Von der Disziplin
in der Nahrungsaufnahme ....

Nahrung
ist ein wichtiger Faktor der die Verfassung des Geistes bestimmt,
des Menschen Wachsamkeit und Faulheit, Sorge und Ruhe, Klarheit und Stumpfsinn.
Wenn der Geist mit Nahrung die zu salzig, zu süß, zu scharf, zu sauer, zu
stark gewürzt ist
( >rajas<, die Kraft, die die Tätigkeit >tamas< überwindet )
versorgt wird,
die Begierde und Gefühle, Aktivität und Abenteuer verursacht,
dann galoppiert der Geist mit einem Sprung von Verlangen in die Welt!
Er bringt den Menschen tiefer in den Sumpf des Leidens.
Wird
der Geist aber mit Nahrung gespeist, die träge macht und Faulheit verursacht (tamasic),
dann wird der Geist verhärtet, schwerfällig und nutzlos und kann den Menschen
nicht mehr erheben.
Handlung hängt von der Energie der Nahrung ab, die der Mensch zu sich nimmt.
Der
Erfolg, der durch spirituelle Übungen (sadhana) erworben wird,
hängt von der Menge und der Qualität der Nahrung ab, die der spirituelle
Aspirant zu sich nimmt.
Tagesspruch
vom 04. September 2009
Geregelte und
gemäßigte Gewohnheiten
beim Essen und
Trinken sind das Fundament
für ein
spirituelles Leben.
Die Qualität und Quantität des Essens, das wir zu uns nehmen,
bestimmen
unsere Gedanken und Gefühle.
Es besteht in der Tat eine innige Verbindung zwischen
" Nahrung, Kopf und Gott".
Sattvische Nahrung ist der
Selbstverwirklichung
und Befreiung von den Dualitäten der Welt förderlich.
Sathya Sai Baba - Sommersegen in Brindavan
|
Der Körper
und der Geist (mind) sind eng miteinander verbunden Deshalb hat Nahrung einen erheblichen Einfluss auf den Charakter und das Geschick eines Menschen. So
wie das Essen, so der Geist. So wie der Geist, so die Gedanken. Alles
was durch die Sinne aufgenommen wird, kann als ‚Nahrung’ eingestuft werden. Es
ist die reine, ausgewogene Nahrung, die den Geist in einem stabilen Zustand sein
läßt, Tagesspruch vom 12.02.2009 |
Reinigt eure Emotionen; macht euren Geist stark,
um der Gewalt der
Unwissenheit und den Tricks der Sinne zu widerstehen -
dann sind euch
Frieden und Freude sicher.
Ihr bewahrt Gesundheit durch körperliche
Übungen,
ähnlich muss geistige Gesundheit bewahrt werden
mit den Mitteln
bestimmter spiritueller Übungen oder Sadhana.
Zum Beispiel mit den Mitteln reiner Nahrung
kann
der Geist rein und scharf gemacht werden;
er kann dann Hindernisse und Versuchungen durchtrennen
und den Schleier der
falschen Vorstellung entzwei reißen.
Ihr müßt außerdem versuchen,
beständig in
einer guten Umgebung und in guter Gesellschaft zu sein.
Tagesspruch vom 09. November 2006
Ihr
müßt vorsichtig mit der Ernährung sein,
denn die Begierden von Hunger und Sex sind die beiden großen
Feinde des Menschen.
Es sind die Begierden, die euch ins
Verderben stürzen.
Laßt
davon ab, die Zunge und ihr Verlangen zu befriedigen;
werdet nicht das Opfer von Lust und Genuß.
Nehmt nur reine Nahrung zu euch, eßt mäßig und in der
Gesellschaft guter Menschen.
Haltet die Sinne strikt unter Kontrolle.
Sathya
Sai Baba
Quelle: Sadhana - der Weg nach Innen, 1981
Durch Einschränkung und Veränderung der Ernährung
könnt ihr den Grundstein für ein spirituelles Leben legen.
Ihr müßt reine Nahrung unreiner Nahrung vorziehen.
Sathya Sai Baba - Sadhana
| Es ist auch sehr
wichtig, dass wir unser Gemüt in einem gelassenen und friedvollen
Zustand halten, während wir essen. Wir sollten uns beim Essen nicht in
Diskussionen über Themen ergehen, die Unruhe und Aufregung verursachen
und unseren inneren Frieden beeinträchtigen. Geistige Anspannung ist
für einen schlechten Gesundheitszustand verantwortlich. Wir sollten
während des Essens auch nicht fernsehen, Videos usw. anschauen, da sie
geistige Unruhe hervorrufen könnten. Sathya Sai Baba: Sanathana Sarathi 1994 |
Die Nahrung, die der Mensch zu sich nimmt, ist sowohl Quelle des Ursprungs als auch der Erhaltung und Entwicklung seines Geistes. Nach der Verdauung wird der grobe Teil der Nahrung in Form von Exkrementen ausgeschieden. Der feinere Teil wird zu Fleisch und Blut, die feinste Substanz der Nahrung aber nimmt die Form des Geistes an.
Folglich hängt das Wesen des Geistes von der Qualität und Quantität der aufgenommenen Nahrung ab. Während der grobstoffliche Körper bzw. die aus Nahrung bestehende Hülle (annamayakosha) vorwiegend durch Nahrung gebildet wurde, nährt der feinere Bestandteil des Wassers das wir trinken, die Vitalhülle (prânamayakosha). Der gröbere Teil des Wassers wird als Urin ausgeschieden.
Die
grobstoffliche und die Vitalhülle bilden die Basis für die anderen drei
Hüllen, nämlich die aus Geist bestehende Hülle (manomayakosha),
die aus der höheren Intelligenz bestehende Hülle (vijnânamayakosha)
und die Glückseligkeitshülle (ânandamayakosha).
Dies zeigt die überaus große Bedeutung, die der Nahrung und den Getränken
beim Prozeß der Bildung und Weiterentwicklung der menschlichen
Persönlichkeit zukommt.
Sathya Sai Baba: Sommersegen in Brindavan Bd. 7
Speisen
dürfen nicht zu salzig, zu scharf, zu bitter,
zu süß
oder zu sauer sein und dürfen nicht zu heiß gegessen werden.
Speisen, welche die Flammen des Durstes entfachen, müssen vermieden werden.
Die allgemeine Regel ist Mäßigkeit und Zurückhaltung.
In
Wasser gekochte Speisen und auch
Gebratenes
sollten
am nächsten Tag nicht mehr gegessen werden.
Sathya Sai Baba: Sadhana
Wie die Nahrung, so der Kopf.
Des Menschen Gedanken, Begierden und Streben
sind mit der Nahrung verbunden.
Sanathana Sarathi März 1993
Eure Zufriedenheit schwindet dahin in dem Augenblick, da man euch kritisiert;
Kummer befällt euch, und ihr empfindet das Leben als nutzlos.
Oder umgekehrt
bläht ihr euch vor Stolz auf und
seid kaum noch
zu bremsen, wenn man euch lobt.
Woher dieser Mangel an innerem Gleichgewicht?
Die
Hauptursache für diese Art Schwäche ist die
Beschaffenheit der Speisen,
die ihr zu euch nehmt.
Sai Baba: Bhagavad Gita
Scharfe Speisen (rajasika) peitschen die Gefühle auf;
abgestandene Speisen (tamasika) führen zu Faulheit und Schlaf;
reine (sattvika) Nahrung befriedigt.
Es gibt drei Arten von Nahrung: Rajasische, tamasische und sattvische.
Rajasische Nahrungsmittel sind solche, die zu scharf, zu gewürzt und zu fett
sind. Sie verstärken die rajasische Natur des Menschen und erzeugen
Eigenschaften wie extremen Zorn, Stolz, Eitelkeit, Egoismus, Arroganz etc.
Rajasische Nahrungsmittel schließen Fisch, Eier; Fleisch, Chilis, Pickles,
Tamarinde, Senf, sauere und scharfe Sachen, Tee, Kaffee, Kakao, weißen
Zucker,
Karotten, weiße Rüben, Gewürze ein.
Rajasische
Nahrung erzeugt bösartige Gedanken. Indem wir nichtvegetarisch essen,
entwickeln wir eine brutale Mentalität. Es bedeutet Sünde, unschuldige Tiere
zu töten, um unsere Mägen zu füllen. Wir müssen uns daran erinnern, dass
Gott in jeder Kreatur wohnt.
Selbst in meiner Kindheit habe ich die eminente Wichtigkeit betont, daß die
Leute die Gewohnheit aufgeben, nichtvegetarisches Essen zu sich zu nehmen.
Fleischverzehr nährt tierische Eigenschaften im Menschen und läßt ihn zur
dämonischen Ebene herabsteigen. .... Heute sollte ein jeder der von sich glaubt
ein Devotee Gottes zu sein, es aufgeben Fleisch zu essen.
Sathya Sai Baba
Gebt das Verzehren von Fleisch auf, jetzt !!!
|
Tamasische Nahrungsmittel sind alt und abgestanden, fade im Geschmack, zu Saueres, zu
Bitteres und zweimal gekochtes Essen. Sie verschlimmern die
tamasischen Eigenschaften wie Schlaf, Faulheit und Trägheit und die niederen Eigenschaften wie Begierde, Verlangen etc. ... |
![]() |

Tamasische Nahrung umfaßt Rind-
und Schweinefleisch, Wein, Zwiebeln, Knoblauch, Tabak, zweimal gekochtes Essen,
schale, abgestandene, unreine Sachen, alle berauschenden Getränke und Drogen.
Auf der anderen Seite sind
sattvische Nahrungsmittel
ausgewogen und milde, weder
zu scharf noch zu gewürzt, weder tamasisch noch rajasisch. Sie liegen leicht im
Magen, verursachen keine Beschwerden und sind gut verdaulich. Sie beeinflussen
den Verstand nicht nachteilig. Im Gegenteil, sie führen einen Zustand von
Friede und Gelassenheit herbei, die sehr wichtig für Meditation und spirituelle
Übungen sind. ...
Sattvische Ernährung schließt
ein: Kuhmilch, Sahne, Käse,
Butter, Quark, Ghee, süße Früchte, Gemüse, getrocknete Früchte und Nüsse,
Weizen, Reis, Gerste, Jaggery oder braunen Zucker, grüne und bengalische
Kichererbsen, Ingwer, Honig.
Sathya Sais Amrita Varshini
Durch
Sathwic-Ernährung
können Körper und Mentalität gestärkt werden. Speisen dürfen nicht zu
salzig, zu scharf, zu bitter, zu süß oder zu sauer sein und dürfen nicht zu
heiß gegessen werden. Speisen, die die Flammen des Durstes entfachen, müssen
vermieden werden. Die allgemeine Regel ist Mäßigkeit und Zurückhaltung. In
Wasser gekochte Speisen und auch Gebratenes sollten am nächsten Tag nicht mehr
gegessen werden.
Sadhana - der Weg nach Innen

Trinkt Milch oder Joghurt,
eßt Früchte und Nüsse.
Sie erzeugen positive, tugendhafte, spirituelle Gedanken.
Der Geist wird von der Nahrung beeinflußt,
welche der Mensch zu sich nimmt.

|
„Buttermilch ist besser als Milch“ |
|
Ungekochtes Essen, Nüsse und Früchte, ungekochte, rohe Hülsenfrüchte die gerade keimen, sind das Beste.
Benutzt diese wenigstens bei einer Mahlzeit,
sagen wir, zum Abendessen.
Dies wird ein langes Leben gewährleisten.
Sathya Sai Speaks, Bd. 11
Jedes Fest wird mit verschiedenen wohlschmeckenden Speisen gefeiert.
Für das Fest zu Ehren von Vinâyaka werden besondere Speisen zubereitet.
Die essbaren Opfergaben für Vinâyaka sind frei von öligen Substanzen.
Alle Speisen für ihn werden nur mit Dampf gegart.
Der Grund hierfür ist in der Lehre vom
Ayurveda,
der alten indischen
Medizinweisheit zu finden,
denn Dampfgegartes wird leichter verdaut.
Sanathana Sarathi 1995

Außerdem fällt
das Fest zu Ehren von Vinâyaka (Ganesha) in den Monat Bhadrapâda,
den Monat, in dem
Sesam und „Jaggery" nach der Ernte auf den Märkten angeboten werden.
Die Sesamkörner werden fein gemahlen,
mit Reismehl und „jaggery"
vermischt und zu Bällchen geformt und gekocht.
Sie werden Vinâyaka geopfert
als „naivedya", d.h. Opfergaben.
„Jaggery" (Gur
/ indischer Rohrzucker) ist ein Heilmittel gegen verschiedene Leiden,
die aus
Trägheit und schlechter Laune entstehen.
Der Sesamsamen hat die Kraft, die Lunge zu reinigen und die Sehkraft zu
stärken.
Diese Bällchen aus Sesam und „jaggery" sind bekannt
wegen ihrer Heilwirkung
bei äußeren und inneren Leiden.
Sanathana Sarathi 1995
Das Essen von Fleisch fördert primitive und gewalttätige Neigungen
und ist die Ursache vieler Krankheiten.

Es ist schwer, den Geist (mind) zu lenken,
wenn ihr dem Wunsch nach scharf gewürzten Speisen nachgebt.
Sai Baba - Entdecke die Quelle der Glückseligkeit
Der Verzehr von großen Mengen Fett ist die Ursache von Herz- und Gefäßerkrankungen.
Die Ärzte warnen
vor dem Konsum von fetter Nahrung,
wodurch es zu einer Gewichtszunahme kommt,
deren Folge eine Anfälligkeit für Herzerkrankungen ist.
Das Vorhandensein von Toxinen verursacht ähnliche Schäden.
Deshalb sollte man
die richtige Art von Nahrung in vernünftigen Mengen essen
und berauschende
Getränke meiden, um seine Gesundheit zu bewahren.
Sanathana Sarathi 1994
Die
Sathwic-Diät bezieht sich nicht nur auf die Nahrung, die wir durch unseren Mund
aufnehmen, sondern ebenso auf die reine Luft, die wir durch die Nase einatmen,
die reinen Dinge, die unsere Augen erblicken, die reinen Töne, die wir mit den
Ohren hören und die reinen Gegenstände, die wir berühren.
Zu einer Diät gehört alles, was wir durch die Türen der fünf Sinnesorgane
aufnehmen. Das Anhören unharmonischer Töne, das Anschauen minderwertiger
Bilder und Vorgänge und negative Kontakte laufen einer Sathwic-Diät zuwider.
Die Übung, die euch mehr als alle anderen zur Einheit mit Gott
führt,
ist
- in zweierlei Hinsicht - die Beherrschung der Zunge.
Die Gîtâ
erklärt,
daß es ohne Kontrolle der eigenen Rede
und der Nahrungsaufnahme
unmöglich ist,
den Pfad der Hingabe zu gehen und eins zu werden
mit
Gott.
![]() |
Fasten fördert die Gesundheit des physischen Körpers, und im
mentalen
Bereich schenkt es Freude und Glückseligkeit. Ungeregelte Nahrungsaufnahme und Völlerei sind für einen spirituellen
Schüler sehr
schädlich.
Wenn ihr dieses erste Ziel erreicht habt, werden sich die anderen Sinne ganz von selbst unter Kontrolle bringen lassen. |
Die Aspiranten von heute unterwerfen
sich allen möglichen Regeln und Kasteiungen, um ein diszipliniertes
spirituelles Leben zu führen: Es gelingt ihnen aber nicht, ihre Essensgelüste
zu zügeln. Dabei ist es gar nicht nötig, sich so sehr damit abzuplagen die
Sinne unter Kontrolle zu bringen.
Es genügt, wenn die Zunge "in Ordnung
kommt", dann werden es ihr alle anderen Sinne gleichtun. Die mangelhafte
Disziplin dieses einen wichtigen "Werkzeuges" ist der Grund für viele
Zweifel, Gefühlswallungen, Widersprüche und Verwirrung.
|
Wenn ihr dagegen unterschiedslos eßt - also ohne zu
untersuchen, ob
euch etwas zuträglich ist oder nicht - und nur daran denkt, wie
ihr euren
Hunger stillen könnt und was die Geschmacksknospen auf eurer
Zunge
befriedigen könnte, werdet ihr nicht imstande sein, eurer
Anhaftungen
und Gefühle Herr zu werden, sondern nachgeben und in
Schwächlichkeit
absinken.
Wenn irgendjemand eine abfällige Bemerkung über euch macht, werdet ihr daraus sofort schließen, daß die ganze Welt gegen euch ist, und deprimiert sein. Eure Zufriedenheit schwindet dahin in dem Augenblick, da man euch kritisiert; Kummer befällt euch, und ihr empfindet das Leben als nutzlos. Oder umgekehrt bläht ihr euch vor Stolz auf und seid kaum noch zu bremsen, wenn man euch lobt. Woher dieser Mangel an innerem Gleichgewicht? Die Hauptursache für diese Art Schwäche ist die Beschaffenheit der Speisen, die ihr zu euch nehmt. |
![]() |
Die Gîtâ legt großen Wert auf die Auswahl der richtigen Nahrungsmittel. Sie bemerkt auch, daß die Kochtöpfe und die Kochutensilien sauber sein müssen, und daß beim Vorgang des Kochens und der Zubereitung der Speisen selbst auf Reinheit zu achten ist. Diese Reinheit bezieht sich nicht nur auf die physische Reinlichkeit, sondern auch auf die Art und Weise, wie die Kochutensilien und die Lebensmittel in den Besitz des Betreffenden gekommen sind. Ihr müßt darauf achten, daß diese mit rechten Mitteln und durch ehrliche Arbeit erworben wurden. Nahrungsmittel und Kochgegenstände, die nicht auf lautere Weise erstanden wurden, führen nicht nur zu schlechten Gedanken, sondern bringen euch auch vom rechten Weg ab.
Achtet auf die Reinheit der Speisen.
Als nächstes müßt ihr auch prüfen,
ob der
Vorgang des Kochens und der Essenszubereitung selbst rein ist,
ob nämlich
die Gedanken und Gefühle der Person, die gekocht hat, rein
sind.
|
Deshalb solltet ihr vor dem Essen beten und die Mahlzeit Gott
weihen.
Es reinigt eure Speisen
dadurch,
daß ihr Gottes Segen auf sie herabruft.
Das Gebet setzt sich zusammen aus Vers 24 des
vierten
Kapitels der Gîtâ
|
Nahrungsmittel werden von den Schwingungen beeinflußt,
die von
der Art zu Denken der Personen ausgehen,
welche mit den Speisen in Berührung kommen.
Die Gesellschaft in der man ißt, der Ort, die
Gefäße in denen
gekocht wird,
die Gefühle
der Personen, die kochen und servieren -
all das hat Einfluß
auf den, der
die fertige Speise zu sich nimmt.
Durch Einschränkung und Veränderung
der Ernährung könnt ihr den Grundstein für ein spirituelles
Leben legen.
Ihr
müßt reine Nahrung unreiner Nahrung vorziehen.
Durch das
Trinken berauschender
Getränke verliert ihr die Herrschaft über Gefühle und
Leidenschaften,
Impulse und Instinkte, Sprache und Bewegung und sinkt auf die
Ebene des Tieres
herab.
Durch das Essen von Fleisch entwickelt ihr gewalttätige
Eigenschaften,
werdet anfällig für viele Krankheiten und habt
Schwierigkeiten, das Fühlen
und Denken zu beherrschen.
Ihr könnt den Geist nicht umformen,
solange ihr
euch an Unreinem ergötzt.
Ab dem Alter von 50 Jahren sollte man allmählich die Nahrungsmenge reduzieren.
Wer mit dem Wesen Gottes in Einklang sein will,
muß auf Essen und Trinken,
das von Körper und Geist gleichermaßen aufgenommen wird,
achtgeben.
Es ist falsch,
berauschende Getränke zu sich zu nehmen. Sie lassen den Menschen seine wahre
Natur vergessen. Alkoholische Getränke sind äußerst anstößig. Sie
erniedrigen den Abhängigen. Sie lassen ihn Gott vergessen. Das Übel Trunksucht
hat unzählige Familien ruiniert. Alkoholiker haben Elend über ihre Frauen und
Kinder gebracht. Welchen Zweck für die Welt erfüllen noch derartige Wracks?
Zusätzlich zu geistigen Getränken sind viele auch noch vom Rauchen und von
Tabak abhängig. Heute ist Zigarettenrauchen die Ursache für viele Krankheiten
wie Asthma, Lungenkrebs, Emphyseme und Herzleiden .... Es ruiniert die
Gesundheit und verkürzt die Lebensspanne. Daher müssen diejenigen, die danach
streben wahre Devotees des Herren zu werden, Fleisch, alkoholische Getränke und
das Rauchen aufgeben.
Fastet einen Tag in der Woche.
Das ist gut für euch.
Trinkt nur
Wasser, so daß aller Schmutz weggewaschen wird.
- Sathya Sai Baba -
|
|
Ihr müßt euch bemühen,
nicht zu viel zu
essen,
um eure Gesundheit nicht zu ruinieren.
Wenn der Körper krank ist,
schwächt das die Mentalfunktion
und das Gehirn kann nicht ordentlich arbeiten.
- Sathya Sai Baba -
Der grobe Anteil der Nahrung wird als Kot ausgeschieden; feinere Bestandteile gehen in Muskeln, Blut usw. über, während die allerfeinsten in geistige Kräfte und Aktivität verwandelt werden. Darum haben die Weisen bestimmte Grenzen für die Nahrungsaufnahme gesetzt, um das spirituelle Sehnen zu fördern und gegenteiligen Tendenzen zu verhindern. Der Mund ist die Einfahrt zum körperlichen Herrschaftshaus. Wenn die Einfahrt schmutzig ist, was können wir vom Inneren des Hauses und den Bewohnern erwarten? Reinlichkeit gehört zur Frömmigkeit. Viele Weise und Heilige allerdings kümmerten sich wenig um die Körperpflege. Sie befanden sich dauernd auf einer höheren Ebene, nahe der Verwirklichung. Grundsätzlich aber muß der Körper sorgfältig gepflegt werden, denn er ist ein wertvolles Geschenk; eine komplizierte, aber gut koordinierte Maschine, die eine lobenswerte Aufgabe zu erfüllen hat. Er muß auch äußerlich auf sich halten und Charme und Güte ausstrahlen.
Sathya Sai Baba
Sadhana - Der Weg nach Innen
Es ist von
größter Bedeutung,
das Prinzip des Maßhaltens
bei der Ernährung, der
Arbeit und dem Schlaf zu beachten. . .
Die Nahrung, die der Mensch zu sich nimmt, sollte angemessen, rein und gesund sein. . . .
Die Ernährung spielt bei der Erhaltung der Gesundheit eine wesentliche Rolle.
Man sollte darauf achten, daß die Nahrung, die man zu sich nimmt, nicht viel Fett enthält, denn die in großen Mengen aufgenommenen Fette sind nicht nur der physischen, sondern auch der geistigen Gesundheit sehr abträglich.
Fleisch und
Alkoholika beeinträchtigen die
Gesundheit des Menschen stark und verursachen so manche Krankheit.
Sanathana Sarathi
2/94, Rede vom 21.01.94, S. 36, dt. S.
Mäßigkeit im Essen, Sprechen,
Wünschen und Streben,
Zufriedenheit mit dem wenigen,
das man durch ehrliche Arbeit verdienen kann,
Eifer, den anderen zu dienen
und Freude zu bereiten -
das ist gemäß der
Gesundheitswissenschaft
des jahrtausendealten Ayurveda
die beste Medizin.


Ich esse nur das Allernotwendigste, um den Körper zu erhalten.
Lediglich einen kleinen, trockenen Pfannkuchen, ohne Öl (chapathi).
Niemals habe ich Süßigkeiten zu mir genommen, selbst in meiner Kindheit nicht.
Die Ärzte sagen, dass man Vitamine und Proteine benötigt, um die körperliche Gesundheit zu erhalten.
Ich lebe immer in Glückseligkeit, und das ist Vitamin und Protein für mich.
Glück findet man in der Verbindung mit Gott.
Wenn ihr an Gott denkt, seid
ihr unweigerlich glücklich.
Sanathana Sarathi 1995
Die okkulte Wirkung von Zucker - Aus einem Vortrag von Rudolf Steiner
|
Auszug aus einer Rede
vom 29.01.1994
ferner:
|
| Sanathana Sai Sanjeevinis: Die Karte "Neutralise" zur energetischen Reinigung unserer Nahrung. Das Essen das wir zu uns nehmen möchten, einfach für eine halbe Minute auf die Karte stellen.... |