31.
Oktober 2011 –
Es
gibt viele Schlangen im Ameisenhaufen eures Herzens, die negative
Eigenschaften haben. Wenn ihr den Namen Gottes laut singt
(namasmarana), werden alle Schlange, die negative Eigenschaften
haben, herauskommen. Namasmarana sollte euer Lebensatem sein. Ihr
müsst Gottes Namen wiederholen, damit ihr eure negativen
Eigenschaften verliert. Heute gibt es viele Menschen, die die
Wiederholung des Gottesnamens für unwichtig halten. Damit machen sie
einen großen Fehler. Im Eisernen Zeitalter kann nur die Wiederholung
des Gottesnamens euer Leben zurückkaufen, es gibt keine andere
Zuflucht. Das Singen über den Ruhm Gottes ist mehr als heilig. Euer
Geist muss frei von negativen Gedanken gehalten werden, denn sie
erzeugen Misstöne. Wenn ihr das macht, werdet ihr der Empfänger von
göttlicher Gnade und Energie sein. Ihr müsst den Ruhm Gottes aus
ganzem Herzen singen, ohne Scheu, dann könnt ihr gewiss die
göttliche Glückseligkeit erfahren.
31
October 2011 - There are many snakes of wicked qualities in the
anthill of your heart. When you loudly sing the name of the Lord
(Namasmarana), all these snakes will come out. Namasmarana
should be the very breath of your lives. You must repeat God’s name
in order to get rid of evil qualities. Today there are many who do
not attach any importance to the chanting of the divine name. This is
a great mistake! In this age of Kali (the fourth quarter of
time where righteousness is most degraded) only chanting of the
divine name can redeem your life; there is no other refuge. Singing
the glory of the Lord is highly sacred. Clear your mind of evil
thoughts and sing the glory of God wholeheartedly, without any
inhibition. Only then will you become the recipient of divine grace
and energy; only then can you experience divine bliss.
-
Divine Discourse, Apr 14, 2002.
30.
Oktober 2011 –
Für
die Menschen ist es schwer Stolz und Selbstliebe oder das Ego
(ahamkara) abzulegen, denn sie haben über einen langen Zeitraum
hinweg mit ihnen gelebt! Jeder Mensch hat seinem Geist (mind) erlaubt
in eine Richtung zu schweifen, die ihm gefiel - und das über viele
Zeitalter. Deshalb ist es jetzt sehr schwierig, den Geist von seinem
gewohnten Weg abzubringen und seine Schritte in eine andere Richtung
zu leiten. Entwickelt die Gewohnheit, niemals einem anderen Schmerz
zuzufügen und ihr müsst eure geistigen Wesenszüge und
Angewohnheiten ändern, versuchen andere zu verstehen, mit ihnen zu
fühlen und ihnen helfen. Übt euch darin, Beleidigung und Kritik als
eine “Auszeichnung”, die euch zuteil wird, anzunehmen. Seid
freundlich zu jedem, egal welchen Wesenszug jemand hat und wie sein
Verhalten ist. Ein Sinn für Freude ist für den spirituellen
Fortschritt notwendig, doch viele Dinge entziehen euch die Energie
der Freude. Deshalb müsst ihr ernsthaft beten, um von den Dingen die
euch behindern frei zu werden. Die Wiederholung von Mantren oder
Gebeten wird euch eine große Hilfe dabei sein.
30 Oktober 2011 - It is hard for people to get rid of pride and self-love or ego (ahamkara), for they have been living in this manner from a very long period of time! Each has been allowing his mind to flow in the direction it likes for ages past. So it is very difficult now to turn it from its accustomed path and bend its steps in another direction. Cultivate the habit of never causing pain to others. You must reform your mental traits and habits. Try to understand others and sympathise with them and help them. Train yourself to take insult and criticism as “decorations” awarded to you. Be friendly with everyone, whatever their nature or conduct. A sense of joy is necessary for spiritual progress, but many things deprive you of the atmosphere of joy. So you must pray sincerely, in order to be free from such obstacles. The recital or repetition of prayers (mantras) will be of great help.
29.
Oktober 2011 –
Ihr
müsst für das Studium der Schriften die Einstellung von
Ehrerbietung und Erwartung haben. Jedes Kapitel der Bhagavad Githa
legt die Bedeutung und Methoden fest, wie das Ziel von Frieden und
Harmonie erreicht werden kann und legt mit Nachdruck die spirituelle
Einstellung und die Ausübung im Leben fest. Die Githa ist ein Boot,
das den Menschen über den Fluss der Bindungen, die er sich selbst
auferlegt hat, zum inneren Frieden, der sein ureigenes Wesen ist und
von der Dunkelheit zum Licht bringt. Die Githa ermutigt den
Aspiranten zu streben, nicht zu verzweifeln. Der Mensch muss
ausdauernd sein und nicht nach schnellem Erfolg dürsten. In Wahrheit
kam jedes Wesen in das Feld der Handlungen (karmakshetra), um sich
mit Handlungen zu beschäftigen und nicht, damit er die Früchte
dieser Handlungen ernten kann. Das ist die fundamentale Lektion,
welche die Githa lehrt.
29 Oktober 2011 - You must take up the study of scriptures in an attitude of submission and expectancy. Every chapter in the Bhagavad Geetha lays down the means and methods of reaching the goal of peace and harmony, with emphasis on spiritual attitude and practices in life. The Geeta is a boat which takes man across from the self-imposed state of bondage to the freedom which is one’s nature, from darkness to light. The Geetha encourages the aspirant to aspire, not despair. One must persevere, not clamour for quick success. Truly speaking, every being has come into this field of activity (Karmakshetra) only to engage themselves in activity, not in order to earn the fruit of such activity. That is the fundamental lesson taught by the Geetha.
28. Oktober 2011
–
Menschen die
voller Ego sind, lieben es ihre Autorität bei anderen auszuspielen.
Sie sehen alles durch die Brille, die durch den Rauch der Selbstsucht
und Eigenliebe gefärbt ist. Sie sagen: “Meine Worte sind wahr”,
„meine Meinung ist richtig”, “meine Handlungen sind richtig”.
Für den spirituellen Aspiranten ist ein solches Gebaren sehr
nachteilig. Er muss jede objektive Kritik, Vorschläge oder
Ratschläge, von wem auch immer sie kommen, mit Freude annehmen.
Aspiranten müssen alle Diskussionen und Argumentationen minimieren,
weil sie dazu verführen einen Geist der Rivalität zu erzeugen und
zu bösartigen Repressalien und rachsüchtigen Kämpfen führen.
Strengt euch nicht an, das Ansehen der Welt zu verdienen. Fühlt euch
nicht erniedrigt oder verärgert, wenn die Welt euch oder eure
Leistungen nicht anerkennt. Lernt dies als allererstes, wenn ihr ein
Aspirant seid und spirituelle Fortschritte machen möchtet und werdet
nicht übermütig, wenn ihr gelobt werdet. Das wäre eine tödliche
Falle die zuschnappen kann und das könnte sogar dazu führen, dass
ihr vom Wege abkommt und ihr so euren Fortschritt gefährdet.
28 Oktober 2011 - Individuals full of ego love to exercise authority over others. They see everything through glasses coloured by the smoke of selfishness and self-love. “My words are true.” “My opinion is correct.” “My deeds are right.” Such behaviour is very harmful for spiritual aspirants. Aspirants must look forward eagerly to any objective criticism, or suggestion, or advice, from whatever quarter. Also, aspirants must minimise all discussion and argumentation as this breeds a spirit of rivalry and leads one on to angry reprisals and vengeful fighting. Do not struggle to earn the esteem of the world. Do not feel humiliated or angry when the world does not recognise you or your merits. Learn this first and foremost if you are an aspirant for spiritual success. Do not become happy when you are being praised; therein lies a deadly trap, which might even lead you astray and endanger your progress.
27. Oktober 2011
–
Zum Zeitpunkt der
Geburt hat der Mensch keine guten oder schlechten Eigenschaften. Die
Veränderungen zeigen sich in eurem Wesen durch die Nahrung die ihr
zu euch nehmt, durch den Einfluss von Menschen, mit denen ihr euch
umgebt usw. Ihr entwickelt Ego und Bindungen durch die Gesellschaft,
in der ihr euch aufhaltet. Habt ihr fundiertes Wissen erlangt,
entwickelt ihr Stolz und denkt mit prahlerischen Gedanken daran, dass
ihr anderen überlegen seid. Dieser Dünkel verunreinigt euer Herz.
Wenn Wasser mit Milch vermischt wird, wird die Milch durch den
Vorgang des Erhitzens gereinigt. In ähnlicher Weise muss man
verschiedene spirituelle Übungen (sadhana) ausführen, um das Herz
von Unreinheiten zu reinigen. Nur wenn das Herz in der Hitze
göttlicher Liebe geschmolzen ist, könnt ihr schlechte Eigenschaften
entfernen. Seid euch bewusst, dass ihr alleine die Ursache für euer
Schicksal seid, ob gut oder schlecht. Gott hat keinen Anteil daran,
dass ihr leidet, denn ihr könnt frei eure Zukunft gestalten. So
könnt ihr mit einem festen Gang und klarem Verstand an Gott
herantreten.
27 Oktober 2011 - At the time of birth, one has no good or bad qualities. Changes occur in your nature due to the food consumed, the influence of associates etc. One develops ego and attachment through the company one keeps. As you get educated, you develop pride and entertain vainglorious thoughts about your superiority over others. This conceit pollutes the heart. When water gets mixed with milk, milk has to be boiled to make it pure. Likewise one has to undertake various spiritual practices (Sadhana) to purge the heart of impurities. It is only when the heart is melted in the heat of Divine love that you succeed in removing bad qualities. Be clear that you alone are the cause of your fortune, good or bad. God has no share in causing your suffering and you are free to shape your future. Then you will approach God with a firmer step and a clearer mind.
15.
Oktober 2011 –
Kein
Mensch kann den Reichtum dieser Welt mit sich nehmen, wenn er von
dieser Erde scheidet. Diese Tatsache konnte beobachtet werden, seit
die Menschheit besteht. Es gibt viele großartige Könige, Kaiser,
Heilige und Seher, die diese Welt verließen, ohne etwas mit sich zu
nehmen. Wenn ihr geboren werdet, kommt ihr in diese Welt, ohne etwas
mitzubringen. Wenn ihr sterbt, geht ihr von dieser Welt, ohne etwas
mitzunehmen. Um ein von Erfolg gekröntes und bedeutungsvolles Leben
zu führen dient der Menschheit, das bringt euch näher zu Gott. Das
Leben ist wie ein Football-Spiel: Sechs Spieler auf einer Seite sind
Stolz und Neid. Die guten Eigenschaften, die anderen sechs Spieler,
wie Wahrheit, richtiges Verhalten, Frieden, Liebe, Gewaltlosigkeit
und Opferbereitschaft sind auf der anderen Seite. Das Spiel wird von
diesen zwei Teams gespielt. Das Spiel muss so gespielt werden, dass
ihr als Mensch in diese Welt geboren und euer Ziel muss sein, nicht
mehr geboren zu werden.
15 October 2011 - No man can take the wealth of the world with him when he dies. This is a fact we have observed throughout the history of mankind. Many great kings, emperors, saints and seers have left without taking anything. When you are born you don't bring anything with you. In order to lead a fruitful and meaningful life, render service to mankind, which will take you nearer to God. Life is like a football game. In the game, six players on either side go on kicking the ball till it is sent in to the goalpost. The six bad qualities - lust, anger, greed, desire, pride, and jealousy are on one side and the good qualities - truth, right conduct, peace, love, non-violence, and sacrifice are on the other side. The game is between these two teams. You must play the game with the goal that having been born as a human, you should not be born again.
14.
Oktober 2011 –
Ihr
müsst das Eine in Allem und die Einheit in der Vielfalt sehen. So
ist es richtig. Man kann es auch so sagen: Hilf immer, verletze
niemals und sehe das göttliche Selbst (atma) in allem. Wenn es euch
nicht möglich ist zu helfen, dann verletzt wenigstens nicht; seht
das Göttliche in allem und führt heilige Handlungen aus. Geht
sorgsam mit den Elementen um und missbraucht sie nicht. An die Welt
gebunden zu sein, eine Bindung an weltliche Objekte zu haben, ist
eine negative Annäherung. Nehmt einen positiven Standpunkt ein und
wendet euch dem Göttlichen zu. Das ist alles was dazu nötig ist;
ihr müsst nur euren Geist verändern. Wenn ihr ihn der Welt
zuwendet, dann bindet er euch, wendet ihr ihn aber Gott zu, werdet
ihr befreit werden. Gott wird nicht geboren und stirbt auch nicht,
denn Er ist ein ewiger Zeuge. Ihr müsst sehr hart danach streben,
die Liebe Gottes zu gewinnen. Derjenige, der die Liebe Gottes erhält
wird die Liebe aller verdienen. Wenn ihr erkennt, dass Liebe Gott
ist, werdet ihr nicht mehr an weltlichen Dinge festhalten.
14 October 2011 - You have to see the One in many, or unity in diversity. This is the correct thing to do. That is to say: Help Ever, Hurt Never, perceiving Atma (Divine Self) in all. If you are not able to do any help, at least do no harm. See Divinity in all and perform sacred activities. Don't waste the elements or misuse them. Being bound to the world with attachment to worldly objects is the negative approach. Take the positive approach: turning towards Divinity. The difference lies only in turning your mind. Turn it to the world, you get bound; turn to God, you get liberated. God is without birth and death and is an eternal witness; you must strive hard to earn the love of God. One who receives the love of God will be earning the love of all. If you realise that love is God, you will not get attached to worldly things.
13.
Oktober 2011 –
Wir bezeichnen Humanität als Menschlichkeit.
Bedeutet das nicht, dass ihr als Mensch Güte ausstrahlen solltet?
‘Sath’ bedeutet Gott, deshalb solltet ihr in der Gesellschaft
oder der Nähe Gottes sein. ‘Chith’ ist Bewusstsein. Die
Verbindung von Sath und Chith bringt höchste Glückseligkeit
(ananda). Sath ist Zucker und Chith ist Wasser. Wenn beide vermischt
werden, verschwinden die Namen Zucker und Wasser und ihr bekommt
Sirup. Sath ist Shivam und Chith ist Parvathi (Shiva und seine Frau
Parvati). Diese Verbindung ist Ardhanareeshwara (die Form von Shiva,
die Ihn als halb Mann und halb Frau zeigt). Jeder von uns hat diese
Form des göttlichen Prinzips in sich. Tankt euer Herz mit Liebe auf,
dann wird sie durch die Ablaufvorrichtung aller Sinnesorgane und auch
der fünf entscheidenden Pranas hindurchfließen. Das ist der Weg, um
ewige Freude zu erlangen.
13 October 2011 - We refer to humanity as mankind. Does this not imply that as a human you should radiate kindness? ‘Sath’ means God. You should have the company of God or proximity to God. ‘Chith’ is awareness. The combination of Sath and Chith gives Ananda (Divine bliss). Sath is sugar and Chith is water. If you mix them, the names of sugar and water go away and you get syrup. Sath is Shivam and Chith is Parvathi. So, the combination is Ardhanareeshwara (The form of Lord Shiva, where the Lord is half male and half female). Every one of us has the divine principle of Ardhanareeshwara within us. Fill up your tank of heart with love. Then it will flow through the taps of all sense organs and also the five Pranas (vital airs). This is the way to attain joy.
12.
Oktober 2011 –
Gott
wohnt in euch als Gewissen, deshalb folgt eurem Gewissen. Einige
Menschen machen das nicht, weil sie eine Bindung an den Körper
haben. Ihr seid mit dem wertvollen Geschenk des Körpers ausgestattet
worden, mit seinen Sinnen, Organen und Gliedern, damit ihr in dieser
Welt eure Pflichten erfüllen könnt. Ihr sollt nur gute Taten
(sathkarma) ausüben und immer nur Dinge tun, die für Gott annehmbar
sind. So wie der gleiche elektrische Strom durch viele verschiedene
und unterschiedlich große elektrische Dinge strömt, so ist auch das
göttliche Selbst (atma) in allen Wesen gegenwärtig. Es gibt viele
Sterne, doch nur einen Himmel. Es gibt viele Kühe mit verschiedenen
Farben, doch die Milch die sie geben, ist immer weiß. Es gibt viele
Juwelen, aber nur einmal Gold, es gibt viele Wesen, aber nur einen
Lebensatem, es gibt viele Länder, aber nur eine Erde. Deshalb seht
das Eine in Allem und die Einheit in der Vielfalt.
God
is within you in the form of conscience. Follow the conscience. Some
do not do so because of bodily attachment. You are endowed with the
precious gift of body with the sense organs and limbs in order to
discharge your duties in the world. You have only to do Sathkarma
(good deeds). You should always do things that are acceptable to God.
Just as the same electric current passes through all electric gadgets
of various types and sizes, so also Atma (Divine Self) is
common in all beings. Stars are many, sky is one; cows are of many
colours, milk is white; jewels are many, gold is one; beings are
many, breath is one; countries are many, earth is one. Therefore,
comprehend the One in many, the unity in diversity.
- Baba
Thought
for the day as written at Prasanthi Nilayam today 12th September 2011
11.
Oktober 2011 –
Viele
Menschen unterziehen sich spirituellen Übungen (sadhana), damit sie
das Göttliche verwirklichen können. Aber wenn sie den Wert der
menschlichen Eigenschaften nicht verstehen, sind all ihre Bemühungen
nur Übungen und vergeblich. Wie könnt ihr die Bedeutung und das
Benutzen von Wörtern, Phrasen und Sätzen lernen, wenn ihr das
Alphabet nicht gelernt habt? Menschliche Werte sind das grundlegende
Alphabet der Spiritualität. Entwickelt menschliche Werte und
unerschütterlichen Glauben an Gott. Wenn ihr das gemeistert habt,
dann sind eure spirituellen Übungen wirksam. Ihr solltet auch
verstehen, dass es keine Freude ohne auch Schmerz zu erfahren gibt
und der Schmerz ist nur eine Spanne zwischen zwei Freuden. Wenn ihr
eine schmerzliche Erfahrung macht, solltet ihr den festen Glauben
haben, dass sie nützlich für etwas ist, was euch in naher Zukunft
erfreuen wird. Hört auf ,euch Sorgen zu machen - unterscheidet
zwischen Gut und Böse und verletzt niemanden. Dann werdet ihr ewigen
Frieden erlangen.
11 October 2011 - Many people undertake Sadhana (spiritual exercises) in order to realize Divinity. But if they don't understand human qualities, all the efforts become exercises in futility. Without learning the alphabets, how can one pick up the meaning and usage of words, phrases and sentences? Human Values are the basic alphabets of spirituality. Develop human values and unflinching faith in the Divine. Master this, and your Sadhana will be effective. You should also understand that there is no pleasure without pain and pain is only an interval between two pleasures. Whenever you get a painful experience you should have the firm faith that it is for something good that you will be enjoying in the near future. Stop worrying. Discriminate between good and bad. Do not harm anyone. Then you can always have peace.
10.
Oktober 2011 –
Folgt
eurem Gewissen. Gott wohnt in eurem Herzen. Wo immer ihr auch
hingeht, was immer ihr auch tut, wenn auch immer ihr denkt –
niemand hat es wahrgenommen; nur Gott weiß es. Die Menschen fangen
an, sich um belanglose, vergängliche Dinge zu sorgen, die wie
vorüberziehende Wolken sind und manchmal den Glauben und die Hingabe
zum Wanken bringen. Das sollte nicht der Fall sein. Gebt niemals eure
Hingabe auf. Die gute Arbeit die ihr verrichtet, wird euch mit
Sicherheit Gottes Gnade einbringen. Sünde und Verdienst entstehen
nur durch eure eigenen Handlungen, durch nichts anderes. Verbringt
eure Zeit damit, an Gott zu denken und seinen Namen zu lobpreisen,
dann wird euch niemals Kummer und Schmerz treffen. Folgt der Aussage
: "Sathyam vada, Dharmam chara” (spreche die Wahrheit und
praktiziere Rechtschaffenheit) und ihr werdet immer Erfolg haben.
Wahrheit war und ist zu allen Zeiten und in allen Ländern bekannt.
Wenn ihr der Wahrheit folgt, die Gott ist, werdet ihr ausnahmslos das
Rechte tun. Göttliche Liebe wird zu euch fließen und sicherstellen,
dass ihr immer nur geheilte Handlungen vollbringt.
10 October 2011 - Follow your conscience. God is in your heart. Wherever you go and whatever you do, God knows it, even if you think none has noticed it. People start worrying about petty temporary things that are like passing clouds and sometimes falter in faith and devotion. This is not correct. You should never give up devotion. Your good work will beget God's grace without fail. Sin or merit comes only from your own deeds, not from outside. Spend your time thinking of God and chanting His name. You will never come to grief. Follow the dictum, "Sathyam vada, Dharmam chara” (speak the truth, practice righteousness). You are bound to have success always. Truth is common to all countries and all times. If you follow truth, which is God, you will invariably do only righteous work. Divine love will flow to you and ensure you are always doing sacred work.
09.
Oktober 2011 –
Ihr
seid alle Verkörperungen des Göttlichen. Eure Form ist göttlich.
Ihr und Gott seid Eins. Ihr seid nicht anders als Gott. Erlebt diese
Einheit. Diese Einheit ist Wahrheit. Einheit ist Göttlichkeit. Gott
ist nicht von euch getrennt. Gott ist in euch manifestiert.
Unglücklicherweise vergesst ihr diese Wahrheit. Wenn ihr euer
eigenes Wesen vergesst, dann bedeutet das soviel wie auch alles
andere zu vergessen. Vergesst niemals was ihr wirklich seid. Ohne das
zu vergessen, meditiert darüber. Denkt immer daran: “Wo auch immer
Ich bin, Ich bin immer das Göttliche.” Haltet an diesem Glauben
fest und weicht nicht davon ab. Gebt diesen Glauben niemals auf, auch
nicht eure Liebe zu Gott, unter keinen Umständen. Erlaubt diesem
Glauben nicht, von weltlichen Objekten gestört zu werden. Verwahrt
eure Liebe sicher. Wenn ihr so über eure innewohnende Göttlichkeit
meditiert, dann werdet ihr eure Einheit mit dem Göttlichen erkennen.
Tatsächlich ist diese Einheit das Göttliche.
Goettliche
Rede vom 25. Oktober 2004
9 October 2011 - All of you are embodiments of divinit
10 October 2011 - Follow your conscience. God is in your heart. Wherever you go and whatever you do, God knows it, even if you think none has noticed it. People start worrying about petty temporary things that are like passing clouds and sometimes falter in faith and devotion. This is not correct. You should never give up devotion. Your good work will beget God's grace without fail. Sin or merit comes only from your own deeds, not from outside. Spend your time thinking of God and chanting His name. You will never come to grief. Follow the dictum, "Sathyam vada, Dharmam chara” (speak the truth, practice righteousness). You are bound to have success always. Truth is common to all countries and all times. If you follow truth, which is God, you will invariably do only righteous work. Divine love will flow to you and ensure you are always doing sacred work.
y. Your forms are divine. You and God are one. You are not different from God. Experience this unity. This unity is Truth. Unity is divinity. God is not separate from you. God is manifest in you. Unfortunately, you are forgetting this truth. If you forget your own nature, it amounts to forgetting everything else. Never forget your reality. Without forgetting that reality, meditate on it. Always remember this fact: “Wherever I am, I am always divine”. Hold on to this firm belief, steadfastly. Never give up this faith and your love for God under any circumstances. Never allow this faith to be disturbed by worldly objects. Keep your love secure. If you thus meditate on your innate divinity, you will realise your unity with divinity. In fact, that unity is Divinity.
08.
Oktober 2011 -
Liebe
ist der wichtigste Faktor im Leben. Wenn ihr mit intensiver Liebe und
Hingabe zu Gott betet, werden eure Gebete mit Sicherheit erhört. So
groß ist die Macht der Liebe. Ohne Liebe kann nichts erreicht
werden, nicht einmal in dieser profanen Welt. Liebe ist Gott, lebt in
Liebe! Die ganze Welt wird ohne Liebe zu einem luftleeren Raum. Nur
Gottes Liebe nimmt eine Form an und diese Wahrheit müsst ihr
erkennen. Es gibt keine größere Kraft als Menschlichkeit in dieser
Welt. In Gottes Schöpfung ist alles Reaktion, Widerspiegelung und
Widerhall. Alles was wir in der äußeren Welt erleben ist nur eine
Reaktion, eine Widerspiegelung und ein Widerhall des inneren Selbst.
Lasst die Flamme eurer Liebe beständig sein und nicht flackernd. Es
gibt keine größere spirituelle Übung (sadhana) als Liebe. Das ist
die spirituelle Übung, die ihr zu allen Zeiten anwenden müsst. Das
Göttliche ist allgegenwärtig. Übt euch in göttlicher Liebe, damit
ihr das allgegenwärtige Göttliche in euch selbst erkennen könnt.
Love
is the most important factor in life. If you pray to God with intense
love and devotion, your prayers will certainly be answered. Such is
the power of love. Devoid of love one cannot achieve anything, even
in this mundane world. Love is God, live in love! The whole universe
becomes a vacuum without love. Realise this truth! There is no
greater power than humanness in this world. All that we experience in
the outside world is only a reaction, reflection and resound of the
inner being. Let the flame of your love be steady, and unwavering.
There is no greater sadhana (spiritual practice) than love.
That is the spiritual practice you have to adopt at all times.
Divinity is omnipresent. Practise Divine Love, so you can realize the
omnipresent Divinity within your own self.
-
Divine Discourse, Oct 25, 2004.
07.
Oktober 2011 –
Das
Wort “Devi” repräsentiert die göttliche Kraft, die eine
mächtige Form angenommen hat, um die Kräfte des Bösen zu
unterdrücken und das Gute zu beschützen. Immer wenn die Macht der
Ungerechtigkeit, der Unmoral und Unwahrheit in einem riesigen Umfang
ansteigt, sich auf einen Todestanz einläßt, wenn Selbstsucht und
Eigeninteresse wild wuchern, wenn Menschen den Sinn für das Gute und
ihr Mitgefühl verlieren, dann nimmt das Prinzip des Selbst die Form
Gottes (shakti) an und Gott vernichtet die bösen Elemente. Das ist
die innere Bedeutung des Dasara Festes. Entwickelt gute
Eigenschaften, kultiviert Liebe, solch eine Liebe für die Menschen,
dass Gott auf der Erde wieder geboren wird. Er selbst zeigt uns, wie
Liebe sich auszudrücken hat. Er schüttet Seine Liebe über uns aus
und lehrt alle Menschen, wie man liebt und deshalb erfahrt diese
Liebe und Freude in eurem Leben. Lebt in Frieden.
7 October 2011 - The term “Devi” represents the Divine power that has taken the Rajasic (powerful) form to suppress the forces of evil and protect the Sathwic (good). Whenever the forces of injustice, immorality and untruth have grown to monstrous proportions and are indulging in a death-dance, when selfishness and self-interest are rampant, when people have lost all sense of kindness and compassion, the Atmic principle, assuming the form of Shakthi, God will destroy the evil elements. This is the inner meaning of the Dasara festival. Develop good qualities. Cultivate love such love on the people that the Lord incarnates on earth. He Himself demonstrates how love should be expressed. He showers His love and teaches everyone how to love. Hence, experience this love and joy in your life and live in peace.
06.
Oktober 2011 –
Manchmal
flattert euer Geist (mind) unruhig zwischen diesem und jenem Objekt
im Universum herum. Er weigert sich. bei nur einer Sache zu bleiben -
nämlich bei Gott. Wie die Fliege, die auf Gutem und auf Abfall
sitzt, kann auch der Geist von allen Gedanken an Gott fliehen. Die
Fliege wird durch das Feuer, in das sie fliegt, vernichtet und der
schwankende Geist wird zerstört, wenn er bei Gott verweilt. Lasst
den Gottesnamen Rama euren Geist erfüllen, dann wird Kama (das
Verlangen) fliehen. Das Verlangen verschwindet, wenn Gott den Geist
in Besitz genommen hat. Macht eure Herzen zu einem Ort des Friedens
(Prashanti Nilayam). Die Transformation muss in diesem Moment
beginnen. Analysiert eure Worte, Handlungen und Gedanken und werdet
die schlechten los, die euch und den anderen Schaden zufügen. Dann
kultiviert anstelle von Tapferkeit (sahana) festen Glauben (shanti)
und sprecht nur die Wahrheit (sathya).
6 October 2011 - At times, your mind may flutter and squat on all and sundry objects in the universe. It may refuse to stay only on one idea, God. Like the fly that sits on fair and fouls, the mind too can flee from all thoughts of God. The fly will be destroyed if it sits on fire; the wavering mind too is destroyed, when it dwells on God. Let the Name of God, Raama enter your mind, Kaama (desire) then, will flee. Desire ceases, when God seizes the mind. Make your heart a Prasanthi Nilayam (Abode of Peace). The transformation must begin from this very moment. Analyse your words, deeds, and thoughts and get rid of the evil ones that harm you and others; then, cultivate instead the Sahana (fortitude), Shanti (firm peace) and Sathya (speaking only the truth).
05.
Oktober 2011 –
Während
der zehn Tage des Dasara Festes werden die Dämonen (rakshasas),
welche die Formen schlechter Eigenschaften annehmen, vernichtet.
Rakshasas bedeutet nicht dämonische Wesen; es sind die schlechten
Eigenschaften im Menschen, welches die Dämonen sind. Arroganz ist
ein Dämon, schlechte Gedanken auch. Wenn Gott eine Strafe verteilt
dann mag es so scheinen, dass sie sehr hart ist. Doch während Gott
handelt, kommt es auf den Zeitpunkt, den Ort und die Umstände an.
Butter kann mit einem Finger geteilt werden, doch um ein Stück Eisen
zu brechen, bedarf es eines starken Hammers. Gott verfährt mit einer
Person guter Art auf gute Weise, auf eine Person die von böser Art
ist, wendet er die Waffe an, die dieser Art entspricht. Unwissentlich
schreiben Menschen dem Göttlichen fürchterliche Namen zu und das
ist nicht richtig. Das Göttliche hat nur eine Eigenschaft und die
ist Liebe. Liebe ist Gott und Gottes Liebe erfüllt den Kosmos.
Schaut euch die Welt durch die Augen der Liebe an und ihr werdet
Glückseligkeit erfahren.
5 October 2011 - During the ten days of the Dasara, the Rakshasas (demons) in the form of wicked qualities are destroyed. Rakshasas do not mean demonic beings. The bad qualities in people are the demons. Arrogance is a demon. Bad thoughts are demons. When the Lord metes out a punishment, it may appear harsh. They depend on the time, place and the circumstances in which the Lord acts. Butter can be split with a finger. But a powerful hammer is needed to break a piece of iron. The Lord deals with Sathwic persons in a Sathwic way. The Lord applies the Rajasic weapon against Rajasic persons. Unknowingly, people attribute dreaded forms and qualities to the Divine. This is not proper. The Divine has only one attribute, Love. Love is God. Love pervades the Cosmos. View the world through the eyes of love and you will experience bliss.
04.
Oktober 2011 –
Ihr
seid euch dessen bewusst, dass Feuer entsteht, wenn ein Stück Holz
an einem anderem Stück Holz gerieben wird. Entfacht etwa die reine
Zusammenfügung beider Hölzer das Feuer? Nein. Es sollte die
Tatsache bekannt sein, dass Feuer bereits in beiden Holzstücken
latent vorhanden ist. Feuer entsteht durch das Aneinander reiben
beider Hölzer, weil es bereits latent in ihnen vorhanden ist. Das
Feuer ist zwar vorhanden, aber nicht sichtbar. Das Feuer das im Holz
versteckt ist, wird durch spirituelle Übungen (sadhana; das
Aneinander reiben beider Hölzer) manifestiert. Die Holzstücke
repräsentieren den Körper. In diesem Körper, der reaktionsträge
ist, wohnt das Feuer der Weisheit (jnana) fortwährend in subtiler
Form. Die göttliche Kraft durchläuft jeden Teil von eurem Körper.
Ihr solltet ihn gut nutzen und gute Eigenschaften entwickeln. Ihr
müsst zu einem Schatzhaus guten Verhaltens werden und dann, gemäß
der Stufe der Reinheit des Tempels, eurem Körper, wird sich die
Kraft des Göttlichen in euch manifestieren.
4 October 2011 - You are aware that fire emerges when one stick is rubbed against another. Does the mere coming together of two sticks produce the fire? No. It should be recognised that fire is already latent in both the sticks. Fire emerges from the rubbing of the sticks because fire is latent in them already. The fire is latent and not perceptible. The fire hidden in the wood is made manifest by Sadhana (the process of rubbing the sticks). These sticks symbolise the human body. In this human body, which is inert, the fire of Jnana (wisdom) is present in subtle form throughout. Divine power pervades every part of your body. You should put it to proper use and must develop good qualities. You must become a treasure house of good conduct. Then, according to the state of purity of the temple, your body, the power of the Divine will be manifested in you.
03.
Oktober 2011 –
Im
Eisernen Zeitalter bewegen sich die Menschen wie grausame Bestien.
Mitgefühl und Liebe sind verschwunden. Eine prahlerische Lebensweise
ist angesagt. Jeder mag behaupten Gott zu lieben, doch es ist kaum
einer unter millionen Menschen zu finden, der Gott wahrhaftig liebt.
Gott in Zeiten von Missgeschicken zu verspotten und ihn zu lobpreisen
wenn es einem gut geht, kann nicht wahre Liebe zu Gott genannt
werden. Göttliche Liebe ist eine Liebe, die nicht während
schwieriger Zeiten weniger wird, sich nicht mit Wohlstand brüstet
und die gleichbleibend gelassen in allen Situationen bleibt. Das
Leben ist voller Launen, die vergänglich sind. Wahre Liebe sollte
unberührt von allen guten und schlechten Tagen sein. So lange ihr
voller Hass seid, wird sich auch die Welt voller Hass zeigen. Nur
wenn ihr Liebe entwickelt, wird das Duale - Gut und Böse - sich
verwandeln und die Freude, Eins mit dem Göttlichen zu sein, wird
erfahren werden.
3 October 2011 - In this age of Kali, human beings are moving about like cruel beasts. Compassion and love are vanishing. Ostentatious living is the order of the day. Everyone may claim that they love God. Hardly one in a million is a true lover of God. To deride God during times of adversity and to praise God in conditions of prosperity cannot be called true love of God. Divine love is that which does not flinch in the face of difficulties and does not gloat over prosperity and remains equally serene in all circumstances. Life is full of vicissitudes, which are transient. True love should remain unaffected by weal or woe. As long as you are full of hatred, the world will appear as a hate-filled world. It is only when love is developed that the dualism of good and evil can be transcended and the joy of oneness with the Divine experienced.
02. Oktober 2011
–
Gandhi sah Indien
als ein geeintes Land und
pflanzte den Samen der Einheit aller Glaubensrichtungen und aller
Gemeinschaften, die sich unter seiner Führung schnell zu einem
kraftvollen Baum entwickelten. Er rief eine große Bewegung auf der
Basis von Seelenstärke (atmabalam) ins Leben, welche die Einheit und
das Selbstvertrauen stärkte. Es herrschte großes Leid während der
Friedensbewegung, doch Leid ist der Anfang von Erfolg. Sathyagraha
war der Weg von Wahrheit und Liebe - der Weg so rein wie das Ziel.
Derjenige, der Kritik gerne akzeptiert und dem Kritisierenden dafür
dankt, ist ein wirklicher Mensch. Da Gandhi gewillt war zu lernen und
die Demut hatte Kritik anzunehmen, konnte er die Menschen in seinem
Land formen und als Vater der Nation bejubelt werden.
2 October 2011 - Gandhiji looked upon India as one country. He planted the seed of unity of all faiths and all communities, which under his guidance grew quickly into a big tree. He built a great movement on the basis of Atmabalam (soul-force) that strengthened unity and self-confidence. There was a lot of suffering while the freedom movement was on. But sufferings are the prelude to success. Sathyagraha was the path of Truth and Love, of the means being as pure as the ends. He who accepts criticism gladly and thanks the critic for his remarks is the one really human. Since Gandhi was willing to learn and had the humility to acknowledge criticism, he could mould the people of his land and be hailed as the Father of the Nation.
30.
September 2011 –
Das
universelle Wesen besteht aus fünf Elementen. Gott ist der Atem, der
das Leben in allen Wesen erhält. Er ist das Feuer, das alles
erhellt, der Regen, der die Pflanzen nährt, die alles erhalten. Gott
kann somit als der verherrlicht werden, der aus Gnade all diese
Formen, die wohltätig sind, angenommen hat. Diese Annäherung durch
die liebevollen Manifestationen der verschiedenen Sachverhalte und
Funktionen des Lebens ist der Weg von Anyavathi. ‘Anga’ bedeutet
‘Glied’, ein ‘Sachverhalt’ oder eine ‘Funktion’. Sich das
Göttliche mit Seinen mannigfaltigen Facetten vorzustellen, auf
wahrnehmbare Art die in jeder Facette ersichtlichen Attribute zu
symbolisieren, ist der Anyavathi Weg. Zum Beispiel ist die Facette,
der die Kraft der Bereitwilligkeit Hindernisse zu überwinden
zugeschrieben wird, Vighneswara (Ganesha), dessen Rüssel Wachsamkeit
und Konzentration symbolisiert. Der Gottsuchende meditiert über
diese freundlichen Personifizierungen und über die Bedeutsamkeit der
Symbole und ihrer Attribute. Er verehrt das Göttliche in der Freude,
die in seinem Herzen aufkommt. Das nennt man Anyavathi Weg – der
Weg durch den das Göttliche symbolisiert wird.
30 September 2011 - The Universal being is the five elements. He is the breath that sustains life in all beings. He is the fire that illumines all. He is the rain that feeds the plants that provide sustenance to all. So, He can be adored as having graciously assumed all these beneficent forms. This approach through the benign manifestations of the various facts and features of life is the Angavathi path. ‘Anga’ means a ‘limb’, a ‘fact’, or a ‘feature’. Picturing the many-faceted Divine and symbolising, in perceivable ways, the attributes that are evidenced in each facet, is the Anyavathi Path. For instance, the facet to which is ascribed the power and willingness to overcome obstacles is Lord Vighneswara, whose single tusk symbolizes sharpness and concentration. Seekers meditate on these pleasing personifications and the significance of the symbols of their attributes and adore the Divine in the delight that wells up in their hearts. This is named the Anyavathi Path—the path through symbolized Divinity.
29.
September 2011 –
Um
sich wirksam zu konzentrieren lenkt eure Aufmerksamkeit auf eine
Form, die euch Freude bringt. Sitzt in der Lotusposition (padmasana)
und fixiert eure Augen auf die Nasenspitze. Am Anfang meditiert nur
für eine Minute, dann für drei Minuten. Wenige Tage später
versucht es mit sechs und nach einiger Zeit für neun Minuten. Damit
wird die Konzentration allmählich gestärkt, ohne Hast. Langsam kann
der Geist sogar für eine halbe Stunde unter Kontrolle gehalten
werden. Diese Übung muss langsam und stetig entwickelt werden. Mit
entsprechender Übung wird der Geist gefestigt und die Kraft der
Konzentration wird sich vermehren. Um Konzentration zu erlangen und
sich auf das Eine auszurichten, müsst ihr in gewissem Umfang
Anstrengungen in Kauf nehmen. Ihr müsst euren Geist an Gott binden
und alle weltlichen Gedanken vermeiden. Durch ständige Übung auf
diese Art wird eure Sichtweise fest auf Gott ausgerichtet sein, der
in eurem Herzen wohnt. Das ist wahrlich das Ziel, die Frucht der
Meditation.
How
can we achieve progress in concentrating our thoughts on God?
Bhagawan explains to us today:
29 September 2011 -
To concentrate effectively, establish your attention on a form that
gives you joy. Sit in the padmasana (lotus) posture and fix
your eyes on the tip of your nose. In the beginning, practice
meditation for a minute; then for three minutes. A few days later try
for six minutes and after some time, for as long as nine minutes.
Thus the concentration has to be strengthened gradually, without
undue hurry. Slowly the mind can be held for even half an hour; this
discipline must be developed steadily. With practice, the mind will
get fixed and the power of concentration will increase. To attain
concentration and acquire one-pointedness, you must undergo exertion
to some extent. You must fasten your mind on the Lord and keep off
all other thoughts from the mental plane. By such exercise done
constantly, your vision will be firmly fixed on the Lord residing in
your heart . That is, verily, the goal, the full fruition of
meditation.
- Dhyana Vahini, Ch 13:
“Developing One-pointedness”
28.
September 2011 –
Upasana
bedeutet das Erreichen der Gegenwart Gottes, das Erlangen der
Glückseligkeit, die Anbetung bringt. Die vedische Tradition zeigt
vier legitime und von Erfolg gekrönte Wege auf, um dieses Ziel zu
erreichen. Diese vier Wege sind: Sathyavathi, Angavathi, Anyavathi
und Nidaanavathi. Heute sprechen wir über den Weg, der Sathyavathi
heißt. Die Schriften definieren das Göttliche so: “Sarva
Vyaapinam Aatmaanam, Ksheere sarpith iva arpitham”— Das Selbst
ist allem innewohnend, so wie Ghee (Butterschmalz) jeden Tropfen
Milch völlig durchdringt. Wenn der Gottsuchende den Weg der Wahrheit
mit dieser Überzeugung einschlägt, seine Bemühungen somit
dringlich macht, dann werden seine spirituellen Übungen “auf
Wahrheit basierend“ (sathyavathi) genannt. “Maaya thitham idam
sarvam, jagada-vyaktha moorthinaa” sagt Gott. “In Meiner latenten
Form bin Ich in der gesamten Schöpfung, das Geheimnis abwickelnd.
Seht in Mir all Dieses, seht all Dieses als Mich”. Wenn jemand
damit Erfolg hat, dann wird der Weg, der auf Wahrheit basiert
(sathyavathi) zum Erfolg führen. “Ich werde für euch als all
Dieses und in all Diesem sichtbar sein,” versichert Gott. Gott
verspricht die Sicht des Innewohnenden und des Transzendenten
demjenigen, der mit Ernsthaftigkeit den Weg der auf Wahrheit basiert,
hartnäckig verfolgt.
28
September 2011 - Upasana means the acquisition of the Divine
presence and the achievement of the bliss of adoration. Vedic
tradition sanctions four paths as legitimate and fruitful to win this
achievement: Sathyavathi, Angavathi, Anyavathi and
Nidaanavathi. We shall consider the path of Sathyavathi
today. The scripture defines the Divine thus: Sarva vyaapinam
aatmaanam, ksheere sarpith iva arpitham - the Atma is
immanent everywhere just as ghee permeates every drop of milk. When
the seeker pursues the Truth with this conviction, his spiritual
practices are called Sathyavathi (Truth-based). The Lord
declares, “In My latent form, I am in the entire Creation,
operating the mystery. See in Me all and see all as Me.” The Lord
promises this vision of immanence and transcendence to whomsoever
that persists with sincerity o n this Sathyavathi path.
-
Sathya Sai Vahini, Ch 23: “Modes of Worship”
27.
September 2011 –
Die
Sinne sind ihrem Wesen nach immer auf Kontakte mit äußeren Objekten
ausgerichtet. Deshalb ziehen sie den Unwissenden fortwährend zu
äußeren Objekten. Der spirituelle Aspirant, der mit
Unterscheidungsvermögen und Entsagung ausgestattet ist, muss die
Hindernisse im Außen erkennen und die Ausbrüche seiner Sinne
unterbinden, so wie der Wagenlenker, der die Peitsche und die Zügel
führt, welche die aufgeregten Pferde lenken. Unkontrollierte Sinne
verursachen großen Schaden. Deshalb pflegt gute Gewohnheiten, bevor
ihr euch konzentriert. Konzentration muss als Basis reine
Eigenschaften (sathwic) haben. Der Geist muss durch die richtige
Behandlung des Charakters und durch gute Angewohnheiten gereinigt
werden. Konzentration muss diesem Reinigungsvorgang folgen und nicht
vorausgehen. Alle Bemühungen Konzentration ohne Reinigung des
Geistes zu erlangen, sind reine Zeitverschwendung. Viele großartige
Personen haben ihre Karriere ruiniert, weil sie zu schnell
Konzentration erlangen wollten, ohne dass sie zuerst gute
Angewohnheiten angenommen haben.
25.
September 2011 –
Kontrolliert
eure Sinne und auch euren Geist. Denkt daran, dass die Sinne nichts
alleine machen können, denn sie sind nicht unabhängig. Wenn der
Geist unter Kontrolle ist, können auch die Sinne kontrolliert
werden. Einige Menschen unterziehen die Sinne einer reinen Askese, um
den Geist zu kontrollieren! Sie kennen jedoch nicht die richtige,
notwendige spirituelle Übung. Die wirkliche spirituelle Übung ist
die Vernichtung des Verlangens. Egal wie wachsam ein Wärter auch
sein mag, ein schlauer Dieb kann immer noch auf verschiedene,
unglaubliche Art und Weise stehlen. So ist es auch mit den Sinnen.
Egal wie gekonnt ihr versucht die Sinne zu kontrollieren, der Geist
wird sie auf seine Seite ziehen und das Verlangen durch sie
ausführen. Deshalb sollte der Aspirant Meister der externen Sinne
werden. Der Geist, der dann in die sich wiederholende Reihenfolge
weltlicher Bindungen verstrickt ist (vishaya), muss deshalb durch
Frieden (shanti) und Entsagung (vairangya) kontrolliert werden. Wenn
das geschehen ist, dann kann spirituelle Glückseligkeit (ananda)
erfahren werden und das dem Menschen innewohnende göttliche Selbst
(atma) immer und zu jeder Zeit verwirklicht werden.
25 September 2011 - Control your senses as well as the mind. Remember, the senses can do nothing by themselves. They are not independent. If the mind is brought under control, the senses can also be controlled. Some people undergo mere asceticism of the senses in order to control the mind! They are ignorant of the real discipline that is necessary. Real discipline is the destruction of desire. However vigilant warders may be, a clever robber can still steal in a hundred amazing ways. So too, however skillfully you may try to control the senses, the mind will drag them to its side and execute its desires through them. Therefore, the aspirant should establish mastery over the external senses. Then, the mind, immersed in the Vishaya, the continuous succession of worldly relationships, has to be controlled by means of Shanthi (peace) and Vairagya (renunciation). When that is done, one can experience Ananda (spiritual bliss) and visualise the Atma (Divine Self) within at all times.
24.
September 2011 –
Das
verborgene Selbst (atma) erzeugt die sichtbare Welt. Zu sein kommt
nach Werden. Schließlich verbindet sich Werden mit Sein. Das
Sichtbare wird vom Verborgenen absorbiert. Wie die Milch bei der Kuh,
fließt vom Höheren die Kraft der Täuschung (maya), oder die
Relativität als die Natur (prakriti - der auf den fünf Elementen
begründete Kosmos) in die sichtbare Manifestation. Der Kosmos ist
als eine Zusammensetzung vieler Elemente bekannt, so wie aus der
Milch eine Zusammensetzung von Sahne, Sauerrahm und Butter bekannt
ist. All diese werden aus Milch gewonnen, indem man die Milch
entweder erhitzt oder kühlt. Durch die Hinzugabe von einem Tropfen
Säure und das rühren der Milch wird die Butter von der Milch
getrennt. Wenn sich Gott in der Natur widerspiegelt, wird die
Widerspiegelung zur Täuschung. So wie Milch sich in Jogurt
verwandelt, wird Gott zur Welt ständiger Wandlung oder Täuschung
(maya). Sein Wille veranlasst, dass die unwirkliche Vielfalt das Eine
das Er ist, überlagert. Er ist allmächtig, allgegenwärtig und ein
Meister der Täuschung.
The
latent Atma causes the
patent world. Being is behind Becoming, and finally, Becoming merges
in Being. The patent is absorbed into the latent. As milk from the
cow, from the Supreme Person flows the power of Maya
or Relativity as the Prakriti
(Five-element constituted Cosmos), the patent manifestation. The
Cosmos is cognised as a composite, just as milk is a composite of
cream, curd, and butter, which can be got out of it by the action of
heat and cold, and the addition of sour drops, and the process of
churning that separates the butter from the milk. When God is
reflected as Nature, the reflection becomes Maya.
Just as milk curdles into yoghurt, God becomes the world of incessant
transformation, or Maya. His Will causes this unreal multiplicity to
be superimposed on the One that He is. He is Omnipotent, Omnipresent
and the Master of Maya.
Thought
for the day as written at Prasanthi Nilayam today -
24th September 2011
23.
September 2011 –
Der
Geist plant und führt zahlreiche Handlungen aus, wandert durch
ausgedehnte Weiten und das in einem Augenblick! Er arbeitet mit
unvorstellbarer Schnelligkeit, doch während man meditiert, sollte
dem Geist nicht erlaubt werden von dem abzuschweifen, über das
meditiert wird. Sollte dies der Fall sein, muss er sofort
zurückgeholt werden. Nur eine einzige Form sollte am Anfang zur
Meditation ausgewählt werden. Es ist nicht gut, jeden Tag von einer
Form zu einer anderen Form zu wechseln. Um euch wirksam zu
konzentrieren müsst ihr darauf achten, dass euer Geist nicht über
eine Form meditiert, die ihr nicht mögt. Ihr könnt noch so große
Anstrengungen in dieser Hinsicht machen, euer Geist wird sich nicht
auf diese von euch abgelehnte Form ausrichten und deshalb solltet ihr
am Anfang eine Form auswählen, die eine Quelle der Freude für euch
ist. Noch einmal – während der spirituellen Übung sollten eure
Gedanken nicht bei Dingen verweilen, die ihr nicht mögt. Das erzeugt
Schmerzen oder lässt euren Glauben wanken. Wenn solche Gedanken in
euch aufkommen, lernt sie als nützlich willkommen zu heißen und
versucht das Gute in ihnen zu finden, an Stelle dem Negativen.
23 September 2011 - The mind plans and executes innumerable deeds and roams over vast expanses, all in the twinkling of an eye! It operates with unimaginable speed. However, while meditating, the mind should not be allowed to wander away from the object of meditation. Whenever it flies off at a tangent, it must be led back to the form meditated upon. Only one form has to be meditated upon in the beginning. You should not change daily from one to another. To concentrate effectively, you must be careful not to have as the object something your mind does not like, for however hard you may try, your mind will not stay focused on it. Therefore, in the beginning, have some object that is a source of joy. Again, during the spiritual practice, you should not indulge in thoughts about things you do not like, that cause pain, or that shake your faith. If any such thoughts come, learn gradually to welcome them as beneficial and seek to grasp the good in them, instead of the bad.
22.
September 2011 –
Das
Selbst (atma), das der Kern eines menschlichen Wesens ist, wird nicht
geboren. Da es nicht geboren wird, kann es auch nicht sterben. Der
Tod ist für den Körper bestimmt, mit dem das Selbst verbunden ist.
Der Irrglaube, dass der Körper das Herzstück des Menschen ist, dass
dieser Körper wirklich ist, bedeutet wahrhaftig den Tod! Von diesem
Irrglauben frei zu werden bedeutet, Unsterblichkeit zu erlangen. Man
kann das Bewusstsein dazu bewegen, dass es denkt der Körper ist das
Selbst, indem tiefe, erhebende, spirituelle Übungen ausgeführt
werden und ohne Furcht nach der Wahrheit über das Selbst geforscht
wird. Seht die Frucht eines Tamarindbaumes. Solange sie unreif ist,
ist es nicht einfach, die Rinde, das Fruchtfleisch und den Samen zu
trennen. So ist es auch mit denjenigen, die an Sinnesfreunden
gebunden sind und den Körper verhätscheln. Sie können sich nicht
ihres wahren Selbstes bewusst werden. Wenn die Frucht des
Tamarindbaumes reif wird, kann die Rinde entfernt und das
Fruchtfleisch vom Samen mühelos getrennt werden. Forschen und
selbstlose Handlungen lassen das Bewusstsein reifen und das Selbst
kann vom Körper isoliert werden, klar und rein.
22
September 2011 - The Atma (soul) that is the core of a human being is
not born. Since it does not take birth, it does not meet death. Death
happens to the body with which the soul is associated. The delusion
that the body is the core, that the body is real, is verily death! To
be free from that delusion is to attain immortality. One can negate
the consciousness that the body is oneself by practicing deeply
elevating spiritual practices and fearlessly inquiring into one’s
Truth. Consider the fruit of the tamarind tree. When unripe, it is
not easy to separate the rind, the pulp and the seed. So too, those
who are attached to sensual desires and to pampering the body, cannot
earn the awareness of the Atma (soul). When the tamarind fruit
becomes ripe, the rind can be broken off, the pulp gets detached from
the seed and the seed can be isolated without much effort. Inquiry
and unselfish activity ripen the consciousness and the Atma (soul)
can then be isolated from the body, clear and pure.
21.
September 2011 -
Der
Geist (mind) erfasst ein Objekt und zieht mit diesem ein wenig herum,
doch schnell legt er es als unbrauchbar wieder auf die Seite, weil er
ein anderes, attraktiveres Objekt im Auge hat. Nun nähert er sich
diesem und sich beginnt, sich ebenfalls Sorgen darum zu machen! Der
spirituelle Aspirant (sadhaka) muss sehr, sehr sorgfältig auf die
Neigungen seines Geistes achten. Wenn der Geist von Objekt zu Objekt
herumflitzt, muss er auf den richtigen Weg und zum richtigen Objekt
zurück gebracht werden. Der Weg der Konzentration und der Weg der
Meditation ist die richtige spirituelle Übung. Wenn der Aspirant
sich jedoch nicht darum bemüht auf das Eine ausgerichtet zu werden,
sondern den Geist sich allein überläßt, seinen Launen hierhin und
dorthin folgt, verdient es dieser Prozess nur, “Affen-Meditation”
genannt zu werden, eine Art Meditation, die sehr schädlich für den
spirituellen Prozess sein kann. Ihr müsst den Geist wieder dazu
bringen sich zu konzentrieren, sich zu fokussieren und auf das Eine
ausgerichtet zu sein. Konzentration schenkt euch göttliche Freude,
unermessliche Weisheit, innere Sichtweise, Einsichten in die tieferen
Wahrheiten, ein klares Verständnis und das Einssein mit Gott.
21 September 2011 - The mind conceives an object and dallies with it a little, but it soon discards it for another more attractive object towards which it flees and about which it begins to worry! The Sadhaka (spiritual aspirant) has to be ever watchful of this tendency of the mind. When the mind flits from object to object, it must be brought back to the right path and the right object. That is the correct spiritual practice, the path of concentration and meditation. If, however, the aspirant does not struggle to achieve this one-pointedness but leaves the mind to itself, following its vagaries from this to that and that to this, the process deserves to be called ‘monkey meditation’, a type of meditation that is indeed very harmful to spiritual progress. You must redirect the mind to concentrate, to focus, to be one-pointed. Concentration endows you with divine joy, wisdom beyond measure, inner vision, insight into the deeper truths, clearer understanding, and oneness with God.
20.
September 2011 –
Der
Körper, die Sinnesorgane, der Geist (mind) und der Intellekt sind
Werkzeuge des Menschen. Nur wenn man die Geheimnisse dieser Werkzeuge
kennt ist man in der Lage, das Prinzip des Selbst zu verstehen. Wenn
ihr das Gewand, das ihr tragt nicht verstehen könnt, wie könnt ihr
das Mysterium der unendlichen, innewohnenden Seele verstehen? Der
Körper ist das grundlegende Werkzeug für alle Handlungen im Leben
und für die Aneignung allen Wissens und aller Fähigkeiten. Er
sollte hauptsächlich als Werkzeug für das Bewusst werden des
Göttlichen angesehen werden. Die Bindung an den Körper physischer
Freuden wegen sollte aufgegeben werden. Der Körper ist hauptsächlich
wertvoll, weil er der Wohnsitz des Göttlichen (atma) ist. Deshalb
sollte er nur für heilige Zwecke verwendet werden.
20 September 2011 - The body, the sense organs, the mind and the intellect are the instruments for a human being. Only when one understands the secrets of these instruments will one be able to comprehend the Atmic Principle. If you cannot understand the vesture you are wearing, how can you understand the mystery of the infinite, indwelling Spirit? The body is the basic instrument for all the actions in life and for the acquisition of all knowledge and skills. It should be regarded primarily as an instrument for the realization of the Divine. Attachment to the body for physical pleasures should be given up. It is essentially sacred and precious for it is the abode of the Atma and should be used only for sacred purposes.
19.
September 2011 –
Impulse
und Verlangen müssen unterdrückt werden, damit der Geist (mind)
beherrscht werden kann. Verlangen erregen den Geist und veranlassen
ihn zu den Sinnen zu eilen, so wie ein Hund seinem Herrchen
nachläuft. Haltet euch an die Wiederholung des Gottesnamens und an
Meditation. Kultiviert und entwickelt weiterhin euren Willen, eure
Erinnerung und eure Vorstellungskraft auf die richtige Art und Weise.
Um Kontrolle über den unbeständigen Geist zu erhalten, ist
Meditation eine große Hilfe. Es genügt nicht, wenn nur ein
Sinnesorgan besiegt wird. Alle sollten besiegt werden, von allen
Seiten. Sicherlich ist dieses eine schwere Aufgabe bei der ihr
vielleicht fühlt, dass sich die ganze Mühe nicht lohnt und ihr
aufgeben wollt. Aber gebt nicht auf, sondern seid geduldig und
beharrlich, dann wird der Erfolg euch gehören. Nur solltet ihr
nicht, wie einige spirituelle Aspiranten es tun, in dem Moment, in
dem ihr fühlt, dass ihr nicht so erfolgreich seid wie ihr erhofft
habt, von dem Weg der Disziplin abweichen. Das ist nicht der Weg, der
euch zum Sieg führt. Seid beharrlich, seid geduldig und nehmt am
Ende den Sieg mit nach Hause.
19
September 2011 - Impulses and desires have to be suppressed in order
to get mastery over the mind. Desires excite the mind and make it
rush towards the senses, as a dog runs behind its master. Undertake
the repetition of the Divine Name and meditation. Further, cultivate
and develop your will, memory, and imagination along proper lines. To
gain control over the unsteadiness of the mind, meditation is of
great help. It is not enough if one sense is conquered; all should be
mastered, from all sides. Of course, this is a very hard task; you
might feel like giving up the entire struggle. But never lose heart.
Be patient and persevering, and the ultimate success will be yours.
Only, you should not, like some spiritual aspirants, stray from the
path of discipline as soon as you feel you are not succeeding as much
as you hoped. That is not the road to victory. Persevere, be patient,
and earn victory in the end.
18.
September 2011 –
Man
muss nicht nur auf seinen eigenen Fortschritt, auf den seiner eigenen
Familie und der Gesellschaft bedacht sein, sondern auch auf das Wohl
der anderen Menschen generell. Der Mensch muss ein vorbildliches
Leben führen und erhebende Werte vorleben die es Wert sind, von
allen nachgeahmt zu werden. Es sollte nicht danach gestrebt werden,
die Gesellschaft herabzusetzen und nur der Familie Nutzen zukommen zu
lassen, denn das wird fehlschlagen. Man muss eine erweiterte
Sichtweise des Friedens und des Wohlstands der ganzen Menschheit
haben und versuchen, beiden im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten
und Mittel zu helfen. Wenn man das Alter erreicht, muss man entdeckt
haben, dass die weltlichen Freuden banal und vergänglich sind. Man
muss mit dem höheren Wissen von spiritueller Freude ausgestattet
sein, indem man sich in die innere Quelle der Glückseligkeit sinken
lässt. Das eigene Herz muss durch die eigenen Erfahrungen weich
geworden sein und man muss danach streben, den Fortschritt aller
Wesen ohne Unterschied zu unterstützen. Man muss auch begierig
danach sein die Weisheit, die durch die eigene, große Erfahrung
gesammelt wurde, mit anderen zu teilen.
18
September 2011 - One must pay attention not only to one’s own
advancement and that of one’s family and society, but also to the
advancement of the people in general. Man has to live an exemplary
life and hold forth elevating ideals worth emulation by everyone. No
attempt should be made to belittle the society and benefit only the
family, for it is bound to fail. One must have wider visions of the
peace and prosperity of all mankind, and try to contribute to both,
within the limits of one’s capacity and resources. By the time one
reaches old age, one must have discovered that the worldly joys are
trivial and fleeting. One must be equipped with the higher knowledge
of spiritual joy by delving into the inner spring of bliss. One’s
heart must have softened through one’s experiences and one should
strive to promote the progress of all beings without any distinction.
One must also be eager to share with others the wisdom gleaned from
one’s vast experience.
17.
September 2011 –
Die
Jugend sollte mit der Gesellschaft die Mittel und das Ausmaß ihres
Fortschrittes und ihres Schutzes teilen. Sie muss ein ideales Vorbild
für die Jüngeren sein und sie auf sozial nützliche Wege leiten. Im
selben Moment müssen sie den Fußspuren der Ältesten folgen und von
ihnen die Lektionen lernen, die sie selbst voranbringen. Übungen
sind genauso wichtig für die Bestätigung von Weisheit, wie das
Lesen wichtig für die Bestätigung von Wissen ist. Neben Wissen muss
die Jugend gute Eigenschaften wie Demut, Ehrerbietung, Hingabe zu
Gott und einen festen Glauben entwickeln. Sie muss sich an guten
Werken beteiligen und um des blosen Hochgefühls willen, die diese
Beteiligung bringt, sich daran erfreuen. Neben Reichtum und der
Beteiligung an der Verbesserung der Gesellschaft, muss auch die
Aufmerksamkeit auf die Erhaltung von Tugenden und die Einhaltung von
moralischen Grundregeln liegen. Es sollten Schritte eingeleitet
werden, um das eigene rechtschaffene Verhalten und die spirituellen
Übungen (sadhana) zu verbessern. Alle Stufen des Bewusstseins müssen
gereinigt und dann auf heilige Handlungen gelenkt werden.
17 September 2011 - Youth should share with society the means and measures for its progress and security. They must be ideal role models to those younger than them and guide them into socially useful paths. At the same time, they must follow the footsteps of their elders and learn from them lessons for their own advancement. Practice is as important for confirming one in wisdom, as reading for confirming one in knowledge. Alongside of knowledge, youth have to cultivate the good qualities of humility, reverence, devotion to God and steadfast faith. They have to engage in good works and enjoy them for the sheer elation they confer. Along with the earning of wealth and involvement in the improvement of society, attention must be paid to the promotion and preservation of virtues and to the observance of moral codes. Steps should be taken for improving one’s righteous behaviour and Sadhana (spiritual practices). All levels of consciousness have to be purified and then directed to holy tasks.
16.
September 2011 –
Nur
nach Lob zu suchen und Tadel zu vermeiden ist ein unreiner Impuls.
Die Welt ist ein Nest voller Krähen: Einige krähen lobpreisend,
einige hämisch. Ihr solltet über Lob und Tadel erhaben sein und Lob
leicht nehmen, denn nur so könnt ihr frei sein und wahres Glück
genießen. Jeder Mensch liebt seine Religion, seine eigene Heimat und
sich selbst. Jeder liebt seine eigenen Methoden der Anbetung und
seine eigenen Formen und Zeremonien. Diese Art der Liebe nimmt die
Form des Lobes an, die seiner eigenen Überzeugung entspricht und
tadelt die Glaubensrichtung eines anderen. Auch wenn dies alles im
Zusammenhang mit der eigenen Beziehung zu Gott steht, müssen diese
Art von Impulse als unrein klassifiziert werden; seid misstrauisch
gegenüber diesen Impulsen in euch. Bösartige Einstellungen die mit
Unwissenheit getränkt sind, müssen entfernt werden, indem der Name
Gottes wiederholt wird und durch Meditation, die das Herz mit
ausgedehnter und universeller Weisheit über das Selbst füllt. Dann
werden die Impulse verändert und in heilige Impulse verwandelt und
sie verschwinden dann.
16 September 2011 - Seeking praise and avoiding blame are impure impulses. The world is a nest of crows; some caw in praise, some caw in derision. But you should be above the reach of praise and blame. Make light of praise. Then only can you be free and enjoy real happiness. Everyone loves his own religion, his own native place and himself; he loves his own methods of worship and forms and ceremonies. This love takes the form of praise of one’s own creed and blame of the other’s faith. Though all this is related to one’s relationship with God, such impulses are and must be classed under impure impulses. Be wary of these in you. Such mean attitudes, saturated with ignorance, have to be removed by repetition of the name and meditation that fill the heart with broad and universal Atmic wisdom. Then the impulses will be transformed and transmuted into holy impulses and will vanish.
15.
September 2011 –
Das
göttliche Selbst hat keinen Eingang und keinen Ausgang, keine Hände
und keine Füße, keine Organe und keine Glieder, keine Flecken und
keinen Makel. Es ist das Kleinste unter den Kleinen, das Größte
unter den Großen. So wie der freie Raum; es ist überall. Es
verkörpert alles und deshalb ist es frei von “Ich” und “Mein”.
Es ist Bewusstsein und hat weder eine Vorliebe für Bedrängnis noch
für Täuschung. Es ist Paramananda, die höchste, immerwährende
Freude. Das göttliche Selbst ist der Kern, das Herz aller Wesen. Es
ist die Erkenntnis in allem, so wie die Sonne, die keinen Egosinn und
keinen Sinn für Reichtum und Besitz , keinen Willen, keine
Bedürfnisse und keine Wünsche hat. Durch ihre pure Anwesenheit
verschwindet die Dunkelheit und Licht hüllt die Welt ein. Deshalb
wird die Sonne auch die Erleuchtende genannt. Doch die Sonne tut
dieses nicht wissentlich, so als ob sie an diese Pflicht gebunden
ist. Das Selbst (atma) hat auch keine Verpflichtungen und keinen
Auftrag. Wenn man gefragt wird, wie das Selbst zum “Handelnden”
wird, dann ist die Antwort: Ist der Magnet ein “Handelnder”, nur
weil die Nadel, die in seiner Nähe ist, sich bewegt?
15
September 2011 - The Divine Self has no entry or exit, no hands and
feet, no organs and limbs, no blot or blemish. It is the tiniest
among the tiny, the biggest among the big. Like space, it is
everywhere. It is all and so it is free from “I” and “mine.”
It is consciousness; it has no affinity with distress or delusion. It
is Paramananda, Supreme everlasting ecstasy. It is the core, the
heart of all beings. It is the awareness in all. It is just like the
sun which has no ego-sense or a sense of possession and property, and
no will or want or wish. By its very presence, darkness disappears
and light envelopes the world. So, Sun is also called the
Enlightener. But sun is not consciously doing so, as if it is duty
bound. The Atma too has neither obligation nor application. If asked
how the Atma becomes a “doer,” the reply is— is the magnet a
“doer,” simply because the needle which is in its neighbourhood
moves?
- Sathya
Sai Vahini, Ch 22: ”Eternal Truths”.
14.
September 2011 –
Von
allen Werken in der Welt ist der menschliche Körper das Werk das am
wunderbarsten ist, weil es der Wohnsitz Gottes ist. In einem Werk wie
diesem sind die Impulse zu Gelübten geläutert, die Unreinheiten
ausgerottet, nützliche Verlangen gestaltet und gute Vorstellungen
herbeigeführt. Die Ausrottung von Impulsen ist ein schwieriges
Unterfangen. Berge können schneller ausgerottet werden als tief
verwurzelte Impulse, doch mit Willenskraft und Tatendrang,
unterstützt durch Glauben, können sie innerhalb kurzer Zeit
bewältigt werden. Eure Impulse können euch überwältigen und euch
dadurch zu ihren Sklaven machen. Während Rauschmittel euch nur für
einige Zeit versklaven und in ihrem festen Griff halten, versklaven
und halten euch eure Impulse ein lebenslang fest im Griff! Gebt nur
nicht eure Entschlossenheit und euren Glauben auf, egal welchen
Verlust ihr habt, welcher Mühsal euch begegnet, oder welche
Hindernisse ihr überwältigen müsst. Die gesamte Bedeutung und der
Grund von Meditation ist es, Freiheit zu erlangen, Freiheit von
diesen mächtigen und mannigfachen Impulsen.
14
September 2011 - Of all the factories in the world, the factory of
the body is the most wonderful, because it is the tabernacle of the
Lord. In such a factory, the impulses are sublimated in to vows and
the impurities are weeded out, beneficent desires are shaped, and
good imaginings are brought about. Uprooting of impulses is a very
difficult task. Mountains can be swept away sooner than these
deep-rooted impulses. But with willpower and zest, supported by
faith, they can be overcome in a short time. Impulses can overpower
you and keep you down as their slave. While intoxicants enslave you
and hold you in their full grip only for some time, impulses grip you
for a whole lifetime! Just do not give up your determination and
faith, whatever the loss, hardship, or obstacle. The entire meaning
and purpose of meditation is to attain freedom from these mighty and
manifold impulses.
-
Dhyana Vahini, Ch 11: “Liberation: Goal of Meditation”.
12.
September 2011 -
Bindungen
bringen den Geist (mind) dazu, bei weltlichen Angelegenheiten zu
verweilen. Wenn der Geist frei von Bindungen ist, dann bleibt er von
der sichtbaren Welt unberührt. Der Geist ist wie ein Stück Stoff,
den drei verschiedene Impulse färben: Der sathwic Impuls, der rein
ist, färbt den Stoff weiß. Der rajasic Impuls, der eine ruhelose
Neigung hat, färbt ihn rot, während der thamasic Impuls, der träge
ist, ihm eine schwarze Farbe verleiht. Einige Menschen finden diese
Impulse extrem schwierig zu kontrollieren, sogar nach vielen Jahren
der Übung. Wenn ihr durch solche Neigung beunruhigt werdet, müsst
ihr euch mit eurem Glauben ermutigen und sie durch Willenskraft
bekämpfen. Meditation und Konzentration kann euch helfen, diese
Impulse zu bezwingen.
12 September 2011 - Attachment makes the mind dwell on the things of the world. When the mind is free of attachment, it remains unaffected by the objective world. The mind is like a cloth and there are three different impulses which colour it: sathwic, pure impulses which make it white; rajasic, restless tendencies that turn it red, while thamasic, slothful impulses that give it a black colour. Some people find these impulses extremely difficult to control even after many years of practice. If you are disturbed by such inclinations, you must fortify yourself with faith and act to conquer them by will power. Meditation and concentration can help you overcome these impulses.
11.
September 2011 -
In
der heutigen Zeit in welcher die Technologie vorherrschend ist, ist
es viel schwieriger ein friedliches Leben zu führen. Die Menschen
werden Opfer verschiedener physischer und mentaler Krankheiten. Viele
Menschen, die in den Städten wohnen und damit an der Quelle der
Zivilisation, können die Freude an einem natürlichen Schlaf nicht
mehr genießen. Sie erleben nur noch künstlichen Schlaf, den sie
durch Schlaftabletten herbeiführen. Durch die exzessive Einnahme
dieser Tabletten nehmen Herzprobleme und hoher Blutdruck zu. Die
Menschen werden zu kranken Wracks und verlieren sich in Angst und
Sorgen. Drogen und Tabletten werden millionenfach hergestellt, doch
die allgemeine Gesundheit wird dadurch nicht verbessert. Tatsächlich
gibt es immer mehr neue und unterschiedliche Krankheiten, die sich
schnell verbreiten. Nur wenige intelligente Menschen haben die
Wirkungskraft von Yoga oder anderer spiritueller Übungen erkannt.
Dieses haben sie durch ihre eigenen gemachten Erfahrungen bestätigt.
11 September 2011 - In this era of technology it is becoming increasingly difficult to lead a peaceful life; people are falling victim to various physical and mental ailments. Many people in the cities which are on the front line of civilization, have lost the delight of natural sleep. They experience only artificial sleep induced by tablets. Due to such excessive use of medication, heart and blood pressure problems are on the rise. People are becoming unhealthy wrecks who are lost in fear and anxiety. Drugs and pills are produced in millions, but the general health has not improved. In fact new varieties of illnesses have emerged and are developing fast. Only a few intelligent people have realized the efficacy of yoga and other spiritual practices. This they have confirmed through their own experience. “ ~ Baba
10.
September 2011 –
Denkt
daran; derjenige, der ein Sklave seiner Regungen und Neigungen ist,
besitzt keine Weisheit (jnana). In Wahrheit ist diese Person ein
Weichling! Wenn jedoch alle Regungen ausgerottet werden, könnt ihr
das göttliche Wesen, das ihr aus Vernachlässigung verloren habt,
zurückgewinnen. Regungen dringen in den Bereich eures Herzens ein
und bereiten endlosen Ärger. Sie erinnern euch an Verlangen, rühren
in der Erinnerung an vergangene Erfahrungen und ihr fangt an, euch
wieder nach ihnen zu sehnen. Diese Verlangen veranlassen die Sinne
und den Geist, sich in rasche Handlungen zu verwickeln und deshalb
seid ihr bestrebt, die Dinge die euch Verlangen bringen, zu sammeln
und zu genießen.
Remember,
the one who is a slave to impulses and Vasanas (tendencies) is
devoid of Jnana (wisdom). In truth, he or she is a weakling!
However, as soon as impulses are uprooted, you can earn back the
divine nature that was lost by neglect. The impulses invade the realm
of the heart; they cause endless trouble. They remind you of
pleasures, agitating the memory of past experiences, and you start
craving them again. The cravings make the senses and the mind to
engage in brisk activities. So you attempt to collect and enjoy the
things that you crave. All this takes place in the twinkling of an
eye, so to say. The impulses operate so subtly and so powerfully. The
impulses are the cause of all the objective happiness. If they are
present, all purity is ruined; if they are absent, the mind is
pellucid and pure. -
Baba
Thought for the day as written at Prasanthi Nilayam today 10th
September 2011
09.
September 2011 –
Die
spirituellen Lektionen zu beherrschen steht im Verhältnis zu der
Geduld und den Fähigkeiten, die jemand hat. Die indischen Texte
bestehen auf den Werten und ihrer Ausübung und darauf, dass die
Auswirkung dieser Wahrheit dadurch bestätigt wird, dass sie
persönlich gelebt wird. Nachdem der Text beherrscht ist und die
Erfahrung gesammelt wurde, dass die Lektionen in das tägliche Leben
zu integrieren sind, werdet ihr nicht nur Glückseligkeit und Gnade
erhalten, sondern ihr könnt diese Weisheit und die Freude auch mit
anderen teilen.
9 September 2011 - Mastering the spiritual lessons is directly proportional to the extent of one’s patience and intelligent skill. The texts of India insist on the value of actual practice and the need to confirm the truths only by experiencing their impact personally. After mastering the texts and gaining experience in putting the lessons into actual practice, you not only receive bliss and grace, but you can also share the wisdom and the joy with others.
08.
September 2011 –
Vom
Baum des Geistes (mind) kommt der Same des Impulses (vasanas). Die so
entstandenen Impulse wiederum formen den menschlichen Geist. Um den
Geist vom Einfluss der Impulse zu reinigen, müsst ihr Euch von
Unwissenheit (ajnana) befreien. Doch die Unwissenheit existiert nicht
alleine; sie hat einen teuflischen Nachkommen: Das Ego (ahamkara).
Und das Ego wiederum hat zwei Kinder: Bindung/Leidenschaft (raga) und
Begierde (vasana). Beide sind unmittelbar miteinander verbunden.
Durch Bindung entsteht das Gefühl von Ich und Mein, welches das
Verlangen gebiert und damit Kummer und Sorgen. Deshalb müsst ihr das
Ego mit seinen Bindungen und Anhaftungen vernichten. Der Weg dieses
zu erreichen, führt über die Meditation und andere spirituelle
Übungen. Das wird euch Befreiung schenken.
From
the tree of the mind comes the seed of impulses (vasanas).
These impulses in turn make the mind. To free the mind from the
influence of the impulses one has to get rid of ignorance (ajnana).
But ignorance does not exist alone; it has a fiendish offspring - the
ego (ahamkara). And the ego in turn has two children -
attachment and craving; both of these are closely interrelated.
Attachment gives rise to feelings of ‘my’ and ‘mine’ which
cause desires (or cravings); this leads to worries. Therefore to
remove ego, attachment and desires have to be annihilated. And the
way to achieve this is through meditation and other spiritual
practices. When this is done liberation can be attained.
-
Dhyana Vahini, Ch 11: “Liberation: The goal of Meditation”.
07.
September 2011 –
Gewaltige
Mengen von Wasser werden von den heißen Strahlen der Sonne in Dampf
verwandelt, werden zu Wolken und kommen als Regen auf die Erde
zurück. Dieser Vorgang hilft, das Korn zu ernten und schenkt dem
Land eine grüne Vegetation. Das Wunder dabei ist, dass trotz dieser
aufgesogenen Menge von Wasser und dem darauf folgenden starken
Regenfall sich der Wasserstand des Ozeans nicht um einen Millimeter
verringert. Darüber hinaus ist es so, dass obwohl tausende von
Flüssen ihre Wasser in Seen und weiterhin in die Meere fließen
lassen, sich ihr Wasserstand nicht vergrößert. In gleicher Weise
können Menschen die ihr Wissen über die heiligen Texte ergänzt
und darüber Erkenntnis erlangt haben, niemals durch Lob oder Tadel
berührt werden. Der Grund dafür ist, dass sie sich darüber bewusst
sind, dass sie durch die praktische Ausübung der Lektionen die diese
Texte enthalten, dieses Ziel erreichen können. Das Herz wird rein
bleiben, unbeteiligt und still.
7 September 2011 - Enormous quantities of water are turned into steam by the hot rays of the sun, bundled into clouds, and returned to the earth as rain. This helps the harvesting of grain and renders the land green with vegetation. The wonder is that in spite of this tremendous uptake and downpour, the level of the ocean does not go down even by an inch. Furthermore, even though thousands of live rivers pour their waters into the seas, the level is not seen to increase. Similarly, the persons who have supplemented their knowledge of the scriptural texts with the awareness of their validity acquired by practising the lessons contained in them are never affected by praise or blame, whatever the source and quantity. Their hearts will stay pure, unaffected and calm.
06.
September 2011 –
Unreine
Neigungen führen zu Lastern wie das Flehen, das auf niedriges
Verlangen ausgerichtet ist, Gerichte zu sich zu nehmen die voller
Leidenschaft (raja) sind, das Trinken von berauschenden Getränken,
die die Persönlichkeit verändern indem sie Wut, Wahnvorstellungen,
Habsucht, Stolz, Falschheit, Hass, Neid und vieles mehr
hervorbringen. Diese unreinen Neigungen sind von dreierlei Art:
Weltliche Regungen, schulisch angeeignete oder intellektuelle
Regungen und körperliche Regungen. Die körperlichen Regungen
bringen Menschen dazu, sich eine wunderschöne, physische Form zu
wünschen. Einen starken und stämmig gebauten Körper mit zarter
Haut, die niemals durch Falten verunstaltet wird und starke
ausgebildete Muskeln. Die schulisch angeeigneten und intellektuellen
Regungen führen dazu, dass die Person danach strebt, als
konkurrenzloser Experte angesehen zu werden und danach begehrt, alle
Gegner in ihrem Feld zu besiegen. Die weltlichen Regungen bewirken,
dass die Gier nach Ruhm, Macht, persönlicher Befehlsgewalt und Prunk
steigt. All das sind Regungen. Sie binden an das Rad von Geburt und
Wiedergeburt (samsara) und binden euch fest an diese Welt.
6
September 2011 - Impure tendencies lead one to vices such as the
craving for sensory stimulation like meaningless films; eating food
that promotes passion, like fish and meat; and taking intoxicants
that generates anger and greed that eventually ruins one’s
personality. These impure tendencies are of three types: worldly,
intellectual, and physical. Physical impulses make people desire a
beautiful physique, with a glowing skin that never wrinkles and a
sturdy muscular build. The scholarly tendencies prompt in one the
desire to be known as an unrivalled expert and the defeat of every
competitor. And lastly, worldly aspirations make one desire power and
fame. These are all impulses which bind you to the wheel of birth and
death (samsara) and tie you down to this Earth.
-
Dhyana Vahini, Ch 11: “Liberation : The Goal of Meditation
04.
September 2011 –
Die Erfüllung im Leben eines Menschen besteht aus Erkenntnis des göttlichen Selbst (Atma-sakshathkara). Um diese Erkenntnis zu erlangen sollte man völlig frei von jeglichen Regungen (vasanas) sein. Befreiung (moksha) ist, im wahrsten Sinne des Wortes, frei zu sein von Bindung an diese Regungen. Es gibt zweierlei Arten von Regungen : wohltätige und bösartige. Die Regungen die wohltätig sind, sind voller Heiligkeit und die bösartigen füttern den Geist (mind) und machen ihn immer unkontrollierbarer und unbeständiger. Sie verbreiten und stärken das Verlangen nach weltlichem Freuden. Wenn die Shubha Vasanas, die guten Regungen angespornt und kultiviert werden, werden sie den Geist nicht unbegrenzt vergrößern und ihn binden, sie werden wie geröstete Samen, die nicht sprießen werden. Wenn ihr an den guten Regungen festhaltet, könnt ihr leicht Wissen über das Göttliche erlangen. Gute Regungen zu demonstrieren ist z. B. das Resultat der Gemeinschaft großartiger Seelen (Mahatmas) und ihnen Ehrfurcht entgegenbringen, mit ihnen Gespräche zu führen und ihren Ratschlägen zu folgen, Wohltätigkeit, seelische Kraft, Liebe, Geduld, Wahrheit, Mut, Mäßigkeit und Gewaltlosigkeit zu praktizieren.
4 September 2011 - The fulfilment of life consists in the realization of the Atma-sakshathkara (Divine Self). To get this realization, one should be entirely free from the Vasanas (impulses). Moksha (Liberation) is, in the true sense of the term, freedom from the bondage of these impulses. These tendencies are of two types: beneficent and maleficent. The beneficent tendencies are saturated with holiness; the maleficent ones feed the mind and make it more and more uncontrollable and unsteady; they spread and strengthen the desire for objective pleasure. If the Shubha Vasanas (beneficent impulses) are encouraged and cultivated, they will not go on multiplying and binding the mind indefinitely; they become like fried seeds, which will not sprout. If you stick to the beneficent impulses, you can easily acquire knowledge of the Divine. Illustrations of beneficent impulses are a result of activities such as association with Mahatmas (great souls), reverence for the great, conversation with them, following their advice and practicing charity, fortitude, love, patience, truth, courage, continence, non-violence, etc.
03.
September 2011 –
Das
Wort “Veda” entstand ursprünglich aus dem Wort “Vid”,
welches “zu wissen” bedeutet. Das Wort “Vid” entstand aus der
Redewendung “Vidam thu anena ithi Vedah”, was bedeutet “das,
was enthüllt und was das gesamte Wissen verdeutlicht, ist Veda”.
Der heilige Veda lehrt jeden das, was für das spirituelle
Weiterkommen notwendig ist. Er zeigt auch Mittel und Methoden, um
alle Sorgen und allen Kummer zu überwinden und Frieden zu erlangen.
Da das spirituelle Streben ernsthaft verfolgt wurde, einhergehend mit
materiellen Zielen, hatten die Weisen aus der Vergangenheit das
Glück, die Botschaften der Veden zu erhalten. Die alten Meister
waren so selbstlos, voller Mitgefühl und Liebe, sodass sie das, was
sie gehört hatten und liebten mit allen, die sich an sie wendeten,
teilten. Die Veden sind mit der Gewalt der Erdanziehungskraft zu
vergleichen – überall gegenwärtig, zu jeder Zeit. Die Botschaften
der Veden können alle empfangen, als Resultat ihrer spirituellen
Übungen (sadhana) und ihrer Fähigkeit sich zu konzentrieren und die
Glückseligkeit zu erfahren, die sie durch die Ausübung der Veden
erfahren.
3 September 2011 - The word “Veda” originated from the root “Vid,” meaning “to know,” This originated from the phrase, “Vidam thu anena ithi Vedah,” meaning, “That which reveals and makes clear all knowledge is Veda.” The sacred Veda instructs everyone, all that is required for one’s spiritual advancement. It also instructs one in the means and methods to overcome all sorrows and grief, and attain peace. Since the spiritual quest was sincerely pursued along with material objectives, the sages of the past had the good fortune of receiving the Vedic message. Those ancient masters were so selfless and full of compassion and love that they shared what they had heard and enjoyed with all who approached them. Vedas are like the force of gravitation, present everywhere, at all times. Vedic Message can be received by anyone, as a result of their Sadhana (spiritual practices) as well as their capacity to concentrate and to experience the bliss resulting from practising it.
02.
September 2011 –
Die Wahrheit zu sprechen ist leicht, doch sich auf Unwahrheit einzulassen ist ein Prozess, der Leid bringt. Man muss sich durch eine Menge Schwierigkeiten durcharbeiten, um eine Lüge hinter einer anderen Lüge zu verstecken. Deshalb heißt es: "Sathyam brooyath; Priyam brooyath; na brooyath Sathyam Apriyam" (Sprich die Wahrheit, sprich was angenehm ist. Spricht keine Wahrheit aus, die unangenehm ist). Gott ist die Verkörperung der Wahrheit. Wahrheit ist die Grundlage des Universums. Diese Wahrheit überwindet den Geist und die Sprache und ist jenseits von Kategorien wie Raum und Zeit. Ihr müsst dieser Wahrheit gerecht werden und sie leben und erkennen, dass das Göttliche in allem und jedem wohnt. Nur wenn ihr die Allgegenwart des Göttlichen erkennt, werdet ihr das Göttliche auch verwirklichen.
2 September 2011 - Uttering the truth is easy. But indulging in falsehood is a tortuous process. One has to take a lot of trouble to cover up one lie with more lies. That is why it has been said: "Sathyam brooyath; Priyam brooyath; na brooyath Sathyam Apriyam" (Speak the truth, speak what is pleasing. Do not utter truth that is unpleasant). God is the embodiment of truth. Truth is the foundation of the universe. This truth transcends the mind and speech and is beyond the categories of time and space. You must live up to this truth. You must realise that the Divine is present in everything. Only when you can recognise the omnipresence of the Divine will you be able to experience the Divine.
01.
September 2011 –
Vinayaka
ist die Verkörperung der Intelligenz. Auf eurer Lebensreise werdet
ihr mit vielen Hindernissen (vighnas) konfrontiert. Gebete, die ihr
an Ganapathi, der besser unter dem Namen Vighneswara bekannt ist,
richtet, werden euch helfen diese Hindernisse zu beseitigen und die
Behinderung auf ein Mindestmaß reduzieren. Nur durch eure Liebe
könnt ihr die Welt vereinen. Der Mangel an Liebe ist der Grund für
Hass und dieser Hass untergräbt die menschlichen Eigenschaften.
Ungeachtet dessen, dass es schwer ist zu hassen während es leichter
ist Liebe zu entwickeln, sind die Menschen immer damit beschäftigt
das zu tun, was ihnen nicht leicht fällt. Von heute an gebt die
Selbstsucht (swaartha) auf , lenkt euren Geist (mind) auf das Höchste
(parartha) und lebt ein Leben in Wahrheit (yadaartha), um euer Leben
zu heiligen. Setzt euren Glauben auf Gott und geht euren Pflichten
nach, so gut ihr es vermögt. Seid völlig von Liebe erfüllt und
teilt sie mit allen. Wenn ihr die Liebe Gottes gewonnen habt, wenn
auch nur ein wenig, werdet ihr ewige Freude erfahren.
1 September 2011 - Vinayaka is the embodiment of intelligence. You will be confronted with many Vighnas (obstacles) in the journey of life. Prayers offered to Ganapathi - who is better known as Vighneswara - will help you by removing such obstacles and minimising impediments. Love is the most important element in life. Through love alone you can unify the world. It is the absence of love that is the cause of hatred. It is this hatred that is undermining human nature. Despite the fact that it is difficult to nourish hatred, while it is easier to foster love, people are engaged in doing what is difficult. From today, give up Swaartha (selfishness); turn your mind towards the Parartha (Supreme), lead a life of Yadaartha (Truth) and sanctify your lives. Place your faith in God and do your duty to the best of your ability. Saturate yourself with love and share it with all. If you earn the love of God even to the slightest extent, you will experience infinite joy.