31.
Oktober 2007 - Die größte Sünde, die ein Mensch begehen kann, ist seine Göttlichkeit
zu vergessen. Weil er versagt sein wahres Wesen zu erkennen, sieht er sich
als ein (von Gott) getrenntes Individuum und füllt seinen Geist (mind) mit
Verlangen und Hass. Wir sollten die menschliche Existenz nicht als etwas,
Mitleid erregendes, schwaches, oder machtloses ansehen. Der Mensch ist die
Verkörperung des Göttlichen. Er ist Sein - Bewusstsein- Glückseligkeit
(Sath-Chith-Ananda). Das Göttliche in ihm strahlt immer Licht und Glückseligkeit
aus. Doch wegen des Schleiers, der aus schlechten Gedanken gewoben seinen
Geist umhüllt, ist er nicht in der Lage diese Glückseligkeit zu erfahren.
Übersetzung von M. B.
30.
Oktober 2007 - Übergebt euer Ego ganz Gott. Weiht Ihm, der der
Menschheit versichert hat, dass Er die Befreiung von Schmerz und
bösem garantiert, jeden Moment und jede Handlung. Wenn man eine
Person fragt wo Gott ist, dann zeigt sie zum Himmel oder in die
Richtung eines weit entfernten Gebietes. Da muss man sich nicht
wundern, wenn Gott sich nicht offenbart! Erkennt, dass Er in euch
ist, bei euch, hinter euch und um euch herum. Man kann Ihn überall
sehen und spüren. Erkennt auch, dass Er barmherzig ist und besorgt
darum, schnell eure Gebete zu erfüllen, wenn sie aus reinem Herzen
kommen.
29. Oktober 2007 - Der Mensch, der mit dem Lebenskampf beschäftigt ist, benötigt eine spirituelle Rüstung. Mit dieser unbesiegbaren Rüstung kann er jeder Situation ins Auge sehen. Wenn er aber, anstatt diese spirituelle Rüstung anzuziehen, sich mit dem Mantel der Unwissenheit umgibt, wird er von Angst und Sorge verfolgt. So lange ein Reiskorn von der Hülse umgeben ist, kann es nicht verzehrt werden. In gleicher Weise kann der Mensch keine wahre Glückseligkeit erfahren, so lange er den Mantel der Unwissenheit nicht abgelegt hat. Deshalb muss er die Eigenschaft der Selbstkontrolle entwickeln. Mit dieser Eigenschaft und spirituellen Übungen, wird er allmählich die Fesseln der Neigungen, die aus vergangenen Handlungen herrühren, zerbrechen können.
Übersetzung von M. B.
28. Oktober 2007 – Gottes Herz, so sagt man, ist weicher als Butter. Dennoch, so weich Butter auch sein mag, sie benötigt Wärme um zu schmelzen. Ähnlich ist es auch, wenn ein Gott hingegebener Mensch das mitfühlende Herz Gottes zum schmelzen bringen möchte. Dann sollte er die notwendige Wärme durch sein Verlangen und seine spirituellen Übungen (sadhana) entwickeln und sich intensiv nach Gottes Barmherzigkeit und Gnade sehnen.
Wenn ein Kind weint, wird die Mutter zögern, um zuerst eine Einschätzung der Situation und eine Analyse des Weinens zu machen? Deshalb genügt es auch in aller Ernsthaftigkeit zu Gott zu beten. Das brennende Verlangen ist die einzige spirituelle Übung, die das Herz Gottes leicht zum Schmelzen bringt.
Übersetzung von M. B.
27.
Oktober 2007 – Es gibt drei Dinge, die man im Gedächtnis behalten
soll und das sind: 1.
„Ich will an nichts anderes, als an Gott denken.“ 2. „ Ich will
nichts tun, ohne das Einverständnis Gottes.“ 3.“ Ich will meine
Aufmerksamkeit völlig und immer Gott schenken.“ Nur wenn man diesen
drei Aussagen akzeptiert und ihnen Folge leistet, wird Gott sich um
das Wohlergehen der Person kümmern. Aber der Mensch folgt Gottes
Anordnungen nicht und stellt stattdessen Gott die Frage, warum Er sich
nicht um ihn kümmert und für ihn sorgt.
Übersetzung von M. B.
25. Oktober 2007 - Es ist möglich einem Menschen die Körperhaltung,
die Stellung der Füße oder Hände, des Nackens, Kopfes oder Rückens,
die Art des Atmens oder seine Schnelligkeit zu lehren. Doch die
Meditation ist eine Wirkungsweise des inneren Selbst, das die tiefe,
persönliche Stille anregt, den Geist (mind) beschäftigt und den
Menschen mit Licht, das von dem inneren, göttlichen Funken
hervortritt, erfüllt. Dies ist eine Übung, die kein Textbuch lehren
kann und in keinem Seminar oder einer Schule vermittelt werden kann.
Übersetzung von M. B.
24. Oktober 2007 - Ich bin die Verkörperung der Liebe; die Liebe ist mein Werkzeug.
Es
gibt kein Lebewesen, das ohne Liebe ist,
denn selbst das Niedrigste liebt sich selbst und sein ‚Selbst’ ist
nichts anderes als Gott.
Obschon
sie Gott nicht leiden können oder Ihn ablehnen, gibt es keine
Atheisten.
Sie sind wie Menschen, die vom Fieber der Malaria befallen sind und
nichts Süßes mögen, oder wie Diabetiker, die es ablehnen
irgend etwas mit Süßigkeiten zu tun zu haben!
Diejenigen,
die sich jetzt damit brüsten Atheisten zu sein, werden eines Tages,
wenn ihre Krankheit vergangen ist, eine Vorliebe für Gott entwickeln
und Ihm Ehre erweisen.
23. Oktober 2007 – Auf dem spirituellen Weg muss man langsam und beständig sein. Haltet euch an eine regelmäßige Routine. Genau wie der Arzt eine Medizin verschreibt, die zu verschiedenen Tageszeiten eingenommen werden muss und euch warnt, dass zuviel eingenommen sie euch schaden kann, genau so müsst ihr eine gewisse Beschränkung eurer spirituellen Übungen einhalten. Übertreibt sie nicht, oder übt sie nur auf eine unformelle Art und Weise und ohne Sorgfalt aus.
Genau
wie die Medizin zu bestimmten Tageszeiten und in einer gewissen Menge
eingenommen werden soll, so
soll die Wiederholung des Gottesnamens (Japa) und Meditation (Dhyana) regelmäßig
zu bestimmten Tageszeiten ausgeübt werden.
Übersetzung von M. B.
Wenn ein Bildhauer einen
Felsblock in eine wunderschöne Statue verwandelt,
damit sie in einem Schrein verehrt werden kann, dann wurde etwas, das
wertlos war, heilig.
Auf dieselbe Art und Weise sollte alles, was geringfügig und weltlich ist, im Laufe der Zeit in etwas Heiliges und Göttliches verwandelt werden.
Das ist die wahre Verwandlung,
die jeder Mensch anstreben muss.
22. Oktober 2007 - Übersetzung von M. B.
21.
Oktober 2007 – Vor vielen Zeitaltern hielten die Weisen und Seher Reinheit
der Gedanken, Wahrheit in Worten und Rechtschaffenheit im Handeln aufrecht.
Doch in diesem eisernen Zeitalter haben die Menschen die
menschlichen Werte vergessen und demonstrieren tierische Eigenschaft wie
Lust, Wut, Habgier und Hass. Reinheit des Herzens und Selbstlosigkeit sind
das Kennzeichen des menschlichen Lebens, das man dadurch erwirbt, indem man
viele Male wiedergeboren wird. Torheit, Stolz, Begehrlichkeit und viele
andere solcher Eigenschaften sind ein Überbleibsel von ihren vorherigen
Leben als Schaf, Büffel oder Katze. Jemand, der die Angewohnheit hat andere
zu aus Hass attackieren oder verletzen, enthüllt die Tendenzen seiner
vorherigen Geburt als ein Hund. Derjenige, dessen Geist nicht beständig ist
und ständig von einer Sache zur anderen hüpft, reflektiert die Eigenschaft
eines Affen, von dem er sich entwickelt hat. Um sich von diesen
Eigenschaften zu befreien wird Verzicht (Yajnas) geübt.
Übersetzung von M. B.
20.
Oktober 2007 – Der Tag an dem Swami erklärte, er sei als Avatar gekommen. -
Avatara (Sanskrit,
m., wörtl.: der Herabsteigende) bezeichnet im Hinduismus einen Gott,
der die Gestalt eines Menschen annimmt. Die Doktrin des Avatara erschien zuerst
in der Bhagavad Gita. Die Aufgabe des Avatar oder Avatara soll es sein, der
Menschheit in ihrem Streben zum Göttlichen hin, Wegbereiter, Vorbild und Lehrer
zu sein. Krishna sagt dies in der Bhagavad Gita im vierten Gesang, ab Vers 7
deutlich: Denn immer, wenn die Frömmigkeit hinschwinden will, o Bharata,
Ruchlosigkeit ihr Haupt erhebt, dann schaffe ich mich selber neu. Zum Schutz der
guten Menschen hier und zu der Bösen Untergang. Die Frömmigkeit zu fest'gen
neu, entsteh' ich in jedem Alte.
(Quelle: Wikepedia)
Wenn
ihr eure Sichtweise nicht durch Liebe erhellt, könnt ihr die Wahrheit nicht
sehen. Liebe hilft euch Gott in allen zu sehen und jeden als göttlich. Die Welt
(Jagath) ist nicht fehlerhaft, auch keine Falle. Sie ist der Glanz und Ruhm
Gottes, Sein Spiegelbild. Sie ist Sein eigenes Wesen, offenbart als Vielfalt,
als verborgene oder wirksame Energiematerie. Wenn Handlungen mit Bewusstsein,
das vernebelt oder vorgetäuscht ist, im Einklang sind, dann ist
Rechtschaffenheit (Dharma) verworfen und Gott erscheint auf Erden in einer von
Ihm frei gewählten Form (Avatar) zwischen den Menschen, um sie auf den Weg der
Rechtschaffenheit zurückzuführen.
Übersetzung
von M. B.
19.
Oktober 2007 – Reichtum, Bildung, soziale Stellung usw., sind ohne
Charakter ohne Nutzen.
Charakter ist wie der Duft der Blume, er gibt Werte und Wert.
Poeten, Maler, Artisten und Wissenschaftler mögen in ihrem Bereich
eine Größe sein, aber ohne Charakter können sie kein echtes Ansehen
erwerben. Man mag sich wundern ob alle, die jetzt mit Respekt von der
Gesellschaft behandelt werden, einen Charakter haben der sie
berechtigt als Größe in Betracht gezogen zu werden. Aber die
Gesellschaft unterliegt Moden, die sich von Tag zu Tag ändern. Die
grundlegende Natur eines fehlerlosen Charakters ist unendlich und ewig
und verändert sich nicht, was auch immer die Schicksalsschläge von
der Gesellschaft sind. Unter den Charakterzügen, die einen
fehlerlosen Charakter auszeichnen, ist Liebe, Geduld, Zurückhaltung,
Standhaftigkeit und Wohltätigkeit. Diese Charaktereigenschaften sind
die am hochrangigsten und es soll ihnen Ehre erwiesen werden.
Übersetzung von M. B.
Viele spirituelle Aspiranten sind heute unter einer Fehlannahme.
Wenn man sie fragt, warum sie
verschiedene Formen von Gottesdienst tun antworten sie,
sie tun es, um mit Gott zu verschmelzen.
Denkt nicht, dass ihr menschlich seid und dass ihr den Stand Gottes erreichen müßt.
Seid euch darüber im Klaren, dass ihr
von Gott abstammt, als ein menschliches Wesen
und dass ihr eines Tages zurückfließt in Seine Quelle.
Seht Gott nicht getrennt von Euch; er
ist ganz und gar in euch.
13. Oktober 2007
Um sich der bösartigen Qualitäten zu entledigen, muß der Mensch sich der Frage stellen:
"Wer bin ich?"
Schriftliche Gelehrsamkeit ist für diese Erforschung nicht von Nutzen.
Atmananda (der
Segen der Glückseligkeit, die in der Erkenntnis der Seele liegt)
kann
nur durch das Erkennen realisiert werden, dass dieselbe Gesinnung in
allen Wesen wohnt.
Diese Verwirklichung kann nur durch spirituelle Erforschung erlangt werden.
Die Shlokas (Hymnen; Lieder) der Schriften alleine können den Menschen nicht von seinen Sorgen befreien.
Die
Transformation muß im eigenen Innern geschehen.
08. September2007
Mit Sadhana
könnt ihr eure Fehler korrigieren und eure guten Qualitäten
hervorbringen
und so Shanti sichern
für euch selbst, eure Gesellschaft und euer Land.
Jeder Einzelne von euch hat die enorme Shakti des Atman in sich.
Einige sind fähig, sich in
ihm aufzurichten,
andere wissen nur, dass er existiert und einige sind sich der Methode
nicht bewußt, ihn zu erschließen oder haben nicht einmal das Bewußtsein
seiner Existenz.
Mit der Zeit wird es kommen durch stete spirituelle Übungen.
06. September 2007
Obwohl Gott herabgestiegen ist in menschlicher Form, um der Menschheit zu helfen, ist es wirklich tragisch, dass das Volk nicht danach strebt, Nutzen von ihm zu ziehen.
Sie haben nicht den guten Sinn, den Idealen des Avatars zu folgen.
Der Einzelne kann sich nicht zurücklehnen
und erwarten,
dass der Avatar ihm oder ihr Frieden und Freude verleiht.
Ein Avatar kommt, um zu warnen, zu führen,
zu erwecken,
den Weg festzulegen und das Licht der Liebe über die Menschheit zu
verbreiten.
Aber der Mensch muss zuhören, lernen und
gehorchen mit Hoffnung, Glauben und Vertrauen.
05. September 2007
In dieser Welt finden wir verschiedene
Denkrichtungen, wie Atheismus, Dualismus,
Nondualismus, qualifizierten (bedingten?; d.Ü. unbekannt) Nondualismus etc.
Der göttliche Name von Keshava (eine Bezeichnung für
Lord Krishna)
ist der wichtigste von allen.
Das Wesentliche (die Essenz) aller Philosophien ist in ihm enthalten.
Er besteht aus drei Silben, nämlich Ka + esha + va, die jede für sich genommen die göttliche Trinität von Brahma, Eshwara und Vishnu repräsentieren.
Folglich symbolisiert Keshava die Prinzipien der Schöpfung
(Brahma),
des Lebenserhalts (Vishnu) und der Zerstörung (Eshwara).
Der Mensch kann sein wahres Selbst begreifen,
wenn er sich auf den Göttlichen Namen Keshava besinnt und seine Bedeutung
versteht.
04. September 2007
Wenn die eigenen inneren Reaktionen und
Aufregungen geläutert sind,
nimmt alles, was man durch die
Sinne, den Geist und den Verstand erfährt,
einen göttlichen Glanz an und enthüllt seinen göttlichen Kern.
Wenn das Herz des Menschen voller Liebe ist, kann er in der Welt sein und doch unberührt sein von ihr.
Alles Tun wird dann dem Allmächtigen
dienen,
um seiner Gnade willen und durch seinen Willen.
03. September 2007
Gott hat vier Eigenschaften und nur dann, wenn du sie entwickelst, ist er für dich zu verstehen.
Es sind: Prema (Liebe), Soundarya (Schönheit), Madhurya (Lieblichkeit, Freundlichkeit) und Shobha (Pracht, Glanz, Herrlichkeit).
Das Kultivieren von Liebe ist genug, um dir die anderen drei hinzuzufügen.
Wenn du in die Liebe für das Göttliche
vertieft bist, das aller Schöpfung innewohnt,
nimmst du Schönheit überall wahr und du erfährst den Gipfel der
Freundlichkeit,
dein Geist verliert seine getrennte Persönlichkeit und
verschmilzt mit dem
universellen Geist in all seiner Pracht, seinem Glanz und seiner
Herrlichkeit.
02. September 2007
Träume sind unwirklich; sie sind
täuschend.
Denn so lange, wie wir träumen, scheint die Erfahrung wirklich und gültig
zu sein.
Oft erfahren wir in diesen Träumen solch extreme Angst, Schmerz oder
Aufregung,
so dass wir erwachen und der Traum löst sich auf.
Also der Traum selbst führte zum Erwachen.
Genauso erwecken aus diesem
Wachtraum - der Welt der Illusionen, in der jede Erfahrung für wahr und gültig
gehalten wird - , die Lehren der Veden den Menschen zum höheren Bewußtsein.
01. September 2007