31. Dezember 2008 -

Die innere Stimme ist ein anderer Name für das göttliche Selbst/Intuition (buddhi).

Der Mensch erhält durch diese innere Stimme die Führung für sein Leben.

Wenn Probleme auftreten, erwartet er Richtlinien durch sie.

Wenn keine zufriedenstellenden Antworten von der inneren Stimme kommen,

hat der Mensch keine Zufriedenheit im Leben.

 

Mit anderen Worten ausgedrückt ist die Zufriedenheit mit der äußeren Welt

die Wirkung auf die Zufriedenheit mit der inneren Welt,

die durch die innere Stimme dargestellt wird.

 

Manchmal hört ihr Leute sagen: „Mein Gewissen ist unzufrieden.“

Oder: „ Mein Gewissen läßt das nicht zu.“

Hier bezieht sich Gewissen auf die innere Stimme.

Nur wenn ihr den Weisungen eures Gewissens folgt, könnt ihr das richtige Ziel erreichen.

 

 

 

 

30. Dezember 2008 –

Die Bosheit keines Menschen ist unabänderlich.

Durch bewusste Bemühungen können Angewohnheiten geändert und der Charakter geläutert werden.

Durch selbstlosen Dienst, Verzicht, Hingabe und Gebet können die alten Angewohnheiten,

die den Menschen an die Welt binden, aufgegeben werden

und neue Angewohnheiten, die uns auf dem göttlichen Weg führen,

können in unser Leben eingebaut werden.

 

 

 

29. Dezember 2008 –

Der Mensch ist eine Mischung aus Körper, Geist (mind) und Seele.

Die Sinne von Empfindung und Handlung, die die Bestandteile des Körpers formen,

sind damit beschäftigt mit der äußeren Welt Kontakt aufzunehmen.

 

Der Geist prüft, erfährt und beurteilt.

Er bestimmt, nachdem er unterschieden hat welches Wort oder welche Handlung nützlich ist.

Er versucht das Gute vom Bösen zu trennen,

die moralische Tat (Punya – Verdienst, der durch gute Handlungen erworben wird lt. Prof. Mittwede*)

von der sündhaften Tat (Paapa – allgemeine Bezeichnung für Verstöße gegen das göttliche Gesetz lt. Prof. Mittwede),

die Wahrheit von der Lüge und das Dauerhafte von dem Vergänglichen.

 

Die Seele oder das Selbst ist die Grundlage, die unbeeinflusst ist.

Ihre Eigenschaft ist das Sein (Sath), doch sie ist unaufhörlich aufmerksam (hellwach), unaufhörlich im Bewusstsein (Chith).

Wenn das Bewusstsein rein und unveränderlich ist, dann ist es im Zustand göttlicher Glückseligkeit (Ananda).

 

 

 

 

28. Dezember 2008 –

In dem Streben nach dem guten und gottgefälligen Leben ist es möglich,

dass man vielen Schwierigkeiten und Störungen begegnet. 

Viele Zweifel und Fragen tauchen auf.

Nur wenn diesen Schwierigkeiten aufrecht ins Auge gesehen wird,

die Schwierigkeiten mit Geduld und innerer Stärke getragen werden, können wir die wahre Eigenschaft von Realität verstehen.

 

Ihr solltet euch in keinem Fall erlauben

von Schwierigkeiten und Trauer, Zweifel und Enttäuschung überwältigt zu werden.

Ihr müsst Glaube haben.

Habt Selbstvertrauen und strebt danach die Eigenschaft von Gottes Liebe gut zu verstehen.

Diese Liebe zu erhalten ist das heilige Ziel des menschlichen Lebens.

Die verändernde Kraft der Liebe ist grenzenlos.

 

 

 

 

27. Dezember 2008 –

Jnana (spirituelle Weisheit) ist die Verwirklichung von Einssein,

die Erkenntnis, dass es nichts gibt was höher oder niedriger ist.

Das ist das wahre, göttliche Prinzip, das ist Brahman (Gott).

 

Spirituelle Weisheit ist das Wundermittel für alle Mißstände und Probleme.

Um diese spirituelle Weisheit zu erlangen, gibt es viele Wege

und der beste Weg ist der Weg der Hingabe (Bhakti).

 

Was das Öl für die Lampe bedeutet, bedeutet Hingabe für die Flamme der spirituellen Weisheit.

Der göttliche Baum der Freude, der der spirituellen Weisheit entspringt,

gedeiht mit den erfrischenden Wassern der Hingabe.

 

 

 

 

 

 

26. Dezember 2008 –

So wie die Sonne nur durch ihr eigenes Licht gesehen werden kann,

kann die göttliche Liebe nur durch göttliche Gnade erlangt werden

und nicht durch oberflächliche, spirituelle Uebungen.

Diese oberflächlichen, spirituellen Uebungen (Sadhanas) werden beständig durch selbstsüchtige Dinge angeregt.

 

In jedem Dienst, den der Mensch ausführt, steckt ein Element an Egoismus.

All seine Unternehmungen sind von Egoismus befleckt oder einem begehrlichen Drang.

 

Nur wenn das Herz eines Gottsuchenden (Sadhaka's ) voll des Göttlichen ist,

wird er in der Lage sein reine und geheiligte Liebe zu hegen.

 

 

 

 

25. Dezember 2008 –

Entwickelt Liebe zu Gott.

Alle anderen Formen von Liebe sind nicht Liebe, sondern nur flüchtige und vergängliche Bindungen.

 

Der Menschen vergisst, dass er das Göttliche ist und das ist seine größte Torheit.

Alle sollten erkennen, dass sie von Gott kommen.

Alle sind Kinder Gottes.

Jeder sollte versuchen, Ihm näher und näher zu kommen.

Das ist wahre spirituelle Übung (sadhana).

 

Ihr müßt fühlen, dass Gott in eurem Herzen wohnt und Mitgefühl im Herzen entwickeln.

Ohne Mitgefühl ist das Herz nur ein Stein.

 

Dies ist die Botschaft von Jesus: Die Botschaft der Liebe.

Liebe ist Gott, lebt in Liebe.

Beginnt den Tag mit Liebe, verbringt den Tag in Liebe und endet den Tag in Liebe.

Das ist der Weg zu Gott.

Nur die Person, die voller Liebe ist, ist dem Herrn lieb und teuer.

 

 

 

 

24. Dezember 2008 –

Die Jahre zwischen 6 und 30 sind die kostbarsten Jahre im Leben eines Menschen.

Es sind die Jahre, in denen alle Fähigkeiten (oder Begabungen) und Energien des Menschen auf ihrem Höhepunkt angekommen sind.

Deshalb sollte jeder bestrebt sein das Beste aus diesen Jahren zu machen.

Edle Eigenschaften wie Selbstvertrauen, Opferbereitschaft, Ambitionen und Mut sollten in dieser Zeit erworben werden.

Wird diese Zeit verschwendet, werden sich nur Misserfolge in den kommenden Jahren einstellen.

Schlechte Gedanken und Angewohnheiten sollten völlig vermieden werden.

 

Während dieser entscheidenden Phase des Lebens sollte der Mensch verstehen lernen,

was Zweck und Ziel des Lebens ist und sich darauf konzentrieren,

wie die gesteckten Ziele erreicht werden können.

Keine spirituelle Bemühung ist möglich,

wenn man seine physischen und geistigen Fähigkeiten verschwendet (zerstreut) hat.

 

 

 

23. Dezember 2008 -

Der Mensch muss alle als Eines betrachten (Samadrishti).

Die gesamte Schöpfung muss in seinen Augen als gleichermaßen verheißungsvoll angesehen werden.

Alle Wesen muss er mit dem Maß an Glauben und Liebe betrachten, die er auch für sich selber hat.

Denn in der Schöpfung ist nichts böse, nicht einmal ein wenig.

Das Böse als solches erscheint nur durch eine fehlerhafte Sichtweise.

Die Schöpfung bekommt ihre Farbe durch die Eigenschaft der 'Brille', die wir tragen.

Doch für sich gesehen, ist sie rein und heilig.

 

 

 

21. Dezember 2008 –

Vairagya, oder Loslösung (herauswachsen aus vergänglichen Dingen lt. Prof. Mittwede),

ist von spiritueller Weisheit (jnana) und auch von Hingabe (bhakti) abhängig.

Wenn der Loslösung diese Basis entzogen wird, dann wird sie auseinanderfallen.

Loslösung ist die wichtigste Grundlage für spirituelles Vorwärtskommen.

 

Alle drei - Hingabe, Weisheit und Loslösung - müssen in spirituellen Übungen deutlich betont sein.

Man kann sie nicht voneinander trennen und einzeln nach ihnen trachten.

 

 

 

 

20. Dezember 2008 –

Dient der spirituell Suchende (sadhaka) Gott, oder dient Gott ihm?

Der Dienst, den der spirituell Suchende ausführt, ist oberflächlich.

Gott darzubringen was Er bereitgestellt hat ist,

wie dem Fluss sein eigenes Wasser als Opfergabe darzubringen.

 

Die Wahrheit ist, dass es Gott ist, der dem Gottanbetenden dient.

 

Alle Leistungsfähigkeiten die Gott gegeben hat, sollten dazu benutzt werden, dem Göttlichen zu dienen.

Es ist nicht notwendig sich auf die Suche nach Gott zu begeben.

Tatsächlich ist Gott ständig auf der Suche nach dem echten und standhaften Anbetenden.

Der spirituell Suchende der sich Gott annähert tut dieses, um seine Wünsche erfüllt zu bekommen.

Er ist hinter geringfügigen, vergänglichen Vorteilen her.

Er versucht nicht das Wesen wahrer Liebe, oder das Göttliche,

das allem und jedem zugrunde liegt, zu verstehen.

 

 

 

 

19. Dezember 2008 –

Wie rein ist doch das Herz, das voller Hingabe (bhakti) zu Gott und voller Liebe (prema) zu allen Wesen ist!

Selbstloser Dienst ist nur durch solche Menschen möglich.

Alle anderen plappern nur darüber und geben vor,

dass der selbstlose Dienst eine moralische Pflicht für sie ist.

 

Nur diejenigen, die in dem Glauben gefestigt sind,

dass alle Kinder Gottes sind und das Er die innere Antriebskraft in allen Wesen ist,

können sich zu der Klasse der selbstlos Dienenden zählen.

 

 

 

 

18. Dezember 2008 -

Die jungen Menschen heutzutage vergessen völlig die Wichtigkeit,

ihr Leben großartigen Idealen zu widmen.

Es ist den Eltern überlassen sich darum zu bemühen,

dass ihre Kinder ein bedeutungsvolles Leben führen.

Lehrer ihrerseits sollten ein Beispiel sein und in ihrem Unterricht die richtigen Werte vermitteln.

Nur eine angezündete  Lampe kann dazu dienen, andere Lampen zum leuchten zu bringen.

Wenn den Lehrern Idealismus fehlt, wie können sie dann ihre Schüler inspirieren ein ideales Leben zu führen?

 

Die Menschen reden über das spirituelle Leben, doch sie leben es kaum.

Sie handeln oft gegensätzlich, weil es ihnen an Werten fehlt.

 

Ohne gute Charaktereigenschaften sind alle anderen Eigenschaften wertlos.

So wertlos, wie Wasser in einen Topf voller Löcher zu gießen.

 

 

 

 

17. Dezember 2008 –

Selbsttäuschung (Verblendung) kommt nur zu denen, die ihre Orientierung verlieren.

 

Egoismus ist die führende Ursache, die den Menschen die grundlegende Wahrheit vergessen lässt.

Dominiert das Ego erst einmal den Menschen,

dann entfernt er sich schnell von seinen Idealen

und stürzt jäh von der obersten Stufe der Leiter,

in schnellem Fall von Stufe zu Stufe, auf den Boden.

 

Egoismus erzeugt Spaltung, Hass und Bindung.

 

 

 

 

16. Dezember 2008 -

Jeder Mensch sollte erkennen,

dass das Erreichen der Einheit mit Gott das Ziel menschlichen Lebens ist.

Daher ist es unser aller Pflicht, Vertrauen in das Göttliche zu entwickeln.

 

Mit der Zunahme des Glaubens,

wenn man sein Leben nach den Richtlinien des Dharma (Rechtschaffenheit),

Sathya (Wahrheit), Neethi (Gerechtigkeit) ausrichtet, kann man den Sinn menschlichen Lebens erfüllen.

 

Wenn wir Dharma praktizieren, wird sich die Göttlichkeit spontan manifestieren.

Ein Mensch, welcher dem Dharma nicht folgt, ist eine Bürde für die Erde.

Es ist wichtiger, sich die Gnade Gottes zu verdienen, als allen Reichtum dieser Welt.

Entwickelt Liebe zu Gott und verwirklicht die Glückseligkeit jenseits allen Fassungsvermögens. 

 

 

 

 

15. Dezember 2008 –

Der Mensch denkt, je mehr weltliche Güter er besitzt, je glücklicher ist er.

Aber ein Verlangen wächst und Enttäuschungen und Probleme nehmen auch zu.

 

Unserem Verlangen, unseren Bindungen und unserem Ehrgeiz sollten Grenzen gesetzt sein.

 

Die Welt leidet unter zahlreichen Schwierigkeiten,

weil die Menschen ihre Verlangen nicht unter Kontrolle haben.

Die Natur hat für alles Grenzen –

für die Körpertemperatur, für das Fassungsvermögen des Auges Licht aufzunehmen,

oder für das Ohr Klang zu hören.

Wenn diese Grenzen überschritten werden, wird den betroffenen Organen Schaden zugefügt.

 

Jede Handlung in unserem Leben sollte von der Grenze,

die für sie anwendbar ist, gelenkt werden.

Wenn Verlangen unter Kontrolle ist, wird wahres Glück erlebt.

 

 

 

 

14. Dezember 2008 -

Unabhängig von den Aktivitäten mit welchen der Mensch beschäftigt ist,

sollte der Mensch sich in jedem Moment so selbstverständlich wie er atmet dessen bewußt sein:

"Ich wurde geboren um Gott zu dienen und mein wahres Selbst zu verwirklichen".

 

Alle Tätigkeiten wie Essen, Laufen, Studieren, Arbeiten usf.

sollten in dem Glauben verrichtet werden,

dass sie uns der göttlichen Gegenwart näher bringen.

 

Alles was wir tun, sollte im Bewußtsein der Hingabe an Gott verrichtet werden.

 

 

 

 

13. Dezember 2008 –

Leitet die Liebe, die in euch entspringt, zu Gott.

Weiht euren Körper dem Göttlichen.

Das ist ein wahres Zeichen der Hingabe.

 

Der Mensch besitzt drei Komponenten:

Seinen Geist -

2. Seine Kraft der Sprache -

3. Seinen Körper.

Diese drei werden ‚Trikaranas’ genannt, die aktiven, ausführenden Organe.

Wenn alle drei für heilige Zwecke eingesetzt werden, dann heiligt es den Menschen.

 

Spiritualität allein kann das Herz des Menschen und seinen Geist nicht läutern;

Moral hilft die Sprache zu reinigen.

Rechtschaffende Handlungen heiligen den Körper.

 

Spiritualität, Moral und Rechtschaffenheit bewirken, dass die drei Werkzeuge rein werden.

Nur derjenige, der diese dreifache Reinheit erlangt hat, kann das Göttliche erkennen.

Wenn eines dieser Werkzeuge nicht rein ist, kann er das Göttliche nicht erkennen.

 

 

 

 

12. Dezember 2008 –

Einige sagen, Wissen sei zwar wertvoll,

aber Charakter sei noch wertvoller als Wissen.

 

Man kann ein weltlicher Gelehrter werden und hohe Posten voller Autorität bekleiden,

man kann sehr wohlhabend sein oder ein herausragender Wissenschaftler;

wenn man bei alldem jedoch keinen Charakter besitzt,

sind all diese Errungenschaften von keinerlei Nutzen.

 

Opfer, Liebe, Mitgefühl und Geduld sind die wahren menschlichen Qualitäten, welche gefördert werden sollten;

der Abbau von Eifersucht, Hass, Ego und Wut, welche zu den tierischen Qualitäten zählen.

 

 

 

 

11. Dezember 2008 –

Nur wenn der Mensch die Bindung an die Früchte des Handels aufgibt,

wird eine Verbindung zu Gott (Yoga) hergestellt. 

 

Diejenigen, die dem Nächsten dienen, sollten das Gefühl von ‚mein’ und ‚dein’ überwinden

und die Gelegenheit zu dienen als Ehre ansehen, als eine Form von Gottesanbetung.

Sie sollten den Dienst an der Gesellschaft als ein Mittel, das ihnen im Leben Selbsterfüllung bringt, ansehen.

 

Den Problemen, die vielleicht entstehen, sollten sie mit Glaube und Mut entgegentreten

und ihren Dienst nicht unter Trompetengeschmetter,

sondern mit einem Geist von Bescheidenheit und Hingabe ausführen.

 

 

 

 

10. Dezember 2008 -

Auf dem spirituellen Weg der Hingabe hat man die Prüfungen vor Gott zu bestehen.

Man sollte an den Namen Gottes zu jeder Zeit und unter allen Umständen festhalten.

 

Ohne auch nur die geringste Spur von Abneigung oder Widerwillen
sollte man den Spott und die Kritik der Welt tragen
und dem Gefühl von Scham oder Niederlage mutig entgegentreten.

 

 

 

 

9. Dezember 2008 -

Das grundlegende Merkmal eines Menschen ist die Erkenntnis der ihm innewohnenden göttlichen Kraft,

die die Quelle aller Fähigkeiten und allen Könnens das er besitzt, ist.

Ob Atheist, Theist oder Agnostiker, das ist die Wahrheit.

 

Niemand in dieser Welt kann ohne diese Energie leben.

Man gibt ihr vielleicht verschiedene Namen,

aber Namen sind nicht wichtig, denn die Energie ist nur Eine.

Es ist diese göttliche Energie, die die Menschheit auf den richtigen Weg führt.

 

Der Mensch sollte danach streben, das Vorhandensein des Göttlichen in allem und jedem zu erkennen.

 

 

 

8. Dezember 2008  -

Um die Stufe eines Wissenden des Höchsten (Jnani) zu erreichen,
ist der erste Schritt rechtes Handeln (Karma) und Anbetung (Upasana).

Ohne diesem Weg zu folgen und ihn erfolgreich zu beenden,

kann man kein Wissender des Höchsten werden.

 

Auch ein  Student kann kein Diplom erlangen, ohne sein Examen zu bestehen.

Bevor man zu einem Erwachsenen herangewachsen ist,

muss die Stufe der Kindheit und der Jugend durchschritten werden. 

 

Es ist unangebracht sich Jnani zu nennen , ohne die notwendigen Übungen vorher durchlaufen zu haben.

Das Merkmal eines Jnani ist beständige Freude.

 

Um die göttliche Einheit zu erkennen,

wurden in den Veden  die drei Stufen Handlung, Anbetung und Wissen niedergelegt.

 

 

 

 

7. Dezember 2008 –
Alle Religionen lehren das, was gut für die Menschheit ist.
Religion sollte in diesem Bewusstsein gelebt werden.
Wenn der Geist rein ist, wie kann Religion dann schlecht sein?

 

Es ist ein Zeichen von Unwissenheit, die eine Religion als höhergestellt und eine andere als untergeordnet zu betrachten
und auf diese Weise religiöse Meinungsverschiedenheiten zu entwickeln.

 

Die Lehren aller Religionen basieren auf Wahrheit.

 

Die Wahrheit des Geistes (atma-tatwa) ist die Grundlage aller Religionen, 
die Botschaft aller Schriften und die Basis von allem Übersinnlichen.

 

 

 

 

6. Dezember 2008 –
Die gesamt Welt ist voller
Liebe.
Die Welt ist Liebe und Liebe ist die Welt.

 

In jedem menschlichen Wesen ist Liebe.

Diese Liebe zeigt sich als ein Glanz, der aus dem Herzen kommt.

Liebe ist Leben und Leben ist Liebe.

 

Liebe ist eine dem Menschen angeborene Eigenschaft.

Sie ist sein Lebensatem.

So wie die natürliche Kraft des Feuers zu brennen ist, ist sie für Wasser das Kühlen
und so ist Liebe eine natürliche Eigenschaft des Menschen.

Ohne sie würde der Mensch aufhören ein Mensch zu sein.

 

 

 

 

5. Dezember 2008 –
Nur eine Person, die Nachsicht und Geduld (kshama) ausübt,  kann man als mit göttlicher Liebe ausgestattet ansehen.
Diese Eigenschaften können nicht durch Buchwissen erworben werden, noch können sie von Lehrern anerzogen werden.

Nur wenn wir Problemen und Schwierigkeiten begegnen
haben Geduld, Nachsicht und Vergebung genug Spielraum, um Wurzel zu fassen.

 

In solch einer Situation sollte der Mensch sich nicht sorgen und kein Opfer von Niedergeschlagenheit werden.

Das wäre ein Zeichen von Schwäche.

Stattdessen sollte er der Situation mit einer toleranten und vergebenden Einstellung ins Auge blicken,
ohne verärgert zu sein oder Wut, Hass und rachsüchtige Gedanken hochkommen zu lassen.

 

 

 

 

4. Dezember 2008 –
Wo Liebe ist, da ist Frieden.
Wo Frieden ist, ist Wahrheit.
Wo Wahrheit ist, ist Glückseligkeit.
Wo Glückseligkeit ist, da ist Gott.

 

Um Liebe entwickeln zu können, ist die erste Grundvoraussetzung Glaube.
Nur wenn du glaubst, dass jemand deine Mutter ist, kannst du Liebe für sie entwickeln.
Wenn du diese Person nicht als Mutter betrachtest, dann wirst du für sie diese Liebe nicht haben.

 

Zuerst stärke deinen Glauben.
Ohne Glauben sind alle Arten von Anbetung und alle spirituellen Übungen nutzlos und reine Zeitverschwendung.

Dann entwickle Liebe.
Alles wächst aus dieser Liebe.
Sie wird dir dein wahres Selbst offenbaren und Glückseligkeit schenken.
Deshalb vermeide Hass und entwickle Liebe.

 

 

 

 

3. Dezember 2008 -
Gegen den Strom zu schwimmen ist nicht leicht,
doch jeder Schwimmzug bringt den Menschen näher ans Ziel, hält ihn nicht davon ab es zu erreichen. 

 

Um die Anstrengung zu überwinden, benötigt man ein Floß, genannt Meditation (dhyana).
Durch sie kann die physische Schwäche bezwungen,
die Launenhaftigkeit des Geistes kontrolliert,
das Vorwärtskommen zum Sitz der Gnade Gottes leicht gemacht
und das Göttliche verwirklicht werden.

 

 

 

2. Dezember 2008 -
Erkennt, dass ihr die Quelle der Kraft, der Weisheit und der Freude in euch tragt.
Steht dafür ein, dass ihr unbesiegbar und frei seid, dass ihr keine Angst habt dazu verleitet zu werden Unrecht zu tun.
So lange wie eine Spur von Körperbewusstsein in euch besteht, muss die Suche nach Gott weitergehen.

Verfangt euch nicht in den heiklen Verwirrungen der externen Welt.
Verhärtet nicht eure Herzen durch Habgier und Hass, sondern macht es stattdessen durch Liebe mild und mitfühlend.
Säubert es, indem ihr ein Leben mit reinen Angewohnheiten und reinen Gedanken lebt.

Verwandelt euer Herz in einen Tempel, in dem ihr Gott fest verankert, um ihn anzubeten.

Dann seid ihr bereit, die heiligen Bereiche der Loslösung (moksha) zu betreten.

 

 

 

1. Dezember 2008 -
Alles was ihr sprecht, ist ein Spiegelbild eurer inneren Gedanken.
Alles was ihr ausführt, ist ein Spiegelbild innerer Handlungen.

Deshalb ist es Rechtschaffenheit (dharma), wenn ihr gemäß euren inneren Impulsen handelt;

 Das auszusprechen, was ihr innerlich fühlt ist Wahrheit (sathya).

Über das was ihr in eurem Herzen erlebt zu reflektieren ist Friede (shanti).

Die Stimme des Herzens zu verstehen und ihr zu folgen ist Gewaltlosigkeit (ahimsa).

Die Abwägung dessen, was aus eurem Herzen strömt, ist Liebe (prema).

 

Die fünf Werte sind deswegen ein Spiegelbild der Gefühle,
die von dem Inneren eures Herzens ausgehen.

 

Wirklich menschlich zu sein bedeutet zwischen Gedanken, Worten und Taten in völliger Harmonie zu sein.

Was ist das Ergebnis, wenn es Abweichungen zwischen Gedanken, Worten und Taten gibt?

Nutzlose Handlungen.

 

 

 

 

30. November 2008 -
Gott ist kein parteiischer Wohltäter.
Er gibt die Früchte von jedem Baum gemäß des Samens.

Wenn ihr einen Samen gesetzt habt, der saure Früchte am Mangobaum wachsen lässt,
warum lamentiert ihr dann, dass die Früchte, die ihr bekommen habt, nicht süß sind?

 

Tut Gutes und trachtet danach die Frucht der Herzensgüte zu erwerben - das ist zulässig.
Zumindest ist es nicht so schlimm, als wenn ihr in bösen Taten verwickelt seid
und dann Gott für die
Konsequenzen dieser Taten verantwortlich macht.

 

 

 

 

29. November 2008 -
Jeder Gottsuchende, der das Ewige durch den Weg der Anbetung und Hingabe sucht,
sollte danach streben folgende Charaktereigenschaften zu erwerben:

 

1. - Er muss sich von dem Getümmel und der Verwirrung,
der Grausamkeit und der Falschheit dieser Welt fernhalten.

 

2. - Er muss sich an Wahrheit, Rechtschaffenheit, Liebe und Frieden halten und diese anwenden

 

3. - Er muss Lob und Tadel, Wertschätzung und Spott,
Wohlstand und Erfolg und Zeiten der Not als bedeutungslos ansehen.

 

4. -  Er muss an dem steten Glauben in seine eigene, angeborene Wirklichkeit festhalten.

 

5. - Er muss sich der spirituellen Weiterentwicklung widmen.

 

 

 

 

28. November 2008 -
Gott ( der als paramatman , als göttlicher Funke, das höchste Selbst in jedem weilt - lt. Mittwede)
kann nicht ohne Glaube und Standhaftigkeit erkannt werden.

 

Nur durch spirituelle Liebe (prema) entwickelt sich Glaube (shraddha).
Durch Glaube entwickelt sich Weisheit (jnana) und durch Weisheit entwickelt sich die höchste Form der Anbetung (parabhakti).
Durch die höchste Form der Anbetung wird Gott als göttlicher Funke, als das höchste Selbst verwirklicht.

 

 

 

27. November 2008 -
Gott kann nur durch Liebe verwirklicht werden.
Gott wohnt nicht in Herzen, die nicht voller Liebe, sondern wie eine Wüste sind.
Auf anderen Wegen wird Arroganz entwickelt, die den Menschen vom Menschen und den Menschen vom wilden Tier trennt.
Arroganz lässt keinen Raum für Entwicklung zu und bringt das göttliche Bewusstsein zum schrumpfen.

 

Liebe ist Erweiterung und Erweiterung ist göttliches Leben.

 

Sät Liebe - sie wird als Mitgefühl und Toleranz blühen.
Sie wird Früchte des Friedens hervorbringen.
Gott widerspiegelt sich in der Natur, die sein Spiegelbild übermittelt.
Gottes Spiegelbild kann in allem wahrgenommen werden.

 

 

 

 

26. November 2008 -
Gott ist die Verkörperung der
Rechtschaffenheit (dharma).
Seine Gnade gewinnt man durch Rechtschaffenheit.
Er fördert ohne Unterlass Rechtschaffenheit. 

 

Die Veden und Shastras (heilige Schriften) und Puranas (Mythologie),
alle verkünden laut den Ruhm von Rechtschaffenheit. 
Der Strom rechter Handlungen sollte niemals austrocknen.
Wenn seine kühlen Wasser aufhören zu fließen, dann ist Unheil vorprogrammiert.

 

 

 

 

25. November 2008 –
Wir werden zu dem, was wir betrachten oder in Betracht ziehen.
Wenn unsere Gedanken die ganze Zeit auf das Böse das andere tun, gerichtet sind,
wird unser Geist durch das Böse das wir sehen, verunreinigt.

Doch wenn wir andererseits unsere Gedanken auf die Tugenden und das Wohlergehen anderer richten,
dann wird unser Geist von dem Bösen gereinigt und er hegt nur gute Gedanken.

Nichts Böses kann den Geist einer Person durchdringen, die sich völlig der Liebe und des Mitgefühls hingegeben hat.
Deshalb sind es unsere Gedanken, die unsere Eigenschaften formen.

 

 

 

24. November 2008 -
Wenn der Name und die Form, die der Anbetende (Bhakta) Gott gegeben hat
sich in  das Formlose und Eigenschaftslose verwandelt hat, dann wird es als Gott (Brahman) bezeichnet.

 

Wenn dieses Göttliche mit Eigenschaften und Form erscheint,
dann nennt man es Rama, Krishna, Vishnu oder Shiva (Jesus, Buddha, Allah usw.)

 

Wenn ein Gott anbetender die Begeisterung und Glückseligkeit der rätselhaften Einheit mit Gott verwirklicht hat,
dann werden alle Unterschiede und Besonderheiten zwischen ihm und Gott weichen.

 

 

 

23. November 2008 -
Ihr könnt mich Verkörperung der Liebe nennen (Premaswarupa).
Prema (spirituelle Liebe) ist der Reichtum den ich habe und unter allen verteile.
Ich habe keine anderen Reichtümer.
Die Gnade Gottes fließt immer wie ein elektrischer Strom durch den Draht. 
Bringe eine Glühbirne an und sie wird euer Haus erhellen.
Die Glühbirne ist die spirituelle Übung (sadhana) die ihr ausübt und das Haus ist euer Herz.

 

Kommt mit Freuden zu mir, taucht tief in die See und entdeckt ihre Tiefe.
Es bringt keinen Nutzen im seichten Gewässern zu spielen und dann zu klagen, dass die See keine Perlen hat.
Taucht tief und ihr werdet alles, was euer Herz begehrt, finden.

 

 

 

22. November 2008 -
Bildung ist das Mittel (oder die Möglichkeit), um die spirituellen inneren Kräfte des Menschen zu entfalten.
Bildung enthüllt dem Menschen, was Recht und was Unrecht ist.

 

Die Bildung heutzutage bezieht sich auf die Vermittlung von Wissen, das keinen Platz für Moral oder Spiritualität frei lässt.
Von Anfang an ist Bildung eine Übung geblieben, welche Buchwissen vermittelt.

Was heute benötigt wird, ist praktisches Wissen.
Jeder Student sollte durch Bildung einen guten Charakter, 
moralische Werte
und einen entschlossenen Geist, der durch Spiritualität beeinflusst wird, erwerben.

Auf diesen drei Dingen ist wahre Bildung gegründet.

 

 

 

21. November 2008 -
Die ewige Urordnung, Sanathana Dharma,
welche die Wahrheit aller Religionen und die Toleranz allen Religionen gegenüber lehrt,
ist die Rechtschaffenheit der gesamten Menschheit.

 

In verschiedenen Regionen geboren, durch verschiedenartige Wege fließend,
erreichen die Flüsse letztendlich den Ozean. 
In verschiedenen Ländern geboren und  verschiedenen Glaubensrichtungen nachgehend,
erreichen die Menschen den Ozean Gottes durch Methoden der Anbetung, die sich voneinander unterscheiden.

 

 

 

20. November 2008 -
Die sich an den Geist klammernden Wünsche sind die Flecken, welche das innere Bewußtsein des Menschen trüben.

Kontrolliere deine Sinne, ergib dich nicht ihren beharrlichen Forderungen nach Zufriedenheit.

 

Wenn eine Leiche auf dem Scheiterhaufen liegt und wenn der Scheiterhaufen brennt,
werden beide, der Körper sowie der Scheiterhaufen, in Asche verwandelt.

 

Ebenso verschwindet der Mind, wenn die Wünsche der Sinne ignoriert werden.

Wenn der Mind verschwindet, stirbt mit ihm die Täuschung und Befreiung ist erreichbar.

 

 

 

19. November 2008 - Tag der Frauen -
Die Frauen sind die, die den Haushalt, die Nation und die Welt gestalten.
Sie sind die Mütter, die die zukünftige Generation formt und prägt.
Deshalb müssen sie den spirituellen Drang zum Licht, zur Liebe, zur Weisheit und Glückseligkeit
in ihrem Herzen als Heiligtum bewahren.

 

Das weibliche Naturgesetz ist das Fundament, auf dem eine friedvolle und glückliche Welt errichtet werden sollte.
Wenn Frauen wahrheitsgetreu, mutig, gütig und voller Mitgefühl sind,
kann die Welt eine Zeit voller Frieden und Glück erwarten.

 

 

 

18. November 2008 -
Der Mensch wurde durch Verlangen geboren und lebt, um seine Verlangen zu erfüllen.
Sein Leben basiert auf Verlangen und auf Gedanken, die seine Handlungen steuern.
Aus diesem Grund ist des Menschen Schicksal durch seine Gedanken bestimmt.

 

Entsprechend den Befehlen der Sinne handeln ist das Gesetz, nach dem Tiere handeln.
Was wir besitzen sollten, ist göttliches Bewusstsein.
Die irdene Form Gottes kommt, um zu warnen, zu führen, aufzuwecken,
den Weg festzulegen und das Licht der Liebe darauf zu verbreiten.
Doch der Mensch muss zuhören, lernen und mit Hoffnung und Liebe gehorchen.

 

 

 

17. November 2008 -
Die göttliche Inkarnation (Avatar) ist einzig und allein nur gekommen,
um die Menschheit zu retten.
Dieses ist Seine Antwort auf das Sehnen edler Menschen.
Er kennt die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aller.
Er ist gekommen, um zu lenken und befreien.

 

Er kommt, wenn eine große Anzahl guter Menschen von der Angst befallen sind, dass das Gute nicht weiterbesteht.

Gott verkörpert sich, um ihren niedergeschlagenen Geist zu versorgen
und in ihren Herzen Glaube und Mut wieder zu beleben.

 

 

 

 

16. November 2008 -
Die wahre Eigenschaft einer göttlichen Inkarnation (Avatar) ist die der reinen Glückseligkeit.
Sein Herz fließt über mit unaufhaltbarer und grenzenloser Liebe, wenn Er Seine Devotees erblickt.
Es kann in Seinem Standpunkt und seiner Zuneigung keine Änderung geben.

 

Doch der Ignorant bezieht die Änderungen, die er vermeintlich sieht,
oder die Andersartigkeit auf Gott, denn der Ignorant ist kleingläubig.

 

Wenn wir glücklich sind preisen wir Gott, in Leid verurteilen wir Ihn.
Gott kam als ein Beschützer, um uns vor schädlichen und verletzenden Angewohnheiten zu warnen und uns von ihnen zu entwöhnen.
Wenn es notwendig ist, wird Er nicht zögern Schmerz als die Maßnahme zu ergreifen,
die eine heilende und verbessernde Behandlung verspricht.

 

 

 

15. November 2008 -
Ihr ignoriert das Göttliche, das ihr als Kern eures Seins besitzt.
Zur selben Zeit such ihr es in anderen. Das ist die Tragödie.
Ihr beleidigt euch selbst, indem ihr euch hilflos, schwach und minderwertig fühlt.
Feigheit und Selbstbeschuldigung sind nicht eure Eigenschaften, ihr, die ihr ein Funke der göttlichen Flamme seid.

 

In dem Moment, in dem das Ego erst einmal verstoßen ist, folgen zwei Wirkungen:
Unabhängigkeit von Kummer und Freude.
Um diese großartige Vollziehung zu erreichen, müsst ihr einen Schritt nach dem anderen machen.

Gute Taten wie Anbetung (pooja), Mediation (dhyana) und die Befolgung von Versprechen usw., sind Schritte auf dem Weg.

Gute Gedanken wie das Beten um ein größeres Unterscheidungsvermögen,
mehr Gelegenheiten anderen zu helfen, sind auch eine Hilfe.

 

Reinigt euren Geist (mind) langsam und beständig;
schärft euren Intellekt, läutert die Sinne und gewinnt Seine Gnade.

 

 

 

14. November 2008 –
Die Veden befassen sich mit Ritualen und Anbetung, die darauf hinweisen,
dass der Anbetende und der Gegenstand der Anbetung zwei sind.

 

Vedanta legt klar das Prinzip von der Einheit (Adwaitha – nicht zwei, sondern eins)  auseinander.
Es wird in unterschiedlicher Weise gedeutet, aber die wirkliche Basis des Adwaithik Prinzips ist Ekaatma Bhaava -
das Gefuehl, dass es nur ein Selbst (atma) gibt, das alles und jedes überall durchdringt und keineswegs andernfalls.

 

"Adhwaita Darshanam Jnanam" –
Weisheit liegt in der Empfindung von Einheit.
Die Upanishaden lehren diese Einheit basierend auf dem Konzept von Einheit in der Vielfalt.

 

 

 

13. November 2008 –
Die Menschen, die sich Mir hingegeben haben, sind voller Liebe.
Sie stehen immer auf der Seite von Dharma (Rechtschaffenheit).
Sie sprechen die Wahrheit.
Ihre Herzen schmelzen vor Mitgefühl.
Sie sind frei von unrechtem Benehmen.
Sie vermeiden es, zu sündigen.
Mit Freuden verzichten sie auf alles.
Sie handeln angemessen.
Sie sind immer damit beschäftigt, anderen Gutes zu tun.
Sie sind nicht selbstsüchtig.
Sie sind durch keine Zweifel beunruhigt.
Sie leihen Schmeicheleien nicht ihre Ohren.

 

 

12. November 2008 –
Falls ihr die Gnade Gottes verdient habt, kann sogar das,
was das Schicksals für euch vorgesehen hat, bezwungen werden.

Es gibt gewisse Medikamente, die mit einem Verfalldatum versehen sind.
Darüber hinaus verlieren sie ihre Wirksamkeit.
Das Medikament befindet sich vielleicht noch in einer versiegelten Flasche,
doch nach dem Verfalldatum wird es nicht mehr brauchbar sein.

 

Auf die gleiche Art und Weise kann die Gnade Gottes die Vorsehung des Schicksals unwirksam machen.
So wie ihr nicht den ernsthaften Schmerz in eurem Körper spürt,
wenn der Doktor euch eine Morphiumspritze verabreicht hat,
erlaubt euch die Gnade Gottes, Schwierigkeiten und Probleme, ohne daß ihr Leid und Qual spürt, zu ertragen.    

 

 

11 . November 2008 –
Wie traurig ist es doch, dass das menschliche Leben, kostbar wie ein unbezahlbarer Diamant,
wie eine abgewetzte, wertlose Münze behandelt wird!

 

Es hat keinen Zweck reumütig zu sein nachdem der Mensch seine Zeit verschwendet hat
ohne über Gott nachzudenken, oder andere spirituelle Übungen (sadhana) auszuführen, um Ihn zu verwirklichen.

 

Welchen Nutzen bringt es, nach Wasser für einen Brunnen zu graben, wenn das Haus schon in hellen Flammen steht?

 

Um über Gott nachzudenken wenn das Leben schon fast zu Ende ist,
ist wie damit anzufangen nach Wasser für einen Brunnen zu graben, wenn das Feuer schon wütet.

 

 

 

10. November 2008 –
Der Herr hat den Menschen mit einem Körper ausgestattet
und deswegen ist jedes Körperglied und Organ würdig, dass es mit Ehrfurcht beachtet wird.

Der Körper muss durch die Betrachtung Seines Ruhmes geheiligt werden.

Das Ohr muss jubeln, wenn es die Gelegenheit bekommt die wunderbare Geschichte Seines  Lebens zu hören.
Die Zunge muss jubeln, wenn sie Ihn preisen kann.

Ansonsten ist die Zunge des Menschen so wirkungslos wie die eines Frosches, der Tag und Nacht im Sumpf sitzend quakt.

 

Der menschliche Körper wurde euch zu einem guten Zweck gegeben – Gott in eurem Inneren zu verwirklichen.
Lernt, wie ihr die Fähigkeiten des Körpers, der Sinne, des Intellekts und des Geistes benutzen könnt, um das Ziel zu erreichen –
und dann marschiert weiter.

 

 

 

9. November 2008 –
Es gibt keinen Unterschied zwischen einer Person, die Selbstverwirklichung erlangt hat (Jivanmuktha)
und einer Gott hingegebenen Person (Bhakta),
denn beide befinden sich jenseits von Ego (Ahamkara).

 

Die Herzen solcher Personen sind voller Mitgefühl und dem Drang, der Welt Gutes zu tun.
Solch ein Bhakta hat keine Verlangen, denn Verlangen ist das Produkt von Gefühlen wie ‚Ich’ und ‚Mein’.
Nur wenn diese Gefühle samt ihrer Wurzel vernichtet wurden, wird diese Person zum Devotee.

 

 

8. November 2008 –
Was notwendig ist, ist die Umwandlung des Herzens.

Alle schlechten Gedanken und Gefühle sollten aus dem Herzen verbannt werden.

 

Wir sollten uns ganzherzig an den Bhajans beteiligen.
Das singen der Bhajans sollte kein mechanisches Ritual sein.
Wenn euer Herz voller heiliger Gedanken und Gefühle ist,
dann werden sie sich in den gesungenen Bhajans widerspiegeln.

 

Durch euer Singen solltet ihr allen Anwesenden Freude bereiten.

 

 

7.  November 2008 –
Die Natur ist ein Prediger und das Leben ein Lehrer.
Wissen kommt nicht aus Büchern allein.
Die Natur muss als ein besserer Ausbilder angenommen werden.
Dadurch, dass sie unterdrückt wird, selbstlose Freigiebigkeit, Geduld und Erhabenheit verkündet,
zeigt die Natur ohne Unterlass ihre innewohnende und wahre Rolle des Lehrers spiritueller Wahrheiten.

 

Stellt euch einen Baum vor.
Er bietet Schatten an, verteilt Früchte an alle, die an ihn herantreten.
Er kennt keine Hassgefühle oder Rachegefühle.
Auch nicht denen gegenüber, die ihn versuchen zu verletzten.
Er sucht keine Belohnung von denen, die von ihm profitieren.

Jeder sollte diese Lektion des selbstlosen Dienens von dem Baum lernen.

 

6. November 2008 –
Der Geschmack des weiten Ozeans, vollständig und unvermindert,
kann in jedem Tropfen seines Wassers gefunden werden.
Obwohl wir den Tropfen Wasser und das weite Wasser des Ozeans als getrennt ansehen,
ist das Wesen beider doch identisch.

 

Auf die gleiche Art und Weise ist das allgegenwärtige  Göttliche (Sarvaantaryaami Paramaatama),
Seine gesamte  Form und den Namen, den Es annimmt
und durch den Es verehrt und verwirklicht wird, nicht getrennt, sondern Eines.
Sie sind identisch.

 

5. November 2008 –
Jugendliche unterziehen sich großer Anstrengung und Mühe, um einen akademischen Titel zu erlangen,
mit dem sie sich eine gute Arbeitsstelle sichern.
Aber sie nehmen kaum Mühen auf sich, um ihren Charakter und ihre Persönlichkeit zu entwickeln.

 

Gutes Benehmen und ein guter Charakter sind die wesentlichen Voraussetzungen für einen Menschen.
Sie sind die Basis für ein spirituelles Leben.
Wenn das spirituelle Ziel vernachlässigt wird, wird der Mensch zu einem künstlichen, mechanischen Wesen
ohne die echten, ursprünglichen menschlichen Eigenschaften.

 

Viele Menschen heutzutage verstehen nicht, was unter Spiritualität zu verstehen ist.
Es ist das Wissen von Göttlichkeit, die des Menschen wahre Eigenschaft ist.

 

Spiritualität enthüllt das grundlegende Prinzip, das in allem gegenwärtig ist
und hält den gesamten Kosmos am Leben.

 

4. November 2008 –
Wie kann spirituelle Liebe (prema) entwickelt werden?

 

Es gibt zwei Möglichkeiten:
1. Betrachtet die Fehler anderer, egal wie schwerwiegend, als bedeutungslos und nebensächlich.
Jedoch bereut eure eigenen Fehler, egal wie bedeutungslos und seht sie als schwerwiegend an.

 

2. Was immer ihr auch mit euch selbst und mit anderen macht,
macht es so, als ob Gott allgegenwärtig ist.
Er hört, sieht und weiß alles.

 

3. November 2008 -
Wenn ein Mensch Erfüllung außerhalb seines Selbst sucht, dann wird er versagen.
Wenn er sie aber in sich sucht, dann wird er Erfolg haben und sie bekommen.

 

Das göttliche Prinzip in uns ist immer leicht zu erreichen und immer ansprechbar.

 

Schmerz fühlt man nur so lange wie die Bindung oder Abneigung  zu den äußeren Formen bestehen bleibt.
Endgültige Befreiung von Schmerz kann nur erlangt werden, wenn das Ego zerstört ist,
durch die Entfernung dessen, was einerseits als Schmerz und andererseits als Freude reagiert
und dessen Erinnerung und Bedingung die Erkenntnis von der Dualität Freude und Leid am Leben erhält.

 

 

2. November 2008 –
Gott (paramatma) allein ist wirklich.
ER ist Wahrheit und Liebe.
Konzentriert euch mit eurem ganzen Sein auf IHN als Wahrheit und Liebe.

 

Seid immer in der Gesellschaft SEINER Devotees (satsang).
Dadurch wird sich das Unterscheidungsvermögen (viveka) und die Loslösung (vairagya) wachsen und vermehren.
Das wiederum wird den Geist (spirit) stärken und euch mit inneren Frieden ausstatten.
Euer Geist (mind) wird sich dann mit Gott (paramatma) vereinen.

 

 

1. November 2008 –
Menschen, mit verschiedenen Namen und Formen
sind wie Wellen des Ozeans von Sath-Chith-Ananda (Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit),
denn auch sie sind dasselbe – Sein- Bewusstsein-Glückseligkeit.

 

Das Wesen ist in allen Namen und Formen dasselbe.

 

Die Erkenntnis dieser Wahrheit ist Spiritualität.
Das ist, was die Upanishaden lehren.
Es tut nichts zur Sache, wenn ihr nicht  jedes Wort, das in den Upanishaden enthalten ist, versteht.
Es genügt, wenn ihr die Wahrheit erkennt, dass ihr Verkörperungen des Göttlichen seid.

 

 

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