31. August 2009 –
Als Vorbereitung für den Dienst am Nächsten (seva) habt ihr Reinheit des Herzens zu verwirklichen.
Ihr müsst eure Beweggründe und  Fähigkeiten, eure Absichten und Ziele und eure Befähigung prüfen
und dann für euch selbst entdecken, was ihr euch durch den Dienst am Nächsten zu erreichen erhofft.
Ihr solltet hartnäckig danach forschen und herausfinden,
ob ihr auch nur die leichteste Spur von Egoismus oder den Wunsch nach Ruhm habt.
Ihr müsst alle Empfindungen von ‚Mein’ und ‚Dein’ auslöschen und den Stolz der daraus entspringt,
daß ihr glaubt jemandem zu dienen der ärmer oder weniger erfolgreich als ihr seid, zu Asche verbrennen.

Gebt den Stolz auf, Rang und Namen, gebt Bildung auf und Stellung
und praktiziert Demut und Bescheidenheit, Gehorsamkeit, Disziplin und Mitgefühl.

 

30. August 2009 –
Indem sie engstirnige Ideen und Gefühle aufgeben, sollten die Menschen zeigen,
daß sie ihren Mitmenschen gegenüber Mitgefühl haben.
Mitgefühl ist das Kennzeichen von Hingabe (bhakti).
Ohne seinen Mitmenschen Mitgefühl (daya) zu zeigen kann keiner darauf hoffen, Gott zu gefallen.
Ein liebendes Herz ist der Tempel Gottes.
Gott kann nicht in einem Herzen ohne Mitgefühl wohnen.

Es gibt nichts Größeres in der Welt, als eine Sichtweise, die von universeller Liebe durchdrungen ist (prema-drishti).

Alleine diejenigen sind gut, die die Einheit in der scheinbaren Vielfalt sehen.
Die Menschen müssen erkennen, dass sie ein Funke des Göttlichen sind.
Sie müssen heilige Gedanken entwickeln und ein Leben voller Ideale leben.
Sie müssen danach streben, das Wohlergehen der Gesellschaft zu fördern.

 

29. August 2009 –
Ohne unerschütterlichen Glauben an einen allwissenden Gott ist das Leben trocken und langweilig,
verdunkelt durch den stets anwesenden Schatten von Verzweiflung und Unglück.
Liebe zu Gott und Angst vor der Sünde sind die zwei wesentlichen Notwendigkeiten für ein glückliches Leben.
Ohne diese beiden wird der Mensch zu einem Untier.
Der Mensch muss immer bereit sein, seine Selbstsucht und seine selbstsüchtigen Bedürfnisse zum Wohle der Allgemeinheit zu opfern. Es ist nichts ruhmvoller, als Verzicht.

Seid ehrlich, unvoreingenommen und mit Gott fest in eurem Herzen verankert,
marschiert voran und bietet eure Talente und Fähigkeiten an, damit ihr eure Pflichten erfüllt.
Strebt nicht nach Glück allein für euch, sondern strebt nach Glück für alle.

 

28. August 2009 –
Jeder Gegenstand in der Schöpfung hat fünf Aspekte –
Sein (Sath), Bewusstsein (Chith) Glückseligkeit (Ananda), Form (Rupa) und Name (Nama).
Die ersten drei Aspekte sind ewige Grundsätze, während Name und Form kurzlebig sind.
Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit (Sath-Chit und Ananda) sind die Basis von Name und Form.

Die Menschen rufen Gott mit verschiedenen Namen und in verschiedenen Formen,
auf der Basis ihrer eigenen Gefühle, an.
Sie vergessen die drei Hauptprinzipien – Sein, Bewusstsein, Glückseligkeit und denken, daß Name und Form die einzige Realität ist.
In Wirklichkeit sind Name und Form nicht von Dauer.
Aber die Menschen sind von Name und Form so überwältigt,
dass sie das Ewige, das unendliche Prinzip von Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit ignorieren.
Folglich erliegen sie einer Täuschung und neigen dazu,
die mächtige Kraft Gottes, die hinter dem Namen und der Form stehen, zu vergessen.

 

27. August 2009 –
Spirituelle Liebe muss von der Liebe und der Bindung,
die sich auf den Körper, den Geist und den Intellekt bezieht, unterschieden werden.
Die Bindung zum Körper, Geist und Intellekt bezieht sich auf die Welt und ist die Quelle von Kummer und Leid.
Wahre Liebe ist rein, selbstlos, frei von Egoismus und voller Glückseligkeit.
Weltliche Bindungen sind keine wahre Liebe, sondern vergänglich,
wobei immerwährende Liebe hingegen einem reinen Herzen entspringt.

Wie ist es möglich, dass der Mensch nicht in der Lage ist, diese alles durchdringende Liebe zu erkennen?
Er erkennt sie nicht, weil sein Herz unfruchtbar und verunreinigt ist.
Das Herz ist voll von allem möglichen Verlangen und es ist kein Zugang und kein Raum in ihm für reine, unbefleckte Liebe.

Nur wenn weltliche Bindungen aus dem Herzen vertrieben werden,
gibt es Raum für wahre Liebe und sie kann dann im Herzen überleben und wachsen.

 

26. August 2009 –
Bildung muß zur Erleuchtung führen;
die Dunkelheit, die Unwissenheit bringt und der Einbruch von Dunkelheit, der über bestehende Zweifel fällt,
werden durch die Pracht und Herrlichkeit der Erleuchtung flüchten.
Dann wird es leicht sein, gute Gedanke und Gefühle im Herzen, das dann erleuchtet ist, zu entwickeln.

Bildung endet nicht durch die Anhäufung von Information;
sie muss als Resultat Angewohnheiten, Charakter und Ambitionen des Einzelnen transformieren.
Wissen muss im täglichen Leben getestet werden.
Heutzutage hat der Mensch keine Ahnung von dem kostbaren Erbe, das er in sich trägt.
Er ist an allem interessiert, außer an sich selbst.
Wenn er nur sein Selbst wahrnehmen würde,
dann kann er für sich selbst zusätzlich enorme Stärke, bleibenden Frieden und große Freude erhalten.

 

25. August 2009 –
Ohne die Genehmigung Gottes kann der Mensch in dieser Welt nichts erreichen.
Das Göttliche ist die Basis für alles.
Der Mensch jedoch ist voller Arroganz indem er denkt, dass er derjenige ist, der alles ausführt.
Dieser Stolz ist der Grund für seinen Ruin.
Er ist die Quelle für seinen Frust und für seine Enttäuschung.

Heutzutage baut der Mensch sein Leben auf die Natur auf und vergisst den Schöpfer des Universums.
Das ist ein schwerwiegender Fehler.
Ihr müsst euren Glauben an Gott festigen, den Schöpfer des Universums
und dann das genießen, was die Natur euch bietet.
Glaube an Gott ist die oberste Voraussetzung für den Menschen.

 

24. August 2009 –
Wir werden zu dem, was wir denken.
Durch stetige Gedanken wird in eurem Herzen ein Ideal entstehen.
Wenn ihr eure Gedanken ständig auf das Böse, das andere tun ausrichtet, dann werden sie durch das Böse verschmutzt.
Wenn andererseits eure Gedanken auf die Tugenden und das Wohlergehen anderer fixiert sind,
dann wird der Geist von aller Ungerechtigkeit gereinigt und er wird nur gute Gedanken hegen.

Kein böser Gedanke kann in den Geist einer Person eindringen, die sich völlig der Liebe und dem Mitgefühl hingegeben hat.
Die Gedanken, denen ihr euch hingebt, formen euer Wesen und im Zusammenhang mit anderen, beeinflussen sie auch euch.

 

23. August 2009 –
Was ist die innere Bedeutung der Anbetung der Gottheit mit dem Elefantengesicht mit Namen Ganesha?
Der Elefant stellt ein Symbol der Macht und der Gewichtigkeit dar.
Sein Fuß ist größer als der von allen anderen Tieren.
Er schafft es, durch den dichtesten Dschungel zu gehen.
Auf diese Weise übermittelt der Elefant die Eigenschaft eines Führers, der anderen den Weg zeigt.
Es ist bekannt, dass der Elefant treu, zuverlässig und dankbar ist.
Der Mensch kann von dem Elefanten diese Eigenschaften lernen.
Intelligenz ohne Dankbarkeit ist wertlos.
Jeder Mensch sollte denen dankbar sein, die ihm geholfen haben.

 

22. August 2009 –
Das gesamte Universum wurde durch den Willen Gottes erschaffen.
Gott hat das Universum erschaffen und Er erhält es am Leben.
Das Universum vereint sich schließlich mit Gott, der Quelle seines Ursprungs.

Das Universum ist als Vishwam bekannt.
Die korrekte Bedeutung von Vishwam ist: Das was sich selbst ausbreitet und voller Glückseligkeit ist.
Vishwam ist nicht nur eine Offenbarung physikalischer Materie, sondern eine direkte Offenbarung Gottes.
Es ist die absolute Verkörperung Seiner kosmischen Persönlichkeit (Gottes), mit all Seinen Gliedern.
Gott ist die ursprüngliche Ursache, die hinter dem Universum steht.
Das Universum ist das Spiegelbild Gottes.
Vishwam und Vishnu (Gott) unterscheiden sich nicht voneinander.
Dieses kann nur durch Unterscheidungsvermögen (Viveka) verstanden werden.

 

21. August 2009 –
Frieden kann nicht im Äußeren gefunden werden, sondern nur im Innern.
Man sollte erkennen, dass das gesamte Universum vom Göttlichen durchdrungen ist.
Heutzutage ist die ganze Welt von Unfrieden erfüllt.

Es ist nicht möglich, zwischen einem menschlichen Wesen und einem Dämonen zu unterscheiden.
Der Mensch, der sich vom Tier zum Menschen entwickelt hat, entwickelt sich wieder zurück zum Tier,
anstatt sich hin zum Göttlichen zu bewegen.
Des Menschen erste Pflicht ist es, die menschlichen Werte der Wahrheit,
der Rechtschaffenheit, des Friedens und der Liebe aufrecht zu erhalten.
Doch heutzutage ist er in Bindung und Hass eingehüllt.

In dem Moment, in dem er Bindung und Hass aufgibt,
wird der Mensch das in ihm wohnende Göttliche erkennen.

 

20. August 2009 –
Es ist die Anhaftung an Besitztum oder eine gesellschaftliche Stellung,
die aus einem Empfinden von Besitzgier geboren ist und die die Ursache für Kummer, Schmerz und Unglück des Menschen ist.
Der Mensch muss danach streben, dass das Gefühl von ‚Ich’ und ‚Mein’ verschwindet, um andauerndes Glück zu erfahren.
Wenn es den Anschein hat, dass alles in bester Ordnung ist, dann vergisst der Mensch alles, auch sich selbst.

Auf Grund seiner Leistungen und seines Erwerbs bläst sich sein Ego auf.
Er sollte erkennen, dass er nur für eine bestimmte Zeit der Nutznießer dessen ist, was er besitzt
und er kein unvergängliches Recht darauf hat.
Macht und gesellschaftliche Stellung sollte der Mensch als eine moralische Verantwortung betrachten.
Er ist dazu verpflichtet, seine Aufgaben, die mit der Macht und gesellschaftlichen Stellung zusammenhängen, zu erfüllen.
Nur wenn alle Handlungen mit dieser Einstellung von notwendiger Moral ausgeführt werden,
kann der Mensch wahrhaftiges Glück und Zufriedenheit erfahren.

 

19. August 2009 –
Das Ziel des menschlichen Lebens sollte Selbstverwirklichung sein.
Dieses Ziel kann durch drei Phasen erreicht werden: Selbstvertrauen, Selbstzufriedenheit und Verzicht.
Der Mensch sollte sich als der Meister des Körpers, der Sinne und des Geistes betrachten.
Er muss seinen Intellekt benutzen, damit er die Einheit mit dem Göttlichen erfahren kann –
dem kosmischen, alles durchdringenden Bewusstsein.

Die Flamme von Prajnana, der Verwirklichung der Weisheit die bewirkt,
dass die inneren Gefühle sowie die vielen Schichten des Bewusstseins gelenkt werden können (lt. Prof. Mittwede)
und die in jedem wohnt, ist durch die Asche weltlichen Verlangens verdeckt.

Wenn die Asche weggeblasen wird,
dann wird das Feuer Gottes (Brahman – das absolute Göttliche) sich in all seiner
Schönheit offenbaren.

 

18. August 2009 –
Die vedische Philosophie (Vedanta) verkündet:
Brahman (das Göttliche/Gott) ist Sathya (Wahrheit); der Kosmos ist Mithya (eine Täuschung).“

Ihr solltet hauptsächlich dafür Sorge tragen, daß ihr versteht, ob ihr wirklich oder unwirklich seid,
oder was in euch wirklich ist und was nicht.
Nur wenn ihr die Wahrheit über euer eigenes Wesen erkannt habt könnt ihr auch erkennen,
daß die Welt nur eine Täuschung ist und ihr das einzig Wahre seid.

Eine verwirklichte Person behauptet und weiß:
„Ich bin Gott (Brahman)“.
Aus welchem Wissen entsteht diese Aussage? Was bedeutet sie?
Es ist ein spontaner Ausdruck und nicht das Resultat eines Gedanken oder von Gefühlen.

Das „Ich“ ist grenzenlose Unendlichkeit.
Wenn sich das begrenzte Individuum mit dem unendlichen „Ich“ vereint, dann bleibt nur das „Ich“.

 

17. August 2009 –
Alles was man im gesamten Universum sieht, ist eine Manifestation Gottes (Brahman).
Manche Menschen fragen:
“Wie können wir unbedeutenden Menschen dem alles umfassenden Göttlichen (Brahman) gleichwertig sein?“
Das stimmt so nicht.

Ihr seid das allmächtige, alles durchdringende Göttliche.
Durch eure weltliche Einstellung erkennt ihr diese Realität nicht.
Ihr sondert euch von dem Göttlichen ab.
Alles was ihr seht, ist das Göttliche.
Nach Gott als etwas anderem als das was ihr selbst seid zu suchen, ist ein Fehler.
Aber diese Wahrheit ist vom Menschen nicht leicht zu erkennen.

Wenn ihr den Ozean anseht, seine Wellen, die in endloser Reihenfolge an das Ufer rollen und der Schaum auf ihnen;
sie alle scheinen getrennt voneinander.
Aber die Wahrheit ist, daß sie alle Eins sind.
Das Wasser der Wellen und das Wasser, das den Schaum erzeugt, kommen alle von ein und demselben Ozean
und haben ein und dieselben Eigenschaften wie der Ozean.

 

16. August 2009 –
Alle Menschen in allen Ländern sind Pilger, die auf dem Wege zu Gott voranschreiten.
Wie weit das Vorankommen eines jeden ist, hängt von der Disziplin die ausgeführt wird,
dem Charakter der entwickelt wurde, das Ideal, welches als Ziel dient,
die Führung die gewählt wurde und dem Glauben, welcher erworben wurde, ab.

Genau so wie Bäume und Pflanzen, Vögel und wilde Tiere sich von einer Region zur anderen unterscheiden,
so unterscheiden sich auch die Rituale, Angewohnheiten, Disziplin und Ideale von einer Region zur anderen.
Alles ist gut für diese Region und ihre Stufe der Entwicklung
und es kann nicht von dieser Region in eine andere verpflanzt werden.
Die Umgebung, in der ihr aufgewachsen seid ist die, die am besten für euch ist.

 

15. August 2009 –
Der Mensch sollte danach streben, gut und moralisch zu werden.
Nur wenn ein Mensch von guten Gedanken und Gefühlen erfüllt ist und gute Taten vollbringt,
wird sein Leben bedeutungsvoll werden.
Ihr müsst euch beschäftigen , um eure Zeit und euer Geschick zum besten Nutzen einzusetzen.
Das ist eure Pflicht und Pflicht ist Gott.

Jeder Mensch sollte erkennen, dass der Körper ihm gegeben wurde, um anderen Menschen zu dienen.
Man muss den Körper dafür benutzen, um in der Gesellschaft sozialen Wohlstand zu fördern.
Ein Geist der nicht dazu benutzt wird um anderen Freude zu vermitteln,
oder ein Körper, der nicht dazu benutzt wird anderen zu dienen, ist völlig nutzlos.

Der Weg um Gott zu lieben ist, alle zu lieben und allen zu dienen.

 

14. August 2009 –
Als Sri Krishna mit Juwelen aufgewogen wurde, konnten alle Juwelen Sathyabhama’s die Waage nicht ausbalancieren.
Rukmini kam und verkündete, dass die bloße Wiederholung des Namens Krishna dies tun könne.
Durch das Gewicht einer zusätzlichen Opfergabe eines Blattes, einer Blume oder von ein wenig Wasser
würde das Gewicht Krishna’s ausglichen.
Indem sie dies sagte, legte sie ein Tulasi Blatt (ein süßes, Basilikum ähnliches Gewürzkraut) auf die Waage.
Und siehe da, so geschah es.
Dies ist die Kraft des Namen Gottes und einer mit Liebe erfüllte Opfergabe für Ihn.

Gott lässt sich nicht durch Reichtum oder Bildung, Macht oder Status beeinflussen.
Liebe allein kann Ihn berühren und beeinflussen.

 

13. August 2009 –
Der Herr verkündet in der Bhagavad Gita:

”Immer, wenn Rechtschaffenheit am verfallen ist und das Fehlen von Rechtschaffen sich vermehrt,
dann komme ich in Menschengestalt, um die Göttliche Ordnung wieder herzustellen“

Wahrheit (sathya) und Rechtschaffenheit (dharma) sind ewig, unendlich.
Sie bleiben in allen drei Zeitabschnitten, der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft unverändert.

Man mag fragen: „ Warum ist es notwendig Ideale zu verbreiten, die ewig Bestand haben?“

Wenn Rechtschaffenheit nicht ausgeübt wird, dann scheint es, als ob sie am verfallen ist.
Aber Rechtschaffenheit kann nicht verfallen oder aussterben, denn sie ist unvergänglich und unzerstörbar.
Es ist die Ausübung von Rechtschaffenheit, die verfällt, nicht die Rechtschaffenheit selbst.
Es ist so, als ob die Sonne von einer Wolke verdeckt ist.
Die Sonne ist dann nicht offenbar sichtbar, doch sie ist immer da und scheint mit aller Macht, 
sobald die Wolke an ihr vorübergezogen ist.  

 

12. August 2009 –
Der Weg zur Wahrheit führt über die Heiligung der fünf Sinne.
Wenn die Sinne verunreinigt sind, von welchem Nutzen sind dann spirituelle Übungen?
Wenn das Wasser im Tank verunreinigt ist, dann fließt aus allen Wasserhähnen verunreinigtes Wasser.

Euer Herz ist der Tank.
Wenn das Herz verunreinigt ist, dann werden auch die Sinne besudelt.
Wenn das Herz voller guten Gedanken und Gefühle ist,
dann wird alles, eure Worte, Sichtweise, Gedanken und Gefühle rein sein.
Das Geheimnis spiritueller Weisheit wird nicht von Gelehrten vermittelt und nicht durch ein Studium erlangt.
Spirituelles Verständnis kommt nur durch die Herrschaft über die Sinne.

 

11. August 2009 –
Bindung an den Körper ( Deha Vasana) drängt euch,
nach physischer Stärke, Gesundheit und einem attraktiven Körperbau zu streben.
Alle Anstrengungen, das Gesicht wegen etwas Fehlendem mit Mitteln zu verschönern helfen nicht,
seine natürlichen Züge zu verändern.
Nur das, was von Gott geschenkt wurde ist andauernd.
Damit müsst ihr euch zufrieden geben.

Während ihr für euren Körper so viel wie es notwendig ist sorgt, solltet ihr keine übermäßige Bindungen an das,
was durch Geburt vergänglich und vorübergehend ist, haben.
Für den Körper muss nur Sorge getragen werden, damit ihr das Göttliche in ihm erkennt.

So lange ihr lebt ist es ohne Frage eine Notwendigkeit, eine gute Gesundheit aufrecht zu erhalten,
doch zwanghafte Sorge um den Körper ist missverstandene Sorge.

 

10. August 2009 –
Wenn die Hindernisse auf dem Weg der Wahrheit außer Gefecht gesetzt sind, dann ist Befreiung erreicht.
Darum ist Befreiung (moksha) etwas, was man hier und jetzt erreichen kann.
Um befreit zu werden ist es nicht notwendig, auf die Auflösung des physischen Körpers zu warten.
Handlungen dürfen nicht als Bürde betrachtet werden.
Dieses Gefühl würde ein sicheres Zeichen dafür sein, dass genau diese Handlung unklug ist.
Keine Tat, die euch hilft Fortschritte zu machen, wird schwer auf euch lasten.
Es ist nur wenn ihr gegen euer innerstes Wesen angeht, dass ihr sie als eine Bürde anseht.
Es wird eine Zeit kommen, in der ihr auf eure Leistung zurück blickt
und dann über die Nutzlosigkeit dieser einen Seufzer ausstoßen werdet.

Vertraut euren Geist Gott an bevor es zu spät ist,
und lasst Ihn euren Geist formen, so wie Er es für richtig hält.

 

9. August 2009 –
Um in der Meditation gefestigt zu sein, sollte ein spirituell Suchender seine Sinne und seine Leidenschaften kontrollieren
und Handlungen ohne Verlangen nach der Frucht ausführen.
Wer darin erfahren ist, kann sehr leicht, sobald er die Erklärung des Wesens dieser göttlichen Form gehört hat,
mit dem Auge der Fantasie die Form des Göttlichen (Brahman) sehen.
Wenn Loslösung (Vairagya) tief verwurzelt ist, wird das Herz rein
und der Rückzug der Sinne von der sichtbaren Welt wird möglich.

 

8. August 2009 –
Es gibt verschiedene Arten von Wissen (jnana).
Was mit Jnana gemeint ist, ist das Wissen vom Selbst (atma).
Es bezieht sich nicht auf das Wissen über den Körper, die Sinne oder die Welt.
Das Wissen über das Selbst (atma jnana) kann nur erworben werden,
indem über das Wesen des  Selbst nachgeforscht wird und durch nichts anderes.

Dieses Wissen kann nicht durch Lehrer vermittelt werden und auch nicht durch das Studieren von Texten erlernt werden.
Es kann von niemandem empfangen werden und niemandem angeboten werden.

Es muß aus dem inneren Bewusstsein hervortreten.

Lehrer und Texte können bis zu einem gewissen Grad helfen.
Der Suchende, der nach dem Wissen von dem Selbst sucht,
muß die Anstrengung unternehmen, die Frage „Wer bin ich“ zu beantworten,
um bewusst zu erfahren, dass er das Selbst ist.

Der Mensch sollte die ganze Tonleiter spiritueller Erfahrung erforschen und untersuchen
und dann bei der  höchsten Wirklichkeit ankommen.

 

1. August 2009 -
Wahrheit und gottgemäße Rechtschaffenheit im Sinne ethisch-religiöser Verpflichtung sind andauernd
und alles andere, inbegriffen diesen Körper, Reichtum und die Verwandtschaft, sind vergänglich.
Mache die Wahrheit in dir offenkundig und setze diese Wahrheit in die Tat um.

Was du für den spirituellen Fortschritt brauchst sind drei Dinge:
ein Herz frei von Verhaftung und Haß,
eine Zunge, die nicht von Unwahrheit verdorben ist und
einen Körper, der nicht durch Gewalt beschmutzt und entweiht ist.

Ohne diese drei sind aller Verzicht, alles Opfer und jede religiöse Übung ohne Sinn.
Du mußt unaufhörlich zum Göttlichen beten, um diese Eigenschaften verliehen zu bekommen.
Erkenne, dass das Göttliche in dir ist.
Das Leben ist dir gegeben, um ewige Glückseligkeit zu verwirklichen
durch den rechten Gebrauch von Körper, Denkweise und mit der Intuition verbundener Unterscheidungsfähigkeit.
Du mußt zur Weisheit gelangen ein solches Leben zu führen, aufgebaut auf der Liebe Gottes.

 

31. Juli 2009 -
Gott ist bereit dazu, euch Glück zu gewähren.
Seid ihr bereit, zu erhalten, was er euch anbieten will?

Verbannt all eure Sorgen.
Sie sind vorübergehend wie vorbeiziehende Wolken.
Glück ist die Vereinigung mit Gott.
Gott ist ewige Glückseligkeit.
Entledigt euch eurer schlechten Neigungen und erfüllt eure Herzen mit Liebe zu Gott.
Dann werdet ihr eins werden mit Gott.
Erlaubt niemandem, zwischen euch und eure Ehrerbietung Gott gegenüber zu gelangen.
Eure Treue zum Herrn sollte alle anderen Verbindlichkeiten überragen.
Gott kümmert sich um die solcherart Frommen.
Übergebt euch Gott und widmet euch dem Dienst an der Menschheit.

30. Juli 2009 -
Gott - Brahman - ist voller Liebe und in Wahrheit die Verkörperung der Liebe.
Deine Liebe sollte mit dieser Liebe verschmelzen.
In Wirklichkeit gibt es in ihr nur Eines und kein Zweites; es ist ein nondualer Zustand.
Die wesentliche Natur von Liebe ist Opfer und Aufgabe.
Unter gar keinen Umständen gibt sie Haß Raum.
Es ist Liebe, die das Gefühl von Getrenntsein vertreibt und das Gefühl von Einheit und Einssein fördert.
Außerdem erhebt die Liebe eine Person vom Tierischen zum Menschlichen.

Liebe (prema) ist die Lebenskraft des Menschen (prana) und die Lebenskraft in sich ist Liebe.
Jemand ohne Liebe ist wie ein lebloser Leichnam.
Liebe und Leben beziehen sich darum aufeinander und sind innig und eng miteinander verbunden.

 

29. Juli 2009 -
Der Körper ist aus fünf Elementen gemacht und wird eines Tages vergehen müssen.
Und doch lebt in solch einem vergänglichen Körper die ewige Göttlichkeit in Form des átman.
Die alles durchdringende Göttlichkeit ist als Bewußtsein bekannt,
deren begrenzte Form im Körper als Gewissen existiert.
Bewußtsein und Gewissen sind in Bezug auf ihre Qualität dasselbe,
nur in der Quantität unterscheiden sie sich.

Du kannst Wasser aus dem Ozean schöpfen in einer Tasse, einem Topf oder einem großen Tank.
Das Wasser in diesen dreien unterscheidet sich nur in der Menge, der Salzgehalt ist in allen derselbe.
Der Körper kann mit einem Topf verglichen werden.
Das allesdurchdringende Bewußtsein lebt darin als Gewissen.

 

28. Juli 2009 -
Derselbe átman, dieselbe Liebe und dieselbe Göttlichkeit ist in allen Wesen gegenwärtig.
Alle sind eins.
Das Herz ist wie ein Wassertank und alle Sinne sind wie seine Wasserhähne.
Wenn der Tank voller Liebe ist, wird alles Wasser das aus den Hähnen kommt, genau solche Liebe sein.

Was immer du in anderen erblickst, es ist nur eine Widerspiegelung deines eigenen inneren Wesens.
Begreife diese Wahrheit.
Wenn du Schlechtes in anderen siehst,
ist das in Wirklichkeit die Widerspiegelung deiner eigenen schlechten Gefühle.
Das Außen ist nur Widerspiegelung, Reaktion und Widerhall dessen, was in dir ist.
Wenn du eine blaue Brille trägst, siehst du alles blau.
Wenn du eine rote Brille trägst, siehst du alles rot.
Wenn du eine gute Persönlichkeit bist, wirst du überall Güte sehen.

 

27. Juli 2009 -
Der menschliche Körper ist dazu gedacht, anderen zu dienen,
nicht um in selbstbezogenem Tun aufzugehen.
In seiner Selbstsucht setzt  man sich vielen sündigen Aktivitäten aus.
Meide Selbstsucht, widme dich selbstlosem Dienst.
Gib die Verhaftung an den Körper auf.
Nimm Verbindung auf zu deiner Seele (Atman).
Begreife, dass diese deine göttliche Seele, dein Wesenskern, der átman, in einem jeden existiert.

Wenn du auch unzählige Glühbirnen leuchtend vorfindest;
der Strom, der durch sie hindurch fließt, ist derselbe.
Körper sind wie Glühbirnen;
das zugrundeliegende Prinzip des átman ist der Strom, der in ihnen vorhanden ist.
Mit einem solchen Gefühl für Einheit und Einssein;
gib dir alle Mühe, deinen Mitmenschen das Leiden zu erleichtern.


26. Juli 2009 -
Wenn ein Mensch unter dem Einfluß von Sorge und Elend steht,
so ist sein Geist/seine Denkweise dafür verantwortlich.
Glück und Leid, Zuneigungen und Abneigungen und die sinnlichen Freuden, die ein Mensch erfährt,
entstehen in seinem Geist.

Solange der Geist erfüllt ist vom Gefühl der Dualität, leidet er unter all dem.
Wenn der Geist darauf ausgerichtet wird, die Einheit in der gesamten Schöpfung zu sehen,
gibt es keinerlei Abkehr oder Pervertierung mehr.
Du solltest allem im Leben mit einem Lächeln begegnen.
In dieser dualistischen Welt ist es natürlich, dass Gewinn und Verlust sich abwechseln.
Das kannst du nicht vermeiden.

Du solltest weder verzweifeln, wenn du mit Widrigkeiten konfrontiert wirst,
noch solltest du mit überschwänglicher Freude reagieren, wenn das Glück dir hold ist.
Widrigkeit ist ein Sprungbrett zu ewigen Glückseligkeit.



25. Juli 2009 -
Man wird zu dem, was man denkt. So sagen die alten Schriften.
Demzufolge sollten die Menschen sehen, dass ihre Gedanken rein und gut sind.
Menschliches Leben ist Ausdruck der Gedanken.
Gedanken, wie sie im Geist entstehen, erfüllen die Atmosphäre mit Wellen von Energie.
Gedankenwellen sind sehr machtvoll.
Folglich sollten unsere Gedanken erhaben und heilig sein.
Keine schlechten oder bösen Ideen und Vorstellungen sollten unsere Gedanken beeinflussen.
Schlechte Gedanken führen unausweichlich zu schlechten Taten.
Wenn grausame Gedanken im Geist aufsteigen, verhalten sich die Menschen wie grausame, blutrünstige Tiere.
Wenn aber stattdessen der Mensch von guten und liebenden Gedanken erfüllt ist,
machen sie ihn göttlich und dazu fähig, gute und heilige Taten auszuführen.
Also sollte das Herz eines jeden Menschen von Liebe, Mitgefühl und Güte erfüllt sein.

 

23. Juli 2009 -
Der Mensch sollte die Quelle von Freude und Leid unter Kontrolle bringen.
Mehr als die Freude ist es das Leid, das Weisheit im Menschen weckt.
Wenn du das Leben großer Menschen studierst, wirst du herausfinden,
dass sie aus Schwierigkeiten und Leid heraus Weisheit erlangt haben.
Ohne Traurigkeit kann es keine Weisheit geben.
Es ist das Leid, das den Menschen viele Lektionen lehrt.
Diese grundlegende Wahrheit nicht erkennend, verlangt der Mensch nicht enden wollend nach Freude.

Kein Zweifel; es ist notwendig für den Menschen, glücklich zu sein.
Aber wie kann Glück erlangt werden?
Nur dann, wenn Traurigkeit ihn überkommt, erkennt der Mensch das Glück.
Folglich sollte jeder Traurigkeit mit derselben Gesinnung (spirit) empfangen,
mit dem er auch das Glück begrüßt.
Leid und Freude vermischen sich.
Niemand kann sie voneinander trennen.
Freude ist nicht für sich allein zu finden.
Wenn man Leid durchgestanden hat, erfährt man Freude.

 

22. Juli 2009 -
Obwohl die Bäume abgehauen und verstümmelt werden, dienen sie dem Menschen selbstlos,
indem sie ihm Früchte und Schatten spenden.
Flüsse führen Wasser mit sich, um den Durst des Menschen zu stillen und seinen Körper zu reinigen.
Genauso dient die Kuh dem Menschen, indem sie ihm Milch spendet.

Der Mensch sollte in erster Linie die Wahrheit erkennen, daß er nicht für selbstsüchtige Zwecke
mit einem menschlichen Körper ausgestattet ist, sondern um anderen zu dienen.
Sobald der Mensch Reichtum, Wissen und Fertigkeiten in der Gesellschaft erworben hat,
hat er seine Pflicht der Gesellschaft gegenüber zu erfüllen, ihr etwas Gutes zurück zu erstatten.
Ein Mensch ohne diese vornehmliche Tugend der Dankbarkeit ist schlimmer als ein blutrünstiges Tier;
seine Ausbildung und seine Fähigkeiten sind reine Vergeudung.
Es ist in der Tat der Dienst an der Gesellschaft,
der denjenigen Herrlichkeit und Bedeutung verleiht.

 

21. Juli 2009 -
Jede gewaltige Aufgabe kann bewältigt werden durch das Rezitieren oder Singen des Göttlichen Namens.
Für spirituelle Übungen wie Meditation und Buße sind eine spezielle Zeit und ein spezieller Platz erforderlich.
Aber für das Rezitieren oder Singen des Göttlichen Namens ist es nicht notwendig,
solchen Einschränkungen Folge zu leisten.
Wo immer du dich befindest, was immer du gerade tun magst,
kannst du den Göttlichen Namen rezitieren oder singen.

In den alten Schriften heißt es:
"Überall, zu allen Zeiten und unter allen Umständen besinne dich auf Gott."

 

20. Juli 2009 -
Um sein Leben zu verwandeln, ist das erste Erfordernis eine geeignete Sichtweise.
Das bedeutet, dass man es vermeiden sollte zu sehen, was unerwünscht ist.
Ausgestattet mit dem großen Geschenk des Sehvermögens und der Einsicht sollte man danach streben
nur das zu sehen, was heilig und rein ist.
Was der Mensch sieht, kommt Samen gleich, die in sein Herz gestreut werden.
Das Herz bestimmt die Natur der Gedanken.
Die Gedanken beeinflussen das Leben.
Schlechte Szenen lassen schlechte Gedanken entstehen.
Gute Szenen rufen gute Gedanken hervor.

Wenn heilige Szenen in das Herz eingepflanzt sind,
wird es keinen Raum geben für das Wachstum schlechter Gefühle und Gedanken.

 

19. Juli 2009 -
Sag mir, mit wem du zusammen bist, und ich sage dir, wer du bist.
Wenn du dich mit vergänglichen Dingen abgibst, sind die Ergebnisse von derselben Beschaffenheit.
Du solltest Freundschaft mit dem Göttlichen entwickeln, die allein wahr und ewig ist.
Göttlichkeit ist zutiefst in dir gegenwärtig.
Die Außenwelt ist etwas, das sich verändert.
Die Welt ist nichts anderes als eine Kombination von Materie.
Alles auf dieser Welt ist vergänglich. Nichts ist andauernd.
Die unsichtbare, im Herzen des Menschen wohnende Göttliche Grundlage,
das Atmische Prinzip allein, ist wahr und ewig.

 

18. Juli 2009 -
Derselbe Gott wohnt in allen Wesen.
Es gibt keine Rechtfertigung für irgendwelche Unterschiede auf der Basis von Religion.
Es ist die Bindung an den Körper, die die religiösen Differenzen ausmacht.
Erachte den Körper nicht als dauerhaft. Er ist eine Wasserblase.
Und auch der Geist in seinen Gedanken, Gefühlen, Vorstellungen, Wünschen, seinem Verstand
und Gemüt ist wie ein verrückter Affe.
Folge keinem von beiden. Folge dem Gewissen.
Erkenne die Tatsache, dass das ganze Universum in dir ist.
Du hast alle Kräfte in dir.
Sie kommen aus der Göttlichen Gesinnung (Spirit) in dir.
Indem sie diese höchste Kraft der auf Gott ausgerichteten Gesinnung in sich vergessen,
verlassen sich die Menschen auf die Kräfte ihres Körpers, ihres Geistes,
der ihr gesamtes Innenleben umfaßt (s.o.) und dabei speziell auf den Verstand.

 

17. Juli 2009 -
Schwierigkeiten kommen und gehen wie vorbeiziehende Wolken.
Du mußt dir über sie keine Sorgen machen.
Halte deinen Blick fest auf die Sonne gerichtet.
Manchmal verdecken Wolken die Sonne.
Aber bewahre Ruhe.
Wenn die Wolken hinweggezogen sind, wird die Sonne wieder sichtbar sein.
Auf die gleiche Weise vernebeln die Wolken der weltlichen Täuschung
den Blick auf das Göttliche, den Atmán.
In solchen Situationen solltest du deinen Geist nicht wanken lassen, so daß deine Gedanken, Gefühle,
deine Wünsche und Vorstellungen, dein Verstand und dein Gemüt zu schwanken beginnen.
Bewahre Ruhe.
Die 'Wolken' werden sich verziehen und die 'Sonne' wird wieder zum Vorschein kommen in all ihrem Glanz.

 

15. Juli 2009 -
Du wirst wieder und wieder geboren, siehst, tust und erfährst,
was du bereits alles gesehen, getan und erfahren hast.
Du solltest erkennen, dass du nicht dazu geboren bist, um wiedergeboren zu werden.
Du solltest eben das sehen und erfahren, wodurch dein Leben Erfüllung findet.
Wenn du erst einmal deine innewohnende Göttlichkeit, den Atmán, erfahren hast,
wirst du es nicht mehr nötig haben, irgendetwas anderes zu erfahren.
Das ist das Eine und die Einheit der Atmisch Göttlichen Grundlage, seines Prinzips.
Um dieses ewige Prinzip zu erfahren, solltest du deine Bindung an den Körper aufgeben
und die Wahrheit verstehen, daß das Göttliche in dir dasselbe ist, wie das Göttliche in anderen.

 

4. Juli 2009 – 
Alleine der Dienst am Nächsten den ihr ausübt und die Bhajans die ihr singt, sind nicht ausreichend.
Ihr müsst zuerst das Gefühl aufgeben, dass ihr anderen dient, denn das ist sehr wichtig.
Ihr dient euch selbst, wenn ihr anderen dient und ihr solltet alle so betrachten, als ob ihr es selbst seid.
Tatsächlich sind alle Wesen nichts anderes als die Form Gottes.
Daher ist
Dienst am Nächsten Dienst an Gott.
Alle Handlungen, die ihr am Nächsten ausführt sind dazu da, dieses Gefühl in euch wachsen zu lassen.
Ihr solltet in das Feld des Dienens mit selbstloser Liebe tauchen.
Der beste Weg Gott zu lieben ist, alle zu lieben und allen zu dienen.
Euer Dienst sollte mit dem Geist der Liebe durchdrungen sein.
Ohne den positiven Aspekt der Liebe bekommt der Dienst den ihr ausführt, ein negatives Wesen. 

 

3. Juli 2009 –
Seid Mir hingegeben und empfangt meine Gnade.
In dem Umfang, in dem ihr mit Enthusiasmus euren Vorgang der Hingabe intensiviert und vorantreibt,
in dem Umfang werdet ihr erfolgreich und glücklich sein.
Übergebt all eure
Ängste und Sorgen, eure Probleme, eure Schmerzen und Verlangen mir
und als Gegengabe empfangt Freude, Friede und Stärke von Mir.

 

2. Juli 2009 –
Egal welche Handlungen ihr ausführt, weiht sie Gott.
All eure Körperkräfte habt ihr von Gott als Geschenk bekommen.
Tatsache ist, dass jeder Zentimeter, jede Zelle und jedes Atom eures Körpers von dem Göttlichen durchdrungen ist.
Wenn ihr eine solche göttliche Kraft verschwendet, dann kommt das einer Entweihung gleich.
Weiht euren Körper, euren Geist und euren Intellekt, eigentlich euer ganzes Selbst, Gott.
Wo immer ihr auch seid, in was immer welchen Umständen ihr auch seid, vergesst Gott nicht. 

Sarvada Sarvakaleshu Sarvatra Hari Chintanam –
Immer, zu allen Zeiten, unter allen Umständen habt Gott in eurem Herzen und in euren Gedanken.

 

01. Juli 2009 -
Es ist egal welche Betätigung ihr ausübt, oder welchen
Namen oder welche Form ihr euch ausgewählt habt.
Eine Kette ist eine Kette, ob sie nun aus Eisen oder Gold ist.
Ob die Arbeit, die ihr ausübt nun diese oder jene ist, so lange wie das Selbstprinzip (atma tatwa)
die Wurzel eurer Handlung ist, ist sie ohne Zweifel rechtschaffen.
Eine solche Handlung wird euch mit der Frucht des Friedens (shanti) segnen.

 

 

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