Du kannst mich nicht sehen,
aber ich bin das Licht, durch das du siehst.
Du kannst mich nicht hören,
aber ich bin der Klang, durch den du hörst.
Du kannst mich nicht erkennen,
aber ich bin die Wahrheit, durch die du lebst.
- Sathya Sai Baba -
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Ich bin der Vater der Welt und dieser Welt Mutter und Ahne. Ich bin es, der jedem die Frucht seiner Arbeit gewährt. Ich läutere alles, bin OM, bin unumschränkte Erkenntnis. Ich bin auch die Veden - der Sama, der Rik und der Yadschus. Ich bin das Ende des Pfades, Zuschauer, Herr und Erhalter. Ich bin der Wohnort, der Ursprung, der Freund und die Zuflucht. Ich bin die Zerstörung, und auch der Speicher zerstörten Lebens. Ich liege unter dem Sichtbaren, bin aller Geschöpfe Samen, der Wandellose. Ich bin der Sonne Glut und auch die Hitze des Feuers Ewiglich Leben und Tod. Ich gebe frei den Regen und halt ihn zurück. Ardschuna, ich bin der Kosmos, der offenbarte, und sein Keim, der verborgene. Quelle: Bhagavadgita - Gesang des Erhabenen, Bauer-Verlag: Der Yoga der heiligen Geheimnisse |
Für
Mohammedaner ist Er Allah,
Für Christen ist Er Jahwe,
Für die, die Vishnu verehren, ist Er der Erhalter,
Für die, die Shiva verehren, ist Er der Befreier.
In
Wirklichkeit ist Er der, der die Wahrheit enthüllt,
Der Eine, der allen, die Ihn anbeten in Liebe
das Leben gibt, Gesundheit und Wohlergehen.
Er
ist der Eine, der antwortet, wenn wir Gottes Namen rufen,
Er ist da, schon vor Anbeginn der Schöpfung.
Er wird da sein, wenn alles Existierende vergangen sein wird.
Sein Name lautet in Sanskrit "Bhagavan".
- Sathya Sai Baba -

Ihr könnt Gott anbeten nach eurer eigenen Vorliebe und Freude.
Er bleibt unverändert, sogar wenn die Namen und Formen,
durch die ihr Ihn anbetet, sich immer verändern.
Die Wirksamkeit liegt nicht in dem Namen oder der Form eurer Verehrung,
sondern mit wieviel Sehnsucht und Tiefe des Gefühls in Eurem Herzen
ihr ihn anbetet.
Gott wird die besondere Form annehmen, die ihr anbetet und eure Sehnsucht
erfüllen;
das ist das Anzeichen Seiner Gnade und der grenzenlosen Liebe, die er für euch
hat.
Tagesspruch vom 15.11.2006

Mein liebes, mein
geliebtes Kind,
du fragst, wie du erkennen kannst, daß Ich dir nahe bin.
Wenn in einer
drückend heißen Nacht alles glüht und reglos ist,
liebkose ich dich mit dem ersten kühlen Windhauch, der deine
Wange streichelt,
denk an mich!
Wenn quälender Hunger gestillt ist und Glücksgefühl in die Einsamkeit dringt,
denk an mich!
Wenn dein Mund
ausgedörrt ist und du nur mit Mühe sprechen kannst
ist der erste Schluck kühlen Wassers die Linderung, die ich dir
schenke,
denk an mich!
Wenn die Wolke des Todes sich auflöst beim ersten Lächeln im Blick eines Neugeborenen,
denk an mich!
Wenn ich dein
Gesicht mit Regentropfen benetze und die Erde wasche,
die trockenen braunen Blätter,
ist der erste Duft reinen Regens die Reinigung, die ich dir
schenke,
denk an mich!
Wenn Schmerz vergeht und Tränen versiegen,
denk an mich!
Wenn furchtlose
Augen erschrecken vor den Grausamkeiten des Lebens
und der erste Anblick des stillen Sonnenunterganges dich
tröstet,
denk an mich!
Dann fragst du mich, wie du erkennen kannst, daß du Mir nahe bist.
Wenn die brennende
Sonne dich und die Erde ausdörrt,
wenn Sand und Staub deine Augen füllen und kein Schatten weit
und breit zu sehen ist
und du mich liebst;
Wenn Einsamkeit und Hunger dich quälen und für keines Erlösung zu finden ist
und du mich liebst;
Wenn deine Lippen
aufgesprungen sind, und die Zunge dir am Gaumen klebt,
wenn deine Kehle nach Wasser lechzt und weit und breit kein
Wasser,
nicht einmal als Luftspiegelung, zu sehen ist,
und du mich liebst;
Wenn du ein sterbendes Kind im Arm hältst, das dich mit bittendem Blick anschaut,
und du mich liebst.
Wenn ich das Meer
aufpeitsche zu einer Woge und du in seiner Tiefe
wie ein Blatt hilflos herumwirbelst
und du mich liebst;
Wenn der Schmerz vergeht und die Angst sich auflöst,
denk an mich!
Wenn standhafte
Augen entsetzt sind von den Grausamkeiten des Lebens,
tröste ich dich mit dem ersten Blick auf den stillen
Sonnenuntergang,
denk an mich!
Wenn Schmerz unerträglich wird und du lächelst
und du mich liebst;
Wenn ich dir dein
Liebstes nehme und du nicht mehr sehen kannst,
wenn Dunkelheit dich umfängt
und du mich liebst;
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Denn
alles, was du siehst, hörst, riechst, schmeckst oder tastest,
ist mein. -
Sathya Sai Baba - |
Ich trennte mich von mir selbst, so daß ich mich lieben könne.
Seht euch in mir, denn ich sehe mich selbst in euch allen.
Ihr seid mein Leben, mein Atem, meine Seele.
Ihr seid alle meine Formen.
Wenn ich euch liebe, liebe ich mich selbst.
Wenn ihr euch selbst liebt, liebt ihr mich.
Ich habe mich von mir
selbst getrennt, damit ich selbst sein konnte.
Ich wollte ich selbst sein und das ist Anandaswarupa, Premaswarupa.
Das ist es, was ich bin und das wollte ich sein.
Wie konnte ich
Anandaswarupa und Premaswarupa sein und Ananda und Prema geben?
Und wem sollte ich Ananda und Prema geben?
| Deshalb tat ich dies.
Ich trennte mich von mir selbst und wurde all dieses. Quelle: Dr. John S
Hislop in " Mein Baba und ich", S. 150: Die Schöpfung |
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Der Abstand zwischen Gott und dir
ist der gleiche wie der Abstand
zwischen dir und dir selbst.
Quelle: Sathya
Sai Brief Nr. 54,
Rede vom 24.11.1987 "Einssein durch Dienen"
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Man kann den
Herrn mit einem Bettler vergleichen. Der Meister des Universums, vor dessen Anblick alle Sterne, Sonnen, Monde und Planeten erzittern, läuft dem Menschen nach und ruft: "Willst du mir nicht deine Liebe schenken? Liebst du Mich, den Geber aller Gaben nicht mehr als die Dinge, die ich für dich erschaffen habe? Willst du mich nicht suchen?" Aber der Mensch antwortet: "Ich habe jetzt zu viel zu tun, ich muß arbeiten. Ich habe keine Zeit, Dich zu suchen." ... ... und der Herr sagt: "Dann will ich warten." Paramahamsa Yogananda |
Deine innewohnende Göttlichkeit vergessend,
bist du
auf der Suche nach Gott in der Außenwelt.
Du selbst bist Gott!
Richte deinen Blick nach Innen und suche nach deinem wahren Selbst.
Selbsterforschung führt zu wahrem Sakshatkara* (Schau Gottes).
Sobald du Sakshatkara hast, wirst du frei sein von allen Sorgen.
Es ist ein Irrtum, zu sagen, dass du Gott nicht erfahren hast.
Er ist in Dir gegenwärtig.
Suche Gott nicht im Außen.
Alles, was du im Außen siehst, ist illusorisch.
Lasse dich nicht hinwegtragen von der illusorischen Welt.
Nur dann kannst du Frieden erlangen
und dir zu guter
Letzt der Wahrheit bewußt werden;
"Ich bin Ich".
Um diese einfache Wahrheit zu erkennen,
brauchst du
nicht verschiedene heilige Texte durchzuarbeiten.
Lasse die Texte beiseite.
Genieße den Geschmack der Göttlichkeit im Innern.
Tagesspruch vom 13.01.2007
