| Nasrudin und die Seesterne Nasrudin lebte als kleiner Junge in einem Fischerdorf am Meer. Er erlebte wie Gezeiten und Wetter das Gesicht von Meer und Land zeichneten. Eines Tages kam ein orkanartiger Sturm auf, der das Meer tief aufwühlte und meterhohe Wellen tosend am Strand aufschlagen ließ. Nach einiger Zeit klarte der Himmel auf und das Unwetter verlor sich in der Weite des Ozeans. Am Strand aber hatte es unzählige Seestern hilflos im Sand zurückgelassen. Neugierig lief Nasrudin am Strand entlang, nahm sorgsam Seestern für Seestern auf und warf sie im weiten Bogen - so gut es ging - ins Meer zurück.
|