
Da sind aber drei Worte, die mit den gleichen Buchstaben beginnen:
,Alkohol, Wohlstand und Sinnlichkeit.‘
Diese müßt ihr meiden,
denn sie führen in die barbarischen Tiefen
menschlicher Existenz.
Sommersegen in Brindavan 2

Erinnere dich stets daran:
Deine Neigungen und Wünsche übermannen dich und drücken dich zu Boden,
als seiest du ihr Sklave.
Opium und
Alkohol machen dich abhängig und halten dich fest
in ihrem Griff -
aber nur für eine bestimmte Zeit.
Die Bedürfnisse deines Welt-Ichs dagegen haben dich ein Leben lang in ihrer Gewalt !
Der ganze Sinn und Zweck der Meditation ist es,
sich von diesen mächtigen und vielschichtigen Wünschen zu befreien.
Dhyana Vahini

Rauchen und Trinken müßt ihr euch abgewöhnen!
Als zukünftige Bürger und Hüter der Wohlfahrt dieses Landes müßt ihr lernen,
euch selbst zu beherrschen.
Wie könnt ihr je Herr eurer Sinne werden, wenn es euch nicht gelingt, so
kleine und belanglose Angewohnheiten wie das Rauchen aufzugeben?
Wenn ihr das nicht in diesen vier Wochen fertig bringt, wie wollt ihr dann mit größeren
Anforderungen fertig werden?
Ihr würdet ein Bürde für die Erde werden,
und jeder Bissen, den ihr eßt, wäre eine Verschwendung.
Sommersegen in Brindavan 3

Jede Minute, die vergeht, ist ein kostbares Geschenk Gottes, das ihr zu eurem
besten und dauerhaftesten Vorteil nutzen müßt.
Seid glücklich, daß ihr das tun könnt, indem ihr anderen dient und ihnen Hilfe leistet.
Vergeudet eure Zeit nicht in leichtfertiger Gesellschaft, mit eitlem Gerede über minderwertige Romane und
Filme, mit dem Weitererzählen von Skandalen.
Laßt euch nicht von euren Sinnen versklaven,
sondern widersteht tapfer ihren Forderungen nach hemmungsloser Freiheit.
Sathya Sai Speaks 7

Dann möchte ich noch einmal die Kinder anhalten, keine Horror-Comics über
Verbrechen und Sex und keine Romane über Laster und Verdorbenheit zu lesen.
Geht auch nicht in Filme, denn obwohl sie manchmal als vorbildlich und von
erzieherischem Wert angekündigt werden,
schmuggeln die Produzenten aus Profitgier niedrige, vulgäre,
demoralisierende Szenen ein, die rohen, unerzogenen Menschen gefallen.
Laßt es nicht zu, daß der Virus des Lasters euer Gehirn infiziert.
Wenn das geschieht, sinkt ihr auf Ebenen unterhalb der tierischen hinab.
Glaubt nicht, es sei möglich, glücklich und ohne Angst und Mühe zu leben.
Baut keine Luftschlösser und hofft, darin zu leben.
Das Leben ist ein Mosaik aus Vergnügen und Schmerz,
Leid ist ein Intervall zwischen zwei Augenblicken der
Freude, Frieden ist das Zwischenspiel zwischen zwei Kriegen.
Es gibt keine Rosen ohne Dornen.
Wer vorsichtig ist, wird die Blume pflücken, ohne sich zu stechen.
Es gibt keine Biene ohne Stachel, dennoch wird der Kluge den Honig einsammeln.
Mühe und Arbeit werden euch verfolgen, aber ihr dürft nicht zulassen,
daß sie euch vom Pfad der Pflicht und Hingabe abbringen.
Sathya Sai Speaks 8

Die Stadtbewohner
sind an dumme Märchenbücher
und Romane gewöhnt,
die ihr Gehirn vertrocknen lassen
und in ihren Geist
schlechte Gedanken einpflanzen.
Sathya Sai Speaks 9
Es gibt zwei üble Sirenen, die sie zu Oberflächlichkeit und Frivolität verleiten
und sie dem Untergang entgegenführen.
Eine von ihnen heißt Frau Kino, und die andere wird Frau Roman genannt.
Der Film vergiftet und verdirbt, er beschmutzt junge und unschuldige Seelen;
er lehrt Verbrechen, Gewalt und Gier;
er zerstört das eigentlich Menschliche und führt abwärts zur Bestialität.
Frau Roman verdirbt ebenfalls mit aufreizenden Darstellungen des Bestialischen.
Beide führen die Jugend in die Wildnis des Lasters.
Kino und Roman wissen nicht, noch kümmert es sie zu wissen,
wie man die Jugend zu selbständigen
Bürgern voller Selbstvertrauen und Selbstbewußtsein macht.
Sathya Sai Speaks 9

Vier Mahlzeiten pro Tag,
Schlaf, Fernsehen und Filme,
ebenfalls drei - bis viermal am Tag,
wobei man die
Welt außerhalb der vier Wände vergißt:
das wird als Beitrag zu
Wohlbefinden und Glück betrachtet.
Die heiligen Schriften erklären, daß es ein besonderes Privileg ist, als Mensch geboren zu werden.
Wenn aber der Mensch sich
gleich den Tieren mit Essen,
Trinken, Paarung und Schlafen zufrieden gibt,
ohne den Sinn von
samskrita zu verstehen, ist sein Leben
schlichtweg vergeudet.
Sommersegen in Brindavan 7

Wenn ihr die Nase anstatt zum
Atmen und zum Riechen guter Düfte dazu
mißbraucht,
Tabakrauch zu
inhalieren, so benutzt ihr sie nicht in
der
Weise, wie sie von Gott bestimmt ist.
Was die Zunge betrifft, so gibt euch der Herr den gutgemeinten Rat:
„Kind, benutze diese deine
Zunge, um milde Rede zu führen, und
nicht, um das Herz der Menschen zu verletzen.
Benutze Worte, die anderen
Freude bereiten.“
Auch die andere
Aufgabe
der Zunge muß wahrgenommen werden,
nämlich die, gesunde und
sattvische Nahrung zu befördern
- Nahrung, die reich an Proteinen und Vitaminen ist.
Wenn ihr Zunge und
Geschmackssinn stattdessen zum Zigarettenrauchen,
Alkoholkonsum, Fleischessen und ähnlichem benutzt,
mißbraucht ihr sie.
Das bedeutet, den Geboten des
Herrn zuwiderzuhandeln,
und daraus wird euch Schaden
entstehen.
Setzt darum alle Sinnesorgane nur zu dem Gebrauch ein, der ihnen von Gott bestimmt ist.
Dann werdet ihr den Zweck erfüllen, für den euch jedes dieser Werkzeuge gegeben wurde.
Diese Art geregelter Lebensweise hilft euch, das Ziel zu erreichen.
Vorträge über die Bhagavad Gita

Obwohl ihr nun schon seit mehr als zwanzig Tagen an diesem Lehrgang teilnehmt
und die verschiedensten
Vorlesungen über Themen von höchster Bedeutung gehört habt,
gibt es immer
noch einige unter euch, die nicht in der Lage sind,
ihre alten, schlechten
Angewohnheiten abzulegen.
Das ist äußerst bedauerlich.
Es wäre ein gutes Omen für die Zukunft, wenn ihr sie aufgeben würdet.
Entwickelt stattdessen eine positive Lebensweise.
Solange ihr hier seid, wird
euer
Tag dadurch geheiligt,
daß ihr den Namen des Herrn am
Morgen im Munde führt.
Wenn sich dieser Mund am Abend
mit dem Rauch der Zigarette füllt,
wird die
positive Wirkung aufgehoben.
Ihr müßt euch deshalb das Rauchen abgewöhnen.
Rauchen macht euch nicht glücklich.
Im Gegenteil, es schadet eurer
Gesundheit,
ruiniert die Lungen und kann,
wie die Ärzte sagen, sogar Krebs verursachen.
Eure Zähne werden schwarz und unansehnlich.
Warum pflegt ihr eine Gewohnheit, die eurem Aussehen und eurer Gesundheit schadet?
Ich segne euch
und
hoffe,
daß ihr alle die Kraft zu der
Entscheidung aufbringt,
von jetzt an nicht
mehr zu rauchen.
Sommersegen in Brindavan 1

Ebenso wurde dem Menschen die Zunge gegeben, damit er mit ihrer Hilfe der
Gesundheit zuträgliche Nahrung zu sich nimmt; er soll die Zunge außerdem
dazu benutzen, zur Freude anderer Menschen sanft und freundlich zu sprechen
und ihnen seine innersten Gedanken und Gefühle mitzuteilen.
Die Zunge, die uns für solche edlen Zwecke gegeben wurde, wird heutzutage grob missbraucht.
Man benutzt sie zur Einnahme von Drogen und Rauschmitteln,
zum Essen von Nahrungsmitteln tierischer Herkunft und zum Rauchen;
auch dazu, Menschen mit Worten zu misshandeln, zu tratschen, zu lästern
und andere durch harte Worte zu verletzen.
Ein derart widernatürlicher Gebrauch der Zunge bedeutet ein Überschreiten
der gesetzten Grenzen und verstößt gegen die göttliche Bestimmung.
Als Folge davon stürzt der Mensch in zahllose Schwierigkeiten.
Sommersegen in Brindavan 7
Vor allen Dingen ändert eure Gewohnheiten und bessert euer Betragen.
Eine schlechte Angewohnheit, die in dieser Gegend tiefe Wurzeln geschlagen hat,
ist das Rauchen von Tabak, ein Übel, das sich schnell verbreitet.
Es zerstört die Gesundheit, das Glück, die Handlungsfreiheit und den Charme.
Rauch löscht weder den Durst noch füllt er den hungrigen Magen.
Er entstellt das Gesicht und schwärzt die Lungen.

Er schwächt euch und macht euch krank.
Sathya Sai Speaks 1

Rauchen ist eine Angewohnheit, die die Ruhelosigkeit (rajas) entfacht,
ihren Stolz vermehrt und sie nervös und labil macht.“
Sathya Sai Speaks 3
Fleisch und Alkoholika beeinträchtigen
die Gesundheit des Menschen stark
und verursachen so manche Krankheit.
Sanathana Sarathi 2/94, Rede vom 21.01.94, S. 36, dt. S. 1

Das Trinken alkoholischer Getränke
läßt euch die Herrschaft über Gefühle und Leidenschaften, Impulse und
Instinkt, Sprache und Bewegung verlieren
und sogar auf die Ebene der Tiere herabsinken.

Kritik an anderen
Nehmen wir an, ihr schickt einem Freund einen eingeschriebenen Brief.
Was macht die Post mit dem Brief, wenn euer Freund den eingeschriebenen Brief nicht annimmt?
Sie schickt ihn an den Absender zurück.
Wenn ihr
jemanden kritisiert, und die Person, die ihr damit treffen wolltet,
nimmt
eure Kritik nicht an, so kehrt diese Kritik unweigerlich zu euch
zurück.
Es ist eine
kümmerliche Art von Befriedigung, zu glauben,
daß ihr durch
eure Eifersucht und euren Haß jemandem schaden könnt.
In Wahrheit schadet ihr keinem Menschen außer euch selbst.
Gebt schlechten Gefühlen und schlechten Gedanken keinen Raum.
Kritisiert niemanden.
Ihr wisst genau, dass täglich in den Schlagzeilen der Zeitungen von den Konflikten zwischen verschiedenen Parteien berichtet wird.
Jede Partei kritisiert die anderen und findet Fehler an ihnen.
Sie häufen dadurch Sünden an.
Deshalb lese ich keine Zeitungen.
Warum sollte ich das alles durchlesen?
Viele Menschen verschwenden so viel Geld mit dem Kauf dieser Zeitungen.
Es ist eine Art von Verrücktheit.
Lest gute Bücher.
Verleumdung ist
die schlimmste Sünde.
Sanathana Sarathi 1999

Wenn ihr jemanden kritisiert oder beschimpft bedeutet dies,
dass ihr das Spiegelbild eurer eigenen schlechten Gefühle in ihm seht.
Gut und Böse kommen von innen, sie sind nicht außen.
Sanathana Sarathi 2000
Vier Faktoren bewirken die Verschmutzung der Sprache:
1. etwas Unwahres sagen
2. übermäßig viel sprechen
3. über andere herziehen
4. andere beschimpfen oder kritisieren
Die Zunge neigt dazu, mit diesen vier Arten des Redens anderen zu schaden. Leider nehmen diese vier im jetzigen Kalizeitalter überhand. Die Unwahrheit macht sich breit. Ohne Rücksicht verleumden die Menschen andere Menschen. Klatscherei ist gang und gäbe, Geschwätzigkeit weit verbreitet. Nur wenn sich der Mensch von diesen vier Neigungen befreit, kann seine Sprache rein und sauber werden.
Deshalb heißt das erste Gebot: Reinigt die Sprache!
Sanathana Sarathi 1993

Missgunst, das Grundübel
Im Leben der Menschen gibt es jedoch viele Verirrungen. Die Wurzel alles Bösen, das in der Welt entsteht, kann man auf das Wirken „einer Hand" zurückführen. Immer wenn ein Unglück geschieht, versuchen die Leute, es einer „ausländischen Hand" anzulasten oder der Hand einer religiösen Gruppierung. Das alles sind sinnlose Spekulationen oder wilde Mutmaßungen; es sind Exerzitien in Unwahrheit.
Es gibt tatsächlich diese „eine Hand". Aber was ist diese Hand? Es ist die Hand der Missgunst. Die Missgunst ist eine schwere Krankheit, die heute in alle Sphären des Lebens Einzug gehalten hat. Gegen diese Krankheit gibt es kein Heilmittel. Selbst die gefürchtete Krebskrankheit kann man heilen. Aber gegen das Übel Missgunst gibt es kein Heilmittel. Das letztliche Ende ist das einzige Heilmittel gegen den Neid und die Missgunst.....
... Darin liegt der Unterschied zwischen Neid und Neidlosigkeit: Der Neid gebiert dämonische Eigenschaften, die Neidlosigkeit erzeugt göttliche Eigenschaften. Die dämonischen Eigenschaften, die der Neid erzeugt, zerstören die Unterscheidungskraft und hindern die Menschen daran, das Vergängliche vom Unvergänglichen zu unterscheiden. Die Folge davon ist, dass sie auf Abwege geraten.
Sanathana Sarathi 1993

Gute Gesellschaft führt zu Losgelöstheit,
Losgelöstheit befreit von Täuschung.
Freiheit von Täuschung führt zu einem
stetigen Geist,
und ein stetiger Geist verleiht
Befreiung.
Sathya Sai Baba; 05.09.2006
