Von der Disziplin

in der Nahrungsaufnahme ....

 

 

Nahrung ist ein wichtiger Faktor der die Verfassung des Geistes bestimmt,
des Menschen Wachsamkeit und Faulheit, Sorge und Ruhe, Klarheit und Stumpfsinn.

Wenn der Geist mit  Nahrung die zu salzig, zu süß, zu scharf, zu sauer, zu stark gewürzt ist
( >rajas<, die Kraft, die die Tätigkeit >tamas< überwindet ) versorgt wird,
die Begierde und Gefühle, Aktivität und Abenteuer verursacht,
dann galoppiert der Geist mit einem Sprung von Verlangen in die Welt!
Er bringt den Menschen tiefer in den Sumpf des Leidens.

Wird der Geist aber mit Nahrung gespeist, die träge macht und Faulheit verursacht (tamasic),
dann wird der Geist verhärtet, schwerfällig und nutzlos und kann den Menschen nicht mehr erheben.

Handlung hängt von der Energie der Nahrung ab, die der Mensch zu sich nimmt.

Der Erfolg, der durch spirituelle Übungen (sadhana) erworben wird,
hängt von der Menge und der Qualität der Nahrung ab, die der spirituelle Aspirant zu sich nimmt.
Tagesspruch vom 04. September 2009

 

 

Geregelte und gemäßigte Gewohnheiten
beim Essen und Trinken sind das Fundament
für ein spirituelles Leben.

 

Die Qualität und Quantität des Essens, das wir zu uns nehmen,
bestimmen unsere Gedanken und Gefühle.

Es besteht in der Tat eine innige Verbindung zwischen

" Nahrung, Kopf und Gott". 

Sattvische Nahrung ist der Selbstverwirklichung
und Befreiung von den Dualitäten der Welt förderlich. 

Sathya Sai Baba - Sommersegen in Brindavan  

 

Der Körper und der Geist (mind) sind eng miteinander verbunden
und beide werden durch Nahrung unterhalten.

Deshalb hat Nahrung einen erheblichen Einfluss auf den Charakter und das Geschick eines Menschen.

So wie das Essen, so der Geist. So wie der Geist, so die Gedanken.
So wie die Gedanken, so die Handlung.

Alles was durch die Sinne aufgenommen wird, kann als ‚Nahrung’ eingestuft werden.
Für den spirituellen Aspiranten (sadhaka) muß das, was er zu sich nimmt, immer ‚sathwic’, also rein und maßvoll sein.
Die Klänge, die Sichtweise, die Eindrücke,  die Ideen, die erteilten Lektionen, die Kontakte -
alles muss Ehrerbietung, Bescheidenheit, Ausgewogenheit, Gleichmut und Schlichtheit voranbringen.

Es ist die reine, ausgewogene Nahrung, die den Geist in einem stabilen Zustand sein läßt,
völlig auf das Selbst konzentriert, über das reiflich nachgedacht werden muss, um Frieden zu verwirklichen.

Tagesspruch vom 12.02.2009

 

Reinigt eure Emotionen; macht euren Geist stark,
um der Gewalt der Unwissenheit und den Tricks der Sinne zu widerstehen -
dann sind euch Frieden und Freude sicher.

Ihr bewahrt Gesundheit durch körperliche Übungen,
ähnlich muss geistige Gesundheit bewahrt werden
mit den Mitteln bestimmter spiritueller Übungen oder Sadhana.

Zum Beispiel mit den Mitteln reiner Nahrung
kann der Geist  rein und scharf gemacht werden;
er kann dann Hindernisse und Versuchungen durchtrennen
und den Schleier der falschen Vorstellung entzwei reißen.

Ihr müßt außerdem versuchen,
beständig in einer guten Umgebung und in guter Gesellschaft zu sein.

Tagesspruch vom 09. November 2006

 

Ihr müßt vorsichtig mit der Ernährung sein,
denn die Begierden von Hunger und Sex sind die beiden großen Feinde des Menschen.
Es sind die Begierden, die euch ins Verderben stürzen.

Laßt davon ab, die Zunge und ihr Verlangen zu befriedigen;
werdet nicht das Opfer von Lust und Genuß.
Nehmt nur reine Nahrung zu euch, eßt mäßig und in der Gesellschaft guter Menschen.

Haltet die Sinne strikt unter Kontrolle.

Sathya Sai Baba
Quelle: Sadhana - der Weg nach Innen, 1981

 

 

Durch Einschränkung und Veränderung der Ernährung

könnt ihr den Grundstein für ein spirituelles Leben legen.

Ihr müßt reine Nahrung unreiner Nahrung vorziehen.

Sathya Sai Baba - Sadhana

 

Es ist auch sehr wichtig, dass wir unser Gemüt in einem gelassenen und friedvollen Zustand halten, während wir essen. Wir sollten uns beim Essen nicht in Diskussionen über Themen ergehen, die Unruhe und Aufregung verursachen und unseren inneren Frieden beeinträchtigen. Geistige Anspannung ist für einen schlechten Gesundheitszustand verantwortlich. Wir sollten während des Essens auch nicht fernsehen, Videos usw. anschauen, da sie geistige Unruhe hervorrufen könnten.
Sathya Sai Baba: Sanathana Sarathi 1994

 

Die Nahrung, die der Mensch zu sich nimmt, ist sowohl Quelle des Ursprungs als auch der Erhaltung und Entwicklung seines Geistes. Nach der Verdauung wird der grobe Teil der Nahrung in Form von Exkrementen ausgeschieden. Der feinere Teil wird zu Fleisch und Blut, die feinste Substanz der Nahrung aber nimmt die Form des Geistes an.

Folglich hängt das Wesen des Geistes von der Qualität und Quantität der aufgenommenen Nahrung ab. Während der grobstoffliche Körper bzw. die aus Nahrung bestehende Hülle (annamayakosha) vorwiegend durch Nahrung gebildet wurde, nährt der feinere Bestandteil des Wassers das wir trinken, die Vitalhülle (prânamayakosha). Der gröbere Teil des Wassers wird als Urin ausgeschieden.

Die grobstoffliche und die Vitalhülle bilden die Basis für die anderen drei Hüllen, nämlich die aus Geist bestehende Hülle (manomayakosha), die aus der höheren Intelligenz bestehende Hülle (vijnânamayakosha) und die Glückseligkeitshülle (ânandamayakosha). Dies zeigt die überaus große Bedeutung, die der Nahrung und den Getränken beim Prozeß der Bildung und Weiterentwicklung der menschlichen Persönlichkeit zukommt.
Sathya Sai Baba: Sommersegen in Brindavan Bd. 7

 

Speisen dürfen nicht zu salzig, zu scharf, zu bitter,
zu süß oder zu sauer sein und dürfen nicht zu heiß gegessen werden.

Speisen, welche die Flammen des Durstes entfachen, müssen vermieden werden.

Die allgemeine Regel ist Mäßigkeit und Zurückhaltung.

In Wasser gekochte Speisen und auch Gebratenes
sollten am nächsten Tag nicht mehr gegessen werden.

Sathya Sai Baba: Sadhana

 

Wie die Nahrung, so der Kopf.

Des Menschen Gedanken, Begierden und Streben

sind mit der Nahrung verbunden.

Sanathana Sarathi März 1993

 

Eure Zufriedenheit schwindet dahin in dem Augenblick, da man euch kritisiert;

Kummer befällt euch, und ihr empfindet das Leben als nutzlos.

Oder umgekehrt bläht ihr euch vor Stolz auf und
seid kaum noch zu bremsen, wenn man euch lobt.

Woher dieser Mangel an innerem Gleichgewicht?

Die Hauptursache für diese Art Schwäche ist die Beschaffenheit der Speisen,
die ihr zu euch nehmt.

Sai Baba: Bhagavad Gita

 

 

Scharfe Speisen (rajasika) peitschen die Gefühle auf;

abgestandene Speisen (tamasika) führen zu Faulheit und Schlaf;

reine (sattvika) Nahrung befriedigt.

 

 

 

Es gibt drei Arten von Nahrung: Rajasische, tamasische und sattvische.

Rajasische Nahrungsmittel sind solche, die zu scharf, zu gewürzt und zu fett sind. Sie verstärken die rajasische Natur des Menschen und erzeugen Eigenschaften wie extremen Zorn, Stolz, Eitelkeit, Egoismus, Arroganz etc. Rajasische Nahrungsmittel schließen Fisch, Eier; Fleisch, Chilis, Pickles, Tamarinde, Senf, sauere und scharfe Sachen, Tee, Kaffee, Kakao, weißen Zucker, Karotten, weiße Rüben, Gewürze ein.  

Rajasische Nahrung erzeugt bösartige Gedanken. Indem wir nichtvegetarisch essen, entwickeln wir eine brutale Mentalität. Es bedeutet Sünde, unschuldige Tiere zu töten, um unsere Mägen zu füllen. Wir müssen uns daran erinnern, dass Gott in jeder Kreatur wohnt. 
Selbst in meiner Kindheit habe ich die eminente Wichtigkeit betont, daß die Leute die Gewohnheit aufgeben, nichtvegetarisches Essen zu sich zu nehmen. Fleischverzehr nährt tierische Eigenschaften im Menschen und läßt ihn zur dämonischen Ebene herabsteigen. .... Heute sollte ein jeder der von sich glaubt ein Devotee Gottes zu sein, es aufgeben Fleisch zu essen.
Sathya Sai Baba

 

 

Gebt das Verzehren von Fleisch auf, jetzt !!!

Beweggründe
für eine vegetarische Lebensweise


Tamasische Nahrungsmittel sind alt und abgestanden, fade im Geschmack, zu Saueres, zu Bitteres und zweimal gekochtes Essen. Sie verschlimmern die tamasischen Eigenschaften wie Schlaf, Faulheit und Trägheit und die
niederen Eigenschaften wie Begierde, Verlangen etc. ...


Tamasische Nahrung umfaßt Rind- und Schweinefleisch, Wein, Zwiebeln, Knoblauch, Tabak, zweimal gekochtes Essen, schale, abgestandene, unreine Sachen, alle berauschenden Getränke und Drogen.  

Die okkulte Wirkung von Alkohol - Aus einem Vortrag von Rudolf Steiner



Auf der anderen Seite sind
sattvische Nahrungsmittel ausgewogen und milde, weder zu scharf noch zu gewürzt, weder tamasisch noch rajasisch. Sie liegen leicht im Magen, verursachen keine Beschwerden und sind gut verdaulich. Sie beeinflussen den Verstand nicht nachteilig. Im Gegenteil, sie führen einen Zustand von Friede und Gelassenheit herbei, die sehr wichtig für Meditation und spirituelle Übungen sind. ...

Sattvische Ernährung schließt ein: Kuhmilch, Sahne, Käse, Butter, Quark, Ghee, süße Früchte, Gemüse, getrocknete Früchte und Nüsse, Weizen, Reis, Gerste, Jaggery oder braunen Zucker, grüne und bengalische Kichererbsen, Ingwer, Honig.
Sathya Sais Amrita Varshini

Durch Sathwic-Ernährung können Körper und Mentalität gestärkt werden. Speisen dürfen nicht zu salzig, zu scharf, zu bitter, zu süß oder zu sauer sein und dürfen nicht zu heiß gegessen werden. Speisen, die die Flammen des Durstes entfachen, müssen vermieden werden. Die allgemeine Regel ist Mäßigkeit und Zurückhaltung. In Wasser gekochte Speisen und auch Gebratenes sollten am nächsten Tag nicht mehr gegessen werden.
Sadhana - der Weg nach Innen

Trinkt Milch oder Joghurt,

eßt Früchte und Nüsse.

Sie erzeugen positive, tugendhafte, spirituelle Gedanken.

Der Geist wird von der Nahrung beeinflußt,

welche der Mensch zu sich nimmt.

„Buttermilch ist besser als Milch“  

Ungekochtes Essen, Nüsse und Früchte, ungekochte, rohe Hülsenfrüchte die gerade keimen, sind das Beste.

Benutzt diese wenigstens bei einer Mahlzeit, sagen wir, zum Abendessen.
Dies wird ein langes Leben gewährleisten.

Sathya Sai Speaks, Bd. 11  

 

Jedes Fest wird mit verschiedenen wohlschmeckenden Speisen gefeiert.

Für das Fest zu Ehren von Vinâyaka werden besondere Speisen zubereitet.

Die essbaren Opfergaben für Vinâyaka sind frei von öligen Substanzen.

Alle Speisen für ihn werden nur mit Dampf gegart.

Der Grund hierfür ist in der Lehre vom Ayurveda,
der alten indischen Medizinweisheit zu finden,
denn Dampfgegartes wird leichter verdaut.

Sanathana Sarathi 1995

 

 

Außerdem fällt das Fest zu Ehren von Vinâyaka (Ganesha) in den Monat Bhadrapâda,
den Monat, in dem Sesam und „Jaggery" nach der Ernte auf den Märkten angeboten werden.

Die Sesamkörner werden fein gemahlen,
mit Reismehl und „jaggery" vermischt und zu Bällchen geformt und gekocht.
Sie werden Vinâyaka geopfert als „naivedya", d.h. Opfergaben.

„Jaggery" (Gur / indischer Rohrzucker) ist ein Heilmittel gegen verschiedene Leiden,
die aus Trägheit und schlechter Laune entstehen.

Der Sesamsamen hat die Kraft, die Lunge zu reinigen und die Sehkraft zu stärken.
Diese Bällchen aus Sesam und „jaggery" sind bekannt
wegen ihrer Heilwirkung bei äußeren und inneren Leiden.

Sanathana Sarathi 1995

 

 

Das Essen von Fleisch fördert primitive und gewalttätige Neigungen

und ist die Ursache vieler Krankheiten.

 

Es ist schwer, den Geist (mind) zu lenken,

wenn ihr dem Wunsch nach scharf gewürzten Speisen nachgebt.

Sai Baba - Entdecke die Quelle der Glückseligkeit

 

Der Verzehr von großen Mengen Fett ist die Ursache von Herz- und Gefäßerkrankungen.

Die Ärzte warnen vor dem Konsum von fetter Nahrung,
wodurch es zu einer Gewichtszunahme kommt,
deren Folge eine Anfälligkeit für Herzerkrankungen ist.

Das Vorhandensein von Toxinen verursacht ähnliche Schäden.

Deshalb sollte man die richtige Art von Nahrung in vernünftigen Mengen essen
und berauschende Getränke meiden, um seine Gesundheit zu bewahren.

Sanathana Sarathi 1994

 

Die Sathwic-Diät bezieht sich nicht nur auf die Nahrung, die wir durch unseren Mund aufnehmen, sondern ebenso auf die reine Luft, die wir durch die Nase einatmen, die reinen Dinge, die unsere Augen erblicken, die reinen Töne, die wir mit den Ohren hören und die reinen Gegenstände, die wir berühren.
Zu einer Diät gehört alles, was wir durch die Türen der fünf Sinnesorgane aufnehmen. Das Anhören unharmonischer Töne, das Anschauen minderwertiger Bilder und Vorgänge und negative Kontakte laufen einer Sathwic-Diät zuwider.

 

 

Die Übung, die euch mehr als alle anderen zur Einheit mit Gott führt,
ist - in zweierlei Hinsicht - die Beherrschung der Zunge.

Die Gîtâ erklärt,
daß es ohne Kontrolle der eigenen Rede
und der Nahrungsaufnahme unmöglich ist,
den Pfad der Hingabe zu gehen und eins zu werden mit Gott.

 

Fasten fördert die Gesundheit des physischen Körpers, und im mentalen Bereich schenkt es Freude und Glückseligkeit. Ungeregelte Nahrungsaufnahme und Völlerei sind für einen spirituellen Schüler sehr schädlich.


Zu abwechslungsreiches und zu schmackhaftes Essen führt zu Schlaffheit und Trägheit. Es ist ausgesprochen dumm, zu glauben, man könne gottgefällig handeln und sich Seiner Nähe erfreuen, während man sich alle möglichen wohlschmeckenden Speisen genehmigt. Schlemmerei und Erreichen der Gottesnähe sind nicht miteinander vereinbar.
Ihr müßt deshalb von Anfang an entschiedene Anstrengungen machen, eure Zunge beherrschen zu lernen.

 Wenn ihr dieses erste Ziel erreicht habt, werden sich die anderen Sinne ganz von selbst unter Kontrolle bringen lassen.

 

Die Aspiranten von heute unterwerfen sich allen möglichen Regeln und Kasteiungen, um ein diszipliniertes spirituelles Leben zu führen: Es gelingt ihnen aber nicht, ihre Essensgelüste zu zügeln. Dabei ist es gar nicht nötig, sich so sehr damit abzuplagen die Sinne unter Kontrolle zu bringen.
Es genügt, wenn die Zunge "in Ordnung kommt", dann werden es ihr alle anderen Sinne gleichtun. Die mangelhafte Disziplin dieses einen wichtigen "Werkzeuges" ist der Grund für viele Zweifel, Gefühlswallungen, Widersprüche und Verwirrung.

 

Wenn ihr dagegen unterschiedslos eßt - also ohne zu untersuchen, ob euch etwas zuträglich ist oder nicht - und nur daran denkt, wie ihr euren Hunger stillen könnt und was die Geschmacksknospen auf eurer Zunge befriedigen könnte, werdet ihr nicht imstande sein, eurer Anhaftungen und Gefühle Herr zu werden, sondern nachgeben und in Schwächlichkeit absinken.

 Wenn irgendjemand eine abfällige Bemerkung über euch macht, werdet ihr daraus sofort schließen, daß die ganze Welt gegen euch ist, und deprimiert sein. Eure Zufriedenheit schwindet dahin in dem Augenblick, da man euch kritisiert; Kummer befällt euch, und ihr empfindet das Leben als nutzlos. Oder umgekehrt bläht ihr euch vor Stolz auf und seid kaum noch zu bremsen, wenn man euch lobt. Woher dieser Mangel an innerem Gleichgewicht? 

Die Hauptursache für diese Art Schwäche ist die Beschaffenheit der Speisen, die ihr zu euch nehmt.

 

Die Gîtâ legt großen Wert auf die Auswahl der richtigen Nahrungsmittel. Sie bemerkt auch, daß die Kochtöpfe und die Kochutensilien sauber sein müssen, und daß beim Vorgang des Kochens und der Zubereitung der Speisen selbst auf Reinheit zu achten ist. Diese Reinheit bezieht sich nicht nur auf die physische Reinlichkeit, sondern auch auf die Art und Weise, wie die Kochutensilien und die Lebensmittel in den Besitz des Betreffenden gekommen sind. Ihr müßt darauf achten, daß diese mit rechten Mitteln und durch ehrliche Arbeit erworben wurden. Nahrungsmittel und Kochgegenstände, die nicht auf lautere Weise erstanden wurden, führen nicht nur zu schlechten Gedanken, sondern bringen euch auch vom rechten Weg ab. 

 

Achtet auf die Reinheit der Speisen.

Als nächstes müßt ihr auch prüfen,
ob der Vorgang des Kochens und der Essenszubereitung selbst rein ist,
ob nämlich die Gedanken und Gefühle der Person, die gekocht hat, rein sind.

 

 

Deshalb solltet ihr vor dem Essen beten und die Mahlzeit Gott weihen.
Damit reinigt und heiligt ihr sie.
Ein Tischgebet dient nicht dem Wohl des Herrn, sondern eurem eigenen:

Es reinigt eure Speisen dadurch, daß ihr Gottes Segen auf sie herabruft.
Es gibt ein Gebet, das ihr gut dazu benutzen könnt.

Das Gebet setzt sich zusammen aus Vers 24 des vierten Kapitels der Gîtâ
und aus Vers 14 des fünfzehnten Kapitels der Gîtâ:

 

Das Tischgebet "Brahmarpanam"

Weitere Tischgebete zu unserer Freude

 

Nahrungsmittel werden von den Schwingungen beeinflußt,
die von der Art zu Denken der Personen ausgehen,
welche mit den Speisen in Berührung kommen.

Die Gesellschaft in der man ißt, der Ort, die Gefäße in denen gekocht wird,
die Gefühle der Personen, die kochen und servieren -
all das hat Einfluß auf den, der die fertige Speise zu sich nimmt.

 

Durch Einschränkung und Veränderung der Ernährung könnt ihr den Grundstein für ein spirituelles Leben legen.
Ihr müßt reine Nahrung unreiner Nahrung vorziehen.

Durch das Trinken berauschender Getränke verliert ihr die Herrschaft über Gefühle und Leidenschaften,
Impulse und Instinkte, Sprache und Bewegung und sinkt auf die Ebene des Tieres herab.
Durch das Essen von Fleisch entwickelt ihr gewalttätige Eigenschaften,
werdet anfällig für viele Krankheiten und habt Schwierigkeiten, das Fühlen und Denken zu beherrschen.

 

 

Ihr könnt den Geist nicht umformen,
solange ihr euch an Unreinem ergötzt.

 

Ab dem Alter von 50 Jahren sollte man allmählich die Nahrungsmenge reduzieren.

 

Wer mit dem Wesen Gottes in Einklang sein will,

muß auf Essen und Trinken,

das von Körper und Geist gleichermaßen aufgenommen wird,

achtgeben.

 

Es ist falsch, berauschende Getränke zu sich zu nehmen. Sie lassen den Menschen seine wahre Natur vergessen. Alkoholische Getränke sind äußerst anstößig. Sie erniedrigen den Abhängigen. Sie lassen ihn Gott vergessen. Das Übel Trunksucht hat unzählige Familien ruiniert. Alkoholiker haben Elend über ihre Frauen und Kinder gebracht. Welchen Zweck für die Welt erfüllen noch derartige Wracks?
Zusätzlich zu geistigen Getränken sind viele auch noch vom Rauchen und von Tabak abhängig. Heute ist Zigarettenrauchen die Ursache für viele Krankheiten wie Asthma, Lungenkrebs, Emphyseme und Herzleiden .... Es ruiniert die Gesundheit und verkürzt die Lebensspanne. Daher müssen diejenigen, die danach streben wahre Devotees des Herren zu werden, Fleisch, alkoholische Getränke und das Rauchen aufgeben.

 

 

Fastet einen Tag in der Woche.

Das ist gut für euch.

Trinkt nur Wasser, so daß aller Schmutz weggewaschen wird. 
- Sathya Sai Baba -

 

       
Wasser ist heute nicht mehr gleich Wasser und auch nicht das in Mineralwasserflaschen enthaltene Wasser ist das beste Wasser, welches man trinken kann. Die enthaltene Kohlensäure z. B. übersäuert den Magen und füllt ihn mit Gasen.

Das Wasser, welches durch kilometerlange Leitungen irgendwann unseren Haushalt und unsere Küche erreicht, ist energetisch tot. Dennoch lebt unser Wasser und ist ein Informationsträger mit einem ungeheuren Potenzial. Wasser kann durch bestimmte Verfahren wie positive Gedanken, Heilungssymbole, Zugabe von Steinen wie Bergkristall, Rosenquarz und Amethyst, EM-Keramik erneut belebt und vitalisiert werden. Der Japaner Masaru Emoto hat hierzu interessante Untersuchungen gemacht, welche er in seinen Büchern beschreibt (Stichpunkt Wasserkristalle). 
Jedenfalls ist es möglich, auch unser scheinbar energetisch wertloses Leitungswasser erneut zum Leben zu erwecken, z. B. durch Techniken der Verwirbelung und Magnetisierung. Entsprechende Geräte gibt es inzwischen in reicher Anzahl auf dem Markt und im Internet zu finden.

Im Ayurveda wird empfohlen, das Wasser vor dem Trinken 10 Minuten lang zu kochen, da dieser Vorgang die Entgiftungsfähigkeit des Wassers erhöht. /Isabel

Diamantwasser - Entstehen, Wirken, Verwendung, Erfahrungsberichte

 

Ihr müßt euch bemühen,
nicht zu viel zu essen,
um eure Gesundheit nicht zu ruinieren.

Wenn der Körper krank ist,
schwächt das die Mentalfunktion
und das Gehirn kann nicht ordentlich arbeiten.
- Sathya Sai Baba - 

 

 

Der grobe Anteil der Nahrung wird als Kot ausgeschieden; feinere Bestandteile gehen in Muskeln, Blut usw. über, während die allerfeinsten in geistige Kräfte und Aktivität verwandelt werden. Darum haben die Weisen bestimmte Grenzen  für die Nahrungsaufnahme gesetzt, um das spirituelle Sehnen zu fördern und gegenteiligen Tendenzen zu verhindern. Der Mund ist die Einfahrt zum körperlichen Herrschaftshaus. Wenn die Einfahrt schmutzig ist, was können wir vom Inneren des Hauses und den Bewohnern erwarten? Reinlichkeit gehört zur Frömmigkeit. Viele Weise und Heilige allerdings kümmerten sich wenig um die Körperpflege. Sie befanden sich dauernd auf einer höheren Ebene, nahe der Verwirklichung. Grundsätzlich aber muß der Körper sorgfältig gepflegt werden, denn er ist ein wertvolles Geschenk; eine komplizierte, aber gut koordinierte Maschine, die eine lobenswerte Aufgabe zu erfüllen hat. Er muß auch äußerlich auf sich halten und Charme und Güte ausstrahlen. 

Sathya Sai Baba
Sadhana - Der Weg nach Innen

 

Es ist von größter Bedeutung,
das Prinzip des
Maßhaltens bei der Ernährung,
der Arbeit und dem Schlaf zu beachten. . . 

Die Nahrung, die der Mensch zu sich nimmt, sollte angemessen, rein und gesund sein. . . .

Die Ernährung spielt bei der Erhaltung der Gesundheit eine wesentliche Rolle.

Man sollte darauf achten, daß die Nahrung, die man zu sich nimmt, nicht viel Fett enthält, denn die in großen Mengen aufgenommenen Fette sind nicht nur der physischen, sondern auch der geistigen Gesundheit sehr abträglich. 

Fleisch und Alkoholika beeinträchtigen die Gesundheit des Menschen stark und verursachen so manche Krankheit.
Sanathana Sarathi 2/94, Rede vom 21.01.94, S. 36, dt. S.

 

 

Mäßigkeit im Essen, Sprechen, Wünschen und Streben,
Zufriedenheit mit dem wenigen, das man durch ehrliche Arbeit verdienen kann,
Eifer, den anderen zu dienen und Freude zu bereiten - 

das ist gemäß der Gesundheitswissenschaft
des jahrtausendealten Ayurveda die beste Medizin.

 

 

 

 

Ich esse nur das Allernotwendigste, um den Körper zu erhalten.

Lediglich einen kleinen, trockenen Pfannkuchen, ohne Öl (chapathi).

Niemals habe ich Süßigkeiten zu mir genommen, selbst in meiner Kindheit nicht.

Die Ärzte sagen, dass man Vitamine und Proteine benötigt, um die körperliche Gesundheit zu erhalten.

Ich lebe immer in Glückseligkeit, und das ist Vitamin und Protein für mich.

Glück findet man in der Verbindung mit Gott.

Wenn ihr an Gott denkt, seid ihr unweigerlich glücklich.
Sanathana Sarathi 1995


Die okkulte Wirkung von Zucker - Aus einem Vortrag von Rudolf Steiner
 

Auszug aus einer Rede vom 29.01.1994
Sathya Sai Baba: Symposium zur Bekämpfung von Fluorose

 

ferner:
Fluor - Wie aus einem Gift ein Medikament wurde

 

Sanathana Sai Sanjeevinis: Die Karte "Neutralise" zur energetischen Reinigung unserer Nahrung. Das Essen das wir zu uns nehmen möchten, einfach für eine halbe Minute auf die Karte stellen....

 

 

Ganzheitlicher Ansatz bei der Heilung menschlicher Leiden

Sathya Sai Baba - Der Avatar unserer Zeit