Menschen sprechen von Freiheit und setzen sie mit dem Wort „svecchâ“ gleich
(freier Wille, der im Einklang mit dem Willen des Herrn ist).

Was heißt eigentlich „freier Wille“ (svecchâ)?

Er ist das Wissen um Brahman.

Er ist absolute Seligkeit.

Sanathana Sarathi 1993

 

 

Der Wille des höheren Selbst heißt „svecchâ“.

Dem Gewissen zu folgen ist daher wahres „svecchâ“.

Sanathana Sarathi 1998

 

                 

 

"Du kannst nicht einfach tun, wie dein Wille dir befiehlt;

du hast nicht die Freiheit, dich zu verhalten, wie du gerade willst.

Dein Dharma ist, in Übereinstimmung mit Meinen Worten zu handeln."

Râma Kathâ Rasa Vâhinî Bd. 1

 

 

 

Gott ist frei, sein Wille ist Gesetz.

In gewissem Sinne jedoch ist er durch seine Liebe und sein Mitgefühl gebunden.

Ewige Wahrheiten, S. 98

 

 

Studenten heute sprechen über Willensfreiheit.

Nur das Göttliche hat Willensfreiheit.

Dem Menschen ist ein Wille gegeben, aber dieser Wille ist nicht frei.

Bewegt sich der göttliche freie Wille, ist auch der menschliche Wille aktiv.

Ein Baum hat zahllose Blätter. Aber nicht eines bewegt sich in Windstille. Die Blätter haben keinen freien Willen. Ihr Wille kann von einer Windbrise beeinflusst werden.

Am Baum des Lebens sind die Menschen wie die Blätter. Weht der göttliche Wille, beginnt sich der menschliche Wille zu regen.

Es ist also notwendig, dass der göttliche Wille und der menschliche Wille übereinstimmen.

Dann erblüht die menschliche Natur. Der Mensch kann niemals irgend etwas durch seine eigenen Bemühungen erreichen. Es gibt Dinge, die der Mensch ohne große Anstrengung seinerseits vollbringt. Anderes wiederum kann er trotz allerbester Mühen nicht vollbringen.

Warum ist das so?

Dies liegt im Spiel des göttlichen Willens begründet. 

Sanathana Sarathi 1993

 

In jedem menschlichen Wesen ist der göttliche Wille wirksam.

Der Mensch muss geboren werden, um diesem göttlichen Willen Ausdruck zu verleihen.

Sanathana Sarathi 1995

 

 

Die Grundbedingung für spirituellen Fortschritt
ist das Aufgeben der Wünsche und Begierden.

Wenn der Wille des Einzelnen sich dem göttlichen Willen unterwirft,

werden alle Gedanken, Worte und Taten zum Gottesdienst.

Der Weg nach Innen - Sadhana

 

 

Ein von Gott geführter Wille ist die Kraft, die euch inneren Auftrieb geben kann.

Ihr müßt sie durch Konzentration und Rezitieren der Namen Gottes erwerben.

Die Gedanken müssen dazu gebracht werden, dem Willen zu gehorchen.

Der Weg nach Innen - Sadhana

 

 

Doch in Wirklichkeit ist es Gott,
der den Menschen auf jedem Schritt vom Mutterleib bis zum Grab schützt und behütet.

Niemand hat die Macht, sich selbst zu beschützen.

Nur die göttliche Macht und der göttliche Wille
befähigen den Menschen zum Selbstschutz.

Nur Gott hat einen freien Willen, sonst niemand.

Sanathana Sarathi 1999

 

Swamis Gedanken sind in jeder Hinsicht immer heilig und vorbildlich.

Ihr müsst wissen, dass Swamis Leben in seinen eigenen Händen liegt und nicht in denen anderer Menschen. Ich kann so lange leben wie ich will. Aber ich kann mein Leben auch willentlich beenden.

Immer aber ist es mein Wille, der entscheidet, und nicht der eines anderen.

Der Grund dafür ist meine Reinheit, meine Selbstlosigkeit und meine Göttlichkeit. Was für eines Beweises bedarf es noch?

Das Leben derer, die reinen Herzens sind, liegt in ihren eigenen Händen und nicht in denen anderer.

Sanathana Sarathi 1993

 

Jedes menschliche Wesen hat Körper und Geist.

Dementsprechend genießt jeder ein gewisses Maß an Freiheit.

Dieses wird als „freier Wille“ beschrieben.

Da die Menschen das Wesen dieser Freiheit nicht verstehen,

neigen sie dazu, die Unterschiede mehr zu betonen als die Gemeinsamkeiten.

Sanathana Sarathi 1993

 

Freiheit bezeichnet im spirituellen Sinn den freien Willen des Höheren Selbst.

Es bedeutet keinesfalls Zügellosigkeit,

sondern die Freiheit,

der Stimme des Herzens zu folgen.

 

Sommersegen in Brindavan 3, 1. Aufl., 1991, S. 40

 

 

Die Freiheit, die ich meine, beruht auf Weisheit und auf dem Charakter.

Sommersegen in Brindavan 3, 1. Aufl., 1991, S. 10

 

So ist auch ein reiner, geläuterter Geist das Werk des Menschen selbst.

Doch wer das Sehnen nicht in sich spürt,
kann sich nicht weiterentwickeln.

Daraus geht hervor, daß der freie Wille, mit dem jeder geboren wird,
von den äußeren Umständen und Verhältnissen nicht beeinflußt wird.

Der Spielraum, den ein Mensch hat,
wird zwar durch die
Taten der Vergangenheit bestimmt,

aber er ist ein unendlich wichtiges und brauchbares Werkzeug,
um die Zukunft zu gestalten.

Ewige Wahrheiten

 

Jeder Mensch gestaltet sein eigenes Schicksal, gut oder schlecht.

Er ist selbst alles - Baumeister, Architekt, Planung, Schicksal, Bestimmung, Gottes Wille.

Ewige Wahrheiten

 

Alle diese verschiedenen Stufen der Ausformung sind im Samen selbst angelegt:
der Schößling, die Dornen, die Blätter usw.

Auf dieselbe Weise ist Gott der Samen der ganzen Schöpfung.

Aus diesem einen Samen - aus Gott - sind so viele verschiedene Qualitäten entsprungen!

Auch die Domen wie Haß und Anhaftung.

In seiner ganzen Fülle erblüht der Same in der Blüte von sat-cit-ânanda,
(Sein-Bewußtsein-Glückseligkeit, die höchste transzendente Wirklichkeit).

Darum ist jeder Mensch die Blüte "sat-cit-ânanda".

Sein Herz ist eine Blüte.  

     Sein Geist ist eine Blüte.

Seine Empfindungen sind Blüten.

 

So ist der Mensch die Form bzw. der Funke des Göttlichen.

Das Bewußtsein des Menschen ist der Wille Gottes.

Ansprachen 1992 - 1998

 

Die Voraussetzung dafür, daß dieser Herrscher sich dir zuneigt,
ist dein Sieg über die Unbeständigkeit und Erregbarkeit deines Gemüts.

Sein Thronsaal hat acht Tore, durch welche du hindurchgehen mußt, um von Ihm empfangen zu werden:

- Läuterung und Disziplinierung der Körperfunktionen (yama);
- Läuterung der Wahrnehmungssinne (niyama);
- korrekter Sitz (âsana);
- die Regulierung des Atems (prânâyâma),;
- Abziehen der Sinne von der äußeren Welt (pratyâhâra);
- zielgerichtete Konzentration (dhârana);
- ständiges Verweilen des Geistes in Name und Form Gottes (dhyâna)
- und schließlich die Erfahrung der Einheit (samâdhi).

Wenn du dein Gemüt durch diese acht Disziplinen unter Kontrolle gebracht hast, kannst du auch leicht deinen Willen entwickeln.

Wille ist das Wesen Gottes. 

Sommersegen in den blauen Bergen

 

Manche benutzen die Worte „Wille“ und „Wunsch“,
als ob es zwischen beiden keinen Unterschied gäbe.

Das ist verkehrt.

Wünschen ist verwandt mit den Denk- und Verhaltensmustern,
die im Gemüt verborgen sind.

Der Wille dagegen ist verwandt mit dem Wesen des göttlichen Selbst.

„Wünschen“ bedeutet das Verlangen, etwas zu bekommen.

„Wollen“ ist die Entschlossenheit, es zu bekommen.

Beide sind eng verbunden mit dem Charakter des Einzelnen.
Wenn das Bewußtsein vom Selbst entwickelt ist, können Wünschen und Wollen entsprechend geläutert und verfeinert werden.

Geschieht die Ausbildung von Wunsch und Wille aber ohne die Einbeziehung des Selbst,
dann stehlen sich alle Schwächen und Trugschlüsse des Gemüts
in das Gewollte und Gewünschte ein.

Sommersegen in den blauen Bergen

 

Gottes Wille stimmt manchmal nicht mit den Wünschen der Menschen überein.

Aber Sein Wille geschieht.

Es hat keinen Zweck, sich auf seine eigenen Pläne zu versteifen.

Sommersegen in Brindavan Bd. 3

 

Ergebenheit bedeutet, dass der individuelle Wille eins wird mit dem göttlichen Willen.

Befolgt den Willen Gottes mit blindem Gehorsam, ohne zu fragen.

Dies ist das Zeichen wahrer Hingabe.

Was immer Gott tut, ist zu eurem Wohl.

Sanathana Sarathi 2000

 

Der Avatar unserer Zeit