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30. April 2012 –
Wenn ihr seht wer
ihr in Wirklichkeit seid; das zu erkennen öffnet die Türen zur
Befreiung. Doch der Spiegel des Herzens muss mit einer Schicht auf
der Rückseite überzogen werden – mit Wahrheit (sathya) und
Rechtschaffenheit (dharma – was auch Wahrheit beinhaltet).
Ansonsten werdet ihr euer Selbst in dem Spiegel nicht sehen können.
In jeder eurer Handlungen könnt ihr eure eigene Wirklichkeit
erkennen, wenn ihr Wahrheit und Gerechtigkeit ausübt. Ihr mögt
sagen, dass die Bürde vergangener Handlungen (karma) und ihre
unvermeidlichen Konsequenzen, ertragen werden müssen. Aber die Gnade
Gottes kann diese Bürde Ruck-Zuck verbrennen. Die Erkenntnis wer und
was ihr in Wirklichkeit seid, wird euch in einem kurzen Augenblick
vor dieser Bürde retten. Wenn ihr euch in Allem und Jedem seht, dann
habt ihr die Wirklichkeit, das was ihr wirklich seid, erkannt.
Deshalb müsst ihr das selbe Maß und dieselbe Qualität von Liebe,
die ihr für Mich habt, auch gegenüber anderen zeigen.
30 April 2012 -
Seeing one's own reality is the opening of the doors of liberation;
for this, the mirror of the heart has to be prepared by coating the
back of the heart with sathya and dharma (Truth and Righteousness).
Otherwise, the image will not appear. In every act of yours, if you
observe truth and justice, then you can see your own reality
revealed. You may say that the burden of the past acts and their
inevitable consequences have to be borne; but, the Grace of the Lord
can burn that burden in a flash; the revelation of reality will, in a
moment, save you from that burden. If you see yourself in all and all
in you, then, you have known the reality. Therefore you have to
develop the same quantity and quality of Love that you have for Me,
towards all others.
29. April 2012 –
Ihr müsst nicht
alle Verse und die Kommentare die den Schriften beigefügt sind,
auswendig lernen. Ihr müsst auch nicht in einen Wettkampf mit
anderen Schülern treten, um eure Gelehrsamkeit zu demonstrieren. Es
genügt, wenn ihr auch nur einen Vers, der eurer spirituellen Stufe
entspricht und euch am meisten anspricht, in eure Übungen aufnehmt.
Der erste Schritt wird euch näher an den zweiten bringen und der
wird den dritten Schritt leichter machen – und so weiter , und so
weiter ... bis ans Ende. Von welchem Nutzen ist Medizin, wenn sie in
das Ohr gegossen wird, obwohl sie nicht für das Ohr bestimmt ist?
Sie muss durch den Mund eingenommen werden, damit sie wirkt und den
Blutstrom stärken kann, damit ihr gesund werdet. Ähnlich verhält
es sich mit Ansprachen. Es ist nutzlos, sie stundenlang zu hören.
Verinnerlicht das Gehörte, nehmt es euch zu Herzen und setzt es in
eurem täglichen Leben ein, wendet es an. Erkennt das Göttliche in
euch – das ist, was ihr lernen sollt.
29 April 2012 -
You need not learn all the shlokas (verses) and the commentaries of
the scriptures by heart or engage in contest with other scholars and
exhibit your scholarship. It is enough even if you put one verse that
suits your spiritual stage and appeals to you the most, into
practice. The first step will itself take you nearer to the second
step and the second will make the third step easier, and so on until
the end. Of what avail is medicine, if it is poured into the ear? It
has to be taken in, so that it might act and strengthen the blood
stream and restore health. Similarly, there is no use in listening to
spiritual discourses for hours. Take the lesson in. Take it to heart
and put it into practice. Apply it in daily life. Realize the
Divinity in you, that is the lesson.
28. April 2012 –
Jeder Mensch ist
besorgt um sich und möchte das Altern und Sterben vermeiden. Es ist
eine menschliche Eigenschaft, sich zu sorgen. Aber welchen Zweck
haben bloße Angst und Sorgen? Euer Verhalten und euer Benehmen
sollte in Übereinstimmung mit euren Zielen sein. Wenn ihr ein
ernsthaftes Sehnen habt und volles Vertrauen, euch mit eurem Glauben
Gott ergebt, dann wird Er den Nebel des Kummers durch die Strahlen
Seiner Gnade auflösen. Wenn ihr aber den weltlichen Objekten
vertraut, dann wird der dadurch entstandene Kummer niemals enden.
Weltlicher Kummer kann nur durch Gott beendet werden. Dient dem
Meister, der durch Täuschung (maya) dieses Traumland erschaffen hat
und dient nicht dem Traum, der euch ins Traumland führt.
28 April 2012 -
Everyone is anxious to avoid old age and death; it is human nature to
be anxious. But of what avail is mere anxiety? Your conduct and
behaviour should be in accordance with your objective. If you have
sincere yearning and place your full trust and faithfully surrender
to the Lord, He will melt the fog of grief by the rays of His Grace.
If you place your trust on the objects of this world, the consequent
grief will never end, nor can they be ended by anyone other than the
Lord. Serve the Master of maya (illusion), the Designer of all this
dreamland, rather than the dream itself.
27. April 2012 –
Religion, die in
Sanskrit „mathma“ genannt wird, basiert auf dem Antrieb, welcher
den Geist (mathi) bewegt. Wenn dieser Antrieb göttlich ist, dann
entsteht eine göttliche Religion. Ist er aber barbarisch oder von
niederen Beweggründen, dann werden die Dinge die sonst wundervoll
und herrlich, die erstrebenswert sind, auch so. Verbindet euch mit
den Einzelheiten die euch zum Allumfassenden führen, dem
Limitierten, das euch zum Grenzenlosen führt und dem Fluss, der euch
in die See des Göttlichen fließen lässt – das ist der Vorgang,
der „Yoga“ genannt wird. Ihr könnt dieses durch jeden Weg den
ihr beschreiten möchtet, erreichen; Hingabe, Weisheit oder Handlung.
Die Gita, die diese Wege erklärt, war an sich das Ergebnis der
Hingabe Arjuna’s. Ihr müsst die Einstellung von hingebungsvoller
Zuneigung was Seinen Willen betrifft erwerben und den Wunsch, sich
eben diesem Willen zu unterwerfen. Das ist der beste Weg, Gott zu
verwirklichen.
27 April 2012 -
Religion (called matham in Sanskrit) is based on the urge that moves
the ‘mind’ (mathi). If the urge is divine, we have a divine
religion. If it is bestial, then the things held lovable and
desirable will be bestial too. Join the particular to the Universal,
the limited to the Unlimited, the river to the Sea - this is the
process called Yoga. You can accomplish this through any path,
devotion, wisdom or action. The Geetha, which explains these paths,
was itself the result of Arjuna’s surrender. You must develop this
attitude of 'merging' with the divine in all that you do, this
attitude of dedication and surrender to His Will. This is the best
means of realising Him.
26.
April 2012 –
Das
Ziel jedes Lebens ist, das Höchste zu erkennen und Befreiung zu
erlangen. Es kann kein anderes Ziel geben. Ihr wurdet mit Leben
beschenkt und das nicht um Bungalows zu bauen, Besitztum zu erwerben
und Reichtum anzuhäufen, um Nachkommenschaft zu zeugen, Ehrentitel
zu verdienen oder zu höheren Stufen des sozialen Lebens
aufzusteigen. Die Großartigkeit eines Menschen wird nicht an diesen
Dingen gemessen. Der angenehmste Erfolg im Leben liegt darin,
andauernde Glückseligkeit zu gewinnen und zu erreichen, dass Angst
und Kummer niemals wiederkehren. Ihr seid Kinder der Unsterblichkeit!
Das Erbe von Unsterblichkeit muss erkannt und erlebt werden – es
muss zurückgewonnen werden. Das Band, das euch an Namen und Form
bindet, ist nur für eine vorübergehende Zeit und muss entfernt
werden. Name und Form sind keine natürlichen, wahren Charakteristika
der individuellen Seele. Flieht vor Kummer und Freude, denn eine nur
kurz andauernde Zeitpsanne ist kein Zeichen für wahre Befreiung.
Wirkliche Weisheit besteht darin zu erkennen, dass ihr reine
Glückseligkeit seid – Glückseligkeit, die von der Vergangenheit
bis in die Gegenwart und Zukunft andauert.
26
April 2012 - The goal of every life is knowing the Supreme, that is,
attaining liberation; there can be no second aim. You are endowed
with life, not for the purpose of building bungalows, acquisition of
estates, accumulation of wealth, addition of progeny, earning of
titles or ascent into higher rungs of social life. One’s greatness
does not depend on these. The sweetest success in life lies in the
winning of permanent bliss and perennial escape from grief and
agitation. You are children of immortality. The heritage of
immortality must be recognised and experienced; it must be won back.
The bonds of name and form are temporary and must be removed. They
are not genuine natural characteristics of the individual soul.
Escape from grief and joy for a brief period of time is not a sign of
real liberation. Real wisdom consists in recognising that you are
pure bliss; bliss that persists from the past into the present and
the future.
25.
April 2012 –
Der
Körper ist nichts als ein Werkzeug, mit dem ein höherer Zweck
erfüllt werden soll – die Erkenntnis des göttlichen Ruhmes,
Seiner Pracht und Seines Glanzes, welche das Universum erfüllen, von
dem ihr ein Teil seid. Benutzt alle Fähigkeiten eurer Sinne und eure
Intelligenz und behaltet dieses Ziel immer im Auge. Verändert euch
und veredelt eure Verlangen. Lasst höhere und edle Absichten die
niedrigen Verlangen überstimmen. So wie der Esel, der das Sandelholz
auf seinem Rücken trägt, sein Gewicht fühlt und nichts anderes
weiß, so könnt auch ihr eure weltlichen Lasten tragen ohne den Duft
zu bemerken, der von der Last auf eurem Rücken ausströmt. Eure
Sinne werden euch von dem höheren Vorhaben abhalten, doch haltet sie
durch konsequentes Üben unter strenger Kontrolle. Ohne Meister über
die Sinne zu werden, werden alle sorgfältig ausgearbeiteten Rituale
der Anbetung, die Stunden intensiver Meditation und Gelöbnisse die
ihr ausübt, keine Früchte tragen.
25
April 2012 - The body is but an instrument for a high purpose - the
realization of the Divine splendour that fills the Universe, of which
you are a fraction. Use all the talents of your senses, intelligence,
and memory for this goal. Transform yourself and sublimate your
desires. Let higher and nobler purposes always overrule the lower
ones. Like the donkey that carries sandalwood without knowing
anything more than its weight, you too carry the burden of the
worldly worries, without being aware of the fragrance that you can
get from the very burden on your back. The senses will drag you away
from the higher purpose, but keep them under strict control by
rigorous training. Without mastery over the senses, all elaborate
ritual worships, hours of intense meditation and vows that you
observe will yield no fruit.
24. April 2012 –
Gott nimmt von
Zeit zu Zeit eine physische Gestalt an, um der Menschheit Erlösung
zu bringen und nicht aus Gründen, die Er zu vertreten hat. Er kommt
auf die Erde, um den Menschen über ihre göttliche Herkunft zu
erzählen und sie zu ermahnen, zu Gott zurückzukehren, indem sie dem
Prinzip der Liebe folgen. Durch Liebe könnt ihr alles erreichen.
Diese Botschaft ist es, die heutzutage verstanden werden muss; die
Rolle des Avatars die Menschheit durch Liebe in ein göttliches Leben
zu führen. Jedes menschliche Lebewesen ist eine Wiedergeburt Gottes
und deshalb wohnt das Göttliche auch in jedem Lebewesen. Jeder
Moment kennzeichnet das Erscheinen Gottes, denn ohne Unterlass werden
Menschen immer wieder geboren. Deshalb widmet jeden Moment eurer
Gedanken Gott. Wenn ihr das macht, dann werdet ihr sehr bald das
Göttliche erfahren. Ihr werdet dadurch frei von Täuschung und
göttlich. Der Mensch wurde geboren, um mit der Gnade Gottes Eins zu
werden und nicht dazu, um sich in seine eigenen, irdischen
Vergnügungen zu versenken. Durchtränkt euer Leben mit Liebe und
rundet es mit Liebe ab.
24 April 2012 -
God incarnates for the sake of redemption of mankind and not for His
own sake. He comes down to tell humanity its divine origin and to
exhort people to return to God by following the Principle of Love.
Through love you can achieve anything. It is this message that has to
be understood today - the role of the Avatar in leading mankind
through love to a Godly life. Every human being is an incarnation of
the Divine. The Divine dwells in every being. Every moment marks the
Lord's advent, because human beings are being born continually.
Therefore, dedicate every moment to the thoughts of God. When you do
this, in due course you will experience the Divine. You will be free
from delusions and be divinised. Man is born to merge in the grace of
the Divine and not to immerse oneself in mundane pleasures. Suffuse
your life with love and round it off with love.
23. April 2012 –
Ein kleines Samenkorn entwickelt sich schnell
zu einem großen Baum. Durch kleine Handlungen, weichherzige Worte
und liebevolle Taten könnt ihr euch, genau wie der Samen, zu einem
Baum, zu einem göttlichen Wesen erheben. Die schlimmste Handlung ist
die, das Gegenteil von dem zu tun, was ihr predigt – durch nicht
ausgeführte Versprechen das zu bestreiten, was ihr als milde Gabe
zugesagt habt. Wenn ihr eure Vereinbarungen nicht einhalten könnt –
haltet den Mund. Gebt anderen keinen Rat über Moral und zeigt euch
selbst als Heuchler. Redet nicht über Rechtschaffenheit (dharma),
während ihr selbst sie durch eure Taten in Verruf bringt.
Rechtschaffenheit ist beständig, unveränderlich und niemals dem
Verfall gewidmet. Diejenigen, die sich nicht an Rechtschaffenheit
halten tragen nicht etwa zum Verfall von Rechtschaffenheit bei,
sondern nur zu ihrem eigenen Verfall. Jeder wird nach seinen
Handlungen bewertet und nicht nach den Geboten, die er erlässt.
23
April 2012 - A small seed grows slowly into a huge spreading tree. So
too, through little acts, soft words and kind deeds, you can elevate
yourself into a Divine Being. The worst action is to do the opposite
of what you preach – to deny by the hand what you dole out of your
mouth. If you cannot act up to your declarations, be quiet. Do not go
about advising others on virtues and advertising yourself as a
hypocrite. Do not preach dharma (righteousness) while decrying it in
deed. Dharma (Righteousness) is steady, unchanging and never
declining; those who do not adhere to it do not decline dharma but
themselves. One is judged by practise not by the precepts one pours
forth.
22.
April 2012 –
‘Heilige
Tage’ (Holy Days) sind jetzt zu Ferien (Holidays) geworden in denen
ihr fröhlich feiert, euch mit Essen füllt, Picknicks veranstaltet
und Wanderungen unternehmt sowie gewöhnlichen sinnlichen
Vergnügungen nachgeht. Diese enden typischerweise in
Niedergeschlagenheit, Krankheit und Unzufriedenheit. Heilige Orte
haben einen feinen und mächtigen Einfluss auf Menschen. Bindet euch
an das Höchste, nennt es bei jedem Namen und gebt ihm jede Form.
Doch vergesst nicht; ohne Rechtschaffenheit (dharma) könnt ihr dies
nicht erreichen. Wenn ihr euch minderwertigen Gedanken ergebt
(alpabuddhi), dann werdet ihr das Prinzip des Göttlichen
(akhanda-thathwa) verlieren. Lasst euch nicht auf Nebenstraßen
führen, sondern bleibt auf der Schnellstraße.
22
April 2012 - ‘Holy days’ have now become ‘holidays’ when you
make merry, eat your fill, go out on picnics and hikes, and generally
indulge in sensual pleasures. These typically end in dejection,
disease and discord. Sacred places have a subtle and powerful
influence on human beings. Attach yourself to the Highest, call it by
any name and conceive it in any form. But remember, without dharma
(righteousness) you cannot attain it. If you yield to alpabuddhi
(inferior thoughts), you will be losing the akhanda-thathwa
(principle of the Universal). Don't be led away into the bylanes;
keep to the highway.
21.
April 2012 –
Kennt
eure Pflichten und erfüllt sie so gut ihr könnt – auf konsequente
Art und Weise. Kümmert euch liebevoll um eure Eltern, sprecht die
Wahrheit und handelt tugendhaft. Wenn ihr verfügbare Zeit habt,
wiederholt den Namen Gottes, der euch am liebsten ist. Gebt euch
niemals dem üblen Gerede über andere hin oder versucht auf
irgendeine Art und Weise Fehler in anderen zu suchen. Seid wie der
Lotus, nicht gebunden an den Schlamm, in dem er geboren wurde und dem
Wasser, in dem er gezüchtet wurde. Die Verdienste und die Nachteile,
die ihr euch durch eure vergangenen Leben verdient habt sind der
Schlamm, aus den das Individuum geboren wird. Der verlockende
Eindruck der falschen Realität, die Welt genannt wird, ist das
Wasser, das am Leben hält. Erlaubt dieser Verlockung nicht, euch zu
beeinflussen. Haltet euch von irdischen Bindungen fern, gleich dem
Lotus. Auch wenn ihr in der Welt steht, solltet ihr ihr dennoch nicht
erlauben in euch Fuß zu fassen und eure edlen Sinne und Werte zu
beeinflussen.
21
April 2012 - Know your duty and do them as best as you can,
consistently. Tend your parents with love, speak the truth and act
virtuously. When you have spare time, repeat the Name of the Lord,
with the form that pleases you the most in your mind. Never indulge
in talking ill of others or trying to discover faults in someone
else. Do not cause pain to others in any form. Be like the lotus,
unattached to the slush where it is born in and the water in which it
is bred. The merits and demerits earned in past births is the slush,
where the individual is born; the enticing illusion called world is
the water that sustains. Do not allow that enticement to affect you.
Be above and beyond earthly attachments like the lotus. Though you
may be in it, you should not allow the world to get into you and
affect your sense of values.
20.
April 2012 –
Wahres
Wissen ist das Wissen, das euch über den See der
Wechselhaftigkeit von Geburt und Tod bringt. Es gibt zwei Arten von
Wissen:
1. Das weltliche Wissen, nicht von Gefühlen und
Vorurteilen beeinflusstes Wissen, von der äußeren Welt.
2. Das
Wissen durch das ihr versteht, dass das Göttliche Selbst und die
Individuelle Seele Eins sind.
Das erste Wissen vernichtet die
Täuschung, das ihr diesen sich ständig wiederholenden Vorgang von
Geburt und Tod als Wirklichkeit anseht. Es entfernt die Angst aus dem
Herzen und enthüllt euch, daß jedes Wesen wahrhaftig göttlich ist.
Es gibt zwei Wege, auf denen ihr dieses Wissen erwerben könnt –
den inneren und den äußeren Weg. Der äußere Weg ist der des
selbstlosen Handelns und der innere Weg ist tiefe Meditation und
Gleichmut.
20
April 2012 - True knowledge is that which takes you across this sea
of flux, of births and deaths. Knowledge is of two kinds - the first
is Objective Knowledge or that of the world; the second is Integral
Knowledge, the understanding that the Divine Self and the individual
soul are one. Integral Knowledge destroys the delusion of considering
this constant flux as reality; it removes fear from the heart and
reveals to one that every being is truly Divine. There are two paths
by which one can approach this Knowledge - the inner and the outer.
The outer path is that of selfless actions and the inner path is deep
meditation and equanimity.
19. April 2012 –
Ihr müsst den
spirituellen Weg mit einem nicht aufzuhaltenden Trieb das Ziel
erreichen zu wollen gehen und ein intensives Verlangen nach Befreiung
entwickeln. Ihr müsst in einem Heim wohnen, das auf starken Pfeilern
gebaut ist – Rechtschaffenheit (dharma), Besitztum (artha), Wille
(kama) und Befreiung (moksha). Es sollte so sein, dass ihr durch
Rechtschaffenheit Besitztum erwerbt und das Verlangen nach Befreiung
sollte euer einziges Verlangen sein. Wieviel Besitztum ihr auch
erwerbt, oder wieviel Stärke ihr ansammelt, wenn ihr nicht die
Quelle der Glückseligkeit in euch anzapft, werdet ihr keinen Frieden
und bleibende Zufriedenheit haben. Der Name manava (Mensch) an sich
bedeutet ‚der, der keine Spur von Unwissenheit in sich trägt’.
Um diesen Namen zu verdienen, müsst ihr eure Unwissenheit durch
unaufhörliche Handlungen, die durch gute Impulse generiert werden,
entfernen.
19 April 2012 -
You must tread the spiritual path with an unstoppable urge to reach
the goal, and must cultivate the yearning for liberation. You have to
dwell in a home built on the four strong pillars – Righteousness,
Wealth, Desire and Liberation (Dharma, Artha, Kama and Moksha). That
is, Righteousness should be the means to acquire Wealth and
Liberation should be the only Desire. However much you may earn
wealth or garner strength, unless you tap the springs of bliss within
you, you cannot have peace and lasting contentment. The name manava
(man) itself means, one who has no trace of ignorance. To deserve
this name, you must remove your ignorance by incessant activity
motivated by good impulses.
18. April 2012 –
Das Ohr füllt
den Kopf (mit dem, was es aufnimmt). Der Kopf weist den Arm an und
der Arm führt die Anweisung aus. Deshalb hört gute Dinge, übt euch
in gute Taten und teilt alles Gute. Das schenkt euch Freude und
Zufriedenheit. Sprecht mit sanfter Stimme, freundlich und liebevoll –
das ist rechtes Handeln (dharma- Rechtschaffenheit). Gebt freigiebig
und weise, trocknet Tränen und besänftigt die Seufzer und das
Stöhnen. Schmeißt den Bedürftigen nicht einfach nur Geld in den
Hut, sondern gebt mit Wohlwollen und Demut, Respekt und Ehrerbietung.
Versucht mit anderen in Harmonie zu leben und bewertet andere nicht
nach ihrer Kleidung oder Äußerlichkeiten. Wut und Hass in eurem
Herzen zu nähren ist so, als ob ihr in einem Topf mit vielen Löchern
Wasser holen wollt. Legt Wut, Hass, Neid und Habsucht ab. Um das zu
erreichen, habt den Namen Gottes auf eurer Zunge – das wird euch
sicherlich dabei helfen.
18 April 2012 -
The ear fills the head. The head directs the arm and the arm acts. So
hear good things; do good things and share good things. That gives
joy and contentment. Speak softly, kindly and lovingly; that is
Dharma (righteousness). Give generously and wisely. Wipe the tear and
assuage the sigh and the groan. Do not simply throw money at the
needy – give with grace and humility, respect and reverence. Try to
live with others harmoniously. Do not judge others by their dress or
exterior. Nurturing anger and hatred in your heart is like carrying a
pot with many holes for bringing water. Discard anger, hatred, envy
and greed. To achieve this, dwell on the Name of the Lord; it will
certainly help you.
17. April 2012 –
Die Quelle aller
Arten des Leides ist Unwissenheit (ajnana). Die Quelle von
Unwissenheit entspringt der Identifikation mit dem Körper – der
Täuschung, dass ihr der Körper seid. Diese Unwissenheit kann nur
dadurch entfernt werden, indem ihr das richtige Wissen erwerbt. Um
Dunkelheit zu entfernen bedarf es des Lichtes. Dunkelheit kann nicht
entfernt werden, indem sie erschreckt wird, noch könnt ihr sie durch
Gebete, durch Bittschriften oder Proteste zurückweichen lassen. Sie
wird nicht verschwinden, es sei denn, das Licht erscheint. Wenn
Unwissenheit vergeht, dann werden auch Kummer und Sorge verschwinden.
Deshalb sagt Krishna zu Arjuna: „Binde dich an Mich und verdiene
dir das Licht der wahren Erkenntnis – gehe den Weg der ‚ohne
Kummer und Sorgen’ heißt.“
17 April 2012 -
The source of all types of sorrow is ignorance (ajnana). The source
of ignorance is identification with the body - the delusion that you
are the body. This can be removed only by the acquisition of right
knowledge. To remove darkness, light is needed; darkness cannot be
frightened away, nor can you make it yield by prayer or petition or
protest. It will not disappear unless light comes in. When ignorance
goes, grief too vanishes. That is why, in the Geeta, Lord Krishna
tells Arjuna, “Attach yourself to Me and earn the light of True
Knowledge and tread the path of ‘No grief’.”
16. April 2012 –
Der Todesgott
Yama wird auch Kaala genannt, was „Zeit“ bedeutet. Zeit ist der
wirkliche Gott des Todes. Zeit kennt keine Gnade – ihr müsst
gehen, wenn eure Zeit gekommen ist. Jeder neue Tag verkürzt euer
Leben um 24 Stunden. Man sagt, dass der Todesgott ein Seil trägt,
doch er besitzt keine Fabrik, die dieses Seil herstellt um all
diejenigen, die diese Erde verlassen müssen in sein Haus zu ziehen.
Das Seil der Person, die kurz davor ist diese Welt zu verlassen,
deren Seil ist schon an ihrem Körper befestigt. Jeder dreht sein
Seil durch Handlungen, die er jetzt und während vergangener
Lebensjahre ausübt. Handlungen die durch Egoismus, Eigeninteresse
oder mit einem Auge auf die Vorteile der Handlung ausgeübt werden,
machen das Seil länger und geben ihm einen festeren Dreh. Gute Taten
die Gott gewidmet werden, machen das Seil nicht länger oder zurren
es fester. Sie geben Frieden und Glück in großer Fülle. Nehmt euch
fest vor, ab heute nur noch das Gute in anderen zu sehen und
entwickelt das Gute in euch. Das ist eine der besten spirituellen
Übungen (sadhana).
16 April 2012 -
The God of Death, Yama is also called Kaala, which means time. Time
is the true God of Death. Time knows no mercy; you have to leave when
the time is over. Each day, your span is shortened by twenty four
hours. The God of Death is said to carry a rope. He does not run a
rope factory to drag into his home all the millions who die. The
dying person has the rope already spun and twisted round the neck.
Each one spins this rope through every act performed during the years
of one’s life, now or in the past. Acts done with egoism,
self-interest or an eye on the beneficial consequences make the rope
longer and gives it a stronger twist. Good deeds done in a dedicatory
spirit do not add to the length or the strength of the rope. They
give peace and happiness in plenty. Resolve from this day to see only
the good in others and to develop the good in yourselves. This is the
best sadhana (spiritual practice).
15. April 2012 –
Die Hingabe eines
Weisen (jnani) ist eine direkte Hingabe (bhakti), durch die sich der
Weise Gott völlig ergibt. Der Weise erkennt Gott als sein eigenes
Selbst (atma). Dieser Zustand der Erkenntnis ist das Ergebnis der
Verdienste, die durch viele Leben hindurch angesammelt wurden. Diese
Art von Hingabe ist nicht spontan in einem einzigen Augenblick
erreichbar, noch ist sie in einem Geschäft für einen Preis zu
erstehen. Sie ist der Gipfel der spirituellen Anstrengungen vieler
Leben. Wenn jemand heute ein Weiser (jnani) wird, dann könnt ihr
euch vorstellen wie viele Jahre diese Person spirituelle Übungen
(sadhana) ausübte, um dieses Ziel zu erreichen. Das Ziel erreicht
man, indem ihr von einer Stufe zur anderen fortschreitet. Deshalb
müssen Suchende und Devotees immer wachsam sein und sich von allen
Eigenschaften die unerwünscht sind, fernhalten oder sie ablegen. Sie
sollten versuchen in der Betrachtung der Herrlichkeit Gottes, in der
Ausübung von Moral zu wachsen und eifrig danach streben, die wahre
Glückseligkeit, die durch die Erreichung dieser Art von Hingabe
entsteht, zu erleben. Diese Glückseligkeit muss dann mit der ganzen
Welt geteilt werden und dazu führen, dass die Welt von Frieden und
Wohlstand erfüllt ist.
15 April 2012 -
The devotion of the Jnani (the Wise) is direct devotion (Bhakthi) to
the Lord, for the Wise cognises the Lord as their own Self (Atma);
this state is reached as a result of the merit accumulated through
many lives. This devotion is not a stage attainable on the spur of
the moment; nor is it available ready-made in shops for a price. It
is the culmination of the spiritual endeavour of many lives. So too,
if someone has become a Jnani today, you can imagine the years of
Sadhana (spiritual efforts) that won for the person that state. The
goal is reached stage by stage. Therefore, seekers and devotees must
be ever vigilant, and keep away from all undesirable traits; they
should try to grow in the contemplation of the glory of God, and in
the practice of morality, eagerly striving to experience the real
bliss of attainment. This bliss has then to be shared with the world.
That will inaugurate world peace and world prosperity.
14.
April 2012 –
Nur
äußerliche Reinheit genügt nicht. Ihr müsst auch euren Geist
reinigen und innere Reinheit entwickeln. Denkt daran, dass der alles
durchdringende Gott in jedem Wesen wohnt. Ihr müsst danach trachten
und dafür arbeiten, dass andere glücklich sind. Wahre Feiern sind
die, die die Freude der anderen teilen. Nur dann habt ihr das Recht
von anderen zu empfangen. Praktiziert immer ‚Geben und Nehmen’.
Strebt nach dem Wohlergehen aller; nicht nur nach eurem Wohlergehen
und dem eurer Familie.
14
April 2012 - Mere external cleanliness is not enough, you must
cleanse your mind and develop inner purity. Remember, the
all-pervasive God is present within everyone. You must aspire and
work for the happiness of others. True celebration lies, in each
sharing the happiness of the other. Give happiness to others. Only
then you have the right to receive it from others. Always practice
“Give and Take”. Strive for the welfare of everyone, not just you
and your family.
13. April 2012 –
Schon in jungen
Jahren sollte den Kindern die Bedeutung unserer großartigen Kultur
beigebracht werden. Sie sollten Demut entwickeln, Liebe und Ehrfurcht
den Älteren gegenüber haben und alle respektieren. Kinder und
Jugendliche sollten zu idealen Staatsbürgern geformt werden. Jemand
kann sich nur den Respekt anderer verdienen, wenn er selber Respekt
zeigt. Respekt bedeutet nicht nur einfach mit einem ‚Hallo’ zu
grüßen, sondern man sollte seinen Respekt (namaskara) den anderen
mit Demut und Ehrfurcht entgegenbringen. Na-maskara bedeutet, ohne
einen Schimmer von Ego und Bindung Respekt zu zollen (ahamkara und
mamakara). Für all das ist Übung sehr wichtig. Die Verantwortung
liegt bei den Eltern und Lehrern, die den Kindern und Jugendlichen
Anweisungen geben sollten, die alten Traditionen zu befolgen. Die
Gesellschaft wird gewiss vorankommen und Frieden und Wohlstand
dadurch genießen. Wenn ihr euch in den alten Werten übt, wird die
Gesellschaft Wohlstand erlangen (kshemam) - wenn ihr es nicht tut,
wird sie von Hunger befallen (kshamam) werden. Die Ausübung einer
heiligen Kultur ist das Zeichen wahrer Bildung.
13 April 2012 -
Right from a young age, children should be taught the greatness of
our ancient culture. They should develop humility, love, and
reverence toward elders and respect everyone. Children and youth
should be moulded into ideal citizens. One can earn the respect of
others only when one first respects others. Respect does not mean
merely greeting by saying 'hello'. One should offer their respects
(namaskara) to the others with humility and reverence. Na-maskara
means offering your respects without a trace of ego and attachment
(ahamkara and mamakara). For anything, practise is very important.
The responsibility lies with the parents and teachers to make the
children and youth adhere to our ancient tradition. Then society will
certainly progress and enjoy peace and prosperity. If we practise our
ancient values, society will attain kshemam (welfare), otherwise it
will be afflicted with kshamam (famine). Practising one’s sacred
culture is the true sign of education.
12.
April 2012 –
Die
Bhagawad Gita beschreibt vier Arten von Devotees:
1.
Jnani (der Devotee, der die Täuschung zunichte gemacht und
Verwirklichung erlangt hat).
2. Jijnasu (der Devotee, der auf der
Suche nach Weisheit ist).
3. Aartha und
4. Aarth-arthi (die
Devotees, die sich Gott zuwenden, um sich von der einen oder anderen
Form des Leides zu befreien).
Diese
Einstufung kann durch folgendes Beispiel verstanden werden: Weisheit
(jnana) ist wie der durchgehende Zug, aus dem der Passagier nicht
aussteigen muss um den Zug zu wechseln, damit er sein Ziel erreicht.
Der Jijnasu ist ein Passagier, der den durchgehenden Waggon gewählt
hat, der auch nicht gewechselt werden muss um in einen anderen Waggon
zu steigen, damit das Ziel erreicht wird. Der Waggon wird einfach an
einen anderen Zug gehängt, der den Devotee dann an sein Ziel bringt.
Die Devotees die sich Gott zugewandt haben (Aarthas und
Arth-Arth-arthis), die steigen in den gewöhnlichen Zug und müssen
an einigen Stationen aussteigen und auf einen anderen Zug warten. Sie
erreichen ihr Ziel, indem sie verschiede Stationen durchlaufen. Es
ist eine lange und beschwerliche Reise. Doch sie kann gemacht werden,
wenn der Devotee Durchhalte-vermögen hat. So wird das Ziel von allen
erreicht, doch die Art und das Tempo der Reise sind verschieden. Alle
suchen dasselbe heilige Ziel. Limitiert eure Verlangen nicht auf ein
Minimum, denn diejenigen die Verlangen nach Gott haben, sind
großmütig und haben ein großes Herz.
12
April 2012 - The Gita describes four types of devotees - Jnani (one
who has conquered delusion and attained wisdom), Jijnasu (the devotee
who is a seeker of wisdom), Aartha and Arth-arthi (those who turn to
the Lord to relieve some or the other form of suffering). This
classification can be understood by an example: Jnana (wisdom) is
like the ‘through train’, the passenger need not detrain and
board another train to reach the destination. The Jijnasu is a
passenger who has entered the ‘through carriage’ who also does
not have to detrain and board another train; but the carriage will be
detained and attached to other trains en route. The Aarthas and
Arth-arthis board the ordinary train, and will have to alight at a
number of places en route and wait until another train comes by; they
reach the goal by stages. It is a long and arduous journey. But still
it can be accomplished if the devotee persists. Thus the goal is
attained by all; only the process and the pace are different. All
seek the same high goal. Do not limit your desires to the little.
Those who yearn for the Lord are generous and large-hearted.
11. April 2012 –
Jeder Mensch
strebt nach Glück. Doch wo ist das Glück? Ohne schwer zu arbeiten
könnt ihr kein Glück erlangen. In alten Zeiten brachten die
Menschen ihre Ehrerbietung den Handlungen (karma) dar, bevor sie zu
arbeiten anfingen. Sie rezitierten: Thasmai namah karmane
(Ehrerbietung der Handlung). Sogar noch in der heutigen Zeit folgen
einige Menschen in Indien dieser heiligen Tradition. Ein Tänzer
bringt seinen Fußkettchen (an denen Glöckchen hängen) Ehre
entgegen, bevor er sie anlegt, um im Tempel zu tanzen. Sogar ein
ungebildeter Fahrer ehrt sein Lenkrad, bevor er ins Auto steigt und
auch einige Kricketspieler ehren den Ball, bevor sie auf das
Spielfeld treten. Aber zuallererst drückt eure Ehrerbietung und eure
Dankbarkeit gegenüber Karma aus, bevor ihr eure Handlungen ausführt.
Macht es euch zur Gewohnheit – täglich, das wird euch gute
Resultate bringen. Versteht eure Pflicht und übt sie so gut wie ihr
dazu fähig seid aus. Dann werdet ihr den gebührenden Verdienst
Glück zu erfahren, erhalten.
Göttliche
Rede vom 15 April 2003
11 April 2012 -
Everybody aspires for happiness. Where is happiness? Without working
hard, you can not get happiness. During ancient times, people would
offer their salutations to action (karma) before undertaking it; they
chanted thasmai namah karmane (salutations to action). In India, some
people follow this sacred tradition even today. A dancer salutes the
anklets before tying them to the feet. Even an uneducated driver
offers his obeisance to the steering wheel before driving the vehicle
and some cricket players too, pay their respects to the ball before
starting to bowl. First and foremost, offer respects and express
gratitude to karma before undertaking it. Make it a practice every
day. It will then give good results. Understand your duty and perform
it to the best of your abilities. Then, you will earn the
deservedness to experience happiness. - Divine Discourse, Apr 15,
2003.
10.
April 2012 –
Der
spirituelle Aspirant, der mitten in seinen Bemühungen steht, stellt
sich Gott manchmal weniger glorreich vor als Er es wirklich ist! Er
denkt, dass Gott zwischen Sünder und Heiligen, oder den Unwissenden
und Weisen Unterschiede macht; das sind unzuverlässige
Schlussfolgerungen. Gott macht auf diese Art und Weise keine
Unterschiede. Wenn Er es wirklich täte, könnte kein Sünder auf
dieser Erde Seinem Zorn entgehen, auch nicht nur für eine Minute.
Diese Wahrheit kennen nur die Weisen. Gewöhnliche Menschen sind sich
dieser Wahrheit nicht bewusst und leiden unter der falschen
Überzeugung, dass sich Gott irgendwo weit weg von ihnen befindet. Es
ist das Wesen des Feuers euch zu wärmen, wenn ihr vor Kälte
zittert. Aber wie kann das Feuer helfen euch zu wärmen, wenn ihr
weit weg von ihm seid! Diejenigen, die ernsthaft die Kälte der
weltlichen Krankheiten entfernen möchten, müssen das Feuer der
Weisheit (jnana) suchen, das durch die Gnade Gottes gewonnen werden
kann. Und so geschieht es, dass der weise Mensch (jnani) als dem
Herrn lieb verkündet wird.
10
April 2012 - The spiritual aspirants in the midst of their efforts
sometimes imagine God to be less glorious than He really is! They
feel that the Lord differentiates between sinners and saints or the
ignorant and the wise; these are unsound inferences. The Lord does
not separate men thus. If He really did so, no sinner can survive His
anger on earth for even a minute. This truth is known only to the
wise. Ordinary people are unaware of this and suffer under the false
belief that the Lord is somewhere far away from them. It is the
nature of fire to warm you when you shiver from cold. But how can it
help you keep warm if you keep away at a distance! Similarly those
who are earnest to remove the chills of worldly ills have to seek the
fire of wisdom (Jnana), which is won by the grace of God. And that is
how a wise man (Jnani) is declared as dear to the lord.
09. April 2012 –
Das erste was ihr
tun müsst, ist eurem Geist die Wahrheit einzuprägen den Namen
Gottes zu wiederholen und dabei im Geiste in Gottes Ruhm verweilen.
Das wird sicherstellen, dass die Zunge sich nicht mit unwichtigen
Themen beschäftigt und der Geist wird euch nicht in belanglose
Angelegenheiten verwickeln. Denkt daran, die Reise eines jeden
Menschen endet auf dem Friedhof. Jeder Tag bringt euch näher an den
letzten Moment. Deshalb zögert nicht eure Pflichten zu erfüllen die
ihr zu erfüllen habt, um eures eigenen Selbstes willen. Erweist den
Menschen eure Ehre, denn das ist der erste Schritt, Gott zu verehren.
Der Mensch ist wahrnehmbar (prathyaksha), wohingegen Gott nicht
wahrnehmbar (paroksha) ist. Bemüht euch, den im Herzen eines jeden
Lebewesens innewohnenden Gott sehen. Dies wird euch mit Sicherheit in
die Ewigkeit führen und euch weitere Wiedergeburten und Tode
ersparen.
9 April 2012 -The
very first thing you must do, to impress upon your mind the reality,
is to recite the Name of God and dwell on His Glory in the mind. This
will ensure the tongue will not stray into lesser topics and the mind
will not drag you into inferior matters. Remember, the journey of
everyone is towards the cemetery. Every day brings you nearer to your
final moment. So do not delay the duty that you must carry out for
your own lasting good. Revere man; that is the first step towards
reverence for God, for man is prathyaksha (perceptible) while God is
paroksha (imperceptible). Endeavour to see the Lord that resides in
the heart of every living being. This will certainly lead you to
eternity and save you from births and deaths.
08. April 2012 –
Die innere Stimme
der Täuschung (maya) zu bekämpfen, indem ihr euch Gott ergebt, ist
ein Ergebnis eurer angesammelten Verdienste durch viele Leben
hindurch. Diejenigen, die Nachteiliges als ihre Verdienste als
Ergebnis haben, werden den vergänglichen Freuden ihrer Sinne
nachgegeben haben. Wie Vögel und wilde Tiere werden sie Nahrung und
weltliche Freuden als den Inhalt ihres Lebens genossen haben und
keinerlei Gedanken an Gott verschwendet. Sie mögen die Gesellschaft
moralischer und guter Menschen nicht, wenden sich von guten Taten ab
und werden zu Gesetzlosen im Reiche Gottes. Andererseits werden
diejenigen, die gute Verdienste angesammelt haben danach streben in
der Ausübung von Tugenden zu wachsen, sie werden erhabene Gedanken
entwickeln und über das Göttliche nachdenken und sich nach Ihm
sehnen. Derart Suchende können durch Leid oder Sehnsucht nach Gott,
durch den Durst nach Wissen über Ihn oder durch das Verlangen nach
diesem Wissen zu Gott hingezogen werden. Aber die Tatsache, dass sie
sich Gott zuwenden um Befreiung zu erlangen zeigt, dass sie sich
weiterentwickelt haben, sich auf dem höheren Weg befinden, über
viele Wiedergeburten hinweg.
8 April 2012 -
The inner prompting to conquer illusion (maya), by surrendering to
the Lord, comes as a result of merits accumulated from many births.
Those with demerits as their earnings will pursue the fleeting
pleasure of the senses. Like birds and beasts, they revel in food and
frolic as the purpose of life, and do not entertain any thoughts of
God. They dislike the company of the virtuous and the good, and stray
away from good acts and become outlaws in the realm of God. On the
other hand, those who have earned merit strive to grow in virtue,
cultivate uplifting thoughts, and contemplate and yearn for the
Divine. Such seekers may be drawn to the Lord through suffering or
want or the thirst for knowledge or keenness to acquire wisdom. But
the fact that they turn towards the Lord for relief shows that they
have grown into the higher path through many births.
07.
April 2012 –
Ihr
müsst eure Pflichten erfüllen; ihr könnt euch nicht von ihnen
abwenden. Jeder von euch hat seine ihm zugeteilte Aufgabe, die sich
nach seinem Status, seiner Vorliebe, seiner Veranlagung und seinen
gewonnenen Verdiensten richtet. Führt eure Pflicht mit Ehrfurcht vor
Gott und Angst vor der Sünde tief im Herzen aus. Heißt Kummer und
Schmerz willkommen damit ihr beides, Erfolg und Niederlage als
Hammerschläge, die euch in einen starken Aspiranten formen,
empfindet. Innere Zufriedenheit ist wichtiger als weltlicher
Wohlstand. Dharma (Rechtschaffenheit) ist der Moralkodex, die
Erfahrung der Weisen, die kontrollierende Disziplin die den Geist und
die Sinne überprüft. Die Regeln der Rechtschaffenheit (dharma)
fungieren als Bremse, die das menschliche Leben kontrolliert und
lenkt. Die Regeln helfen euch vorwärts zukommen, jedem auf seine
Weise. Schreitet zielgerichtet auf dem Weg der Handlungen (karma) und
der Tugenden (dharma) zu Gott. Das ist euer Schicksal.
7 April 2012 -
Your duties have to be done, there is no turning away. Each have
their allotted tasks, according to the status, taste, tendency and
earned merit. Do it with fear of God and sin deep in your heart.
Welcome pain and grief so that you take both success and failure as
hammer strokes that shape you into a sturdy aspirant. Inner content
is more important than outer prosperity. Dharma is the moral code,
the experience of sages, the controlling discipline which checks the
mind and senses. The codes of Dharma act as brakes that control and
direct human life. They help you progress, each in its own way. March
straight on the path of action (Karma) and virtue (Dharma) towards
God. This is your destiny.
06.
April 2012 –
Die
Wellen entstehen auf der Oberfläche des Meeres. Sie werden vom Wind
verursacht und somit kann man sagen, dass sie durch die Kraft des
Windes entstehen. So geschieht es auch mit dem Geist (mind) einer
intelligenten Person. Er ist voller Gedanken und vorgefasster
Meinungen. Wenn die richtige Gemütsverfassung vorhanden ist, machen
sich diese bemerkbar und rollen von allen Richtungen herbei. Genauso
ist Gott offenbar in dem Bild oder der Figur, die jemand anbetet.
Doch geschieht dies aufgrund einer besonderen Vortrefflichkeit des
Bildes oder der Figur? Nein. Das Bild und die Figur bleiben so wie
sie sind. Tatsache ist, dass durch die Intensität der Hingabe Gott
nicht davon ablassen kann sich seinem Devotee zu offenbaren. Aus
diesem Grund nimmt er die Form an, sei sie aus Stein, Holz oder
Papier, die von dem Devotee angebetet wird und über die er
meditiert. Um das Verlangen des Devotees zu erfüllen, wird sich das
‚Innewohnende grundlegende Sein des Universums’ in jeder Form, in
Allem und an jedem Platz offenbaren.
6
April 2012 - Waves originate in the upper layers of the sea. They are
caused by the wind, so the wind can be said to have that power. So
too, the mind of the intelligent person is full of thoughts and
opinions. When the proper atmosphere is present these spring up and
roll in from all directions. In the same manner, the Lord is manifest
in the picture or image that one worships, but is this due to any
special excellence of the picture or image? No. The picture or the
image remain as they are. The fact is that on account of the
intensity of the devotion of the devotee, the Lord cannot desist from
manifesting Himself for them. For that reason, He assumes - in stone,
wood, or paper - the form that the devotee contemplates and meditates
upon and worships. In order to fulfill the yearning of the devotee,
the Immanent Basic Being of the Universe, will come in any Form, in
anything, at any place.
05. April 2012 –
Heute ist die
individuelle Wiederherstellung das wichtigste Bedürfnis.
Multipliziert charakterliche Gradlinigkeit, nicht Gebäude.
Praktiziert was ihr predigt, das ist die wahre Pilgerreise. Reinigt
euren Geist (mind) von Neid und Bosheit, das ist das richtige Bad,
das ihr in den heiligen Gewässern nehmen solltet. Welchen Nutzen hat
der Name Gottes auf eurer Zunge, wenn euer Herz unrein ist?
Ungerechtigkeit und Unzufriedenheit breiten sich überall aus, weil
der Mensch einen einzigen Fehler hat – er sagt das eine und tut
davon das Gegenteil. Ihr müsst euch ändern und eure Essgewohnheiten
und eure Vergnügungen korrigieren. Ihr müsst eure
Feizeitgestaltung, eure Gedanken und Gewohnheiten verändern.
Entfernt die Untugenden der Begierde und des Hasses und löscht die
tobenden Flammen von Wut und Habsucht, dann werden sich die euch
innewohnende Gleichmut und das Glück (shantam und soukhyam)
ungehindert offenbaren. Ihr seid die Verkörperung des Friedens –
Glück ist eure angeborene Natur.
5 April 2012 -
Individual reconstruction is the most important need today. Multiply
virtues, not buildings. Practice what you preach, that is the real
pilgrimage. Cleanse your minds of envy and malice; this is the real
bath in holy waters. Of what avail is the Name of the Lord on the
tongue, if the heart within is impure? Injustice and discontent are
spreading everywhere, due to this one single fault in humans –
saying one thing and doing the opposite. You must set yourself right
and correct your food, recreation and method of spending your leisure
and your thoughts and habits. Remove the vices of lust and hatred,
and put out the raging flames of anger and greed, then the innate
tranquillity and happiness (shantham and soukhyam) within you, will
manifest unhindered. You are the embodiment of peace; happiness is
your very nature.
04.
April 2012 –
Als
Krishna sagte: „Entferne die Fehler in deiner Sichtweise, dann wird
der Schöpfer dieses Universums sichtbar werden“, sucht Arjuna nach
dem Grund dieser fehlerhaften Sichtweise. Krishna erklärte: „
Zwischen Mir und diesem Universum bewegt sich maya (Täuschung). Es
ist wahrlich für jemanden eine schwere Aufgabe hinter die Täuschung
zu blicken, denn auch die Täuschung gehört Mir. Sie ist von
derselben Substanz, sie ist meine Schöpfung und sie steht unter
Meiner Kontrolle. Sie wird im Handumdrehen sogar den mächtigsten
unter den Menschen verwandeln, Hals über Kopf! Denkt nicht, dass
Maya, die Täuschung, etwas Hässliches bedeutet, das von irgendwo
anders herkommt. Sie ist eine Eigenschaft des Geistes, die euch das
wahre und ewige, das Höchste Selbst (paramatma) ignorieren lässt
und stattdessen die mannigfaltige Vielfalt des Namens und der Form
wertschätzen lässt. Sie verursacht, dass ihr den Fehler macht, den
Körper selber als das Selbst anzusehen und nicht lediglich als
Verkörperung des Selbst (deha anstatt dehi). Die Täuschung zu
bezwingen ist wahrlich die schwerste Aufgabe. Nur diejenigen, die
sich wirklich mir Mir verbunden haben, können Maya bezwingen.“
4
April 2012 - When Krishna said, “Remove the defect in vision, then
the author of this Universe can be congested,” Arjuna sought the
cause for this faulty vision. Krishna explained, “Between Me and
this universe, there moves maya (delusion). It is indeed a hard task
for one to see beyond maya, for maya too is Mine. It is of the same
substance; it is My creation and under My control. It will turn in a
trice, even the mightiest among men, head over heels! Do not take
maya to mean some ugly thing that has descended from somewhere else;
it is an attribute of the mind which makes you ignore the true and
the eternal Paramatma (Supreme Self) and instead value the manifold
multiplicity of Name and Form. It causes the error of believing the
body to be the Self, instead of the embodied (the Deha instead of the
Dehi). To overcome maya is surely the most difficult task. Only those
who are wholeheartedly attached to Me can conquer My maya.”
03. April 2012 –
Was das Herz für
den Körper bedeutet, das bedeutet der Ort der Anbetung (Tempel,
Moschee, Kirche) für die Gemeinde. Die Anbetung Gottes durch
Festivitäten, der Bau von Orten für die Anbetung usw., all das sind
gute Taten (sath karma). Sie geben Übung in der Ausführung von
Nächstenliebe und schaffen Gelegenheiten für Verzicht und
Loslösung. Doch seid euch darüber im Klaren, dass wenn der
schmerzliche Ruf nach Nahrung und Zuflucht erklingt, dann sollte das
Geld nicht für den Bau neuer Orte der Anbetung ausgegeben werden.
Dazu sollte nicht ermutigt werden. Derselbe Gott wird überall
angebetet und es muss nicht für jeden neuen Namen und für jede neue
Form ein Tempel gebaut werden. Sagt den Menschen, dass sie in allen
Formen und unter allen Namen denselben Gott sehen können. Das ist
die Übung, die sie benötigen.
3 April 2012 - As
the heart is to the body, so is the place of worship (Temple, Mosque,
Church, etc.) to the community. Worship of God through various
festivals, construction of places of worship, etc. are all good deeds
(Sath Karma). They provide training in service and create
opportunities for sacrifice and detachment. However be aware that
when there is the anguished cry for food and shelter, money should
not be spent on construction of new places of worship; this is not to
be encouraged. The same Lord is worshipped everywhere, and you need
not build a temple for every new Name or Form. Tell people to see in
all Forms and under all Names the same God. That is the training they
need.
02. April 2012 –
Das
ganze Universum basiert auf Gott, doch Gott selbst bedarf keines
Universums als Seine Basis. Der Topf ist auf den Lehm angewiesen,
doch der Lehm selber ist unabhängig vom Topf. Der Lehm ist Brahman
(das Göttliche) und der Topf ist Prakruti (die Schöpfung). Wenn ihr
die Figur, die Form und den Namen nicht in Betracht zieht, dann
bleibt nur der Topf, der aus Lehm gestaltet wurde. Es liegt mehr
Wahrheit darin zu sagen, dass alles Gott ist (brahman), als zu sagen,
dass Gott in Allem ist. Es trifft es besser, sich das Göttliche als
die Basis von Allem vorzustellen (sarva-aadhaara), als das Göttliche
als die Innere Wirklichkeit aller Wesen zu begreifen (Sarvabhutha-
antharaatma). Ohne das Göttliche kann es keine Schöpfung geben –
das ist die Wahrheit.
2
April 2012 - The universe is based on God but He has no need for the
universe as base. The pot depends on the clay but the clay is not
dependent on the pot. The clay is Brahman (Divinity) and the pot is
Prakruti (Creation). Ignore the shape, the form and the name - the
pot is just clay. It is truer to say that all is Brahman than to say,
‘Brahman is in everything’. It is nobler to visualize the Divine
as the basis of all (Sarva-aadhaara), rather than to conceive It as
Inner Reality of all beings. (Sarvabhutha- antharaatma). Without
Divinity there can be no Creation; this is the truth.
01. April 2012 –
Tausende von
Jahren sind seit dem Tretazeitalter (Tretayuga - eines der vier
Weltzeitalter) in dem Rama geboren wurde, vergangen. Dennoch erinnern
sich alle, gleich ob jung oder alt, an den Namen Ramas. Der Ruhm, den
Ramas Name besitzt, hat sich während all dieser Zeit nicht ein
bisschen vermindert. Diese Wahrheit sollte von allen Menschen erkannt
werden. Rama ist der Name, der einer Form gegeben wurde, doch ist der
Name nicht auf eine Form reduziert. Rama ist das sich niemals
verändernde, göttliche Prinzip (atma). Aus diesem Grund ist, wo
immer und wann immer ihr euch an den Namen Rama erinnert, Rama bei
euch, in euch, um euch herum. Rama ist die Personifizierung der
Rechtschaffenheit (Ramo vigrahavan dharmaha). Ihr solltet auch dem
Weg der Rechtschaffenheit folgen; nicht dem Prinzip des Dharmas, das
aus dem Geist (mind) kommt, sondern der Rechtschaffenheit, welche
eurem Herzen entspringt.
1 April 2012 -
Thousands of years have passed since the Treta Yuga (second quarter
of time, the age in which Lord Rama was born), yet even now everyone,
right from children to elderly people, remember the name of Rama. The
glory of Rama’s name has not diminished even a bit with the passage
of time. This truth should be recognised by all. Rama is the name
given to a form, but is not limited to a form. Rama is the never
changing Divine Principle (Atma). Therefore, wherever and whenever
you remember the name of Rama, He is there with you, in you, around
you. Rama is the personification of righteousness (Ramo vigrahavan
Dharmaha). You should also follow Dharma (righteousness); not the
principle of Dharma that comes from the mind but one that originates
from your heart.
31. März 2012 –
Jeder Mensch
trägt die negative Eigenschaft von Begehren (kama), Wut (krodha) und
Habsucht (lobha) in sich. Die großen Heldenerzählungen der
Ramayana, der Bhagavata und Mahabharata lehren Großartiges, um diese
Feinde zu kontrollieren. Ravana, der alle vierundsechzig
Unterteilungen des Wissens (in diesen Erzählungen) gemeistert hatte,
ein bedeutender Gelehrter und mächtiger Krieger war, verlor sein
Leben und verursachte die Zerstörung seiner gesamten Sippe, weil er
seinem Begehren nachgab. Es genügt nicht, nur die Ramayana zu lesen;
ihr solltet die wahre Bedeutung ihres Inhaltes erfassen. In der
Mahabharata personifizierte Duryodhana Habsucht. Er weigerte sich,
das Königreich mit den Pandavas zu teilen und verweigerte ihnen
ihren rechtlichen Anspruch darauf. Weil er diese Eigenschaft besaß,
ging er mit seiner ganzen Sippe unter. Diese Illustrationen zeigen
die Notwendigkeit auf, dass die Gefühle von Begehren, Wut und
Habsucht ausgerottet werden müssen. Die Pandavas gingen siegreich
aus diesem Kampf hervor, weil sie menschliche Werte wie Wahrheit,
Liebe, Rechtschaffenheit, Gewaltlosigkeit und Friede lebten. Wenn ihr
diese Werte lebt, dann wird euch der Erfolg automatisch sicher sein.
31 March 2012 -
Every human being has the evil tendencies of lust (kama), anger
(krodha) and greed (lobha) in them. The great epics, Ramayana,
Bhagavata, and Mahabharata, teach good lessons to control these
enemies. Ravana, who had mastered all the sixty-four branches of
knowledge and was a great scholar and a mighty warrior, lost his life
and caused the ruination of his entire clan because of lust. It is
not enough if you merely read Ramayana; you should grasp its real
significance. In the Mahabharata, Duryodhana personified greed. He
refused to share the kingdom with the Pandavas and denied them their
rightful share. Due to this quality, he perished along with his
entire clan. These illustrations echo the need for the eradication of
the feelings of lust, anger and greed. Pandavas emerged victorious
because they practiced all the human values of Truth, Love, Right
Conduct, Non-Violence and Peace. If you follow these values, success
will follow automatically.
30. März 2012 –
Die einzelnen
Buchstaben in dem Wort „Hindu“ bedeuten folgendes: H –
(humility) Demut, I – (individuality) Individualität, N –
(nationality) Nationalität, D – (divinity) Göttlichkeit, und U –
(unity) Einheit. Das sind die wahren fünf Lebenskräfte (pranas), so
wie die fünf Elemente, fünf Sinne und fünf Lebenshüllen unseren
physischen Körper ausmachen. Diese fünf Prinzipien setzen das wahre
Wesen von Spiritualität in Kraft. Entwickelt den Geist der Einheit
und denkt niemals, dass ihr nur zu einem bestimmtem Staat oder Land
gehört und gebt aus diesem Grund keinen Anlass zu
Meinungsverschiedenheiten. Identifiziert euch nicht mit dem
individuellen Prinzip (vyashti tattwa), sondern stattdessen
identifiziert euch mit dem sozialen Prinzip (samashti tattwa) und
entwickelt Einheitsbewußtsein. Erwägt Wahrheit, Rechtschaffenheit,
Frieden, Liebe und Gewaltlosigkeit als euren Lebensatem und haltet
die Heiligkeit aufrecht, die dem Namen Mensch (manava) angehört.
Gebt niemals Anlaß zu Meinungsverschieden-heiten weil andere
Menschen anderer Meinung sind als ihr, auch wenn das Thema noch so
oberflächlich ist. Sollten Differenzen entstehen, muss jeder dazu
bereit sein dem anderen zu vergeben. Alle sind Kinder Gottes, alle
sind Brüder und Schwestern. Versteht diese Wahrheit und verhaltet
euch dem entsprechend.
30 March 2012
-The term Hindu signifies ‘H: Humility, I: Individuality, N:
Nationality, D: Divinity, U: Unity’. These are verily our five
life-breaths (pranas). Just as five elements, five senses, and five
life-sheaths constitute our physical body; these five principles
constitute the very essence of spirituality. Develop the spirit of
unity. Never think that you belong to a particular state or country
and thereby give rise to differences. Do not identify yourself with
vyashti tattwa (individual principle). Instead, identify yourself
with samashti tattwa (societal principle) and cultivate unity.
Consider truth, righteousness, peace, love and nonviolence as your
life-breath and uphold the sanctity of the name human (manava). Never
give scope for differences of opinion, even in trivial matters. If
any differences were to arise, each should be prepared to forgive the
other. All are children of God; all are brothers and sisters.
Understand this truth and conduct yourself accordingly.
29. März 2012 –
Ihr mögt wie ein
Papagei gewisse Phrasen wiederholen, wie zum Beispiel: „Alles
gehört Gott, ich bin nichts weiter als seine Marionette und Er zieht
die Fäden, um mich nach Seinem Willen tanzen zu lassen“ - „nichts
gehört mir, ich führe nur Seinen Willen aus“, und so weiter. Aber
was macht ihr gewöhnlich? Wenn ihr eine lobenswert handelt dann wird
behauptet, dass ihr der Ausführende gewesen seid. Es klingt so laut
aus euren Kehlen, dass ihr einen trockenen Hals bekommt: „All dies
habe ich allein geschafft, aus eigener Anstrengung, mir gebührt die
Ehre und der Ruhm, ich habe jetzt einen Status und besitze Format,
Autorität, Besitztum und Eigentum, habe etwas geleistet und
erreicht“. Aber wenn eine nicht lobenswerte Handlung von euch
ausgeführt wurde, oder wenn ihr zu bekennen habt, dass ihr daran
beteiligt gewesen seid euch einen schlechten Ruf zu verdienen, oder
eine Niederlage erlitten habt, oder ihr etwas Falsches gemacht habt,
dann übertragt ihr ohne darüber nachzudenken, weil es für euch
bequem ist, die Verantwortung auf Gott indem ihr sagt: „Ich bin nur
ein Werkzeug in Seiner Hand, Er ist der Meister, ich nur ein
Instrument in Seinen Händen“.
Die Menschen wechseln schnell vom
‘Ich’ zu ‘Er’, wie das Pendel in einer Uhr. Diese überaus
übliche Eigenschaft, die in der heutigen Zeit sehr modern ist, ist
reiner Betrug - sie ist eine hohle, spirituelle Heuchelei.
Gedanke, Wort und
Tat – diese drei müssen von dem Glauben erfüllt sein, dass alles
Gottes Spiel ist. Das ist der natürliche Weg.
29 March 2012 -
You may repeat like a parrot certain phrases like "Everything is
the Lord's," "I am but a puppet; He pulls the strings and I
dance as He wills," "Nothing is mine; I am just carrying
out His will" and so on. But what do you usually do? When a
praiseworthy act is done, you claim it to be your own; you shout from
platforms till your throats get dry that you won by your own effort,
honor, fame, status and standards, authority and position, property
and possessions, attainments and achievements. But when a blameworthy
act is done, or when it comes to confessing your share in earning ill
fame and defeat, or evil and wrong, you conveniently transfer the
responsibility to the Lord, saying, "I am but an instrument in
His hands, He is the master, I am but a tool." People swing from
"I" to "He" like the pendulum of the clock. This
very common habit, which is a fashion today, is sheer deceit; its
hollow spiritual sham. Mind, word and act - all three must be filled
with the belief that all is His play. That is the genuine path.
27. März 2012 –
Es ist eine
menschliche Schwäche, die Welt in Gut oder Böse einzuteilen. Diese
Schwäche aber Gott zu unterstellen ist ein Frevel. Manchmal scheint
es so, dass Gott auch Schwächen hat, doch das ist eine Phase die
vorübergeht, eine Wolke, die Seinen Ruhm verschleiert und nicht ein
Makel, mit dem Er behaftet ist. Auch wenn die verschiedenen
Eigenschaften (gunas) von Gott ausgehen, so ist Er doch unbeeinflusst
durch sie so wie Feuer vom Rauch nicht beeinflusst wird, obwohl es
ihn erzeugt. Auch der Himmel ist nicht von den Wolken beeinflussbar,
die sich formen und ihres Weges ziehen. Alles ist mit Ihm verbunden,
wie die Perlen durch die Perlenschnur, doch der Schöpfer ist
ungebunden und frei. Denkt einmal über dieses Beispiel nach: Stoff
basiert auf Garn, tatsächlich aber ist es vom Garn abhängig (denn
ohne Garn kein Stoff). Doch das Garn ist nicht an den Stoff gebunden,
denn es ist nicht von ihm abhängig und nicht an ihn gebunden. Das
Garn ist das Göttliche (Brahman), während der Stoff das Universum
mit seiner ganzen Vielfalt (prakruthi) repräsentiert.
27 March 2012 -
It is a human frailty to separate things as good and evil. And to
impute this to God is sacrilege. It might sometimes appear that the
Lord too has that weakness, but it is a passing phase, a cloud that
hides His glory, not a blemish that adheres to Him. Though gunas
(various qualities) emanate from the Lord, He is unaffected by them
just like fire is unaffected by the smoke which arises from it or the
sky is unaffected by the clouds that form and move about in it. All
are attached to Him like beads but He is free and unattached.
Consider this example - the cloth is based on yarn, in fact it is
dependent on yarn; but yarn does not depend on the cloth, it is
unaffected and unattached to the cloth. Yarn is Brahman (Divinity)
while the cloth is Prakruthi (the Universe of manifold variety).
26.
März 2012 -
Den
Menschen ist die Dankbarkeit verloren gegangen und das ist nicht
richtig. Sie sollten ihr Leben lang dankbar sein für die Hilfe, die
sie durch andere erhalten. Zwei Dinge müsst ihr vergessen: Die
Hilfe, die ihr anderen zuteil werden ließt und die Verletzungen, die
euch andere zugefügt haben. Wenn ihr euch an die Hilfe, die ihr von
anderen bekommen habt erinnert, dann werdet ihr immer etwas zurück
erwarten. Die Erinnerung an Verletzungen, die euch andere zugefügt
haben, erzeugt in euch ein Gefühl von Rache. Nur die Hilfe die ihr
von anderen bekommen habt, sollte euch in Erinnerung bleiben.
Derjenige, der eine solche heilige Eigenschaft besitzt, ist ein
wahres, menschliches Wesen. Liebe ist Gott, Liebe ist Natur, Liebe
ist Leben und Liebe ist der wahre, menschliche Wert. Wenn ihr keine
Liebe in euch habt, dann ist das vergleichbar mit einem Körper ohne
Leben. Liebt sogar den schlimmsten eurer Feinde. Lebt ein Leben, das
voller Liebe ist, denn nur dann werdet ihr Freude, Frieden und
Sicherheit in eurem Herzen erfahren.
26 March 2012 -
People are bereft of gratitude, which is not right. One should be
grateful for the help they have received from others as long as one
is alive. There are two things you must forget: the help you have
rendered to others and the harm others have done to you. If you
remember the help you have rendered, you will always expect something
in return. Remembrance of the harm done to you by others generates in
you a sense of revenge. You should remember only the help you
received from others. The one with these sacred qualities is an ideal
human being. Love is God, love is Nature, love is life and love is
the true human value. Bereft of love, one is equivalent to a corpse.
Love even the worst of your enemies. Lead a life filled with love.
Then you will experience joy, peace and security in your heart.
25. März 2012 –
In der Bhagavad
Gita sagte Krishna ausdrücklich zu Arjuna: „Viele Menschen sehnen
sich danach Gott ununterbrochen zu verehren, sie verspüren das
Verlangen in den undurchsichtigen Wald zu gehen – das ist ein
irrsinniger Schritt. Es besteht keine Notwendigkeit darin in den Wald
zu gehen weil ihr denkt, ich wäre nur dort zu finden. Es gibt keinen
Ort an dem ich nicht bin, es gibt keine Form, die nicht auch die
Meine ist. Ich bin die fünf Elemente: Erde, Wasser, Feuer, Luft und
Äther! Wo könnt ihr einen Ort finden, dem auch nur eines dieser
Element fehlt? Das feurige Wesen des Feuers, das bin Ich. Ich bin der
Lebensatem in allen Lebewesen. Ich bin der stärkste der Starken, die
Stärke, die frei von Habgier und Begehren ist. Um Meine Gegenwart
und Meinen Ruhm zu erfahren gibt es keinen speziellen Ort, denn Ich
bin alles, überall und ewiglich!“
25 March 2012 -
In the Geeta Lord Krishna emphatically told Arjuna,"Many people
anxious to offer uninterrupted worship to God, desire to go into the
thick forest; this is an insane step. There is no need to seek the
jungle as if I am only there. There is no place where I am not; there
is no form which is not Mine. I am the five elements: earth, water,
fire, air, ether! Where can you find a place devoid of one or other
of these five? The fiery nature of fire is I Myself; I am life in all
living beings. I am the strength of the strong, the strength that is
free from greed and lust. To experience My presence and My glory,
there is no special place, for I am everything, everywhere, ever."
24. März 2012 –
Ihr habt ein
menschliches Leben erhalten nicht etwa, damit ihr Verbraucher von
Nahrung seid, eine Last für die Erde und gleich einem Tier, das der
Sklave seiner Sinne ist. Es liegt kein Gewinn darin, eine Horde von
Müßiggängern und Faulenzern zu sein, die sich vor harter Arbeit
scheut und monströse Formen annimmt, indem sie Fett ansetzt. Auch
sollte der Schöpfer nicht ignoriert werden, indem der Intelligenz
und der Unterscheidung erlaubt wird sich überflüssig zu fühlen
ohne auch nur ein Jota an Dankbarkeit dem Geber aller Geschenke zu
geben, die konsumiert und genossen werden.
Er ist der Purusha, die
Lebenskraft, das Höchste Wesen, das als Zuschauer den Wandlungen in
der Natur unbeteiligt zuschaut, obgleich Er der eigentlich Handelnde
in allen Wesen ist (laut Prof. Mittwede – Sanskrit Wörterbuch).
Ganz gleich wie stark die Kraft des Soges vorangegangener Geburten
auch sein mag, es muss eine Stärke hervorgebracht werden, die
Wagnis und Erfolg ausströmt, wie sie vom Purusha ausgehen. Weil ihr
euch dieser Möglichkeit in euch nicht bewusst seid, werdet ihr in
die Irre geleitet, ihr verflucht euer Schicksal und akzeptiert die
unvermeidlichen Wirkungen, die ihr als ‚Prarabdha’ - Wirkung des
Karmas - fürchtet.
24 March 2012 -
The purpose of human life is not to be consumers of food, to be a
burden upon the earth, and be an animal that is a slave to the
senses. There is no profit in being a horde of idlers and loungers,
who shy from hard work, and accumulate fat, growing into monstrous
shapes. Nor should one ignore the creator, allowing both intelligence
and discrimination to go to waste, without an iota of gratitude to
the giver of all the gifts which one consumes and enjoys! The Lord
has declared that He is the Pourusha (vitality, adventure and
aspiration) in human beings. However strong may be the force of the
drag of one’s previous births, it must yield to the strength of
adventure and achievement emanating from this Pourusha. Unaware of
this potentiality, you are misled into cursing your fate and
accepting the ‘inescapable’ effects of what you dread as
'Prarabdha' or effects of karma (past actions). Exercise Pourusha and
let it be your life breath. Living is struggling, striving,
achieving.
Übt euch als Purusha und lasst diese Übung zu
eurem Lebensatem werden. Das Leben ist Bemühung, Streben,
Verwirklichung.
23. März 2012 –
Ihr habt
sicherlich viele Neujahrstage in eurem Leben zelebriert. Gewisse
traditionelle Praktiken werden für dieses Fest eingehalten – ein
heiliges Bad zu nehmen, ein neues Gewand anlegen, das Haus reinigen
und es mit Bündeln grüner Blätter des Mangobaumes zu schmücken.
Wahre Größe jedoch liegt darin, seine Gedanken zu reinigen und
nicht nur den vergänglichen, menschlichen Körper. Das Tragen neuer
Kleidung macht nicht die Wichtigkeit eines Festes aus, sondern die
Entwicklung neuer und nobler Gedanken. Das Haus sollte nicht nur mit
Bündeln grüner Blätter des Mangobaumes dekoriert werden, sondern
mit Bündeln von Liebe. Teilt eure Liebe mit jedem den ihr trefft.
Nur dann werdet ihr im wahren Geist diese Feste begehen können. In
diesem Jahr heiligt eure Gedanken mit reinen, göttlichen Gedanken
und allumfassenden Gefühlen. Entwickelt göttliche Liebe und bringt
Friede in jedes Land. Fangt den Tag mit folgendem Gebet an: Mögen
alle Wesen in allen Welten glücklich sein!
Samasta loka sukhino bhavantu! Dann
werdet ihr ein glückliches und friedvolles Leben voller Entzückung
leben.
23 March 2012 -
You would have celebrated many Ugadi (New Year day) festivals in your
life. Certain traditional practices go with every festival, such as
having a sacred bath, wearing new clothes, cleaning the house and
decorating it with buntings of green leaves. True greatness lies in
purifying our thoughts, not merely the transient human body. The
significance of a festival does not lie in wearing new clothes but in
cultivating new and noble thoughts. The house should be decorated not
merely with the buntings of green leaves, but with the buntings of
love. Share your love with everyone you meet. Only then would you be
celebrating the festival in its true spirit. In this New Year
sanctify your thoughts with sacred and broad feelings. Develop divine
love and foster peace in every country. Start the day by praying,
“May the whole world be happy! ” Then you will lead a blissful
and peaceful life, full of enthusiasm.
22. März 2012 –
Heutzutage ist
das Verhalten der Menschen nicht mehr gut, weil ihre Gedanken
verunreinigt sind. Weil ihre Gedanken und Handlungen entartet sind,
sieht sich das Land Schwierigkeiten und Verwirrung ausgesetzt. Die
Menschen hegen in ihren Geist Gedanken, die weltlich, kurzlebig und
vergänglich sind. Diese Gedanken haben ein negatives Wesen, denn nur
Gedanken die auf Wahrheit beruhen, sind positiv. Wenn die Gefühle
und die Absichten die hinter euren Handlungen stehen gut sind, werden
auch die Ergebnisse die eure Handlungen hervorbringen, gut sein.
Heilige Gedanken, gute Worte und edle Taten sind die wahren
menschlichen Werte. Gedanken sind euer dauerhafter Besitz. So wie
eure Gedanken sind, handelt auch euer Geist. Wenn die Gedanken gut
sind, wird die Menschheit zu ihrer wahren Göttlichkeit erblühen.
22 March 2012 -
Today, people’s behaviour is not good because their thoughts are
polluted. And because their thoughts and actions have become
perverted, the country is passing through troubles and turmoil.
People have filled their mind with thoughts of mundane, ephemeral,
and transient things. These thoughts are negative in nature; only
those based on Truth are positive. If the feelings and intentions
behind your actions are good, the results will also be good. Sacred
thoughts, good words, and noble deeds are the true human values.
Thoughts are your permanent assets. As is the thought, so is the
mind. If thoughts are good, humanity will blossom into Divinity.
21. März 2012 –
Der Geist (mind)
hat eine angeborene Tendenz die ihn sich mit allem, mit dem er in
Kontakt kommt, verbinden lässt. Er hat ein Verlangen nach dieser
Verbindung und ist deshalb ständig verwirrt und ruhelos. Doch durch
stetige Übung und Training kann er zu dem kosmischen Urlaut OM
(Pranava) gelenkt werden und dadurch dazu gebracht werden, mit ihm
eins zu werden. Der Geist fühlt sich seiner Natur gemäß zu Klang
hingezogen und wird deshalb auch mit einer Schlange verglichen. Die
Schlange hat zwei ungeschliffene Eigenschaften. Die erste ist ihre
schlängelnde Fortbewegung und die zweite ist, alles zu beißen, was
ihr in den Weg kommt. Auch der Mensch sucht danach alles festzuhalten
und zu besitzen, was ihm in die Augen fällt und auch Menschen
bewegen sich in einem wiegenden (gebückten) Gang vorwärts. Aber
eine lobenswerte Angewohnheit hat die Schlange doch – egal wie
giftig sie ist und wie tödlich ihr Gift auch sein mag, wenn der
Schlangenbeschwörer seine Melodie ertönen lässt, dann spreizt sie
ihre Krone und versinkt in der Süße der Melodie – sie vergisst
dann alles andere. Ähnlich können Menschen durch Übung in die
Glückseligkeit des Om (Pranava ist eine andere Bezeichnung für OM) versinken.
21 March 2012 -
The mind has an innate tendency to merge in whatever it contacts; it
craves for this merger and so, it is ever agitated and restless. But
by constant practice and training, it can be directed towards the
Pranava (Om, the Primordial Sound) and taught to be one with it. The
mind is naturally drawn towards sound and hence, it is compared to a
serpent. The snake has two crude qualities - one, its crooked gait
and second, the tendency to bite all that comes in its way. Human
beings too seek to hold and possess all that they set their eyes on;
people too move about crookedly. But there is in the serpent one
praiseworthy trait; however poisonous and deadly its nature might be,
when the strains of the charmer's music are played, it spreads its
hood and merges itself in the sweetness of that melody, forgetting
everything else. Similarly, people too can, by practice, merge
themselves into the bliss of Pranava.
20. März 2012 –
Das Göttliche
ist das Eine, die wahre Grundlage des Universums. So wie es ein Band
in einer Girlande und ein einziges Fundament für ein Haus mit vielen
Etagen gibt, durchdringt das Göttliche alles und jeden, um es
zusammenzuhalten. Das Göttliche ist die Grundlage für die Struktur
des Universums. Nur die Blumen und Gebäude sind sichtbar für das
Auge, aber nicht die Struktur und das Band. Wenn ihr nicht Zeit und
Mühe investiert um es herauszufinden, dann entkommen sie eurer
Aufmerksamkeit. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht existieren!
Lasst euch niemals von dem, was von etwas umfasst ist (wie z.B.
Wasser von einem Fass umfasst wird), irreleiten (aadheya), indem ihr
die eigentliche Grundlage (das Fass-aadhaar) leugnet. Für das
Sichtbare besteht eine Unsichtbare Basis. Um das Unsichtbare zu
begreifen ist Nachforschung das beste Mittel und der richtige Beweis
dafür ist die Erfahrung. Für diejenigen, die die notwendige
Erfahrung gemacht haben, ist kein Beweis mehr notwendig.
20 March 2012 -
Divinity is one, and is the real basis for the Universe. Like the
string for a garland and the foundation for a multi-storey building,
Divinity penetrates and holds together everything and everyone; it is
the foundation for the structure of the Universe. Only the flowers
and buildings are visible to your eyes, not the string and the
structure. Unless you invest time and effort to reason it out, they
escape your attention. That does not mean they are non-existent!
Never be misled by the aadheya (the contained, the thing held) into
denying the Aadhaar (the basis, the container). For the Seen, there
is an Unseen Basis. To grasp the Unseen, the best means is inquiry,
and the right proof is experience. For those who have experienced, no
description is needed.
19. März 2012 –
Der
Rechtschaffenheit (dharma) zu folgen reinigt den Geist (mind) und
führt zu Gott. Rechtschaffenheit stellt ein Verlangen nach dem Namen
und der Form Gottes her. Wenn ihr den Namen und die Form
beispielsweise von Krishna liebt, werdet ihr selbstverständlich
Seinen Vorschriften folgen und sie respektieren. Man findet diese
Vorschriften in der Bhagavad Gita. Der von euch gewählte Name sollte
euch auf der Zunge liegen und die Form sich in euren Augen
widerspiegeln, dann wird der Dämon des unendlichen Verlangens aus
eurem Geist verschwinden, nur Freude und Zufriedenheit in euch
zurücklassend. Übt eure täglichen Pflichten mit Gott als Zeugen in
eurem Herzen aus. Fangt jetzt mit dem ersten Schritt an, der die
Erinnerung des Namen Gottes, dem universellen Bewohner eures Herzens,
ist. Das wird selbstverständlich dazu führen, dass ihr Schritte
macht, die euch weiterführen, bis das Ziel erreicht ist.
19 March 2012 -
Following Dharma (virtuous conduct) purifies the mind and leads you
to God. It creates a taste for the Name and the Form of God. For
example, if you love the Name and Form of Lord Krishna, you will
naturally respect and obey the command of Krishna which is found in
the Bhagawat Gita. Have your chosen Divine Name on the tongue and the
Form in your inner eye, then the demon called ‘Unending Desire’
will fly away from your mind, leaving joy and contentment within you.
Do your daily duties with God in your heart as witness. Start now
with the first step which is Naamasmarana (remembrance of the Name of
the Lord, the Universal Indweller). This will naturally lead you on
to progressive steps, until the goal is reached.
18.
März 2012 –
Stellt
euch vor ihr macht einen Spaziergang in der Dämmerung, wenn alles
nur verschwommen wahrgenommen wird. Ein Seil liegt auf dem Pfad.
Jeder, der dieses Seil in der Dämmerung sieht, hat eine andere
Vorstellung von dem, was dort liegt, obwohl es nur ein Seil ist.
Einen Schritt später wird dieses Seil vielleicht als Girlande
wahrgenommen. Jemand anderes denkt, dass es vielleicht ein Rinnsal
ist, durch Wasser verursacht und tritt genau hinein. Wieder jemand
anderes denkt das Seil wäre eine Ranke, eine Kriechpflanze, die von
einem umgefallenen Baum entfernt und dort hingeworfen wurde. Und noch
jemand anderes denkt ängstlich dies wäre eine Schlange. Ähnlich
manifestiert sich das Eine Göttliche, ohne das es von Veränderung
oder Umwandlung beeinflusst ist, im Universum mit vielen Namen und
Formen die durch die Dämmerung von Täuschung (maya) ausgelöst
werden. So wie das Dämmerlicht die Menschen verwirrt und viele
unterschiedliche Gefühle und Reaktionen hervorruft, so ernüchtert
die Täuschung (maya) den Menschen. Ein Seil wird immer ein Seil
bleiben, obwohl es in diesem Beispiel die Basis der ganzen Vielfalt
innerer Einbildungskraft und Illusion ist.
18 March 2012 -
Imagine you are walking at dusk when things are seen dimly and a rope
lies on the path. Now each one who sees it has their own idea of what
it is, though it is really just a length of rope. One steps across
it, taking it to be a garland. Another one thinks that it is a mark
made by running water, and treads on it. The third imagines it to be
a vine, a creeper plucked from a tree that has fallen on the road.
Some others are scared that it is a snake. Similarly, the one Divine
without any change or transformation affecting It, manifests in the
Universe with many names and forms, due to the dusk of maya
(Illusion). Just as the dim light confuses people and provokes
various feelings and reactions, maya disillusions people. The rope is
ever the rope though it is the basis for all the variety.
17. März 2012 –
Die Veden
verkünden, dass alles Gott ist (brahman), eine einheitlich
festgelegte Substanz, die nur dem fehlerhaften Auge als Vieles
erscheint. Ihr müsst darauf bestehen, dass alles Gott ist (aham
brahman) und vor allem, dass ihr das Göttliche seid. Dann könnt ihr
euch in ‚Kinder der Unsterblichkeit’ (Amrithasya Puthraah)
verwandeln. Da ihr immer sagt: „Ich bin der Körper“ (aham
dehaasmi), wird die Kombination der fünf Elemente, die sich eines
Tages wieder in die einzelnen Elemente zurückverwandeln wird,
zerbröckeln und ihr werdet euch dadurch zu ‚Kinder der
Unwissenheit’ erniedrigen (anruthasya puthraah). Es ist die
Einstellung, die Kummer erzeugt und welche die Wurzel aller
Unzufriedenheit ist. Denkt regelmäßig an Gott, der in eurem Herzen
wohnt, denn das fördert die Liebe zu allen Wesen in euch. Dann
werdet ihr nur Gutes in anderen sehen und danach streben, anderen
Gutes zu tun.
17 March 2012 -
The Vedas proclaim that all this is Brahmam (Divinity), one unitary
uniform substance, appearing only to the faulty eye as many. You must
assert Aham Brahmaasmi (I am Divine); you can then transmute yourself
into ‘sons of immortality’ (Amrithasya Puthraah). Since you
always say Aham dehaasmi (I am the body), the combination of five
elements which will one day disintegrate back into those elements,
you degrade yourself into Anruthasya Puthraah, that is, ‘sons of
Illusion’. It is this attitude that breeds grief and is the root of
discontent. Constantly ruminate on the indwelling God; it will
promote in you love for all beings. You will then see only good in
others and strive only to do good to others.
16. März 2012 –
Heutzutage sind
alle Dinge im Wert gestiegen. Alleine der Mensch wurde immer
billiger. Obwohl er mit den wertvollen Juwelen der Vernunft, des
Unterscheidungsvermögens und der Loslösung beschenkt wurde, hat der
Mensch diesen Juwelen erlaubt, ihm aus den Händen zu gleiten und er
trägt jetzt die Folgen von erschreckender Armut des Geistes dafür.
Der Mensch wurde durch die starke Vermehrung von Wut, Hass und
Habsucht billiger als die Tiere. Die Menschen haben die Einheit mit
allem anderen, allen Wesen und allen Welten vergessen. Nur allein das
Nachsinnen über die Einheit mit allen Wesen kann persönlichen
Frieden schenken, sowie Frieden in der Gesellschaft und in der Welt.
Alle anderen Bemühungen sind so, als ob duftendes Rosenwasser auf
einen Haufen Asche geschüttet wird – das ist wirkungslos und dumm.
Es ist nichts als Unkenntnis, euch von dieser Aufgabe (Nachsinnen
über die Einheit mit allem) fernzuhalten. Forscht nach der Wahrheit
über euch selbst und der Welt. Bemüht euch, auf der Basis der
Einheit des Selbst mit allem und jedem Frieden in euch zu schaffen.
16 March 2012 -
In the present times, all things have gone up in value. Man alone has
become cheap. Despite being endowed with the valuable gems of reason,
discrimination and detachment, man has allowed them to slip away, and
is facing the consequences with dire poverty of the spirit. He has
become cheaper than animals because of the proliferation of anger,
hatred and greed. People have forgotten their unity with all others,
all beings and all worlds. The contemplation of unity of all beings
alone can establish individual peace as well as peace in the society
and in the world. All other efforts are like pouring sweet scented
rose water on a heap of ash - its ineffective and foolish. It is mere
ignorance that keeps you away from this task. Investigate the truth
about yourself and the world. Make all efforts to build peace on this
foundation of Atmajnana, the knowledge of the Atmic unity.
15. März 2012 –
Viele von euch
fühlen sich durch gesundheitliche Probleme oder durch diverse Ängste
zu Gott hingezogen. Ihr müsst wissen, dass dieses nur ein Köder ist
durch den euch Gott zu sich zieht, damit ihr mit Ihm Verbindung
aufnehmt, Seinen Segen empfangt und euren Glauben an Gott stärkt.
Probleme und Sorgen sind wirklich willkommen zu heißen, denn sie
lehren euch Demut und Achtung. Heutzutage sieht sich die ganze Welt
mit Problemen konfrontiert. Viele zögern daran zu glauben, dass sich
die Dinge ändern könnten, dass das Leben für alle wieder glücklich
und voller Freude sein und das Goldene Zeitalter wieder zurückkehren
wird. Seid versichert, dass das Göttliche immer gegenwärtig ist um
euch zu beschützen, Rechtschaffenheit wieder herzustellen und eine
schwere Krise von der Menschheit abzuwenden.
15 March 2012 -
Many of you are drawn to God due to health problems or mental worry
of some sort or the other. Know that these are mere baits by which
you have been drawn closer to God, so that you may contact Him,
receive His Grace and strengthen your faith in the Divine. Problems
and worries are really to be welcomed as they teach you the lessons
of humility and reverence. Today, the entire world faces many
problems. Many hesitate to believe that things will improve and that
life for all will be happy and full of joy, that the Golden Age will
ever recur. Be assured that Divinity will always be present to
protect and establish righteousness, and avert the crisis upon
humanity.
14. März 2012 –
In der Githa
fragte Arjuna Krishna:” Ist der Geist (mind) so leicht
kontrollierbar? Sogar ein Elefant kann niemanden so mit sich ziehen
wie der Geist es tut; er ist die Kinderstube für Unberechenbarkeit.
Sein Ungehorsam, seine Entschlossenheit und sein Eigensinn sind sehr
mächtig. Der Geist bleibt nie an einem Ort stehen. Den Geist zu
zähmen ist, wie den Wind zu fangen oder Wasser zu bündeln. Wie kann
jemand den Geist kontrollieren oder eine spirituelle Übung mit einem
unkontrollierbaren Geist ausführen?“ Krishna lächelte, als er
diese Worte vernahm und sagte:“ Arjuna! Du hast den Geist
beschrieben und kennst sein Wesen sehr gut. Aber den Geist zu
kontrollieren ist keine unmögliche Aufgabe, denn der Geist kann
sicherlich kontrolliert werden. Durch systematische Übungen
(abhyasa) und durch stetige Selbstüberprüfung sowie Loslösung
(vairagya) - so kann der Geist zweifelsfrei besiegt werden. Jede
Aufgabe kann durch ständige Übung verwirklicht werden. Vertraue
Gott und übe; übe in dem festen Glauben, dass du die Kraft und die
Gnade besitzt – dann werden alle Aufgaben leicht zu erfüllen
sein.“
14 March 2012 -
In the Gita Arjuna asks Krishna, “Is the mind so easily
controllable? Even an elephant cannot drag one as the mind does; it
is the nursery of waywardness, and its defiance, determination and
obstinacy are very powerful. The mind will never halt at one place.
Taming the mind is like capturing the wind or bundling up water. How
can anyone control the mind or begin any spiritual practice with such
a mind?” Krishna broke into a smile on hearing these words and
said, "Arjuna! You have described the mind and know its nature
very well. But it is not an impossible task; the mind can certainly
be mastered. By systematic practice (abhyasa) and by relentless
inquiry (vichara) and detachment (vairagya) - the mind definitely can
be conquered. There is no task that cannot be accomplished by steady
practice. Place faith in the Lord and practice with the firm belief
that you have the power and the grace - then all tasks will become
easy.”
13. März 2012 –
Jeder Mensch
strebt nach Glück. Die Jagd nach gut bezahlten Jobs und nach
Positionen mit Einfluss, die Errichtung von Banken und
Geschäftshäusern, die wachsende Anzahl von Bungalows – all dieses
beweist die Sehnsucht danach, glücklich zu leben. Aber es besteht
keine richtige Sehnsucht danach, in Frieden leben zu wollen. Glück
sollte nicht mit Frieden verwechselt werden. Niemand der reich ist
und gut situiert, der erfolgreich und mächtig ist, hat inneren
Frieden. Innerer Frieden kann nicht in Sparbüchern oder stählernen
Geldschränken gefunden werden. Diese Wahrheit kann durch eigene
Nachforschung bestätigt werden. Frieden kann auch durch das Anhäufen
von Bomben und Waffen nicht geschaffen werden. Nur Terrorakte oder
Gegenwehr gegen diese wird keine Herzlichkeit und Harmonie begründen.
Ihr müsst erkennen, dass das Physische dem Spirituellen unterstellt
ist. Das Geheimnis für Frieden liegt im Dienst am Nächsten und in
der Liebe für alle Lebewesen. Internationaler Frieden kann nicht
dämmern, bis der Geist (mind) rein von Hass und Terror ist. Entfernt
diese beiden üblen Charakterzüge aus eurem Herzen und pflanzt an
ihren Platz Liebe und den Dienst am Nächsten.
13 March 2012 -
Everyone is after happiness. The hunt for comfortable jobs and
positions of influence, the founding of banks and business houses,
the growth of bungalows – all this is evidence of the eagerness to
live in happiness. But there is no real eagerness to live in peace.
Happiness should not be confused with peace. No one rich, well
placed, prosperous or powerful has peace. Peace cannot be found in
passbooks or iron safes. You can investigate and verify this truth
yourself. Peace cannot also be ensured by the piling of bombs and
weapons. Mere terror and counter-terror will not establish cordiality
and harmony. Realize that the physical is subordinate to the
spiritual. The secret to peace lies in service and love towards all
beings. International peace cannot dawn until the minds are cleansed
of hatred and terror; remove these two evil traits within each heart
and plant therein love and service.
12. März 2012 –
Entschließt euch
dazu eure Sinne zu meistern, indem ihr zuverlässig, systematisch und
regelmäßig meditiert, zu einer bestimmten Zeit und an einem
bestimmten Platz, ohne diese Disziplin später nach Lust und Laune zu
verändern. Ändert diese Angewohnheit nicht wenn es euch in den Sinn
kommt und euch passt, denn das wird euch grässliche Konsequenzen
einbringen. Für diejenigen, die zuviel essen und die sich durch den
Prozess der Verdauung erschöpft fühlen, für diejenigen die weniger
essen und unter Erschöpfung leiden, für diejenigen die zu viel oder
zu wenig schlafen, für diejenigen die spirituelle Übungen so wie es
ihnen ‚bequem’ ist, ihnen gerade passt, ausführen (das bedeutet
sie führen ihre spirituelle Übung an einem Tag stundenlang aus,
weil sie gerade nichts anderes zu tun haben, führen jedoch am
anderen Tag nur eine symbolische Übung aus, weil sie viel zu tun
haben), für diejenigen die den 6 inneren Feinden die Zügel locker
lassen, für diejenigen, die den Eltern keine Freude bereiten und für
diejenigen, die wenig Vertrauen in Gott im Herzen tragen – für all
diese Menschen werden spirituelle Übungen überhaupt keine Früchte
hervorbringen.
12 March 2012 -
Resolve to master the senses through meditation and follow it
steadily, systematically and regularly, at a stated time and place,
without changing them as the whim takes you. Do not alter as fancy
dictates for that will bring about dire consequences. For those who
eat too much and get exhausted with the task of assimilating it,
those who eat less and suffer from exhaustion, those who sleep too
much or too little, those who indulge in spiritual practices
according to 'convenience' (that is to say, who do it for long hours
one day because they have no other work, but do token meditation the
next day, because they have lots of engagements), those who give free
rein to the six inner enemies, those who do not confer joy on
parents, and those who have little faith in the Lord installed in
their hearts – for all these people spiritual practices will yield
no fruit at all.
11. März 2012 –
Der Devotee ist
die eiserne Nadel, die immerzu von dem Magneten angezogen wird, der
Gott ist. Doch die Nadel sollte sich in der Nähe des Magneten
aufhalten und sauber bleiben. Wenn ihr fühlt, dass ihr noch nicht
die Gnade Gottes erhalten habt, dann ist das wohl, weil ihr als Nadel
noch nicht rein genug seid. Ihr habt eure Nadel nicht von Schmutz
gesäubert, indem ihr durch den Prozess der Reue den Schlamm, Staub
und Rost, welcher Bindung darstellt, entfernt habt. Und indem ich das
Wort „Nähe“ verwende, meine ich nicht die physische Nähe. Ich
messe den Abstand zwischen euch und Mir nicht in Kilometern oder
Metern. Ihr mögt physisch sehr weit entfernt von mir sein, doch in
Gedanken seid ihr an Meiner Seite. Ich bin immer bei euch, in euch,
neben euch – immer! Es ist nur so, dass ihr euch Meiner
bewusst werden müsst und Meine Anwesenheit für euch nutzen solltet.
Entwickelt gute Tugenden, gute Angewohnheiten, gute Standpunkte und
einen edlen Charakter. Wiederholt mit Liebe in eurem Herzen Gottes
Namen und führt spirituelle Übungen aus, dann wird die Gnade Gottes
beginnen, euch zuzufließen.
11 March 2012 -
The devotee is the needle which is always drawn towards the magnet,
God. But the needle should be near and clean enough. If you feel you
haven't yet received His Grace, it is because the needle is not pure
enough. You have not scraped off, by the processes of repentance, the
mud, dust and rust called attachment. And by near, I do not mean
physically near. I do not measure distance between you and Me in
miles or meters. You may be physically very far, but mentally by My
side. I am always with you, in you, beside you, ever; only you have
to be aware of Me and make use of My Presence. Develop virtues, good
habits and attitudes, and a noble character. With love in your heart,
repeat God’s name and adopt spiritual practices, then grace will
start flowing onto you.
10. März 2012 –
Gebt den Gedanken
auf, dass ihr die Handelnden und die Nutznießer eurer Handlungen
seid, indem ihr beides, die Handlung und deren Frucht Gott weiht.
Dann kann keine Sünde euch angreifen, denn ihr seid nicht der
Handelnde und die Handlung, die ihr ausführt ist gewiss heilig, da
nicht ihr, sondern Gott sie ausführt. Wie das Öl auf der Zunge und
das Blatt der Lotusblume auf dem Wasser; ihr führt zwar die Handlung
aus, aber in Wirklich ist Gott der Handelnde. Die Freude, die euch
die sichtbare Welt bereitet, eröffnet die Einfahrt, die zu Kummer
und Sorgen führt – weltliche Freuden sind vergänglich. Doch ihr
seid ewig, die absolute Quelle der Glückseligkeit, die Verkörperung
des Göttlichen (atma swarupa) – das ist euer wirkliches Wesen. Ihr
habt keinen Bezug zu solchen Handlungen, zu den Taten, die ihr
ausführt und auch nicht zu deren Konsequenzen, die ihr jetzt
fälschlicherweise als die euren anseht. Deshalb müsst ihr, egal was
ihr tut, hört oder seht, innerlich unberührt bleiben und wie ein
unschuldiges Kind alles aufnehmen, was ihr hört oder seht.
Denkt
immer daran: Ihr seid nicht der Handelnde, ihr seid nur der Zeuge von
dem was geschieht, von dem, was ihr seht!
Mit dieser Einstellung könnt ihr mit Freuden alle Aufgaben
annehmen und unbeugsam und entschlossen die Früchte der von euch
ausgeführten Handlung aufgeben, indem ihr sie Gott weiht.
10 March 2012 -
Give up the idea that you are the doer and the beneficiary by
dedicating both deed and fruit to God. Then no sin can affect you,
for you are not the doer and the deed must certainly be holy. Like
oil on the tongue and lotus leaf on water, the deed is with you, but
of you. The joy derived from the external world opens the gateways of
grief; it is fleeting. But you are eternal, the very source of bliss,
Atma swarupa (embodiment of Divinity); that is your genuine nature.
You are unrelated to these activities that are called deeds and their
consequences which you now mistake as real. Hence, in whatever you do
or hear or see, you must remain unaffected, innocent of listening or
seeing. Always remember this: you are not the doer; you are just the
witness, the see-er! Thus, you can confidently take up all tasks and
firmly give up the fruit of your activities, dedicating them to the
Lord.
09. März 2012 –
Schließt eure
Augen nur für fünf Minuten und denkt an den Gewinn, den euch eure
Bemühungen eingebracht haben. Ein Wunsch führt zum nächsten und
das wird letztendlich zu einer nicht enden wollenden Kette von
Wünschen. Dann wollt ihr noch heiraten, dann bekommt ihr eine
Tochter oder einen Sohn. Danach möchtet ihr euren Kindern einen
guten Schulabschluss ermöglichen, sie verheiraten – und die Liste
wird länger und länger. Die Freude, die ihr durch die Erfüllung
eurer Wünsche spürt, ist fehlerhaft, begrenzt, vorübergehend und
mit Kummer und Sorgen geschwängert. Das Geheimnis, das zu wahrem
Glück führt, liegt in Loslösung (vairaagya). Über die Zunge
rollen Öl, Fett und andere fettige Substanzen, doch sie lässt sich
dadurch nicht berühren und wird selbst nicht fettig. Der Geist
(mind) muss gezähmt werden, damit er durch die Erfahrungen von
Erfolg und Niederlage, Gewinn und Verlust, Gesundheit und Krankheit
nicht berührt wird. Übt euch in ständiger Hingabe zu Gottes Füßen
und lasst Seinen Willen geschehen.
9 March 2912 -
Just close your eyes for five minutes and think of the profit your
efforts have won for you. One wish always leads to another and this
goes on like a never ending chain. Initially, you wish to marry, then
you get a daughter or a son, after this you desire to finish their
education, marriage and the list goes on and on. The joy one gets by
fulfilment of any desire is imperfect, limited, temporary and
pregnant with grief. The secret to true happiness lies in vairaagya
(detachment). The tongue has oil, fat and greasy substances rolling
over it, but it is unaffected by these and does not become greasy.
The mind too must be tamed to be unaffected by the experience of
success and failure, gain and loss, well-being and illness. Practice
surrendering at the feet of the Lord at all times; let His will
prevail.
08. März 2012 –
Ein ernsthafter
und standfester Glaube (sraddha) ist notwendig, um Weisheit zu
erlangen. Außerdem müsst ihr auch ein tiefes Verlangen danach
haben, die Lehren eures spirituellen Lehrers aufzunehmen. Seid sehr
wachsam und gebt euch nicht der Trägheit hin oder einer
Gesellschaft, die nicht geistesverwandt oder ermutigend ist. Um
solchen schlechten Einflüssen zu entkommen und um euren Geist (mind)
zu stärken ist es notwendig, daß Ihr eure Sinne meistert. Bitte
denkt daran; das Bedürfnis nach einem tiefen Glauben oder nach
Beständigkeit ist nicht so zerstörerisch wie das Gift von Zweifeln.
Der Zweifel wird aus Unwissenheit (ajnana) geboren und er durchdringt
euer Herz und ist dort am brüten – er ist die Quelle aller
Katastrophen! Wacht auf und beschäftigt euch mit euren täglichen
Aktivitäten, während ihr dabei in eurem tiefen Glauben das
Verlangen nach den Früchte eurer Handlungen aufgebt. Dann werdet ihr
Weisheit und Befreiung erlangen.
8 March 2012 -
Earnest and steady faith (Sraddha) is essential to acquire Jnana. In
addition you must also possess a deep yearning to imbibe the
teachings of your Guru. Be very vigilant; do not yield to sloth or to
company that is not congenial or encouraging. To escape such evil
influences and to strengthen your mind, mastery over senses is
required. But remember, want of faith or steadiness is not as
destructive as the venom of doubt. Doubt is born out of ignorance
(Ajnana); it penetrates into your heart and breeds there - it is the
source of all disaster! Arise and engage yourself in your daily
activities, giving up desire for its results and with complete faith.
Then you will acquire wisdom and win liberation.
07.
März 2012 –
Die
Welt ist ein Gebäude, welches auf einer starken Säule gebaut ist –
dem „Ich“. Dieses“Ich“ ist untätig während eures
Tiefschlafes und deshalb besteht die herkömmliche Welt im Tiefschlaf
nicht, soweit es euch betrifft. Ähnlich ist es, bevor ihr geboren
wurdet und nachdem ihr gestorben seid – bewusst besteht keine Welt
für euch in diesem Zustand. Um diese Weisheit (jnana) zu erlangen
und in ihr gefestigt zu sein, müsst ihr durch eine vorbereitende
Schule von Karma (hingebungsvolle Handlungen) und Upaasana
(Kontemplation) gehen. Hingebungsvolle Handlungen helfen euch, das
Herz von egoistischen Gedanken zu reinigen. Kontemplation hilft euch,
konsequent auf das Universale, das Absolute fokussiert zu sein.
Daraus erwächst Weisheit und sie bleibt für immer bei euch. Wenn
ihr einmal diese Weisheit gewonnen habt, dann seid ihr den weisesten
Weisen gleichwertig, denn dann bleibt nichts mehr übrig, was ihr
wissen müsstet.
7 March 2012 -
The world is a structure raised on one strong pillar - ”I”. This
“I” is dormant during your deep sleep and hence there is no world
so far as you are concerned. Similarly before you were born, and
after you die, there is no world of which you are conscious. To
acquire and stay fixed in this Jnana (wisdom), you must pass through
the preparatory schools of Karma (dedicated activity) and Upaasana
(contemplation). Dedicated activity helps you cleanse the heart of
egoistic impulses. Contemplation helps you to consistently focus
attention on the Universal, the Absolute. Then jnaana emerges and
stays within you for ever. Once you win that jnaana, you are the
equal of the wisest, for there is nothing more to know.
05. März 2012 –
Der Geist (mind)
muss zum Diener des Intellekts werden, nicht zum Sklaven der Sinne.
Der Geist muss Unterscheidungsvermögen entwickeln und sich von
jeglicher Bindung an den Körper lösen. So wie die reife Frucht am
Tamarindenbaum, die sich von ihrer Fruchthülle löst, um nicht mehr
an sie gebunden zu sein. Diese Fruchthülle ist vergleichbar mit dem
Körper. Wenn ihr eine grüne Frucht des Tamarindebaumes durch einen
Steinwurf verletzt, dann verletzt ihr das Fruchtfleisch oder den
Samen in der Hülle. Wenn ihr das aber mit einer reifen Frucht macht,
was passiert dann? Dann fällt die trockene Fruchthülle ab und
Fruchtfleisch oder Samen werden nicht verletzt. Der reife Schüler
fühlt nicht den Schlag des Schicksals oder des Erfolges. Es ist der
unreife Mensch, der von jedem Schlag verletzt wird. Deshalb muss
Unwissenheit durch eure eigenen Bemühungen von euch abfallen. Es
wird nicht wie ein Geschenk oder Wunder geschehen. Wahrheit,
Glückseligkeit und Frieden, gewonnen durch eure eigenen Kämpfe mit
Unwahrheit und Ungerechtigkeit, werden der bleibende Schatz für euch
sein.
5 March 2012 -
The mind must become the servant of the intellect, not the slave of
the senses. It must discriminate and detach itself from the body.
Like the ripe tamarind fruit, which becomes loose inside the shell,
it must be unattached to this shell or casement which is the body.
Strike a green tamarind fruit with a stone and you cause harm to the
pulp inside. But do this to a ripe fruit and what happens? It is the
dry rind that falls off, nothing affects the pulp or the seed. The
ripe aspirant does not feel the blow of fate or fortune. It is the
unripe man, who is wounded by every blow. So too, your ignorance must
fall off through your own efforts. It will not come to you as a gift
or miracle. Truth, Bliss and Peace that is won by your own struggle
with untruth and injustice will be the lasting treasure for you.
04. März 2012 –
Krishna pflegte
und hegte das, was wirklich nützlich für Arjuna war. Er
berücksichtigte völlig alles, was wirklich die Ehre, die
Glückseligkeit (atma-ananda) und die Rechtschaffenheit (dharma)
Arjuna’s fördern könnte. Er neigte dazu Arjuna als Seinen eigenen
Lebensatem anzusehen, bewachte ihn, so wie jemand seine Augen und
sein eigenes Herz bewacht. Das führte dazu, dass Arjuna sich
veränderte – auch dadurch, dass Krishna ihn heilige Dinge lehrte.
Krishna liebte Arjuna auf eine unvergleichliche Art und Weise, denn
das ist das Wesen eines echten, spirituellen Lehrers. Auch Arjuna war
kein gewöhnliches Wesen. Er verneigte sich vor Krishna führte alle
Aufgaben, die Krishna ihm gab, sehr ernsthaft aus. Egal welche Krise
heraufzog, er befolgte Krishnas Anweisungen und Seine Worte. Er trug
die Kameradschaft mit Gott als seine Rüstung, als den Körper, in
dem er lebte, ihn vor Schaden schützend, als etwas das er pflegen,
stärken und bewachen musste. Dies ist die Art der Bindung, wie sie
zwischen einem göttlichen Lehrer und Seinem Schüler sein soll.
4 March 2012 -
Krishna fostered what was really beneficial to Arjuna; He paid full
consideration to what will really promote the reputation, the
Atma-ananda (bliss) and the Dharma (Right Conduct) of Arjuna. He
tended and fended Arjuna as the very breath of His own life; He
watched over Arjuna as one watches over the eye or the heart, and
thus transformed him by teaching him about holy things. Krishna loved
Arjuna beyond compare; that is the nature of a genuine Guru. Arjuna
too was no ordinary being; he bowed in humility to Krishna and
carried out sincerely the assignments from Him. Whatever the crisis,
he stuck to Krishna's command and word; he wore the comradeship with
the Lord as the armour that will save him from all harm, as the very
body in which he dwelt, as something which he must foster, strengthen
and guard. This is how Guru and Sishya (disciple) should be bound
together.
03. März 2012 –
Der Frosch, der von einer Kobra geschnappt wurde und nun in ihrem Maul
sitzt, ist sich seines Schicksals nicht bewusst und schnappt nach der
Zunge der Schlange weil er denkt, es wäre eine Fliege für ihn. Ihr
sucht Freude und findet Leid, lauft Vergnügen nach und erntet Kummer.
Ihr bindet euch an den Körper, der vergänglich ist und lasst Gott los.
Tausende Weiser Männer haben dieses millionenfach verkündet, doch ihre
Worte fielen nicht auf den fruchtbaren Boden des Herzens und wurden
nicht mit dem Wasser der Tränen von Reue gewässert. Von jetzt an lasst
eure Herzen mit reinem Bewusstsein eine Lampe sein. Füllt in sie das Öl
von Namasmarana, der Wiederholung des Namens Gottes. Legt den Docht der
Selbstkontrolle und behaltet ihn in der richtigen Position, damit der
Luftzug von Freude und Leid die Flamme nicht zum erlöschen bringt.
Zündet den Docht mit edlen Gedanken an, so wie Aham Brahmasmi – Ich bin
Gott. Dann werdet ihr nicht nur Licht haben, sondern auch eine Quelle
des Lichts werden.
3 March 2012 - The frog caught and held in the mouth of a cobra,
unaware of its fate, flicks at the snake’s tongue as if it were a fly
to eat. So too, you seek joy and earn pain, hunt for pleasure and bag
grief. You attach yourself to the body that decays, and let go of God.
Thousands of wise men have advised about this a million times. However
their words have not fallen on the soft soil of the heart and have not
been watered by the tears of contrition. From now on, let your heart
with clean consciousness, be a lamp. Pour into it the oil of
Namasmarana (chanting of the Divine Name). Place the wick of
Self-Control and keep it in position, so that the gusts of joy and
grief do not scotch the flame. Light it with noble thoughts like Aham
Brahmasmi (I am God). Then, you will not only have Light, but also
become a source of Light.
02.
März 2012 –
Ihr
müsst euch darum bemühen, den Lehrer zu erfreuen und Sein
Wohlwollen zu gewinnen, indem ihr Seinen Lehren folgt und Ihm
liebevoll dient. Es macht keinen Unterschied wo sie ihre Leben
verbringen, doch die Leben, die unberührt von spirituellen Übungen
sind und ohne edle Eigenschaften und ohne reines Umfeld weisen darauf
hin, dass sie nicht einmal grundlegende Dankbarkeit ihrem Lehrer
gegenüber besitzen. Sie mögen Sprüche rezitieren wie zum Beispiel
Krishnarpanam, sie Gott widmen, aber durch ihre Handlungen enthüllen
diese Menschen, dass sie nur deha-arpanam, ihre Anbetung für den
Körper besitzen! Ändert euer Verhalten, um die Gnade des Lehrers zu
gewinnen, dann werden Weisheit und Glückseligkeit euch gehören.
Doch wenn ihr ungehorsam und kritisch durch Egoismus seid und kein
Verlangen nach Glauben habt, dann könnt ihr nicht mit der Vision der
Wahrheit gesegnet werden. So wie die Kuh ihr Kalb bemuttert, so wird
der Lehrer Seinen Schüler (sishya) zu sich heranziehen und ihm die
Milch der Gnade und der Glückseligkeit gewähren. Der Schüler
sollte echte Charaktereigenschaften haben, denn nur dann kann er, wie
ein reines Stück Eisen, das von einem Magneten angezogen wird, von
dem Lehrer angezogen werden und automatisch die Segnungen erhalten.
2
March 2012 - You must endeavour to please the Guru and win his favour
by obeying his teachings and serving him lovingly. No matter where
they live, those lives that are untouched by spiritual practices,
noble qualities and serene environment imply that they do not even
possess elementary gratitude to the Guru. They may chant slogans like
Krishnarpanam (dedicating it to God) but their acts reveal only
deha-arpanam (dedication to the body)! Modify your conduct to win
your Guru’s grace; then, wisdom and bliss is yours. Instead, if you
are disobedient and critical through egoism and want of faith, you
cannot be blessed by the vision of the Truth. As the cow takes to her
calf, so the Guru will draw the Sishya (disciple) to himself and
grant him the milk of grace and bliss. The sishya (disciple) ought to
be of sterling character; then, just as a clean piece of iron gets
attracted by the magnet, he will automatically receive the blessings
of the Guru.
01.
März 2012 –
Die
ganze Freude nach der ihr euch sehnt ist in euch. Ihr leidet wie
jemand, der einen großen Reichtum in seiner Schatztruhe hat, aber
nicht mehr weiß, wo der Schlüssel ist! Die Flammen des Zorns, des
Stolzes, des Hasses und des Neides sind vernichtender als ein
normales Feuer. Sie flammen heimtückisch und sporadisch im Geist
(mind) auf und verlangen nach immer mehr und mehr, um ihren Hunger zu
stillen. Dieses Feuer nennt man ‚anala’, was so viel wie ‚nicht
genug’ bedeutet. Ihr sorgt euch um ein Feuer, wenn es in der Ferne
brennt. Was würde man denn von einem Feuer sagen, das in euch
brennt? Wie kann es gelöscht werden? Es gibt geprüfte
„Löschgeräte“, die durch Erfahrung getestet wurden und für die
die Weisen sich verbürgen. Diese Löschgeräte sind: Wahrheit,
Rechtschaffenheit, Friede und Liebe (Sathya, Dharma, Shanti, Prema).
Horcht in euch hinein und findet heraus, welche Eigenschaften und
Angewohnheiten ihr ablegen und welche ihr behalten müsst. Nur die
Eigenschaften und Einstellungen, die euch an das Göttliche erinnern,
in die müsst ihr euch vertiefen, die solltet ihr behalten und
weiterentwickeln.
1
March 2012 - All the joy you crave for is within you. You suffer like
someone who has vast riches in the iron chest, but has no idea where
the key is! The flames of anger, pride, hatred, envy, etc. are more
devastating than normal fire. They arise in the mind stealthily and
in spurts ever demanding more and more to feed upon. Fire is called
as ‘anala’ meaning ‘Not Enough’. You dread fire when it leaps
at a distance. What is to be said then of the fire that is inside
your very self? How to douse these dangerous flames? There are proven
extinguishers tested by experience and guaranteed by sages, and these
are - Truth, Right Conduct, Peace and Love (Sathya, Dharma, Shanthi
and Prema). Examine within you which qualities and habits you must
discard and the ones you must retain. Only those tendencies and
attitudes that remind you of the Divine into which you must merge,
should be retained and developed.
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