Eine ungeheure Aura von Licht erleuchtete den Himmel über dem Dorf,
in dem Christus geboren wurde.

Es hieß, daß Er, der die Dunkelheit des Übels und der Unwissenheit
überführen sollte, geboren worden war,

um Licht und Liebe in den Herzen der Menschen
und den Ratsversammlungen der Menschheit zu verbreiten.

Das Erscheinen des Lichtes und andere Zeichen
diese andämmernde Ära anzukündigen, sind normal,
wenn göttliche Inkarnationen auf die Erde kommen.

Jesus kam, die Dunkelheit zu zerschmettern,
welche die Erde durchdrungen hatte

und die Aura des Lichtes war ein Zeichen,
welches dieses Ereignis ankündigte.

Der Meister kam als Antwort auf das menschliche Gebet:

"Tamaso maa jyothir gamaya." -
von der Dunkelheit führe uns zum Licht.

- Sathya Sai Baba -

Wann wurde Jesus wirklich geboren?

 

Heute feiern wir den Tag der Geburt Christi.

Es heißt, daß drei Könige von einem Stern zu Jesus' Geburtsort geführt wurden, als er in einer Krippe geboren wurde. Einer von ihnen bemerkte, als er das Jesuskind sah:"Dieses Kind wird Gott lieben." Ein zweiter sagte:"Nein, Gott wird ihn lieben." Der dritte sagte:"Wahrlich, er ist Gott selbst."

Die wahre Bedeutung dieser drei Aussagen ist: Gott zu lieben heißt, sein Bote zu sein. Von Gott geliebt zu werden heißt, Sohn Gottes zu sein. Das letzte Stadium ist die Einheit mit Gott; so wie Jesus sagte:"Ich und mein Vater sind eins." So sind alle Menschen Boten Gottes. Das heißt, sie sollten ihre eigenen göttlichen Qualitäten entwickeln. Wann können die Menschen sich als "Söhne Gottes" bezeichnen? Bedenkt, welch reine Handlungen von Gott selbstlos und zum Wohle aller verrichtet werden. In Ihm ist keine Spur von Eigeninteresse. Alles, was Er tut, sagt oder denkt, geschieht zum Wohle anderer. Alles, was die Menschen dagegen tun, sagen oder denken, ist aus Egoismus heraus geboren. Die Menschen sind zu Marionetten in den Händen des Egoismus geworden. Die Menschen können sich selbst nur dann als "Söhne Gottes" bezeichnen, wenn sie völlig frei von Egoismus sind und göttlich werden. Um euch selbst "Sohn Gottes" zu nennen, müßt ihr die Eigenschaften des Vaters verwirklichen.

Sathya Sai Baba am 23.12.1994
Quelle: Sanathana Sarathi Januar 1995

 

Jesus war ein Mensch, dessen einzige Freude es war, göttliche Liebe zu verbreiten, auszustrahlen, zu empfangen und durch sein Leben zu verwirklichen.

Es gibt verschiedene Theorien über das Datum der Geburt Jesu, die sich auf “den hellen Stern, der bei seiner Geburt erschien", beziehen. Wie man sagt, erscheint dieser Stern alle achthundert Jahre. Manche behaupten, sein Geburtstag sei der fünfzehnte September, aber er wurde vor 1980 Jahren am 28. Dezember morgens um 3.15 Uhr geboren. Der Stern, der nur alle achthundert Jahre erscheint, hat nichts mit der Geburt Jesu zu tun. Es gibt kein Gesetz, daß ein Stern erscheinen muß, wenn die göttliche Energie sich auf Erden inkarniert. Das ist nur ein Glaube seiner Anhänger. Jesus selbst ist ein “Stern" von unendlicher Bedeutung, der einen Glanz von unvergleichlicher Herrlichkeit verbreitet. Wozu braucht man noch einen anderen Stern von geringerer Leuchtkraft?

SSB, Weihnachtsrede 1979

Der Name Jesus wird heute auf der ganzen Welt
wegen seiner grenzenlosen Liebe verehrt.

Er diente den Armen und Verlorenen und gab schließlich sogar sein Leben als Opfer hin. Wie viele Menschen, die sich Gläubige nennen, folgen wohl seinen Lehren?
Viele Menschen behaupten, daß sie Rama verehren, inwiefern folgen sie ihm aber nach? Wie viele von denen, die sich zu Krishna bekennen, leben nach seiner Lehre? Es gibt viele Menschen, die sich Sai Devotees nennen. Wie viele folgen der Botschaft Sais? Wenn jeder die Antwort in seinem Innern sucht, so wird er feststellen, daß sie gleich Null ist. Wer ein wirklicher Anhänger Sais sein will, muß sein Leben der Verwirklichung der von Sai gelehrten Ideale widmen. Darin besteht wirkliche Hingabe und Buße.
Das sind die Merkmale wahrer Menschheit. Sie spiegelt sich in der Liebe, die ihren Ausdruck im Mitgefühl findet, und daraus entsteht wirkliche Freude.
Liebe ist die wunderbarste Eigenschaft in jedem Menschen. Wenn die Liebe fehlt, erheben schlechte Eigenschaften wie Haß und Neid ihr Haupt.

Macht die Liebe zum Atem eures Lebens.

Sathya Sai Baba, Rede in der Poornachandra-Halle am 25.12.1993
Quelle: Sanathana Sarathi Januar 1994

Jesus veranschaulicht den Geist des sozialen Dienens

Die Eingebung dazu kam von seiner Mutter Maria. Von seiner Kindheit an lehrte ihn Maria, solche guten Eigenschaften wie Wahrheit, Freundlichkeit, Mitgefühl und Gerechtigkeit.
In seinem zwölften Lebensjahr ging Jesus mit seinen Eltern nach Jerusalem zu einem Fest. In der Menge verloren die Eltern jegliche Spur von Jesus und suchten ihn überall. Als sie ihn nirgendwo fanden, setzte sich Maria unter einen Baum und betete zu Gott, er möge ihr helfen. In diesem Augenblick schoss ihr der Gedanke durch den Kopf, daß Jesus vielleicht in einem nahegelegenen Tempel sein könnte. Und tatsächlich saß Jesus dort in einer Ecke des Tempels und lauschte den Worten des Priesters. Maria eilte, von ihren Gefühlen überwältigt, zu ihm und umarmte ihn. "Kind, welche Qual mußte ich deinetwegen durchleiden," sagte sie. Jesus sprach zu ihr: "
Mutter, warum solltest du irgendwelche Furcht haben? Diejenigen, die an die Welt glauben, müssen Angst haben. Aber warum sollte irgend jemand, der an Gott glaubt, überhaupt Angst haben? Ich bin in der Gesellschaft meines Vaters. Warum fürchtest du dich? Du lehrtest mich, daß Gott alles für uns ist. Wie kannst du dich dann so sehr sorgen?"

Jesus hatte seine Lektionen von seiner Mutter gelernt und spirituelles Vertrauen entwickelt.
Als sie aus Jerusalem zurückkehrten, fühlte Jesus, daß es seine erste Pflicht sei, seinen Eltern zu dienen, da er ihnen alles verdankte. In diesem Sinne pflegte er seinem Vater bei seiner Tischlerarbeit zu helfen. Josef starb, als Jesus 30 Jahre alt war. Er holte sich die Erlaubnis seiner Mutter, sein Leben den Bedürftigen und Verlassenen zu widmen.
Nachdem er sein Zuhause verlassen hatte, ließ Jesus sich von Johannes taufen. Dann legte Jesus sich 40 Tage lang harte Entbehrungen auf, ohne zu essen oder zu trinken. Zunächst betrachtete er sich als "Bote Gottes". Nach dieser Buße erkannte er, daß er der Sohn Gottes war. Er begann mit seinem spirituellen Auftrag bei einer Gruppe von Fischern, die seine ersten Jünger wurden. Er lehrte sie, als erstes das Himmelreich zu suchen. Um in dieses Reich eingehen zu können, müßten sie liebevolle Herzen entwickeln. Dann würden ihre Herzen zu einem Himmelreich. Weiter erklärte Jesus ihnen: "Ich und mein Vater sind eins."

Was sollten sich die Menschen heute aneignen?

Die Ausdehnung des Herzens,
auf daß es gefüllt werden möge mit allumfassender Liebe.

Nur dann kann das Gefühl von der spirituellen Einheit der ganzen Menschheit erfahren werden. Aus diesem Gefühl für Einheit wird die Liebe Gottes geboren werden. Diese Liebe wird reine Glückseligkeit in den Herzen erzeugen, die grenzenlos, unbeschreiblich und ewig ist. Für alle Arten von Glückseligkeit ist Liebe die Quelle. Ein Herz ohne Liebe ist wie ein unfruchtbares Land.

Pflegt die Liebe in euren Herzen und erlöst euer Leben.
Wie gelehrt oder reich ihr auch sein mögt, ohne Liebe ist dies alles wertlos. Fehlt es an Hingabe, können einem alle anderen Fähigkeiten nicht dazu verhelfen, Gott zu erkennen. Die Menschen streben nach Befreiung.

Wahre Befreiung bedeutet, von Wünschen frei zu sein.

Sathya Sai Baba, 25.12.1994
Quelle: Sanathana Sarathi Januar 1995

Bemüht euch, wie Jesus zu sein.
Jesus war ein Mensch, dessen einzige Freude es war,
göttliche Liebe zu verbreiten, göttliche Liebe zu schenken,
göttliche Liebe zu empfangen
und aus der göttlichen Liebe zu leben.

- Sathya Sai Baba -

 

Herzensreinheit wird nur durch ein reines Herz erlangt.
Wenn ihr euch von schlechten Gefühlen,
schlechten Gedanken und schlechten Taten frei macht,
könnt ihr euer inneres Selbst erfahren

Sathya Sai Baba
Quelle: Sanathana Sarathi Januar 1994

Die großen Lehrer gehören der ganzen Menschheit.
Es ist ein Fehler anzunehmen,
Jesus gehöre nur den Christen
und Weihnachten sei nur für den Westen
ein Heiliges Fest.

Sathya Sai Baba spricht Bd. 8, S. 124

 

 

 

"Der, den Christus ankündigte"
Weihnachtsansprache vom 24.12.1972

 

"Isha (Jesus)"
Weihnachtsansprache von 1978

 

"Der Weg, den Jesus zeigt"
Weihnachtsansprache vom 25.12.1979

 

"Die Bedeutung von Weihnachten"
Weihnachtsansprache vom 24.12.1980

 

"Die höchste Art der Liebe"
Weihnachtsansprache  vom 25.12.1981

 

"Liebe - der Schlüssel zur Einheit der Menschheit"
Weihnachtsansprache vom 25.12.1988

 

"Einheit, die auf Göttlichkeit beruht"
Weihnachtsansprache vom 25.12.1992

 

"Verbreitet die Botschaft der Liebe"
Weihnachtsansprache vom 25.12.1994

 

"Dies ist das Buch"
Weihnachtsansprache vom 25.12.1996

 

"Es gibt keinen Gott außer der Liebe"
Weihnachtsansprache vom 25.12.1997

 

"Opfergeist führt zur Unsterblichkeit"
Weihnachtsansprache vom 25.12.1998

 

Weihnachtsansprache vom 25.12.2001

 

Weihnachten 2002:

 

 

"Vom Christkind"

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack -
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

Anna Ritter (1865-1921)

 

Weihnachtsansprache vom 25.12.2003

 

Weihnachtsansprache vom 25.12.2004

 

Weihnachtsansprache vom 25.12.2006

 

Weihnachtsansprache vom 25.12.2009

 

 

Der Weihnachtsbaum

 

Die Weihnachtsgeschichte

 

Weihnachten - Ein Gedicht

 

Wintersonnenwende, Mittwinter und Weihnachten 
Alban Arthuan (keltisch) - Jul-Fest - die Mutternacht

 

Die Symbolik von Weihnachten in der Einweihungslehre
Eine Rede von Omraam Mikhael Aivanhov

 

 

In dir muß Gott geboren werden.
Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren
und nicht in dir, du bleibst doch ewiglich verloren.

Und wäre Christus tausend Mal in Bethlehem geboren,
Und nicht in dir, ging deine Seele dennoch verloren.
Zum Kreuz auf Golgatha schaust du vergeblich hin,
Hast du es nicht errichtet in deinem eignen Sinn.

Angelus Silesius (1624-1677)

 

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