeitalter) leben,
wenn jedermann die vier Qualitäten Wahrheit, Mitgefühl,
Einfachheit/ Bescheidenheit
und Nächstenliebe leben und erhalten
würde.
Es hängt von den Menschen selber ab,
welches Verhalten
Geschichte macht und welches das Goldene Zeitalter
in ein
Eisernes Zeitalter verwandelt.
Gesundheit ist Reichtum
Der Hauptgrund für Kummer ist Unwissenheit !
Lernt zu
sprechen, was ihr fühlt,
und handelt so wie ihr sprecht.
Von Gott kann
man nicht sagen,
daß Er herabsteigt oder aufsteigt,
denn Er ist überall.
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Alles in der
Schöpfung unterliegt dem Gesetz des Wandels; das gilt auch für den Menschen |
Ich bin
weder Guru noch Gott.
Ich bin du, du bist ich -
das ist die Wahrheit.
Es gibt
keine Trennung.
Was als solche erscheint, ist Täuschung.
Ihr seid die Wellen,
Ich bin der Ozean.
Erkennt das und seid frei, seid göttlich.
Wenn du spirituelle
Disziplin übst
um den Herren zu erreichen,
und dabei
dein ganzes Augenmerk ausschließlich auf Gott richtest,
bekommst du den Nutzen dieser gebündelten Kraft.
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Die
einzige Stärke
die der Mensch braucht,
ist Geduld.
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Kein Baum, der
gerade als Sämling gepflanzt wurde,
wird Früchte tragen.
Ihr müßt ohne Unterbrechung die vorbereiteten Disziplinen
üben.
Ohne Wachsamkeit und Ausdauer
könnt ihr die Früchte nicht
ernten.
Sadhana 1981
Der von Geburt
an unwissende Mensch
kann sich durch bestimmte Maßnahmen selbst
läutern.
Es kann dadurch geschehen,
daß er die Gesellschaft guter Menschen sucht und deren Rat
befolgt.
Das kann ihn von einem Unwissenden in einen Wissenden verwandeln.
Sadhana 1981
Der Herr
ist dir ganz nahe.
Du musst nur den Raum der Illusion verlassen,
den Vorhang der Unwissenheit beiseite schieben
und die geschlossenen Augen öffnen.
Er ist hier, direkt vor dir!
Der Nebel der Sinnenfreuden verbirgt Ihn vor dir.
Zünde
das Licht an,
dann wird die Dunkelheit weichen,
und Er wird sichtbar.
Sadhana 1981

Liebet und
achtet alle;
helft nach besten Kräften.
Bemüht euch, so nützlich, so gut und so sanft wie möglich zu
sein.
Dann wird der Ort, an dem ihr euch befindet,
ebenso heilig sein
wie Kashi,
und eure Worte werden denen der heiligen Schriften gleichen.
Diese Sadhana wird euch zur Selbstverwirklichung führen.
Sadhana 1981
Betrachtet all
euren Besitz und euer Vermögen als ein Vermächtnis,
das euch zu treuen Händen von Gott übergeben wurde.
Auch eure Familie wurde euch anvertraut,
damit ihr sie liebt, für sie sorgt und sie führt.
Ihr müßt deshalb eure Bindung an die Familie
in Gottesdienst
verwandeln
und ein Werkzeug für geistigen Fortschritt daraus machen.
Sadhana 1981
Hintergrundmusik: Bhajan "Jaya Jagadhisha Hare"