"Die Manifestation des Linga ist ein Teil meiner Natur. Ihr müßt durch dieses Ereignis eine Ahnung der Göttlichkeit bekommen und darin ein Zeichen unendlicher Gnade erkennen. So wie OM das "Klangsymbol" Gottes ist, so ist das Linga das "Gestaltsymbol" oder das sichtbare Zeichen Gottes - das bedeutungsvollste, das einfachste und das am wenigsten mit Eigenschaften behaftete Symbol. Das Linga bedeutet das, worin diese sich ständig verändernde Welt aufgeht und verschmilzt. Letzten Endes gehen alle Formen im Formlosen auf. Shiva ist das Prinzip der Zerstörung aller Namen und formen, aller Wesen und Individuen. Folglich ist das Linga das klarste Zeichen des Entstehens und des Verschmelzens."

Sanathana Sarathi März 1999

 

 

Das Goldene Lingam-Photo von Sai

 

Im Mai 1991 materialisierte Sai Baba ein sehr symbolträchtiges goldenes Ei,

welches mehrere Bezeichnungen hat. Baba sagt, daß das Hiranyagarbha Lingam (Goldenes-Herz-Lingam) das gesamte Universum in mikroskopischer Form enthält. Es sei die Manifestation der Dreieinigkeit von Brahma, Vishnu und Shiva (Gott als Schöpfer, Bewahrer und Zerstörer). Es sei ebenfalls das atmische Bewußtsein (Heiliger Geist), welches wie ein Faden durch eine Perlenkette verläuft. Es sei auch das bzw. unser spirituelles Herz. Im Museum der Spirituellen Erbschaft in Puttaparthi gibt es ein Zitat Babas, in dem er sich auf das Lingam im Allgemeinen bezieht als der "kosmische Samen der Schöpfung".

Nachdem Sai Baba dieses kundtat sagte er, es sei ein großer Segen für jeden, dieses Photo zu erhalten und es solle in keinem Heim fehlen. Seine Energie würde dadurch Wunder wirken. Es war das erste Mal, daß man Baba so etwas über ein Photo sagen hörte.

Dr. M. Doraisingham, den ich nie persönlich getroffen habe, schickte mir dieses Photo aus England mit folgender Geschichte:

Baba hatte gerade, auf der Rednerbühne der alljährlichen Sommerversammlung in Brindavan stehend, das Goldene Lingam materialisiert.

Anschließend bat Baba Professor Sampath, das Lingam einige Zeit zu halten, damit er, Baba, dem Kulturprogramm der Studenten zuschauen könne. Professor Sampath, Vizekanzler des Sri Sathya Sai Institutes für höhere Gelehrsamkeit, Puttaparthi/Südindien, wurde unbeschreiblich nervös. Während der Stunde, in der Professor Sampath das Lingam hielt, wurde ihm warm und er sagte, er hätte sich die ganze Zeit in einem "Zustand höchster göttlicher Ekstase" befunden.

Nach Beendigung des kulturellen Programmes erlaubte Swami sich einen kleinen Scherz mit Professor Sampath. Er berührte die Robe von Professor Sampath als ob er Staub abstreife. Später, als sie zusammen im Wagen fuhren, bat Baba Professor Sampath um das Goldene Lingam. Nervös wegen der Rückgabe des Lingams an Baba suchte Professor Sampath überall; in seiner Hemdtasche, Hosentasche und auf dem Autositz. Aber er konnte es nicht finden. Endlich lachte Baba erfreut auf und sagte, daß er das Goldene Lingam dorthin zurückgeschickt habe, wo es hergekommen sei.

Dr. Doraisingham fuhr fort:"Swami sagt, daß er das ganze Universum mit dem Wort AUM nach seinem Willen und Belieben gestaltet habe. Dies beweist er hier erneut durch die Schöpfung dieses mikroskopischen Universums mit einem Wink seiner Hand in wenigen Sekunden, durch seinen überlegenen Willen. Dies ist die unglaubliche Macht unseres obersten Herren Sai, dessen Ruhm wir nicht ergründen können. Wir können aber eine kleine Ahnung davon bekommen, durch Beispiele wie dieses Ereignis. Das große Wunder. Alle Ehre sei unserem geliebten Herren Sai, der unsere liebste Vater- und Muttergottheit ist."

Dr. Doraisingham sagte auch, daß er am 07. Juni 1991, als er zum Darshan ging um Baba zu sehen, an einem toten Kind am Straßenrand vorbeikam, das von seiner Mutter gehalten wurde. Der Arzt hatte gerade das Goldene-Lingam-Photo erhalten. Er hielt es an das Kind, das gerade aus einem überfüllten Bus gefallen und dabei umgekommen war. Viele Male sang er "OM Sai Ram" während der zu Sai Baba betete und dabei Brust und Bauch des Jungen massierte. Das tote Kind wurde durch die durch das Foto wirkende Energie Sai Babas ins Leben zurückgeholt. Am nächsten Tag, bei einem Interview mit einem Freund Dr. Doraisinghams, bestätigte Sai Baba diesen Vorfall. Baba drängte den Arzt, die Behandlung des Kindes mit dem Foto abzubrechen und sagte später zu Professor Anil Kumar:"Das Kind war zu diesem Zeitpunkt tot."

Im Januar 1994, als der Autor (Connie Shaw) in Huston, Texas, USA, eine Rede über das Lingam-Photo hielt, wurden einige Leute auf der Stelle geheilt; allein dadurch, daß sie die betroffene Region damit berührten. Zum Beispiel wurden einige Leute, die derzeit unter Kopfschmerzen litten, augenblicklich von ihrem Schmerz befreit. Ein Mann, der unter Nierensteinen litt, hielt das Photo an den unteren Rückenbereich in der Nierengegend und die scharfen stechenden Schmerzen verschwanden.

Als Sai unsere Familie im Januar 1995 nach Indien rief, hatten wir das Glück, Dr. John Davis, ehemals aus Boulder, Colorado und Seattle, Washington, kennenzulernen. Während der Sozialkontakte die wir pflegten, erzählte er mir über Babas Anleitungen in seinem Januarinterview mit John. Neben anderen bemerkenswerten Begebenheiten trug Sai John auf, neun Mal Rama, Rama zu sagen, während er sein (Queck-?)Silberlingam in kreisförmigen Bewegungen über das Sai-Lingam-Photo rieb, woraufhin es für jeden der Patienten, der zu John kam um geheilt zu werden, die von Form und Struktur passende Vibuthi-Asche produzierte.

Baba stand auch einmal über 15 Minuten lang auf Johns Händen und sagte dann:"Jetzt hast du heilende Hände." Dr. Davids wurde vor kurzem zum Leiter der Abteilung für Alternative Medizin des neuen hochspezialisierten Krankenhauses in Puttaparthi/Südindien, ernannt. Er richtet dort auch gerade eine Schule für Alternative Medizin ein.

John Davis, ein Rolfer und Chiropraktiker, führte an mir während desselben Indienaufenthaltes eine tiefgreifende Heilung durch. Sein Rolfing jedoch, ist nur für die mutigsten seiner Patienten anzuraten, da es zeitweise recht qualvoll (psychisch und physisch) ist, wenngleich der Schmerz immer nur von kurzer Dauer ist. Neben dem Untersuchungsbett hängt ein überdimensionales Wandbild von Baba, der das Goldene Lingam hält.

Jeder, der diesen Hintergrundartikel erhält, wird seine eigenen kreativen Wege finden, um das Photo, abgesehen vom auf den Altar stellen, zur Liebe, Hilfe und Nützlichkeit zu verwenden.

 

Anmerkung: Das Lingam-Farbfoto hat ein Format von 15 x 21 cm und kann in Photogeschäften Puttaparthis für weniger als einen US-Dollar erworben werden. Eine andere Möglichkeit ist, sich das Foto von dieser Webseite zu kopieren und in beliebiger Größe auf Fotopapier auszudrucken. Eine Bezugsadresse in Deutschland oder Europa gibt es nicht.

 

Text im Original von Connie Shaw, übersetzt von Sylvia Klingspohn

 

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