Welche Qualität hat die Nahrung?
Dann erwähnte der Junge noch eine andere Erfahrung. Einmal besuchte Bhagavân
Bombay und gab den Frauen der dortigen Sevadal Frauengruppe (Mahila Sevadal) ein
Interview. Er fragte sie: "Welchen Seva leistet ihr?"
"Swami, wir verteilen Nahrung."
"Oh! Welche Qualität? Die zu zwei oder die zu vier Rupien?" (Zuhörer
lachen)
Es gibt zwei Sorten Reis. Die billigere Sorte kostet zwei Rupien, die bessere,
teurere vier Rupien.
Die Frauen antworteten: "Swami, wir verteilen die Sorte zu zwei
Rupien."
Swami sagte: "Seht! Für euch, für eure Kinder und für euren Ehemann
kauft ihr die teure Sorte zu vier Rupien. Diesen armen Leute gebt ihr nur die
billige Sorte. Das ist kein selbstloser Dienst. Wenn ihr diesen billigen Reis an
die Leute verteilt, werden sie krank werden. Sie können sich keine ärztliche
Behandlung leisten. Das ist nicht recht. Was für euch gut ist, solltet ihr auch
den anderen geben. Gebt nicht das, was ihr selbst nicht wollt; gebt nichts Unnützes
oder Verdorbenes. Den anderen sollte nur das Beste gegeben werden." Das
sagte Swami.
Der Empfänger, der Gebende und das Empfangene sind eins.
Dann beendete der Junge seine Ansprache mit dieser wundervollen Feststellung:
"Der Empfänger, der Gebende und die empfangene Nahrung sind eins.
Derjenige, der die Nahrung erhält, der, der sie gibt und die Nahrung selbst -
alle drei sind göttlich. Das ist der Höhepunkt, das ist das Kennzeichen, das
ist der Geist wahren Sevas."
Swami fand sehr viel Gefallen an der Rede des Jungen.
Dann fügte der Junge noch etwas hinzu. "Von den sechs Milliarden Menschen
auf der Erde, hat eine Milliarde Inder das Glück, Sathya Sai Baba zu kennen.
Und von dieser einen Milliarde können wir Studenten uns besonders glücklich
schätzen. Was sollte deshalb unser Ziel sein? Wir sollten weiterhin Seines
Segens würdig sein, Seinen Erwartungen entsprechend leben und Seine göttlichen
Lehren in unserem heutigen Leben und danach praktizieren."