17. Mai 2012 –
Dienst am Nächsten, ganz gleich auf welche Art und Weise und wo auch immer er ausgeführt wird, ist eine unabdingbare, spirituelle Übung, eine Form geistiger Reinigung. Wenn jemand den Dienst am Nächsten nicht so sieht, dann ist der Drang danach zu dienen am abnehmen und austrocknen, oder er wird sich in Stolz und Prunk verirren. Denkt einmal kurz darüber nach – dient ihr Gott oder dient Gott euch? Wenn ihr einem hungrigen Kind Milch oder einem vor Kälte zitternden Bruder auf dem Gehsteig eine Decke anbietet, dann legt ihr nur ein Geschenk von Gott in einen Behälter des göttlichen Grundprinzips! Denkt immer daran – Gott dient! Er erlaubt euch zu behaupten, dass ihr selber der Dienende seid! Ohne Seinen Willen bewegt sich nicht ein einziger Grashalm im Wind. Erfüllt jeden Augenblick eures Lebens mit Dankbarkeit für den Gebenden und den Empfänger aller Geschenke!

17 May 2012 - Service, in all its forms, wherever undertaken, is essentially spiritual discipline; a form of mental clean-up. If one does not consider service thus, the urge to serve is bound to ebb and grow dry, or it may meander into pride and pomp. Just think for a moment - are you serving God or is God serving you? When you offer milk to a hungry child, or a blanket to a shivering brother on the pavement, you are but placing a gift of God, into the hands of another gift of God! You are reposing the gift of God in a repository of the Divine Principle! Always remember - God serves! And He allows you to claim that you have served! Without His will, not even a single blade of grass can quiver in the breeze. Fill every moment with gratitude to the Giver and the Recipient of all gifts!



16. Mai 2012 –
Lasst euch nicht von Katastrophen beunruhigen, sondern seht sie stattdessen als Taten der Gnade an. Wenn jemand durch einen Unfall seine Hand verliert, muss derjenige sich sagen, dass es Gottes Gnade war und Er zwar die Hand, aber nicht sein Leben verlor. Wenn ihr daran glaubt, dass nichts ohne Gottes Entschluss passiert, dann werdet ihr erkennen, dass alles, was euch in eurem Leben widerfährt, ihm dadurch einen zusätzlichen Wert gibt. Ihr mögt eine Kriechpflanze in eurem Garten als nutzlos betrachten, doch wenn ein Weiser vorbeikommt und euch sagt, dass diese Pflanze eine seltene Medizin gegen einen Schlangenbiss ist, dann werdet ihr diese Pflanze mit einem Zaun schützen und den Kindern nicht erlauben die Blätter der Pflanze zu pflücken, auch nicht nur zum Spaß, stimmt es? Ihr müsst durch und durch verstehen, dass Gott die Ursache ist, die Basis von allem. Mit diesem Wissen behandelt jedes Lebewesen auf eine bescheidene und ehrfurchtsvolle Art und Weise, denn das ist der Weg, der euch schnell an das Ziel bringt.

16 May 2012 - Do not be upset by calamities, instead take them as acts of Grace. If someone loses a hand in an accident, that person must believe that it was the Lord’s Grace that saved his or her life. When you believe that nothing can happen without His resolve, you will realize that everything that occurs in your life, has a value added to it. You may be neglecting a creeper in your backyard, but if a sage passes by and says that it is a rare drug that can cure one from snake bite, you will erect a fence around it and not allow children to pluck its leaves even for fun, is it not? Understand thoroughly that the Lord is the cause, the source of all. And with this knowledge, deal with everyone in a humble and reverent manner. This is the path that will lead you quickly to the goal.


15. Mai 2012 –
Eine leerer Kasten aus Metall gewinnt erst an Wert, wenn in ihm Juwelen verwahrt werden. So wird auch der Körper geehrt, wenn er das Juwel des göttlichen Bewusstsein in sich trägt und die Edelsteine, die Tugend genannt werden. Das Leben soll gelebt werden, damit die Gelegenheiten die es schenkt, die menschlichen Werte enthüllt. Ansonsten wird der Mensch eine Bürde für die Erde und zu einem Konsumenten, der nur Nahrung zu sich nimmt. Das Leben ist ein stetiger Marsch dem Ziel entgegen und kein bedeutungsloser Ausdruck von Gefangenschaft oder einem gelegentlichen Picknick. Auch wenn ihr keinen stetigen Glauben an Gott habt, oder in einen besonderen Namen oder Form dieser innewohnenden Kraft, fangt damit an die Launen des Geistes (mind), den Sog des Egos und die Reize der Sinnesanhaftung zu kontrollieren. Seid euren Mitmenschen gegenüber hilfreich, dann wird euer Gewissen euch würdigen und euch glücklich und zufrieden werden lassen, auch wenn andere euch vielleicht keinen Dank entgegenbringen.

15 May 2012 - An empty iron box gets value when it contains jewels. So too the body will be honoured when it contains the jewel of Divine consciousness and the gems called virtues. Life has to be lived through for the opportunities it provides to unfold human values. Otherwise one becomes a burden upon earth, a mere consumer of food. Life is a steady march towards the goal; it is not a meaningless term of imprisonment or a casual picnic. Even if you have no steady faith in God or in any particular Name or Form of that Immanent Power, start by controlling the vagaries of the mind, the pulls of the ego, and the attractions of sense-attachments. Be helpful to others; then your conscience itself will appreciate you and keep you happy and content, though others may not thank you.

 

14. Mai 2012 –
Denkt immer daran, dass es leicht ist das zu tun, was Spaß macht, doch es ist schwierig sich mit Dingen zu beschäftigen, die für euch nützlich und vorteilhaft sind. Nicht alles, was euch angenehm ist, ist auch ein Gewinn für euch. Erfolg wird denen zuteil, die den Weg der mit Rosen gepflastert ist, aufgeben und die mutig mit Hammerschlägen und schwingendem Schwert den Weg gehen, der voller Gefahren ist. Eigentlich ist kein Weg ein Bett voller Rosen. Das Leben ist ein Schlachtfeld, ein Dharmakshetra, auf dem Pflichten und Verlangen in Widerspruch stehen. Erstickt den feurigen Rauch des Verlangens, des Hasses und des Zorns, der in eurem Herzen aufsteigt. Es ist reine Feigheit sich diesen Gefühlen zu ergeben, denn sie verwandeln euch in wilde Tiere.

14 May 2012 - Remember always that it is easy to do what is pleasant but difficult to be engaged in what is beneficial. Not all that is pleasant is profitable. Success comes to those who give up the path strewn with roses, and brave the hammer blows and the sword-thrusts of the path fraught with danger. As a matter of fact, no road is a bed of roses. Life is a battlefield - a Dharmakshetra, where duties and desires are always in conflict. Smother the fiery fumes of desire, hatred and anger, that rise up in your hearts. It is sheer cowardice to yield to them as they turn you into beasts.


13. Mai 2012 –
So wie der Zimmermann das Holz, der Schmied das Eisen und der Goldschmied wunderschöne Schmuckstücke formt, so formt auch Gott jedes Wesen auf Seine ureigene Art und Weise. Wisset, dass Gott die Basis allen Lebens im Universum ist. Mit diesem Wissen könnt ihr alle Ängste verlieren. Benutzt zu jeder Zeit euer Unterscheidungsvermögen und die spirituelle Weisheit die ihr besitzt, zu eurem Vorteil. Der kleine Spatz sitzt auf dem Ast, der vom Sturm geschüttelt wird doch er weiß, dass seine Flügel stark sind. Er verlässt sich nicht auf den sich hin- und herschwingenden Ast ihn zu tragen, (sondern auf seine Flügel). So wie der Spatz, vertraut völlig auf die Gnade Gottes, verdient sie euch und haltet sie fest. Wenn ihr das macht, könnt ihr alles Unglück, wie groß es auch sein mag überleben, ohne das ihr Schaden nehmt.

 
13 May 2012 - As the carpenter shapes the wood, the blacksmith moulds the iron and the goldsmith creates beautiful ornaments out of gold, the Lord too shapes every being in His own way. Know that the Lord is the basis for the existence of every being in this Universe. With this knowledge lose all fear. Exercise discrimination at all times and use the spiritual wisdom you possess, to your advantage. The tiny sparrow sits on the storm tossed bough, because it knows that its wings are strong. It does not depend upon the swaying branch to sustain it. Similarly fully rely on the grace of God, earn it and keep it. Then whatever be the magnitude of the calamity you face, you can survive it without any harm.

 

12. Mai 2012 –
Prahlada, der schon als Kind ein großartiger Devotee Vishnu's war, hatte die Wahrheit erkannt, dass die gesamte Welt von Gott erfüllt ist. Als dann Gott vor ihm erschien, der ihm ungeduldig eine Gunst erweisen wollte, fragte er nicht nach einem langen Leben, Reichtum oder Ruhm, sondern er bat Gott, den Schmerz und das Leid aller Wesen zu erleichtern. Prahlada wusste, dass Gott als alle Wesen im Universum offenbar ist und daß Gott zu dienen bedeutete, diesen Offenbarungen Gottes zu dienen und ihnen Erleichterung und Freude zu verschaffen. So muss auch eure Zunge zeigen, dass sie vorhanden ist, indem sie gütige und beruhigende Worte spricht und eure Hand muss ihr Vorhandensein durch sanfte und gewaltlose Handlungen rechtfertigen. Der Körper muss sich in upa-vaasa (die Enthaltung, der Verzicht) befinden, um Handlungen, die euch näher zu Gott führen, auszuüben. Wahrer Verzicht (upavaasa) an heiligen Tagen bedeutet nicht, dass ihr nur fasten sollt, sondern er erinnert daran, dass eure Gedanken, Handlungen und Worte sich mit Gott befassen sollen. Ihr sollt an heiligen Tagen nahe bei Gott sein, in Ihm (in Seiner Allgegenwart) und Ihm diesen Tag widmen.

 
12 May 2012 - The great child devotee, Prahlada, knew the truth that this entire world is filled with God. So when the Lord appeared before him and was eager to grant him a boon, he asked not for long life, wealth or fame but to assuage the pain and sorrow of all beings. Prahlada knew that God was manifest as every being in this Universe and serving God was to serve those manifestations and give them relief and joy. So too your tongue must justify its presence by sweet soothing words, and your hand by soft and harmless acts. The body must be spent in upa-vaasa, meaning doing acts that take you nearer to God. True Upavasa on holy days means not mere fasting, it connotes that all your thoughts, deeds and words on that day, must be about God, you should spend the day ‘near’ Him, ín Him, and for Him. - - Divine Discourse, Feb 20, 1966.


 

11. Mai 2012 –
Die Menschen bevorzugen es, den Sandelholzbaum zu verbrennen um sein Holz als Holzkohle zu verkaufen, denn sie kennen den Wert des Sandelholzes nicht. Die Ziele, die sich die Menschen setzen bestehen aus dem Wunsch nach Behaglichkeit und Frieden. Das ist sicherlich ein gutes Ziel, doch nach diesem Schritt hören sie auf ihre Reise fortzusetzen, weil sie das Scheinbare mit der Wirklichkeit verwechseln. Sie denken, wenn sie zwei volle Mahlzeiten am Tag haben, wenige Meter Stoff für Kleidung, die sie tragen wollen, und ein Dach über den Kopf und mit ein wenig Überfluss ausgestattet sind, dass sie dann das Ziel in ihrem Leben erreicht hätten! Sicherlich haben sie einen Meilenstein auf ihrer Lebensreise erreicht, aber die Freude, die jemand erlebt wenn er diesen Meilenstein erreicht hat, ist armselig. Diese Freude ist mit Kummer und Schmerz vermischt und verwandelt sich leicht in Traurigkeit. Sie ist schädlich für andere und enthält ein wenig Stolz, Neid, böse Absichten, Habsucht und andere schädliche Zutaten. Vernachlässigt nicht die großartige Gelegenheit die euch durch dieses Leben gegeben wurde und seht dieses Leben nicht nur als menschlich an. Widmet dieses Leben der Entdeckung eures unsterblichen Selbst, das in eurem Innern wohnt.

11 May 2012 - People prefer to burn the sandalwood tree for sale as charcoal, as they do not know the value of sandalwood. The goals people set before themselves, are to win comforts and peace. That surely is the proper thing to do, but they stop after this step in the journey, mistaking the pseudo for real. One believes that if they get two full meals a day, a few yards of cloth to wear and a roof over their head with a few sundry superfluities, they have reached the goal in life! They may have certainly reached a milestone, but the joy one derives from that milestone is paltry. This joy is mixed with grief and it easily turns into pain; it is harmful to others and has in it, some pride, envy, malice, greed and other harmful ingredients. Do not neglect the grand opportunity and take this life to be just human. Dedicate this life to discover the immortal Self present within you.

 

09. Mai 2012 –
Wenn ihr einen Geldschein in der Hand haltet und stolz erklärt: “Der gehört mir,” dann lacht dieser Geldschein euch aus und sagt:“ Oh, wie viele tausend Menschen habe ich kennengelernt, die diesen Stolz auch in sich trugen!“ Seht alle Gegenstände, die ihr hier, in diesem Leben, das eure Herberge ist, angesammelt habt an, als ob ihr sie vertrauensvoll zur Aufbewahrung bekommen hättet, während ihr durch das Feld der Handlungen (Karmakshetra) reist. Wenn ihr diese Reise beendet habt, müsst ihr alle Dinge wieder abgeben – sie gehören dann jemand anderem. Der Körper ist nichts weiter als wie ein Zelt auf eurer Reise. Gewöhnt euch nicht an die Illusion – ‚mein Körper’. Trachtet nach dem Bewohner eures Körpers (dehi). Entdeckt das unvergängliche ‚Ich’ und wisset, dass dieses der Funke Gottes ist, der in euch glüht. Lebt in Freundschaft mit dem Höchsten.

 

9 May 2012 - When you hold a currency note in your hand and say proudly, “This is mine”, that note laughs at you, for it says, “Oh, how many thousands have I known, who have taken pride like this!” Consider all objects that you collect here, in this life, as given on “trust” to be used in this caravanserai, during your pilgrimage in the field of action (Karmakshetra). You have to return them when you leave – they belong to another. The body is but a tent in the journey of life. Don’t fondle the delusion - ‘my body’. Pine for the Indweller, Dehi. Discover the immortal “I” and know that it is the spark of God, present in you. Live in the companionship of the Supreme.

 

 

08. Mai 2012 –
Ich muss euch vor zwei ansteckenden Krankheiten warnen, die heutzutage üppig verbreitet sind: Selbstsucht und die Angewohnheit, andere zu verunglimpfen. Untersucht und prüft – nur dann habt ihr das Recht, einen Urteilsspruch auszusprechen. Macht ihr das, dann werdet ihr feststellen, das dem Selbst ein besserer Dienst erwiesen wird wenn es den anderen dient, anstatt sie zu kritisieren. Ihr werdet dann schnell zu dem Schluss kommen, dass es viel mehr Wege gibt die wenige Zeit, die ihr hier auf Erden seid zu verbringen, als andere lächerlich zu machen oder sie zu loben. Sorgt euch nicht um die Fehler und die Vortrefflichkeit anderer, sondern sorgt euch ernsthaft und aufrichtig um eure eigenen Fehler. Pflegt eure eigenen, guten Eigenschaften sorgfältig und ernsthaft. Das ist mein Rat an euch heute.

8 May 2012 - I must warn you against two infectious diseases that are rampant today. They are selfishness and the habit of reviling others. Investigate and examine, then you have the right to pronounce judgement. When you truly do this you will realize that the Self is better served, by serving others than criticising them. You will soon come to the conclusion that there are far more useful ways of spending the little time you have here in this life than ridiculing or praising others. Do not concern yourself with the faults and excellences of others. Instead care earnestly and sincerely about your own faults. Foster more carefully and sincerely, your own best qualities. This is my advice to you today.

 

 

07. Mai 2012 –
Einige Menschen fühlen sich sehr wichtig und großartig, weil sie einen enorm großen Besitz oder Reichtum haben. Aber der wahre Reichtum und die wahre Größe besteht in Tugenden die man besitzt und mit denen man sich die Gnade Gottes verdient. In dem Epos Mahabharatha hatten die Kauravas alles was in der Welt geehrt und respektiert wurde und das, was Neid hervorrief – Waffen, Ambitionen, Freunde, Verbündete, Truppen und Reichtum. Aber Gott war nicht auf ihrer Seite, denn sie waren boshaft. Am Ende haben sie Unheil, Schmach und Schande geerntet. Ihr könnt aus dieser Geschichte schließen, dass alles, was die Welt so stolz als das Ihre ausgibt, nur eine momentane Freude hervorruft. Diese Dinge scheinen Freude zu geben wenn sie da sind, aber sobald es sie nicht mehr gibt, hinterlassen sie nur Schmerz und erweisen sich als vorübergehend. Doch die Gnade Gottes dauert an, ist immer da, überall und ohne sich zu verändern und verflüchtigt sich nicht. Sie ist rein, sauber, unveränderlich, vollständig und mächtig. Bemüht euch diese Gnade zu verdienen um die Freude die aus ihr strömt, zu erfahren.

7 May 2012 - Some consider themselves great because they have vast property or wealth. But the real wealth and genuine greatness is virtue which earns the grace of God. In the epic Mahabharatha, the Kauravas had everything that the world honoured and envied - arms, ambition, friends, allies, forces and riches. But God was not on their side, for they were wicked. In the end, they reaped disaster and disgrace. From this, you can infer that all the things that the world prides on having, are momentary pleasures. They appear to give happiness when they come, but leave us with grief when they disappear and the joy is temporary. However the grace of God persists without change at all times and all places. It is pure, uncontaminated, unchanging, complete and mighty. Endeavour to earn this grace and the joy that flows from it.

 

06. Mai 2012 –
Die heiligen Schriften lehren uns: “Maathru devo bhava”, was bedeutet: „ (Ver)ehre deine Mutter als Gott (so wie du Gott (ver)ehrst).“ Ihr müsst eure Mutter ehren, die euch mit Liebe, Fürsorge und Aufopferung großgezogen hat. Wie bedeutend jemand auch ist, wenn er seine Mutter nicht ehrt, dann verdient er keinen Respekt. Eine Person, deren Herz so hart ist und nicht schmilzt wenn die Mutter um etwas bittet, ist nichts als lächerlich.
Das Gefühl von Liebe und Respekt ist auch für das Land, in dem ihr geboren seid, zutreffend. Ihr müsst für euer Land die höchste Wertschätzung haben und die Kultur eures Landes achten. Ehrt eure Muttersprache und lernt es, sie gut anzuwenden. Ihr solltet auch keine Abneigung oder gar Hass gegenüber anderen Sprachen und Ländern in euch aufkommen lassen. Macht euch zu einem würdigen Werkzeug, das seine Mutter und sein Mutterland beschützt, es liebt und ihm zugetan ist.

6 May 2012 - The scriptures teach, “Maathru devo bhava”, meaning ‘Revere your Mother as God’. You must revere your mother, who has brought you up with love, care and sacrifice. However famous one may be, if one does not honour their mother, they do not deserve respect. A person whose heart is so hard that it does not melt at the pleadings of the mother, deserves nothing but ridicule. This feeling of love and respect should also apply to the country which gave birth to you. You must hold your country in high esteem and follow its culture. Revere your own mother-tongue and learn to use it well. At the same time, you should not develop dislike or hatred against other languages or countries. Make yourselves a fit instrument to protect, love and care for your mother and motherland.

 

 

05. Mai 2012 –
Das Herz birgt den wertvollen Schatz der Glückseligkeit (ananda), doch die Menschen kennen den Schlüssel nicht, der das Schloss zu diesem Schatz öffnet! Der Schlüssel, um das Schloss zu öffnen ist die Wiederholung des Namen Gottes mit einem reinen Herzen (namasmarana). Macht eure Herzen rein mit den Werkzeugen die Wahrheit, rechtes Handeln, Frieden und Liebe heißen (sathya, dharma, shanti, prema). Versucht immer, anderen Gutes zu tun, über sie nur gut zu denken und zu reden. Diese Übung wird euren Egoismus und eure Bindung an Dinge, die eure persönliches Vergnügen befriedigen, abschleifen. Führt euch nicht wie Vögel und wilde Tiere auf, die immer damit beschäftigt sind für ihren Lebensunterhalt und die Familie zu sorgen. Strebt nach höheren und edleren Zielen, indem ihr die Talente benutzt, die euch (von Gott) geschenkt wurden!

5 May 2012 - The heart contains the precious treasure of bliss (Ananda) but people do not know the key to open the lock! The key to open the door to bliss is Namasmarana - repetition of the Name of the Lord with a pure heart. Purify the heart with the instruments of Truth, Right Conduct, Peace and Love (Sathya, Dharma, Shanthi, Prema). Always endeavour to do good to others, to think well and speak well of them. This practice will wear away your egoism, and attachment to things that cater to your pleasures. Do not behave like birds and beasts, ever engaged in earning a living or rearing a family. Struggle for higher and nobler goals using the talents with which you are endowed!

 

 

04. Mai 2012 –
Trachtet nicht danach ein Diener Gottes zu werden der einen Lohn erwartet, denn damit reduziert ihr euch auf die Stufe, auf der ihr Gott um Dieses und Jenes bittet als Gegenleistung für die Lobpreisung die ihr Ihm darbringt, für den Verzicht den ihr ausübt! Lasst auch davon ab, mit Gott verhandeln zu wollen und seid nicht enttäuscht, wenn Er euch nicht das, was ihr von Ihm erwartet gibt, für die Probleme die ihr hattet, Ihm das zu geben was Ihn erfreut. Rechnet euch keinen Gewinn aus, rechnet nicht auf Gegengaben, plant nicht die Folgen eurer Handlungen! Handelt einfach, weil es eure Pflicht ist und ihr diese auszuüben habt! Das ist wahre Anbetung (puja). Weiht Ihm eure Handlungen und auch die Folgen dieser Handlungen. Dann werdet ihr zu Seinem Eigentum und nicht zu einem Arbeiter, der seinen Lohn einfordert. Dieses ist die höchste Stufe, die ein Devotee (bhaktha) durch spirituelle Übungen (sadhana) erreichen kann.

4 May 2012 - Do not aspire to be a servant of God, working for wages; you reduce yourself to that level if you ask for this and that from Him in return for the praise that you offer or the sacrifice you do! Also, let go of the bargaining attitude in your mind, and do not feel disappointed that God did not give you desirable objects in return for all the troubles you took to please Him. Do not calculate profit, do not count on returns, do not plan for the consequences! Do, since it is your duty and you have to do! That is true puja (worship). Dedicate the deed as well as the consequences to Him. Then you become His own and not a labourer demanding wages. That is the highest level a devotee (bhaktha) can attain through sadhana (spiritual effort).

 

03. Mai 2012 –
Entwickelt eine Atmosphäre der Liebe und des Miteinander mit allen, denn so könnt ihr Freude für immer und ewig schenken. Sucht nicht nach Gründen, um euch von anderen fernzuhalten, sondern sucht Wege der Zusammenarbeit, die dem Wohl aller dienen. Das Gefühl von ‚Ich’ und ‚Mein’ unterdrückt Liebe und Zusammenarbeit. Hegt diese Gefühle nicht und fangt, an den Bedürftigen und Verzweifelten zu dienen. Entwickelt Charakter, Intelligenz und auch Gesundheit. Die zuverlässigste Quelle der Kraft liegt nicht in Geld, Verwandten oder in der Klugheit. Sie liegt in euch selbst, dem göttlichen Selbst, das ihr seid. Untersucht dieses Selbst und geht in seine Tiefe, zieht Nutzen daraus, indem ihr es in allem und jedem seht und allem und jedem dient. Disziplin ist ein weiterer wichtiger Charakterzug. Jeder einzelne Mensch und jede Nation muss lernen die wilde Natur der Leidenschaft und Emotion zu kontrollieren, denn ihnen nachzugeben bringt nur Zerstörung. Disziplin, Selbstkontrolle und das Verlangen danach zu dienen – das sind die Waffen , die sogar der Schwächste benutzen kann um damit den Kampf, der das Leben ist, zu gewinnen.

 

3 May 2012 - Cultivate an atmosphere of love and co-operation with one and all, and you can ensure joy for ever more. Do not seek arguments to keep away from others; seek rather ways of working together for the common good. The sense of ‘I’ and ‘mine’ scotch love and co-operation. Reduce them to the minimum and then start serving the needy and the distressed. Develop character as well as intelligence and health. The most reliable source of strength is not in money, or kinsmen, or physical acumen, but in yourself, the Atman. Delve deep and draw sustenance from it; see it in all; serve it in all. Discipline is another key trait. Every individual and every nation must learn to control the wild nature of passions and emotions; yielding to them brings only ruin. Discipline, self-control, desire to serve - these are the weapons that even the weakest can use, and win the battle of life.

 

02. Mai 2012 –
Es fliegen viele Drachen hoch am Himmel, doch jeder dieser Drachen wird durch dieselbe Luft und denselben Wind am Himmel gehalten, sie werden nicht durch ihren eigenen Willen dort oben gehalten. Auf dem Wasser, das in verschiedenen Töpfen funkelt, spiegelt sich die Sonne wider. Auf jeden mit Wasser gefüllten Topf scheint dieselbe Sonne! Derselbe Strom fließt durch und aktiviert viele Geräte. Das drückt sich auch in der Aussage aus: „Ïsaavaasyam idam sarvam” – Gott wohnt in allem auf die gleiche Art und Weise und im selben Umfang, nicht mehr und nicht weniger! Der Dienst am Nächsten wird am besten auf dieser starken Grundlage aufgebaut: “Thath-Thwam-asi” – Dieses und Jenes ist dasselbe. Es gibt nur das Eine und nichts anderes! Die Hilfe, die ihr gebt ist Hilfe, die ihr euch persönlich gebt, denn alle Hilfe kommt allein dem Selbst, dem Göttlichen, das ihr seid, zugute. Wenn jemand arm ist, könnt ihr nicht reich sein. Wenn jemand in Not oder Gefahr ist, dann könnt ihr nicht fröhlich sein. Denkt immer daran, dass eure Hilfe und der Dienst, den ihr den Bedürftigen schenkt, eurem eigenen Selbst helfen wird.

 

2 May 2012 - Many kites may fly high in the sky, but they are all lifted and kept high by the same air, the same wind; the kites have no separate will of their own. Pots of water in which the Sun is reflected may be many, but the Sun is one! The very same current runs through and activates all appliances. This is the meaning of the scriptures quote “Ïsaavaasyam idam sarvam” - God is present in everyone in equal measure, nothing more nothing less! Service is best built on this strong foundation of “Thath-Thwam-asi” - That and This are the same; there is only One, there is no other! All help that you give, is help given to yourself; all service is to the Self alone. When another is poor, you cannot be rich. When another is in distress, you cannot have joy. Always remember that help and service that is rendered to the deserving, is done to the Self alone. 

 

01. Mai 2012 –
Die Sprache ist die Waffe eines jeden Menschen. Tiere besitzen die Schnelligkeit ihrer Beine, die Schärfe ihrer Krallen, ihrer Reißzähne, Hörner, Stoßzähne, Krallen, die Schärfe ihres Schnabels und vieles mehr. Doch der Mensch ist mit der außerordentlichen Fähigkeit der Sprache ausgestattet; das ist die Waffe, die er benutzt. Die erste Lektion im Lehrbuch eines Aspiranten lautet: „Kontrolle der Sprache“. Durch die Anmut und Güte in eurer Sprache, könnt ihr alle Widersprüche auflösen und sämtliche Absichten einer bösartigen Auseinandersetzung zunichte machen. Eine sanfte Ausdrucksweise macht euch Göttlich (pashupathi) und Schroffheit macht euch barbarisch (pashu). Rein äußerliche, zur Schau gestellte Höflichkeit oder Güte ist Heuchelei. Ehrliche Worte müssen aus der im Herzen wohnenden, wahren Güte fließen, aus einem Herz voller Liebe. Entfernt alles Böse von dem leicht durchschaubaren Schleier, der über eurem Geist (mind) liegt und macht ihn zu einem würdigen Ort für das Göttliche.

 

1 May 2012 - Speech is the armament of every human being. Animals have fleetness of foot, sharpness of claw, fang, horn, tusk, beak, talon, etc. But human beings are gifted with speech as a faculty, as their armament. The very first lesson in the primer, for a spiritual aspirant is “Control of Speech.” Through the sweetness of your speech, you can disarm all opposition and defeat all the designs of hatred. Sweetness makes you Pashupathi (Divine). Harshness makes you pashu (Bestial). Mere outward politeness or sweetness is hypocrisy. Sincere speech must flow from the real sweetness of heart, a heart filled with love. Remove all evil from the pellucid lake of your mind and make it a fit abode for the Divine.

 

 
 

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