Bhagavân ist der Gebende

Swami saß auf der Veranda und sah einen Jungen an.
"Hmm! In welcher Klasse bist du?"
Der Junge antwortete: "In der 11. Klasse, Swami."
"Komm her!" Der Junge ging zu Swami.
"Warum bist du nicht nach Hause gefahren?"
"Swami, warum sollte ich nach Hause fahren?"
"Dein Vater hatte einen Unfall. Warum bist du nicht nach Hause gefahren?"
"Swami, Du hast mir nicht gesagt, ich soll nach Hause fahren. Deshalb bin ich nicht gefahren."
Swami lächelte: "Weil du solches Vertrauen hast, kann Ich dir jetzt sagen, dass ihm nichts passiert ist; es war nur ein kleiner Unfall. Alles wird in Ordnung sein. Mach dir keine Sorgen."
Bhagavân fuhr fort: "Heute Nachmittag hast du einen Anruf von deiner Mutter erhalten, die Dir mitteilte, dass du dir keine Sorgen zu machen brauchst.."
"Ja, Swami."
"Warum erzählst du Mir das nicht? Ich weiß, was deine Mutter dir am Telefon sagte."
Das war für jeden Anwesenden ein Wunder. Swami wusste, was geschehen war und Er wusste auch über das Telefongespräch zwischen Mutter und Sohn Bescheid.
Dann sagte Swami: "Junge, du hast ein sehr festes Vertrauen. Soll Ich dir eine Kette materialisieren? Soll Ich dir eine Kette geben?"
"Swami, ja, ich möchte eine Kette." (Zuhörer lachen)
"Nein, geh und bitte deine Schwiegermutter um eine Kette. Sie wird dir eine schenken. Warum soll Ich dir eine geben? (Zuhörer lachen) Bitte deinen Vater. Er wird dir eine anfertigen lassen."
"Nein, nein, Swami! Ich will keine Kette von meiner Schwiegermutter oder meinem Vater. Da Du auch Ketten gibst, will ich sie von Dir. Der Gebende ist Bhagavân. Ich will sie also von Dir, Swami!"
"Oh!...Ich verstehe!" Er materialisierte sofort eine Kette und gab sie dem Jungen. Alle waren sehr, sehr glücklich.

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