31. Dezember 2011 –
Alle unterschiedlichen Gemeinden in allen Ländern sollten vereinigt sein. Die Menschheit sollte wie EINE einzige Familie werden. Dann würde die Welt zu einem Paradies werden. Wenn zugelassen wird, daß Meinungsverschiedenheiten wachsen, dann werden die Nationen untereinander zerbröckeln. Diejenigen, die Meinungsverschiedenheiten unter Menschen unterstützen, zerstören die Liebe und das Mitgefühl in den Herzen der Menschen. Sie zerbrechen die Menscheit in Fragmente und es gibt keine größere Sünde, als dies zu tun.
Was die Menschheit heute benötigt, ist die erlösende und vereinende Macht der Liebe – Liebe, die sich ständig ausdehnt und immer und immer mehr die Menschen umarmt. Indem engstirnige Meinungen aufgegeben werden, sei es bezogen auf Religion, Nation oder Herkunft, durch die Erweiterung der eigenen Sichtweise und der Gewohnheit sich in guter Gesellschaft zu bewegen, könnt ihr eure Leben aufwerten, es bedeutungsvoll und zufriedenstellend machen. Nehmt gute Gedanken auf und entwickelt eine weitherzige Einstellung gegenüber allen, indem ihr euch die weisen Worte der Ältesten zu Herzen nehmt und sie praktiziert. Vergeudet weder Leben noch Geld. Ich wünsche euch alles Glück.

31 December 2011 - All the diverse communities across nations should be united. Mankind should become one family. The world will then become a paradise. If differences are allowed to grow, nations will disintegrate. Those promoting differences between people are destroying the love and compassion in human hearts. They are breaking up mankind into fragments. There is no greater sin than this. What the world needs today is the redeeming and unifying force of love---love which continually expands and embraces more and more people. By giving up narrow ideas regarding one's religion, nation or caste, by developing a broad outlook and cultivating the company of the good, you can elevate your life and make it meaningful and satisfying. Imbibe good thoughts and develop a large-hearted attitude towards all, taking to heart and practicing the wise words of elders. Do not waste both life and money. I wish you all happiness.

 

30. Dezember 2011 –
Ihr zieht Vorteile aus der Welt und eurer Umgebung und deshalb habt ihr einige eurer Handlungen an sie zurückzugeben. Diese Welt ist in Wirklichkeit ein riesengroßes Arbeitsfeld. Jedes menschliche Wesen ist ein Mitglied in dieser weltlichen Organisation. Jedes Mitglied hat eine Aufgabe in der Organisation bekommen, die im Einklang mit ihrer Struktur ist und muß seine Erfüllung darin finden, diese Arbeit auszuführen – als ob Gott eine Opfergabe dargebracht wird. Es gibt kein einziges Teilchen im Universum, das sich nicht an dieser großen Aufgabe beteiligt. Pflanzen und Insekten, Steine und Baumstümpfe, Wind und Regen, Heiß und Kalt – wenn nicht alle im Rahmen dieses großen Planes zusammenarbeiten würden, könnte die Welt nicht fortbestehen. Die Sonne und der Mond führen ihre gewohnte Arbeit aus. Wind und Feuer müssen ihre Arbeit ohne Einwendungen ausführen. Nur wenn jeder seine Arbeit ohne sie in Zweifel zu ziehen und mit Sorgfalt ausführt, kann das Rad sich schnell und sanft bewegen.

30 December 2011 - You derive benefit from the world and the community, and so some activity on your part is their due. This world, really speaking, is a huge workshop; every human being is a limb in this organisation. The limb is allotted a task in accordance with its structure, and it must find its fulfillment in doing that work; and it has to be done as an offering to God. There is no single thing in the universe that does not engage itself in this great task. Plant and insect, stone and stump, wind and rain, heat and cold, if each of these does not work as per plan, the world cannot subsist. The sun and the moon carry on their routine tasks; wind and fire have to perform their duties without demur. It is only when each performs their task without fail, and with care, that the wheel will move quickly and smoothly.

 

29. Dezember 2011 –

Jeder Mensch ist auf der Suche und strebt danach, mit sich und der Gemeinschaft um sich herum in Frieden zu leben. Die Menschen haben versucht diesen Frieden durch Anhäufung von Reichtum zu erhalten, der ihnen Macht über andere gibt und die Befähigung, über Bequemlichkeit und Annehmlichkeiten Befehle auszuüben. Einige haben nach Machtpositionen und Einfluß gesucht, damit sie die Geschehnisse so formen können, daß sie mit ihren Zielen und Neigungen übereinstimmen. Bedauerlicherweise sind diese Wege mit Angst gepflastert und der Frieden der dadurch gesichert wird ist ebenfalls dafür verantwortlich, daß er schnell und manchmal auch gewalttätig wieder vernichtet wird. Wahrer Frieden (shanti) kann nur durch Liebe verwirklicht werden! Er ist die Frucht des Lebensbaumes. Diese Frucht mit ihrer süßen Wesenheit ist von einer bitteren Schale umgeben. Die bittere Schale symbolisiert die sechs bösen Leidenschaften, die das liebende Herz des Menschen umhüllen: Begierde, Wut, Habsucht, Bindung, Stolz und Hass. Diejenigen, die das Äußere (die Welt) durch harte Arbeit und ständige Disziplin entfernen, erreichen das Süße im Inneren der Frucht – den lang ersehnten (göttlichen) Frieden! Dieser Frieden ist ohne Ende, unveränderlich und überwältigend!

29 December 2011 - Everyone seeks and strives to be at peace with himself and with the community around. People have tried to get this peace by accumulating wealth, which gives power over others and the ability to command conveniences and comforts. Some have sought positions of authority and influence, so they can shape events suited to one’s aims and fancies. Unfortunately, these paths are beset with fear, and the peace that is secured thereby is liable to quick and sometimes violent extinction. Real Peace (Shaanthi) can be achieved only through Love! It is the fruit of the tree of life. This fruit with the sweet essence is encased in a bitter skin. The bitter skin is symbolic of the six evil passions that encase the loving heart of man: lust, anger, greed, attachment, pride and hate. Those who remove the exterior through hard and consistent discipline attain the sweetness inside - the much desired peace; this peace is everlasting, unchanging and overwhelming.


28. Dezember 2011 –
Gebt alle inneren Bindungen auf und beschäftigt euch mit euren Handlungen, als ob jede von ihnen eine Opfergabe wäre (yajna), die Gott geweiht ist.Die Schriften wurden uns von Gott geschenkt, Handlungen (karma) wurden uns aus den Schriften übermittelt und aus den Handlungen wurde Anbetung, die in Regen resultierte. Aus Regen entstand Nahrung und aus der Nahrung erwuchsen Lebewesen. Das ist der Kreislauf, der akzeptiert und gewürdigt werden muß. Krishna verkündete:“ Bedenke dieses, O Arjuna! Für mich besteht keine Notwendigkeit, mich auf Handlungen einzulassen (karma); nein, nirgendwo in den drei Welten; ich unterliege keinerlei Zwängen. Dennoch bin ich immer in Handlungen verwickelt. Habe immer festen Glauben in das Selbst (atma) und dann übergebe alle deine Handlungen Mir – ohne den Wunsch, dafür die Früchte zu ernten, keinen Egoismus und ohne einen Gedanken an Besitztum oder Stolz.“ Wenn das Rad der Schöpfung sich sanft bewegen soll, muß jeder von uns ständig in Handlungen (karma) verwickelt sein. Niemand kann dieser Verpflichtung entgehen, egal wer es ist.

28 December 2011 - Give up all attachment and engage in acts, as if each one is a sacrifice (Yajna), dedicated to the Lord. The Scriptures emanated from God; actions (Karmas) emanated from the Scriptures; from Actions originated worship (Yajna), resulting in rain; from rain grew food; and from food came all living beings. This is the cycle that has to be accepted and honoured. Krishna declares: "Consider this, O Arjuna, I have no need to do any Karma; no, not anywhere in the three worlds. I am under no compulsion. Still I am ever engaged in Karma. Have steady faith in the Atma (Spirit) ; then dedicate all acts of yours to Me - with no desire for the fruit thereof, no egoism and no sense of possession or pride". If the wheel of Creation is to move smooth, each one has to continuously engage in Karma. None can escape this obligation, whoever it is.


26. Dezember 2011 –
Solange sich sein Geist von der sichtbaren Welt angezogen fühlt, kann kein Mensch einen völligen Erfolg für sich in Anspruch nehmen. Deshalb sagt Krishna in der Bhagavad Githa: „ Ihr müßt die Herrschaft über die Sinne erreichen. Danach braucht ihr keine Angst mehr haben, denn sie wurden wie Schlangen, deren Giftzähne entfernt wurden. Der Mensch hat, um die Sinne zu beherrschen, drei Mittel: Den Geist, den Intellekt und die Sinne. Wenn diese drei in Einklang miteinander zusammenarbeiten, geschieht entweder ein „Eintauchen in den Kraftfluß“ oder ‚Befreiung’.“ Krishna erwartete, daß Arjuna verwundert ist wenn es geschieht, daß ‚welches mit welchem’ zusammenarbeitet. So gab Krishna selbst die Antwort: „ Wenn der Geist mit den Sinnen zusammenarbeitet, dann trittst du ein in den Kraftfluß, der Samsara genannt wird (das weltliche Leben). Wenn der Geist sich dem Intellekt unterwirft, dann erreichst du das Wissen über das Göttliche. Ein Weg führt zum weltlichen Verlangen, der andere zu Gott. Der Intellekt muß bestimmen und der Geist muß diese Bestimmung ausführen. Das ist das richtige Verfahren.“

26 December 2011 - So long as the objective world continues to attract the mind, one cannot claim complete success. Hence Krishna in the Geeta says: “You must establish mastery over the senses; then you need have no fear, for they become serpents with fangs removed. Man has three chief instruments: the mind, the intellect, and the senses. It is when these three work in unison and cooperate with one another that either 'immersal in the flux' or 'liberation' happens.” Krishna anticipated that Arjuna will be puzzled to know what will happen "when which operates with which”. So He himself provided the answer. He said: "When the mind cooperates with the senses, you enter into the flux called Samsara (worldly life); when it subordinates itself to the intellect, you attain the knowledge of the Divine. One path leads to worldly desires, the other to Divinity. The intellect must resolve; the mind must carry out the resolution so made. That is the correct procedure."

 

25. Dezember 2011 –
Wenn ihr den Pfad der Spiritualität ernsthaft beschreitet, wird der Drang, in anderen Personen Fehler zu finden, oder eure eigene Vortrefflichkeit öffentlich bekannt zu machen, verschwinden. Wenn ihr euch danach sehnt Gott zu erreichen, dann müßt ihr die Richtlinien befolgen und den vorgeschriebenen Weg beschreiten. Jeder Schritt wird euch dann näher zu Gott bringen. Wenn ihr ein Dorf erreichen wollt, müßt ihr euch aufmachen, um es zu erreichen. Das Dorf wird sich nicht aufmachen, um euch zu erreichen! Ähnlich ist es, wenn ihr Gott erreichen möchtet – erhebt euch und bewegt euch so, wie Er es euch angeraten hat! Nur dadurch allein könnt ihr das Leben lohnenswert machen. Jesus lehrte einfache, praktische Lehren, die dem Wohle der Menschheit und dem spirituellen Fortschritt dienten. Er ermahnte die Menschen durch Anleitung und gab Beispiele, wie die Tugend der Nächstenliebe, des Mitgefühls, der Nachsicht, der Liebe und des Glaubens weiter zu entwickeln waren. Wenn ihr ernsthafte Aspiranten seid, dann feiert seinen Geburtstag im Geiste der Hingabe. Dadurch vertieft ihr euren Glauben, der in eurem Herzen ist und erweist seinen Lehren durch intensive Ausübung Ehre.

25 December 2011 - When you enter sincerely into the path of spiritual practice, the urge to find faults in others or to publicise one's own excellence will disappear. When you yearn to reach God, you have to observe the guidelines and walk along the stipulated path; every step will bring you nearer. When you need to reach a village, you have to rise and move towards it; it will not rise and come towards you! Similarly, when you need to reach God, rise and move, as He has directed you to! By this means alone, can you make life worthwhile. Jesus taught simple practical lessons in spiritual advancement for the good of mankind; Jesus exhorted people by precept and example to cultivate the virtues of charity, compassion, forbearance, love and faith. If you are a sincere aspirant, celebrate His birthday in a spirit of dedication, deepening the faith in your hearts an d revering His doctrines through more intense practice.
- Divine Discourse, Dec 24, 1972.

 

24. Dezember 2011 –
Jesus opferte sein Leben für die Neuentstehung und das Wohlergehen der Menschheit. Er rief öffentlich die Wahrheit aus: Ein und derselbe heilige Geist (spirit) wohnt in allen Wesen. Er sagte:“ Alles Leben ist Eins, mein lieber Sohn. Behandel jedes Lebewesen auf gleiche Weise.“ Ihr müßt den Körper als den Tempel des heiligen Geistes ansehen und euch bewusst sein, dass das Göttliche stets in euch wohnt. Der menschliche Körper ist ein Gewand für den heiligen Geist. Nur wenn ihr diese Wahrheit erkennt, könnt ihr anfangen das Göttliche zu verwirklichen. Denkt daran, wo ihr auch hingeht, dass der ewige, heilige Geist immer bei euch bleibt (er verläßt euch nie). Die Menschen mögen sich in ihrer Form und durch ihren Namen, ihre Hautfarbe und ihre Nationalität und ihren historischen Hintergrund unterscheiden, aber Gott kennt diese Unterschiede nicht. Deshalb solltet ihr in keiner Religion nach Fehlern suchen, sie nicht angreifen oder verspotten. Ihr solltet euch zu der Religion bekennen, die euch zusagt. Aber ihr solltet nicht anderer Menschen Religion herabsetzen, weil das eine Herabsetzung von Hingabe ist. Wir müssen das Göttliche, das in allen Wesen wohnt, immer respektieren.

24 December 2011 - Jesus sacrificed his life for the regeneration and welfare of mankind. He also proclaimed the truth: One Spirit resides in all beings. He said, “All lives are one, my dear son. Be alike to everyone." You must regard the body as the temple of the Spirit; bear in mind that Divinity is ever within you. Human body is a vesture for the Spirit. Only when you realise this truth can you begin to experience the Divine. Remember, wherever you may go, the Eternal Spirit remains with you. People may be different in form and name, in colour and nationality, and from varied historical circumstances. But God has no such differences. Hence you should not cavil at any religion or attack it or deride it. You may profess whatever faith you like. But you should not disparage another's beliefs. It is a travesty of devotion. We must always respect the divine that is in every being.

 

23. Dezember 2011 –
Das Göttliche ist nicht getrennt von euch. Ihr selbst seid Göttlich. Diese Überzeugung muß in euch wachsen. Am Anfangt seht ihr euch nur als Mensch, dann allmählich erkennt ihr eure potentielle Göttlichkeit. Dann endlich erkennt ihr eure eigene, innewohnende Göttlichkeit. Fangt jetzt an euch auf diese Reise zu begeben, damit ihr die Einheit mit Gott erreicht. Die Zeit wartet auf niemanden. Steckt eure ganze Konzentration in all euren Bemühungen, Gott zu verwirklichen. Das erste Erfordernis ist die Vernichtung des Egos; ohne diese Erfordernis zu erfüllen, ist es nicht möglich die Glückseligkeit des Göttlichen zu erfahren. Pompöse Anbetung, Reichtum, Macht und gesellschaftlicher Status werden euch nicht auf eurer spirituellen Suche helfen. All dieses kann euch keinen Frieden schenken oder euch von Ängsten befreien, die den Menschen fortwährend heimsuchen. Nur der Mensch der Glauben besitzt ist völlig frei von Angst. Deshalb entwickelt Glauben an Gott und lebt ein Leben, das von Gott gelenkt wird. Derjenige, der sich seiner Fehler bewusst ist, kann sich gesegnet fühlen. Gleichermaßen gesegnet sind die, die das Gute in anderen sehen.

23 December 2011 - The Divine is not separate from you. You are the Divine. This conviction must grow in you. In the beginning you regard yourself as a mere human being. Then gradually you realize your potential divinity. Finally you realize your own inner Divinity. Embark on this journey to attain union with the Divine from now. Time waits for no one. Concentrate all your efforts to realize God. The primary requisite is the elimination of the ego; without this, the bliss of Divinity cannot be experienced. Ostentatious worship, wealth, power and position will not help you in the spiritual quest. They cannot confer peace or remove the fear that haunts man all the time. Only the man of faith is completely free from fear. Hence develop faith in God and lead a God-directed life. The one who is conscious of one’s faults is blessed. Equally blessed are those who see the good in others.

 

22. Dezember 2011 –
Es gibt zwei Arten von Liebe; die eine bindet euch an Gott und die andere bindet euch an die Welt. Der Geist trägt die Verantwortung für beiden Arten von Liebe. Diese Situation ist vergleichbar mit einem Schloß – dreht ihr den Schlüssel nach rechts, dann öffnet sich das Schloss, dreht ihr den Schlüssel nach links, schließt es sich. Das Herz ist der Schlüssel zu dem Schloss des Geistes. Dreht ihr den Schlüssel so, daß er auf die Welt gerichtet ist, dann findet ihr Bindungen, oder Knechtschaft. Ihr müßt zusehen, daß Verlangen und Haß sich nicht in euren Geist einnisten. Hegt keine Feindseligkeit gegen jemanden und bleibt der Gesellschaft böswilliger Menschen fern. Durch gute Gesellschaft werden eure schlechten Eigenschaften immer weniger, genauso wie verunreinigtes Wasser wieder sauber wird, wenn es sich mit dem Meer verbindet. Durch das Aufgeben eurer schlechten Eigenschaften könnt ihr euch erheben. Hingabe bedeutet, alles Verlangen aufzugeben und alle Handlungen und Gedanken Gott zu Füßen zu legen.

22 December 2011 - There are two forms of Love. One binds you to God and the other binds you to the world. The mind is responsible for either of these states. It is like a lock. If you turn the key to the right, the lock opens; If you turn it to the left, it gets locked. The heart is the key to the lock of the mind. If you turn the key towards the world, you have attachment (bondage). You must see that desire and hatred do not get lodged in the mind. Bear no ill-will towards anyone. Avoid the company of those who are evil-minded. Through good company, your bad qualities get diluted, like sewage water that enters the sea. You can thereby raise yourself. Devotion means giving up all other desires and dedicating all actions and thoughts to God.

 

21. Dezember 2011 –
Verkörperungen der Liebe! Nichts auf dieser Welt ist wertvoller als Zeit; vergeudet nicht eine einzige Minute von ihr. Die Menschen neigen heutzutage dazu ihre Zeit durch selbstsüchtiges Streben zu verschwenden, anstatt daß sie diese Zeit dem selbstlosen Dienst widmen. Sie sind begierig darauf Hilfe zu erhalten, doch haben nicht den Wunsch, anderen behilflich zu sein. Es gibt zwei Arten von Menschen – die Unmoralischen und die Erhabenen. Die Unmoralischen sind die, die versuchen von anderen etwas zu bekommen und nicht nur vergessen diese Pflichthandlung zu vergelten, sondern auch noch versuchen denen, die ihnen geholfen haben, weh zu tun. Die Erhabenen sind diejenigen, deren natürliche Charakterzüge sie veranlassen anderen zur Hilfe zu eilen. Wenn sie ihr Wort geben, dann versuchen sie auch es ehrenhaft einzuhalten, egal mit welchen Schwierigkeiten oder Hindernissen sie zu kämpfen haben. Hegt und pflegt das Gefühl der Liebe durch gute Handlungen und Opferbereitschaft, vernichtet böse Eigenschaften und lebt ein verdienstvolles Leben.

21 December 2011 - Embodiments of Love! There is nothing more precious in the world than Time; do not waste even a single minute of it. People today tend to waste their time in selfish pursuits instead of devoting it to selfless service. They are eager to receive help from others, but have no desire to be helpful. There are two types of human beings - the degraded and the sublime. The degraded are those who seek or receive things from others and not only forget to repay the obligation, but even try to harm those who have helped them. The sublime are those whose natural trait is to go to the aid of others. If they give a word they will try to honour it, whatever be the difficulties and obstacles. Through good deeds and sacrifice, foster the feeling of love, get rid of evil traits and lead a worthy life.

 

20. Dezember 2011 –
Ihr müßt zuerst euer Verlangen bekämpfen und besiegen. Dazu ist es weder notwendig einen Krieg zu führen, noch angenehme Worte zu benutzen, um das Verlangen zu überreden zu verschwinden. Das Verlangen wird nicht aus Angst vor dem einen oder aus Leidenschaft für das andere verschwinden. Verlangen ist ohne Vorurteile; es gehört zur Kategorie des ‚Sichtbaren’. Mit der Überzeugung ‚ich bin der Sehende, nicht das zu Sehende’, müßt ihr euch von Bindungen lösen und euer Verlangen bekämpfen. Ihr müßt auch darauf achten, wie der Geist (mind) veranlagt ist und betrachten, wie er von Außen her auf euch einwirkt, wie er arbeitet. Ihr solltet euch nicht auf ihn einlassen. Das ist die Bedeutung dieser Übung (Verlangen bekämpfen und es besiegen). Die Fähigkeiten des Geistes sind wie ein starker elektrischer Kraftfluß und dieser muß von einer gewissen Distanz aus beobachtet werden - er wird nicht berührt oder es wird mit ihm Kontakt aufgenommen. Berührt Elektrizität und ihr werdet zu Asche. Das macht auch der Geist – Kontakt und Bindung gibt ihm die Gelegenheit, euch zu ruinieren. Je weiter ihr euch von ihm entfernt, je besser für euch. Durch geschickte Methoden müßt ihr zu eurem eigenen Wohlergehen nur das Beste für euch nutzen.

20 December 2011 - You must first conquer desire. For this, neither waging a war nor the use of pleasing words to persuade desire to disappear is necessary. It will not vanish for fear of one or for favour of the other. Desires are objective; they belong to the category of the ‘seen’. With the conviction "I am the see-er, not the seen", you must release yourself from attachment and conquer desire. You must watch the working of the mind, from outside it; you should not get involved in it. That is the meaning of this discipline. The faculty of the mind is like a strong current of electricity. It has to be watched from a distance and not contacted or touched. Touch it and you are reduced to ashes. So too, contact and attachment give the mind a chance to ruin you. The farther you are from it, the better. By skillful methods, you have to make the best use of it for your own welfare.

 

19. Dezember 2011 –
Als Arjuna betete, daß Krishna ihm die wahren Eigenschaften eines Sthithaprajna verraten solle, erkläre Krishna ihm, daß ein Sthithaprajna frei von allem Verlangen ist und in dem Wissen und dem Bewußtsein des Göttlichen (atman) allein fest verankert ist. Dieser Zustand kann durch zwei Vorgänge erreicht werden: zuerst negativ und dann positiv. Der negative Vorgang ist, alle aufsteigenden Verlangen die im Geiste entstehen, aufzugeben und der positive Vorgang ist, dem Geist (mind) eine immerwährende Freude einzupflanzen. Der negative Vorgang beinhaltet, alle Samen von Unrecht und Boshaftigkeit aus dem Geist (mind) zu entfernen, während der positive Vorgang beinhaltet die Ernte, welche die Bindung an Gott ist, zu Wachstum und Reife zu bringen. Die Vergnügungen, die die Sinne in der sichtbaren Welt erlangen, sind nichts weiter als Unkraut, die Ernte ist die Bindung an Gott. Der Geist ist ein Bündel von Wünschen und werden diese Wünsche nicht vernichtet indem ihre Wurzeln zerstört werden, besteht keine Hoffnung, den Geist zu besiegen. Wenn der Geist sich aufgelöst hat, ist der Mensch ein Sthithaprajna.

19 December 2011 - When Arjuna prayed that Krishna must tell him the true characteristics of a Sthithaprajna, the Lord explained that a Stithaprajna is free from all desire and is stable in the knowledge and awareness of the Divine (Atman) alone. This state can be attained by two processes: first negative and then positive. The former is to give up all the promptings of desire in the mind and the latter is to implant therein ever-present joy. In the negative process, remove all the seedlings of wrong and evil from the mind; and in the positive process, grow and reap the crop of attachment to God. The pleasures the senses draw from the objective world are weeds; the crop is attachment to God. The mind is a bundle of wishes, and unless these wishes are removed by destroying their roots, there is no hope of vanquishing the mind. When the mind vanishes, the Stithaprajna is made.

 

18. Dezember 2011 –
Vertieft euch immer in edle Gedanken, entwickelt eine feste Bindung an den allgegenwärtigen Gott und ihr werdet in Liebe und Wohlstand wachsen. Gott ist weder gütig noch bösartig. Er schenkt euch euren eigenen spirituellen Fortschritt als Gnade. Entwickelt Liebe zu Gott. Vorlieben und Abneigungen sind wahrlich das Produkt von Angewohnheiten und Übung. Die Sinne ziehen euch von Gott weg - aber gebt nicht auf; sie werden bald am Boden liegen. Ernsthaftes Sehnen allein, geboren aus standhaftem Unterscheidungsvermögen, kann euch helfen. Das Göttliche ersehnt die Sahne der Tugend, die in einem Topf in eurem Herzen aufbewahrt wird. Diese Sahne ist das Selbst (atma), das nach kraftvollem Buttern gesichert wird. Legt eurem geliebten Herrn den Duft eurer Tugenden zu Füßen, den Mut eures Herzens und die Weisheit eurer Erfahrungen. Das ist es, was Gott wirklich von euch möchte. Ich segne euch, auf daß ihr in diesen Dingen von Tag zu Tag wachst.

18 December 2011 - Dwell always on noble thoughts. Develop attachment towards the Universal Lord and you will grow in love and splendour. The Lord is neither benignant nor malignant. He reflects to you, your own spiritual progress as Grace. Cultivate love towards Him. Likes and dislikes are truly the products of habit and training. The senses drag you away from Him, but do not yield; they will lie low soon. Sincere yearning born of steady discrimination alone can help you. The Divine wants the cream of virtue that is kept in the pot of your heart. This cream is the Soul (Atma), which is secured after vigorous churning. Offer to your Beloved Lord the fragrance of your virtues, the courage of your heart and the wisdom of your experience. That is what the Lord really wants. I bless you that you may grow in these from day to day.

 

17. Dezember 2011 –
Viele Interpreten der Bhagavad Githa haben das Aufgeben der Früchte unserer Handlungen so gedeutet, daß es keinen Anspruch auf sie gibt und keine Befugnis besteht, diese Früchte zu verlangen. Darin liegt ein Missverständnis. Wenn jemand das Recht hat sich in Handlungen zu verwickeln, hat er auch das Recht die Früchte für seine Handlungen zu ernten; niemand kann dieses Recht zurückweisen oder verweigern. Aber der Handelnde kann es, aus seinem eigenen freien Willen und einem festen Entschluß heraus ablehnen, von den Ergebnissen seiner Handlungen berührt oder beeinflußt zu werden, egal, ob diese Auswirkungen vielversprechend oder ungünstig sind. Krishna sagte in der Githa: „Lehne die Frucht ab ( maa phaleshu)“. Das bedeutet, daß die Handlung eine Frucht hervorbringt, doch der Handelnde sollte seine Handlungen ausführen, ohne auf die Früchte zu hoffen. Wenn es Krishna’s Absicht war zu sagen, daß der Handelnde kein Recht auf die Früchte seiner Handlungen hat, dann hätte Er gesagt: „ Es ist nutzlos zu hoffen, dass man fruchtlos handeln könnte (na phaleshu, wobei ‚na’ ‚Nein’ bedeutet). In Karma verwickelt zu werden, genau wissend, daß dies Folgen nach sich zieht, doch nicht gebunden an die Auswirkung zu sein oder kein Interesse an den Folgen zu haben - das ist ein Zeichen von Reinheit.

17 December 2011 - Many commentators of the Geeta have interpreted that the giving up of the fruits of one’s actions is advised because one has no right or authority to desire the fruits. This is a great blunder. When one has the right to engage in action, one also has the right over the fruits of that action; no one can deny or refuse this. But the doer can, out of one’s own free will and determination, refuse to be affected by the result, whether favourable or unfavourable. The Lord has said in the Geeta, 'refuse the fruit' (maa phaleshu), which means, the deed does yields results, but the doer should not do it with the results in view. If Krishna's intention was to say that the doer has no right over the fruits of action, He would have said, 'It is fruitless' or 'na phaleshu,' (na, meaning no). To engage oneself in karma, knowing well that the result will follow, and yet being unattached to it or being unconcerned with it, is the sign of purity.

 

16. Dezember 2011 –
Sich dauerhaft in der spirituellen Übung zu üben den Körper zu ignorieren bedeutet, sich von den Versuchungen der Sinne abzuwenden - mit anderen Worten; die sechs inneren Feinde Verlangen, Wut, Habsucht, Bindung, Stolz und Bosheit zu überwinden. Wut macht aus einem Menschen ein betrunkenes Tier. Die anderen Impulse sind gleichermaßen bösartig. Sucht nur nach guten Handlungen, die Gottes Gnade gewinnen. Nehmt nur einfache, reine, vegetarische (saathvik) Nahrung zu euch, die nicht den Gleichmut stört, den ihr aus euren spirituellen Handlungen gewonnen habt. Brecht nicht den ausgeglichenen Verlauf eurer spirituellen Übungen ab. Erinnert euch daran, wie der großartige Heilige Ramadas niemals seine Gedanken an Gott aufgab (naamasmarana), obwohl er viel Leid im Gefängnis erleiden mußte. Wenn ihr euch in euer Körperbewusstsein (deha tathwa) versenkt, dann beginnt ihr zu verfallen. Ihr könnt wirklich gesund und glücklich sein, wenn ihr im universellen und lebenswichtigen Wesen des Selbst versunken seid – Atma Tathwa.

16 December 2011 - Persisting in the spiritual discipline of ignoring the body means turning away from the temptations of the senses, that is, overcoming the six inner enemies – desire, anger, greed, attachment, pride and malice. Anger turns a person into a drunken brute. The other impulses are equally vicious. Seek only salutary action that will win His grace. Eat only Saathvik (simple, pure, vegetarian) food that does not disturb the equanimity you earn from your spiritual activities. Do not break the even tenor of your spiritual practices. Remind yourself, how the great saint Ramadas never gave up his Naamasmarana (Contemplation of the Lord) in spite of the travails of living in jail. If you immerse yourself in Deha Tathwa, body consciousness, you start declining. But you can be really healthy and happy only when you are immersed in the universal and essential nature of the Self - Aatma Tathwa.

 

15. Dezember 2011 –
Wenn ihr ein Auge auf die Früchte eurer Handlungen habt, dann seid ihr ebenfalls dafür verantwortlich, daß euch Angst und Sorge, Willenskraft und Ruhelosigkeit beeinflussen. Ihr mögt fragen: „ Wenn ich die Früchte für meine Handlungen aufgeben muß, wie kann ich dann das Leben meistern?“ Laßt mich euch eine Frage stellen! Warum diese Herzensschwäche, diese Nervosität? Der, der euch versichert: 'Yogakshemam vahamyaham', der euch versichert, daß er für eure Bedürfnisse sorgt – die weltlichen und spirituellen Bedürfnisse - wird auch sicherlich dafür sorgen, daß ihr euer Leben meistern könnt. Er wird euch alles Notwendige geben und euch dafür die Mittel zur Verfügung stellen. Der Suchende (karmayogi), der das Geheimnis von Handlung gelüftet hat, verbunden mit Opferbereitschaft (phala thyaga), sollte Gleichmut (sama buddhi) haben und das mehr als Sanga buddhi, dem Geist, der an die Welt gebunden ist. Sanga buddhi verleitet zu denken: „Diese Handlung ist meine; das Resultat dieser Handlung ist durch meine eigene Anstrengung zustande gekommen. Ich bin die Person, der die Früchte gehören.“ Solche Gedanken binden den Handelnden. Krishna erklärte in der Bhagavad Geetha:“Samathwam yogamuchyathe”. Das bedeutet, daß das Endresultat aller spirituellen Übungen das Erreichen von Gleichmut ist. Man sollte über Sanga buddhi herauswachsen und darauf hinarbeiten, Gleichmut zu erreichen.

15 December 2011 - If you have an eye on the fruits of your actions, you are liable to be affected by worry, anxiety and restlessness. You may ask: “If the fruits have to be given up, how can one manage to live?” Let Me ask you - Why this weakness of heart, this nervousness? He who has assured, 'Yogakshemam vahamyaham' (I will take care of all your needs - worldly and spiritual) will certainly look after that. He will give the wherewithal and the means. The seeker (Karmayogi) who has learnt the secret of action (Karma) combined with sacrifice (Phala thyaga) should have Sama buddhi (equanimity), more than Sanga buddhi (mind attached to the world). Sanga buddhi leads one to think: “This action is mine; its results are due to my endeavours. I am the person entitled to it". Such thoughts bind the doer. Krishna in the Geeta declares, “Samathwam yogamuchyathe” (The end result of all spiritual practices is the attainment of equanimity). One should rise above this Sanga buddhi and try to attain Samathwam.

 

13. Dezember 2011 –
Die Menschen führen Handlungen aus, weil es sie nach den Früchten ihrer Handlungen verlangt. Wenn eine Handlung nicht die gewünschten Resultate erzielt, hören die Menschen auf, diese Handlung auszuführen. Profit, Gewinn, Belohnung, Resultat – dieses allein sucht der Mensch. Aber diese Regel gilt nicht für diejenigen, welche die Bhagavad Githa in ihren Händen halten, um den Nektar der Botschaft Gottes zu trinken. Nicht alle Mesnchen sehnen sich nach diesem Nektar; doch wenn ihr es tut, dann ist es offensichtlich, daß ihr nach ewiger Freude und Befreiung strebt. Dann müßt ihr den Preis dafür zahlen, der für das Aufgeben des Verlangens nach den Früchten eurer Handlungen zu entrichten ist und all eure Handlungen zu Füßen des Göttlichen niederlegen. Laßt ab von Sünde, Ungerechtigkeit und dem Bösen. Kränkt nicht die Älteren, entfernt euch nicht von den Tugenden und verletzt nicht den Selbstrespekt der Guten. Widmet euch dem Anlaß, Frieden (shanti) und Überfluß (soukhya) in der Welt zu etablieren. Auch wenn ihr euch darum sehr bemühen müßt, erkennt, daß die Gerechtigkeit letztendlich siegen wird.

13 December 2011 - People perform acts prompted by the desire for the fruits thereof; if an act does not yield desired results, they will not do the act thenceforth. Profit, gain, reward, result - man seeks these alone. But this rule does not apply to those who take the Geetha in their hands to drink the nectar of the Lord's message. Not all do yearn for the nectar; and if you do, it is evident that you aspire for eternal joy and liberation. Then you must pay the price of giving up the desire for the fruits of your actions, and dedicate everything at the feet of the Divine. Desist from sin, injustice and vice. Do not insult elders, do not desert  virtuous and wound the self-respect of the good. Dedicate yourself to the cause of establishing Santhi and Soukhya (peace and plenty) in the world, and even if you must struggle, realize that justice is bound to win.

 

12. Dezember 2011 –
Das Feld eures Herzens muß von Büschen und Dornen befreit werden. Es muß umgepflügt und durchfurcht werden, bewässert und befeuchtet bis in die Tiefe hinein. Dann muß der Samen in die Erde hinein gelegt und nicht auf der Oberfläche verteilt werden. Nachdem ihr den Samen in die Erde hinein gelegt habt, bewässert das Feld, entfernt das Unkraut, haltet entlaufenes Vieh fern, düngt die Pflanzen und dann könnt ihr eine reichliche Ernte einbringen. Spirituelle Übungen (sadhana) bedeuten all dies und schließen jeden dieser Schritte ein. Wenn eine unaufrichtige Sichtweise, unaufrichtiger Charakter, unaufrichtige Gedanken und Gefühle bestehen, wie kann auf dieser Grundlage Hingabe sprießen und erblühen? Wenn eine Lampe nicht brennt bedeutet das, daß ihr sie nicht angezündet habt! Euer spiritueller Fortschritt spiegelt sich als Gnade wider. Euer Verfall zeigt, daß euch die Gnade nicht zuteil wurde, weil der spirituelle Fortschritt fehlte. Beschäftigt euch mit Handlungen, die euren Intellekt und euren Geist in göttliche und geläuterte Kanäle lenken und gewinnt durch eure würdigen Handlungen Gottes großmütige Gnade.

12 December 2011 - The field of your heart must be cleared of bushes and thorns. It must be ploughed and furrowed, watered and dampened to depth. Then the seeds must be planted into the earth; not scattered on the surface. After planting the seeds, water the field, remove the weeds, keep away stray cattle, manure the plants, and then you can reap the bounteous crop. Spiritual discipline (Sadhana) means and includes every one of these steps. If there is crooked vision, character, thought and feelings, how can devotion even sprout or bloom? If the lamp is not burning, it means that you have not lit it! Your spiritual progress is what is reflected back to you as Grace. Your decline is reflected back as its absence. Engage yourself in action that will direct your intellect and mind along divine and sublime channels, and win His bounteous grace through worthy action.

 

 

11. Dezember 2011 –
Wenn ihr nach den Früchten eurer Handlungen (karma) verlangt, werdet ihr wieder und wieder in diese Welt hinein geboren werden und in dem Verlangen nach den Früchten gefangen sein. Gebt diese Sehnsucht auf und befreit euch vom Rad der Wiedergeburten. Vor allem ist es wichtig, konsequent euer Ziel im Auge zu behalten. Euer Ziel sollten Handlungen (karma) sein und nicht karma phala, das Verlangen nach den Früchten der Handlungen. Seid euch dessen bewusst, daß das Verlangen nach den Früchten ein Hinweis auf die Eigenschaft von leidenschaftlicher Handlung (rajoguna) ist, die darauf hinausläuft, daß ihr Schmerz erleidet. Wenn ihr euch entschließt untätig zu bleiben, ist es ein Hinweis auf die Eigenschaft von Faulheit und Untätigkeit und das führt zu Unwissenheit (thamoguna). Das ist noch schlimmer als rajoguna. Diese Unterweisung war nicht allein für Arjuna bestimmt; diese Unterweisung ist für jeden Suchenden und die ganze Menschheit bestimmt.

11 December 2011 - Desire the fruits of action (Karma) and you will be born again and again, caught up in that desire; give up that craving and you are liberated from the flux. The main point is to stick to the goal consistently. Your goal should be Karma (action), not Karma phala (the fruits of the action). Be aware that the desire for the fruits of one's actions is an indication of Rajoguna (quality of passionate action, resulting in pain). If you choose to remain inactive, it is an indication of Thamoguna (quality of sloth and inaction leading to ignorance)! That is even worse than Rajoguna. This lesson was not for Arjuna alone; this advice is intended for every seeker and the whole of mankind.

 

10. Dezember 2011 –
Euer Wert wird nicht an der Anzahl der Tempel die ihr besucht habt, oder der Anzahl und Kosten der Opfergaben die ihr dort hinterlegt habt, gemessen. Berechnet nicht die Zeit die ihr damit verbracht habt, Gottes Namen zu rezitieren und jubelt darüber; berechnet lieber die Zeit die ihr damit vergeudet habt, Gott fern zu bleiben und bereut es. Wie mutig hat Mutter Sita sich in dem Epos Ramayana gezeigt und alle Verspottung, Folter und Angriffe in Lanka ertragen? Was hat ihr diese enorme geistige Widerstandsfähigkeit gegeben? Es war die Wiederholung des Namens Gottes und nichts anderes. Denkt immer daran, daß Verlangen, Wut, Habgier und Haß niemals zusammen mit dem Göttlichen existieren können. Ein schmackhaftes Gericht wird ungenießbar, wenn ein Tropfen Kerosin hineinkommt. Ein schlechter Gedanke oder eine schlechte Handlung genügen, die spirituelle Übung, die ihr über einen Zeitraum hinaus mit großer Genauigkeit ausgeführt habt, zu verderben. Habt den göttlichen Namen immer in euren Gedanken und ihr seid allen Katastrophen mutig gewachsen.

10 December 2011 - Your worthiness is not measured by the number of temples you have visited, or the quantity and cost of the offerings you have made there. Do not calculate the length of time you have spent with the Lord’s Name and exult; calculate rather the time you have wasted away from the Lord, and repent. How did Mother Sita in the epic Ramayana brave the taunts, insults and tortures of the aggressors in Lanka? What gave her the mental stamina? It was repetition of the Name of the Lord and nothing else. Always remember that desire, anger, greed and hatred can never co-exist with Divinity. A tasty dish will become inedible, if a drop of kerosene falls on it. One bad thought or action is sufficient to spoil the spiritual discipline, built painstakingly over time. Have the Divine Name ever in your thoughts and you can brave any calamity.

 

 

09. Dezember 2011 –

Der Mensch sollte seine Handlungen in einem Geiste ausüben, welcher beständig und unerschütterlich bleibt sowohl im Erfolg oder Mißerfolg, Gut oder Böse. Es ist nicht möglich, die Bindung an die Früchte der eigenen Handlungen aufzugeben, außer der Intellekt ist gereinigt und geübt darin, Handlungen als Pflicht und Weihung anzusehen. Entwickelt diese geistige Einstellung und befreit euch von der gefühlten und mentalen Bindung an eure Handlungen (karma). Ihr mögt sagen, daß ihr eher von den Handlungen ablassen werdet, als dass ihr euch auf die schwierige Übung einlasst, auf die Früchte eurer Handlungen zu verzichten; doch das ist unmöglich! Karma ist unabwendbar. Auch nicht nur für einen winzigen Moment kann sich jemand vom Handeln befreien. Jede Tat (Karya) oder Aktivität hat einen Anfang und ein Ende, doch selbstlose Handlungen (Nishkama Karma) haben weder Anfang noch Ende. Darin besteht der Unterschied zwischen beiden Arten zu Handeln. Wenn Handlungen (karma) mit einem Auge auf ihren Gewinn ausgeführt werden, dann hat man auch den Verlust zu tragen, den Schmerz und die Konsequenz. Doch selbstlose Handlungen befreien von all diesem.

9 December 2011 - One should engage in activity with a mind steady in fortune and failure, good and bad. Unless the intellect is purified and trained, it is impossible to give up attachment to the fruits of action and continue doing things as duty or dedication. Cultivate this mindset and through it, liberate yourself from the bondage of action (Karma). You might say that you will desist from action rather than practise the difficult discipline of renouncing the fruits thereof; but that is impossible! Karma is inevitable. Not for a single moment can one free oneself from action. Every deed (Karya) or activity has a beginning and an end, but Nishkama Karma (desireless action) has no such. That is the difference between the two. When action (Karma) is done with an eye on the gains therefrom, one has to suffer the loss, the pain, and even the punishment. But Nishkama Karma frees you from all these.

 

08. Dezember 2011 –
Bleibt immer in erhabene Gedanken vertieft. Wenn Luft einen Fußball füllt, nimmt sie die Form eines Balles an. Wenn sie einen Ballon füllt, nimmt sie die Form eines Ballons an, oval oder kugelförmig. So macht es auch der Geist. Er nimmt die Form der Objekte an, zu denen er eine Bindung hat. Wenn er an kleine Dinge gebunden ist, wird er klein. Ist er an edle und wunderbare Dinge gebunden, wird er edel und wunderbar. Die Kamera macht ein Bild von dem Motiv, auf das ihre Linse gerichtet ist. So arbeitet auch der Geist. Unterscheidet, bevor ihr Bindungen entwickelt. Wenn bei euch eine Bindung an Ehefrau und Kinder besteht, Ländereien und Gebäude, Bankkonten und ihren Kontostand, dann werdet ihr Leid erfahren, wenn diese Dinge sich verschlechtern und an Wert verlieren. Entwickelt eine aufrichtige und beständige Bindung an Gott und ihr werdet sehen, daß eure Liebe und euer Ruhm wächst. Hingabe ist nicht eine Sache von Gebetsketten und Bärten, noch von Anbetung, die durch Blumen, Kampfer oder Glockengeläut an Bedeutung gewinnt. Von Gott werdet ihr nach eurer spirituellen Übung, euren Gedanken und eurer Sinneskontrolle eingestuft.

8 December 2011 - Dwell always on lofty thoughts. When air fills a football, it takes the form of a ball. When it fills a balloon, it takes the form of the balloon, oval or spherical. So too, the mind takes the form of the objects with which it is attached. If it gets fixed on small things, it becomes small. If it is fixed on noble and grand things, it becomes noble and grand. The camera takes a picture of whatever it is pointed at, so is the case with the mind. Discriminate before you develop attachment. If your attachment is towards spouse and children, lands and buildings, bank accounts and balances, you will experience grief when they decline. Develop sincere and steady attachment towards the Divine and you will grow in love and splendour. Devotion is not a matter of beads and beards, nor is worship signified by flowers, camphor or bell-ringing. You are judged by your spiritual discipline, thoughts and sense-control.

 

07. Dezember 2011 –
Ein wahrer Held ist eine ausgeglichene Person, die sich durch nichts erschüttern läßt, auch nicht durch die Höhen und Tiefen, welche durch die tosendenden Wellen auf dem See des Lebens hervorgerufen werden. Eine solche Person verliert niemals ihre Selbstsicherheit, sondern sie wird ein Teil ihres Wesens! Derjenige, der seinen Zeitplan für spirituelle Übungen einhält, egal welche Dinge von Interesse oder Störungen ihn abhalten könnten, ist eine weise Person und wird auch Dheera genannt. Dhee bedeutet buddhi (Intellekt) und das ist die wahre Natur eines Menschen. Es sind nicht die Kleidung oder ein Schnurrbart, die einen Helden ausmachen. Wahre Menschlichkeit erblüht mit der Verneinung von Dualität - von Freude und Leid und eure Handlungen sollten darauf hinzielen, diese Zwei(heit) zu bezwingen. Euer Sieg sollte der über die inneren Feinde und nicht über die äußeren sein. Dann wird der Gewinn den ihr erhaltet Unsterblichkeit sein! Weltliche Dinge können diesen Zustand der Glückseligkeit nicht schenken. Wenn ihr euch wahrhaftig und beständig über Glück und Leid erhebt, dann ist die erreichte Glückseligkeit absolut, unabhängig und reichlich.

7 December 2011 - A true hero is the steady person who is not agitated in the least, by ups and downs caused by roaring waves on the sea of life. Such a person never loses poise; it becomes part of one's nature! The one who keeps to his schedule of spiritual discipline whatever be the attractions or distractions, is a wise person, also referred to as Dheera. Dhee means Buddhi (intellect), and this the true quality of man. It is not the attire or the moustache that marks out the 'hero'. True humanness blossoms with the rejection of the duality of joy and sorrow, and all your exploit should be to conquer the two. Your victory should be over internal foes, rather than external ones. Then the gain you acquire is immortality! Things of the world cannot confer that state of bliss. When you truly and steadily rise above joy and grief, the bliss you attain is absolute, independent and full.

 

06. Dezember 2011 –
Glück läßt uns vergessen, daß wir eine Verpflichtung gegenüber uns selbst als menschliche Wesen haben. Es zieht den Menschen in den Egoismus hinein und verleitet uns dazu, Sünden zu begehen. Glück zieht einen Schleier über die Erfahrungen, welche stark machen. Es verbraucht auch den Vorrat an Verdiensten und erweckt niedrige Begierden. Auf der anderen Seite macht Kummer wachsam. Leid fordert zum Denken auf und führt dazu, sich selbst zu verbessern. Es schenkt auch neue und wertvolle Erfahrungen und unterstreicht den Wert des Glücks. Erkennt, daß Leid und Glück untrennbar sind und dass ihr nicht nur eines davon wählen könnt. Behandelt Probleme und Mühen als eure Freunde, zumindest seht sie nicht als eure Feinde an! Die beste Haltung ist, Glück und Leid als Geschenke Gottes anzusehen. Das ist der leichteste Weg zur eigenen Befreiung.

6 December 2011 - Happiness makes one forget one's obligations to oneself as a human being. It drags one into egoism leading to committing of sins. Happiness draws a veil over experiences that make one tough. It also spends out one’s stock of merit and arouses baser passions. On the other hand, grief renders man alert and watchful. Misery makes one think and leads to self-improvement. It also endows one with new and valuable experiences, and highlights the value of happiness. Realize that happiness and misery are inseparable and you cannot choose only one. Treat troubles and travails as your friends; at least, do not see them as your enemies! It is best to regard both happiness and misery as gifts of God. That is the easiest path for one's own liberation.

05. Dezember 2011 –
Trennt euch von euren Sinnen. Nur dann wird euer inneres Selbst (atma) zu leuchten beginnen. Der Geist muß von seinen aktuellen Freunden zurückgezogen werden und muß seinem Meister, dem Intellekt, gegenüber loyal gemacht werden. Schlicht ausgedrückt; die Spreu muß vom Weizen getrennt werden und das geschieht durch viveka, Unterscheidungsvermögen. Wenn ihr eine Lampe anzündet und sie in einem Raum stehen lasst in dem alle fünf Fenster offen sind, dann wird der Wind die Flamme löschen. Um die Flamme brennen zu lassen, müssen die Fenster geschlossen sein. Die Sinne sind die Fenster; die Flamme ist der Geist (mind), der sich auf das einzige Ziel, Gott zu verwirklichen, konzentriert. Was wissen die nach Außen gerichteten Sinne von dieser Süße? Die Frösche, die um die Lotusblume herumhüpfen, sind sich nicht des Nektars bewusst, der in der Blüte ist. Nur der Intellekt kann euch die Glückseligkeit enthüllen. Richtet eure Wünsche auf Dinge die dauerhaft und nährend sind, anstatt auf Dinge die blenden und der Korrosion unterliegen.

5 December 2011 - Detach yourself from the senses. Only then the Spirit (Atma) will shine. The mind must be withdrawn from its present friends, the senses, and made loyal to its master, the intellect. Simply put, the grain must be separated from the chaff, through the exercise of viveka (discrimination). When you light a lamp and keep it in a room with all its five windows open, the wind will blow the flame out. To keep the lamp burning straight the windows must be closed. The senses are the windows; the flame is the mind concentrating on the single purpose of God-realisation. What do the outward-bound senses know of that sweetness? The frogs that hop around the lotus flower are unaware of the nectar contained in the flower. Only the intellect can reveal that bliss to you. Fix your desire on things that last and nourish, rather than on things that are flashy yet corroding.

 

04. Dezember 2011 –
Normalerweise suchen die Menschen nur nach Glück und Freude. Unter keinen Umständen wünschen sie sich Kummer und Sorgen! Sie behandeln Glück und Freude als ihre nächsten Bekannten und Kummer und Sorgen als ihre Erzfeinde. Das ist ein großer Fehler. Wenn ihr glücklich seid, dann ist die Gefahr von Kummer groß; die Angst dieses Glück wieder zu verlieren wird euch heimsuchen. Kummer fordert zu Nachforschung, Unterscheidung und Selbstüberprüfung auf und auch zu Angst vor schlimmeren Dingen, die geschehen könnten. Er erweckt euch aus Faulheit und Arroganz. Seht der Dualität des Lebens mit innerer Stärke (thithiksha) ins Auge, doch achtet darauf - innere Stärke ist anders als Geduld (sahana). Geduld bedeutet, sich mit etwas abzufinden, es zu tolerieren, es zu tragen, weil ihr keine andere Wahl habt. Innere Stärke bedeutet die Belastbarkeit zu haben, es zu überwinden, es dennoch zu mißachten – das ist die spirituelle Übung. Sich mit innerem Gleichmut und Frieden im Herzen mit der Dualität der äußeren Welt abzufinden ist der Weg, der euch zur inneren Befreiung führt. Ertragt alles mit analytischer Unterscheidung – diese Art von Geduld wird euch gute Resultate bringen.

Generally, people seek only happiness and joy; under no circumstance do they desire misery and grief! They treat happiness and joy as their closest well-wishers, and misery and grief as their sworn enemies. This is a great mistake. When you are happy, the risk of grief is great; fear of losing the happiness will haunt you. Misery prompts inquiry, discrimination, self-examination and fear of worse things that might happen. It awakens you from sloth and conceit. Face the dualities of life with thithiksha (fortitude). But be aware, thithiksha is different from patience (Sahana). Patience is putting up with something; tolerating or bearing with it because you have no other choice. Fortitude is having the capacity to overcome it, but yet, disregarding it - that is the spiritual discipline. Putting up with the external world of duality with inner equanimity and peace is the path that will lead you to liberation. Bear all, with analytical discrimination - this type of patience will yield good results.
- Geeta Vahini, Ch 4.

 

03. Dezember 2011 –
Das Körperbewußtsein aufzugeben muß euer ständiges Bemühen sein (deeksha). Diese Bemühung muß sich in der täglichen Ausübung von Disziplin (nishtha) und dem Trainieren der Sinne und Emotionen (sikshana) ausdrücken. Wasser oder Feuer als solche können keinen Zug zum fahren bringen. Sie müssen beide als Team zusammenarbeiten, um ein Drittes zu erzeugen; Dampf, der den Zug fahren läßt. Schätzt eure tägliche Disziplin als wichtiger ein, als sogar Nahrung es ist. Dieser Körper (deha) ist nichts weiter als ein Mittel dafür, das Allem innewohnende (dehi) zu erkennen. Versorgt euren Geist ebenso mit Ausdauer und Glauben, wie ihr euren Körper versorgt. Ihr werdet die Einheit mit dem euch Innewohnenden erreichen, aber nur, wenn eure geistige Aufruhr gezügelt ist und Gleichmut erlangt wird. Welcher Weg auch eingeschlagen wird – Hingabe, Weisheit oder selbstlose Handlungen - er muß euch zur Gelassenheit führen. Um die Flut von der fortlaufenden Verkettung von Geburt und Tod sicher zu überqueren, müßt ihr eine feste Brücke aus unnachgiebiger Übung (nishtha), bauen.

3 December 2011 - To give up body consciousness must be your deeksha (steady pursuit). This must express itself in actual practice as discipline (nishtha) and training of senses and emotions (sikshana). Water or fire as such cannot move a train. They must both co-operate to produce a third thing - steam, which moves the train forward. Treat discipline as more important than even food. This body (deha) is but an instrument to realize the Indweller (Dehi). With determination and faith feed your spirit as scrupulously as you feed the body. You will attain union with the Indweller only when your mental agitations are curbed and equanimity is achieved. Whatever be the path - devotion, wisdom or selfless action, it must lead you to achieve equanimity. To cross safely across the flood of birth-death-continuum, you must build this sturdy safe bridge called unflinching discipline (nishtha).

 

02. Dezember 2011 –

Wenn die Sinne an dem ihnen zugewiesenen Platz bleiben, gibt es keinen Grund sich zu ängstigen. Nur wenn sie beginnen, zu den Objekten rund herum Kontakt aufzunehmen, erzeugen sie Verwirrung und lassen die Zwillinge Freude und Leid (Dualität) als Produkt ihrer Kontaktaufnahme erscheinen. Wenn ihr jemanden hört der euch verleumdet, dann erlebt ihr Wut und Trauer. Doch diese Gefühle werden euch nicht befallen, wenn die Worte der Verleumdung nicht eure Ohren erreichen. Die Anziehungskraft der Sinne zu den Objekten ist der Grund für Kummer und seinen Zwilling, die Freude. Solange wie die Welt besteht, kann der Kontakt der Sinne mit ihr nicht vermieden werden. Ähnlich ist es, wenn die Zeit gekommen ist die Bürden vorheriger Geburten zu tragen, kann man den Komplex der Freude und des Leides Thithiksha nicht vermeiden. Aber welchen Sinn hat es zu warten bis sich die Wellen beruhigen und dann erst in das Wasser zu gehen um zu baden? Der Weise lernt den Trick, dem ankommenden Wasser der Welle und dem Sog wenn sie sich zurückzieht, auszuweichen. Tragt die Rüstung von innerer Stärke (thithiksha) und trotzt den Schlägen von gutem und bösem Schicksal. Thithiksha bedeutet Gleichmut im Angesichte des Gegensatzes; sozusagen mutig der Dualität entgegentreten.

2 December 2011 - If the senses keep to their places there is no reason to fear. It is only when they start to contact the objects around, the twin distractions of joy and grief are produced. When you hear someone defaming you, you experience anger and grief; but there is no such agitation if the words do not fall on your ears. The attraction of the senses to the objects is the cause of grief and its twin, joy. So long as the world is there, sense-object contact cannot be avoided; similarly till the time one has the burden of previous births, one cannot escape the joy-grief complex. But of what use is it to wait till the waves are silenced, before you wade into the sea for a shower? The wise one learns the trick of avoiding the blows of the onrushing waters and the drag of the receding waves. Wear the armour of fortitude (thithiksha), and weather the blows of good and bad fortune. Thithiksha means equanimity in the face of opposites, that is, putting up boldly with duality.

 

01. Dezember 2011 –
In seinen Kindertagen zerbrach Krishna Tontöpfe, in denen Butter von den Kuhhirtinnen von Gokular aufbewahrt wurde. Die tiefere Bedeutung dieser Handlung war, daß Krishna den aus Material gebauten Rahmen zerbrach und dadurch die Gopikas (Kuhhirtinnen) von ihren vergänglichen Bindungen befreite. Er selbst eignete sich ohne Erlaubnis das an, was ihm immer schon gehörte – die Butter des Glaubens und des Vertrauens. Die Butter ist das Ergebnis des Butterns des Geistes (mind), also der spirituellen Übung von Selbstreinigung. Das Gefühl ‚Ich bin der Körper’, (deha-thathwa) muß gehen und sich in den Glauben ‘Ich bin die Verkörperung’ (dehi-thathwa) verwandeln. Füllt in eine Flasche ein kleine Menge Seewasser und es wird nach wenigen Tagen einen unschönen Geruch annehmen. Solange das Wasser im Meer bleibt, wird es keine Veränderung zeigen. Seid in dem Meer der Göttlichkeit als ein Teil des Meeres. Trennt euch nicht ab von ihm und werdet nicht zum Individualisten. Seht euch niemals als den Körper (deha), getrennt von dem, der in eurem Herzen wohnt (dehi). Solange ihr euch im Zustand des göttlichen Bewusstseins befindet, kann kein Schmerz, kein Kummer, kein Egoismus oder Stolz euch befallen und blind machen.

1 December 2011 - Lord Krishna, in His childhood days, broke the mud pots where butter was stored by the milkmaids of Gokul. The inner meaning is that Lord Krishna broke the material casement and liberated them from their temporary attachments. He then appropriated to Himself what always belonged to Him - the butter of faith. This butter is the result of the churning of the mind, the spiritual discipline of self-purification. The deha-thathwa (the feeling, “I am the body”), must go and transform into dehi-thathwa (the belief, “I am embodied”). Take a small quantity of sea water and keep it separate in a bottle; it will develop a foul smell in a few days. As long as the water remains in the sea, nothing will happen to it. Be in the sea (of Divinity), as a part of it. Do not separate and individualize yourself. Never isolate yourself as the body (deha), separate from the Indweller (Dehi). So long as you are in the Divine Consciousness, no pain, grief, egoism or pride can tarnish you.

 

30. November 2011 –
Es existiert nur der Wahrnehmende von beidem wirklich; der Wahrnehmende im Traum und im Wachzustand – das ‘Ich’. Kenne das ‚Ich’ und wisse, daß das ‚Ich’ dasselbe ist wie ‚Er’ (Gott). Dieses Wissen kann man nur durch intensive, spirituelle Übungen erlangen, die nicht durch Zorn, Neid und Habgier verdorben sind. Zorn, Neid und Habgier sind Laster, die aus dem Ego hervorsprießen. Ihr müßt sie deshalb sorgfältig beobachten und kontrollieren. Wenn ihr zornig werdet, dann verhaltet ihr euch wie jemand, der vom Bösen befallen wurde. Euer Gesicht wird häßlich und sieht zum fürchten aus. So rot wie das Licht einer roten Birne, die blinkt wenn Gefahr im Anzug ist, so rot werden eure Augen und euer Gesicht, euch dabei als Warnung dienend. Achtet auf dieses Signal und geht leise davon, an einen ruhigen Ort. Gebt bösen Worten keinen freien Zugang. Wenn ihr erst einmal Weisheit gewonnen habt, wird das Ego auf natürliche Weise verschwinden. Entwickelt Weisheit und unterscheidet, indem ihr über die kurzlebige Art aller äußerlichen Dinge wisst. Dann wird das Ego in eurem Herzen eines natürlichen Todes sterben und ihr werdet Erlösung erreichen.

30 November 2011 - What exists is only the perceiver of both the dream and the waking state - the "I”. Know that “I”; and know that “I” is the same as ”He” (God). You can know this only by intense spiritual discipline that is not marred by anger, envy and greed - the vices that sprout from ego. You have to carefully watch and control these vices. When you get angry, you act as if you are possessed by an evil spirit; your face becomes ugly and frightful. Like the red bulb winking when danger is approaching, your eyes and face become red and act as a warning to you. Heed that signal and quietly get away to a lonely spot. Do not give free vent to wicked words. Once you grow in wisdom, ego will naturally fall away. So develop wisdom and discriminate by knowing the ephemeral nature of all objective things. Then ego will die a natural death from the field of your heart and you will attain salvation.

 

29. November 2011 –
Die Bindung an den Körper erzeugt Kummer verschiedenster Art und die unmittelbaren Vorläufer davon erzeugen Zuneigung und auch Hass. Dieses ist der Erfolg des Intellekts, der manche Dinge in Erwägung zieht und sie als förderlich betrachtet, andere hingegen nicht. All das ist eine Täuschung. Obwohl das Wissen darüber besteht, bindet ihr euch manchmal an Objekte, die ihr als günstig erachtet und hasst dann alle anderen. Von der göttlichen Sicht aus gesehen gibt es beides nicht. Der Unterschied ist bedeutungslos. Es gibt überhaupt nichts voneinander getrenntes. Also; wie kann es da Gut und Böse geben? Zwei zu sehen, wo nur Eins besteht, ist Verblendung (maya). Die grundlegende Unwissenheit ist der Glaube daran, daß ihr der Körper seid und das allein ist der Grund für allen Kummer. Übt euch darin, im göttlichem Bewusstsein zu leben, anstatt im Körperbewusstsein – seid ohne Kummer und lebt in vollkommener Freude.

29 November 2011 - Attachment to the body produces grief of all kinds and sorts, and its immediate precursors - affection and hatred as well. These two are the results of the intellect considering some things and conditions as beneficial, and others as not; this is a delusion. Despite the knowledge of this fact, at times, you get attached to objects that you consider favourable and start hating the others. From the highest point of view, there is neither; the distinction is just meaningless. There is no two at all; then how can there be good and bad? To see two where there is only one is ignorance (Maya). The fundamental ignorance is the belief that you are the body, and this is the cause for all grief. Practise living in divine consciousness instead of body consciousness, and be free from grief and live in joy.
- Geetha Vahini, Ch 3.

28. November 2011 –
Handelt, ohne euch nach dem Resultat eurer Handlungen zu sehnen. Beklagt euch nicht darüber, daß ihr keine öffentliche Anerkennung für die Spende, die ihr irgendeinem Trust gegeben habt, bekommt. Die Früchte eurer Handlungen, egal ob gute oder schlechte Handlungen, müssen von euch und euch alleine völlig abgearbeitet werden. Der beste Weg um euch von den Folgen eurer Handlungen zu befreien ist der, sie so auszuüben, daß sie nur um der Sache willen ausgeführt werden, dann werdet ihr weder mit Sünde noch mit Verdienst belastet werden. Wenn ihr nach Gewinn verlangt, dann solltet ihr bereit sein, auch Verlust anzunehmen. Wenn ihr einen Brunnen an einer Stelle baut, an der sich vier Straßen treffen, ihr den Verdienst erwartet den Durst der Menschen und der Tiere zu stillen, dann könnt ihr nicht vor dem Nachteil, der euch angerechnet wird, davon rennen, wenn jemand in den Brunnen fällt und ertrinkt. Das Geheimnis um ein glückliches Leben zu führen ist: Gebt das Verlangen nach den Früchten eurer Handlungen auf (Karma-phala-thyaga).

28 November 2011 - Perform action without hankering after the results. Do not complain that you did not get public recognition for the donations you gave to some Trust. Fruits of action, whether good or bad, have to be wholly consumed by you and you alone. The best means of liberating yourself from the consequences of your actions, is to perform them only for the sake of action. You will then be burdened neither with sin nor merit. If you crave for profit, you should be prepared to accept loss as well. If you construct a well where four roads meet, expecting to acquire the merit for quenching the thirst of men and cattle, you cannot run away from the demerit you will be credited with, when someone falls into it and drowns. The secret to a happy life is to give up the desire for the fruit of action (Karma-phala-thyaga).

27. November 2011 –
Während man im Gefühl der Hingabe Fortschritte macht, indem man von der Stufe: ‘Ich gehöre Dir’ (Thavaivaaham), auf die Stufe wechselt ‚Du gehörst mir’ (Mamaiva-thwam) um dann die Stufe ‚Du und Ich sind Eins’ (Thwame-vaaham) zu erreichen, hat der Devotee stufenweise die Hingabe erreicht, die ihn untrennbar mit Gott verbindet (Avibhaktha-bhakthi). Auf dieser Stufe kann sich der Devotee nicht mehr zurückhalten und übergibt Gott alles. Das schließt seinen Weg zur Hingabe ab. Die Stufe ‚Du bist Ich’ basiert auf der Erkenntnis, daß alles Gott ist, nichts ist weniger als Er. So lange das Körperbewusstsein besteht, ist der Devotee der Dienende und Gott ist der Meister. So lange wie ein Mensch sich von anderen Menschen getrennt fühlt, besteht Körperbewusstsein. Hat sich ein Mensch so weit entwickelt und erkannt, daß er auch jenseits der Grenzen seines Körpers existiert, jenseits von ‚Ich’ und ‚Mein’, dann gibt es keinen Unterschied mehr – der Gottliebende und Gott sind ein und dasselbe. In der Ramayana erreicht Hanumantha diesen Zustand durch seine Hingabe.

27 November 2011 - As one advances in surrender from the stage, “Ï am Thine”) (Thavaivaaham, to that of, “You are mine” (Mamaiva-thwam) and then to “You and I are One” (Thwame-vaaham), the devotee has progressively acquired the devotion that makes one inseparable from the Lord, called Avibhaktha-bhakthi. In this stage, the devotee can no more withhold oneself and hence offers all to the Lord - that completes one’s surrender. This state of “Thou art I”, is based on the realisation that everything is the Lord Himself, nothing less. So long as body consciousness persists, the devotee is the servant and Lord, the Master. And as long as an individual feels separateness from other individuals, there is body consciousness. When one progresses beyond the limits of the body, beyond that of ‘I’ and ‘Mine’, then there is no more distinction; the devotee and Bhagavan are one and the same. In the Ramayana, Hanumantha achieved this third stage through his devotion.  

 

26. November 2011 –
Krishna nahm die Täuschung, der Arjuna unterlag, nicht augenblicklich von ihm. Er hätte es zweifelsohne getan. Doch Er entschied, daß Arjuna durch die Stufen von Hören, Besinnung und Konzentration gehen sollte, damit er selbst die Wahrheit erfahren konnte. Warum die Sonne dafür verantwortlich machen, daß sie euer Zimmer nicht erhellt? Öffnet die Türen und Fenster und die Sonne, die nur auf der Treppenstufe für einen Moment darauf gewartet hat, wird den Raum mit Licht durchfluten. Ihr müsst eure Intelligenz benutzen, um die Gnade Gottes zu verdienen. Das ist der Grund, warum ihr euch als Mensch bemühen müßt. Um eurer Intelligenz zu helfen sie zu einem höheren Zweck zu lenken und dem Weg der sinnlichen Versuchungen zu widerstehen, bestehe Ich darauf, daß ihr nach guter Gesellschaft sucht und in ihr bleibt - der Gemeinschaft der Heiligen. Wenn jemand in der Gesellschaft spiritueller Helden ist, besteht eine größere Chance in dem Kampf gegen das Böse Erfolg zu haben.

26 November 2011 - Lord Krishna did not remove the delusion of Arjuna in a trice by His resolve; He could have doubtlessly done that. But He chose to make Arjuna go through the steps of hearing, reflection and concentration, so that he could experience the truth himself. Why blame the Sun for not illumining your room? Open the doors and windows, and the Sun, that has been waiting at the doorstep for just that moment, will flood the room with light. You must use your intelligence to deserve the grace of God. That is the purpose of human effort. To help you direct your intelligence to a higher purpose and to resist the path of sensual temptations, I insist that you seek and remain in good company, the association of the holy. There is greater chance of success in one’s fight against evil, when one is in the midst of spiritual heroes.

 

25. November 2011 -
Es gibt drei Arten der Hingabe (saranagathi:
Die erste ist Thavai-vaaham - der Devotee bestätigt: 'Ich gehöre Dir'.
Die zweite Art ist Mamai -vathwam -das ist die Bestätigung des Devotees: ' Du gehörst mir' - und die letzte ist 'Thwame-vaaham' und bedeutet: 'Du und Ich sind Eins'.
Eine jede Stufe führt zur anderen, nächst höheren und die letzte ist die endgültige Stufe. Auf der ersten Stufe Thav-eva-aham ist Gott völlig frei und der Devotee ist völlig gebunden. So wie die Katze und ihr Junges - die Katze bewegt ihr Junges nach ihrem Willen und das Kätzchen miaut und akzeptiert alles, was mit ihm geschieht. Diese Einstellung ist sehr sanft und ist von jedem leicht erreichbar. Auf der zweiten Stufe Mama-eva-thwam, bindet der Devotee Gott an sein Herz und Gott bleibt bereitwillig an den Devotee gebunden. Ein Devotee kann Gott mit Liebe (prema) an sich binden, die unermesslich ist und das menschliche Ego überwältigt. Wenn jemand diese Hingabe (bhakti) besitzt, wird die Gnade Gottes jedes einzelne Bedürfnis des Devotees erfüllen.

25 November 2011 - There are three types of Surrender (Saranagathi). The first one ïs Thavai-vaaham, where the devotee affirms “I am Yours” , the second is Mamai-vathwam, where one asserts “You are mine” and the last is, Thwame-vaaham which means “You and I are one.” Each is a step that leads to the other and the last is the ultimate state. In the first stage, Thav-eva-aham, the Lord is completely free and the devotee is fully bound. Just like the cat and the kitten - the cat shifts the new born kitten about, as it wills; the kitten just mews and accepts whatever happens. This attitude is very gentle and is within easy reach of everyone. In the second, Mama-eva-thwam, the devotee binds the Lord in his heart and the Lord willingly remains bound. A devotee can tie up the Lord with Prema (love) that overwhelms and overpowers one’s own egoism. When one has this type of devotion (Bhakthi), the grace of the Lord fulfills every single need of the devotee.

 

24. November 2011 –
Frieden ist eine seelische Verfassung, die in großem Maße im Inneren des Menschen zu finden ist, denn er strömt aus dem Herzen. Es gibt Reaktion, Widerhall und Betrachtung für alles in der Welt. Nur wenn ihr Hass in euch tragt, werdet ihr ihn auch in anderen sehen. Manchmal, auch wenn euch niemand schadet versucht ihr, anderen weh zu tun. Was immer ihr anderen antut, ihr werdet mit Sicherheit das Ergebnis eurer Handlung erfahren. Was immer ihr hört, oder welche Erfahrung ihr auch macht, alles ist entsprechend der Reaktion, Betrachtung und des Widerhalls eurer eigenen Handlungen und Gefühle. Andere sind nicht für diese Erfahrungen verantwortlich.Ihr vergesst diese einfach zu verstehende Wahrheit und lamentiert: „der und der beschuldigt mich, oder fügt mir Schmerzen zu, oder verletzt mich“ und so weiter. Vielmals neigt ihr dazu zu streiten und andere zu verletzen. Von heute an und weiterhin; helft anderen und verletzt niemals jemanden. Folgt eurem Gewissen, denn das wird euch helfen, edle Eigenschaften zu manifestieren.

24 November 2011 - Peace is a state of mind that is very much within one's own self. It emanates from one's heart. There is reaction, resound, and reflection for everything in the world. Only when there is hatred in you will you see hatred in others. At times, even if no one causes harm to you, you try to hurt others. Whatever you do to others, you will definitely experience the result of that action, and whatever you hear or experience is all due to the reaction, reflection, and resound of your own actions and feelings; others are not responsible for it. You forget this simple truth and lament, "so and so is accusing me or causing pain to me or hurting me" and so on. Many a times you tend to fight and hurt others. From today onwards, always help others, never hurt anyone. Follow your conscience, it will help you to manifest noble qualities.

 

23. November 2011 –
Ihr solltet euch niemals in das Netz dieser Welt und ihrer Probleme verwickeln. Versucht so oft ihr es könnt in die reinere Luft des Geistes (spirit) zu entfliehen, indem ihr euch auf Gott konzentriert. Hass und Neid entstellen die wahre Anmut des Menschen. Zorn ist das Öl für alle möglichen Sünden. Diejenigen, die nach Erfolg auf dem spirituellen Weg streben müssen deshalb entschlossen sein, ihren Zorn zu kontrollieren und die Unberechenbarkeit des Geistes (mind) zu bezwingen. Sie müssen ihre mentalen Ängste und Sorgen ablegen und zusehen, dass sie in anderen nicht auch noch diese hervorrufen. Von genau diesem Moment an betet um die Gnade Gottes die euch dazu befähigt, eure Untugenden zu kontrollieren und zu bekämpfen. Vertieft euren Glauben an Gott. Vertieft eure Liebe (prema) und schließt die ganze Menschheit in diese Liebe mit ein. Mögt ihr alle Wahrheit (sathyam), Friede (shanti) und Freude (sukham) dadurch gewinnen und mögt ihr euch mit der Quelle aller Glückseligkeit (aanandam) vereinen.

23 November 2011 - You should never get entangled in the meshes of this world and its problems. Try to escape into the purer air of the spirit as often as you can, by taking the name of the Lord. Hate and envy distort man's true charm. Anger is the fuel for all varieties of sin. Those aspiring for success in the spiritual field must therefore decide to control anger, and subdue the vagaries of the mind. They must put down their mental agitations and worries, and see that they do not create worry in others also. From this very moment, pray for the Grace of God which will enable you to control and conquer your vices. Deepen your faith in God. Expand your prema (love) and take into its fold, the whole of mankind. May you all win Truth (sathyam),Peace (shanthi) and Joy (sukham) through these means. May you merge in the source of all bliss (Aanandam).

 

22. November 2011 –
Gott ist überall; wo ihr auch hinseht, dort ist Gott anwesend. Welche Person ihr auch seht, Gott ist in ihr. Gott hat keine bestimmte Form, sondern alle Formen gehören Ihm. Deshalb erklären die Veden: Sahasra Seersha Purusha Sahasraksha Sahasra Pad – das kosmische Wesen hat tausende Köpfe, Augen und Füße. Wenn ihr meditiert, erlaubt dem Geist (mind) nicht unschlüssig zu sein, sondern versucht, ihn immer ruhig ausgerichtet (auf das, worüber ihr meditiert) zu halten. Lasst keine Unstimmigkeiten untereinander aufkommen, denn Meinungs-verschiedenheiten geben Anlass zu vielen Problemen. Auch wenn jemand euch schlecht macht, streitet nicht, sondern versteht, dass ihr euch eigentlich selbst schadet. Kontrolliert eure Gedanken. Dies alles sind Eigenschaften einer wirklich gebildeten Person und man nennt das Educare*. Neben Bildung solltet ihr auch Educare besitzen, denn Educare gewährt euch Gesundheit, Glück, Frieden und Wohlstand. Euch wird Gutes widerfahren, wenn ihr euer Herz reinigt.
* Educare ist spirituelle Bildung.

22 November 2011 - Wherever you look, God is present there. Whomsoever you see, God is in him. God has no particular form; all forms are His. That is why the Vedas declare Sahasra Seersha Purusha Sahasraksha Sahasra Pad (The Cosmic Being has thousands of heads, eyes and feet). When you sit for meditation, do not allow the mind to waver; always keep it steady. Do not develop differences amongst yourselves as controversies give rise to many troubles. Even if anybody makes you angry, do not fight with them; understand that when you quarrel, you actually harm yourself. Also control your thoughts. All these are the qualities of a truly educated person. This is called Educare. Along with education, you should also have Educare, for this will grant you health, happiness, peace and prosperity. Everything will become good to you if you make your heart pure.

 

21. November 2011 –
Wenn die Wolken, die das Gesicht des Mondes verdecken durch den Wind vertrieben wurden, dann scheint der Mond klar und in einem kühlen Glanz. Wenn die Wolken von Egoismus vertrieben worden sind, dann erscheint der Geist (mind) des Menschen rein und voll in seinem natürlichen Glanz. Das ist der Zustand der Glückseligkeit, in dem Kummer und Sorge aufhören zu existieren. Wo eine Lampe ist, kann Dunkelheit nicht existieren. Die Lampe der Weisheit (jnaana), die einmal angezündet wurde, erlischt, verblasst oder flimmert nie. Glückseligkeit (ananda) und Frieden (shanti), die der Mensch von den Dingen in dieser Welt sucht, durch seine Sinne angeregt, flimmern und verblassen augenblicklich und sterben. Die weltlichen Dinge befriedigen nur einen Moment die dummen Verlangen, die durch Lust, Wut, Hass und Neid erworben werden und somit unecht und unbeständig sind. Kontrolliert euer Verlangen und bekämpft es, nur dann könnt ihr wirkliche Glückseligkeit und Friede erfahren. Glückseligkeit und Frieden flimmern und verblassen nicht und ihr könnt diese beiden Eigenschaften nicht nur erwerben, sondern ihr könnt tatsächlich Glückseligkeit und Frieden werden.

 

21 November 2011 - When the clouds that hide the face of the moon are wafted by the winds, the moon shines clear and cool; so too, when the clouds of egoism are wafted away, the mind of man will shine pure and full, with its native effulgence. This is the stage of bliss where grief ceases to exist. Where there is a lamp, darkness cannot exist. The lamp of wisdom (jnaana) once lit never dies, fades or flickers. The ananda (happiness) and the shanthi (peace) that men seek from the objects of the world, prompted by their senses flicker and soon, fade and die. They only momentarily satisfy one’s foolish cravings. They are attained through lust, anger, hatred and envy, and so they are false and fickle. Control and conquer these; only then can you acquire real Ananda and Shanthi. These neither fade nor flicker. You can not only acquire these, you can in fact become these.

 

18. November 2011 –
Der Schoss der Mutter ist die Schule für alle, er ist der erste Tempel in eurem Leben. Es gibt keinen Gott, der höher gehalten wird als die Mutter. Diese Wahrheit über seine Mutter zu erkennen ist die Pflicht eines jeden Menschen. Euer Vater ist der Schatz und die Mutter euer Gott, doch anstatt daß die Menschen diesen wertvollen Besitz schätzen, bemühen sie sich, um auf verschiedene Art und Weise Reichtümer und gesellschaftliche Stellung zu erwerben. Vater und Mutter sind unzertrennbar, so wie das Wort und seine Bedeutung. Der Unterschied zwischen Mann und Frau bezieht sich nur auf den physischen Körper. Der innewohnende Geist, der in beiden wohnt, ist ein und dasselbe Göttliche. Jeder sollte seine Eltern als die Verkörperung des Göttlichen wertschätzen.

18 November 2011 - The mother's lap is the school for all; it is your first temple. There is no God higher than the mother. To recognise this truth about one's mother is the duty of every person. Your father is your treasure and mother, your god. Instead of valuing such precious wealth, people engage in all kinds of activities to acquire riches and positions. Father and mother are inseparable like the word and its meaning. The distinction between man and woman relate only to the physical body. The Indwelling Spirit in both of them is the same divine. Everyone should cherish one's parents as embodiments of the Divine.

 

17. November 2011 –
Reichtümer und materieller Wohlstand sind kurzlebig, Arbeitsplatz und Autorität sind nur vorübergehend und der Lebensatem ist eine flackernde Flamme im Wind. Jugend ist ein dreitägiges Volksfest und Vergnügungen und Vermögen sind ein Bündel von Kummer und Sorgen. Wenn ihr euch mit diesem Wissen um eure limitierte Lebensspanne dem Dienst an Gott widmet, dann seid ihr wahrlich gesegnet. Sucht schon in jungen Jahren Zuflucht bei den Füßen Gottes, denn alles ist unwahr, unbeständig und einem Luftschloss sehr ähnlich. Denkt über diese Wahrheit nach, geht auf Gott zu und verherrlicht ihn, weil das allein ewige Freude schenkt. In dem Raum, welcher Körper genannt wird, in dem Safe, der Herz genannt wird*, lebt der wertvolle Edelstein der Weisheit (jnaana). Vier gerissene Diebe - Lust, Wut, Habsucht und Neid (kaama, krodhs, lobha und asuuya) - liegen auf der Lauer, um diesen Edelstein zu rauben. Wacht auf und erkennt diese Gefahr bevor es zu spät ist. Festigt euch mit der Unterstützung des Universellen Beschützers, der Gott ist und beschützt den Edelstein, damit er unversehrt bleibt. Das macht euch reich an Liebe (prema) und gibt euch Frieden (shanti).

*Es gibt einen heiligen Raum innerhalb unseres Herzens, in welchem das Göttliche wohnt. Dieser Raum ist auch körperlich/materiell existent und die Schulmedizin weiss, wenn sie eine bestimmte Stelle im Herzen berührt, stirbt der Mensch sofort.
Es ist möglich, während der Meditation diesen inneren Herzensraum zu betreten und er sieht bei jedem Menschen anders aus – siehe auch Drunvalo Melchizedek: Aus dem Herzen leben

17 November 2011 - Riches and wealth are short-lived; office and authority are temporary; life-breath is a flickering flame in the wind. Youth is a three-day fair and pleasures and fortunes are bundles of sorrow. Knowing this, if you devote this limited term of life to the service of the Lord, then you are indeed blessed. Seek refuge at the Lord’s feet early on. Everything is untrue, impermanent and akin to castles in the air. Contemplate on this truth, approach God and glorify Him; that alone confers permanent joy. Inside the room called body, in the safe called the heart, the precious gem of wisdom (jnaana) exists. Four wily thieves - lust, anger, greed and envy (kaama, krodha, lobha and asuuya) are lying in wait to rob it. Awaken to this danger before it is too late. Reinforce yourself with the support of the Universal Guardian, the Lord, and keep the gem intact. That will make you rich in love (prema), and peace (shanthi).

 

16. November 2011 –
Zieht den Ort und die Situation in Betracht, in der die Githa überliefert wurde, denn darin liegt die Aussagekraft dieses Vortrages. Auf der einen Seite waren die Kräfte des Guten (dharma) und auf der anderen Seite die Kräfte des Bösen (adharma). Arjuna weinte vor Verzweiflung, weil er zwischen diesen beiden Seiten gefangen und nicht dazu fähig war zu entscheiden, welchen Kurs er einschlagen sollte. Das war nicht nur sein Dilemma, sondern dies ist ein universelles, menschliches Problem. Arjuna suchte nicht von Krishna den angenehmen, weltlichen Ruhm der Macht, Rang und Reichtum (preyas), sondern suchte den andauernden Ruhm der völligen Freude (sreyas). Arjuna sagte zu Krishna: “Status und Reichtum (preyas) kann durch Handlungen des Menschen (karma) gewonnen werden. Warum sollte ich von Dir verlangen, was ich durch meine eigenen Bemühungen gewinnen kann? Gewähre mir den andauernden Ruhm der völligen Freude (sreyas), denn er ist nicht die Frucht der Handlung (karma), sondern die Frucht der Gnade!” So gab Krishna die Githa all denjenigen, die wie Arjuna auf die Höhe absoluter Selbsthingabe aufsteigen möchten ((Prapaththi or Saranagathi).

16 November 2011 - Consider the place and situation in which the Geetha was delivered; therein lies the significance of this discourse. On one side were the forces of good (Dharma) and on the other, that of evil (adharma); caught between these two, and unable to decide which course to adopt, Arjuna weeps in despair. This was not just his dilemma; it is a universal human problem. Arjuna did not seek from Krishna the pleasing, worldly glory of power, status and wealth (Preyas) – he sought the lasting glory of full joy (Sreyas). Arjuna said to Krishna, "Preyas can be won by human activity or Karma. Why should I crave from You what I can win by my own endeavour? Grant me Sreyas, for it is not the fruit of action (Karma), but the fruit of grace!" Thus the lord gave the Geetha for all those who like Arjuna rise to the height of absolute self-surrender (Prapaththi or Saranagathi).

 

15. November 2011 –
Für wen wurde die (Bhagavad) Githa überliefert? Denkt nur einen Moment lang darüber nach. Milch fließt nicht ohne Grund aus dem Euter der Kuh, denn die Kühe trinken nicht ihre eigene Milch. Arjuna, das Kalb, hatte genügend Milch und Krishna (die Kuh) benötigte sie nicht! Gott selbst erklärte: Er selbst hat die heiligen Bücher der Upanishaden gemolken und die Githa für die "Sudhee-jana" übermittelt, diejenigen, die Intelligenz besitzen (su-dhee) welche durch Güte vermittelt und durch Tugend kontrolliert ist. Aber wann ist der Mensch würdig, die Lehren der Githa zu empfangen? Frohlockt nicht über eure hervorragenden Eigenschaften, sondern mit dem Wunsch diese zu entfernen, sucht nach euren eigenen Fehlern, denn dadurch werdet ihr schnell vorangekommenen, ohne von Angst und Beklemmung zurückgehalten zu werden. Wenn ihr euch in diesem Sinne weiterbewegt, eure ganze Last Gott übergebt und fest an Ihn glaubt, dann werdet ihr einen Zustand erreichen, der euch einen ruhigen Geist schenkt, der das Zeichen eines wahren Aspiranten ist. Arjuna erreichte diesen Zustand und dann übergab Krishna ihm die Lehren, welche ewiges Leben bringen.

15 November 2011 - For whom was the Geetha delivered? Just think of this for a moment. Milk is not drawn from the cow’s udder for its own sake, for cows do not drink their own milk; Arjuna, the calf, has had his fill and Krishna needs nothing! The Lord Himself clarifies: He milked the Upanishads and brought out the Geetha for the "Sudhee-jana", those who possess intelligence (Su-dhee) that is moderated by goodness and controlled by virtue. But when does one become worthy of receiving the lessons of the Geetha? Rather than exult over your excellence, search for your own faults with the desire of removing them. You will then progress fast without being dragged behind by fear or anxiety. When you move on thus, placing all your burdens on the Lord and with faith in him, you will reach a state of mental calm, which is the sign of a true aspirant. Arjuna arrived at this stage and then Krishna gave him the teaching that confers immortality.

 

14. November 2011 –
Viele Menschen in dieser Welt, sogar Gelehrte, verwenden ihre verfügbare Zeit in diesem Leben nicht mit dem Streben nach den von ihnen ausgewählten Idealen. Deshalb ist ihr irdisches Leben wie eine Reise auf einem von Sturm heimgesuchten Schiff, das beides, seinen Anker und seinen Kompass, verloren hat und in der Mitte des Ozeans gefangen ist. Sie sind hin-und hergerissen zwischen sich entgegenwirkenden Idealen und Zielen; in ihrer Unwissenheit und Angst sagen sie eines und handeln ganz anders. Meditation gibt diesen Menschen Beständigkeit in ihrer Zielsetzung, Mut und auch Weisheit, sie beruhigt den erregten Geist, macht ihn rein und erfüllt ihn mit Freude. Der Weg der Meditation vernichtet Unwissenheit und schenkt dem Menschen Einheit mit Gott.

14 November 2011 - Many in this world, even among the learned, do not spend their allotted span of life in the pursuit of the chosen ideals. Hence their earthly lives are like the voyage of a storm-tossed ship that has lost both its anchor and its compass, and is caught in mid-ocean. They are torn between opposing ideals and goals; in their ignorance and fear they say one thing and do another. Meditation will give such people fixity of purpose, courage, and also wisdom. It stills the agitated mind, makes it clear and fills it with joy. The path of meditation will destroy ignorance and grant the individual union with God.

 

13. November 2011 –
Wenn ihr es erreicht habt, das Göttliche in jedem Wesen zu erkennen, wenn jedes Mittel, das zu Wissen führt diese Erfahrung bringt, wenn ihr allein das Göttliche seht, hört, schmeckt, riecht und fühlt, werdet ihr zweifellos ein Teil des göttlichen Körpers und lebt in Ihm und mit Ihm. Dieser Weg wurde nicht nur allein für den außergewöhnlichen Menschen vorgeschrieben und vorgeschlagen. Dieser Weg kann von allen Menschen beschritten werden, denn alle fühlen den Hunger nach Gott in sich. Wenn diese Pflicht, die ihr für euren eigenen Fortschritt ausführt, aufgenommen wurde, werdet ihr neue Kraft mit dem ersten Schritt bekommen; ihr werdet eine neue, reinere Freude erfahren und euch durch ein neues, heiliges Gefühl erfrischt fühlen. Deshalb sollte jede Person ihre eigene, rechtschaffene Pflicht (dharma) weiterverfolgen und ihr Leben in Übereinstimmung mit der spirituellen Grundlage des Landes in dem sie lebt leben und auf die Stimme Gottes hören.

13 November 2011 - When one has attained the state of realising Divinity in every being, when every instrument of knowledge brings the experience of that Divinity and when It alone is seen, heard, tasted, smelt and touched, man undoubtedly becomes a part of the Body of God and lives in Him and with Him. This path is not laid down or recommended for the extraordinary among men alone. It is within the reach of all, for all have the hunger for God. When this duty to your own progress is taken up, you will get a new strength at the very first step; you will experience a new and purer joy; you will be refreshed by a new holiness. Therefore each person should pursue one's own dharma (individual duty). You should plan your life according to the spiritual foundations of your culture and listen to the voice of God.

 

12. November 2011 –
Heute habt ihr euch fest dazu entschlossen göttliche Glückseligkeit anzunehmen, indem ihr über den Ruhm und Glanz Gottes im Chor und mit Musik, ohne Unterbrechung 24 Stunden lang singt, Seinen Namen dabei wiederholend (Akhanda Bhajan). Dieses Programm wird gute Resultate hervorbringen, denn in diesem geschäftigen Zeitalter voller Angst und Beklemmung ist sich an Gottes Namen zu erinnern, Seinen Namen zu wiederholen das einzige Mittel, um Befreiung zu erlangen die für alle zugänglich ist. Bhajans zu singen ist wichtiger, als Nahrung zu sich zu nehmen (bhojan). Das Singen von Bhajans ist ein guter, zu Disziplin führender Vorgang, durch den Verlangen und Wut ferngehalten werden können. Akhanda Bhajans, die 24 Stunden lang gesungen werden, entwickeln göttliche Schwingungen und reinigen. Ich segne diejenigen, die diese Schwingungen einatmen, um gesünder und aufrichtiger in ihrem Verhalten zu werden. Seid vereint, indem ihr euch an Gottes Namen erinnert und stärkt euch gegenseitig, während ihr auf diesem Weg weitergeht – dann ist euch der Erfolg sicher.

12 November 2011 - This day you have resolved to imbibe Divine Bliss by reciting the glory of God in chorus and with music, continuously for twenty-four hours (Akhanda Bhajan). This programme will yield good results. For in this busy age of fear and anxiety, the remembrance of God and the repetition of His name is the single means of liberation that is accessible to all. Bhajan (devotional singing in a group) is more important than even bhojan (food). Bhajan is a good disciplinary process by which desire and anger can be kept away. This day-long bhajan will generate divine vibrations and purify. I bless those who breathe this vibration to be healthier and more upright in their behaviour. Be united in remembering God and encourage one another as you proceed along the path; then success is assured.

 

11. November 2011 –
Die Kraft des göttlichen Namens ist beispiellos. Die Menschen nehmen diese Kraft sehr oft nicht ernst und das ist ihr Fehler. Gottes Name ist der wahre Diamant – er bringt den Geist (mind) zu ewiger Ruhe (Wortspiel: Diamond = die mind). Diesen Diamanten müsst ihr sicher und geschützt aufbewahren. Wer den Namen Gottes wiederholt (namasmarana), egal welchen Namen, oder wo er benutzt wird, dessen Leben wird geheiligt sein und er wird frei von Sünde werden. Seid nicht zu besorgt über die Melodie und ihren Rhythmus (raga und thala). Wiederholt den göttlichen Namen von ganzem Herzen und mit festem Glauben, denn Glaube entwickelt die Liebe zu Gott. Wenn ihr den Namen Gottes singt (namasankirtan), mit absoluter Konzentration und festem Glauben wie ein Yogi, wird es euch helfen in euch eine große Veränderung herbeizuführen.

11 November 2011 - “The power of the divine name is unparalleled. People often take it lightly; that is a mistake. God's name is the real diamond - 'Die mind'. Keep it safe and secure. Whoever does namasmarana, (Repetition of God’s Name) whatever be the name they take and wherever they are, their life will be sanctified and they will be free from sin. Do not be too concerned about the tune and rhythm (raga and thala). Chant the divine name wholeheartedly and with complete faith. Faith develops love for God. Namasankirtan (singing of God's name) when done with absolute concentration and steady faith like a yogi, will help achieve great transformation. Fix your mind steadily on the divine name and attain bliss.”

 

10. November 2011 -
Macht euch keine Sorgen über die unbefriedigende Umgebung, in der ihr euch befindet. Manchmal kann der Ort an dem ihr verweilt natürlich Beeinträchtigungen haben und nicht gerade ideal für euch sein. Aber es ist hat keinen Zweck, davonzulaufen. Ihr könnt jedes Hindernis überwinden, wenn ihr euren Geist trainiert. Bleibt in eurem Umfeld und betet zu Gott, dass Er euch mit Seinen Gedanken und Seiner Sichtweise erfüllt, damit ihr in der Lage seid, die Fehler eurer Umgebung zu ignorieren. Sucht nicht nach Bequemlichkeit, denn sie muss der Meditation nicht unbedingt förderlich sein. Lernt, euch an jedem Platz wohl zu fühlen – das ist das Beste. Lebt in Freude wo ihr auch seid, denn das ist der wahre Weg. Feiert im Reich eures Geistes (mind) und betet dort den Gott an, den ihr ausgewählt habt, um euer Ziel zu erreichen und frei zu sein von allen Fehlern eures angeborenen, oder menschlichen Umfeldes! Dann wird euch kein Fleck verdrießlich vorkommen oder irgend ein Platz euch widerlich sein.

10 November 2011 - Do not worry about the unsatisfactory environment you may be in. Of course, sometimes the place you are in may have drawbacks and may not be ideal. But it is of no use trying to run away from it. You can overcome any obstacle by training your own mind. Stay in your environment and pray to the Lord that He may fill you with His thoughts and vision, enabling you to ignore the defects of your surroundings. Do not seek comfort, for it might not be conducive to meditation. Learn to be comfortable in any place; that is better. Live in joy wherever you are for that is the way. Revel in the realm of your mind, worship there the Lord you have chosen as your goal and be free of all the defects of your natural or human environment! Then no spot will be irksome to you, nor will any place seem disgusting.

 

09. November 2011 –
So wie ein Fisch nur im Wasser leben kann, so kann auch der Mensch nur gut leben, wenn er in Glückseligkeit (ananda) versunken ist. Der Mensch muss Glückseligkeit nicht nur zu Hause und in der Gemeinschaft erleben, sondern noch wichtiger ist es, wenn die Glückseligkeit auch in seinem Herzen wohnt. Tatsächlich breitet sich die Glückseligkeit die im Herzen wohnt, überall aus. Das Herz ist die Quelle von Glückseligkeit, die ständig mit Meditation, der Wiederholung des Namens Gottes und der sporadischen Verweilung bei dem Ruhm Gottes, der Gnade und der Manifestation Gottes (smarana, chethana und manana) aufgeladen werden muss. Ohne Zweifel oder Hoffnungslosigkeit zuzulassen, haltet an eurem Ziel fest und kehrt nicht um. Derjenige der sich Gott hingegeben hat ,kennt kein Misserfolg; denn der Name Gottes, wenn er mit aller Ernsthaftigkeit rezitiert wird, hilft euch alle Hindernisse zu überwinden. Wenn der Retter an eurer Seite ist, warum zweifelt ihr daran, dass ihr gerettet werdet?

9 November 2011 - Just as fish can live only when it is immersed in water, so too man is an animal that can live well only when immersed in bliss (Ananda). One must have Ananda not only at home and society but more importantly, in the heart as well. In fact the Ananda in the heart spreads joy all around. The heart is the spring of bliss which has to be charged by constant meditation, recitation and the intermittent dwelling on the glory, the grace and the manifestations of the Lord (Smarana, Chethana and Manana). Without giving way to doubt or despair, hold fast to the goal and never turn back. The one devoted to God knows no failure. The Name of the Lord, if taken sincerely will help you overcome all obstacles. When the Saviour is by your side, why doubt whether you will be saved?

 

08. November 2011 –

Seht Gott in jedem Wesen und seid euch Seiner Allgegenwart bewusst – in jedem Moment eures Daseins. Versinkt in der Glückseligkeit (ananda) dieses Bewusstseins, taucht ein in die Verbindung, die aus abgrundtiefer Hingabe zu Ihm geboren wurde und übergebt Ihm euren Wunsch und Willen zu handeln. Die Einstellung, die Handlung und auch die Frucht der Handlung – vom Anfang bis zum Ende, übergebt alles Gott; übt alle Handlungen in einem Geist anbetungsvoller Loslösung aus. Dies ist es, wonach Gott in jedem Devotee sucht. Natürlich ist eine völlige Hingabe auf diese Art nicht einfach. Aber wenn ihr auch nur den kleinsten Versuch macht, dieser Hingabe näher zu kommen, wird Gott euch den Mut schenken diesen Weg bis zum Ende zu gehen. Er wird mit euch diesen Weg gehen und euch als ein Freund und Begleiter zur Seite stehen. Er wird euch vor allem Bösen und vor allen Versuchungen beschützen, euer Lehrer und eure Stütze sein.

8 November 2011 - See the Lord in every being; be aware of Him every moment of existence and be immersed in the Ananda (bliss) of this awareness. Merged in the relationship born out of profound devotion to Him, surrender your wish and will to act; the attitude, the activity and the fruit of the action as well - offer to the Lord everything from beginning to the end. That is, perform all actions in a spirit of worshipful non-attachment. This is what the Lord seeks from each and every devotee. Of course, such complete surrender is not easy. But if you make the slightest effort towards it, the Lord Himself will confer the courage to pursue it to the end. He will walk with and help you as a friend and guide; He will guard you from evil and temptations; He will be your staff and support.

 

07. November 2011 –
Denkt daran, dass Zufriedenheit niemanden zu einen Faulenzer macht. Sie ist das Attribut eines wahren und reinen (sathwic) Charakters. Zufriedenheit wird den Geist immer dazu bringen, sich in die Richtung Gottes zu bewegen. Sie wird euch davor schützen jene Drangsal zu erleiden die man durchläuft, um unwichtige Wünsche und selbstsüchtige Bedürfnisse zu stillen. Sie wird menschliche Eigenschaften auf Bemühungen lenken, die erheben. Ein zufriedener Mensch ist wahrhaftig und deshalb auch in ständiger Verbundenheit mit dem Selbst (atma). Ein solcher Mensch kann ohne zu ermüden über eine lange Zeitspannen hinweg und ohne Ruhepause in Meditation versunken sein.

7 November 2011 - Remember that contentment will not make one an idler. It is an attribute of true pure (Sathwic) character. It will make the mind turn always towards the Lord. It will save you from the tribulations one goes through to satisfy unimportant wants and to cater to selfish needs. It will direct human talents towards efforts that elevate. The contented person will also be truthful and will therefore be in constant communion with the Atma. That is to say, such a person can be immersed in meditation for long periods without rest or feeling fatigued. Contentment is the royal road to meditation.

 

06. November 2011 –
Freude und Leid sind wie Tag und Nacht – man muss sie ertragen und sie durchleben. Sie werden sich nicht eurem Willen gemäß zeigen, noch werden sie durch euren Willen verschwinden! Beide sind dem Körper, physisch oder materiell zugeordnet; sie beeinflussen nicht die Seele. Ihr seid in dem Moment befreit, in dem ihr Freude und Leid überwunden habt. Was gibt es im Leben, das euch leiden lässt? Habt ihr gelitten, als sich euer Körper Veränderungen unterzog? Das Kind wurde zum Jungen, der Junge zum Jugendlichen, der Jugendliche zum jungen Mann, der wiederum zum alten Mann wurde. Ihr habt niemals über diese Veränderungen, die den Körper beeinflussen, geweint; warum weint ihr, wenn der Körper sich im Tod verliert? Welche Veränderungen euer Körper auch erlebt, das Selbst (atma), das Strahlen der wahren Weisheit, bleibt unsterblich. In diesem unerschütterlichen Wissen gefestigt zu sein, ist das Zeichen eines Weisen, des Jnani.

 

6 November 2011 - Joy and grief are as day and night; they have to be put up with and gone through. They will neither appear nor disappear at your will! Both are related to the physical or the material - the body, and they do not affect the soul. You are liberated the moment you transcend joy and grief. What is there to grieve in life? Did you grieve when your body underwent changes? The child disappears in the boy, the boy in the youth, the youth is lost in the middle-aged man who in turn is lost in the old man. You never weep over these changes that affect the body, why then, when the body is lost in death. Whatever changes your body may suffer, the Atma remains immortal. Being established unshakably in this knowledge is the sign of the wise, the Jnani.

 

 

05. November 2011 –
An den Toren von Befreiung (Moksha) und Selbstverwirklichung (Sakshathkara) stehen drei Wächter, die euch nach Empfehlungsschreiben fragen. Es sind Frieden/geistige Ausgeglichenheit, Freude/ Zufriedenheit und Nachforschung/Unterscheidungsvermögen (shanty, santhosha, vichara). Wenn ihr auch nur mit einem der Wächter Freundschaft geschlossen habt, werden die anderen beiden Wächter ebenfalls euren Eintritt durch das Tor unterstützen. Wenn ihr euch Frieden zu eigen macht, wird euch automatisch auch Zufriedenheit (thrupthi) gehören! Zufriedenheit ist die wahre Quelle von Freude und der wertvollste Besitz. Wenn ihr keine Zufriedenheit besitzt, werden Verlangen und Habsucht ein gefährliches Ausmaß annehmen und die Kraft des Unterscheidungsvermögens unterdrücken. Verlangen wird schnell zu Habsucht, die dann zu Geiz und Gier degeneriert. Geiz und Gier schicken euch auf eine verrückte Jagd nach der schwindenden, sinnlichen Freude, die ihr euch dadurch erhofft, indem ihr von Objekt zu Objekt eilt. Deshalb weist euren Geist (mind) an, sich in die Richtung die zu Gott führt zu bewegen, anstatt euch durch die Flut der Objekte und sinnlichen Verlangens zu zerren. Alles andere Verlangen (außer dem nach Gott) solltet ihr aufgeben und immer zufrieden sein; verweilt nur bei Seinem Namen und Seiner Form.

5 November 2011 - At the gates of liberation (moksha) and self-realisation (sakshathkara), three guards are posted to ask you for your credentials. They are: peace or mental equilibrium, Joy or contentment, and enquiry or discrimination (santhi, santhosha, and vichara). Even if one of the guards is made friends with, the others too will facilitate your entry. First in the series is peace. If you make peace yours, contentment (thrupthi) will automatically become yours! Contentment is the true source of joy and the most valuable of all possessions, in the absence of which desire and greed attain dangerous proportions, overwhelming the power of discrimination itself. Desire easily becomes greed which then degenerates into miserliness and lust. These will makes you flit from object to object in mad pursuit of the evanescent sensual joy. Hence advise your min d to flow in the direction of the Lord, instead of dragging you along the floods of objects and sensual desires. Giving up all other desires and being ever content, dwell on the Lord’s name and form alone.
-Dhyana Vahini, Ch 14: “Remove Defects in Character”.

 

 

03. November 2011 –

Meditation muss rigoros eingehalten werden. Tatsächlich bedeutet Dhyana (Meditation) “Disziplin”; Regelmäßigkeit und auch Beständigkeit sind die wesentlichen Werkzeuge dafür. Krishna versicherte: “Wenn ihr eure Gedanken auf Mich richtet, werden alle Gedanken die euch beunruhigen durch Meine Gnade ruhig.” Meditation ist ein erstklassiges Heilmittel für die Krankheit des weltlichen Daseins (bhava-roga). Doch neben der Meditation, nehmt auch die Medizin die “Zufriedenheit” heißt, ein. So wie ein Reisender, der mit schweren Schritten Kilometer für Kilometer in der brennenden Sonne läuft und sich durch ein Bad im kühlen Wasser des im Schatten liegenden Sees erfrischt fühlt, so geht es auch dem bedauernswerten Individuum, das in der brennenden Sonne von Verlangen umherirrt und nach einem Bad im See der Zufriedenheit glücklich und zufrieden ist. Meditiert regelmäßig und übt euch in Zufriedenheit, denn jeder der dies rigoros befolgt, wird sich eines schnellen Erfolges erfreuen.

3 November 2011 - Meditation must be followed rigorously. In fact Dhyana (Meditation) means “discipline” and, regularity and steadiness are the essential tools for it. Lord Krishna assured, “When you start fixing your thoughts on Me, all thoughts that agitate you will be stilled through My grace.” Meditation is a first class cure for the illness of worldly existence (Bhava-roga). But along with it, also take the medicine “contentment”. Just as a traveller who has trudged along for miles in the scorching sun feels refreshed when taking bath in the waters of a cool and shady lake, so too the unfortunate individual struggling in the scorching heat of desires, feels happy and relieved when bathing in the lake of contentment. Meditate regularly and practice contentment in your mind; anyone who follows this rigorously will achieve quick results.
-Dhyana Vahini, Ch 14:  “Remove defects in character”.

02. November 2011 –
Gebt es auf, an andere zu denken (Para chintana) und fangt an, an Gott zu denken (Paramatma chintana). Das ist wahre, spirituelle Übung (sadhana). Lasst euch nicht durch weltliche Vergnügungen davontragen, sondern schlagt den heiligen Pfad ein und heiligt eure Zeit, indem ihr den göttlichen Namen wiederholt. Es liegt kein Grund vor, einen genauen Zeitpunkt oder einen bestimmten Ort festzulegen, um den göttlichen Namen zu wiederholen (namasmarana). Ihr könnt Gottes Namen wiederholen, egal an welchem Ort ihr euch befindet oder welche Arbeit ihr gerade ausführt. Ihr müsst für Wasser, Strom usw. Steuern bezahlen, aber für die Wiederholung des Namens Gottes werden keine Steuern erhoben. Es kann euch niemand davon abhalten, diese spirituelle Übung auszuführen; sie ist sehr einfach, dennoch sehr effektiv. Die Menschen erkennen den Wert von Namasmarana jedoch nicht, weil es eine sehr leichte Übung ist. Wir denken, dass Gott nur durch strenge Enthaltung erreicht werden kann, doch dies ist ein Missverständnis. Ihr könnt den Namen Gottes wiederholen ohne euch oder anderen Probleme zu machen. Folgt dem einfachen Weg, lernt Glückseligkeit kennen und heiligt euer Leben.

2 November 2011 - Give up Para chintana (thinking about others) and cultivate Paramatma chintana (thinking about God). This is the true spiritual practice (Sadhana). Do not be carried away by worldly pleasures. Take to the sacred path and sanctify your time by chanting the Divine Name. There is no need to allocate a specific time or place for Namasmarana (repetition of the Lord’s name). You can do it wherever you are and whatever you are doing. One needs to pay tax for water, electricity, etc., but there is no tax for Namasmarana. Nobody can stop you from doing it. It is very simple, yet most effective. But people do not realise the value of Namasmarana as it is so easy to practise. We think that God can be attained only through severe austerities. This is a misconception. Without troubling yourself or causing trouble to others, you can chant the divine name. Follow this simple path, experience bliss and sanctify your life.

 

01. November 2011 –
Heute sieht sich das Land mit vielen Problemen belastet, weil die Menschen den Namen Gottes nicht oft genug wiederholen (namasmarana). Lasst in jeder Straße den Gesang des Lobpreises, der den Ruhm Gottes widerhallen lässt, erklingen. Nichts anderes kann euch die Glücksseligkeit, den Mut und die Stärke geben, die euch Namasmarana schenkt. Die Menschen mögen sagen: “Er ist doch ein hoher Beamter, warum sollte auch er Namasmarana ausüben?” Manche Menschen werden vielleicht über euch lachen, doch das sollte euch nicht bedrücken. Egal wer es ist, jung oder alt, reich oder arm, jeder muss den Namen Gottes wiederholen. Es tut nichts zur Sache wenn ihr kein musikalisches Instrument besitzt - wenn ihr aus ganzem Herzen den Ruhm Gottes besingt, mit ganzem Verstand und völliger Aufmerksamkeit und Hingabe, wo auch immer ihr seid, dann könnt ihr mit Sicherheit das Leben eines wahren menschlichen Wesens führen.

1 November 2011 - Today the country is facing a lot of problems because people are not doing enough Namasmarana (repetition of the Lord’s name). Let each and every street reverberate with the singing of divine glory. Let each and every cell of our body be filled with divine name. Nothing else can give you the bliss, courage and strength that you derive from Namasmarana. People may say, “He is a big officer. How is it that he is also doing Namasmarana?” Some people may even make fun of you, do not bother about it. No matter whoever it is, young or old, rich or poor, everybody has to do Namasmarana. You may not have any musical instruments for this. It does not matter. From the depth your heart and sing the glory of God with full mind and total dedication, wherever you are. You can then certainly lead the life of a true human being.

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