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31.
August 2010 - Es gibt eine Technik,
durch welche die unsterbliche Seele entdeckt werden kann. Auch wenn
es so aussieht als ob dieses Unterfangen schwierig ist, macht jeder
Schritt vorwärts den nächsten Schritt einfacher und ein Geist
(mind) der durch Disziplin vorbereitet wurde ist in der Lage, die
göttliche Grundlage des Menschen und der Schöpfung blitzartig zu
entdecken. Es gibt keine Abkürzung, um zu dieser Vollendung zu
gelangen. Man muß alle Neigungen die man bis dahin angesammelt hat,
aufgeben und sich mit leichtem Gepäck auf diese Reise begeben.
Begierde, Habsucht, Wut, Boshaftigkeit, Arroganz, Neid, Haß - all
diese Neigungen müssen aufgegeben werden. Es genügt nicht, sich
spirituelle Abhandlungen anzuhören und zu zählen, wie vielen ihr
beigewohnt habt. Das einzige was zählt ist, wenigstens eine der
vermittelten Lehren zu leben.
31
August 2010 - There is a technique by which the Immortal Spirit can
be discovered. Though it may appear difficult, each step forward
makes the next one easier, and a mind that is made ready by
discipline is able to discover the Divine basis of man and creation
in a flash. There is no short-cut to this consummation. One has to
give up all the tendencies that one has accumulated so far and become
light for the journey. Lust, greed, anger, malice, conceit, envy,
hate - all these tendencies have to be shed. It is not enough to
listen to spiritual discourses and count the number you have listened
to. The only thing that counts is practising at least one of those
teachings.
30.
August 2010 -
Ein wahrer Schüler sollte keine
egoistischen Gedanken mehr hegen. Doch unglücklicherweise ist es
heute so, daß die Schüler einer ganzen Klasse mit grenzenlosem
Egoismus befallen sind. Das hat zur Folge, dass sie den falschen
Idealen folgen und einen falschen Weg einschlagen. Sie behalten den
Vorteil einer guten Bildung für sich, geben ihn höchstens noch an
ihre Kinder und Verwandten weiter. Das Resultat ist, dass sie dadurch
ihre Stellung unter noblen Menschen (Sajjans) und den Respekt, den
diese Stellung ihnen einbrachte, aufgeben.
Man muß freigiebig das
Wissen, das Können und das Verständnis das man erworben hat, mit
anderen teilen. Tut man es nicht, ist der Fortschritt des Menschen
gefährdet.
Damit alles im besten Interesse der Menschheit
gefördert wird, muß man den heiligen Drang entwickeln anderen zu
dienen (Paropakaaram) und die Haltung, mit anderen zu teilen.
30
August 2010 - A true scholar should not entertain egoism in his
thoughts at any time. However, the misfortune is that scholars as a
class are today afflicted with unbounded egoism. As a consequence,
they follow wrong ideals and take to wrong paths. They confer the
benefits of education only on themselves and on their kith and kin.
As a result, they forgo their position among Sajjans (noble men) and
the respect it can bring. One must grant generously to others the
knowledge, skill and insight that one has acquired. If this is not
done, human progress itself is endangered. In order to promote the
best interest of mankind, one has to cultivate the holy urge of
Paropakaaram (service to others) and the attitude of sharing.
29.
August 2010 -
Überlegt einmal was passiert, wenn ein
Mensch nachts einen trockenen Baumstumpf sieht. Er fürchtet sich
weil er denkt, der Baumstumpf wäre ein Geist oder ein bizarr
ausehendes, menschliches Wesen. Aber er ist weder das Eine noch das
Andere, auch wenn der Stumpf als beides wahrgenommen werden kann. Der
Grund dieser Fehlannahme ist die Dunkeheit. Dunkelheit überlagert
etwas mit etwas anderem, was aber nicht da ist. Genauso ist es mit
der Dunkelheit, die durch den Schleier der Täuschung (Maya)
verbreitet wird. Sie versteckt das Wesentliche ohne das es bemerkt
wird; nämlich das Göttliche Selbst (Brahman), und zwingt sich dem
Kosmos als wahrgenommene Wirklichkeit auf. Diese getäuschte Sicht
der Dinge wird durch das erwachte Bewußtsein (Jnana) korrigiert und
in die Sicht der universellen Liebe (Prema) verwandelt.
29
August 2010 - Consider what happens when a person sees a dry stump of
a tree at night: he/she is afraid that it is a ghost or a bizarre
human being. It is neither, though it is perceived as either. The
reason for this misperception is darkness. Darkness superimposes on
something another thing that is not there. In the same manner, the
darkness that is spread through Maya (false perception) veils and
renders unnoticeable the Primal Cause, Brahman (Divine Self), and
imposes the cosmos on It, as a perceptible reality. This deceptive
vision is corrected by the Jnana (awakened consciousness) and
transmuted into the vision of Prema (universal love).
28.
August 2010 -
Bildung hat sich als edel erwiesen, wenn sie
durch den Geist des Dienens beeinflußt wurde. Der Dienst der
erwiesen wird, muß frei von der geringsten Spur engstirniger
Selbstsucht sein. Das genügt aber noch nicht. Der Gedanke des
Dienens sollte nicht durch das Verlangen nach Belohnung gemindert
werden. Ihr müßt diesen Dienst so erweisen, als ob ihr ein
wichtiges, heiliges Ritual (Yajna) ausführt. So wie ein Baum seine
Früchte nicht selbst ißt, sondern sie mit einer Einstellung der
Loslösung darbietet, damit andere sie essen können. So wie die
Flüsse, die ihr eigenes Wasser fließen lassen ihne es selber zu
tinken, um damit den Durst anderer zu stillen und damit die Hitze,
unter der andere leiden erträglich machen. So wie die Kuh ihre Milch
für ihr Kalb erzeugt und sie mit anderen teilst, mit einer
großzügigen Einstellung die aus Verzicht geboren wurde,. So könnt
auch ihr euch selber anderen anbieten, veranlaßt durch das Motiv zu
dienen und ohne dabei an selbstsüchtige Interessen zu denken. Nur
dann könnt ihr euren Status als edler Mensch (Sajjana)
rechtfertigen.
28
August 2010 - Education is rendered noble when the spirit of service
is inculcated. The service rendered must be free of the slightest
trace of narrow selfishness. That is not enough. The thought of
service should not be marred by the desire for something in return.
You have to perform the service as you would perform an important
Yajna (sacrificial ritual). As trees do not eat their fruits but
offer them to be eaten by others in an attitude of detachment; as
rivers, without drinking the waters they carry, quench the thirst and
cool the heat from which others suffer; as cows offer their milk,
produced primarily for their calves, in a spirit of generosity born
of Thyaga (renunciation), to be shared by others, so too you should
offer yourself to others prompted by the motive of service and
without consideration of selfish interests. Only then can you justify
your status as Sajjana (noble men).
27.
August 2010 -
Es ist dem Geschenk Seiner göttlichen Gnade
zuzuschreiben, dass wir in dieser Welt überleben. Jeder Blutstropfen
der durch unsere Venen fließt, ist nur ein Tropfen Seiner
ausgeschütteten Gnade. Jeder Muskel ist nichts anderes, als ein
Stück Seiner Liebe. Jeder Knochen und Knorpel ist nur ein Stück
Seiner Barmherzigkeit. Es ist klar, dass wir ohne Ihn nichts anderes
als ein Beutel aus Haut sind. Aber da wir nicht in der Lage sind
dieses Geheimnis zu verstehen, stolzieren wir herum und prahlen, dass
wir “dieses und jenes” erreicht und vollbracht haben.
27
August 2010 - It is due to the gift of His Divine Grace that we
survive in this world. Every drop of blood coursing through our veins
is but a drop from the shower of His Grace. Every muscle is but a
lump of His Love. Every bone and cartilage is but a piece of His
mercy. It is clear that without Him we are but bags of skin. But,
unable to understand this secret, we strut about, boasting “I
achieved this, and I accomplished this.”
26.
August 2010 -
Ein Vogel der in den Lüften schwebt,
benötigt dazu zwei Flügel. Eine Person, die unten auf der Erde
weilt, benötigt zwei Beine, um sich vorwärts zu bewegen.
Ein
Suchender, der begierig darauf ist das herrschaftliche Haus der
Befreiung (Moksha) zu erreichen, den Wohnort des Friedens, muß
Verzicht üben und Weisheit erlangen- Verzicht auf das weltliche
Verlangen und Weisheit, um sich des Selbstes (Atma) bewusst zu
werden.
Wenn ein Vogel nur einen Flügel hat, kann er sich nicht
in die Lüfte schwingen, oder? Wenn also eine Person nur
Verzicht übt, oder nur Weisheit besitzt, kann er das höchste
Selbst, Gott (Brahman) nicht verwirklichen. Das Gefühl von
“Mein” ist das Band, das in die Irre führt. Wie lange kann
man an etwas festhalten, das man als “Mein” verhätschelt hat?
Eines Tages muß man alles aufgeben und gehen, alleine und mit leeren
Händen. Das ist das Schicksal, dem man nicht entrinnen kann.
26
August 2010 - A bird in flight in the sky needs two wings; a person
on the earth below needs two legs to move; an aspirant eager to
attain the mansion of Moksha (liberation), the abode of freedom,
needs renunciation and wisdom - renunciation of worldly desires and
wisdom to become aware of the Atma. When a bird has only one wing, it
cannot rise up into the sky, can it? In the same manner, if one has
only renunciation or only wisdom, one cannot attain the supreme Self,
Brahman. The sense of “mine” is the bond of deluding attachment.
How long can one cling to what one fondles as mine? Some day, one has
to give up everything and leave, alone and empty handed. This is the
inescapable destiny.
25.
August 2010 -
Wir sollten von anderen Menschen gute Dinge
lernen.
Wir säen, wässern und düngen den Samen. Der Same
sprießt, wird zu einem Schößling und wächst zu einem großen Baum
heran. Der Same wird nicht zu Erde, nur weil er in sie gelegt wurde
und auch nicht zu Dünger, weil der Dünger ihn nährt. Auch nicht zu
Wasser, weil es ihm Feuchtigkeit schenkt. Der Same saugt von all dem
nur das auf, was für ihn von Vorteil (für das Wachstum) ist. Er
wächst zu dem heran, was er im Wesentlichen ist; ein großer
Baum!
Mögt auch ihr wachsen, genau wie dieser Same. Ihr könnt
von anderen viel lernen. Lernt über den Erhabenen, den Höchsten und
über die Mittel, dieses Wissen selbst von den Niedrigsten zu
erwerben. Lernt von anderen, wie man auf fortschrittliche Weise
spirituelle Übungen (Sadhana) praktiziert und erfüllt euch mit all
diesem. Aber werdet dadurch nicht wie die anderen!
25
August 2010 - We have to learn good things from others. We sow seeds
in the ground. We provide it with manure and water. The seed sprouts,
becomes a sapling and grows into a huge tree. It does not become soil
when placed therein, nor manure when it feeds thereon, nor water when
it partakes thereof. It only imbibes from each of them whatever it
can benefit from them. It grows into what is essentially IT, namely,
a huge tree! May you too grow likewise. You have to learn much from
others. Learn about the Supreme and the means of attaining it from
even the lowest. Learn from others how to practise progressive
Sadhana (spiritual exercise) and saturate yourselves with it. But do
not be transformed into others.
24.
August 2010 -
Da die Veden und Shastras (heilige
Schriften) durch Bußübungen und Seelenqual der Weisen und
Seher, die an dem Wohlergehen der Menschheit und der Befreiung der
Menschen interessiert waren entstanden sind, sind sie die größte
Quelle von Wohltat (Hitha). Diese Schriften vermitteln, dass der
Mensch seine äußere Sichtweise korrigieren muß zugunsten einer
Sichtweise, die sich nach Innen richtet. Die innere Sichtweise ist
die Grundlage, auf der die äußere Sichtweise aufgebaut ist. Es ist
so wie bei dem Lenkrad eines Autos. Es befindet sich im Inneren des
Wagens und steuert die Räder, die außerhalb angebracht
sind.
Wisset, dass die allem zugrundeliegende Wirklichkeit Gott
selbst ist. Seid euch dessen bewußt und bleibt immer in diesem
Bewußtsein. Wie heftig auch die seelische Belastung und der Sturm
sein mögen, laßt euren Glauben dadurch nicht erschüttern.
24
August 2010 - Since the Vedas and Shastras (scriptures) were won by
penance and travail by sages and seers who were interested in the
welfare of humanity and the liberation of man, they are the greatest
repositories of Hitha (beneficence). They advise that man must
regulate his 'outer-look' and develop the 'inner-look'; the inner
reality is the foundation on which the outer reality is built. It is
like the steering wheel inside the car which directs the outer
wheels. Know that the basic reality is God. Become aware of it and
stay in that awareness always. Whatever be the stress and the storm,
do not waver from that faith.
23.
August 2010 -
Verlangen und Bindung an Gegenstände die
man sich wünscht und die Pläne um sich diese Wünsche zu erfüllen,
sind Eigenschaften der Jeevis, des Selbstes, das individuell ist.
Nicht des Selbstes (Atma), das im Körper gegenwärtig ist.
Das
Empfinden von “Ich” und “Mein” und die Emotionen von Begehren
und Zorn entstehen in der Zusammensetzung von Körper-Geist (mind)
Nur wenn diese Zusammensetzung erobert worden ist und sie dann
verlassen wird, können sich wahre Tugenden zeigen und offenbaren.
Das Gefühl von “handelnd” und “genießend”, ein Vertreter
dieser beiden zu sein, mag scheinbar den Atman beeinflussen, doch
sind diese Eigenschaften nicht Teil der ursprünglichen Natur des
Selbst (Atman).
Dinge spiegeln sich und erzeugen Bilder, doch der
Spiegel wird dadurch nicht getrübt oder berührt. Er bleibt so klar
wie er immer war. Jedes individuelle Selbst hat diese ürsprünglichen,
grundlegenden Eigenschaften: Reinheit, Gelassenheit und Freude. Jedem
Individuum ist diese Überschwenglichkeit inne.
23
August 2010 - Desire and bondage to the objects desired and the plans
to secure them are attributes of the Jeevis (individualized selves),
not of the Self or Atma resident in the body. The sense of “me”
and “mine” and the emotions of lust and anger originate in the
body-mind complex. Only when this complex is conquered and outgrown
can true virtue emanate and manifest. The sense of “doer” and
“enjoyer”, of being an agent might appear to affect the Atma, but
they are not part of the genuine nature of the Atma. Things get
mirrored and produce images, but the mirror is not tarnished or even
affected thereby. It remains as clear as it was. Every Jeevi has
these as genuine, basic attributes: purity, serenity, and joy. Every
individual is ebullient with these qualities.
22.
August 2010 -
Eine Imitation kann niemals zu einer Kultur
werden. Ihr mögt königliche Roben tragen und die Rolle eines Königs
spielen, doch könnt ihr, als Ergebnis dieser Imitation, ein
wirklicher König werden? Ein Esel im Tigerfell kann nicht zu einem
Tiger werden.
Imitation ist ein Zeichen von Feigheit und kann die
eigene Entwicklung nicht fördern. Tatsächlich ist es so, dass die
Tendenz zu imitieren euch runterbringt, Schritt für Schritt, in
beängstigender Form. Bemüht euch darum, euch zu erheben und seid
stolz darauf, Verehrer Gottes zu sein. Seid stolz auf eure Vorfahren.
Imitiert andere nicht oder kopiert ihre Standpunkte und ihre Haltung.
Das Gute jedoch das in ihnen ist, das könnt ihr aufnehmen.
22
August 2010 - Imitation can never become culture. You may wear royal
robes and act the role; but can you, as a result of this imitation,
become a king? A donkey clothed in tiger skin does not become a
tiger. Imitation is a sign of cowardice. It cannot further one's
progress. In fact the tendency to imitate leads you down, step by
step, into frightful shape. You must endeavour to uplift yourselves.
You must be proud that you are devotees of the Lord. You must be
proud of your ancestors. You should not imitate others and copy their
attitudes. However, you may imbibe the good in them.
21.
August 2010 -
Eure Vorväter erlangten Wohlstand, Frieden
und Freude und waren erfolgreich im Erlangen ihrer Ziele, alleine
durch ihren Glauben. Wenn ihr den Glauben verliert dann könnt ihr
sicher sein, dass ihr fallt. Glaube ist der Atem des Lebens. Wenn der
Atem nicht mehr da ist, werdet ihr zum toten Körper (Shavam).
Mit
dem Atem der euch Leben schenkt, werdet ihr Göttlich (Shivam),
ebenso wie Gott. Glaube kann euch mit allen Arten von Macht
beschenken und euch “Poorna”, vollständig und vollkommen machen.
Denn Atma (das Selbst), allein durch seine Eigenschaften, ist
unabhängig und vollkommen. Keine andere spirituelle Übung (Sadhana)
wird benötigt, diese Stufe zu verwirklichen. Paripoornatha (Reinheit
und Unabhängigkeit)) ist euer wahres Wesen. Unreinheit und
Abhängigkeit sind dem Menschen fremd (keine Eigenschaft des
Menschen). Ihr solltet diese Tatsache nicht ignorieren und
vergessen.
Wahre Bildung muß diesen Glauben aufrütteln und jede
Handlung mit dem Bewußtsein dieser Vollkommenheit erfüllen. Das
ist das wesentliche Ziel, der Kern richtiger Bildung.
21
August 2010 - Your forefathers achieved prosperity, peace and joy and
succeeded in attaining their goals through faith alone. If you lose
faith, you are certain to fall. For, faith is the very breath of
life. When there is no breath, one becomes a Shavam (corpse). With
the breath of faith, you become Shivam (Divine), the same as the Lord
Himself. Faith can endow you with all forms of power and render you
Poorna (full and complete). For, Atma, by its very nature, is
self-sufficient and full. No other Sadhana (spiritual exercise) is
needed to realise that state. Paripoornatha (purity and
self-sufficiency) is also your true nature. Impurity and
insufficiency are alien to mankind. You should not ignore or forget
this fact. Real education must arouse this faith and infuse the
awareness of this fullness in every activity. This is the essential
aim, the core of the right type of education.
20.
August 2010 -
Die Stufe der Gelassenheit ist wesentlich
für spirituelles Wachstum. Sie kann nur erreicht werden, wenn der
Geist (Buddhi) rein von den Flecken täuschender Bindungen und der
Beteiligung an Verwicklungen ist.
Ohne die Stille der inneren
Gelassenheit kann der Intellekt sich nicht auf die Spuren Gottes
(Brahman) begeben. Warum? Der Ausdruck ”Tugend” ist nur ein
anderer Name für “Intelligenz”, die der Stimme des Selbst (Atma)
folgt. Jenes Selbst, das eure Realität ist.
Nur derjenige der
diese Tugend hat, kann sich seines göttlichen Selbstes bewußt
werden. Wenn ihr dieses Bewußtsein erlangt habt, werdet ihr
nicht länger in Verblendung und Verlangen gefangen sein.
20
August 2010 - The stage of equanimity is essential for spiritual
progress. It can be gained only when the Buddhi (intellect) is
cleansed of the blot of deluding attachments and involvements.
Without that serenity, the intellect cannot proceed on the trail of
Brahman (God). Why? The term "virtue" is only another name for the
"intelligence" that follows the promptings of the Atma, the Self
that is your Reality. Only one who has such virtue can win awareness
of Atma. And, once awareness is gained, you will no longer be caught
in delusion or desire.
19.
August 2010 - Nicht einmal das
kleinste Ereignis kann ohne Gottes Willen geschehen. Seid davon
völlig überzeugt. Er ist der Suthradhari, derjenige der die Fäden
zieht nach denen die Puppen tanzen, damit sie ihre n spielen können.
Und Gott sitzt zwischen den Zuschauern und tut so, als sei Er völlig
unwissend - über die Handlung, den Inhalt der Geschichte und über
die Besetzung. Der Schauspieler kann auch nicht ein klein wenig von
Seiner Leitung abweichen. Gottes Wille führt Regie und bestimmt
jede einzelne Bewegung und Geste. Die unterschiedlichen Emotionen
berühren die Herzen derer die diesem Schauspiel beiwohnen, doch sie
erzeugen keine Wellen im Herzen des Puppenspielers (Suthradhari). Er
entscheidet, was diese Person sagen soll oder tun und Er souffliert
ihnen für das Innere die angemessenen Worte und Taten.
19
August 2010 - Not even the tiniest event can happen unless willed by
the Lord. Be fully convinced of this. He is the Suthradhari, the
holder of the strings that move the puppets and make them act their
roles; but He seats Himself among the spectators and pretends He is
unaware of the plot or story or cast. The characters cannot deviate a
dot from His directions. His Will guides and determines every single
movement and gesture. The varying emotions affect the hearts of those
who witness the play; but they do not cause a ruffle in the heart of
the Suthradhari. He decides what this person should say or that
person should do and He prompts in them the appropriate words and
deeds.
18.
August 2010 -
Wenn ihr euch selbst Tag und Nacht als
geringfügig und schwach verurteilt, könnt ihr nie etwas
verwirklichen. Wenn ihr denkt, dass euch das Glück nicht hold
ist und ihr niedergeschlagen seid, dann fühlt ihr euch so, weil ihr
so über euch denkt. Statt dessen solltet ihr euch dessen bewußt
sein, dass ihr ein Funke des Göttlichen seid, dass ihr schon jetzt
als das Göttliche existiert, es eure Realität ist. Wenn ihr dieses
Bewußtsein entwickelt, dann könnt ihr wirklich das Göttliche
verwirklichen und ihr werdet über alle Kräfte herrschen.
“Yad
Bhaavam, Thad Bhavathi” - “So wie ihr euch fühlt, so werdet
ihr”.
Was am meisten zählt ist, wie ihr euch fühlt. Dennn das
ist die Basis für all das, was ihr seid. Glaubt an das Selbst
(Atma), euer göttliches Selbst, das ihr wirklich seid. Dies ist ein
Muß für jeden von euch.
18
August 2010 - If you condemn yourself, day and night as petty and
weak, you can never accomplish anything. If you think that you are
luckless and low, thereby you become luckless and low. Instead, when
you cultivate the awareness that you are a spark of God; that you
have as your reality Divinity Itself, then you can really become
Divine, and you can have command over all powers. “Yad Bhaavam,
Thad Bhavathi” (As you feel, so you become). It is how you feel
that matters the most. That is the basis for all that you are. Have
faith in the Atma, the Divine Self that you really are! This is a
must for every one of you!
17.
August 2010 -
Die Menschen mögen verschieden Riten und
Opferungen ausgeführt haben, so wie sie in den Veden beschrieben
sind. Sie mögen sogar die Inhalte verschiedener heiliger Schriften
die sie beherrschen, erläutern. Sie mögen mit Vermögen
ausgestattet sein, großen Wohlstand und eine Menge Weizen besitzen.
Sie mögen den Inhalt der Veden lehren und deren ergänzende Methoden
mit der dazugehörenden Erklärung und Bedeutung weitervermitteln.
Aber ohne einen moralischen Charakter haben sie keinen Platz dort, wo
das Göttliche (Brahman) gelehrt und erlernt wird. Das ist die
wichtige Lektion, die dieser Aphorismus vermittelt.
17
August 2010 - People may have performed a variety of Vedic rites and
sacrifices; they might even be expounding the contents of a variety
of sacred scriptures that they have mastered; they might be endowed
with prosperity, owning vast wealth and heaps of grain; they might
teach the Vedas and their complementary disciplines with due
exposition of meanings. But without moral character, they have no
place where Brahman (Divinity) is taught or learned. This is the
important lesson conveyed by aphorisms.
16.
August 2010 -
Wir sehen die äußerlichen Umstände, die
Vorgänge, die auf das letztendliche Ereignis hinauslaufen und in
unserer Unwissenheit beurteilen wir, dass diese Serie von Ursachen
jene Wirkung erzeugt hat. Doch Umstände, Ereignisse, Emotionen und
Gefühle sind lediglich Instrumente in Seiner göttlichen Hand, die
Seinem Willen und Seinem Zweck dienen.
Die Welt ist die Bühne,
auf der jeder die Rolle spielt, die ihm zugeteilt wurde. Jeder strebt
in dem ihm vom Göttlichen gegebenen Zeitrahmen und gehorcht Seinen
Instruktionen ohne Unterlass und ohne Nachgeben. Wir mögen stolz
denken, dass wir dies alles allein getan haben, doch die Wahrheit
ist, dass alles so passiert, wie Er es vorgesehen hat.
16
August 2010 - We see the outer circumstances, the processes which
result in the final event and in our ignorance we judge that this set
of causes produced these effects. But circumstances, events, emotions
and feelings are all simply “instruments” in His Divine Hands,
serving His Will and His Purpose. The world is the stage on which
each one acts the role He has allotted. Every one struts about for
the time given by Him and obeys His instructions without fail or
falter. We may proudly think that we have done this or that by
ourselves, but the truth is that everything happens as He wills.
15.
August 2010 -
Wenn ihr den Wohlstand eurer Nation fördern
wollt, dann muß jeder von euch in seinem Inneren seinen spirituellen
Reichtum sammeln. Das bedeutet, dass alle spirituellen Neigungen,
Überzeugungen und Triebe, die jetzt noch zaghaft und ausschweifend
sind, vereint und gestärkt werden müssen.
Als ein Teil der
Weltreligionen mögen viele Überzeugungen und Kulte existieren - so
viele, wie ein Baum Äste hat. Ihr sollte sie nicht als falsch
verdammen und kein Ast des Baumes sollte gegen einen anderen kämpfen
oder sie in Konkurrenz gegeneinander antreten.
Erkennt die
Wahrheit in dem Sprichwort: “Ekam Sath; Vipraah Bahudhaa Vadanthi”
- Nur das Eine existiert und die Weisen beschreiben es auf
verschiedene Art und Weise.
15
August 2010 - When it is desired to promote the prosperity of the
nation, every one of you must gather into yourself all the spiritual
resources that you can. This implies that all the spiritual
inclinations, beliefs and urges which are now feeble and dissipated
must be united and reinforced. As part of religions, many creeds and
cults may exist just as many branches are present in a tree. You
should not condemn them as wrong and no branch should fight against
another or compete with another. Realize the truth in the maxim,
“Ekam Sath; Vipraah Bahudhaa Vadanthi” (Only One exists; the wise
describe it in many ways).
14.
August 2010 -
Richtlinien für das Benehmen, für
spirituelle Übungen und Manifestationen von Liebe; all das enthält
enorme Tugenden, die das Weiterkommen der Menschen fördern. Die
grundlegende Wahrheit der Schöpfung ist die Einheit in der Vielfalt.
Die “indische” Art der Verehrung basiert auf dem Bewußtsein,
dass sich das Eine in vielen einzelnen Formen mit ebenso vielen
verschiedenen Eigenschaften manifestiert, sobald es mit vielen
unterschiedlichen Situationen und Bedingungen konfrontiert wird. Aus
diesem Glauben heraus haben Bharathiyas (Bewohner Indiens) die
geistige Toleranz, allen Menschen in der Welt, in alle
Himmelsrichtungen, zuzurufen, dass Gott existiert und in jeder
Religion zu finden ist. Das ist ihr einzigartiges Glück.
14
August 2010 - Codes of behaviour, spiritual practices and
manifestations of Love - all have enormous virtues which promote the
progress of man. The basic truth of Creation is unity in
multiplicity. The “Bharathiya” mode of worship is based on the
awareness that the One manifests through many discrete forms and many
discrete attributes when confronted by many discrete situations and
conditions. So Bharathiyas have the intellectual tolerance among all
peoples of the world to proclaim to all the quarters that God exists
and can be found in every religion.This is their unique good fortune.
13.
August 2010 -
Tugend ist das effektivste Mittel, um das
innere Bewußtsein auf allen Ebenen zu reinigen. Die Tugend
veranlasst eine Person herauszufinden, was und wie etwas zu tun ist.
Nur diejenigen Menschen die sich eine gute Vorsehung verdient haben,
können Vortrefflichkeit in Unterscheidungsvermögen beanspruchen.
Sich an diese festen Entschlüsse zu halten ist das Floß, das einen
Menschen über den Ozean des Seienden, mit den reißenden Strömungen
und seiner Angst (Bhava Sagara), bringen kann.
Eine Person mit
Tugend hat ihren Platz im Bereich der Befreiten. Diese Person kann
sich mit Gott (Brahman) vereinen, der die Verkörperung der höchsten
Glückseligkeit ist.
13
August 2010 - Virtues are the most effective means for purifying the
inner consciousness at all levels, for they prompt the person to
discover what to do and how to do it. Only those who have earned good
destiny can claim excellence in discrimination. Adherence to this
determination is the raft that can take one across Bhava Sagara (the
ocean of flux and fear). A person of virtues has a place in the
region of the liberated. That person can merge in Brahman (Divinity),
the embodiment of Supreme Bliss.
12.
August 2010 -
Derjenige der sein Leben hingibt, um das
Wissen über das Selbst, sein wahres Selbst (Atma), zu verdienen, muß
heilige Tugenden besitzen und sein Verhalten sowie seine
Kontakte danach formen, sodaß sie hochheilig sind. Denn kein
Wissen kann höher sein, als ein tugendhafter Charakter. Charakter
ist Macht, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn Personen, die ihre Zeit
dem Erwerb höherer Bildung gewidmet haben, ist ein wahrhaftiger
Charakter ein unabdingbares Zeugnis. Jede Religion betont dieselbe
Notwendigkeit, nicht als ein Glaubensbeknntnis, sondern als die Basis
spirituellen Lebens und Verhaltens selbst. Diejenigen, die nach
diesen Richtlinien ihr Leben leben, können niemals zu Schaden
kommen. Sie werden mit heiligen Werten beschenkt werden.
12
August 2010 - The one who devotes his/her life to earn the knowledge
of the Atma that is their true Self, must possess holy virtues, and
they must mould their conduct and contacts sacrosanct. For no
knowledge can be higher than virtuous character. Character is power,
really speaking. For persons who have dedicated their years to the
acquisition of higher learning, sterling character is an
indispensable qualification. Every religion emphasizes the same need,
not as a special creedal condition but as the basis of spiritual life
and conduct itself. Those who lead lives on these lines can never
come to harm.They will be endowed with sacred merit.
11.
August 2010 -
Jeder von uns mag unterschiedliche Vorstellungen
haben, was das Wesen Gottes, Seine Charakterzüge, Seine Form und
Seine Eigenschaften betrifft. Einer mag glauben, daß Gott die
Charakterzüge und die Form des Menschen hat. Ein anderer mag
glauben, daß Gott keine menschliche Form und keine Anzeichen eines
Menschen hat, aber sich dennoch in körperlicher Form manifestiert.
Noch ein anderer mag glauben, daß Gott völlig formlos ist.
Jeder
dieser Menschen kann in den Veden Aussagen finden, die seinen
Standpunkt unterstützen. Denn sie alle haben Glauben an Gott,
Glauben an eine geheimnisvolle Kraft (Shakti), welche die Quelle, die
Stütze und Nahrung aller ist, eine Kraft, die alle anderen Kräfte
einschließt.
11
August 2010 - We may each have different ideas on the nature and
characteristics, the form and attributes of God. One person may
believe that God has the qualities and form of humans. Another may
believe in a God devoid of human form and signs but yet manifesting
in embodiments. Another may believe in God as altogether formless.
Every one of these can find in the Vedas declarations supporting
their stands. For all have faith in God, that is to say, in a
mysterious Sakthi (power) which is the source, support and sustenance
of all, a Power which subsumes all.
10.
August 2010 -
Eine grundlegende Regel des Lebens ist, sich
nicht für seine Vorväter zu schämen. Während ihr mehr und mehr
über die Geschichte der Vergangenheit lest, ihr euch mehr und mehr
die Umstände in denen die Menschen lebten bewußt macht, wird euer
Stolz für das was eure Vorväter geleistet haben, zunehmen. Laßt
die Kraft des Glaubens an eure Vorväter in euch einströmen und das
Blut in euren Adern energetisieren. Laßt die Stärke dieses Glaubens
ein in euren Körper, euren Geist (mind) und eure Seele (spirit) und
lasst sie dadurch erstarken.
Die Frucht wahrer Bildung (Vidya) ist
die Anerkennung dessen, was jede menschliche Gemeinschaft und jede
Religion alleine für sich hat, gemeinsam mit einer allem
zugrundeliegenden Basis - etwas Besonderes, das nur sie alleine zu
geben und der Welt anzubieten hat.
10
August 2010 - One of the basic rules of living is not to be ashamed
of your forefathers. As you read more and more of the history of the
past, and you visualise more and more the human condition in those
ages, your pride is bound to increase. Let faith in the supreme
achievements of your forefathers flow in and energise the blood in
your veins. Let the strength of that faith render your body, mind and
spirit equally strong. The fruit of Vidya (true learning) is the
recognition that every community of people and every religion has,
along with a basic unity, something special of its own to offer.
09. August 2010 -
Eine der
größten Tugenden, die entwickelt werden sollte, ist
unerschütterlicher, standhafter Glaube. Glaube and die
heiligen Schriften (Shastras) und die moralischen Regeln die sie
beinhalten und auch an das Selbst (Atma) und euren Lehrer (Guru).
Schriften sind entwickelt worden, um den Frieden und das Wohlergehen
der Welt und die spirituelle Perfektion der Menschheit zu
garantieren. Die Schriften haben dieses große Ziel vor sich und sie
zeigen den Weg, es zu verwirklichen. Deshalb müßt ihr
euren Glauben in die Schriften, die Lehrer und Alten setzen. Gurus
(Lehrer) sind es in der Tat wert verehrt zu werden, denn sie zeigen
uns den Weg höchster Erfüllung (Shreyomarga). Derjenige, der
unerschütterlichen Glauben hat, wird diese Weisheit erlangen.
08.
August 2010 -
Da die Veden und Shastras (heilige
Schriften) durch Bußübungen und Seelenqual der Weisen und Seher
entstanden, die an dem Wohlergehen der Menschheit und der Befreiung
der Menschen interessiert waren, sind sie die größte Quelle von
Wohltat (Hitha). Diese Schriften vermitteln, dass der Mensch
seine äußere Sichtweise berichtigen und eine innere Sichtweise
entwickeln muß. Die innere Sichtweise ist die Grundlage, auf der die
äußere Sichtweise aufsich aufbaut. Das ist so, wie bei dem Lenkrad
eines Autos. Das Lenkrad befindet sich im Inneren des Wagens und
steuert die Räder, welche außerhalb angebracht sind.
Wisset,
dass die grundlegende Wirklichkeit Gott selbst ist. Seid euch dessen
bewußt und bleibt immer in diesem Bewußtsein. Wie groß auch der
Stress und der Sturm sein mögen, laßt euren Glauben dadurch nicht
erschüttern.
8
August 2010 - The Vedas and Shastras, since they were won by penance
and travail by sages and seers, who were interested in the welfare of
humanity and the liberation of man, are the greatest repositories of
Hitha (beneficence). They advise that man must regulate his
'outer-look' and develop the 'inner-look'; the inner reality is the
foundation on which the outer reality is built. It is like the
steering wheel inside the car which directs the outer wheels. Know
that the basic reality is God. Become aware of it and stay in that
awareness always. Whatever be the stress and the storm, do not waver
from that faith.
07.
August 2010 -
Verletzung mit Verletzung, Schaden mit
Schaden, oder Beleidigung mit Beleidigung zu vergelten, erhöht nur
die karmische Bürde, die in zukünftigen Leben ertragen und
beseitigt werden muß. Diese Bürde bezeichnet man als “nahe
bevorstehend” (Aagaam). Ihr könnt der Pflicht, die Konsequenzen
eurer Gedanken, Worte und Taten zum fälligen Zeitpunkt zu ertragen
nicht entkommen. Böses mit Bösem zu vergelten kann das Gewicht von
Karma nicht reduzieren. Es kann nur schwerer werden. Es mag
augenblicklich Erleichterung und Zufriedenheit bringen, doch es wird
euch später leiden lassen. Selbstkontrolle vermittelt euch, Gutes zu
tun. Auch denen, die euch verletzen.
7
August 2010 - Returning injury for injury, harm for harm, or insult
for insult only adds to the Karmic burden, which has to be endured
and eliminated in future lives. This burden is termed “Aagaami”
(impending). You can't escape the task of undergoing the consequences
of your thought, word, and deed in due course. Paying evil for evil
can never lighten the weight of Karma; it will only become heavier.
It might confer immediate relief and contentment, but it can only
make you suffer later. Forbearance, therefore, instructs you to do
good even to those who injure you.
06.
August 2010 -
Das Lotusblatt wird im Wasser geboren, es
treibt auf dem Wasser, aber es wird nicht naß.
In dieser Welt
müßt ihr wie ein Lotusblatt sein: In der Welt, neben der Welt und
für sie da, aber nicht ein Teil von ihr. Dieses ist die besondere
Eigenschaft der höheren Bildung (Vidya), um euch für eure Rolle
vorzubereiten. Das bedeutet - das Herz tief in das Göttliche
versenkt und die Hände mit Arbeit beschäftigt, so müßt ihr in der
Welt leben. Liebe sollte nicht in eine geschäftliche Sache entarten.
Liebe realisiert sich selbst in Liebe.
6
August 2010 - The lotus leaf is born under water; it floats on water;
but it does not get wet. You too, must be in the world likewise; in
it, by it, for it, but not of it. This is the special feature of the
Vidya (higher education), to prepare you for this role. That is to
say, with the heart immersed in the Divine and the hands busy in
work, you must live thus on earth. Love should not degenerate into an
article of commerce. Love fulfils itself in Love.
05.
August 2010 -
Eine innere Haltung der Nachsicht ist, sich
nicht verletzt fühlen durch Kummer, Verlust, Undankbarkeit oder
Sündhaftigkeit, die andere euch antun. Tatsächlich solltet ihr froh
und ganz ruhig bleiben, denn ihr solltet wissen, dass dieses die
Resultate eurer eigenen Handlungen sind, die eben gerade wieder auf
euch zurückkommen. Deshalb solltet ihr diejenigen die euch Kummer
zugefügt haben, als Freunde betrachten. Ihr solltet nicht an
Vergeltung denken oder ihnen böses wünschen.
Die natürliche
Reaktion von Menschen, egal wer sie sind, ist, dass sie das Bedürfnis
bekommen ebenfalls zu verletzen, wenn sie verletzt werden und wenn
jemand Schaden verursacht, sie auch Schaden verursachen und wenn
jemand sie beleidigt, auch wieder zu beleidigen und dies auf die eine
oder andere Art und Weise.
Das ist die Eigenschaft von Pravritti,
des weltlichen Weges, dem Weg von äußerlicher Verwicklung. Sucht
ihr nach Nivritti, dem inneren Weg der Läuterung und Klärung, dann
müßt ihr von solchen Handlungen Abstand halten und euch in
Selbstkontrolle üben (Thithiksha).
5
August 2010 - The attitude of forbearance is to refuse to be affected
or pained when inflicted with sorrow, loss, and the ingratitude and
wickedness of others. In fact, you should be happy and calm, for you
should know that these are the results of your own actions now
recoiling on you, and you should view those who caused the misery as
friends and well-wishers. You should not retaliate or wish them ill.
You must bear all blows patiently and gladly. The natural reactions
of people, whoever they may be, when someone injures them is to
injure in return; when someone causes harm, to do harm; and when
someone insults them, to insult back by some means or other. This is
the characteristic of the Pravritti (worldly path), the path of
objective involvement. If you seek Nivritti (the inner path of
sublimation and purification) you must avoid such reaction and
exhibit Thithiksha (forbearance).
04.
August 2010 -
Denkt nicht, dass die Veden ein Bündel an
beängstigenden Regeln, Verordnungen und Gesetzen beinhalten. Alles
was in den Veden niedergelegt wurde, wurde von Gott selbst als
Gesetzgeber dort niedergelegt. Alle Elemente im Kosmos, jedes
Teilchen egal wo, handelt in jeder Sekunde so, wie Gott es verfügt
hat. Das ist es, was die Veden uns mitteilen.
Keine Verehrung kann
höher und nützlicher sein, als Gott zu dienen. Ihr solltet IHM all
eure Liebe darbringen. Mehr Liebe, als ihr für etwas anderes in
dieser Welt und euren Nächsten in euch tragt. An Gott sollt ihr euch
mit dieser Liebe ehrfurchtsvoll erinnern. Das ist die Frucht, welche
wahre Bildung hervorbringen muß.
4
August 2010 - Do not think that the Vedas (scriptures) lay down a
bundle of frightening rules and regulations and laws. Every one of
them has been laid down by the Lord, as the lawgiver. All elements in
the Cosmos, every particle everywhere, are acting every moment as
ordained by Him. This is what the Vedas inform us. No worship can be
higher and more beneficial than serving the Lord. One has to offer
Love to Him, more Love than one bears to anything else in this world
and the next. He must be loved as the One and Only. He has to be
remembered adoringly with such Love. That is the fruit that real
education must result in.
03.
August 2010 -
Heilige Handlungen wie Rituale und
Opfergaben alleine, wie sie in den Veden (heilige Schriften)
festgehalten wurden, können keine Befreiung (Moksha) bringen. Sie
können euch nur dabei helfen euer Bewußtsein zu reinigen.
Man
sagt, dass sie den Menschen in den Himmel heben können. Aber diese
grundlegende Untersuchung betrachtend, ist der Himmel auch eine
Bindung, denn er verspricht keinen ewigen Frieden. Der Frieden der
die Wahrheit bewußt macht, die eigene Wahrheit, kann nur dadurch
gewonnen werden, indem ihr eurem spirituellen Lehrer zuhört
(Shravana), über das nachdenkt was ihr gehört habt (Manana) und
über das Gehörte und seine Richtigkeit und Bedeutsamkeit meditiert
(Nididhyasana). Nur diejenigen, die ihren Geist (mind) von Verlangen
befreit haben, können von der Anleitung eines Meisters/Gurus
profitieren; die anderen nicht.
3
August 2010 - Sacred activities like rituals and sacrifices that are
laid down in the Vedas (scriptures) cannot confer Moksha
(liberation). They only help to cleanse one's consciousness. It is
said that they raise people to heaven. But in the ultimate analysis,
even heaven is bondage; it does not promise eternal freedom. The
freedom that makes one aware of the truth, of one's own truth, can be
gained only through Shravana (listening to the Guru), Manana
(ruminating over what has been listened to) and Nididhyasana
(meditating on its validity and significance). Only those who have
detached their minds from desire can benefit from Guru's guidance;
others cannot.
02.
August 2010 -
Jeder Mensch sollte sich durch eigene
Anstrengung und eigenes Bemühen seiner ewigen Seele bewußt werden;
der Seele, welche jenseits aller Täuschung und Dunkelheit
existiert.
Ihr seid geboren worden als Erben des Besitzes von
ewiger Glückseligkeit. Ihr seid die geliebten, teuren Kinder Gottes.
Ihr seid so heilig und so rein wie Luft. Verdammt euch nicht selbst
als Sünder. Ihr seid Löwenbabies, keine Schafe. Ihr seid kleine
Wellen der Unsterblichkeit; keine Körper, die lediglich aus Materie
zusammengesetzt sind. Die Dinge die aus Materie bestehen sind dazu
da, um euch zu dienen und euren Befehlen zu folgen. Ihr solltet nicht
etwa ihnen dienen und ihren Befehlen folgen.
2
August 2010 - The timeless soul which is beyond delusion and darkness
has to be cognised by every person through his/her own efforts. You
have taken birth as inheritors of this estate of Eternal Bliss. You
are the dearly loved children of the Lord. You are as pure and as
sacred as air. Do not condemn yourselves as sinners. You are lion
cubs, not sheep. You are wavelets of Immortality, not bodies
compounded from matter. Material objects are there to serve you and
do your bidding.You should not serve them and do their bidding.
01.
August 2010 - Wahre Hingabe besteht
darin, alle Gedanken
und Handlungen Gott darzubringen und sich nach Seiner Gnade zu
sehnen. Hingabe, die sich darauf beschränkt nur einen kurzen
Augenblick im Andachtszimmer zu verweilen oder einen Tempel zu
besuchen, ist keine wahre Hingabe. Während ihr in eurem Andachtsraum
oder einem Tempel seid, scheint die Hingabe zu Gott in euch
anzuwachsen und ihr fühlt inneren Frieden. Habt ihr aber diese Orte
verlassen, ist der Frieden wieder verloren und die Wut nimmt ihren
Platz wieder ein. Das kann nicht Hingabe genannt werden. Bhakti
(Hingabe) wird als ein Zustand des nicht-getrennt-seins von Gott
beschrieben. Ungeachtet der Zeit, des Raumes und der Umstände sollte
man die Nähe zu Gott immer in sich fühlen - das ist Bhakti
(Hingabe). Wahre Hingabe überschreitet die Begrenzungen, die dem
Menschen durch tägliche Routine und die Verpflichtungen im Leben
auferlegt werden.
1
August 2010 - True devotion consists in offering all your thoughts
and actions to God and yearning for His grace. Devotion confined to a
brief spell in the Pooja room (shrine) or temple is not true
devotion. During that time, devotion seems to swell within you and
you feel at peace but, once outside, the peace is lost and anger
takes its place. This cannot be called devotion. Bhakti (Devotion)
has been described as a state of non-separation from God. Regardless
of time, space or circumstance, one should feel closeness to God -
that is Bhakti. True devotion transcends the limitations imposed by
one's daily routines and the obligations of life.
31.
Juli 2010 -
Die Geschichte der Abenteuer Gottes ist reiner
Nektar. Sie hat keine anderen Bestandteile, keinen anderen Geschmack,
keine anderen Zutaten. Jeder kann von jedem Teil dieses aus Nektar
bestehenden Ozeans in Hülle und Fülle trinken, so wie Zucker süß
ist, egal ob er am Tag oder in der Nacht gegessen wird. Denn Tag und
Nacht existieren nur für die Person die ihn ißt, nicht für den
Zucker. Zucker verhält sich immer konstant. So ist es auch mit der
Liebe Gottes; sie ist ewig süß und rein, egal auf welche Art sie
angenommen oder erreicht wurde. Ein und dieselbe Süße besteht
überall, immer, in jedem einzelnen Partikel.
31
July 2010 - The story of the Lord's adventures is all nectar. It has
no other component, no other taste, no other content. Everyone can
drink their fill from any part of that ocean of nectar, just as sugar
is sweet irrespective of whether it is eaten during the day or night.
For, it is day or night only for the person who eats, not for the
sugar. Sugar behaves uniformly always. So too, the love of God and
the love for God are both eternally sweet and pure, whatever the
method of accepting or attaining them. The same sweetness exists,
everywhere, at all times, in every particle.
29.
Juli 2010 -
Die Kontrolle des Körpers und der Sinne kann
nur durch die Ausübung spiritueller Übungen (Sadhana) erreicht
werden. Ihr müßt es vermeiden, wertvolle Zeit in nutzlosem Streben
zu vergeuden und immer wachsam sein. Ihr müßt die Sinne des
Empfindens und des Handelns mit angenehmen und edlen Handlungen
beschäftigen, damit sie etwas zu tun haben. Für Faulheit (Thamas)
sollte kein Platz da sein, an dem sie sich verkriechen könnte. Jede
eurer Handlungen muß das Gute in anderen Menschen fördern.
Während
ihr euch selbst auf Handlungen beschränkt die eure natürlichen
Pflichten reflektieren (Swadharma) ist es möglich, diese in
spirituelle Übungen zu verwandeln, die auf den Körper und die Sinne
ausgerichtet sind.
29
July 2010 - Control of body and senses can be achieved only by
Sadhana (spiritual exercises). You must avoid spending precious time
in useless pursuits and be ever vigilant. You must engage the senses
of perception and of action in congenial and noble tasks to keep them
busy. There should be no chance for Thamas (sloth) to creep in. Every
act must promote the good of others. While confining oneself to
activities that reflect one's natural duties, Swadharma, it is
possible to sublimate them into spiritual practices for the body and
senses.
28.
Juli 2010 -
Es ist anerkennenswert, wenn ihr euch wie ein
Mensch verhaltet und noch anerkennenswerter, wenn ihr euch so
verhaltet, wie Gott sich verhalten würde. Aber sich wie ein Dämon
oder ein wildes Tier zu verhalten, ist wahrhaftig
verabscheuungswürdig.
Menschliche Seelen wurden über einen
längeren Zeitraum hinweg als Mineralien geboren, dann wurden sie zu
Bäumen. Während des Vorgangs der Evolution wurde der Mensch als
Tier geboren, um sich dann letztendlich auf die Stufe des Menschen zu
erheben. Es ist eine große Schande, wenn ein Mensch in die
Verhaltensweise eines Tieres oder eines gemeinen Ungeheuers schlüpft.
Der Mensch verdient nur Lob, wenn er zur göttlichen Stufe
aufsteigt. Das ist die Verwirklichung der eigenen
Bestimmung.
Vermeidet Kontakt zu den unsittlichen Gebräuchen und
bindet euch and Tugend und Ethik. Verwandelt euer Herz in einen Altar
für Gott und vernichtet alle hervorschießenden Triebe des
Verlangens. Dann wird euer Herz in Ksheerasagara verwandelt, den
reinen Ozean der Milch, in dem Vishnu verweilt. Euer Herz wird
verwandelt und ihr werdet nicht endende Freude entdecken.
28
July 2010 - It is creditable if you behave as a human being and even
more creditable if you behave as God would. But to behave as a demon
or a beast is indeed despicable. Human beings were long born as a
mineral, then became a tree; in the process of evolution, got
promoted to an animal, and finally rose to the status of a human
being. It is a great shame if an individual slides into the beast or
a beastly ogre. One deserves praise only if one rises to the Divine
status. That is the fulfilment of one's destiny. Avoid contact with
the vices and develop attachment to virtues. Transmute your heart
into an altar for the Lord. Destroy all the shoots and sprouts of
desire. Then, your heart will be sublimated into Ksheerasagara, the
pure ocean of milk where Lord Vishnu reclines. Your heart will be
transformed and you will discover endless delight.
27.
Juli 2010 -
Bußübungen (Thapas = “Hitze” von der
Art, die Sünde und alles Karma völlig verbrennt) bedeuten nicht,
dass ihr euch auf den Kopf stellt, Füße in die Luft, so wie eine
Fledermaus. Auch ist es keine Bußübung, wenn ihr auf euren Besitz
und euer Eigentum, eure Ehefrau und eure Kinder verzichtet. Auch
nicht seinen Körper bis auf die Knochen abmagern zu lassen, oder die
Nase zuzuhalten, um den Atem zu regulieren. NEIN!
Körperliche
Übungen, mündliche Erklärungen und mentale Entschlossenheit ;
diese drei müssen im Einklang sein. Gedanken, Worte und Taten; alles
muß rein sein. Das sind wahre Bußübungen und sie müssen nicht
durch die auferlegten Pflichten koordiniert werden. Diese Anstrengung
muß unternommen werden, um das innere Sehnen zu befriedigen und
damit ihr Zufriedenheit erlangt. Diese Anstrengung ist das
Wesentliche einer Bußübung.
27
July 2010 - Thapas (penance) does not mean positioning oneself upside
down, head on the ground and feet held up, like a bat. Nor is it the
renunciation of possessions and properties, wife and children,
emaciating one's body or holding the nose to regulate one's breath.
NO. Physical actions, oral assertions and mental resolves - all three
have to be in unison. The thought, the speech and the act all have to
be pure. This is the real Thapas. And they have to be co-ordinated
not by the compulsion of duty. The effort must be undertaken for
satisfying one's inner yearnings, for the contentment of the
self.This struggle is the essence of Thapas.
26.
Juli 2010 -
Die Betrachtung des Todes ist die absolute
Grundlage spiritueller Übungen. Ohne sie werdet ihr mit Sicherheit
in Unwahrheit versinken, den Objekten der Sinnesfreuden nachgehen und
versuchen, weltliche Reichtümer anzuhäufen.
Der Tod ist kein
bedrohliches Unglück. Er ist ein Schritt hinein in die
glückverheißende Klarheit, die jenseits dieser Welt liegt. Er ist
unvermeidlich, kann nicht durch Bestechung verhindert werden oder
durch Zertifikate über gutes Benehmen und Zeugnisse großer Taten
vermieden werden. Einmal geboren, ist der Tod unabwendbar. Ihr müßt
Handlungen ausführen, die keine schlechten Konsequenzen
hervorbringen. Lasst jeden Tag, jede kleine Beschäftigung eine
Opfergabe an Gott sein. Dann werdet ihr nicht wieder und immer wieder
geboren werden müssen und ihr könnt dem Tod entrinnen. Diese
Nachforschung ist der wahre Kern eines spirituellen Weges und wird
euch helfen, Unsterblichkeit zu erlangen.
26
July 2010 - The contemplation of death is the very foundation of
spiritual discipline. Without it, you are certain to fall into
falsehood, pursuing the objects of sense-pleasure and trying to
accumulate worldly riches. Death is no ominous calamity. It is a step
into the auspicious brightness beyond. It is inescapable; it cannot
be bribed away or adjourned by certificates of good conduct or
testimonials from the great. Once born, death is inevitable. You must
perform deeds which breed no bad consequences. Engage every day in
every activity as an offering to God. Then you need not be born again
and again and can escape death. This inquiry is the very core of
spiritual path and will help you achieve immortality.
25.
Juli 2010 – Guru Poornima
Guru Poornima ist aus vielen
Gründen eine geheiligte Zeit. An diesem Tag wird der Suchende, der
sich mit der falschen Vorstellung über die sichtbare Welt
identifiziert und darunter leidet, in die Realität des unsichtbaren
Schöpfers der Welt, also Gott, eingeführt. An diesem Tag werden
diejenigen, die nicht den Drang haben den spirituellen Pfad zu
beschreiten dazu inspiriert, den Pfad der Glückseligkeit zu suchen.
Mit der aufgehenden Sonne wird die Welt in Licht und Hitze gebadet.
Mit der Ankunft von Guru Poornima wird auch das Herz des Menschen in
Frieden und Sicherheit gebadet.
Guru Poornima ist nicht nur ein
Tag des Jahres, der im Kalender festgehalten wird. Es ist der Tag,
wenn euer Geist (mind), dem der Mond als Vorsitzender dient, mit
Freundlichkeit und Gelassenheit erfüllt wird und völlig von dem
Licht des Intellekts und Unterscheidungsvermögens erleuchtet wird.
25
July 2010 - Guru Poornima is sacred for many reasons. Today, the
seeker whosuffers from the false identification with the objective
world is initiated into the reality of the unseen motivator of the
world, God. On this day, those who have no urge to tread the
spiritual path are inspired to seek the path of bliss. With the rise
of the sun, the world is bathed in light and heat. So too, with the
coming of Guru Poornima, the human heart is bathed in peace and
security. Guru Poornima is not just a day in the year marked in a
calendar. It is the day when your mind, whose presiding deity is the
moon, becomes full of pleasantness and coolness, and is fully
illumined with the light of intellect and discrimination.
22.
Juli 2010 -
Der Rückzug aus der Welt der sinnlichen
Objekte ist eine wichtige Tugend. Diese Tugend weist auf eine
seelische Verfassung hin, über und jenseits aller Dualität, die
aufrührerisch ist und gewöhnliche Menschen beeinflußt, ebenso so
wie Freude und Leid. Der Rückzug von sinnlichen Objekten kann
während des täglichen Lebens erreicht werden. Betrachtet die Welt
nicht mit weltlichen Augen. Dann könnt auch ihr den Gegensätzen
wie Freude und Leid entkommen und Ausgewogenheit sowie
Gleichmütigkeit erreichen.
Ihr erfahrt das Eine als die Vielfalt,
weil der Geist seine Spielchen spielt. Übt euch darin, dass ihr
alles als eine Projektion/Ausdehnung des einen liebenden Gottes seht.
Dann werdet ihr in der Lage sein, den Horizont der Dualitäten zu
überschreiten und in die Region, in der alles Eins ist, gelangen.
22
July 2010 - Withdrawal from sensory objects is an important virtue.
It implies a state of mind that is above and beyond all dualities
that agitate and affect common people, such as joy and grief.
Withdrawal from sensory objects can be achieved while engaged in day
to day living. Do not look at the world with a worldly eye. Then,
even you can escape from the opposites of grief and joy, and attain
balance and equal mindedness. You experience the One as many because
of the mind playing its games. Practice seeing everything as a
projection/extension of the Loving Lord. Then, you will be able to
cross the horizon of dualities into the region of One.
21.
Juli 2010 -
Euer wahres Wesen ist göttliche,
allumfassende Liebe (Prema). Ihr könntet auch nicht für einen Moment
überleben, wenn ihr euch diese Liebe vorenthaltet. Sie ist die
gesamte Bandbreite eures Lebens. Wenn die sechs Untugenden mit denen
ihr so lange eine Bindung hattet entschwunden sind, dann wird Liebe
zum einzigen Bewohner eures Herzens.
Liebe muß ein Ziel haben,
ein geliebtes Ziel. Sie kann nicht alleine sein. Ihr werdet sie dann
auf den bezaubernden, reizenden Herrn lenken, der die personifizierte
Reinheit ist, der die Verkörperung des Dienens, des Verzichtes und
der Selbstlosigkeit ist und der Seinen Wohnort in dem gereinigten
Altar eures Herzens bezogen hat. Dann wird es keinen Spielraum für
Bindungen mehr geben, sie können nicht weiter wachsen. Schritt für
Schritt wird diese Liebe zu Gott tiefer und reiner, mehr sich
lossagend, bis letztendlich kein Bedarf mehr an Gedanken besteht, das
Individuum sich mit dem Universellen vereinigt hat.
21
July 2010 - Your very nature is Prema (Love). You cannot survive even
for a moment, when deprived of Love. It is the very breadth of your
life. When the six vices, to which you were attached so long,
disappear, Love becomes the only occupant of your heart. Love has to
find an object, a loved one. It cannot remain alone. You will then
direct it to the charming, sweet Lord, who is Purity Personified, who
is the embodiment of service, sacrifice and selflessness and who has
taken residence in the cleansed altar of your heart. Then, there will
be no scope for any other attachment to grow. Step by step, this love
for God becomes deeper, purer, more self-denying, until at last,
there is no need for thoughts, and the individual is merged in the
Universal.
19.
Juli 2010 -
Der Geist ist ein Bündel von Gedanken, eine
komplexe Ansammlung von dem, was er will und was er sich wünscht.
Sobald ein Gedanke, Verlangen oder Wunsch im Geist aufsteigt, muß
der Intellekt seinen Wert und seine Gültigkeit erforschen. Ist das
gut oder böse? Hilft es oder hindert es mich? Wo führt es mich hin?
Wenn der
Geist sich dieser Nachforschung NICHT fügt, wird er auf dem Weg der
Vernichtung landen. Wenn er sich aber fügt und der Intelligenz
folgt, dann wird er auf dem richten Weg weitergehen.
19
July 2010 - The mind is a bundle of thoughts, a complex collection of
wants and wishes. As soon as a thought, desire or wish raises its
head in the mind, the intellect must probe its value and validity. Is
it good or bad? Will it help or hinder? Where will this lead? Where
will it end? If the mind does NOT submit to this probe, it will land
itself on the path of ruin. If it does and obeys the intelligence, it
will move along the right path.
17.
Juli 2010 -
Es gibt zwei verschiedene Arten von Wissen:
Baahya Vidya (das Wissen um die äußere Welt) und Brahma Vidya (das
Wissen um das göttliche Selbst, spirituelles Wissen). Baahya Vidya
versorgt den Menschen mit dem Nötigsten für den Lebensunterhalt.
Ihr könnt viele Fachgebiete studieren, wertvolle akademische Grade
erwerben, lukrative Positionen besetzen und es schaffen, euer Leben
ohne Angst und Sorge zu leben. Dieses Wissen hilft euch, jede Arbeit
auszuführen, sei es die eines bescheidenen Angestellten oder die
eines Premierministers.
Brahma Vidya hingegen, das Wissen vom
göttlichen Selbst in euch, schenkt euch Stärke, die euch dazu
befähigt die Pflichten zu erfüllen, die ihr euch selbst schuldet.
Es ebnet den Weg der euch zu beidem, Freude in weltlicher Beziehung
und Glückseligkeit im Leben danach, führt. Deshalb ist Brahma Vidya
(spirituelles Wissen) höher gestellt, als alles Wissen über
weltliche Angelegenheiten, welches dem Menschen auf Erden zur
Verfügung steht.
17
July 2010 - Knowledge can be considered as having two aspects: Baahya
Vidya and Brahma Vidya. Baahya Vidya provides the wherewithal for
human livelihood. You can study many subjects, earn valuable degrees,
acquire lucrative job and manage to spend your life with no worry and
fear. This type of Vidya helps you perform whatever job you may
doing, be it that of a humble clerk or a Prime Minister. Brahma
Vidya, on the other hand, endows you with the strength, that will
enable you to discharge successfully the duty you owe to yourself. It
lays down the path which leads both to joy in worldly relations and
bliss in the life beyond. Therefore, Brahma Vidya is far superior to
all Vidya available to man on earth.
14.
Juli 2010 -
Wissen wurde mit Licht von den Weisen der
Antike verglichen und Unwissenheit mit Dunkelheit. “Vid” ist die
Wurzel des Wortes “Vidya”. “Vid” bedeutet “Licht”. “Ya”
bedeutet “was”. Somit bedeutet “Vidya” “Das, was Licht
schenkt”. Aufgrund dieser Bedeutung ist erkennbar, daß Brahma
Vidaya (das Wissen vom Selbst, das Wissen von dem Göttlichen in uns)
allein verdient, als Vidaya bekannt zu sein, denn es erleuchtet
unseren Geist. So wie Licht und Dunkelheit nicht am selben Ort
nebeneinander existieren können, können auch Vidya (das Wissen vom
Selbst) und Avidya (Unwissenheit) nicht koexistieren. Bewegt ihr euch
nun auf dem Weg des Fortschritts, müßt ihr euer Bewußtsein
reinigen und euch mit Brahma Vidya, dem Wissen vom Selbst,
erleuchten.
14
July 2010 - Knowledge was compared to light and ignorance to darkness
by the ancients. “Vid” is the root of the word “Vidya”. “Vid”
means “light”. “Ya” means “what”. So, the meaning of the
term “Vidya” is that which gives light. From this term, it is
evident that Brahma Vidya (knowledge of the Self) alone deserves to
be known as Vidya, as it illumines our minds. Just as light and
darkness cannot co-exist in the same place at the same time, Vidya
and Avidya (ignorance) cannot be together. So, when you journey along
the path of progress, you must purify your consciousness and illumine
yourself with Brahma Vidya.
13.
Juli 2010 -
Das Lesen und Genießen der Geschichten über
den Glanz und Ruhm Gottes an heiligen Orten wie Tempeln,
Gebetsräumen, Gedenkstätten, Einsiedeleien eines Heiligen, oder in
der Gesellschaft moralischer und guter Menschen ist eine große
Inspiration und Freude. Es wird euch alles andere vergessen lassen.
Geschmack an solch nützlichen Literatur zu finden ist das Resultat
angesammelter Verdienste und Bemühungen. Ihr könnt den frommen
Menschen auch näher kommen, ihnen dienen und ihren Ausführungen
über den Ruhm und Glanz Gottes lauschen. Das Zuhören wird am Anfang
genügen.
Später aber, werden die Geschichten Interesse am Wesen
Gottes und Seinen Eigenschaften geweckt haben, wird der Suchende
seinen eigenen Weg der ihn zur Selbstverwirklichung führt, suchen
und finden.
13
July 2010 - Reading and enjoying the stories of the glory of the Lord
in some sacred spot like temple, prayer hall, shrine, hermitage of a
saint, or in the company of virtuous and good people, is a source of
great inspiration and joy. It will make you forget everything else.
Taste for such wholesome literature is the result of accumulated
merit and endeavour. You can even approach pious men, serve them and
listen to their exposition of the glory of God. Listening alone will
be enough in the beginning. Later, the stories will arouse interest
in the nature and characteristics of God and the aspirants will find
and seek for themselves the path to Self-realization.
10.
Juli 2010 -
Sinneskontrolle ist schwer zu verwirklichen.
Der Geist (mind) kann Knechtschaft und auch Befreiung aus der
Knechtschaft bewirken. Der Geist ist eine Mischung aus
leidenschaftlichen und ignoranten Standpunkten und kann sehr leicht
verunreinigt werden. Er findet Geschmack daran, das wahre Wesen der
Dinge zu verschleiern und ihnen die Form und den Wert den er für
richtig hält, zu geben. Deshalb müßt ihr die Aktivitäten des
Geistes regulieren.
Versteht die erste Eigenschaft des Geistes: Er
rennt hilflos den Sinnen hinterher. Welchem Sinn auch immer der Geist
folgt, es endet in einer Katastrophe. Wenn ein Topf mit Wasser leer
ist, dann können wir daraus nicht schlussfolgern, dass das Wasser
etwa durch zehn Löcher ausgelaufen ist. Nur ein Loch würde schon
genügen, um den Topf zu leeren! So ist es auch mit den Sinnen. Wenn
sie nicht unter Kontrolle sind, dann werden sie euch in die Sklaverei
führen. Deshalb muß jeder einzelne Sinn beherrscht werden.
10
July 2010 - Mind control is very hard to attain. The mind can cause
bondage as well as confer liberation. It is an amalgam of the
passionate and ignorant attitudes, and can be easily polluted. It
relishes in hiding the real nature of things and casting on them the
forms and values that it desires. So you must regulate the activity
of the mind. Understand the first characteristic of the mind: it runs
helplessly after the senses. Whichever sense the mind follows, it is
to invite disaster. When a pot of water becomes empty, we need not
infer that it has leaked away through ten holes - one hole is enough
to empty it! So too, even if one sense is not under control, you will
be thrown into bondage. So, every sense has to be mastered.
08.
Juli 2010 -
Entsagung (sanyasa- wie ein Möch zu leben)
bedeutet nicht die bloße Akzeptanz der vierten Stufe im Leben und
deren Rechte und Pflichten. Sie bedeutet nicht den Rückzug in den
Wald, nachdem alle Kontakte mit der Welt abgebrochen wurden. Die
Mönche sollten sich unter Menschen begeben, sich dem Leid und der
Freude bewusst werden und die Lehren verbreiten, die die Menschen so
notwendig brauchen. Sie müssen die Gesellschaft verändern, damit
sie durch die heiligen Lehren frei von unsittlichen Bräuchen und
Sündhaftigkeit wird.
8
July 2010 - Sanyasa (Monkhood) does not mean the mere acceptance of
the fourth stage of life and its rights and obligations, retirement
into forest after breaking off contacts with the world. The monks
should move among people, become aware of their sorrows and joys, and
impart the instructions they direly need. They must transform society
to be free from vice and wickedness by their teachings.
07.
Juli 2010 -
Um das Göttliche zu verstehen, sind das bloße
Verlangen nach Wissen und das Studium der Veden nicht ausreichend.
Die allererste Qualifikation die ihr erwerben müßt, ist Viveka:
Unterscheidungsvermögen zwischen dem Vergänglichen und dem Ewigen.
Nur der Atman (das göttliche Selbst) unterliegt keiner Veränderung,
denn allein das Selbst ist zeitlose Wahrheit. Ihr müßt diese
unerschütterliche Erkenntnis erwerben und in ihr gefestigt
werden.
Die zweite Qualifikations ist der Verzicht auf das
Verlangen, die Früchte der eigenen Handlungen zu genießen, jetzt
und in Zukunft. Das nennt man Bindungslosigkeit (Vairagya).
Bindungslosigkeit bedeutet nicht die Aufgabe von Herd und Haus,
Ehegatte oder Kinder, um sich in den Wald zurückzuziehen.
Bindungslosigkeit beinhaltet das Bewußtsein, dass die Welt
vergänglich ist und, als Konsequenz dieses Bewußtseins, das Gefühl
von “Ich” und “Mein” aufzugeben.
7
July 2010 - For understanding the Divine, mere yearning to know and
the study of Vedas are not sufficient. The primary qualification you
must acquire is Viveka: discrimination between the transitory and the
eternal. Atma alone suffers no change; it alone is Timeless Truth.
You must gain this unshakable conviction and be established in it.
The second qualification is renunciation of the desire to enjoy the
fruits of one's actions, here and hereafter. This is called Vairagya
(Non-Attachment). Non-attachment does not mean giving up hearth and
home, spouse and children and taking refuge in forests. It only
involves the awareness of the world as transitory and, as a
consequence of this awareness, discarding the feelings of "I"
and "mine."
06.
Juli 2010 -
Das Kleinkind kennt den Geschmack von Milch
nicht. Dadurch, dass es jeden Tag damit genährt wird, entwickelt es
eine Bindung zur Milch die so tief ist, dass es zu protestieren
beginnt, sobald seine Milch durch Reis ersetzt wird. Jedoch die
Mutter verzweifelt nicht. Sie überzeugt das Kind, wenigstens einmal
täglich kleine Mengen Reis zu essen und durch diese Vorgehensweise
beginnt das Kind, den Reis zu mögen und gibt Milch auf. Durch Übung
wird der Reis die natürliche Nahrung des Kindes - so natürlich,
dass das Kind, wenn es mal keinen Reis bekommt, unglücklich ist.
So
sind auch Sinnesfreuden zuerst einmal “natürlich”. Doch mit
Hilfe von Übungen und dadurch, dass ihr den Worten der Weisen
zuhört, werdet ihr langsam größere Freude daran haben über den
Ruhm Gottes zu hören. Danach wollt ihr ohne die heilige Atmosphäre
nicht einmal mehr eine Minute lang existieren. Die Gesellschaft mit
weltlichem Geplapper wird euch nicht mehr behagen. Ihr werdet fühlen,
dass es nichts Süßeres gibt als die Erfahrung, dem Glanz und dem
Ruhm Gottes zu lauschen.
6
July 2010 - The infant does not know the taste of milk. By taking it
daily, it develops an attachment for it which is so deep that when
milk is to be given up and rice substituted, it starts to protest.
But the mother does not despair. She persuades the child to take
small quantities of cooked rice daily and through this process, the
child starts liking rice and gives up milk. By practice, rice now
becomes the child's natural food, so natural that even if rice is not
available for a single day, it becomes miserable. So too, sensual
pleasures are "natural" at first. However, by means of practice,
listening to the words of the wise, slowly, you will derive greater
joy listening to the glories of God. Thereafter, you cannot exist
without that holy atmosphere even for a minute. The company of the
worldly chatter will no longer attract you. You will feel that there
is nothing as sweet as the experience of listening to the splendour
of the Lord.
05.
Juli 2010 -
Das Leistungsvermögen, um die Neigungen und
Eigenschaften (gunas) der Urnatur (prakriti) zu bezwingen, ist dem
Menschen nicht innewohnend, sondern wird durch die Gnade Gottes
erhalten. Die Gnade Gottes wird durch die Wiederholung Seines Namens
(japa) und durch Meditation (dhyana) gewonnen. Die Wahrheit muß
erlebt werden, damit sie dem Bewusstsein nicht davongleitet. Die
spirituelle Übung die dafür benötigt wird, ist auch die
Wiederholung des Namens Gottes und Meditation.
Zuerst muß
folgendes klar verstanden werden: Es ist niemandem möglich, die
Neigungen der Urnatur zu kontrollieren. Diese Macht haben nur
diejenigen, die die Urnatur im Griff haben und deren Befehle die
Urnatur befolgt. Die Urnatur ist die Basis von allem im
Universum. Sie ist die Basis der Schöpfung und des Lebens. All
dieses ist die Urnatur: Mann oder Frau, wildes Tier oder Vogel, Bäume
oder Pflanzen. Tatsächlich ist alles was man sehen kann, untrennbar
mit der Urnatur verbunden.
5
July 2010 - The capacity to overcome the Gunas (tendencies) of
Prakriti (Nature) is not inherent in any one; it comes to one with
the Grace of the Lord. And that Grace is to be won by Japa
(Repetition of God’s Name) and Dhyana (Meditation). The truth has to
be experienced, in order that it might not slip away from
consciousness; and the discipline needed for this is also Japa and
Dhyana. This must first be clearly understood: it is impossible for
every one to control the tendencies of Prakriti; the power is
possessed only by those who have Prakriti in their grip and whose
commands Prakriti does obey. Prakriti is the basis of everything in
the Universe. It is the basis of Creation and Existence. All this is
Prakriti: men or women, beasts or birds, trees or plants; in fact,
all that can be seen is inseparable from Prakriti.
04.
Juli 2010 -
Unwissenheit (ajnana) und Leid (dukha) können nicht
durch Rituale und Riten vernichtet werden. Dies lehren uns die
Schriften. Doch was im Moment passiert, ist folgendes: Die Menschen
haben ihr wahres Wesen vergessen. Sie glauben, dass sie der Körper
und die Sinne sind und streben nach weltlichen Freuden. Sie machen
sich vor, dass sie dadurch, dass sie den Körper und die Sinne
zufriedenstellen, Freude erreichen. Bemühungen dieser Art können
keine Glückseligkeit bringen, sondern sie bringen Ernüchterung,
Niederlage und Unheil, sie ernten Trauer und Freude in schneller
Folge. Unwissenheit kann nur durch das Wissen über das göttliche
Selbst vernichtet werden. Wenn der falsche Eindruck der Realität
verschwindet, dann ist das Leid, welches durch die eigene Verwicklung in
die Höhen und Tiefen der Welt erzeugt wurde, vernichtet und man kann
erkennen, dass die Menschheit die Verkörperung der Glückseligkeit
ist.
4 July
2010 - Ajnana (Ignorance) and Dukha (Sorrow) cannot be destroyed by
rituals and rites.This is the lesson the scriptures teach us.
However, what is happening now is that people have forgotten their
real nature. They believe that they are the body and the senses, and
crave for objective pleasures. They delude themselves that they can
secure joy by catering to the body and senses. Such attempts cannot
earn bliss. Instead, they earn disillusionment, defeat and disaster;
they reap sorrow and joy in quick succession. The Ajnana can only be
destroyed with the knowledge of the Divine Self. When illusion
disappears, the sorrow produced by one's involvement in the ups and
downs of the world is destroyed and one can realize that humanity is
the Embodiment of Bliss.
03.
Juli 2010 -
Wenn man ein Opfer des Instinkts ist, wird
man, allgemein gesehen, leicht von Gegenständen, die die Sinne
ansprechen, angezogen. Instinkte sind ein Teil des Körpers und
suchen bereitwillig Sinnesobjekte; sie benötigen kein Training und
verhalten sich wie ein Kleinkind, das nach Milch an der Mutterbrust
sucht, oder wie ein neu geborenes Kalb, das die Milch am Euter der
Mutterkuh sucht. Aber ein Kleinkind benötigt Training um laufen und
reden zu lernen, denn das kommt nicht automatisch. Diese Fähigkeiten
werden durch Beispiele die andere geben und durch Nachahmung
ausgelöst. Deshalb ist das Training, um in der richtigen Art und
Weise nach Sinnesfreuden zu streben, lebenswichtig., denn es ist die
wilde und untrainierte Art der Suche nach diesen Vergnügungen, die
Wut, Hass, Neid, Bosheit und Arroganz fördert.
Um die Sinne auf
einer gesunden Ebene zu trainieren und sie unter Kontrolle zu halten,
sind Übungen wie die Wiederholung des Gottesnamens (japa),
Meditation (dhyana) und Fasten (upavasa) notwendig.
3
July 2010 - Generally speaking, one gets easily drawn to sense
objects, as one becomes a victim of instincts. Instincts readily seek
sense objects. Instincts come along with the body and do not require
any training, just as an infant seeks milk from the mother's breast
and the new born calf nestles at the udder. But for the infant to
walk and talk, training is necessary. They are not automatic. These
skills are prompted by example and imitation by others. So also,
training is essential for the proper pursuit of sense pleasure, for
it is the wild, untrained search for such pleasure that promotes
anger, hatred, envy, malice and conceit. To train them along salutary
lines and to hold them under control, certain good disciplines such
as Japa (Repetition of God's Name), Dhyana, (Meditation) and Upavasa
(Fasting) are essential.
02.
Juli 2010 -
Gott (Madhava), der frei von Täuschung (Maya)
ist, zu ignorieren und Zeit damit zu verbringen in Täuschung zu
versinken, ist nutzlos. Nur Trauer und Schmerz ist der letztendliche
Gewinn davon. Wen ihr auch liebt, diese Liebe muß enden. Derselbe
Gott gibt und nimmt, wie und wann er will. Alles gehört Ihm. Wie
dumm ist es deshalb zu lamentieren, wenn alle Dinge die Ihm gehören
zu Ihm zurückkehren? Ein weiser Mensch wird sich deshalb nicht nach
jemanden sehnen, oder übertriebene Bindung zu etwas
haben.
Reserviert alle Sehnsucht und alle Bindung für Gott. Er
allein ist ewig, Er ist die Quelle aller Freuden. Letztendlich; liebt
einen Gegenstand als Gegenstand, nicht mehr. Liebt einen Menschen als
einen Menschen, nicht mehr. Wenn ihr mehr liebt, dann ist das ein
Zeichen dafür, dass ihr bezüglich dem wahren Wesen der Dinge einer
Täuschung unterliegt.
2
July 2010 - Ignoring Madhava (God) who is free from Maya (delusion)
and spending time immersed in Maya is fruitless; sorrow alone is the
final gain. Whomever you love, that love has to come to an end. The
self-same Lord gives and takes, as and when He wishes. Everything is
His; so how foolish it is to lament when things belonging to Him are
taken back by Him? The wise man will therefore not pine over any one
or feel undue attachment to anything. Let all the pining and all the
attachment be reserved for the Lord; He alone is eternal; He is the
source of all joy. For the rest, love a thing as a thing, not more.
Love man as man, not more. If you love them more, it is a sign that
you have been deceived about their real nature.
01.
Juli 2010 -
Der Mensch erschafft und entwickelt in sich
eine übertriebene Vielfalt selbstsüchtiger Angewohnheiten und
Einstellungen, die ihn in eine große Unzufriedenheit führen. Ein
Mensch mag stolz darauf sein, dass er ein Meister aller Künste
wurde, oder der Eigentümer von großem Reichtum ist, oder alles
Wissen besitzt. Doch von wem hat er all dieses erworben? Diese Quelle
muß tatsächlich größer als die des Menschen sein. Der Mensch mag
sogar behaupten, dass er alles durch seine eigenen Bemühungen und
Anstrengungen erworben hat, doch gewiß bekommt er alles von jemandem
auf die eine oder andere Art und Weise. Dies kann nicht geleugnet
werden.
Die Quelle aus der alle Kraft entspringt, ist Gott. Den
Allmächtigen zu ignorieren und sich selbst vorzumachen, dass die
wenige Kraft, die man erworben hat und besitzt die eigene Kraft ist
(und nicht von Gott geschenkt wurde), ist wirklich egoistisch.
01.
July 2010 - Man creates and develops in himself an abounding variety
of selfish habits and attitudes that leads to great discontent for
himself. A person might feel elated that he has become the master of
all arts, or owner of all wealth, or possessor of all knowledge; but
from whom did he acquire all these? That source must indeed be
greater. He might even claim that he earned all this through his own
efforts. But surely someone gives it to him, in some form or other.
This he cannot gainsay. The source from which all power originates is
God. Ignoring the omnipotent Lord and deluding oneself thinking that
the little power one has acquired is one's own is indeed egoism.
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