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31.
August 2011 –
Das
Wort „Islam“ bedeutet, sich Gott ganz zu ergeben. Jeder, der im
Geiste von Unterwerfung und Hingabe in Frieden und Harmonie in der
Gesellschaft lebt, gehört wahrheitsgemäß dem Islam an. Der Islam
beharrt auf der vollen Übereinstimmung von Gedanken, Worten und
Taten. Im Monat des Ramadan (Ramzan), sind das Fasten und die Gebete
so ausgerichtet, dass die Übereinstimmung zwischen Gedanke, Wort und
Tat erweckt und offenbar wird. Der Ramadan bringt durch Fesseln der
Liebe Freunde und Verwandte, Nah und Fern, Freund und Feind zusammen.
Egal welcher Religion angehörig, sie alle betonen Einheit, Harmonie
und Gleichgesinntheit. Deshalb entwickelt Liebe, Toleranz und
Mitgefühl und bezieht diese Wahrheit in eure Handlungen ein. Das ist
die Botschaft, die Ich euch mit Meinen Segenswünschen gebe.
31
August 2011 - Islam means surrender to God. Everyone who in a spirit
of surrender and dedication, live in peace and harmony in society, do
really speaking, belong to Islam. Islam insists on full co-ordination
between thought, word and deed. In the month of Ramzan, the fast and
the prayers are designed to awaken and manifest this realisation.
Ramzan brings together in bonds of love kith and kin, near and far,
friend and foe. Whichever may be the religion, its emphasis is on
unity, harmony and equal-mindedness. Therefore, cultivate love,
tolerance and compassion, and demonstrate the Truth in every daily
activity. This is the Message I give you with My Blessings.
30.
August 2011 –
Der
Koran lehrt, dass alle Lebewesen den Sinn für Einheit, gegenseitiger
Abhängigkeit, selbstloser Liebe und dem Innewohnen von Göttlichkeit
entwickeln sollen. Gebete in einer Gruppe produzieren dienliche
Schwingungen. Gebet ist im Islam eine gemeinsame Handlung. Der Islam
verspricht einen größeren Fluss Begeisterung, wenn Gott von einer
größeren Ansammlung sich sehnender Herzen verehrt wird. Alle dem
Islam angehörenden Menschen verneigen sich tief bei dem Anblick der
Moschee (Masjid). Sie sitzen in Reihen auf Knien und lehnen sich nach
vorne, bis ihre Handflächen und ihre Stirn den Boden berühren. Mit
dieser Geste unterwerfen sie sich dem Willen Gottes. Gott ist der
Eine und die Lehren aller Religionen verherrlichen Ihn als Liebe,
Anteilnahme, Toleranz und Mitgefühl. Der Islam lehrt, dass Gottes
Gnade durch Gerechtigkeit und der rechten Art zu leben gewonnen
werden kann. Reichtum, Gelehrsamkeit und Macht können dies nicht
bewirken. Heilige Liebe allein kann Gott erfreuen. Das ist die
Botschaft jeder Religion.
30 August 2011 -
The Quran lays down that all beings should cultivate the sense of
unity, interdependence, selfless love and the immanence of Divinity.
Prayer in a group produces beneficial vibrations. Prayer in Islam is
also a congregational activity. Islam promises a greater flow of
ecstasy when God is adored by a huge concourse of yearning hearts.
All of them bow low at the sight of the Masjid (mosque). They sit in
rows on their bended knees and lean forward until their palms and
foreheads touch the ground in humble submission to God’s Will. God
is One and the teachings in all faiths exalt Him as Love, Compassion,
Tolerance and Sympathy. Islam teaches that God's Grace can be won
through justice and righteous living; wealth, scholarship and power
cannot earn It. Sacred love alone can please the Lord. This is the
message of every religion.
29.
August 2011 –
Entwickelt
Glauben an Gott. Alle Namen gehören zu Ihm – Rama, Krishna,
Christus, oder jeder andere Name. Jeder Mensch ist die Verkörperung
des Göttlichen. Wahre menschliche Beziehungen können nur wachsen,
wenn diese Wahrheit verwirklicht wurde. Die erste Stufe ist die, auf
der ihr erkennt: “ Ich bin im Licht.”. Als nächstes erkennt
ihr:” Das Licht ist in mir”. Letztendlich erkennt ihr: “ Ich
bin das Licht.” “Ich” repräsentiert Liebe und Licht höheres
Wissen (jnana). Wenn Liebe und Licht Eins werden, zeigt sich
Erkenntnis. Liebe sollte von Innen kommen und nicht von Außen
erzwungen werden.
29
August 2011 - Develop faith in God. All names are His - Rama,
Krishna, Christ or any other name. Every man is the embodiment of the
Divine. True human relations can grow only when this truth is
recognised. The first stage is where you recognise "I am in the
Light." Next, when you realise, "The Light is in me,"
and finally when you realise, "I am the Light." "I"
represents love and light represents Jnana (Supreme Wisdom). When
love and light become one, there is Realisation. Love should come
from within, not be enforced from outside.
28.
August 2011 –
Hingabe
(bhakti) besetzt einen Ehrenplatz in der indischen Kultur. Hingabe
kann nicht auf die Beachtung von beispielsweise Anbetung,
Pilgerrreisen oder Tempelbesuchen begrenzt werden. Dies sind
lediglich Handlungen, die auf Hingabe hinweisen. Es gibt eine Kraft,
die einen grundlegenden Impuls für diese Handlungen bestimmt. Das
ist die Liebe zu Gott. Bhakti (Hingabe) bedeutet totale Liebe
(paripurna prema). Diese Liebe ist ohne Motiv. Liebe, die auf Motiven
basiert, kann keine wirkliche Liebe sein. Wie der Fluss durch einen
natürlichen Impuls danach sucht sich mit dem Ozean zu vereinen, wie
eine Kletterpflanze sich ganz ihrer Natur entsprechend um den Baum
windet um nach oben zu klettern, so ist auch die Liebe eines Devotees
ein spontaner Ausdruck der Sehnsucht, Gott zu verwirklichen, frei von
weltlichem Verlangen jeglicher Art. Um die Gegenwart Gottes zu
erfahren, sollte die Liebe des Devotees als reiner, selbstloser Strom
fließen, der das Göttliche als das Eine, das alles durchdringt,
betrachtet. Der Devotee sollte sich darin üben Gott im gesamten
Kosmos zu sehen und fest daran glauben, dass alle Namen und Formen
von Gott abgeleitet sind.
Bhakti
(Devotion) occupies the pride of place in Bharathiya culture.
Devotion cannot be confined to observances like worship, pilgrimages
or going to temples. These are merely actions indicative of devotion.
There is a power that provides a basic impulse for these actions.
That is the love of God. Bhakti means Paripurna Prema
(total love). This love is motiveless. Love based on a motive cannot
be real love. As a river seeks to join the ocean by a natural
impulse, as a creeper winds itself naturally around a tree to climb
upwards, so too is the devotee's love a spontaneous expression of the
yearning to realise God, free from worldly desires of any kind. To
experience the presence of the Divine, the devotee's love should flow
as a pure selfless stream. It should regard the Divine as One that
pervades everything. The devotee should practise seeing God in every
object in the cosmos and firmly believe that all names and forms are
derived from God.
27.
August 2011 –
Bei
den Jugendlichen herrscht die Tendenz vor, ein komfortables Leben
führen zu wollen. Sie halten sich in Räumen mit Klimaanlagen auf um
sich zu erholen, körperliche Arbeit, Stress und Belastung, Schweiß
und Schmutz vermeiden sie, dass ihnen nicht eine Falte ihre gebügelte
Kleidung verknittert. Diese Einstellung ist weit von den Idealen des
Gehorsams und von Demut entfernt, die durch Bildung anerzogen wurden.
Jugendliche sollten den Menschen um sich herum die heiligen Ideen
vermitteln, die sie angenommen haben. Sie müssen wie Tigerjunge in
die Arena der Dörfer springen und sie von aller Verschmutzung
reinigen. Sie müssen die Bewohner die nicht so gebildet sind, durch
das Vermitteln von Wissen lehren und sie trainieren, ehrbar und in
Würde zu leben. Sie müssen die Bewohner in ihrem Streben begleiten
und sie auf ihrem Weg weiterbringen. Die heutige Jugend sollte der
Welt erhabene Ideale vorweisen, indem sie ein vorbildliches Leben
lebt.
There
is a tendency among the youth to lead comfortable lives resting in
air-conditioned chambers, avoiding manual labour, its stress and
strain, sweat and dirt, without even one fold of their ironed clothes
getting crumpled. This attitude is a far cry from the ideals of
obedience and humility instilled by education. They should impart to
the people around them in society the sacred ideas they have imbibed.
They must spring like tiger cubs into the arena of the villages and
cleanse them of all sorts of pollution. They must teach and train the
illiterate residents of the villages to live decently and with
dignity. They must strive along with the villagers and lead them
forward. The youth of today should pose lofty ideals of life to the
world through their exemplary lives.
-
Baba
26.
August 2011 –
Man
mag einen festen Glauben an Gott besitzen, aber von Zeit zu Zeit
untergräbt die Kraft der Täuschung (maya) diesen Glauben. Sogar in
Zeiten von Prüfungen sollte der Glaube an Gott nicht wanken. Unter
keinen Umständen sollte irgend jemand gegen die Verfügungen des
Göttlichen handeln . Egal welcher Art die Anbetung ist, wie intensiv
die Meditation ist, wenn jemand gegen die Verfügungen Gottes angeht,
werden hingebungsvolle Übungen fruchtlos. Der Grund dafür ist, dass
das Göttliche keinerlei selbstsüchtigen Ziele kennt. Durch
engstirnige und selbstsüchtige Motive handeln die Menschen nicht in
Einklang mit Gottes Geboten. Selbst kleine Verstöße können zu
gegebener Zeit große Ausmaße annehmen.
One
may have immense faith in God. But from time to time, the power of
Maya (illusion) may undermine one's faith. Even in testing
times, faith in God should never waver. Under no circumstances should
anyone go against the injunctions of the Divine. Whatever worship one
may offer, however intensely one may meditate, if one transgresses
the commands of the Lord, these devotional practices become futile.
The reason is that the Divine has no selfish objective or aim. It is
out of small-minded selfish motives that people act against the
sacred commands of the Lord. Even small acts of transgression may in
due course assume dangerous proportions.
-
Baba
Thought
for the day as written at Prasanthi Nilayam today 26th August 2011
25.
August 2011 –
Im
Behälter eures Herzens befindet sich die Lunte eures Geistes (mind).
Diese Lunte war während vieler Tage im Wasser des sinnlichen
Verlangens eingetaucht. Aus diesem Grund habt ihr die Lampe der
Weisheit nicht anzünden können. Entleert euer Herz von dem Wasser
des Verlangens und füllt es mit der Wiederholung des Namens Gottes
(namasmarana). Nehmt die Lunte des Geistes und trocknet sie in dem
Sonnenlicht von Loslösung (vairagya). Nachdem ihr alles Wasser in
Form von Verlangen aus der Lunte, die der Geist ist, herausgepresst
habt, füllt eure Herzen mit dem Öl, das Hingabe genannt wird, oder
der Wiederholung des Gottesnamens. Dann werdet ihr die Flamme der
Lampe der Weisheit in eurem Herzen anzünden können.
25
August 2011 - In the vessel of your heart, there is the wick of your
Jiva
(mind). That wick has been immersed all these days in the water of
sensuous desires. Therefore, you are not able to light the lamp of
wisdom. Pour out all the water of desires from the vessel of your
heart, and fill it with Namasmarana
of God. Take the wick of Jiva
(mind) and dry it in the sunshine of Vairagya
(detachment). After you squeeze out of it all the water present in
the form of your desires from the wick of Jiva,
fill your heart with the oil called devotion or Namasmarana
(chanting the Lord's name). Then you will be able to light the Jyothi
or lamp of wisdom in your heart.
23.
August 2011 –
Nur
wenn ihr die Liebe an die ihr glaubt in die Praxis umsetzt, wird sie
wachsen. Da ihr aber nicht das was ihr erklärt in die Praxis
umsetzt, wird euer Glaube geschwächt. Eine Pflanze gedeiht nur, wenn
sie regelmäßg gegossen wird. Wenn ihr den Samen der Liebe
ausgesetzt habt, könnt ihr ihm nur zum Wachstum verhelfen, wenn ihr
ihn jeden Tag mit Liebe wässert. Die Pflanze der Liebe wird wachsen
und Früchte der Liebe tragen. Heutzutage üben viele Menschen keine
edlen Pflichten mehr aus, die Liebe hervorbringen. Wenn ihr den
Wunsch habt Liebe für Gott zu entwickeln, dann müßt ihr
fortwährend eure liebevolle Hingabe zu Gott in die Praxis umsetzen.
23
August 2011 - Only when you put into practice the love in which you
have faith, love will grow. Since you do not practice what you
profess, your faith gets weakened. A plant will grow only when it is
watered regularly. When you have planted the seed of love, you can
make it grow only by watering it with love every day. The tree of
love will grow and yield the fruits of love. Many today do not
perform those noble deeds that will promote love. When you wish to
develop love for the Lord, you must continuously practice loving
devotion to the Lord.
22.
August 2011 –
Krishna
ist die Verkörperung der Liebe. Allein das Wort „Krishna“
bedeutet: Der, der an sich zieht. „Karshatiti Krishna"
(Krishna ist jemand, der Anziehungskraft hat). "Krishyatiti
Krishna" (Krishna ist derjenige, der korrigiert/verbessert) ist
eine andere Herleitung für den Namen. Das bedeutet, daß Krishna das
Göttliche ist, welches das Herz des Devotees von Unkraut befreit,
den Samen guter Eigenschaften sät und die Frucht der Liebe wachsen
läßt. "Kushyatiti Krishna" bedeutet, daß Krishna Freude
und Entzücken schenkt. Der Name Krishna bedeutet somit, daß Er die
Herzen bearbeitet, damit Er in ihnen die Ernte der Glückseligkeit
aufgehen lassen kann. Die erhabene Botschaft des Lebens Krishna’s
ist das göttliche Liebesprinzip. Göttliche Liebe ist stark,
strahlend und unzerbrechlich wie ein Diamant, also auch extrem
kostbar. Wenn ihr solch göttliche Liebe erstehen möchtet, muß eure
Liebe zu Gott gleichermaßen stark sein. Ihr könnt einen Diamanten
nur mit einem anderen Diamanten zerschneiden.
22
August 2011 - Krishna is the embodiment of Love. The very word
"Krishna" means one who attracts--"Karshatiti Krishna"
(Krishna is one who attracts). "Krishyatiti Krishna"
(Krishna is one who cultivates) is another derivation for the name.
This means that Krishna is the Lord who cultivates the heart of the
devotee by removing the weeds, sowing the seed of good qualities and
growing the crop of love. "Kushyatiti Krishna" meaning, He
is the one who gives delight. Krishna thus means the one who
cultivates our hearts and raises in them the crop of bliss. The
supreme message of the life of Krishna is the Divine Love Principle.
Divine Love is strong, brilliant and unbreakable like diamond, and is
also extremely precious. If you want to secure such Divine love, your
love for God must be equally strong. You can cut diamond only with
another diamond.
21.
August 2011 –
Das
Göttliche nimmt von Zeit zu Zeit menschliche Form an um die
Tugendhaften zu schützen, die Bösen zu bestrafen und
Rechtschaffenheit/Gerechtigkeit wieder herzustellen. Krishna war eine
dieser Offenbarungen des Göttlichen. Indem er Sein Versprechen
gegenüber Mutter Erde erfüllte, befreite Er die Welt von vielen
boshaften Herrschern und versuchte die Herrschaft der
Rechtschaffenheit wieder herzustellen, um das Gute zu schützen.
Heute ist es so: Wenn das Göttliche das Boshafte bestrafen und das
Gerechte schützen möchte, dann würde Es nicht einen
rechtschaffenen Menschen finden. Alle Menschen auf der Erde haben
sich inzwischen für eine Bestrafung qualifiziert. Deshalb ist es
keine Frage, ob das Böse vernichtet werden muß. Vielmehr ist es die
Aufgabe, Ungerechtigkeit (adharma) wieder in
Gerechtigkeit/Rechtschaffenheit umzuwandeln. Dieses kann nur allein
durch Liebe geschehen.
21
August 2011 - The Divine incarnates from age to age for the purpose
of protecting the virtuous, punishing the wicked and establishing
righteousness. Krishna was one such manifestation of the Divine. In
fulfilling his pledge to Mother Earth, He rid the world of many
wicked rulers and sought to establish the reign of righteousness for
the protection of the good. Today, if the Divine wants to punish the
wicked and protect the righteous, there will not be even one wholly
righteous person. All will qualify for punishment. Hence it is not a
question of destroying the wicked. The task today is to transform
Adharma (unrighteousness) into Dharma (righteousness). This has to be
done through love alone.
20.
August 2011 –
Keine
noch so große Gelehrsamkeit wird euch Frieden schenken. Es sei denn,
ihr seid von der Liebe Gottes erfüllt. Die Sucht, dem Geld
nachzurennen ist der Grund für alle Mißstände in der Welt. Je mehr
diese Sucht Reichtümer anzuhäufen an Größe gewinnt, läßt das
Verlangen nach Gott nach. Durch die Sucht nach Reichtum wachsen
heutzutage alle anderen negativen Eigenschaften wie Stolz, Habsucht,
Neid und Haß zwischen den Menschen. Reichtum ist sicherlich
notwendig, doch es ist der Reichtum göttlicher Gnade und der Schatz
göttlicher Liebe, die ewig sind und euch beschützen. Alle anderen
Dinge sind vergänglich. Ihr solltet auch erkennen, daß Gott nur auf
tiefe und ehrliche Hingabe antwortet. Verbale Bittgesuche sind
unbefriedigend. Ihr müßt das Sehnen erwerben, das Gottes Herz
schmelzen läßt. Auch Butter schmilz nur, wenn sie erhitzt wird. Die
Wärme der Liebe zu Gott (bhakti) sollte der Butter, die das
menschliche Herz ist, hinzugefügt werden, damit Gottes Herz
schmilzt.
20
August 2011 - No amount of scholarship will give you peace, unless
you are filled with the love of God. The craze for money is the cause
of all the ills in the world. As craving for wealth increases, the
desire for God declines. Due to the craze for riches, all other evil
qualities like pride, greed, envy and hatred have grown amongst
mankind today. Wealth is, indeed needed, but it is the wealth of
Divine Grace and the treasure of Divine Love that will last forever
and protect you. All other things are transient. You should also
realize that God responds only to deep and genuine devotion. Verbal
supplications will not suffice. You must acquire the yearning that
will melt the heart of God. Even butter that is so soft melts only
when heat is applied to it. Likewise, the warmth of Bhakthi (love for
the Lord) has to be applied to the butter of the human heart to make
God melt.
19.
August 2011 –
Jeder
Mensch sollte gute Gedanken entwickeln und alle negativen Gefühle
vermeiden. Gott hat gegen niemanden eine Abneigung, Er kennt keinen
Neid, fügt niemandem Schaden zu und bevorzugt niemanden. Die Gnade
die Gott euch schenkt, ist das Resultat eurer eigenen Gefühle.
"Bhaavaatheetham Thriguna Rahitham" - das Göttliche ist
jenseits von Gefühlen und Eigenschaften. Gott ist "Ekam
Sathyam Vimalam Achalam" - der Eine, Wahrheit, Reinheit, der
Unveränderbare. Er ist "Sarvadhee Saakshibhuutham" – der
Ewige Zeuge im Geiste aller. Wenn Devotees sich heutzutage darüber
beschweren, daß sie von Gott bestraft werden, dann haben sie nicht
erkannt, daß Gott nicht derjenige ist, der sie bestraft. Ihre
eigenen Ängste und Fehlvorstellungen sind der Grund für ihre
Probleme. Gott allein ist ein wahrer Devotee, denn er erkennt, daß
das Leid, das ihr erfahrt, das Resultat eurer eigenen schlechten
Gedanken und Handlungen ist.
19
August 2011 - Everyone should cultivate good thoughts and eschew all
bad feelings. God has no dislike for anyone. He envies no one. He has
no ill-will towards anyone. Nor does He have favourites. The grace
one gets is the result of one's own feelings. "Bhaavaatheetham
Thriguna Rahitham" (The Divine is beyond feelings and
attributes). He is "Ekam Sathyam Vimalam Achalam" (the One,
Truth, Pure, Immovable). He is "Sarvadhee Saakshibhuutham"
(Eternal Witness in all minds). When devotees complain nowadays as to
why they are being punished by the Lord in various ways, they do not
realize that it is not God who is punishing them. Their own fears and
fancies are the cause for their troubles. He alone is a true devotee
who recognizes that the sufferings that one undergoes are the
consequences of one’s own bad thoughts and actions.
18.
August 2011 –
Hingabe
ist nicht gleichbedeutend mit schwierigen, spirituellen Übungen oder
schweren Disziplinen irgend einer Art. Es besteht kein Grund,
tiefgreifende Bußübungen auszuüben oder religiöse Opfer (yajnas)
zu erbringen. Das einzige und sicherste Mittel für den gewöhnlichen
Menschen Gott zu verwirklichen, unabhängig von gesellschaftlicher
Stellung, Nationalität oder Geschlecht, ist eine tiefe Hingabe und
Liebe zu Gott. Wo tiefer Glaube ist, besteht auch tiefe Liebe. Wo
tiefe Liebe besteht, ist auch Vertrauen (shradda). Durch Vertrauen
erlangt man höheres Wissen (jnana). Dieses Wissen befähigt den
Menschen, sich an die Regeln der Spiritualität zu halten. Die
Gopikas, die jungfräulichen Mädchen, die mit Krishna die Kühe
hüteten, veranschaulichen diesen Punkt. Sie erlebten die ständige
Anwesenheit Gottes in ihnen und außerhalb von ihnen. Sie zeigten,
daß eine geläuterte Liebe sogar für durchschnittliche Personen
möglich war, ohne das es viel Wissen über die heiligen Schriften
bedurfte oder spiritueller Übungen. Sie zeigten die unauflösbare
Verbindung zwischen dem Göttlichen und der individuellen Seele.
18
August 2011 - Devotion does not call for arduous spiritual practices
or severe disciplines of any kind. There is no need to perform
intense penances or Yajnas (religious sacrifices). The only easy and
sure means for ordinary people to realize God, without regard to
their caste, nationality, gender or any other qualification, is to
have intense devotion and love for God. Where there is deep faith,
there is intense love. Where there is love, there is Shraddha
(earnestness). Through earnestness, the Jnana (higher knowledge) is
gained. This knowledge enables one to practice spirituality. The
Gopikas (cowherd maidens) exemplified this; they experienced the
continuous presence of God within them and outside them. They showed
that such sublime love was possible even for ordinary persons with
little knowledge of the scriptures or spiritual disciplines and
demonstrated the inextricable link between the Divine and the
individual.
17.
August 2011 –
Das
menschliche Leben wird durch Höhen und Tiefen, Freude und Leid
heimgesucht. Die dadurch gemachten Erfahrungen sind dazu bestimmt,
als Richtungsweiser für die Menschen zu dienen. Das Leben wäre
langweilig, wenn es keine Prüfungen und Schwierigkeiten enthalten
würde. Es sind diese Schwierigkeiten, die die menschlichen Werte im
Menschen hervorbringen. Man kann den Saft des Zuckerrohrs nicht
gewinnen, ohne es zu pressen. Man kann die Brillianz eines Diamanten
nicht steigern, ohne die vielen Facetten geschliffen zu haben. Man
muß bedeutungslose Dinge nicht aufwerten, sondern Weitsicht durch
Liebe entwickeln. Nur wenn ihr verschiedenen Schwierigkeiten
begegnet, könnt ihr die angenehme Süße der Glückseligkeit von
Selbsterkenntnis erleben. Von jetzt an müßt ihr Schwierigkeiten
willkommen heißen und sie bezwingen. Wenn ihr die Schwierigkeiten,
die euch begegnen bezwingt, dann werdet ihr mit Sicherheit das
Göttliche erfahren.
17
August 2011 - Human life is beset with ups and downs, joys and
sorrows. These experiences are intended to serve as guideposts for
man. Life would be bland if there were no trials and difficulties. It
is these difficulties that bring out the human values in man. You
cannot get the juice of the sugarcane without crushing it. You cannot
enhance the brilliance of a diamond without cutting it and making
many facets. One must shed his or her pettiness and develop
broad-mindedness by the cultivation of love. Only when you undergo
various difficulties, you can experience the sweet bliss of
Self-realization. Hence, difficulties must be welcomed and must be
overcome. When you overcome the difficulties, you are sure to
experience Divinity.
16.
August 2011 –
Zufriedenheit
ist eine reine (sathwic) Eigenschaft. Sie wird euch nicht in einen
Müßiggänger verwandeln – nein, sicherlich nicht! Stattdessen
wird sie dem Geist (mind) erlauben, euch hin zu Gott zu entwickeln
und sie wird euch Frieden schenken. Zufriedenheit wird auch
unwesentliche Handlungen zügeln, die Eigengewinn als Ziel haben.
Voller Zufriedenheit ist der Aspirant in der Lage, die Gefahren und
Schwierigkeiten des beschrittenen Weges zu ignorieren. Er kann alle
vorübergehenden Dinge in diesem Leben als Gift erkennen und sie
aufgeben. Unterscheidungsvermögen, Verzicht und den Geist der Dinge
zu erforschen, das entwickelt sich durch Zufriedenheit. Eine
zufriedene Person ist vollkommen rein (sathwic) und lebt ein Leben,
das im Inneren in Verbindung mit dem Selbst (atma) steht. Eine solche
Person kann jede Arbeit ohne Rast und Beschwerden ausführen. Der
Geist (mind), der sich sonst in viele verschiedene Richtungen bewegt,
ist jetzt auf ein einziges Ziel ausgerichtet. Zufriedenheit gibt
Enthusiasmus und große Energie, Energie, die notwendig ist um den
Weg, der zur Gottesverwirklichung (Sakshathkara) führt, zu gehen.
Contentment
is a Sathwic (pure)
quality; it will not transform you into an idler - no, not at all!
Instead, it will permit the mind to progress towards the Lord, and it
will grant peace. It will also curb unessential activities that have
profit for oneself as the aim. Contented, the aspirant can ignore the
dangers and difficulties of the path. The aspirant treats all the
impermanent things of this life as poison and discards them.
Discrimination, renunciation, and the spirit of inquiry develop
through contentment. The contented person will be fully Sathwic
and will lead an inner life, in communion with the Atma.
That person can do any work without rest and without complaint. The
mind, which sways in many directions, gets a single aim. Contentment
gives the enthusiasm and vigour necessary for treading the path that
leads to Sakshathkara
(realization of God).
15.
August 2011 –
Junge
Männer und Frauen müssen in den Bereich der Handlungen
hineinwachsen und so gut sie es können danach streben, ein wieder
auflebendes Indien und eine glückliche und friedvolle Welt
aufzubauen. Ihr müsst das Verlangen nach Macht aufgeben. Das
Verlangen Korruption und Sittenlosigkeit auszurotten, der Drang hart
zu arbeiten, dieses sollte fest im Herzen eines jeden Jugendlichen
eingepflanzt werden. Mutter Indien’s Zukunft liegt in euren Händen
und sie wartet auf euch. So wie es die Pflicht der Kinder ist ihrer
Mutter zu dienen und sie zu erfreuen, so ist es die gewissenhafte
Pflicht jedes Kindes der Nation, diese glücklich zu machen. Dem
Mutterland selbstlos zu dienen sollte das hohe Ideal im Leben eines
jeden sein. Deshalb ist es eure gewissenhafte Pflicht, euch die
weitreichende Perspektive nationaler Einheit und Aufrichtigkeit
einzuprägen und euch in hingebebungsvoller Weise dem Dienst an der
Nation widmen.
Young
men and women have to spring into the sphere of action and strive to
the best of their ability for the building up of a resurgent India,
and a happy peaceful world. You must shed the desire for power. The
desire to uproot corruption and immorality, and the urge to work hard
should firmly be implanted in the heart of every youth. Mother
India’s future depends on you and she is waiting for you. Even as
it is the duty of children to serve and please their mother, it is
the bounden duty of every child of the nation to make her happy. To
serve the Motherland selflessly should be the sacred ideal of one's
life. Thus, it is your bounden duty to inculcate in yourself the
wider perspective of national unity and integrity and engage yourself
in the dedicated service of the nation.
14.
August 2011 –
Verzicht
ist eine der höchsten Tugenden. Es gibt nichts größeres als das
Glück das man empfindet, wenn man Verzicht übt. Nur diejenigen die
Opfer durch Verzicht bringen, sind die Kinder der Unsterblichkeit.
Jemand, der den wahren Geist von Verzicht besitzt, gibt anderen ohne
auch nur zu zögern und ohne Vorbehalt. Diese Person wird lächelnd
und von Herzen gerne auch ihren liebsten Besitz hergeben. Ein Thyagi,
jemand der verzichtet, zuckt mit keiner Wimper und gibt sogar seinen
Körper auf, weil er ihn als wertloses Stroh betrachtet. Zu opfern
bedeutet einiges mehr als seinen Reichtum, sein Gold und materielle
Dinge aufzugeben. Zu opfern bedeutet, die eigenen schlechten
Eigenschaften wie Haß, Neid, Wut und Bosheit abzulegen, denn das
sind die Eigenschaften, die sich über viele Leben lang tief in uns
verwurzelt haben.
14
August 2011 - Sacrifice is the highest virtue. There is no happiness
greater than that obtained from sacrifice. Only those who sacrifice
are the children of immortality. One who has the true spirit of
sacrifice gives to others without any hesitation or reservation,
smilingly and gladly, even his dearest and highest possession.
Surrendering the fruit of action to the Lord is real sacrifice. A
Thyagi (one who sacrifices) does not shrink even to give up his body,
regarding it as worthless straw. Sacrifice means something more than
giving up of wealth, gold, and material objects. It is discarding
one’s evil qualities like hatred, jealousy, wrath and malice that
have become ingrained over many lifetimes.
13.
August 2011 –
Verzicht
ist ein Aspekt des Charakters. Verzicht ist eine der Eigenschaften,
die junge Männer und Frauen in sich aufnehmen sollten. Man denkt
oft, daß wohltätige und menschenfreundliche Handlungen
gleichbedeutend mit Bereitschaft auf Verzicht sind. Aber es besteht
ein großer Unterschied zwischen Wohltätigkeit und Verzicht.
Menschen die wohltätig handeln, geben freigiebig einen Teil an
andere. Geschenke wie Land, die Verteilung von Nahrung, Einsatz von
Arbeitskraft und die Verbreitung von Bildung und Wissen, all dieses
gehört in diese Kategorie. Durch wohltätige Handlungen gibt ein
Mensch niemals alles was er besitzt auf. Geht man einen Schritt
weiter, behalten manche das für sich, was angemessen und
lebenswichtig ist und geben den Rest an die Gesellschaft weiter.
Diese Menschen gewinnen die höchste Anerkennung in der Welt. Die
heiligen Texte teilen uns mit, daß ein Teil des Besitztums den Armen
und Hilflosen als Opfergabe dargebracht werden muß.
13
August 2011 - Sacrifice is an aspect of character. It is one of the
qualities that young men and women should imbibe. It is often thought
that charitable and philanthropic acts make for sacrifice. But there
is a vast difference between charity and sacrifice. Charitable people
give only a fraction of their bounty to others. Gifts of land,
distribution of food, contribution of physical labour and spreading
of education and knowledge belong to this category. Through acts of
charity no man ever gives up all that he has. Going a step higher
some retain for themselves what is just and essential and give away
the rest to society. Such people win the highest acclaim in the
world. Our sacred texts prescribed that a portion of one’s
possessions must be offered to the poor and helpless.
12.
August 2011 –
Bindet
euch nicht an den vergänglichen Körper, sondern nutzt ihn
stattdessen als ein Werkzeug. Seht euch als getrennt von eurem
sterblichen Körper an, der aus der Verbindung mit den fünf
Elementen geschaffen wurde. Erkennt euch als das unzerstörbare
göttliche Selbst (atma). So wie das Haus in dem ihr lebt von euch
getrennt ist, so ist auch der Körper in dem ihr für eine kurze
Weile lebt, von euch getrennt. Der Körper ist die Wurzel allen
Übels. Bringt ihn dazu, eurem Willen zu gehorchen. Unterwerft euch
niemals seinem Willen und folgt niemals seinen Launen. Haltet ihn
unter ständiger Kontrolle und benutzt ihn als Boot, um den Strom des
Lebens zu überqueren.
Mit
anderen Worten ausgedrückt: Solange die Höchste Wahrheit nicht
verwirklicht wurde, müßt ihr auf euren Körper aufpassen und darauf
achten, daß er nicht beschädigt wird. Nehmt reine (sathwic) Nahrung
mäßig zu euch, dies zu gegebener Zeit und fahrt diszipliniert mit
den physischen (sportlichen) Aktivitäten für den Körper fort.
12
August 2011 - Do not get attached to this evanescent body; instead,
utilise it as an implement. Consider yourself as separate from the
perishable body that was created out of the conjunction of the five
elements. Know yourself as the indestructible Atma. Just as the house
in which you dwell is separate from you, so too, the body in which
you dwell for a little while is separate from you. The body is the
root cause of all grief. Make it obey your will; never bow down to it
and follow its whims. Keep it under strict control. It should be used
as a boat to cross the stream of life. In other words, until the
Ultimate Truth is attained, you must take care of your body to see
that it does not get damaged. Take moderate food of Sathwic (pure)
quality at the correct time, and continue with the disciplined
physical activities for the body.
11.
August 2011 –
Einige
Menschen sind gnadenlos in ihrer Suche nach spiritueller Erkenntnis
auf Kosten weltlichen Wissens. Das ist nicht wünschenswert. Sie
verpassen beides und wandern ziellos zwischen ihnen hin und her. Auch
das ist nicht wünschenswert. Weltliches Wissen sollte nicht
vernachlässigt werden. Es ist sehr vorteilhaft eine spirituelle
Sichtweise zu erlangen, solange man auf der Suche nach der
Beherrschung weltlichen Wissens ist. Deshalb solltet ihr
notwendigerweise jeden Tag ein wenig Zeit mit Meditation über Gott
verbringen, während ihr gleichzeitig weltliches Wissen erwerbt.
11
August 2011 - Some people relentlessly seek spiritual knowledge at
the expense of secular learning. This is not desirable. They miss
both and wander aimlessly between the two. Such a predicament too is
undesirable. Secular learning should not be neglected. It is very
beneficial to acquire spiritual vision while seeking mastery over
secular lore. So, you should necessarily spend some time everyday in
meditation upon God as you acquire secular learning.
10.
August 2011 –
Strebt
nicht nach körperlichen Freuden, indem ihr die viel größere Freude
der inneren Ruhe und Zufriedenheit ablegt. Nichts bringt größeren
Gewinn als Zufriedenheit. Sie ist ein Schatz, der prächtiger als die
drei Welten ist. Eine zufriedene Person kann unbeschreiblichen,
göttlichen Ruhm erfahren. Zufriedenheit ist das Resultat von
erworbenem Seelenfrieden, Freude und Unterscheidungsvermögen. Das
Ergebnis ist die mögliche, direkte Verwirklichung von Sakshathkara
(Gott visionär zu sehen). Um diesen Vorteil zu erwerben, ist
Namasmarana, die gespeicherte Erinnerung an Gottes Namen und
Meditation (Dhyana) das einzige Mittel. Namasmarana und Dhyana
alleine können euch diese Stärke verleihen.
10
August 2011 - Do not strive for physical joy, discarding the more
permanent joy of inner calm and contentment. Nothing is more
profitable than contentment. It is a treasure richer than the three
worlds. A contented person can experience indescribable divine glory.
Contentment is the result of the acquisition of peace of mind, joy
and discrimination. As a result, you can attain Sakshathkara (vision
of the Lord) directly. To acquire these benefits, Namasmarana
(remembrance of the Lord’s Name) and Dhyana (meditation) are the
only means. They alone can give you that power.
08.
August 2011 –
Ihr
müßt zufrieden sein, egal welcher Gewinn oder Verlust euch
widerfährt, denn das ist lebenswichtig. Für den zufriedenen Geist
ist das Leben ein endloses Fest. Doch ein Geist, durch sein Verlangen
verängstigt, wird nicht zur Ruhe kommen. Während das Verlangen euch
beunruhigt, ist es nicht möglich sich zu konzentrieren. Verlangen
ist das Feuer in eurer sterblichen Hülle, es reduziert euch zu
Asche. Zufriedenheit ist die wirksame Medizin, um das Feuer zu
vernichten. So wie ein Bad im kühlen Wasser eines Baches einen
Wanderer der erschöpft ist und in der brennenden Hitze des Tages
schwitzt erfrischt, wird derjenige, der durch das versengende Feuer
der Habgier leidet, durch das glasklare Wasser der Zufriedenheit
erfrischt. Denkt immer daran, daß Zufriedenheit euch Glück gewährt
und es noch vergrößert.
8
August 2011 - You must have contentment, whatever be the gain or
loss. This is essential. For the contented mind, life is an endless
festival, but the mind worried by desire will have no rest. With
desire troubling you, concentration is impossible. Desire is the fire
in your frame; it reduces you to ashes. Contentment is the effective
drug to destroy it. Just as a bath in the cool waters of a stream
refreshes a traveller who is exhausted and perspiring in the burning
heat of day, the one suffering from the scorching fire of greed will
be refreshed by the pellucid waters of contentment. Always remember
that contentment grants and increases your happiness.
07.
August 2011 –
Unterscheidungsvermögen
ist die Kraft die euch befähigt, das Gute vom Schlechten zu
unterscheiden. Unterscheidungsvermögen gibt euch die Fähigkeit zu
entscheiden, wie viel Bedeutung unterschiedlichen Aspekten in einer
gegebenen Situation beizumessen ist. Ohne Unterscheidungsvermögen
könnt ihr auf dem richtigen Pfad nicht voranschreiten. Jeder der mit
Weisheit und Unterscheidungsvermögen ausgestattet ist, wird
respektiert und verehrt werden, auch wenn derjenige keinen Reichtum
oder eine hohe Position hat. Eine Person die weder Weisheit noch
Unterscheidungsvermögen hat, kann niemals spirituell erblühen, auch
wenn derjenige ein herausragender Erzieher, ein prominenter
Wissenschaftler oder ein Multimillionär ist. Jemand ohne Weisheit
und Unterscheidungsvermögen kann nicht zwischen Rechtschaffenheit
(dharma) und Ungerechtigkeit (adharma) unterscheiden. Deshalb muß
jeder von euch Weisheit und Unterscheidungsvermögen erwerben, ohne
sich auf den Lorbeeren seines theoretischen Wissens auszuruhen. Ihr
müßt mit Weisheit einhergehende weitsichtige Visionen entwickeln
und diese für den Aufschwung des Landes und der Welt allgemein
nutzen.
7
August 2011 - Discrimination is the faculty that enables us to
distinguish good from bad and confers upon us the ability to decide
how much importance is to be given to various aspects in a given
situation. Without discrimination, you cannot proceed on the right
path. Any one endowed with wisdom and discrimination will be honored
and adored, even though he or she may not have wealth or position. A
person devoid of wisdom and discrimination can never blossom
spiritually even though he may be an eminent educationist, a
prominent scientist or a multimillionaire. One without wisdom and
discrimination cannot even distinguish between Dharma (righteousness)
and Adharma (unrighteousness). Therefore, every one of you must
acquire wisdom and discrimination without resting on laurels of
theoretical knowledge. You must develop farsighted vision along with
wisdom and use it to uplift the country and the world at large.
06.
August 2011 –
Wenn
ihr in einer Unterhaltung beschuldigende und verachtende Worte
benutzt, dann wird euch diese Situation dahin führen, dass ihr
selber zu einem Ziel werdet und man euch beschuldigt. Euer Verstand
wird euch verärgern und eure Ziele, die euch zum spirituellen
Weiterkommen führen sollten, werden durch eine unreine Atmosphäre
gestört. Wenn ihr jedoch durch spirituelle Übungen glücklich
werden wollt, müßt ihr euch anfangs für diesen Prozess in
erfreuliche Gespräche verwickeln oder glückliche Gedanken und
Erinnerungen pflegen. Liebliche und sanfte Gespräche werden euch
sehr hilfreich sein. Ihr müßt einen positiven Charakter entwickeln,
denn der Charakter hält länger als der Körper. Tugend ist eure
Stärke und euer Ruhm. Charakter ist Macht, deshalb trainiert euren
Geist und benutzt ihn um an dem Ziel festzuhalten, welches die
Einheit mit Gott erreichen läßt.
If
in a conversation, you use words that blame others and despise them,
then the situation will play out in such a manner where you will
become the target of blame. Your mind will get agitated and your
objectives of attaining spiritual progress will be disturbed because
the atmosphere will be impure. Therefore, if you really wish to be
happy through spiritual practices, as a preliminary to the process,
you must be engaged either in joyful conversation or in happy
thoughts or memories. Sweet and soft conversation will help you a
great deal. You must cultivate such a character, for character
outlasts the body. Virtues are your strength and glory. Character is
power. So train your mind and use it to hold fast to the goal to
achieve oneness with God.
05.
August 2011 –
Zuerst
müßt ihr euch die in den heiligen Texten enthaltenen kostbaren
Wahrheiten aneignen, die von Experten übermitteltes Wissen sind. Das
ist die erste Stufe, um Wissen zu erlangen. Dann entwickelt einen
inneren Drang der euch dazu führt, diese Wahrheiten zu
vergegenwärtigen. Auf der zweiten Stufe der Vergegenwärtigung müßt
ihr solch heilige Texte aufmerksam lesen, prüfen und sammeln. Mit
großer Beharrlichkeit erforscht und erfasst diese tiefgreifenden
Wahrheiten, erfreut euch an ihnen und seid zufrieden mit der
Erkenntnis, die ihr dadurch erlangt habt habt. Es ist nicht genug,
wenn ihr euch nur bis zu dieser Stufe hin entwickelt, sondern ihr
müßt das Wissen das ihr bis dahin erlangt habt, und das was ihr
gesehen habt, auch vergegenwärtigen. Wenn ihr euch nach einer
übermäßigen Nahrungsaufnahme hinlegt, führt das zu einer
Verdauungsstörung. Doch wenn ihr nur die erforderliche Menge Nahrung
zu euch nehmt, euch dann noch körperlich betätigt, wird die Nahrung
verdaut und in Blut umgewandelt und ihr könnt so ihren Wert nutzen.
Gleichermaßen sollte ihr das, was ihr an Wissen aufgenommen und was
ihr gesehen habt dazu nutzen, euer Land und auch das Wohlergehen der
Menschheit vorwärts zu bringen, indem ihr dieses Wissen in Handlung
umsetzt.
5
August 2011 - First, you must learn about the precious truths
contained in the sacred texts from experts in the field. This is the
first stage of knowing. Then you develop an urge to visualize those
truths. In the second stage of visualization, you carefully peruse,
examine and collect such sacred texts and with great perseverance you
inquire, comprehend and derive joy and satisfaction from discerning
profound truths. It is not enough if you make progress up to this
stage; you must experience what is thus known and seen. If one lies
down after having consumed excessive food, it will cause indigestion.
However, if one consumes the requisite quantity of food and
undertakes some physical work, it will be digested and converted into
blood, and will offer nourishment. In the same manner, you should
translate into action what you have known and seen, by assimilating
it and utilizing it for the progress of our country as well as for
the welfare of humanity.
04.
August 2011 –
Es
ist sehr wichtig sich daran zu erinnern, daß es möglich und
wünschenswert ist, die Macht eurer Worte in einer sanften und
liebenswürdigen Art und Weise anzuwenden . Wenn ihr begierig darauf
seid Gott in allem und jedem zu sehen, wird die Liebenswürdigkeit
des Wortes das ihr wählt, von großer Hilfe sein. In den Worten
‚Herr, Meister, Gott’ liegt das Geheimnis großer Zuneigung und
Hochachtung. Wie glücklich könnt ihr andere durch diese und viele
andere gleichwertige Worte machen. Wie leicht wird euer Geist werden,
wenn ihr euren Worten mit Sanftheit Ausdruck verleiht! Wenn
spirituelle Übungen in einer solch glücklichen Atmosphäre
ausgeführt werden, werdet ihr sehr schnell eine hohe Konzentration
erreichen.
4
August 2011 - It is very important to remember that it is possible
and desirable to utilize the full power of words through softness and
sweetness. If you are anxious to see God in every object, the
sweetness of the word will be of immense help. “Sir, Master, Lord”
in these words lie the secret of much affection and regard. Through
these and many more such words, how happy you can make others, and
how light your minds will become by the practice of softness of
expression! When spiritual practices are carried on in this happy
atmosphere, you will attain concentration very quickly!
03.
August 2011 –
Bildung
und Erziehung ohne Weisheit, Weisheit die ohne Unterscheidungvermögen
ist, Handlungen ohne Umsicht, Gelehrsamkeit, die keine Klugheit
beinhaltet, Kraft, die ohne davon ein Zeugnis abgelegt zu haben
gerechtfertigt wurde, Aussagen, die nicht auf der Wahrheit beruhen,
Musik, die ohne Melodie ist, Verehrung, die nicht durch Hingabe
erhalten wird, eine Person, die ohne gesunden Menschenverstand ist,
ein Student, der nicht mit Demut ausgestattet ist und eine Rede, die
keine Inspiration beinhaltet – all dieses dient keinem guten Zweck.
Wissen ohne persönliche Erfahrung ist nutzlos. Ihr solltet Wissen
durch gesammelte Erfahrungen gewinnen. Wissen wird nur zu einer
Segnung, wenn es Handlungen nach sich zieht, die das Gute der
Menschheit fördern.
3
August 2011 - Education sans wisdom, wisdom bereft of discrimination,
action without discretion, erudition lacking sagacity, power not
justified by credentials, statements not based on truth, music
wanting in melody, adoration not sustained by devotion, a person
devoid of common sense and character, a student not endowed with
humility and a discourse that fails to inspire - these serve no
useful purpose. Knowledge without personal experience is futile. You
should gain wisdom through experience. Knowledge becomes blessed only
when it is translated into actions that promote the good of humanity.
02.
August 2011 –
Ihr
müßt die Eigenschaft immer voller Freude zu sein, mit einem Lächeln
im Gesicht entwickeln, denn das gibt euch ein gutes
Unterscheidungsvermögen. Die Menschen werden euch dann auch mehr
mögen. Gott wird sich auch darüber freuen, wenn er euch sieht.
Deshalb führt eure spirituellen Übungen mit Unbekümmertheit,
Reinheit und Demut aus. Dann werdet ihr mit Sicherheit das erreichen,
wonach ihr strebt. Verliert nicht eure Geduld, egal in welcher
Situation ihr euch befindet und verliert unter allen Umständen nicht
euren Mut. Respektiert alle, egal welcher gesellschaftlicher Stellung
sie angehören. Die Eigenschaft von spiritueller, universeller Liebe
(prema) wird sich dann in euch entwickeln. Als Ergebnis werdet Ihr in
euren spirituellen Übungen fortschreiten, ohne von irgend etwas
gestört zu werden.
2.
August 2011 - You must cultivate the quality of always being joyful,
with a smile on your face; this will give you good distinction.
People will also like you more. The Lord too will have joy upon
seeing you. Therefore, observe your spiritual practices with
innocence, purity, and humility. Then, without fail, you can attain
whatever you strive for. Do not lose your temper in any situation; do
not lose courage in any contingency. Respect everyone, whatever be
his or her status. Then the quality of Prema (universal love) will
develop in you. As a result, your spiritual practices will progress
without any disturbance.
01.
August 2011 –
Wird
ein Seil in der Dunkelheit gesehen, kann es leicht als Schlange
wahrgenommen werden und die Wahrheit, daß es ein Seil ist, wird
durch Täuschung oder Unwissenheit verdrängt. Sobald die Wahrheit
dämmert und der Wahrnehmende dann fühlt:“ Es ist keine Schlange,
sondern ein Seil!“, dann verschwindet die Schlange sofort, denn sie
ist nichts anderes als eine Täuschung. Wenn man so fühlt und denkt
ist man fähig eine Schlange zu erschaffen, sie aber auch wieder zu
vernichten! Erinnert euch immer daran:„ Eine Behauptung
aufzustellen erschafft, Verleugnung vernichtet!“ Beides sind
mentale Vorgänge, die als ‚Gedanken’ eingeordnet werden können.
So wie du denkst, so wirst du auch. Gedanken wie:“ Ist diese Welt
real?“ oder “Sind weltliche Freuden es wert, daß man ihnen ihnen
nachgibt?“ obwohl sie durch Unwissenheit (ajnana) erschaffen werden
und uns aus unserem Inneren heraus formen.
Um
den falschen Eindruck der Realität und der Unwissenheit zu
überwinden, ist dieses sehr hilfreich: 1. Dem Gewinn von
spirituellem Fortschritt (Adhyatmic) Aufmerksamkeit zu schenken. 2.
Steter Glaube, 3. Hingabe und 4. die Gnade Gottes. Wenn auch nur
eines dieser Hilfsmittel nicht vorhanden ist, kann man die höchste
Glückseligkeit des Absoluten nicht erfahren.
1
August 2011 - When the rope is seen in darkness, by mistake or
ignorance, it appears as a serpent, displacing the truth of the rope.
When the truth is known, and the onlooker feels, “This is no
serpent; it is a rope!” then the serpent instantly disappears, for
it was mere falsehood. So feeling or thinking is able to create the
serpent and also to destroy it! Remember this: “Assertion creates,
negation destroys!” Both are mental processes that can be
classified as ‘thoughts’. As you think, so you become. Thoughts
such as “Is this world real?” or “Are worldly joys worth
pursuing?” though they emanate from Ajnana (illusion), do shape us
from within. To overcome illusion or ignorance, the following are
extremely helpful: (1) attention towards Adhyatmic gain (spiritual
progress); (2) steady faith; (3) devotion and (4) the grace of God.
Even if one of these four is absent, one cannot experience the
highest bliss of the Absolute.
31.
Juli 2011 -
So
wie viele verschiedene Fischarten und andere Wassertiere in einem
Aquarium leben, so lebt auch eine große Zahl menschlicher Wesen in
dem See, der Gott heißt. Manche von ihnen sind nicht entwickelt und
andere unterentwickelt. Sie schwimmen herum – gierig und
selbstsüchtig. Inmitten der Menge der Unwissenden sind ein paar
wenige, die weise sind (jnanis) und hoch entwickelte Seelen (yogis).
Da sie sich mit der unwissenden Menge vermengt haben wird es
schwierig, die Wissenden von den Unwissenden zu unterscheiden. Ein
Mikroskop würde notwendig sein, die roten Blutkörperchen im Blut zu
finden. Ähnlich wird es sein, einen Weisen zu finden. Dazu ist ein
besonderes Mikroskop notwendig. Dieses Mikroskop ist die ständige
Betrachtung Gottes – Dhyana.
31
July 2011 - Just as many varieties of fish and other aquatic
creatures move about inside an aquarium, multitudes of human beings
move about in the sea called the Lord. Some are undeveloped, some
underdeveloped; they swim around, greedy and selfish. In the midst of
this crowd of ignorant beings are a few Jnanis (wise ones) and Yogis
(highly developed souls). Since they are mixed up with the ignorant
crowd, it becomes difficult to distinguish the wise from the others.
A microscope is necessary to identify the red corpuscles in the
blood; similarly, a special microscope is needed to find the wise.
That microscope is constant Dhyana (contemplation of the Lord).
29.
Juli 2011 -
Der
spirituell Suchende muß sich immer nach guter Gesellschaft (satsang)
sehnen. In dieser Gesellschaft besteht keine Möglichkeit Habgier
oder den Willen (Icchasakthi) wachsen zu lassen, etwas zu erreichen.
Ob leicht erreichbar oder nicht, sucht nur gute Gesellschaft und
verbindet euch mit ihr. Sucht und verwirklicht andauernde Erfüllung
und Zufriedenheit. Laßt euch nicht ablenken, indem ihr
vorübergehender Erfüllung nachgeht. Für einen wahren Aspiranten
liegt kein Profit in der Verbindung mit Menschen, die ihre Zeit mit
weltlichen Angelegenheiten vergeuden. Wenn ihr euch keine guten
Freude sichern könnt, wie schon gesagt wurde, dann bleibt alleine –
dadurch verliert ihr nichts. Denkt nicht einmal daran, euch in die
Gesellschaft böser Menschen zu begeben und hegt keinen Wunsch dort
zu sein, wo sie sind. Verwickelt euch nicht in ihre Ränke. Wenn ihr
gute Eigenschaften entwickelt und gute Gesellschaft habt, dann wird
beides, die Wiederholung des Gottesnamens und Meditation leicht für
euch werden und schnelle Resultate bringen.
29 July 2011 -
The spiritual aspirant must always yearn for Satsang (noble company).
In that company, there is no chance for the growth of greed or for
Icchasakthi (will power) to attain anything. Whether easily available
or not, seek and join only noble company. Seek and realize permanent
satisfaction and contentment. Do not distract yourself by pursuing
temporary satisfaction. It is profitless for a true aspirant to
associate with people who spend their time in worldly affairs. If you
don’t secure good friends as mentioned, be solitary; you do not
lose anything thereby. Never even think of joining the company of the
wicked. Do not entertain the desire to be in the place where they are
present. Do not get entangled in their wiles. If you cultivate good
qualities and seek good company, then both repetition of the Divine
Name and meditation will become easy for you and will yield quick
results.
28.
Juli 2011 -
Es
gibt nur einen einzigen Raum. Aber als Resultat unendlicher Vielfalt
von Strukturen in denen er sich befindet, scheint es, als ob er in
einem Haus, einem Topf, einem Gebäude oder dem Segeltuch
eingeschlossen ist. Es gibt keine Wahrheit in dieser unterteilten
Realität. Es ist der eine Raum, der in all diesen ‚Behältern’
existiert (Häuser, Seen, Hügel, usw.). Sie sind Figuren und Formen,
mit klar erkennbaren Namen die ihnen gegeben wurden, von
verschiedener Art in ihrem Verhalten und wie sie benutzt werden.
Individuelle Wesen (jivas) haben daher auch verschiedene Namen und
Formen, Eigenheiten, Besonderheiten und ein unterschiedliches
Verhaltensmuster. Aber so wie die Perlenschnur, die die Perlen
zusammenhält und durch jede einzelne Perle hindurchgezogen wurde,
ist das Bewußtsein in allen Einzelwesen Eins. Das ist das Selbst
(atma), das als ‚Ich’ durch Unwissenheit mißverstanden wird. So
lange wie diese Wahrheit nicht erfaßt wird, kann der Mensch sich
nicht von dem Griff der Vielfalt und des Wechsels befreien.
28
July 2011 - Space is one. But as a result of the diversity of the
structures it is contained in, it seems to be enclosed in the home,
the pot, the building and the canvas. There is no truth in this
partitioned existence; it is the One space that exists in all these
‘containers’—houses, lakes, hills, etc.— which are shapes and
forms, with distinct names attached to them and different modes of
behavior and use. So too, Jivas (individual beings) have different
names and forms, peculiarities, specialities and different
behaviours. But like the string that holds the beads, passing in and
through each and holding them together, the consciousness in all
individuals is one. That is the Self, Atma, which is mistaken as I,
through ignorance. As long as this truth is not grasped, man cannot
release himself from the hold of multiplicity and change.
27.
Juli 2011 -
Diejenigen,
die niemals von Gott sprechen, die sich nicht einmal Seiner Existenz
bewußt sind, die damit beschäftigt sind die Bindung an das
weltliche Leben zu festigen (samsara), die Unwahrheit predigen und
praktizieren, Ungerechtigkeit und Unterdrückung und die euch raten
von dem Pfad der Rechtschaffenheit (dharma) abzuweichen – diese
seht nicht als eure Freude an und behandelt sie auch nicht so,
sondern seht sie als Menschen an, die ihr unbedingt meiden solltet.
Sich mit schlechter Gesellschaft zu verbinden führt dazu, daß ihr
Unrecht gegen euren Willen tut, sie führt dazu Worte zu äußern,
die ihr nicht äußern solltet und führt euch dazu, auf dem abwärts
führenden Pfad zu schreiten. Menschen, die weder die Konsequenzen
der Sünde noch Gott fürchten, sind dazu fähig sich in jede
Sündhaftigkeit zu begeben; das ist gar nicht verwunderlich. Also,
sucht die Gesellschaft derer, die Gott fürchten und fürchtet die
Sünde. Das allein ist gute Gesellschaft.
27
July 2011 - They who never speak of the Lord, who are not even aware
of Him, who are busy multiplying and strengthening the bonds of
Samsara (worldly existence), who preach and practice falsehood,
injustice, and oppression, and who advise you to stray from the path
of Dharma (right action) — treat those not as your friends, but as
people to be avoided at all cost. Associating with bad company leads
to committing wrongs against your will, uttering words that should
not be uttered, doing deeds that should not be done, and,
consequently, treading the downward road to ruin. People who fear
neither the consequences of sin nor God are capable of venturing into
any wickedness; this is no cause for surprise. So, seek the company
of those who fear God and fear sin; that alone is true good company.
26.
Juli 2011 -
Viele
Menschen sind stolz darauf, daß sie anderen gedient haben. Sie sind
begierig darauf als wohltätig und großmütig gepriesen zu werden.
Diese Einstellung enthüllt nur ihre Unwissenheit (ajnana). Sie
müssen eine höhere Stufe anstreben, die vijnana heißt (die
Fähigkeit, die für die Erlangung spiritueller Erkenntnis wichtig
ist – lt. Prof. Mittwede), der Sufe, wo das Herz durch das
Festhalten an Wahrheit, Gewaltlosigkeit und Mitgefühl verwandelt
wird. Ein solcher Mensch kann sich selbst verstehen, versteht ihre
Verwandtschaft mit dem Kosmos und dem Schöpfer des Kosmos. Dann lebt
und handelt dieser Mensch im Einklang mit dieser Erkenntnis – ohne
Ignoranz, Zweifel und Disharmonie.
26
July 2011 - Many people feel proud that they have been of service to
others. They are eager to be praised as beneficent and munificent.
This attitude reveals their Ajnana, ignorance. They must journey to a
higher stage called Vijnana, when the heart is transformed by
adherence to truth, non-violence, and compassion. Such a person can
then understand himself, his kinship with the Cosmos, and with the
Creator of the Cosmos. Then he lives and acts in accordance with that
understanding, without ignorance, doubt or disharmony.
25.
Juli 2011 –
Drei
Arten von Handlungen erreichen Gott und sind Seiner Gnade wert: 1.
Die Handlungen, die nicht durch persönliches Verlangen
hervorgebracht werden. 2. Die Handlungen, die von selbstloser
Liebe ausgehen und 3. Gebete, die von einem reinen Herzen
hervorgebracht werden. Diese erreichen Gott direkt und Er zollt
ihnen Aufmerksamkeit. Alles andere ist die Angelegenheit der
verschiedenen Gottheiten, die über die Angelegenheiten als
Vorsitzende walten. Deshalb müssen Gebete selbstlos sein,
durchdrungen von Liebe und frei vom Makel der Bindung an das
Geschenk, das das Gebet bringen wird.
25 July 2011 -
Three types of activity reach God and earn His Grace: (1) those not
prompted by personal desire, (2) those emanating from unselfish love
and (3) prayer arising from pure hearts. They reach the Lord directly
and He pays heed to them. The rest are the concern of the various
deities who preside over their disposal. Therefore, prayers have to
be unselfish, saturated with love, and free from the taint of
attachment to the gift that the prayer would bring.
24.
Juli 2011 –
Um
das Sehnen Seiner Devotees zu erfüllen, erscheint Gott in jeder
Form, an jedem Ort. Aber um Gott sehen zu können, müßt ihr zu Ihm
beten, konzentriert und auf das Eine ausgerichtet. Diese Art auf das
Eine ausgerichtet zu sein, entsteht nur durch reine Eigenschaften
(Sathwa Guna) und die wiederum sind das Ergebnis von Meditation.
Deshalb müßt ihr gute Eigenschaften entwickeln und um das zu tun,
müßt ihr um die Gesellschaft guter Menschen bitten (satsang). Sucht
die Gesellschaft edler Menschen und vermeidet schlechte Gesellschaft.
Eure wahren Begleiter sind die, die über Gott reden und Reden über
Ihn halten, die über die Wahrheit und den Dienst am Nächsten (seva)
reden und Reden darüber halten, die über Liebe, die alles als Eins
ansieht reden und Reden darüber halten.
24 July 2011 - In
order to fulfill the yearning of His devotee, God will appear in any
form, at any place. But to see God, you must pray to Him with
one-pointed concentration. This type of single-mindedness comes only
out of Sathwa Guna (pure qualities), and that again is the product of
meditation. Therefore, you must cultivate good qualities, and in
order to develop these, you should desire Satsang (the company of the
good). Seek the company of the noble; avoid evil company. Your true
companions are those who talk and discourse about the Lord, about
truth, about Seva (service) of others, and about love that considers
all as equal.
23.
Juli 2011 –
Sprecht
nur über das Gute im anderen. Denkt niemals über böse Handlungen
anderer nach. Wenn ihr es könnt, versucht diese Personen auf gute
Wege zu führen und gebt ihnen gute Ratschläge. Ihr solltet einen
friedvollen Geist entwickeln, die Wohltätigkeit und den Eifer, um
das Gedeihen von alledem was für diese Einstellung notwendig ist, zu
entwickeln. Dieses kann nur durch die Wiederholung des göttlichen
Namens und durch Meditation geschehen. Der Reichtum, der durch die
Wiederholung des Namen Gottes erlangt wird und die Meditation sind
gute Eigenschaften (Sadguna). Gute Eigenschaften reinigen das Äußere
und reinigen und veredeln die inneren Tendenzen.
23 July 2011 -
Always discuss the good in others. Never think about the evil actions
of others. If you can, keep trying to turn them to good ways and give
them good advice. You should cultivate peace of mind, the
charitableness and eagerness to promote the welfare of all that is
necessary for the attitude. These can come only through repetition of
the Divine Name and meditation. The wealth derived from repetition of
the Lord’s Name and meditation is Sadguna (good qualities). Good
qualities clean the exterior and also purify and ennoble the inner
tendencies.
22.
Juli 2011 –
Das
Leben einer Person ist durch die Handlungen bestimmt, die sie
entweder in vorherigen oder diesem Leben begangen hat. Die
Konsequenzen von Handlungen in vorherigen Leben, die dieses Leben
beeinflussen, nennt man Praarabdha. Die Handlungen (karma), mit denen
der Mensch in diesem Leben beschäftigt ist, die fraglos sein Leben
in der Zukunft beeinflussen werden, nennt man Aagaami. Das
angesammelte Karma der Vergangenheit, das langsam durch das
persönliche Leben nach dem Leben abgearbeitet wird, nennt man
Sanchitha. Genauso wie eine Handlung die ausgeführt wird als Karma
bezeichnet werden kann, wird der Zustand von Stille und
Bewegungslosigkeit Akarma genannt! Wenn ihr nicht an die Früchte
eurer Handlung gebunden seid, aber sie im Geiste eurer
Pflichterfüllung ausführt, als euren Weg der Anbetung, dann könnt
ihr Akarma ausüben, auch wenn ihr in Handlungen verwickelt seid. Das
ist die höchste spirituelle Übung.
22 July 2011 -
The lives of individuals are determined by the activities that the
individual adopted either in previous lives or in this. The
consequences of acts done in the past lives that affect this life are
called Praarabdha. The Karma that one is engaged in now which is
bound to affect the future is called Aagaami. The aggregate Karma of
the past that is slowly being worked out by the individual life after
life is called Sanchitha. Just as an activity that one is engaged in
can be referred to as Karma, being silent and quiescent is called
Akarma! If you are not attached to the fruits of the action you
perform, but are engaged in it as your duty, as your way of worship;
then you can practice Akarma even when engaged in Karma. This is the
highest Sadhana.
21.
Juli 2011 –
Äußerlicher
Charme zieht das Tier an und innerlicher Charme, der dem Charakter
entspringt, gefällt Gott. Laßt euch nicht von dem minderwertigen
Geschmack der Welt verleiten und der billigen Hochachtung, welche
Menschen schenken. Strebt nach der heiligen Gnade und der Liebe
Gottes. Die Zuneigung, mit der euch die Menschen überschütten, ist
nicht konstant, denn sie hängt von ihren jeweiligen Vorlieben und
Abneigungen ab. Diejenigen, die in das Äußere verliebt sind, werden
hier und da Enttäuschungen und Kummer erleben. Aber die Liebe, die
Gott für euch in sich trägt, die hängt allein von euren guten
Eigenschaften ab. Sie gibt euch immerwährende Freude. Schönheit
besteht aus Charakter und aus nichts anderem. Es gibt nichts, was
mehr bezaubert als das.
21 July 2011 - Exterior charm attracts
the animal; internal charm, resulting from character, pleases the
Lord. Do not be tempted by the low tastes of the world and the cheap
regard that people bestow. Strive for the holy grace and love of the
Lord. The affection that people shower is not constant, for it
depends on their likes and dislikes. Those who are enamored of the
external will tumble into disappointment and sorrow every now and
then. But the love that the Lord bears to you depends on your good
qualities alone. It also gives you permanent joy. Beauty consists in
character, not in anything else. There is nothing more charming than
that.
20.
Juli 2011 –
Das
Wort „Karma“ (Handlung) ist kurz und knackig. Aber die Ideen und
die Ideale die es übermittelt, sind von großer Bedeutung für die
Menschheit. Es zweierlei Bedeutung: Materiell und spirituell - mit
der Welt verbunden (loukik) und den Veden und den Verfügungen
religiöser Schriften entnommen (vaidik). Karma das nur das Leben
unterstützt, ist materiell. Karma das auf Vaidik basiert, erhebt den
Menschen zum Göttlichen und basiert auf den Schriften. Karma ist
nicht nur einfach physisch, sondern auch mental und verbal. Karma
ordnet jede Handlung des Menschen ein – weltlich, biblisch und
spirituell. Alle drei sind in Wahrheit miteinander verflochten. Die
weltlichen Handlungen verursachen Vorteil und Nachteil. Die
biblischen Handlungen sind erfüllt mit der Erfahrung von
Generationen wahrhaftig Suchender. Die spirituell fokussiert
Suchenden geben sich der Reinigung des Herzens hin, damit der in
ihrem Herzen wohnende Gott sich in ihm wiederspiegelt.
20 July 2011 -
The word Karma (action) is short and crisp. But the idea and ideals
it conveys are of great significance to mankind. It is of two kinds:
material and spiritual, Loukik (connected with this world) and Vaidik
(drawn from the Vedas or scriptural injunctions). Karma that merely
sustains life is material. The Vaidik elevates the human into the
Divine and is based on the scriptures. Karma is not simply physical;
it is also mental and verbal. Karma subsumes every activity of
man—worldly, scriptural, the spiritual. All the three strands are,
in truth, intertwined. The worldly actions entail merit or demerit.
The scriptural actions are saturated with the experience of
generations of good seekers. The spiritually focused will devote
themselves to the cleansing of the heart so that the indwelling God
may be reflected therein.
19. Juli
2011 -
Verwechselt
diesen vorläufigen Aufenthalt nicht mit einem ewigen Wohnsitz.
Verzweifelt nicht, weil ihr vorübergehenden Schwierigkeiten und
kurzlebigen Tragödien begegnet. Taucht ein in das Bemühen, den
ewigen Gott zu erreichen. Alles in dieser Welt ist dem Verfall
preisgegeben – wenn nicht heute, dann ist es morgen sicherlich der
Zersetzung unterworfen. Es ist nicht richtig, von Gott abzulassen,
der ewiglich mit euch verbunden ist und es ist nicht richtig, daß
ihr euch durch diese Welt täuschen laßt, mit der ihr nur für eine
kurze Weile verbunden seid!
Bedenkt die Anzahl der Geburten, die
ihr durchgemacht habt. Die zahlreichen Mütter, Väter, Ehefrauen,
Ehemänner, Söhne, Töchter, Freunde und Feinde, die ihr erlebt
habt. Sind sie heute noch da? Erinnern sie sich an diese Verbindung?
Ihr seid für sie heute wie ein Niemand und für euch sind sie auch
ein Niemand. Aber ihr und sie haben eines gemeinsam, das ist Gott,
der ein unveränderlicher Verwandter ist. Er besteht fort, durch alle
Geburten, denn Er ist Ewig. Er wacht über euch von einer Geburt zur
anderen. Gott wird euch niemals aufgeben. Welch größere Tragödie
kann es für den Menschen geben, als einen solcher Gott zu vergessen?
19 July 2011 - Do
not mistake this temporary abode as your eternal dwelling place. Do
not lose heart at evanescent troubles and short-lived tragedies.
Immerse yourselves in the effort to attain the eternal Lord.
Everything in this world is subject to decay — if not today, at
least tomorrow it is bound to disintegrate. It is not right to reject
the Lord, who is eternally related to you, and to be misled by this
world with which one is related for a short while! Consider the
number of births you have had, the countless mothers, fathers, wives,
husbands, sons, daughters, friends, and enemies you’ve had. Do they
subsist today? Do they remember the relationship? You are no one to
them, and they are nobody to you. But you and they have the Lord in
common as the unchanging relative. He subsists throughout all the
births; He is eternal. He watches over you from birth to birth. The
Lord will never give you up. What greater tragedy can there be than
forgetting such a Lord?
18. Juli
2011 –
Die alten
Weisen (Rishis) haben aus ihrer eigenen Erfahrung heraus ganz klar
den Weg der unser Leben heiligt, beschrieben. Ihr Rat ist nicht,
durch Lesen und das Zusammenstellen von Texten aus vielerlei Büchern
etwas herauszuarbeiten. Gemäß der Erfahrung der alten Weisen
verlangen die Anforderungen, die der schwere Zeitplan für den Weg
der Handlungen auferlegt, von dem Suchenden Hingabe an Gott, Weisheit
und Selbstkontrolle. Rechtschaffenheit (dharma) ist die *Pfahlwurzel
aller Religionen. Sie ist die äußere Quelle ihrer Stärke. Der Baum
ernährt sich vom Wasser der Hingabe. Die Blätter und Blüten sind
Verzicht und andere Tugenden, die Frucht ist Weisheit. In dieser
Stufe des Wachstums darf es keine Unterbrechung und keinen Mangel
geben. Das bedeutet, wenn irgendeine Regel übersehen wird, dann wird
die Frucht der Weisheit, die der Baum hervorbringt, unvorteilhaft
beeinflußt. Deshalb denkt daran und folgt einem disziplinierten,
strikten Plan, damit ihr unerschüttert in euren Übungen seid und
dann werdet ihr spirituellen Fortschritt erlangen.
*
Eine Pfahlwurzel ist
eine Wurzel, bei der die
Hauptwurzel besonders stark ausgeprägt ist, kaum Seitentriebe bildet
und tief in den Boden hinein wächst. Pflanzen machen sich auf diese
Weise das Nahrungsangebot tiefer liegender Bodenschichten zugänglich
oder verbessern ihre Wasserversorgung – das habe ich auch nicht
gewußt Ü.)
18 July 2011 -
The ancient Rishis (sages), out of their own genuine experience, have
clearly described the path to sanctify our lives. Their
recommendation is not put together by reading and compiling from many
books. According to them, in order to carry out the demands, the
heavy schedule that Karma (Path of Action) imposes, you must have
Bhakthi, Jnana and Yoga — Devotion, Wisdom and Self-Control. Dharma
(Right Conduct) is the taproot of the great tree, religion. It is the
eternal source of its strength. The tree is fed by waters of Bhakthi
(Devotion). The leaves and flowers are renunciation and other
virtues, and the fruit is Jnana (Wisdom). In these stages of growth,
if there is any interruption or deficiency, that is to say even if
any regulation is missed, then the fruit of wisdom or Jnana that the
tree yields will be affected adversely. Hence remember this and have
a disciplined and strict plan to be consistent in your practice and
you will attain spiritual progress.
17. Juli 2011 -
Entwickelt
Liebe (prema) für Gott; sie birgt unendliche Möglichkeiten. Eine
Eisenkette kann leichter zerbrochen werden, aber nicht die Kette der
Liebe, die euch an Gott bindet. Denkt einmal darüber nach, sogar das
grausamste Tier ist durch Liebe zähmbar! Wenn die Wasser dieser
Liebesflut nicht in die Seen und zu den Sandbänken an den Flüssen
geleitet würden, sondern in den Ozean der Gnade Gottes, was für
eine heilige Aufgabe wäre das! Dann würde das Individuum (jivi) den
Zweck des Lebens erkennen. Dies ist die höchste Befreiung (moksha).
Diese Liebe ohne Unterbrechung in Richtung des Namens und der Form
Gottes zu lenken, das ist wahre Meditation.
17 July 2011 -
Cultivate Prema (love) for the Lord. It has infinite potentiality.
Even an iron chain can be broken with ease, but not the chain of love
that binds you to the Lord. Remember even the cruelest of animals is
overpowered by love! If only the floodwaters of this love were
directed not to the lakes and shoals on the sides of the river but to
the ocean of the Lord’s grace, what a holy task would it be! Then
the Jivi (individual) would realise the purpose of life. This is the
highest Moksha (liberation). To direct that love onto the Name and
the form of the Lord without interruption is truly meditation.
16. Juli 2011 –
Spirituelle
Übungen enthalten sechs Stufen: Sama, Dama, Titiksha, Uparathi,
Shraddha und Samadhana. Sama, Dama und Uparathi
befassen sich mit verschiedenen Aspekten des Geistes und der
Sinneskontrolle. Titiksha bezieht sich auf Gleichmut bei
Gewinn und Verlust, bei Schmerz und Freude und bei Lob und Tadel.
Shraddha, oder Glaube, ist sehr wesentlich im spirituellen
Leben. Nur derjenige der Glauben hat, wird Erleuchtung und Weisheit
erfahren. Also; wie auch immer eure Arbeit aussieht, führt sie mit
Fleiß und Glauben aus.
Samadhana bezieht sich auf
Zufriedenheit. Derjenige, der am wenigsten Wünsche hat, ist der
reichste Mensch der Welt. Derjenige hingegen, der voller Wünsche
steckt, ist der ärmste Mensch in der Welt. Deshalb solltet ihr
Zufriedenheit und Selbstzufriedenheit haben. Selbstzufriedenheit
kommt von Selbstvertrauen. Selbstzufriedenheit kann zu Verzicht
führen und Verzicht führt dann zu Selbsterkenntnis.
16 July 2011 - In Sadhana (spiritual
practices), there are six steps: Sama, Dama, Titiksha, Uparathi,
Shraddha and Samadhana. Sama, Dama and Uparathi have to do with
various aspects of mind and sense control. Titiksha refers to having
equal-mindedness in gain or loss, in pain or pleasure, and in praise
or censure. Shraddha (faith) is very essential in spiritual life.
Only the one who has Shraddha will attain illumination and wisdom. So
whatever work is undertaken, one should do it with diligence and
faith. Samadhana refers to contentment. He who has the least desires
is the richest man in the world. He who is filled with desires is the
poorest man in the world. Therefore, one should have contentment and
self-satisfaction. Self-satisfaction comes from self-confidence.
Self-satisfaction can lead one to self-sacrifice and thence to
Self-realization.
15. Juli 2011 –
Guru Poornima
ist der Tag an dem ihr entscheidet, ein Meister über eure Sinne und
euren Intellekt, über eure Emotionen und Leidenschaften, eure
Gedanken und Gefühle durch spirituelle Übungen (sadhana) zu werden.
Sogar während der Meditation (dhyana) wird das Ego euch verwirren.
Deshalb gebt euch völlig Gott hin. Diese völlige Hingabe kann nicht
durch Gelehrsamkeit hervortreten. Ein Schüler kann vom Ego vergiftet
sein, er hat Freude daran Pro und Kontra gegeneinander abzuwägen, er
steigert sich in Zweifel und stört damit seinen Glauben, indem er
das Weltliche mit dem Spirituellen vermischt, um daraus weltlichen
Gewinn zu erzielen. Aber ihr müßt Gott Gebete darbringen, damit ihr
spirituelles Weiterkommen erlangt. Deshalb müßt ihr euch ohne
Verzögerung mit spirituellen Übungen beschäftigen. Entwickelt
Tugend, befreit euch von bösen Angewohnheiten, Gedanken, Worten und
Taten. Wachst in der Liebe und grüßt jeden mit Liebe. Das ist der
Weg zur Glückseligkeit (ananda).
15 July 2011 -
Guru Poornima is the day when you decide to become masters of your
senses and intellect, emotions and passions, thoughts and feelings
through Sadhana (spiritual discipline). Even during Dhyana
(meditation), the ego will disturb you. Hence, offer yourself fully
to God. This total dedication cannot emerge from scholarship. A
scholar can be polluted by ego; he delights in putting pros and cons
against each other; he raises doubts and disturbs faith, mixing the
secular with the spiritual in order to extract worldly gain. But you
must offer prayers to God to attain spiritual progress. Therefore,
engage yourselves in Sadhana (spiritual practices) without delay.
Cultivate virtues; be free from evil habits, thoughts, words and
deeds. Grow in love and greet everyone with love. This is the way to
Ananda (joy).
14. Juli 2011 –
Guru Poornima,
oder Vyaasa Poornima, ist ein heiliger Tag der mit Gebeten und
ernsthafter Reue zelebriert werden muß die aus Liebe zu Gott
herrühren, damit eure eigene Vollkommenheit verwirklicht wird. Ihr
solltet den Guru Poornima Tag mit Gebeten und Reue begehen, denn
diese Handlungen allein können das Herz reinigen, nicht etwa
Schlemmerei oder Fasten, was nur den Körper angreift. Der Geist
(mind) des Menschen ist mit dem Mond vergleichbar, denn der Geist des
Menschen ist so launisch wie der Mond, der von Helligkeit und
Klarheit zur Dunkelheit springt. An diesem Vollmondtag muß der Geist
auch hell und klar sein, kühl glänzend. Vyaasa wurde mit einem
großen Drang nach spiritueller Erhebung geboren und er vertiefte
sich schon im Kindesalter in Studien und spirituelle Übungen
(sadhana). Er erlangte so tiefe spirituelle Weisheit und Ruhm, daß
er als Gott selbst erkannt wurde. Er ist als Loka Guru (Weltlehrer)
herausstehend, denn für die Menschen die er liebte und lehrte, deren
Bewußtsein er erhob damit sie es anstreben konnten Gott zu
verwirklichen, chiffrierte er die vedischen Lobgesänge und bereitete
spirituelle Abhandlungen vor.
14 July 2011
- Guru Poornima or Vyaasa Poornima is a holy day, which must be
celebrated with prayer and sincere repentance, arising from love for
God to attain your own perfection. You should celebrate today with
prayer and contrition, for they alone can cleanse the heart, and not
by feasting or fasting, which affect only the body. The mind of man
is compared to the moon, for it is as wayward as the moon, with its
swing from brightness to darkness. On this full moon day, the mind
too has to be bright, effulgent and cool. Vyaasa was born with a
great urge for spiritual uplift and he entered into deep study and
Sadhana (spiritual practices) even as a child. He acquired such
divine wisdom and glory that he is identified with God Himself. He
stands out as the Loka Guru (World Teacher) for he codified the Vedic
hymns, prepared spiritual treatises for the people whom he loved to
educate and raised their awareness so they could aspire to realize
God.
12. Juli 2011 –
Jedes Lebewesen
erreicht eines Tages Selbstverwirklichung; das ist vom Schicksal so
vorgesehen. Die Dauer und die Schwierigkeiten dieser Reise werden
durch den Charakter der angehäuften Handlungen aus vielen Leben und
den daraus folgenden Wirkungen bestimmt. Um Selbstverwirklichung im
spirituellen Bereich zu erreichen ist die Hilfe derer die diesen Weg
schon bezwungen haben, unerläßlich. Diese Führung kann nur von
einem Herzen zum anderen Herzen übermittelt werden, wenn eine enge
Verbindung zwischen dem Suchenden und dem Meister gegründet wurde.
Texte, Kommentare sowie schriftliche Anleitungen können nur immer
wieder Zweifel, Disharmonie und Diskussionen erzeugen. Vernunft kann
nur Klugheit und Geschick entwickeln. Erfahrung, die allein durch
Intuition erreicht wurde, hat ihre Gültigkeit in der Sphäre des
Geistes (spirit). Bei der Reise von der Eingebung bis zur Erleuchtung
müssen Schichten von Egoismus und seiner Boshaftigkeit durchdrungen
und vernichtet werden. Ein Guru wird eine große Hilfe während
dieses Abenteuers sein. Denn derjenige allein, der das große Ziel
erreicht hat, kann den Pilger bis ans Ziel führen. Ohne den Guru
tendiert der Aspirant dazu, verloren in der Wildnis herumzuwandern.
12 July 2011 - Every animate being has
to attain fulfillment; that is the destiny. The length and difficulty
of the journey are determined by the nature of the cumulative effects
of many lives. In order to attain fulfillment in the spiritual field,
the help of those who have mastered the path is very necessary. This
guidance can be transmitted only from one heart to another heart,
when an intimate kinship is established between the seeker and the
Master. Texts, commentaries, guide books only breed doubts, discords
and discussions. Reasons can develop only cleverness and skill.
Experience achieved through intuition alone is valid in the realm of
the spirit. For the journey from intuition to illumination, layers of
egoism and its evils have to be penetrated and destroyed. A Guru will
be of great help in this adventure. For, He who has reached the goal
can alone guide the pilgrim to it. Without the Guru, the aspirant
tends to wander in the wilds.
11.
Juli 2011 –
Die
Reise zu Gott hat vier Stufen - Saalokya, Saameepya, Saaroopya und
Saayujya. Die erste Stufe ist Saalokya und bedeutet, in
die Gegenwart des Göttlichen zu kommen. Von da an solltet ihr euch
hin, auf die zweite Stufe entwickeln – Saameepya bedeutet,
sich näher zum Guru hin zu bewegen. Die dritte Stufe ist Saaroopya,
wo ihr in der ureigenen Form und dem Glanz des Göttlichen erstrahlt.
Zuletzt kommt ihr auf die vierte und letzte Stufe, Saayujya,
welche die Stufe ist, auf der ihr völlig mit dem Göttlichen eins
werdet. In dieser Phase platzt die Wasserblase und wird eins mit dem
Ozean. Seva (Dienst am Nächsten) gibt euch die Gelegenheit, durch
jeden einzelnen dieser Schritte vorwärtszukommen und euch mit Gott
zu vereinigen.
11
July 2011 - There are four stages in the journey to God. They are
Saalokya, Saameepya, Saaroopya and Saayujya. The first stage is
Saalokya, which is coming to the Divine Presence. From thereon, you
should progress forward to Saameepya, which means getting nearer to
Guru. From there on, you march forward to Saaroopya where you shine
with the very form and splendor of Divinity. Finally, you enter the
stage of Saayujya, which is complete mergence with the Divine. At
this stage, the bubble bursts and becomes one with the Sea. Seva
(Service) gives you the opportunity to progress along each and every
one of these steps and merge with God.
10. Juli 2011 –
Der Guru
(Lehrer) ermahnt und erweckt. Er enthüllt die Wahrheit und ermutigt
euch dazu, auf dem Weg der Wahrheit voranzuschreiten. Es sei denn,
daß ihr dieses Verlangen, das fragende Herz, die suchende
Intelligenz habt. Ohne diese Anforderungen kann Er nichts
unternehmen. Der Hungrige kann gespeist werden, doch derjenige, der
keinen Hunger hat wird die Nahrung wegwerfen, weil er sie als Übel
empfindet. Der Guru ist ein Gärtner, der die Pflanzen hegen wird -
aber der Schößling muß vorher austreiben, bevor er sprießen kann.
Der Gärtner setzt der Pflanze nichts Neues zu, er hilf ihr nur in
Übereinstimmung mit ihrer Vorsehung, schneller vielleicht, üppiger
vielleicht, zu wachsen, aber nicht gegen ihr inneres Wesen. Er
entfernt die spirituelle Armut, indem er auf den Schatz deutet, der
vergraben im eigenen Inneren liegt. Er lehrt die Methode, wie dieser
Schatz wiederzugewinnen ist, die Achtsamkeit die es braucht, um ihn
zum besten Vorteil zu nutzen.
10 July 2011 -
The Guru warns and wakens. He reveals the truth and encourages you to
progress towards it. Unless, you have the yearning, the questioning
heart, the seeking intelligence, he cannot do much. The hungry can be
fed; he who has no hunger will discard food as an infliction. The
Guru is a gardener, who will tend the plant; but the sapling must
have sprouted before he can take charge. He does not add anything new
to the plant; he only helps it to grow according to its own destiny,
quicker perhaps, more fully perhaps, but, not against its inner
nature. He removes the spiritual poverty by pointing to the treasure
that lies buried within oneself; he advises the method of recovering
it, the vigilance needed to use it to the best advantage.
09. Juli 2011 –
Um Erfolg in irgendeiner Richtung im
Leben zu erlangen, sind Wissen, Geschick und Ausgeglichenheit
notwendig. Wenn ihr Wissen mit Geschick verbindet, dann bekommt ihr
Ausgeglichenheit. Sie ist sehr wichtig. Innere Ausgeglichenheit zu
haben bedeutet, Lob und Tadel mit Gleichmut zu empfangen. Um
ausgeglichen zu sein, ist Geschick erforderlich. Wenn ihr eure innere
Ausgeglichenheit verliert, dann wird das Leid schnell folgen. Wird
euch Arbeit übertragen, solltet ihr euer Herz und eure Seele in
diese Arbeit hineingeben, sie mit äußerster Aufrichtigkeit und
Hingabe ausführen, bis zur Grenze eurer Möglichkeiten. Nehmt zum
Beispiel eine Person, die mit der Aufgabe Bäume zu pflanzen und
einen Garten anzulegen, betraut wurde. Wenn diese Person ihre Arbeit
ganzherzig ausführt, ohne von Lob oder Tadel berührt zu werden,
werden die Pflanzen gut wachsen und gedeihen und der Garten wird in
einen Ort voller Schönheit verwandelt werden. Wenn der Lehrer kommt
und den Garten sieht, er glücklich über das Wachstum der Pflanzen
ist, dann wird die Freude des Lehrers zur Gnade, die er seinem
Schüler schenkt. Die Gnade wird wiederum dem Schüler große Freude
bereiten.
9 July 2011 - For success in any aspect
of life, knowledge, skill and balance are essential. If you combine
knowledge with skill, you will get balance. Balance is very
important. It means maintaining equipoise in the face of praise and
criticism. To stay balanced, skill is necessary. If you lose balance,
suffering will soon follow. When you are given some work, you should
put your heart and soul into it, and do it with utmost sincerity and
dedication, to the limit of your capacity. Take for example, a person
who is entrusted with planting trees and developing a garden. If he
does the work wholeheartedly without getting affected by praise or
blame, the plants will come up well, and the garden will get
transformed into a place of great beauty. When the Guru comes to see
that garden and feels happy with the condition of the plants, the joy
of the Guru becomes the Grace He bestows on that individual, and the
Grace will confer great happiness on that individual.
08. Juli 2011 –
Alle Tätigkeiten
sollten so ausgeführt werden, als ob sie eine Opfergabe an Gott
sind. Egal welche Arbeit ihr macht, sie sollte mit einem Gefühl der
Liebe ausgeführt werden. Ihr könnt jede Arbeit annehmen, die eurem
Talent und eurer Leistungsfähigkeit angemessen ist. Während der
Ausführung dieser geheiligten Arbeit müßt ihr die Anbetung eurer
bevorzugten Form des Göttlichen weiterführen. Die Leute sagen, daß
viele Hindernisse während der Ausführung von spirituellen Übungen
(sadhana) auftauchen. Wenn Hindernisse auftauchen, sollten sie als
Test angesehen werden. Tests sind nicht als Bestrafung gedacht,
sondern sie sollen zeigen, wie tauglich ihr für eine Beförderung
seid. Häufige Tests bedeuten häufige Gelegenheiten für
Beförderungen. Wenn eine große Zeitspanne zwischen den Tests liegt
bedeutet das nur, daß eine Beförderung nur auf lange Sicht ansteht.
Man muß die Hindernisse die während der spirituellen Übungen
auftauchen, in diesem Licht sehen und versuchen, sie zu bewältigen.
8
July 2011 - All work should be
done in the spirit of offering to
God. One should not be idle. Whatever work one does, it should be
done with a feeling of love. You can take up any work that is
appropriate in keeping with your aptitudes and capacity. While doing
such sacred work, you must carry on with worshipping your favourite
form of the Divine. People say that many obstacles occur while
performing Sadhana (spiritual practices). When obstacles come, they
should be taken as tests. Tests are intended not as punishment, but
for ascertaining one's fitness for promotion. Frequent tests mean
frequent opportunities for promotion. If there is a big time lag
between tests, it only means that promotion is not possible for a
long time. One must face the obstacles in one’s Sadhana in this
spirit and try to overcome them.
07. Juli 2011 –
In der
Vergangenheit, noch bevor der Guru (Lehrer) Wissen an seine Schüler
vermittelte, teilte er ihnen verschiedene Aufgaben zu, die sie in
seiner Einsiedelei ausführen mußten. Dieses hatte seinen Grund.
Eine wichtige Arbeitsaufgabe ist die Reinigung des Herzens (chittha).
Ist das Herz gereinigt, dann ist der Schüler bereit die Lehren des
Lehrers zu empfangen. Deshalb wurden in der Vergangenheit anfangs
Aufgaben an die Schüler verteilt. Nachdem die Schüler durch die
Ausführung der Arbeiten gereinigt und der Lehrer in Bezug auf ihre
spirituelle Reife zum Empfangen von Unterweisungen zufrieden war,
begann der Lehrer, das Wissen über das Selbst zu vermitteln.
7 July 2011 - In
the olden days, even before imparting knowledge to his disciples, the
Guru (preceptor) would assign them different tasks that they had to
perform in his hermitage. This was done with a purpose. One important
object of work is purification of the Chittha (heart). Once the heart
is purified one is ready to receive the teachings of the Guru. Thus,
in the olden days the disciples were given work in the beginning, and
after the disciples were purified by doing work, and the teacher was
satisfied regarding the student's ripeness for receiving spiritual
instruction, the teacher would start imparting Self-Knowledge.
06. Juli 2011 –
Ihr müßt eure
Unterscheidungskraft benutzen, um den Abfall zu sichten und ihn von
den wertvollen Dingen zu trennen. Ihr müßt ein verdienstvoller
(punyam) Mensch werden, indem ihr selbstlosen Dienst am Nächsten
ausübt. Ihr müßt negativen Menschen fernbleiben und euch mit guten
Menschen befreunden, solche, die euch reinigen und heilen können.
Wenn ihr keine Anstrengungen macht euch auf diese Art zu verändern,
dann werdet ihr dazu neigen in Fülle Gnade zu erwarten, um dann Gott
für euren Kummer und eure Sorgen verantwortlich zu machen, statt
euren unbeständigen Glauben dafür verantwortlich zu machen! Gnade
kann durch ein solches Benehmen nicht (v)erlangt werden. Eure Hingabe
muß so ehrlich sein, daß Gott euch als Seinen Devotee akzeptiert.
Die Zeit verkonsumiert euch; Gott ist der Herrscher über die Zeit.
Also - sucht eure Zuflucht bei Gott. Laßt Gott euer Lehrer (guru)
sein, laßt Ihn euer Weg sein, euer Herr. Verehrt Ihn, gehorcht und
folgt Seinen Lehren, bringt Ihm eure dankbare Huldigung entgegen und
haltet Ihn in eurem Geist (mind) fest. Dies ist der einzige und auch
der leichteste Weg, Gott als eure eigene Wirklichkeit zu erkennen.
6
July 2011 - You must use your discrimination to sift the trash and
discard it in preference to what is valuable. You must earn Punyam
(merit) by rendering selfless service to others. You must keep away
from bad persons and seek the friendship of the good, those who can
cleanse and heal you. If you do not attempt to transform yourself
thus, you tend to expect plentiful grace and then blame God for your
sorrows, instead of blaming your unsteady faith! Grace cannot be
claimed by such behaviour; your devotion must be so true that God
accepts you as His devotee. You are consumed by time; God is the
master of time. So, take refuge in God. Let God be your Guru, your
path, your Lord. Adore Him, obey His commands, offer Him your
grateful homage, and hold Him fast in your mind. This is the only way
and also the easiest way to realize Him as your own reality.
05. Juli 2011 –
Als ein Lehrer
der spirituellen Entfaltung für Kinder (Balavikas) solltet ihr die
Vermittlung spiritueller Erziehung als eine große Gelegenheit und
eine heilige Handlung ansehen. Ihr solltet euch sehr bemühen, den
Studenten mit viel Liebe und Geduld und einem reinen Herzen den
Lehrstoff zu vermitteln. Ihr solltet Trägheit überwinden und allen
Kindern die zu euch kommen mehr Zuneigung geben, als ihr euren
eigenen Kindern gebt. Lehrer (gurus) müssen alle Kinder gleich
behandeln und sollten keines diskriminieren, weil es einem anderen
sozialen Stand oder einer anderen Religion angehört oder aus
anderen, ähnlichen Gründen. Ihr solltet den Kindern den Geist des
Dienens einprägen. Ihr solltet sie lehren, daß wenn sie Nahrung zu
sich nehmen, diese zuerst Gott darzubringen. Ihr solltet sie auch
lehren, älteren Menschen in Demut gegenüber zu treten. Als ein
Lehrer solltet ihr nicht egoistisch sein, denn wenn ihr egoistisch
seid, könnt ihr kein guter Lehrer sein. Deshalb müßt ihr jeden
Versuch unternehmen, euch vom Ego zu befreien, eure Verantwortung zu
erkennen und eure Pflicht zu tun.
5 July 2011 - As a
spiritual education (Balavikas) teacher, you should regard imparting
spiritual education as a great opportunity and a sacred task. You
should make every attempt to teach the students with love,
forbearance and with a pure heart. You should overcome laziness. You
must treat all the children who come to you with more affection than
you show to your own children. Gurus must have equal-mindedness and
should not discriminate against anyone on the basis of caste,
religion or such other aspects. You should inculcate the idea of
service in the minds of the children. You should teach them that
whenever they eat, they should offer the food to God first. You
should also teach the children to conduct themselves with humility
when they meet their elders. As a teacher, you should not be
egoistic. When there is ego, you cannot be a good Guru. Therefore,
you must make every attempt to be free of ego, to learn your
responsibility and do your duty.
04. Juli 2011 –
Die gesamte Welt
ist wie eine Universität, ein ständiger Lehrer für die Menschen.
Wenn wir Geschäfte machen, dann gibt es etwas zu lernen. Sogar wenn
wir das Land bebauen, gibt es etwas zu lernen. Ohne einen Unterschied
in gesellschaftlicher Stellung oder Glaubensrichtung zu machen, teilt
der Baum seine Früchte mit allen und verkündet die Gleichheit
aller. Die Berge lehren uns, daß wir keine übermäßige Bindung an
unseren Körper haben sollen, indem sie geduldig im Regen, in der
Sonne und in der Kälte stehen. Wenn jemand stirbt lernen wir, daß
die Welt nicht dauerhaft ist. Die Familie ist nur ein falscher
Eindruck der Realität. Es erinnert uns daran, daß wir kein Recht
dazu haben immer wieder zu sagen: Das gehört dir und dieses gehört
mir. Um Gott zu verstehen, ist Seine Schöpfung die beste Schule.
Überall ist etwas, das wir lernen können.
4
July 2011 - The entire world is like a university, constantly
teaching us. When we do business, there is something to learn. Even
when we cultivate land, there is something to learn. Without any
difference of caste or creed, title or status, the tree shares its
fruits with all and proclaims the equality of every one. The
mountains teach us that we should not have excessive attachment to
our body by showing how patiently they can stand in rain, sun and
cold. When someone dies, we learn that the world is not permanent;
family is only an illusion. It reminds us that we have no right to
keep on saying that this belongs to me or that belongs to you. To
understand God, His creation is the best school. Everywhere there is
something for us to learn.
03. Juli 2011 –
Einmal geboren,
ist der Tod das unvermeidliche Ende. Aber es ist möglich, der Geburt
zu entkommen und dadurch auch dem Tod. Denn Geburt ist die Konsequenz
von Handlungen (karma). Beschäftigt euch mit euren Handlungen so wie
es eure Pflicht erfordert und seht sie als eine Opfergabe an, die ihr
Gott darbringt. Dann werdet ihr nicht durch Erfolg stolz und durch
Versagen entmutigt sein, denn Er veranlaßt, Er hilft, Er gewährt
Freude oder Leid, so wie es Sein Wille ist. Der Handelnde wird keine
Bindung an die Frucht seiner Taten haben und wird somit nicht an ihre
Konsequenzen gebunden sein. Auch werden sie keine Spur an der
Persönlichkeit des Handelnden hinterlassen, die ihn über den Tod
hinaus berühren wird.
3
July 2011 - Once born, death is the inevitable end. But, it is
possible to escape birth and thereby, escape death. For, birth is the
consequence of Karma (action). Engage in activity, as your duty
requires and as an offering to God. Then, you will not be elated at
success or disheartened by failure, for, He prompts, He helps, He
grants joy or grief as He wills. The doer will have no attachment to
the fruit of the deed; so, he will not be bound to its consequence;
it will leave no trace on his personality that will affect him beyond
death.
02. Juli 2011 –
Der wahre Guru
(spirituelle Lehrer) ist wie ein Augenchirurg. Der Augenarzt heilt
den Grauen Star (Katarak), indem er den wolkigen Film im Auge des
Patienten entfernt und somit die klare Sicht des Auges
wiederherstellt. Der wahre Guru wird in gleicher Weise den Schleier
der Unwissenheit des Gottsuchenden entfernen und die Bindung, die die
Sicht verschwimmen läßt. Somit stellt er die natürliche,
spirituelle Sicht wieder her. Nur wenn ihr euer Herz reinigt indem
ihr Unwissenheit,, Kummer und Sorgen, Leid, Angst, Habgier und Neid
aus ihm entfernt, könnt ihr die Fülle eurer Wirklichkeit, nämlich
das, was ihr wirklich seid, erkennen. Feiert den Tag, an dem euer
Geist (mind) die Dunkelheit der Unwissenheit verloren und die Fülle
der Erleuchtung erreicht hat.
2 July 2011 - The
true Guru is like an ophthalmic surgeon. The ophthalmologist cures
cataracts by removing the clouded film in the patient's eye and thus
restores his vision. The true Guru will also remove the veil of
ignorance and attachment that blurs the vision of the disciple and
thus restore their natural spiritual vision. Only when you cleanse
your heart by removing ignorance, sorrow, worry, greed, and envy, can
you realize the fullness of your Reality. Celebrate the day when your
mind is rid of the darkness of ignorance and achieves fullness of
illumination.
01. Juli 2011 –
Glaube ist wie
ein lebender Vulkan. Zweifel sind wie Samen. Kein Samen wird
sprießen, wenn er auf die ausgeworfene Lava eines Vulkans fällt.
Wenn eure Zweifel sich vermehren, dann bedeutet das, daß euer Glaube
schwach und instabil ist und mit einem erloschenen Vulkan verwandt.
Wo Zweifel herrschen, kann kein Glaube sein. Eure Zweifel erscheinen
oder verschwinden aufgrund eurer vergangenen Handlungen (karma). Wenn
euer Glaube stark ist, dann werden keine Zweifel mehr auftauchen. Um
das Göttliche zu verwirklichen, müßt ihr zuerst alle Zweifel
abwerfen. Von Zeit zu Zeit schickt euch Gott verschiedene Tests.
Diese sind nicht dazu gedacht euch zu bestrafen, wie ihr vielleicht
denkt, sondern um euren Glauben zu stärken. Vergeßt nie, daß das
Göttliche als Zeuge handelt. Das Göttliche zeigt euch den Weg zur
Selbstverwirklichung.
1 July 2011 -
Faith is like a live volcano. Doubts are like seeds. No seed will
sprout on a live volcano. If your doubts are multiplying, it means
that your faith is weak and unstable, and akin to an extinct volcano.
Where there are doubts, there can be no faith. Your doubts arise or
disappear because of your past karma (action). If your faith is
strong, no doubts will crop up. To realize Divinity you must first
get rid of all your doubts. From time to time, God subjects you to
various tests. These are not intended to be punishments as you may
imagine, but to strengthen your faith. Always remember that the
Divine acts as a witness. The Divine shows you the path to
self-realization.
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