Gott wird dich nicht fragen:
"Wann und wo hast du selbstlos gedient ?"
Er wird dich fragen:
"Aus welchem Motiv hast du gedient ?"
Das
Bestreben zu dienen muß seinen Ursprung
in der inneren
Betroffenheit haben,
die
euch angesichts des Leidens anderer befällt.
Helft
so viel ihr könnt,
so
lautlos und liebevoll ihr könnt.
Überlaßt
alles weitere Gott,
der
euch die Möglichkeit zu dienen gab.
Erkennt,
daß das Leben aus selbstlosem Dienen besteht
und nicht eigennützigen Zwecken dient.
Nur durch dieses Dienen können die Menschen die Einheit
erfahren.
Uneigennütziges
Handeln ist der Grundstock für Karma-Yoga.
Die Grundlage für Yoga ist das Disziplinieren des Geistes und
des Körpers
durch uneigennütziges Dienen.
Wie
bedeutend ein Mensch auch sein mag, er muß erkennen,
daß der Sinn des Lebens darin liegt, anderen hingebungsvoll zu
dienen.
Habe
immer die Haltung eines Dieners,
das ist die beste Übung, um ein Meister zu werden.
Jeder muß sich gleich berechtigt fühlen, die Gnade zu gewinnen,
die durch Seva gewonnen werden kann.
Jeder von euch muß bereit sein, alles zu opfern - sogar euer
Leben -
für das Wohlergehen anderer, die in Not sind.
Es
liegt jedoch ein tieferer Sinn im Wort "Dienst" und
alle sollten ihn verstehen.
Es ist eben nicht nur "Dienst" tun, so gut es auch
gemeint sein mag.
Dienst heißt nicht einfach, etwas Gutes für andere tun.
Man sollte die Bedeutung von Dienst verstehen.
Deshalb sollte jeder von euch eine solche Haltung
und einen
solchen Geist eines Dieners entwickeln,
damit der Dienst, den ihr "anderen" erweist, welcher
Art er auch sein mag,
Dienst ist, der "Gott selbst" erwiesen wird. ...
Alles, was ihr tut, müßt ihr als Verehrung Gottes tun,
ohne Verlangen und Erwartung von Belohnung und einfach als eine
Pflicht und ein Privileg.
Quelle: Spiritual Directives, S. 38
Bei
jedem Dienst muß an erster Stelle das Ego aufgeopfert werden,
da das Ego die Blockade für den richtigen Einsatz des Mindes
bildet.
Quelle: Horizonte, S. 135

Frage an Baba:
"Welche
Haltung muß ich einnehmen,
damit ich meine Aktivität Dir als
selbstloses Seva übergeben kann?"
Antwort:
"Der
Grundton von selbstlosem Seva ist ... Diene nicht, um Belohnung
zu erhalten, Aufmerksamkeit zu erregen oder Dankbarkeit zu
ernten, oder aufgrund eines Gefühls von Stolz auf deine eigene
Überlegenheit, was Geschicklichkeit, Wohlstand, Status oder
Autorität angeht. Diene, weil du von Liebe getrieben wirst.
Wenn du Erfolg hast, schreibe den Erfolg der Gnade Gottes zu, die dich getrieben hat, als Liebe in dir. Wenn du scheiterst, schreibe das Mißlingen deiner eigenen Unzulänglichkeit, Unaufrichtigkeit oder Unwissenheit zu. Überprüfe die Handlungsmotive, befreie sie gründlich von jedem Überrest von Ego (wört.: desinfiziere sie von jeder Spur von Ego).
Wirf die Schuld nicht auf die Empfänger des Seva oder auf deine Mitarbeiter oder auf Gott."
Quelle: Spiritual Directives
Ihr
glaubt vielleicht, es seien eure Geschäfte,
euer Beruf und
andere Verpflichtungen,
die euch im Leben stützen.
Nein !
Früher oder später werdet ihr sie aufgeben müssen.
Der einzig ständige Besitz, den ihr habt, ist Seva - der Dienst
am Mitmenschen.
Jene Dinge gleichen vorüberziehenden Wolken, sind flüchtig
und unbeständig.
Solange ihr lebt, mögen euch vielleicht Geld, eine Fabrik oder
ein Geschäft gehören.
Wenn ihr aber den Körper verlassen habt, gibt es keine solchen
Besitztümer mehr.
Opferbereitschaft, Liebe und selbstloses Dienen aber begleiten
euch über dieses Leben hinaus.
Allein das, was mit euch geht, ist euer wahrer Besitz - nichts anderes.
Sathya Sai Baba anläßlich der IV. Weltkonferenz 1985
Seva ist in all seinen Formen auf der ganzen Welt vor allem spirituelle Disziplin, geistige Reinigung.
Ohne die Inspiration aus dieser Geisteshaltung wird der
Wunsch
anderen zu dienen,
unweigerlich verebben oder er wächst sich in Stolz aus
Glaube
nicht, du könntest durch Seva die Welt verändern oder neu
gestalten.
Ob du das kannst oder nicht hat keine Bedeutung.
Der
wahre Wert von Seva, dessen sichtbarste Auswirkung,
ist deine eigene Veränderung und Neugestaltung.
Betrachte das Dienen als spirituelle Übung -
dann wirst du demütig und glücklich sein.
Dem Gebenden steht immer göttliche Fügung zur Seite.
Ja,
Ich werde denen, die sich selbst geben,
unermeßliche Freude und Seligkeit schenken -
und
was noch mehr ist, Ich werde sie bei der Hand nehmen
und sie die blütenbestreuten Pfade zur ewigen Glückseligkeit
führen.

O Herr, nimm meine Liebe O Herr, nimm meine Hände O Herr, nimm meine Seele O Herr, nimm meine Gedanken O Herr, nimm mein Alles - Gebet, gegeben von Sai Baba - |
alle Zitate von Sri Sathya Sai Baba
