Ein Mann -

eine Frau  -

 

ein Gott !

 

Der Mensch muß sich dem Dharma widmen und sich immer mit Dharma beschäftigen,
damit er in Frieden leben und die Welt sich des Friedens erfreuen
kann.

Er kann weder wirklichen Frieden noch die Gnade des Herrn durch irgendein
anderes Mittel erlangen, als durch ein Leben auf der Basis von Dharma.

Dharma ist das Fundament für das Wohlergehen der Menschheit;
er ist die Wahrheit, die für alle Zeiten andauert.

 Wenn es dem Glanz von Dharma nicht gelingt,
menschliche Beziehungen zu erleuchten, wird die
Menschheit von der Nacht des Leides eingehüllt.

Dharma Vahini, Kap. 1

 

 

Die göttliche Liebe und die Liebe im Menschen sind nicht voneinander getrennt. Aber zwischen weltlicher Liebe und göttlicher spiritueller Liebe besteht eine große Kluft. Gottes Liebe ist selbstlos. In Gott ist keine Spur Selbstsucht; deshalb ist die göttliche Liebe rein. Um diese weite Liebe erfahren zu können, dürfen wir nicht in Engstirnigkeit und Engherzigkeit verharren. Eure Liebe ist voller Selbstsucht.

Ein kleines Beispiel: Im modernen Zeitalter halten die jungen Menschen ihre kleine Liebe für sehr groß. Sobald sie die Schule verlassen, suchen sie Arbeit und heiraten. Zu Beginn erscheint ihre Liebe grenzenlos, und die eigene Frau stellt für den Mann das ganze Leben dar. Das junge Paar macht einen Spaziergang am Strand. Der Ehemann sieht auf dem Weg einen Dorn liegen. Aufgrund seiner intensiven weltlichen körperlichen Liebe zu seiner Frau faßt er sie sogleich bei der Hand und warnt sie, denn seine Liebe sucht zu verhindern, daß sie auf den Dorn tritt. Nach drei Monaten gehen sie wieder spazieren. Der Ehemann sieht wieder einen Dorn und sagt nur:" Dort liegt ein Dorn, paß auf!" Bereits nach drei Monaten hat sich die Liebe verringert. Nach sechs Monaten gehen sie an einem Garten vorbei. Wieder sieht der Mann einen Dorn und sagt: "Kannst du nicht den Dorn da sehen? Bleibe zurück!"

Die körpergebundene Liebe wird von Monat zu Monat weniger. Es ist nur dem Namen nach Liebe, aber es ist keine wahre Liebe. Die sogenannte Liebe ist nur Anhaftung, Bindung.
Aber Gottes Liebe ist anders. Sie dauert an, ist ewig und selbstlos.

Sathya Sai Baba
Rede vom 17.07.1997 anläßlich der Weltjugendkonferenz

 

 

 

... daß auch in der Familie Befreiung erreichbar ist;

man muß lediglich strikt dem Dharma folgen,
der für dieses Lebensstadium vorgeschrieben ist.

Dharma Vahini, Kap. 8

 

Khalil Gibran:

Von der Ehe

 

Dann sprach Almitra abermals und sagte: Und was ist mit der Ehe, Meister?

Und er antwortete und sprach:

Ihr werdet zusammen geboren, und ihr werdet auf immer zusammen sein.

Ihr werdet zusammen sein, wenn die weißen Flügel des Todes eure Tage scheiden.

Ja, ihr werdet selbst im stummen Gedenken Gottes zusammen sein.

Aber laßt Raum zwischen euch.

Und laßt die Winde des Himmels zwischen euch tanzen.

Liebt einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel:

Laßt sie eher ein wogendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen sein.

Füllt einander den Becher, aber trinkt nicht aus einem Becher

Gebt einander von eurem Brot, aber eßt nicht vom selben Laib.

Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber laßt jeden von euch auch allein sein,

So wie die Saiten einer Laute allein sind und doch von derselben Musik erzittern.

Gebt eure Herzen, aber nicht in des anderen Obhut.

Denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen umfassen.

Denn die Säulen des Tempels stehen für sich,

Und die Eiche und die Zypresse wachsen nicht im Schatten der anderen.

Quelle: Khalil Gibran, Der Prophet

 

Gleichgültig wie schlecht oder niedrig der Ehemann ist,
die Frau muß ihn durch Liebe umstimmen, korrigieren und ihm helfen,
den Segen des Herrn zu gewinnen.

Es ist nicht richtig, das Gefühl zu haben,
daß nur ihr Fortschritt wichtig ist und seine Besserung und Erhebung sie nichts angeht.

Andererseits muß sie glauben, daß das Wohlergehen des Mannes,
die Freude des Mannes, die Wünsche des Mannes,
die Rettung des Mannes auch für sie das Allheilmittel sind.

Solch eine Frau wird automatisch die Gnade des Herrn empfangen,
ohne besondere Anstrengung;
sie wird über sie ausgeschüttet werden;
der Herr wird immer an ihrer Seite sein und ihr in allem freundlich gesinnt sein.

Durch ihre Tugendhaftigkeit wird sie die Rettung des Ehemannes sichern.

Dharma Vâhinî - Kapitel 4 Dharma der Frau

 

Das Dharma der Frau - Die Reise zu ihr Selbst

 

Die Frau hat durch ihr Frausein die Würde und die Bürde, das Familienleben zu gestalten. Der Mann kommt nach Hause und beschützt. In Notzeiten kämpft er für seine Familie, seine Gemeinde und sein Land.
Wenn dieses Modell heute auch angegriffen wird, so ist es doch ein natürliches Modell, das funktioniert. Die Frau hat nach der Evolution viel zu tragen ...
Quelle: Menschwerden - Gespräche mit Dina Rees

 

 

So wie die Monogamie für Frauen gilt, so gilt die eheliche Treue für Männer.

Genauso wie Frauen einen Mann und nur einen als ihren Herrn und Ehemann betrachten
sollen, so soll auch der Mann einer Frau und nur einer
als seiner Gefährtin, seiner Ehefrau, treu sein.

Sie muß den Ehemann als Gott betrachten, ihn ehren und ihm dienen und seinen
Wünschen folgen, um ihre Pflichten als einzige Gefährtin zu erfüllen;

genauso sollte der Mann seine Ehefrau als „Herrin des Hauses“ achten und entsprechend
ihren Wünschen handeln, denn sie ist die Verkörperung des Wohlstands im Heim.

Nur dann verdient er den Status eines „Menschen“.

Dharma Vahini, Kap. 6

 

 

Name und Ruhm,

Ehre und Unehre,

Laster und Übel,

das Gute und das Schlechte

gelten für Mann und Frau gleichermaßen.

Es kann keine Rede davon sein, daß Frauen gebunden sind und Männer frei;
beide sind gleichermaßen durch die Regeln von Dharma gebunden.

Beide werden dem Adharma verfallen,
wenn sie sich ohne Rücksicht auf die
Forderungen
der vier oben genannten Eigenschaften verhalten.

Auch Männer sind in bezug auf bestimmte Angelegenheiten ebenso wie Frauen gebunden;

Männer haben kein Recht, bestimmte Dinge zu tun.

Es gibt einige wichtige Versprechen zwischen Ehemann und Ehefrau.

Dharma Vahini, Kap. 6

 

Es gibt keine Regel, daß ein Mensch dann, wenn er zu Hause
mit Schwierigkeiten im spirituellen Bereich konfrontiert wird,
zur Loslösung von der Welt
Zuflucht nehmen sollte.

Wenn ein Ehemann ohne die völlige Zustimmung
der Frau so handelt, kann das niemals Früchte tragen.

Das beste, was er tun kann, ist,
das Haus mit der Frau zu verlassen und sich als Einsiedler zurückzuziehen
und am Dharma dieses neuen Stadiums festhalten.

Wenn Kinder da sind, die Aufmerksamkeit und Fürsorge brauchen,
wird in die
sem Stadium der Rückzug
selbst von den heiligen Schriften nicht
befürwortet.

Die Schriften fordern deshalb,
daß ein Mensch bis zum Alter von 48 Jahren in der Familie bleiben muß,
ob es angenehm oder unangenehm ist.

Man muß in ihr bleiben und darum kämpfen,
den eigenen Dharma ohne Behinderung zu leben.

Wenn Behinderungen auftreten, weiht auch sie dem Herrn,
nehmt sie ruhig als sein Spiel und seinen Plan an;

das ist der Weg, der Disziplin in der Familie zu folgen,

der Pfad für beide, für Mann und Frau.

Dharma Vahini, Kap. 8

 

Ausschnitt aus einem Interview von Igor Vodacak mit Sai Baba

Freundin oder Schwester?

"Bevor ihr verheiratet seid, solltet ihr alle jungen Frauen als eure Schwestern und alle älteren Frauen als eure Mütter ansehen."

Diese Worte Babas sahen viele junge Menschen aus meinem Land als sehr radikal an. Sie meinten, dies beträfe nur die indischen Jugendlichen, vor allem Babas Studenten, und könne nicht so ohne weiteres im Westen angewandt werden. Etwa zwanzig Tage später, im kleinen Interviewraum, versuchte Ljubica, die "Mutter" unseres Zentrums, mein Verhalten Baba gegenüber zu rechtfertigen, der mich schalt, da ich mit einem Mädchen befreundet bin: "Aber Swami, im Westen ist es schwierig, .........." Baba unterbracht sie und sagte: "Es ist überall gleich. Vor der Hochzeit sind sie Bruder und Schwester. Freundschaft ist nicht gut für den Geist (mind)." Dann schaute er mich an und sagte: "Wenn du heiraten möchtest und deine Eltern es dir erlauben, dann heirate, aber nicht diese Freundschaften!" Einige Minuten später deutete er auf ein Mädchen aus meiner Gruppe und fragte mich: "Wer ist sie?" Ich antwortete: "Meine Schwester," obwohl ich sie nicht wirklich so betrachtete. Baba war mit meiner Antwort unzufrieden und fragte mich nochmals: "Wer ist sie?" Ich wiederholte die Antwort, allerdings mit wenig Überzeugung. Als Baba mich sehr geduldig dasselbe ein drittes Mal fragte, konnte ich nicht mehr anders, als zu antworten: "Wir studieren zusammen, sie ist meine Freundin." Als hätte er nur auf diese Antwort gewartet, sagte er sofort: "Eine Freundin ist etwas ganz und gar anderes als eine Schwester." Nach wenigen Sekunden fügte er hinzu: "Manchmal schaust du sie nicht wie eine Schwester an und sie dich nicht wie einen Bruder." Ein wenig verschämt, versuchte ich hastig, mich zu rechtfertigen: "Aber Swami, ich versuche wirklich, sie wie eine Schwester anzusehen."

Baba machte eine Bewegung, als wolle er mir eine Ohrfeige geben und wiederholte in väterlich strengem Ton: "Versuchen, versuchen?" und fügte sehr gewichtig hinzu: "Du mußt!"

Er zeigte daraufhin auf alle anderen, die im Raum waren und sagte zu mir (diesmal sehr liebevoll): "Sie alle sind deine Schwestern und Brüder. Dies ist die Bruderschaft der Menschen und die Vaterschaft Gottes."

Ich habe während vieler Tage nach dem Interview über diese Worte nachgedacht und es wurde mir klar, daß eine Schwester-Bruder-Beziehung die reinste Form einer Beziehung ist, die zwischen jungen Menschen vor der Heirat möglich ist. Diese Art der Beziehung erfordert vollständige Aufrichtigkeit, die Reinheit der Gedanken und Gefühle und ebenso Vertrauen und Achtung. Wenn wir diese Bruder-Schwester-Beziehung in die Tat umsetzen, bedeutet das nichts anderes, als andauernd gegen den starken Strom negativer Gedanken anzukämpfen und "Nein!" zu sagen zu einem völlig degenerierten System von Werten und Idealen. Es bedeutet, den Mut zu zeigen, kein willenloser Nachahmer zu sein, sondern etwas anderes, nämlich göttlich zu sein.

Genau das war die Frage, die Jagadeesan Tausenden von jungen Männern und Frauen während einer seiner Ansprachen zu Beginn der Konferenz* stellte: "Habt ihr den Mut, anders zu sein, habt ihr den Mut, göttlich zu sein?" Es war wundervoll zu hören, wie Tausende mit "JA!" antworteten und es war sehr inspirierend, die leuchtenden jungen Gesichter um mich herum zu sehen, die große Hingabe und die Bereitschaft zum Ausdruck brachten, entsprechend Babas Idealen zu leben.

Igor Vidacak, Koordinator für die Arbeit der Jungen Erwachsenen in Zagreb
Ein Ausschnitt aus dem Text "Freundin oder Schwester?" im Sathya Sai Brief Nr. 63 (Herbst 1997)

* Vom 16. bis 19. Juli 1997 fand in Prashanti Nilayam die erste Welt-Jugend-Konferenz statt mit über 14.000 Jugendlichen, davon 2.000 aus Ländern außerhalb Indiens. Baba sprach an jedem der vier Tage zu der Jugend der Welt.

 

 

... Keiner, der sich mit der Frage der Sexualität beschäftigt hat, sei er nun Physiologe, Psychiater oder Sexualforscher, hat erkannt, was während der geschlechtlichen Vereinigung im subtilen, ätherischen und fluidischen Bereich vor sich geht.

Alle wissen, daß es zu Erregungen, Spannungen und Entladungen kommt, die sogar klassifiziert wurden. Sie wissen allerdings nicht, daß es bei rein körperlicher, biologischer, egoistischer Sexualität in den subtilen Sphären zu allen möglichen vulkanartigen Ausbrüchen kommt, die sich durch sehr grobe Formen und äußerst dichte Emanationen in dunklen, verschwommenen Farben manifestieren, in denen Rot - ein sehr schmutziges Rot - dominiert ....

All diese Emanationen werden von der Erde aufgesogen, wo schon finstere Wesenheiten darauf warten, ihr Mahl zu halten und sich diese lebenswichtigen Energien gut schmecken zu lassen. Es handelt sich um wenig entwickelte Kreaturen, die sich oft bei Verliebten nähren.

Ihr staunt, aber das ist die reine Wahrheit: Verliebte geben Festmahle in der unsichtbaren Welt. ...  

... Versteht mich nicht falsch. Ich behaupte nicht, daß Mann und Frau einander nicht lieben dürfen. Im Gegenteil, sie sollen einander viel Liebe schenken, aber in einer höheren, lichtvolleren Ausdrucksform. Das heißt, anstatt sich mit einem Austausch auf physischer Ebene zu begnügen, einander zu erregen, zu befriedigen und dann zu schnarchen, müssen sie sich der Wichtigkeit, ja sogar der heiligen Bedeutung des Geschlechtsaktes bewußt sein. ...

Quelle: Omraam Mikhael Aivanhov: Die Sexualkraft oder der geflügelte Drache, Prosveta Verlag

 

 

Alle der Täuschung (Maya) unterliegenden Wesen haben zwei Tore,
durch die "Maya" Zugang zu ihnen findet:

Das Verlangen nach Sexualität und das Verlangen der Zunge.

Beide Bedürfnisse muß der Mensch besiegen,
denn sie verursachen Leid, solange sie vorhanden sind.
Lebe die Liebe, Prema Vâhinî, 3. Aufl., 1993, S. 89

 

Werde Herr über deine Zunge;

dann kannst du auch die Sexualität meistern.

Mensch und göttliche Ordnung, Gîtâ Vâhinî, 1. Aufl., S. 188 (3. Aufl., 1993, S. 194)

 

 

 

Der Arzt sprach von Familienplanung und von künstlichen Verhütungsmethoden,
die hier propagiert werden.

Solche Methoden mögen zwar scheinbar Erfolg haben,
aber sie bergen große Gefahren in sich.

Sie verderben den Charakter
und führen unweigerlich zum Verfall der moralischen Standhaftigkeit,
welche den Menschen ihre innere Kraft gibt.

Die Beschränkung muß von innen kommen und nicht von außen.

Sathya Sai Baba spricht, Bd. 5, 1. Aufl., 1995, S. 149

 

Geburtenkontrolle mit künstlichen Mitteln ist ein unsinniger, falscher Schritt. Das ist, als ob man den Kopf abschlägt, weil die Türe zu niedrig ist und man sich beim Eintritt nicht bücken will.
Ihr müßt die Möglichkeiten entdecken, mehr Nahrung anbauen zu können, z. B. die Nutzbarmachung des riesigen natürlichen Reichtums an Grundwasser.

Künstliche Mittel zur Verhinderung von Empfängnis werden Ausschweifung und außereheliche Geschlechtsbeziehungen fördern, die des Menschen unwürdig sind. Jene, die diese gefährliche Taktik empfehlen, sollten lieber Selbstkontrolle und Selbstbeschränkung durch Yoga und Dienst am Nächsten fördern. Diese Methoden werden in den heiligen Schriften von den Weisen befürwortet, denen die verheerenden Folgen unverantwortlicher Vaterschaft oder enttäuschter Mutterschaft bekannt waren. Die unschuldigen, unwissenden Opfer derartiger Beeinflussung können sehr wohl in der Meisterung ihrer niederen Instinkte geschult werden, um sie sublimiert in nützlichere Bahnen lenken zu können. Ohne innere Vorbereitung und ohne den eigenen Entschluß können solch künstliche Maßnahmen zu schweren Komplexen und zu geistiger Verwirrung führen.

Der Weg nach Innen, Sâdhana 1. Aufl., 1981, S. 202, Nr. 16 (4. Aufl., 1993, S. 215 f)

 

 

 

 

Frage und Antwort: Kann Lust Swami gewidmet werden ?

Thwam:

Swami hat Handlungen erwähnt, die Swami gewidmet sind.
Und Lust ? Kann diese auch Swami gewidmet werden?

Swami:

Ja, natürlich. Warum nicht ?
Wenn du Mich im Zustand der Lust ansiehst, wirst du sofort gereinigt.
Du wirst dir keine Sorgen mehr darüber machen, denn es wird in Liebe verwandelt werden.

Sieh dieses kleine Beispiel:
Du hast ein kleines Kind und wenn du es auf deinen Schoß setzt, verwöhnst du es mit Liebe und Zärtlichkeit. Eigentlich siehst du Mich in diesem Kind.
Wenn wir jetzt den Fall deiner Frau nehmen, so empfindest du in deinem Mind Lustgefühle und die Begierde danach, den anderen zu besitzen. Aber wenn du Mich in deiner Frau siehst, werden diese Gefühle automatisch weniger werden und du wirst eine ebenso reine Liebe für sie empfinden.

Wenn sich so eine Liebe entwickelt, verschwinden Gefühle von Mein und Dein. Du fängst an, Mich in den anderen zu sehen. Die Reinheit des Geistes ist essentiell, bevor man die Spiegelung des Atma sehen kann.

Du siehst diesen kleinen Stein (wir fuhren im Auto und Baba zeigt auf einen großen Stein, der auf einem viel kleineren lag.)
Dies ist ein Beispiel für die Anhänglichkeit an weltliche Begierden. Zunächst scheint unsere Anhänglichkeit gering, aber sehr bald wird sie schwer durch so viele Pflichten und Verantwortung, so daß es nicht leicht ist, diese große Last abzuschütteln - wie diesen Stein.

Es gibt verschiedene Entwicklungsebenen, durch die ein Individuum geht.
Die höchste ist die des Paramatma, die Yastika heißt. Yastika transzendiert die Sinne.
Dann gibt es die Stufe der individualisierten Seele oder Jiva Atma, genannt Astika. Naasti gehört zum Körperbewußtsein und wenn ein Jiva (individuelle Seele) sich in das Körperbewußtsein begibt (geboren wird) und in all seinen körperlichen Begierden Erfüllung sucht, dann heißt dieses Stadium Astika-Naastika (die individuelle Seele ist noch voll mit ihrem Körper identifiziert).
Das Gegenteil davon heißt Astika-Yastika, wenn Jiva (individuelle Seele) sich auf die Stufe von Paramatma (göttliches Selbst) begibt.

Sathya Sai Baba
Auszug aus "Vision of the Divine", Seite 97

 

 

 

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