31. August 2010 -
Es gibt eine Technik, durch welche die unsterbliche Seele entdeckt werden kann. Auch wenn es so aussieht als ob dieses Unterfangen schwierig ist, macht jeder Schritt vorwärts den nächsten Schritt einfacher und ein Geist (mind) der durch Disziplin vorbereitet wurde ist in der Lage, die göttliche Grundlage des Menschen und der Schöpfung blitzartig zu entdecken. Es gibt keine Abkürzung, um zu dieser Vollendung zu gelangen. Man muß alle Neigungen die man bis dahin angesammelt hat, aufgeben und sich mit leichtem Gepäck auf diese Reise begeben. Begierde, Habsucht, Wut, Boshaftigkeit, Arroganz, Neid, Haß - all diese Neigungen müssen aufgegeben werden. Es genügt nicht, sich spirituelle Abhandlungen anzuhören und zu zählen, wie vielen ihr beigewohnt habt.
Das einzige was zählt ist, wenigstens eine der vermittelten Lehren zu leben.

31 August 2010 - There is a technique by which the Immortal Spirit can be discovered. Though it may appear difficult, each step forward makes the next one easier, and a mind that is made ready by discipline is able to discover the Divine basis of man and creation in a flash. There is no short-cut to this consummation. One has to give up all the tendencies that one has accumulated so far and become light for the journey. Lust, greed, anger, malice, conceit, envy, hate - all these tendencies have to be shed. It is not enough to listen to spiritual discourses and count the number you have listened to. The only thing that counts is practising at least one of those teachings.


30. August 2010 -
Ein wahrer Schüler sollte keine egoistischen Gedanken mehr hegen. Doch unglücklicherweise ist es heute so, daß die Schüler einer ganzen Klasse mit grenzenlosem Egoismus befallen sind. Das hat zur Folge, dass sie den falschen Idealen folgen und einen falschen Weg einschlagen. Sie behalten den Vorteil einer guten Bildung für sich, geben ihn höchstens noch an ihre Kinder und Verwandten weiter. Das Resultat ist, dass sie dadurch ihre Stellung unter noblen Menschen (Sajjans) und den Respekt, den diese Stellung ihnen einbrachte, aufgeben.
Man muß freigiebig das Wissen, das Können und das Verständnis das man erworben hat, mit anderen teilen. Tut man es nicht, ist der Fortschritt des Menschen gefährdet.
Damit alles im besten Interesse der Menschheit gefördert wird, muß man den heiligen Drang entwickeln anderen zu dienen (Paropakaaram) und die Haltung, mit anderen zu teilen.

30 August 2010 - A true scholar should not entertain egoism in his thoughts at any time. However, the misfortune is that scholars as a class are today afflicted with unbounded egoism. As a consequence, they follow wrong ideals and take to wrong paths. They confer the benefits of education only on themselves and on their kith and kin. As a result, they forgo their position among Sajjans (noble men) and the respect it can bring. One must grant generously to others the knowledge, skill and insight that one has acquired. If this is not done, human progress itself is endangered. In order to promote the best interest of mankind, one has to cultivate the holy urge of Paropakaaram (service to others) and the attitude of sharing.


29. August 2010 -
Überlegt einmal was passiert, wenn ein Mensch nachts einen trockenen Baumstumpf sieht. Er fürchtet sich weil er denkt, der Baumstumpf wäre ein Geist oder ein bizarr ausehendes, menschliches Wesen. Aber er ist weder das Eine noch das Andere, auch wenn der Stumpf als beides wahrgenommen werden kann. Der Grund dieser Fehlannahme ist die Dunkeheit. Dunkelheit überlagert etwas mit etwas anderem, was aber nicht da ist. Genauso ist es mit der Dunkelheit, die durch den Schleier der Täuschung (Maya) verbreitet wird. Sie versteckt das Wesentliche ohne das es bemerkt wird; nämlich das Göttliche Selbst (Brahman), und zwingt sich dem Kosmos als wahrgenommene Wirklichkeit auf. Diese getäuschte Sicht der Dinge wird durch das erwachte Bewußtsein (Jnana) korrigiert und in die Sicht der universellen Liebe (Prema) verwandelt.

29 August 2010 - Consider what happens when a person sees a dry stump of a tree at night: he/she is afraid that it is a ghost or a bizarre human being. It is neither, though it is perceived as either. The reason for this misperception is darkness. Darkness superimposes on something another thing that is not there. In the same manner, the darkness that is spread through Maya (false perception) veils and renders unnoticeable the Primal Cause, Brahman (Divine Self), and imposes the cosmos on It, as a perceptible reality. This deceptive vision is corrected by the Jnana (awakened consciousness) and transmuted into the vision of Prema (universal love).


28. August 2010 -
Bildung hat sich als edel erwiesen, wenn sie durch den Geist des Dienens beeinflußt wurde. Der Dienst der erwiesen wird, muß frei von der geringsten Spur engstirniger Selbstsucht sein. Das genügt aber noch nicht. Der Gedanke des Dienens sollte nicht durch das Verlangen nach Belohnung gemindert werden. Ihr müßt diesen Dienst so erweisen, als ob ihr ein wichtiges, heiliges Ritual (Yajna) ausführt. So wie ein Baum seine Früchte nicht selbst ißt, sondern sie mit einer Einstellung der Loslösung darbietet, damit andere sie essen können. So wie die Flüsse, die ihr eigenes Wasser fließen lassen ihne es selber zu tinken, um damit den Durst anderer zu stillen und damit die Hitze, unter der andere leiden erträglich machen. So wie die Kuh ihre Milch für ihr Kalb erzeugt und sie mit anderen teilst, mit einer großzügigen Einstellung die aus Verzicht geboren wurde,. So könnt auch ihr euch selber anderen anbieten, veranlaßt durch das Motiv zu dienen und ohne dabei an selbstsüchtige Interessen zu denken. Nur dann könnt ihr euren Status als edler Mensch (Sajjana) rechtfertigen.

28 August 2010 - Education is rendered noble when the spirit of service is inculcated. The service rendered must be free of the slightest trace of narrow selfishness. That is not enough. The thought of service should not be marred by the desire for something in return. You have to perform the service as you would perform an important Yajna (sacrificial ritual). As trees do not eat their fruits but offer them to be eaten by others in an attitude of detachment; as rivers, without drinking the waters they carry, quench the thirst and cool the heat from which others suffer; as cows offer their milk, produced primarily for their calves, in a spirit of generosity born of Thyaga (renunciation), to be shared by others, so too you should offer yourself to others prompted by the motive of service and without consideration of selfish interests. Only then can you justify your status as Sajjana (noble men).


27. August 2010 -
Es ist dem Geschenk Seiner göttlichen Gnade zuzuschreiben, dass wir in dieser Welt überleben. Jeder Blutstropfen der durch unsere Venen fließt, ist nur ein Tropfen Seiner ausgeschütteten Gnade. Jeder Muskel ist nichts anderes, als ein Stück Seiner Liebe. Jeder Knochen und Knorpel ist nur ein Stück Seiner Barmherzigkeit. Es ist klar, dass wir ohne Ihn nichts anderes als ein Beutel aus Haut sind. Aber da wir nicht in der Lage sind dieses Geheimnis zu verstehen, stolzieren wir herum und prahlen, dass wir “dieses und jenes” erreicht und vollbracht haben. 

27 August 2010 - It is due to the gift of His Divine Grace that we survive in this world. Every drop of blood coursing through our veins is but a drop from the shower of His Grace. Every muscle is but a lump of His Love. Every bone and cartilage is but a piece of His mercy. It is clear that without Him we are but bags of skin. But, unable to understand this secret, we strut about, boasting “I achieved this, and I accomplished this.”



26. August 2010 -

Ein Vogel der in den Lüften schwebt, benötigt dazu zwei Flügel. Eine Person, die unten auf der Erde weilt, benötigt zwei Beine, um sich vorwärts zu bewegen.
Ein Suchender, der begierig darauf ist das herrschaftliche Haus der Befreiung (Moksha) zu erreichen, den Wohnort des Friedens, muß Verzicht üben und Weisheit erlangen- Verzicht auf das weltliche Verlangen und Weisheit, um sich des Selbstes (Atma) bewusst zu werden.
Wenn ein Vogel nur einen Flügel hat, kann er sich nicht in die Lüfte schwingen, oder? Wenn also eine Person nur Verzicht übt, oder nur Weisheit besitzt, kann er das höchste Selbst, Gott (Brahman) nicht verwirklichen. Das Gefühl von “Mein” ist das Band, das in die Irre führt. Wie lange kann man an etwas festhalten, das man als “Mein” verhätschelt hat? Eines Tages muß man alles aufgeben und gehen, alleine und mit leeren Händen. Das ist das Schicksal, dem man nicht entrinnen kann.

26 August 2010 - A bird in flight in the sky needs two wings; a person on the earth below needs two legs to move; an aspirant eager to attain the mansion of Moksha (liberation), the abode of freedom, needs renunciation and wisdom - renunciation of worldly desires and wisdom to become aware of the Atma. When a bird has only one wing, it cannot rise up into the sky, can it? In the same manner, if one has only renunciation or only wisdom, one cannot attain the supreme Self, Brahman. The sense of “mine” is the bond of deluding attachment. How long can one cling to what one fondles as mine? Some day, one has to give up everything and leave, alone and empty handed. This is the inescapable destiny.



25. August 2010 -
Wir sollten von anderen Menschen gute Dinge lernen.
Wir säen, wässern und düngen den Samen. Der Same sprießt, wird zu einem Schößling und wächst zu einem großen Baum heran. Der Same wird nicht zu Erde, nur weil er in sie gelegt wurde und auch nicht zu Dünger, weil der Dünger ihn nährt. Auch nicht zu Wasser, weil es ihm Feuchtigkeit schenkt. Der Same saugt von all dem nur das auf, was für ihn von Vorteil (für das Wachstum) ist. Er wächst zu dem heran, was er im Wesentlichen ist; ein großer Baum!
Mögt auch ihr wachsen, genau wie dieser Same. Ihr könnt von anderen viel lernen. Lernt über den Erhabenen, den Höchsten und über die Mittel, dieses Wissen selbst von den Niedrigsten zu erwerben. Lernt von anderen, wie man auf fortschrittliche Weise spirituelle Übungen (Sadhana) praktiziert und erfüllt euch mit all diesem. Aber werdet dadurch nicht wie die anderen!

25 August 2010 - We have to learn good things from others. We sow seeds in the ground. We provide it with manure and water. The seed sprouts, becomes a sapling and grows into a huge tree. It does not become soil when placed therein, nor manure when it feeds thereon, nor water when it partakes thereof. It only imbibes from each of them whatever it can benefit from them. It grows into what is essentially IT, namely, a huge tree! May you too grow likewise. You have to learn much from others. Learn about the Supreme and the means of attaining it from even the lowest. Learn from others how to practise progressive Sadhana (spiritual exercise) and saturate yourselves with it. But do not be transformed into others.


24. August 2010 -
Da die Veden und Shastras (heilige Schriften) durch Bußübungen und Seelenqual der Weisen und Seher, die an dem Wohlergehen der Menschheit und der Befreiung der Menschen interessiert waren entstanden sind, sind sie die größte Quelle von Wohltat (Hitha). Diese Schriften vermitteln, dass der Mensch seine äußere Sichtweise korrigieren muß zugunsten einer Sichtweise, die sich nach Innen richtet. Die innere Sichtweise ist die Grundlage, auf der die äußere Sichtweise aufgebaut ist. Es ist so wie bei dem Lenkrad eines Autos. Es befindet sich im Inneren des Wagens und steuert die Räder, die außerhalb angebracht sind.
Wisset, dass die allem zugrundeliegende Wirklichkeit Gott selbst ist. Seid euch dessen bewußt und bleibt immer in diesem Bewußtsein. Wie heftig auch die seelische Belastung und der Sturm sein mögen, laßt euren Glauben dadurch nicht erschüttern.

24 August 2010 - Since the Vedas and Shastras (scriptures) were won by penance and travail by sages and seers who were interested in the welfare of humanity and the liberation of man, they are the greatest repositories of Hitha (beneficence). They advise that man must regulate his 'outer-look' and develop the 'inner-look'; the inner reality is the foundation on which the outer reality is built. It is like the steering wheel inside the car which directs the outer wheels. Know that the basic reality is God. Become aware of it and stay in that awareness always. Whatever be the stress and the storm, do not waver from that faith.


23. August 2010 -
Verlangen und Bindung an Gegenstände die man sich wünscht und die Pläne um sich diese Wünsche zu erfüllen, sind Eigenschaften der Jeevis, des Selbstes, das individuell ist. Nicht des Selbstes (Atma), das im Körper gegenwärtig ist.
Das Empfinden von “Ich” und “Mein” und die Emotionen von Begehren und Zorn entstehen in der Zusammensetzung von Körper-Geist (mind) Nur wenn diese Zusammensetzung erobert worden ist und sie dann verlassen wird, können sich wahre Tugenden zeigen und offenbaren. Das Gefühl von “handelnd” und “genießend”, ein Vertreter dieser beiden zu sein, mag scheinbar den Atman beeinflussen, doch sind diese Eigenschaften nicht Teil der ursprünglichen Natur des Selbst (Atman).
Dinge spiegeln sich und erzeugen Bilder, doch der Spiegel wird dadurch nicht getrübt oder berührt. Er bleibt so klar wie er immer war. Jedes individuelle Selbst hat diese ürsprünglichen, grundlegenden Eigenschaften: Reinheit, Gelassenheit und Freude. Jedem Individuum ist diese Überschwenglichkeit inne.

23 August 2010 - Desire and bondage to the objects desired and the plans to secure them are attributes of the Jeevis (individualized selves), not of the Self or Atma resident in the body. The sense of “me” and “mine” and the emotions of lust and anger originate in the body-mind complex. Only when this complex is conquered and outgrown can true virtue emanate and manifest. The sense of “doer” and “enjoyer”, of being an agent might appear to affect the Atma, but they are not part of the genuine nature of the Atma. Things get mirrored and produce images, but the mirror is not tarnished or even affected thereby. It remains as clear as it was. Every Jeevi has these as genuine, basic attributes: purity, serenity, and joy. Every individual is ebullient with these qualities.


22. August 2010 -
Eine Imitation kann niemals zu einer Kultur werden. Ihr mögt königliche Roben tragen und die Rolle eines Königs spielen, doch könnt ihr, als Ergebnis dieser Imitation, ein wirklicher König werden? Ein Esel im Tigerfell kann nicht zu einem Tiger werden.
Imitation ist ein Zeichen von Feigheit und kann die eigene Entwicklung nicht fördern. Tatsächlich ist es so, dass die Tendenz zu imitieren euch runterbringt, Schritt für Schritt, in beängstigender Form. Bemüht euch darum, euch zu erheben und seid stolz darauf, Verehrer Gottes zu sein. Seid stolz auf eure Vorfahren. Imitiert andere nicht oder kopiert ihre Standpunkte und ihre Haltung. Das Gute jedoch das in ihnen ist, das könnt ihr aufnehmen.

22 August 2010 - Imitation can never become culture. You may wear royal robes and act the role; but can you, as a result of this imitation, become a king? A donkey clothed in tiger skin does not become a tiger. Imitation is a sign of cowardice. It cannot further one's progress. In fact the tendency to imitate leads you down, step by step, into frightful shape. You must endeavour to uplift yourselves. You must be proud that you are devotees of the Lord. You must be proud of your ancestors. You should not imitate others and copy their attitudes. However, you may imbibe the good in them.



21. August 2010 -
Eure Vorväter erlangten Wohlstand, Frieden und Freude und waren erfolgreich im Erlangen ihrer Ziele, alleine durch ihren Glauben. Wenn ihr den Glauben verliert dann könnt ihr sicher sein, dass ihr fallt. Glaube ist der Atem des Lebens. Wenn der Atem nicht mehr da ist, werdet ihr zum toten Körper (Shavam).
Mit dem Atem der euch Leben schenkt, werdet ihr Göttlich (Shivam), ebenso wie Gott. Glaube kann euch mit allen Arten von Macht beschenken und euch “Poorna”, vollständig und vollkommen machen. Denn Atma (das Selbst), allein durch seine Eigenschaften, ist unabhängig und vollkommen. Keine andere spirituelle Übung (Sadhana) wird benötigt, diese Stufe zu verwirklichen. Paripoornatha (Reinheit und Unabhängigkeit)) ist euer wahres Wesen. Unreinheit und Abhängigkeit sind dem Menschen fremd (keine Eigenschaft des Menschen). Ihr solltet diese Tatsache nicht ignorieren und vergessen.
Wahre Bildung muß diesen Glauben aufrütteln und jede Handlung mit dem Bewußtsein dieser Vollkommenheit erfüllen. Das ist das wesentliche Ziel, der Kern richtiger Bildung.

21 August 2010 - Your forefathers achieved prosperity, peace and joy and succeeded in attaining their goals through faith alone. If you lose faith, you are certain to fall. For, faith is the very breath of life. When there is no breath, one becomes a Shavam (corpse). With the breath of faith, you become Shivam (Divine), the same as the Lord Himself. Faith can endow you with all forms of power and render you Poorna (full and complete). For, Atma, by its very nature, is self-sufficient and full. No other Sadhana (spiritual exercise) is needed to realise that state. Paripoornatha (purity and self-sufficiency) is also your true nature. Impurity and insufficiency are alien to mankind. You should not ignore or forget this fact. Real education must arouse this faith and infuse the awareness of this fullness in every activity. This is the essential aim, the core of the right type of education.



20. August 2010 -

Die Stufe der Gelassenheit ist wesentlich für spirituelles Wachstum. Sie kann nur erreicht werden, wenn der Geist (Buddhi) rein von den Flecken täuschender Bindungen und der Beteiligung an Verwicklungen ist.
Ohne die Stille der inneren Gelassenheit kann der Intellekt sich nicht auf die Spuren Gottes (Brahman) begeben. Warum? Der Ausdruck ”Tugend” ist nur ein anderer Name für “Intelligenz”, die der Stimme des Selbst (Atma) folgt. Jenes Selbst, das eure Realität ist.
Nur derjenige der diese Tugend hat, kann sich seines göttlichen Selbstes bewußt werden. Wenn ihr dieses Bewußtsein erlangt habt, werdet ihr nicht länger in Verblendung und Verlangen gefangen sein.

20 August 2010 - The stage of equanimity is essential for spiritual progress. It can be gained only when the Buddhi (intellect) is cleansed of the blot of deluding attachments and involvements. Without that serenity, the intellect cannot proceed on the trail of Brahman (God). Why? The term "virtue" is only another name for the "intelligence" that follows the promptings of the Atma, the Self that is your Reality. Only one who has such virtue can win awareness of Atma. And, once awareness is gained, you will no longer be caught in delusion or desire.


19. August 2010 -
Nicht einmal das kleinste Ereignis kann ohne Gottes Willen geschehen. Seid davon völlig überzeugt. Er ist der Suthradhari, derjenige der die Fäden zieht nach denen die Puppen tanzen, damit sie ihre n spielen können. Und Gott sitzt zwischen den Zuschauern und tut so, als sei Er völlig unwissend - über die Handlung, den Inhalt der Geschichte und über die Besetzung. Der Schauspieler kann auch nicht ein klein wenig von Seiner Leitung abweichen. Gottes Wille führt Regie und bestimmt jede einzelne Bewegung und Geste. Die unterschiedlichen Emotionen berühren die Herzen derer die diesem Schauspiel beiwohnen, doch sie erzeugen keine Wellen im Herzen des Puppenspielers (Suthradhari). Er entscheidet, was diese Person sagen soll oder tun und Er souffliert ihnen für das Innere die angemessenen Worte und Taten.

19 August 2010 - Not even the tiniest event can happen unless willed by the Lord. Be fully convinced of this. He is the Suthradhari, the holder of the strings that move the puppets and make them act their roles; but He seats Himself among the spectators and pretends He is unaware of the plot or story or cast. The characters cannot deviate a dot from His directions. His Will guides and determines every single movement and gesture. The varying emotions affect the hearts of those who witness the play; but they do not cause a ruffle in the heart of the Suthradhari. He decides what this person should say or that person should do and He prompts in them the appropriate words and deeds.


18. August 2010 -
Wenn ihr euch selbst Tag und Nacht als geringfügig und schwach verurteilt, könnt ihr nie etwas verwirklichen. Wenn ihr denkt, dass euch das Glück nicht hold ist und ihr niedergeschlagen seid, dann fühlt ihr euch so, weil ihr so über euch denkt. Statt dessen solltet ihr euch dessen bewußt sein, dass ihr ein Funke des Göttlichen seid, dass ihr schon jetzt als das Göttliche existiert, es eure Realität ist. Wenn ihr dieses Bewußtsein entwickelt, dann könnt ihr wirklich das Göttliche verwirklichen und ihr werdet über alle Kräfte herrschen.
“Yad Bhaavam, Thad Bhavathi” - “So wie ihr euch fühlt, so werdet ihr”.
Was am meisten zählt ist, wie ihr euch fühlt. Dennn das ist die Basis für all das, was ihr seid. Glaubt an das Selbst (Atma), euer göttliches Selbst, das ihr wirklich seid. Dies ist ein Muß für jeden von euch.

18 August 2010 - If you condemn yourself, day and night as petty and weak, you can never accomplish anything. If you think that you are luckless and low, thereby you become luckless and low. Instead, when you cultivate the awareness that you are a spark of God; that you have as your reality Divinity Itself, then you can really become Divine, and you can have command over all powers. “Yad Bhaavam, Thad Bhavathi” (As you feel, so you become). It is how you feel that matters the most. That is the basis for all that you are. Have faith in the Atma, the Divine Self that you really are! This is a must for every one of you!


17. August 2010 -
Die Menschen mögen verschieden Riten und Opferungen ausgeführt haben, so wie sie in den Veden beschrieben sind. Sie mögen sogar die Inhalte verschiedener heiliger Schriften die sie beherrschen, erläutern. Sie mögen mit Vermögen ausgestattet sein, großen Wohlstand und eine Menge Weizen besitzen. Sie mögen den Inhalt der Veden lehren und deren ergänzende Methoden mit der dazugehörenden Erklärung und Bedeutung weitervermitteln. Aber ohne einen moralischen Charakter haben sie keinen Platz dort, wo das Göttliche (Brahman) gelehrt und erlernt wird. Das ist die wichtige Lektion, die dieser Aphorismus vermittelt.

17 August 2010 - People may have performed a variety of Vedic rites and sacrifices; they might even be expounding the contents of a variety of sacred scriptures that they have mastered; they might be endowed with prosperity, owning vast wealth and heaps of grain; they might teach the Vedas and their complementary disciplines with due exposition of meanings. But without moral character, they have no place where Brahman (Divinity) is taught or learned. This is the important lesson conveyed by aphorisms.


16. August 2010 -
Wir sehen die äußerlichen Umstände, die Vorgänge, die auf das letztendliche Ereignis hinauslaufen und in unserer Unwissenheit beurteilen wir, dass diese Serie von Ursachen jene Wirkung erzeugt hat. Doch Umstände, Ereignisse, Emotionen und Gefühle sind lediglich Instrumente in Seiner göttlichen Hand, die Seinem Willen und Seinem Zweck dienen.
Die Welt ist die Bühne, auf der jeder die Rolle spielt, die ihm zugeteilt wurde. Jeder strebt in dem ihm vom Göttlichen gegebenen Zeitrahmen und gehorcht Seinen Instruktionen ohne Unterlass und ohne Nachgeben. Wir mögen stolz denken, dass wir dies alles allein getan haben, doch die Wahrheit ist, dass alles so passiert, wie Er es vorgesehen hat.

16 August 2010 - We see the outer circumstances, the processes which result in the final event and in our ignorance we judge that this set of causes produced these effects. But circumstances, events, emotions and feelings are all simply “instruments” in His Divine Hands, serving His Will and His Purpose. The world is the stage on which each one acts the role He has allotted. Every one struts about for the time given by Him and obeys His instructions without fail or falter. We may proudly think that we have done this or that by ourselves, but the truth is that everything happens as He wills.



15. August 2010 -

Wenn ihr den Wohlstand eurer Nation fördern wollt, dann muß jeder von euch in seinem Inneren seinen spirituellen Reichtum sammeln. Das bedeutet, dass alle spirituellen Neigungen, Überzeugungen und Triebe, die jetzt noch zaghaft und ausschweifend sind, vereint und gestärkt werden müssen.
Als ein Teil der Weltreligionen mögen viele Überzeugungen und Kulte existieren - so viele, wie ein Baum Äste hat. Ihr sollte sie nicht als falsch verdammen und kein Ast des Baumes sollte gegen einen anderen kämpfen oder sie in Konkurrenz gegeneinander antreten.
Erkennt die Wahrheit in dem Sprichwort: “Ekam Sath; Vipraah Bahudhaa Vadanthi” - Nur das Eine existiert und die Weisen beschreiben es auf verschiedene Art und Weise.

15 August 2010 - When it is desired to promote the prosperity of the nation, every one of you must gather into yourself all the spiritual resources that you can. This implies that all the spiritual inclinations, beliefs and urges which are now feeble and dissipated must be united and reinforced. As part of religions, many creeds and cults may exist just as many branches are present in a tree. You should not condemn them as wrong and no branch should fight against another or compete with another. Realize the truth in the maxim, “Ekam Sath; Vipraah Bahudhaa Vadanthi” (Only One exists; the wise describe it in many ways).


14. August 2010 -
Richtlinien für das Benehmen, für spirituelle Übungen und Manifestationen von Liebe; all das enthält enorme Tugenden, die das Weiterkommen der Menschen fördern. Die grundlegende Wahrheit der Schöpfung ist die Einheit in der Vielfalt. Die “indische” Art der Verehrung basiert auf dem Bewußtsein, dass sich das Eine in vielen einzelnen Formen mit ebenso vielen verschiedenen Eigenschaften manifestiert, sobald es mit vielen unterschiedlichen Situationen und Bedingungen konfrontiert wird. Aus diesem Glauben heraus haben Bharathiyas (Bewohner Indiens) die geistige Toleranz, allen Menschen in der Welt, in alle Himmelsrichtungen, zuzurufen, dass Gott existiert und in jeder Religion zu finden ist. Das ist ihr einzigartiges Glück.

14 August 2010 - Codes of behaviour, spiritual practices and manifestations of Love - all have enormous virtues which promote the progress of man. The basic truth of Creation is unity in multiplicity. The “Bharathiya” mode of worship is based on the awareness that the One manifests through many discrete forms and many discrete attributes when confronted by many discrete situations and conditions. So Bharathiyas have the intellectual tolerance among all peoples of the world to proclaim to all the quarters that God exists and can be found in every religion.This is their unique good fortune.


13. August 2010 -
Tugend ist das effektivste Mittel, um das innere Bewußtsein auf allen Ebenen zu reinigen. Die Tugend veranlasst eine Person herauszufinden, was und wie etwas zu tun ist. Nur diejenigen Menschen die sich eine gute Vorsehung verdient haben, können Vortrefflichkeit in Unterscheidungsvermögen beanspruchen. Sich an diese festen Entschlüsse zu halten ist das Floß, das einen Menschen über den Ozean des Seienden, mit den reißenden Strömungen und seiner Angst (Bhava Sagara), bringen kann.
Eine Person mit Tugend hat ihren Platz im Bereich der Befreiten. Diese Person kann sich mit Gott (Brahman) vereinen, der die Verkörperung der höchsten Glückseligkeit ist.

13 August 2010 - Virtues are the most effective means for purifying the inner consciousness at all levels, for they prompt the person to discover what to do and how to do it. Only those who have earned good destiny can claim excellence in discrimination. Adherence to this determination is the raft that can take one across Bhava Sagara (the ocean of flux and fear). A person of virtues has a place in the region of the liberated. That person can merge in Brahman (Divinity), the embodiment of Supreme Bliss.


12. August 2010 -
Derjenige der sein Leben hingibt, um das Wissen über das Selbst, sein wahres Selbst (Atma), zu verdienen, muß heilige Tugenden besitzen und sein Verhalten sowie seine Kontakte danach formen, sodaß sie hochheilig sind. Denn kein Wissen kann höher sein, als ein tugendhafter Charakter. Charakter ist Macht, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn Personen, die ihre Zeit dem Erwerb höherer Bildung gewidmet haben, ist ein wahrhaftiger Charakter ein unabdingbares Zeugnis. Jede Religion betont dieselbe Notwendigkeit, nicht als ein Glaubensbeknntnis, sondern als die Basis spirituellen Lebens und Verhaltens selbst. Diejenigen, die nach diesen Richtlinien ihr Leben leben, können niemals zu Schaden kommen. Sie werden mit heiligen Werten beschenkt werden.

12 August 2010 - The one who devotes his/her life to earn the knowledge of the Atma that is their true Self, must possess holy virtues, and they must mould their conduct and contacts sacrosanct. For no knowledge can be higher than virtuous character. Character is power, really speaking. For persons who have dedicated their years to the acquisition of higher learning, sterling character is an indispensable qualification. Every religion emphasizes the same need, not as a special creedal condition but as the basis of spiritual life and conduct itself. Those who lead lives on these lines can never come to harm.They will be endowed with sacred merit.



11. August 2010 -
Jeder von uns mag unterschiedliche Vorstellungen haben, was das Wesen Gottes, Seine Charakterzüge, Seine Form und Seine Eigenschaften betrifft. Einer mag glauben, daß Gott die Charakterzüge und die Form des Menschen hat. Ein anderer mag glauben, daß Gott keine menschliche Form und keine Anzeichen eines Menschen hat, aber sich dennoch in körperlicher Form manifestiert. Noch ein anderer mag glauben, daß Gott völlig formlos ist.
Jeder dieser Menschen kann in den Veden Aussagen finden, die seinen Standpunkt unterstützen. Denn sie alle haben Glauben an Gott, Glauben an eine geheimnisvolle Kraft (Shakti), welche die Quelle, die Stütze und Nahrung aller ist, eine Kraft, die alle anderen Kräfte einschließt.

11 August 2010 - We may each have different ideas on the nature and characteristics, the form and attributes of God. One person may believe that God has the qualities and form of humans. Another may believe in a God devoid of human form and signs but yet manifesting in embodiments. Another may believe in God as altogether formless. Every one of these can find in the Vedas declarations supporting their stands. For all have faith in God, that is to say, in a mysterious Sakthi (power) which is the source, support and sustenance of all, a Power which subsumes all.


10. August 2010 -
Eine grundlegende Regel des Lebens ist, sich nicht für seine Vorväter zu schämen. Während ihr mehr und mehr über die Geschichte der Vergangenheit lest, ihr euch mehr und mehr die Umstände in denen die Menschen lebten bewußt macht, wird euer Stolz für das was eure Vorväter geleistet haben, zunehmen. Laßt die Kraft des Glaubens an eure Vorväter in euch einströmen und das Blut in euren Adern energetisieren. Laßt die Stärke dieses Glaubens ein in euren Körper, euren Geist (mind) und eure Seele (spirit) und lasst sie dadurch erstarken.
Die Frucht wahrer Bildung (Vidya) ist die Anerkennung dessen, was jede menschliche Gemeinschaft und jede Religion alleine für sich hat, gemeinsam mit einer allem zugrundeliegenden Basis - etwas Besonderes, das nur sie alleine zu geben und der Welt anzubieten hat.

10 August 2010 - One of the basic rules of living is not to be ashamed of your forefathers. As you read more and more of the history of the past, and you visualise more and more the human condition in those ages, your pride is bound to increase. Let faith in the supreme achievements of your forefathers flow in and energise the blood in your veins. Let the strength of that faith render your body, mind and spirit equally strong. The fruit of Vidya (true learning) is the recognition that every community of people and every religion has, along with a basic unity, something special of its own to offer.


09. August 2010 -
Eine der größten Tugenden, die entwickelt werden sollte, ist unerschütterlicher, standhafter Glaube. Glaube and die heiligen Schriften (Shastras) und die moralischen Regeln die sie beinhalten und auch an das Selbst (Atma) und euren Lehrer (Guru). Schriften sind entwickelt worden, um den Frieden und das Wohlergehen der Welt und die spirituelle Perfektion der Menschheit zu garantieren. Die Schriften haben dieses große Ziel vor sich und sie zeigen den Weg, es zu verwirklichen. Deshalb müßt ihr euren Glauben in die Schriften, die Lehrer und Alten setzen.  Gurus (Lehrer) sind es in der Tat wert verehrt zu werden, denn sie zeigen uns den Weg höchster Erfüllung (Shreyomarga). Derjenige, der unerschütterlichen Glauben hat, wird diese Weisheit erlangen.


08. August 2010 -
Da die Veden und Shastras (heilige Schriften) durch Bußübungen und Seelenqual der Weisen und Seher entstanden, die an dem Wohlergehen der Menschheit und der Befreiung der Menschen interessiert waren, sind sie die größte Quelle von Wohltat (Hitha). Diese Schriften vermitteln, dass der Mensch seine äußere Sichtweise berichtigen und eine innere Sichtweise entwickeln muß. Die innere Sichtweise ist die Grundlage, auf der die äußere Sichtweise aufsich aufbaut. Das ist so, wie bei dem Lenkrad eines Autos. Das Lenkrad befindet sich im Inneren des Wagens und steuert die Räder, welche außerhalb angebracht sind.
Wisset, dass die grundlegende Wirklichkeit Gott selbst ist. Seid euch dessen bewußt und bleibt immer in diesem Bewußtsein. Wie groß auch der Stress und der Sturm sein mögen, laßt euren Glauben dadurch nicht erschüttern.

8 August 2010 - The Vedas and Shastras, since they were won by penance and travail by sages and seers, who were interested in the welfare of humanity and the liberation of man, are the greatest repositories of Hitha (beneficence). They advise that man must regulate his 'outer-look' and develop the 'inner-look'; the inner reality is the foundation on which the outer reality is built. It is like the steering wheel inside the car which directs the outer wheels. Know that the basic reality is God. Become aware of it and stay in that awareness always. Whatever be the stress and the storm, do not waver from that faith.


07. August 2010 -
Verletzung mit Verletzung, Schaden mit Schaden, oder Beleidigung mit Beleidigung zu vergelten, erhöht nur die karmische Bürde, die in zukünftigen Leben ertragen und beseitigt werden muß. Diese Bürde bezeichnet man als “nahe bevorstehend” (Aagaam). Ihr könnt der Pflicht, die Konsequenzen eurer Gedanken, Worte und Taten zum fälligen Zeitpunkt zu ertragen nicht entkommen. Böses mit Bösem zu vergelten kann das Gewicht von Karma nicht reduzieren. Es kann nur schwerer werden. Es mag augenblicklich Erleichterung und Zufriedenheit bringen, doch es wird euch später leiden lassen. Selbstkontrolle vermittelt euch, Gutes zu tun. Auch denen, die euch verletzen.

7 August 2010 - Returning injury for injury, harm for harm, or insult for insult only adds to the Karmic burden, which has to be endured and eliminated in future lives. This burden is termed “Aagaami” (impending). You can't escape the task of undergoing the consequences of your thought, word, and deed in due course. Paying evil for evil can never lighten the weight of Karma; it will only become heavier. It might confer immediate relief and contentment, but it can only make you suffer later. Forbearance, therefore, instructs you to do good even to those who injure you.


06. August 2010 -
Das Lotusblatt wird im Wasser geboren, es treibt auf dem Wasser, aber es wird nicht naß.
In dieser Welt müßt ihr wie ein Lotusblatt sein: In der Welt, neben der Welt und für sie da, aber nicht ein Teil von ihr. Dieses ist die besondere Eigenschaft der höheren Bildung (Vidya), um euch für eure Rolle vorzubereiten. Das bedeutet - das Herz tief in das Göttliche versenkt und die Hände mit Arbeit beschäftigt, so müßt ihr in der Welt leben. Liebe sollte nicht in eine geschäftliche Sache entarten. Liebe realisiert sich selbst in Liebe.

6 August 2010 - The lotus leaf is born under water; it floats on water; but it does not get wet. You too, must be in the world likewise; in it, by it, for it, but not of it. This is the special feature of the Vidya (higher education), to prepare you for this role. That is to say, with the heart immersed in the Divine and the hands busy in work, you must live thus on earth. Love should not degenerate into an article of commerce. Love fulfils itself in Love.


05. August 2010 -
Eine innere Haltung der Nachsicht ist, sich nicht verletzt fühlen durch Kummer, Verlust, Undankbarkeit oder Sündhaftigkeit, die andere euch antun. Tatsächlich solltet ihr froh und ganz ruhig bleiben, denn ihr solltet wissen, dass dieses die Resultate eurer eigenen Handlungen sind, die eben gerade wieder auf euch zurückkommen. Deshalb solltet ihr diejenigen die euch Kummer zugefügt haben, als Freunde betrachten. Ihr solltet nicht an Vergeltung denken oder ihnen böses wünschen.
Die natürliche Reaktion von Menschen, egal wer sie sind, ist, dass sie das Bedürfnis bekommen ebenfalls zu verletzen, wenn sie verletzt werden und wenn jemand Schaden verursacht, sie auch Schaden verursachen und wenn jemand sie beleidigt, auch wieder zu beleidigen und dies auf die eine oder andere Art und Weise.
Das ist die Eigenschaft von Pravritti, des weltlichen Weges, dem Weg von äußerlicher Verwicklung. Sucht ihr nach Nivritti, dem inneren Weg der Läuterung und Klärung, dann müßt ihr von solchen Handlungen Abstand halten und euch in Selbstkontrolle üben (Thithiksha).

5 August 2010 - The attitude of forbearance is to refuse to be affected or pained when inflicted with sorrow, loss, and the ingratitude and wickedness of others. In fact, you should be happy and calm, for you should know that these are the results of your own actions now recoiling on you, and you should view those who caused the misery as friends and well-wishers. You should not retaliate or wish them ill. You must bear all blows patiently and gladly. The natural reactions of people, whoever they may be, when someone injures them is to injure in return; when someone causes harm, to do harm; and when someone insults them, to insult back by some means or other. This is the characteristic of the Pravritti (worldly path), the path of objective involvement. If you seek Nivritti (the inner path of sublimation and purification) you must avoid such reaction and exhibit Thithiksha (forbearance).


04. August 2010 -
Denkt nicht, dass die Veden ein Bündel an beängstigenden Regeln, Verordnungen und Gesetzen beinhalten. Alles was in den Veden niedergelegt wurde, wurde von Gott selbst als Gesetzgeber dort niedergelegt. Alle Elemente im Kosmos, jedes Teilchen egal wo, handelt in jeder Sekunde so, wie Gott es verfügt hat. Das ist es, was die Veden uns mitteilen.
Keine Verehrung kann höher und nützlicher sein, als Gott zu dienen. Ihr solltet IHM all eure Liebe darbringen. Mehr Liebe, als ihr für etwas anderes in dieser Welt und euren Nächsten in euch tragt. An Gott sollt ihr euch mit dieser Liebe ehrfurchtsvoll erinnern. Das ist die Frucht, welche wahre Bildung hervorbringen muß.

4 August 2010 - Do not think that the Vedas (scriptures) lay down a bundle of frightening rules and regulations and laws. Every one of them has been laid down by the Lord, as the lawgiver. All elements in the Cosmos, every particle everywhere, are acting every moment as ordained by Him. This is what the Vedas inform us. No worship can be higher and more beneficial than serving the Lord. One has to offer Love to Him, more Love than one bears to anything else in this world and the next. He must be loved as the One and Only. He has to be remembered adoringly with such Love. That is the fruit that real education must result in.



03. August 2010 -
Heilige Handlungen wie Rituale und Opfergaben alleine, wie sie in den Veden (heilige Schriften) festgehalten wurden, können keine Befreiung (Moksha) bringen. Sie können euch nur dabei helfen euer Bewußtsein zu reinigen.
Man sagt, dass sie den Menschen in den Himmel heben können. Aber diese grundlegende Untersuchung betrachtend, ist der Himmel auch eine Bindung, denn er verspricht keinen ewigen Frieden. Der Frieden der die Wahrheit bewußt macht, die eigene Wahrheit, kann nur dadurch gewonnen werden, indem ihr eurem spirituellen Lehrer zuhört (Shravana), über das nachdenkt was ihr gehört habt (Manana) und über das Gehörte und seine Richtigkeit und Bedeutsamkeit meditiert (Nididhyasana). Nur diejenigen, die ihren Geist (mind) von Verlangen befreit haben, können von der Anleitung eines Meisters/Gurus profitieren; die anderen nicht.

3 August 2010 - Sacred activities like rituals and sacrifices that are laid down in the Vedas (scriptures) cannot confer Moksha (liberation). They only help to cleanse one's consciousness. It is said that they raise people to heaven. But in the ultimate analysis, even heaven is bondage; it does not promise eternal freedom. The freedom that makes one aware of the truth, of one's own truth, can be gained only through Shravana (listening to the Guru), Manana (ruminating over what has been listened to) and Nididhyasana (meditating on its validity and significance). Only those who have detached their minds from desire can benefit from Guru's guidance; others cannot.


02. August 2010 -
Jeder Mensch sollte sich durch eigene Anstrengung und eigenes Bemühen seiner ewigen Seele bewußt werden; der Seele, welche jenseits aller Täuschung und Dunkelheit existiert.
Ihr seid geboren worden als Erben des Besitzes von ewiger Glückseligkeit. Ihr seid die geliebten, teuren Kinder Gottes. Ihr seid so heilig und so rein wie Luft. Verdammt euch nicht selbst als Sünder. Ihr seid Löwenbabies, keine Schafe. Ihr seid kleine Wellen der Unsterblichkeit; keine Körper, die lediglich aus Materie zusammengesetzt sind. Die Dinge die aus Materie bestehen sind dazu da, um euch zu dienen und euren Befehlen zu folgen. Ihr solltet nicht etwa ihnen dienen und ihren Befehlen folgen.

2 August 2010 - The timeless soul which is beyond delusion and darkness has to be cognised by every person through his/her own efforts. You have taken birth as inheritors of this estate of Eternal Bliss. You are the dearly loved children of the Lord. You are as pure and as sacred as air. Do not condemn yourselves as sinners. You are lion cubs, not sheep. You are wavelets of Immortality, not bodies compounded from matter. Material objects are there to serve you and do your bidding.You should not serve them and do their bidding.



01. August 2010 -
Wahre Hingabe besteht darin,
alle Gedanken und Handlungen Gott darzubringen und sich nach Seiner Gnade zu sehnen.
Hingabe, die sich darauf beschränkt nur einen kurzen Augenblick im Andachtszimmer zu verweilen oder einen Tempel zu besuchen, ist keine wahre Hingabe. Während ihr in eurem Andachtsraum oder einem Tempel seid, scheint die Hingabe zu Gott in euch anzuwachsen und ihr fühlt inneren Frieden. Habt ihr aber diese Orte verlassen, ist der Frieden wieder verloren und die Wut nimmt ihren Platz wieder ein. Das kann nicht Hingabe genannt werden.
Bhakti (Hingabe) wird als ein Zustand des nicht-getrennt-seins von Gott beschrieben. Ungeachtet der Zeit, des Raumes und der Umstände sollte man die Nähe zu Gott immer in sich fühlen - das ist Bhakti (Hingabe). Wahre Hingabe überschreitet die Begrenzungen, die dem Menschen durch tägliche Routine und die Verpflichtungen im Leben auferlegt werden.

1 August 2010 - True devotion consists in offering all your thoughts and actions to God and yearning for His grace. Devotion confined to a brief spell in the Pooja room (shrine) or temple is not true devotion. During that time, devotion seems to swell within you and you feel at peace but, once outside, the peace is lost and anger takes its place. This cannot be called devotion. Bhakti (Devotion) has been described as a state of non-separation from God. Regardless of time, space or circumstance, one should feel closeness to God - that is Bhakti. True devotion transcends the limitations imposed by one's daily routines and the obligations of life.


31. Juli 2010 -
Die Geschichte der Abenteuer Gottes ist reiner Nektar. Sie hat keine anderen Bestandteile, keinen anderen Geschmack, keine anderen Zutaten. Jeder kann von jedem Teil dieses aus Nektar bestehenden Ozeans in Hülle und Fülle trinken, so wie Zucker süß ist, egal ob er am Tag oder in der Nacht gegessen wird. Denn Tag und Nacht existieren nur für die Person die ihn ißt, nicht für den Zucker. Zucker verhält sich immer konstant. So ist es auch mit der Liebe Gottes; sie ist ewig süß und rein, egal auf welche Art sie angenommen oder erreicht wurde. Ein und dieselbe Süße besteht überall, immer, in jedem einzelnen Partikel.

31 July 2010 - The story of the Lord's adventures is all nectar. It has no other component, no other taste, no other content. Everyone can drink their fill from any part of that ocean of nectar, just as sugar is sweet irrespective of whether it is eaten during the day or night. For, it is day or night only for the person who eats, not for the sugar. Sugar behaves uniformly always. So too, the love of God and the love for God are both eternally sweet and pure, whatever the method of accepting or attaining them. The same sweetness exists, everywhere, at all times, in every particle.


29. Juli 2010 -
Die Kontrolle des Körpers und der Sinne kann nur durch die Ausübung spiritueller Übungen (Sadhana) erreicht werden. Ihr müßt es vermeiden, wertvolle Zeit in nutzlosem Streben zu vergeuden und immer wachsam sein. Ihr müßt die Sinne des Empfindens und des Handelns mit angenehmen und edlen Handlungen beschäftigen, damit sie etwas zu tun haben. Für Faulheit (Thamas) sollte kein Platz da sein, an dem sie sich verkriechen könnte. Jede eurer Handlungen muß das Gute in anderen Menschen fördern.
Während ihr euch selbst auf Handlungen beschränkt die eure natürlichen Pflichten reflektieren (Swadharma) ist es möglich, diese in spirituelle Übungen zu verwandeln, die auf den Körper und die Sinne ausgerichtet sind.

29 July 2010 - Control of body and senses can be achieved only by Sadhana (spiritual exercises). You must avoid spending precious time in useless pursuits and be ever vigilant. You must engage the senses of perception and of action in congenial and noble tasks to keep them busy. There should be no chance for Thamas (sloth) to creep in. Every act must promote the good of others. While confining oneself to activities that reflect one's natural duties, Swadharma, it is possible to sublimate them into spiritual practices for the body and senses.


28. Juli 2010 -
Es ist anerkennenswert, wenn ihr euch wie ein Mensch verhaltet und noch anerkennenswerter, wenn ihr euch so verhaltet, wie Gott sich verhalten würde. Aber sich wie ein Dämon oder ein wildes Tier zu verhalten, ist wahrhaftig verabscheuungswürdig.
Menschliche Seelen wurden über einen längeren Zeitraum hinweg als Mineralien geboren, dann wurden sie zu Bäumen. Während des Vorgangs der Evolution wurde der Mensch als Tier geboren, um sich dann letztendlich auf die Stufe des Menschen zu erheben. Es ist eine große Schande, wenn ein Mensch in die Verhaltensweise eines Tieres oder eines gemeinen Ungeheuers schlüpft.
Der Mensch verdient nur Lob, wenn er zur göttlichen Stufe aufsteigt. Das ist die Verwirklichung der eigenen Bestimmung.
Vermeidet Kontakt zu den unsittlichen Gebräuchen und bindet euch and Tugend und Ethik. Verwandelt euer Herz in einen Altar für Gott und vernichtet alle hervorschießenden Triebe des Verlangens. Dann wird euer Herz in Ksheerasagara verwandelt, den reinen Ozean der Milch, in dem Vishnu verweilt. Euer Herz wird verwandelt und ihr werdet nicht endende Freude entdecken.

28 July 2010 - It is creditable if you behave as a human being and even more creditable if you behave as God would. But to behave as a demon or a beast is indeed despicable. Human beings were long born as a mineral, then became a tree; in the process of evolution, got promoted to an animal, and finally rose to the status of a human being. It is a great shame if an individual slides into the beast or a beastly ogre. One deserves praise only if one rises to the Divine status. That is the fulfilment of one's destiny. Avoid contact with the vices and develop attachment to virtues. Transmute your heart into an altar for the Lord. Destroy all the shoots and sprouts of desire. Then, your heart will be sublimated into Ksheerasagara, the pure ocean of milk where Lord Vishnu reclines. Your heart will be transformed and you will discover endless delight.



27. Juli 2010 -
Bußübungen (Thapas = “Hitze” von der Art, die Sünde und alles Karma völlig verbrennt) bedeuten nicht, dass ihr euch auf den Kopf stellt, Füße in die Luft, so wie eine Fledermaus. Auch ist es keine Bußübung, wenn ihr auf euren Besitz und euer Eigentum, eure Ehefrau und eure Kinder verzichtet. Auch nicht seinen Körper bis auf die Knochen abmagern zu lassen, oder die Nase zuzuhalten, um den Atem zu regulieren. NEIN!
Körperliche Übungen, mündliche Erklärungen und mentale Entschlossenheit ; diese drei müssen im Einklang sein. Gedanken, Worte und Taten; alles muß rein sein. Das sind wahre Bußübungen und sie müssen nicht durch die auferlegten Pflichten koordiniert werden. Diese Anstrengung muß unternommen werden, um das innere Sehnen zu befriedigen und damit ihr Zufriedenheit erlangt. Diese Anstrengung ist das Wesentliche einer Bußübung.

27 July 2010 - Thapas (penance) does not mean positioning oneself upside down, head on the ground and feet held up, like a bat. Nor is it the renunciation of possessions and properties, wife and children, emaciating one's body or holding the nose to regulate one's breath. NO. Physical actions, oral assertions and mental resolves - all three have to be in unison. The thought, the speech and the act all have to be pure. This is the real Thapas. And they have to be co-ordinated not by the compulsion of duty. The effort must be undertaken for satisfying one's inner yearnings, for the contentment of the self.This struggle is the essence of Thapas.


26. Juli 2010 -
Die Betrachtung des Todes ist die absolute Grundlage spiritueller Übungen. Ohne sie werdet ihr mit Sicherheit in Unwahrheit versinken, den Objekten der Sinnesfreuden nachgehen und versuchen, weltliche Reichtümer anzuhäufen.
Der Tod ist kein bedrohliches Unglück. Er ist ein Schritt hinein in die glückverheißende Klarheit, die jenseits dieser Welt liegt. Er ist unvermeidlich, kann nicht durch Bestechung verhindert werden oder durch Zertifikate über gutes Benehmen und Zeugnisse großer Taten vermieden werden. Einmal geboren, ist der Tod unabwendbar. Ihr müßt Handlungen ausführen, die keine schlechten Konsequenzen hervorbringen. Lasst jeden Tag, jede kleine Beschäftigung eine Opfergabe an Gott sein. Dann werdet ihr nicht wieder und immer wieder geboren werden müssen und ihr könnt dem Tod entrinnen. Diese Nachforschung ist der wahre Kern eines spirituellen Weges und wird euch helfen, Unsterblichkeit zu erlangen.

26 July 2010 - The contemplation of death is the very foundation of spiritual discipline. Without it, you are certain to fall into falsehood, pursuing the objects of sense-pleasure and trying to accumulate worldly riches. Death is no ominous calamity. It is a step into the auspicious brightness beyond. It is inescapable; it cannot be bribed away or adjourned by certificates of good conduct or testimonials from the great. Once born, death is inevitable. You must perform deeds which breed no bad consequences. Engage every day in every activity as an offering to God. Then you need not be born again and again and can escape death. This inquiry is the very core of spiritual path and will help you achieve immortality.


25. Juli 2010 – Guru Poornima
Guru Poornima ist aus vielen Gründen eine geheiligte Zeit. An diesem Tag wird der Suchende, der sich mit der falschen Vorstellung über die sichtbare Welt identifiziert und darunter leidet, in die Realität des unsichtbaren Schöpfers der Welt, also Gott, eingeführt. An diesem Tag werden diejenigen, die nicht den Drang haben den spirituellen Pfad zu beschreiten dazu inspiriert, den Pfad der Glückseligkeit zu suchen. Mit der aufgehenden Sonne wird die Welt in Licht und Hitze gebadet. Mit der Ankunft von Guru Poornima wird auch das Herz des Menschen in Frieden und Sicherheit gebadet.
Guru Poornima ist nicht nur ein Tag des Jahres, der im Kalender festgehalten wird. Es ist der Tag, wenn euer Geist (mind), dem der Mond als Vorsitzender dient, mit Freundlichkeit und Gelassenheit erfüllt wird und völlig von dem Licht des Intellekts und Unterscheidungsvermögens erleuchtet wird.

25 July 2010 - Guru Poornima is sacred for many reasons. Today, the seeker whosuffers from the false identification with the objective world is initiated into the reality of the unseen motivator of the world, God. On this day, those who have no urge to tread the spiritual path are inspired to seek the path of bliss. With the rise of the sun, the world is bathed in light and heat. So too, with the coming of Guru Poornima, the human heart is bathed in peace and security. Guru Poornima is not just a day in the year marked in a calendar. It is the day when your mind, whose presiding deity is the moon, becomes full of pleasantness and coolness, and is fully illumined with the light of intellect and discrimination.


22. Juli 2010 -
Der Rückzug aus der Welt der sinnlichen Objekte ist eine wichtige Tugend. Diese Tugend weist auf eine seelische Verfassung hin, über und jenseits aller Dualität, die aufrührerisch ist und gewöhnliche Menschen beeinflußt, ebenso so wie Freude und Leid. Der Rückzug von sinnlichen Objekten kann während des täglichen Lebens erreicht werden. Betrachtet die Welt nicht mit weltlichen Augen. Dann könnt auch ihr den Gegensätzen wie Freude und Leid entkommen und Ausgewogenheit sowie Gleichmütigkeit erreichen.
Ihr erfahrt das Eine als die Vielfalt, weil der Geist seine Spielchen spielt. Übt euch darin, dass ihr alles als eine Projektion/Ausdehnung des einen liebenden Gottes seht. Dann werdet ihr in der Lage sein, den Horizont der Dualitäten zu überschreiten und in die Region, in der alles Eins ist, gelangen.

22 July 2010 - Withdrawal from sensory objects is an important virtue. It implies a state of mind that is above and beyond all dualities that agitate and affect common people, such as joy and grief. Withdrawal from sensory objects can be achieved while engaged in day to day living. Do not look at the world with a worldly eye. Then, even you can escape from the opposites of grief and joy, and attain balance and equal mindedness. You experience the One as many because of the mind playing its games. Practice seeing everything as a projection/extension of the Loving Lord. Then, you will be able to cross the horizon of dualities into the region of One.



21. Juli 2010 -

Euer wahres Wesen ist göttliche, allumfassende Liebe (Prema). Ihr könntet auch nicht für einen Moment überleben, wenn ihr euch diese Liebe vorenthaltet. Sie ist die gesamte Bandbreite eures Lebens. Wenn die sechs Untugenden mit denen ihr so lange eine Bindung hattet entschwunden sind, dann wird Liebe zum einzigen Bewohner eures Herzens.
Liebe muß ein Ziel haben, ein geliebtes Ziel. Sie kann nicht alleine sein. Ihr werdet sie dann auf den bezaubernden, reizenden Herrn lenken, der die personifizierte Reinheit ist, der die Verkörperung des Dienens, des Verzichtes und der Selbstlosigkeit ist und der Seinen Wohnort in dem gereinigten Altar eures Herzens bezogen hat. Dann wird es keinen Spielraum für Bindungen mehr geben, sie können nicht weiter wachsen. Schritt für Schritt wird diese Liebe zu Gott tiefer und reiner, mehr sich lossagend, bis letztendlich kein Bedarf mehr an Gedanken besteht, das Individuum sich mit dem Universellen vereinigt hat.

21 July 2010 - Your very nature is Prema (Love). You cannot survive even for a moment, when deprived of Love. It is the very breadth of your life. When the six vices, to which you were attached so long, disappear, Love becomes the only occupant of your heart. Love has to find an object, a loved one. It cannot remain alone. You will then direct it to the charming, sweet Lord, who is Purity Personified, who is the embodiment of service, sacrifice and selflessness and who has taken residence in the cleansed altar of your heart. Then, there will be no scope for any other attachment to grow. Step by step, this love for God becomes deeper, purer, more self-denying, until at last, there is no need for thoughts, and the individual is merged in the Universal.


19. Juli 2010 -
Der Geist ist ein Bündel von Gedanken, eine komplexe Ansammlung von dem, was er will und was er sich wünscht. Sobald ein Gedanke, Verlangen oder Wunsch im Geist aufsteigt, muß der Intellekt seinen Wert und seine Gültigkeit erforschen. Ist das gut oder böse? Hilft es oder hindert es mich? Wo führt es mich hin?
Wenn der Geist sich dieser Nachforschung NICHT fügt, wird er auf dem Weg der Vernichtung landen. Wenn er sich aber fügt und der Intelligenz folgt, dann wird er auf dem richten Weg weitergehen.

19 July 2010 - The mind is a bundle of thoughts, a complex collection of wants and wishes. As soon as a thought, desire or wish raises its head in the mind, the intellect must probe its value and validity. Is it good or bad? Will it help or hinder? Where will this lead? Where will it end? If the mind does NOT submit to this probe, it will land itself on the path of ruin. If it does and obeys the intelligence, it will move along the right path.



17. Juli 2010 -

Es gibt zwei verschiedene Arten von Wissen: Baahya Vidya (das Wissen um die äußere Welt) und Brahma Vidya (das Wissen um das göttliche Selbst, spirituelles Wissen). Baahya Vidya versorgt den Menschen mit dem Nötigsten für den Lebensunterhalt. Ihr könnt viele Fachgebiete studieren, wertvolle akademische Grade erwerben, lukrative Positionen besetzen und es schaffen, euer Leben ohne Angst und Sorge zu leben. Dieses Wissen hilft euch, jede Arbeit auszuführen, sei es die eines bescheidenen Angestellten oder die eines Premierministers.
Brahma Vidya hingegen, das Wissen vom göttlichen Selbst in euch, schenkt euch Stärke, die euch dazu befähigt die Pflichten zu erfüllen, die ihr euch selbst schuldet. Es ebnet den Weg der euch zu beidem, Freude in weltlicher Beziehung und Glückseligkeit im Leben danach, führt. Deshalb ist Brahma Vidya (spirituelles Wissen) höher gestellt, als alles Wissen über weltliche Angelegenheiten, welches dem Menschen auf Erden zur Verfügung steht.

17 July 2010 - Knowledge can be considered as having two aspects: Baahya Vidya and Brahma Vidya. Baahya Vidya provides the wherewithal for human livelihood. You can study many subjects, earn valuable degrees, acquire lucrative job and manage to spend your life with no worry and fear. This type of Vidya helps you perform whatever job you may doing, be it that of a humble clerk or a Prime Minister. Brahma Vidya, on the other hand, endows you with the strength, that will enable you to discharge successfully the duty you owe to yourself. It lays down the path which leads both to joy in worldly relations and bliss in the life beyond. Therefore, Brahma Vidya is far superior to all Vidya available to man on earth.


14. Juli 2010 -
Wissen wurde mit Licht von den Weisen der Antike verglichen und Unwissenheit mit Dunkelheit. “Vid” ist die Wurzel des Wortes “Vidya”. “Vid” bedeutet “Licht”. “Ya” bedeutet “was”. Somit bedeutet “Vidya” “Das, was Licht schenkt”. Aufgrund dieser Bedeutung ist erkennbar, daß Brahma Vidaya (das Wissen vom Selbst, das Wissen von dem Göttlichen in uns) allein verdient, als Vidaya bekannt zu sein, denn es erleuchtet unseren Geist. So wie Licht und Dunkelheit nicht am selben Ort nebeneinander existieren können, können auch Vidya (das Wissen vom Selbst) und Avidya (Unwissenheit) nicht koexistieren. Bewegt ihr euch nun auf dem Weg des Fortschritts, müßt ihr euer Bewußtsein reinigen und euch mit Brahma Vidya, dem Wissen vom Selbst, erleuchten.

14 July 2010 - Knowledge was compared to light and ignorance to darkness by the ancients. “Vid” is the root of the word “Vidya”. “Vid” means “light”. “Ya” means “what”. So, the meaning of the term “Vidya” is that which gives light. From this term, it is evident that Brahma Vidya (knowledge of the Self) alone deserves to be known as Vidya, as it illumines our minds. Just as light and darkness cannot co-exist in the same place at the same time, Vidya and Avidya (ignorance) cannot be together. So, when you journey along the path of progress, you must purify your consciousness and illumine yourself with Brahma Vidya.



13. Juli 2010 -

Das Lesen und Genießen der Geschichten über den Glanz und Ruhm Gottes an heiligen Orten wie Tempeln, Gebetsräumen, Gedenkstätten, Einsiedeleien eines Heiligen, oder in der Gesellschaft moralischer und guter Menschen ist eine große Inspiration und Freude. Es wird euch alles andere vergessen lassen. Geschmack an solch nützlichen Literatur zu finden ist das Resultat angesammelter Verdienste und Bemühungen. Ihr könnt den frommen Menschen auch näher kommen, ihnen dienen und ihren Ausführungen über den Ruhm und Glanz Gottes lauschen. Das Zuhören wird am Anfang genügen.
Später aber, werden die Geschichten Interesse am Wesen Gottes und Seinen Eigenschaften geweckt haben, wird der Suchende seinen eigenen Weg der ihn zur Selbstverwirklichung führt, suchen und finden.

13 July 2010 - Reading and enjoying the stories of the glory of the Lord in some sacred spot like temple, prayer hall, shrine, hermitage of a saint, or in the company of virtuous and good people, is a source of great inspiration and joy. It will make you forget everything else. Taste for such wholesome literature is the result of accumulated merit and endeavour. You can even approach pious men, serve them and listen to their exposition of the glory of God. Listening alone will be enough in the beginning. Later, the stories will arouse interest in the nature and characteristics of God and the aspirants will find and seek for themselves the path to Self-realization.



10. Juli 2010 -

Sinneskontrolle ist schwer zu verwirklichen. Der Geist (mind) kann Knechtschaft und auch Befreiung aus der Knechtschaft bewirken. Der Geist ist eine Mischung aus leidenschaftlichen und ignoranten Standpunkten und kann sehr leicht verunreinigt werden. Er findet Geschmack daran, das wahre Wesen der Dinge zu verschleiern und ihnen die Form und den Wert den er für richtig hält, zu geben. Deshalb müßt ihr die Aktivitäten des Geistes regulieren.
Versteht die erste Eigenschaft des Geistes: Er rennt hilflos den Sinnen hinterher. Welchem Sinn auch immer der Geist folgt, es endet in einer Katastrophe. Wenn ein Topf mit Wasser leer ist, dann können wir daraus nicht schlussfolgern, dass das Wasser etwa durch zehn Löcher ausgelaufen ist. Nur ein Loch würde schon genügen, um den Topf zu leeren! So ist es auch mit den Sinnen. Wenn sie nicht unter Kontrolle sind, dann werden sie euch in die Sklaverei führen. Deshalb muß jeder einzelne Sinn beherrscht werden.

10 July 2010 - Mind control is very hard to attain. The mind can cause bondage as well as confer liberation. It is an amalgam of the passionate and ignorant attitudes, and can be easily polluted. It relishes in hiding the real nature of things and casting on them the forms and values that it desires. So you must regulate the activity of the mind. Understand the first characteristic of the mind: it runs helplessly after the senses. Whichever sense the mind follows, it is to invite disaster. When a pot of water becomes empty, we need not infer that it has leaked away through ten holes - one hole is enough to empty it! So too, even if one sense is not under control, you will be thrown into bondage. So, every sense has to be mastered.


08. Juli 2010 -
Entsagung (sanyasa- wie ein Möch zu leben) bedeutet nicht die bloße Akzeptanz der vierten Stufe im Leben und deren Rechte und Pflichten. Sie bedeutet nicht den Rückzug in den Wald, nachdem alle Kontakte mit der Welt abgebrochen wurden. Die Mönche sollten sich unter Menschen begeben, sich dem Leid und der Freude bewusst werden und die Lehren verbreiten, die die Menschen so notwendig brauchen. Sie müssen die Gesellschaft verändern, damit sie durch die heiligen Lehren frei von unsittlichen Bräuchen und Sündhaftigkeit wird.

8 July 2010 - Sanyasa (Monkhood) does not mean the mere acceptance of the fourth stage of life and its rights and obligations, retirement into forest after breaking off contacts with the world. The monks should move among people, become aware of their sorrows and joys, and impart the instructions they direly need. They must transform society to be free from vice and wickedness by their teachings.


07. Juli 2010 -

Um das Göttliche zu verstehen, sind das bloße Verlangen nach Wissen und das Studium der Veden nicht ausreichend. Die allererste Qualifikation die ihr erwerben müßt, ist Viveka: Unterscheidungsvermögen zwischen dem Vergänglichen und dem Ewigen. Nur der Atman (das göttliche Selbst) unterliegt keiner Veränderung, denn allein das Selbst ist zeitlose Wahrheit. Ihr müßt diese unerschütterliche Erkenntnis erwerben und in ihr gefestigt werden.
Die zweite Qualifikations ist der Verzicht auf das Verlangen, die Früchte der eigenen Handlungen zu genießen, jetzt und in Zukunft. Das nennt man Bindungslosigkeit (Vairagya). Bindungslosigkeit bedeutet nicht die Aufgabe von Herd und Haus, Ehegatte oder Kinder, um sich in den Wald zurückzuziehen. Bindungslosigkeit beinhaltet das Bewußtsein, dass die Welt vergänglich ist und, als Konsequenz dieses Bewußtseins, das Gefühl von “Ich” und “Mein” aufzugeben.

7 July 2010 - For understanding the Divine, mere yearning to know and the study of Vedas are not sufficient. The primary qualification you must acquire is Viveka: discrimination between the transitory and the eternal. Atma alone suffers no change; it alone is Timeless Truth. You must gain this unshakable conviction and be established in it. The second qualification is renunciation of the desire to enjoy the fruits of one's actions, here and hereafter. This is called Vairagya (Non-Attachment). Non-attachment does not mean giving up hearth and home, spouse and children and taking refuge in forests. It only involves the awareness of the world as transitory and, as a consequence of this awareness, discarding the feelings of "I" and "mine."


06. Juli 2010 -
Das Kleinkind kennt den Geschmack von Milch nicht. Dadurch, dass es jeden Tag damit genährt wird, entwickelt es eine Bindung zur Milch die so tief ist, dass es zu protestieren beginnt, sobald seine Milch durch Reis ersetzt wird. Jedoch die Mutter verzweifelt nicht. Sie überzeugt das Kind, wenigstens einmal täglich kleine Mengen Reis zu essen und durch diese Vorgehensweise beginnt das Kind, den Reis zu mögen und gibt Milch auf. Durch Übung wird der Reis die natürliche Nahrung des Kindes - so natürlich, dass das Kind, wenn es mal keinen Reis bekommt, unglücklich ist.
So sind auch Sinnesfreuden zuerst einmal “natürlich”. Doch mit Hilfe von Übungen und dadurch, dass ihr den Worten der Weisen zuhört, werdet ihr langsam größere Freude daran haben über den Ruhm Gottes zu hören. Danach wollt ihr ohne die heilige Atmosphäre nicht einmal mehr eine Minute lang existieren. Die Gesellschaft mit weltlichem Geplapper wird euch nicht mehr behagen. Ihr werdet fühlen, dass es nichts Süßeres gibt als die Erfahrung, dem Glanz und dem Ruhm Gottes zu lauschen.

6 July 2010 - The infant does not know the taste of milk. By taking it daily, it develops an attachment for it which is so deep that when milk is to be given up and rice substituted, it starts to protest. But the mother does not despair. She persuades the child to take small quantities of cooked rice daily and through this process, the child starts liking rice and gives up milk. By practice, rice now becomes the child's natural food, so natural that even if rice is not available for a single day, it becomes miserable. So too, sensual pleasures are "natural" at first. However, by means of practice, listening to the words of the wise, slowly, you will derive greater joy listening to the glories of God. Thereafter, you cannot exist without that holy atmosphere even for a minute. The company of the worldly chatter will no longer attract you. You will feel that there is nothing as sweet as the experience of listening to the splendour of the Lord.


05. Juli 2010 -
Das Leistungsvermögen, um die Neigungen und Eigenschaften (gunas) der Urnatur (prakriti) zu bezwingen, ist dem Menschen nicht innewohnend, sondern wird durch die Gnade Gottes erhalten. Die Gnade Gottes wird durch die Wiederholung Seines Namens (japa) und durch Meditation (dhyana) gewonnen. Die Wahrheit muß erlebt werden, damit sie dem Bewusstsein nicht davongleitet. Die spirituelle Übung die dafür benötigt wird, ist auch die Wiederholung des Namens Gottes und Meditation.
Zuerst muß folgendes klar verstanden werden: Es ist niemandem möglich, die Neigungen der Urnatur zu kontrollieren. Diese Macht haben nur diejenigen, die die Urnatur im Griff haben und deren Befehle die Urnatur befolgt.  Die Urnatur ist die Basis von allem im Universum. Sie ist die Basis der Schöpfung und des Lebens. All dieses ist die Urnatur: Mann oder Frau, wildes Tier oder Vogel, Bäume oder Pflanzen. Tatsächlich ist alles was man sehen kann, untrennbar mit der Urnatur verbunden.

5 July 2010 - The capacity to overcome the Gunas (tendencies) of Prakriti (Nature) is not inherent in any one; it comes to one with the Grace of the Lord. And that Grace is to be won by Japa (Repetition of God’s Name) and Dhyana (Meditation). The truth has to be experienced, in order that it might not slip away from consciousness; and the discipline needed for this is also Japa and Dhyana. This must first be clearly understood: it is impossible for every one to control the tendencies of Prakriti; the power is possessed only by those who have Prakriti in their grip and whose commands Prakriti does obey. Prakriti is the basis of everything in the Universe. It is the basis of Creation and Existence. All this is Prakriti: men or women, beasts or birds, trees or plants; in fact, all that can be seen is inseparable from Prakriti.


 

04. Juli 2010 -
Unwissenheit (ajnana) und Leid (dukha) können nicht durch Rituale und Riten vernichtet werden. Dies lehren uns die Schriften. Doch was im Moment passiert, ist folgendes: Die Menschen haben ihr wahres Wesen vergessen. Sie glauben, dass sie der Körper und die Sinne sind und streben nach weltlichen Freuden. Sie machen sich vor, dass sie dadurch, dass sie den Körper und die Sinne zufriedenstellen, Freude erreichen. Bemühungen dieser Art können keine Glückseligkeit bringen, sondern sie bringen Ernüchterung, Niederlage und Unheil, sie ernten Trauer und Freude in schneller Folge. Unwissenheit kann nur durch das Wissen über das göttliche Selbst vernichtet werden. Wenn der falsche Eindruck der Realität verschwindet, dann ist das Leid, welches durch die eigene Verwicklung in die Höhen und Tiefen der Welt erzeugt wurde, vernichtet und man kann erkennen, dass die Menschheit die Verkörperung der Glückseligkeit ist.

4 July 2010 - Ajnana (Ignorance) and Dukha (Sorrow) cannot be destroyed by rituals and rites.This is the lesson the scriptures teach us. However, what is happening now is that people have forgotten their real nature. They believe that they are the body and the senses, and crave for objective pleasures. They delude themselves that they can secure joy by catering to the body and senses. Such attempts cannot earn bliss. Instead, they earn disillusionment, defeat and disaster; they reap sorrow and joy in quick succession. The Ajnana can only be destroyed with the knowledge of the Divine Self. When illusion disappears, the sorrow produced by one's involvement in the ups and downs of the world is destroyed and one can realize that humanity is the Embodiment of Bliss.



03. Juli 2010 -
Wenn man ein Opfer des Instinkts ist, wird man, allgemein gesehen, leicht von Gegenständen, die die Sinne ansprechen, angezogen. Instinkte sind ein Teil des Körpers und suchen bereitwillig Sinnesobjekte; sie benötigen kein Training und verhalten sich wie ein Kleinkind, das nach Milch an der Mutterbrust sucht, oder wie ein neu geborenes Kalb, das die Milch am Euter der Mutterkuh sucht. Aber ein Kleinkind benötigt Training um laufen und reden zu lernen, denn das kommt nicht automatisch. Diese Fähigkeiten werden durch Beispiele die andere geben und durch Nachahmung ausgelöst. Deshalb ist das Training, um in der richtigen Art und Weise nach Sinnesfreuden zu streben, lebenswichtig., denn es ist die wilde und untrainierte Art der Suche nach diesen Vergnügungen, die Wut, Hass, Neid, Bosheit und Arroganz fördert.
Um die Sinne auf einer gesunden Ebene zu trainieren und sie unter Kontrolle zu halten, sind Übungen wie die Wiederholung des Gottesnamens (japa), Meditation (dhyana) und Fasten (upavasa) notwendig.

3 July 2010 - Generally speaking, one gets easily drawn to sense objects, as one becomes a victim of instincts. Instincts readily seek sense objects. Instincts come along with the body and do not require any training, just as an infant seeks milk from the mother's breast and the new born calf nestles at the udder. But for the infant to walk and talk, training is necessary. They are not automatic. These skills are prompted by example and imitation by others. So also, training is essential for the proper pursuit of sense pleasure, for it is the wild, untrained search for such pleasure that promotes anger, hatred, envy, malice and conceit. To train them along salutary lines and to hold them under control, certain good disciplines such as Japa (Repetition of God's Name), Dhyana, (Meditation) and Upavasa (Fasting) are essential.


02. Juli 2010 -
Gott (Madhava), der frei von Täuschung (Maya) ist, zu ignorieren und Zeit damit zu verbringen in Täuschung zu versinken, ist nutzlos. Nur Trauer und Schmerz ist der letztendliche Gewinn davon. Wen ihr auch liebt, diese Liebe muß enden. Derselbe Gott gibt und nimmt, wie und wann er will. Alles gehört Ihm. Wie dumm ist es deshalb zu lamentieren, wenn alle Dinge die Ihm gehören zu Ihm zurückkehren? Ein weiser Mensch wird sich deshalb nicht nach jemanden sehnen, oder übertriebene Bindung zu etwas haben.
Reserviert alle Sehnsucht und alle Bindung für Gott. Er allein ist ewig, Er ist die Quelle aller Freuden. Letztendlich; liebt einen Gegenstand als Gegenstand, nicht mehr. Liebt einen Menschen als einen Menschen, nicht mehr. Wenn ihr mehr liebt, dann ist das ein Zeichen dafür, dass ihr bezüglich dem wahren Wesen der Dinge einer Täuschung unterliegt.

2 July 2010 - Ignoring Madhava (God) who is free from Maya (delusion) and spending time immersed in Maya is fruitless; sorrow alone is the final gain. Whomever you love, that love has to come to an end. The self-same Lord gives and takes, as and when He wishes. Everything is His; so how foolish it is to lament when things belonging to Him are taken back by Him? The wise man will therefore not pine over any one or feel undue attachment to anything. Let all the pining and all the attachment be reserved for the Lord; He alone is eternal; He is the source of all joy. For the rest, love a thing as a thing, not more. Love man as man, not more. If you love them more, it is a sign that you have been deceived about their real nature.


01. Juli 2010 -
Der Mensch erschafft und entwickelt in sich eine übertriebene Vielfalt selbstsüchtiger Angewohnheiten und Einstellungen, die ihn in eine große Unzufriedenheit führen. Ein Mensch mag stolz darauf sein, dass er ein Meister aller Künste wurde, oder der Eigentümer von großem Reichtum ist, oder alles Wissen besitzt. Doch von wem hat er all dieses erworben? Diese Quelle muß tatsächlich größer als die des Menschen sein. Der Mensch mag sogar behaupten, dass er alles durch seine eigenen Bemühungen und Anstrengungen erworben hat, doch gewiß bekommt er alles von jemandem auf die eine oder andere Art und Weise. Dies kann nicht geleugnet werden.
Die Quelle aus der alle Kraft entspringt, ist Gott. Den Allmächtigen zu ignorieren und sich selbst vorzumachen, dass die wenige Kraft, die man erworben hat und besitzt die eigene Kraft ist (und nicht von Gott geschenkt wurde), ist wirklich egoistisch.

01. July 2010 - Man creates and develops in himself an abounding variety of selfish habits and attitudes that leads to great discontent for himself. A person might feel elated that he has become the master of all arts, or owner of all wealth, or possessor of all knowledge; but from whom did he acquire all these? That source must indeed be greater. He might even claim that he earned all this through his own efforts. But surely someone gives it to him, in some form or other. This he cannot gainsay. The source from which all power originates is God. Ignoring the omnipotent Lord and deluding oneself thinking that the little power one has acquired is one's own is indeed egoism.



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