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Bhagavad Gita, 18. Kapitel
Ihr beklagt euch, dass Gott unsichtbar ist;
es ist jedoch euer Fehler, Gott in all seinen verschiedenen Manifestationen nicht zu
erkennen.
Ihr nennt euch Sünder, einen Wurm, geboren in Sünde, euch in
Sünde wälzend, von Natur aus böse.
Aber laßt euch von einem, der euch beim Wort nimmt, rufen: "Hallo
Sünder!"
dann nehmt ihr das übel.
Weshalb?
Weil eure wirkliche Natur Reinheit, Friede, Freude ist.
Sathya Sai Baba - Es gibt nur einen Gott, S. 34
Ohne zu wissen wer ihr seid,
könnt ihr das Göttliche nicht erkennen.
Der erste Schritt ist, das wirkliche Selbst zu erkennen.
Sathya Sai Baba

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Der Mensch ist sich des großartigen Zieles seiner Pilgerreise gar nicht bewusst.
Er streunt in falschen Gassen herum, die ihn nur zu Katastrophen führen.

Er
setzt sein Vertrauen auf äußere Dinge und strebt danach, Freude von und durch
sie zu erlangen.
Er weiß nicht, dass alle Freude seinem Inneren entspringt.
Er umhüllt nur die äußeren Dinge mit seiner eigenen Freude, die aus seinem Inneren geschöpft wird.
Die
äußeren Dinge werden durch seine von innen kommende Freude eingehüllt
und er erlebt sie dann so, als ob die Freude durch die äußeren Dinge erlangt
wurde.
Tagesspruch vom 21.04.2008

Unsere spirituellen Übungen werden so zur Erforschung unserer Wahrheit: "Wer bin ich?" Auf diese Frage gibt es keine verbale Antwort, aber das Hinterfragen erzeugt eine Antwort. Der "Ich"-Gedanke ist der Grundstein aller Gedanken. Wenn ihr das "Ich" hinterfragt, gibt es keinen Raum für irgendeinen anderen Gedanken. Es hält das Denken an. Dann müßt ihr die Quelle von diesem "Ich" suchen - das wird zur spirituellen Übung (Sadhana) für diejenigen, die den inneren Drang haben, in diese Richtung zu gehen... ICH BIN - Der Weg zur höchsten Wahrheit, S. 35 |
Zuerst muß die Wahrheit über sich selbst gelernt werden.
Wenn der Mensch seine eigene Wahrheit nicht kennt,
wie kann er dann andere beurteilen oder mit ihnen umgehen?
Wenn der Mensch weiß,
daß er der unzerstörbare, der ewige Funke (Atman) ist,
ist er von Angst befreit.
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Wahrheit kann nur von einem gereinigten Gemüt
und einem abgeklärten Geist
ausstrahlen.
Sathya Sai Baba spricht, Bd. 10, S. 20
Wo Vertrauen herrscht, ist Liebe;
wo Liebe ist, ist Frieden;
wo Frieden ist, die Wahrheit,
wo die Wahrheit ist, da ist Gott.
Sathya Sai Baba
Es ist mit der Liebe zu Gott und mit der Liebe zum Nächsten
wie mit zwei Türen, die zugleich aufgehen,
so daß es unmöglich ist, die eine aufzuschließen,
ohne auch die andere aufzumachen;
und unmöglich, die eine zu schließen,
ohne auch die andere zu schließen.
Soren Kierkegaard

Göttliches Leben ist der Atem aller Wesen.
Es besteht aus Wahrheit (Sathya), Liebe (Prema), und Gewaltlosigkeit (Ahimsa).
Wie kann man einen anderen betrügen,
wenn es gar keinen "anderen"
gibt?
Betrug entsteht aus Furcht.
Wenn es nur Eines gibt und kein Zweites, dann kann es auch keine Furcht geben.
Niemand wird mehr geliebt als das Selbst.
Wenn also alle das gleiche Selbst sind,
dann werden alle wie das eigene Selbst
geliebt.
Was Gewaltlosigkeit betrifft - wer kann jemanden verletzen, wenn alles eins ist?
Sathya Sai Baba spricht, Bd. 1, S. 23
Es gibt nur einen Weg, das in jedem vorhandene Göttliche zu
erkennen;
man muß die Liebe kultivieren, denn sie ist die einzige göttliche Eigenschaft.
Diese Liebe hat drei Seiten, die ein Dreieck bilden.
1. Die Liebe gibt immer; sie nimmt nichts
2. Liebe kennt keine Furcht
3. Liebe ist unwandelbar.
Die Liebe, die sich zwischen Mutter und Kind oder zwischen
Ehemann und Ehefrau entwickelt,
ist Veränderungen unterworfen, denn sie ist vom Körper abhängig.
Sie ist nur Illusion.

Ihr solltet euch dieser Illusion entledigen
und zum göttlichen Absoluten
werden.
Sanathana Sarathi 5-93, S. 126
... Diese Liebe ist nicht auf den Körper bezogen.
Sie hat
ihre Grundlage im Herzen.
Sie ist in allen in gleicher Weise vorhanden.
Es mag
verschiedene körperliche Beziehungen geben,
aber die Verwandtschaft, die sich
auf das höchste Selbst gründet,
ist ein und dieselbe.
"Das Eine wohnt in allen Wesen".
Es ist wie der elektrische Strom, der allen Glühbirnen verschiedener Stärke gemeinsam ist.
Sanathana Sarathi, 4-93, S. 105
Jede einzelne selbstlose Tat bereitet den Grund für die
Vereinigung der Seele mit der Überseele,
erweitert die innere Schau, die Erkenntnis, daß das Göttlich-Absolute
allgegenwärtig ist.
| Jede solcher Taten ist ein winziges Bächlein, das in den Strom eines heiligen Lebens einmündet, welcher dem Meer göttlicher Weisheit zuströmt. |
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Eure Handlungen werden alle zu Ritualen der Verehrung des
Überselbst,
welches das Universum durchdringt.
Was immer ihr mit Hingabe und Verehrung tut,
entspricht der göttlichen Ordnung und führt euch zur Selbstverwirklichung.
Die göttliche Urordnung, S. 11
Um erlöst zu werden genügt es,
eine klare Vorstellung von
der göttlichen Wirklichkeit zuhaben.
Dabei spielen Kaste oder Hautfarbe keine Rolle.
| Und wie bekommt man diese klare Vorstellung?
Indem man sich an die Ordnung (Dharma) hält, |
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Wer sich an diese Ordnung hält, wird das eigene Selbst (Atman) erkennen,
denn er wird Erfahrungen machen, die ihm die Augen für die transzendente
Wirklichkeit öffnen.
Das ist der Weg zur Erlösung.
Die göttliche Urordnung, S. 56
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Wer Gott finden will, nur wenn er ist in dir, Friedrich Rückert
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Die Luft, worin wir leben, ist uns
nahe; Gott ist uns unendlich näher, wir leben und schweben in Gott; Diese Gegenwart Gottes ist
unbegreiflich; da
ruft er uns; Gerhard Tersteegen |
Für die spirituelle Reise
gibt es nur eine königliche
Straße - die Liebe.
Liebe zu allen Wesen als Manifestationen der einen Göttlichkeit,
die der
eigentliche Kern von jedem ist.
Nur dieser Glaube kann sicherstellen, dass Gott ständig mit euch ist
und euch all die Freude und all den Mut geben den ihr braucht, um die Pilgerschaft
zu Gott zu vollenden.
Sathya Sai speaks, Vol. 7a
Um Gott zu erreichen, sind keine großartigen spirituellen Übungen notwendig.
Liebe ist genug.
Vermeidet es, andere zu hassen, zu beneiden oder nicht zu
mögen.
Setzt die Liebe durch Dienst am Nächsten (Seva) in die
Praxis um.
Sathya Sai speaks, Vol. 8

Wenn die Menschen fragen:
"Wie können wir die Liebe zum
Herrn entwickeln?"
lautet die Antwort:
"Es gibt nur einen Weg.
Wenn ihr die Liebe an die ihr glaubt, praktiziert,
so wird diese Liebe
wachsen".
Eine Pflanze wächst nur, wenn sie regelmäßig gegossen wird.
Wenn ihr den Samen der Liebe eingepflanzt habt könnt ihr ihn nur dadurch zum
Wachsen bringen,
daß ihr ihn jeden Tag mit Liebe gießt.
Der Baum der Liebe wird wachsen und euch die Früchte der Liebe schenken.
Sanatana Sarathi 10-91, S. 258

Liebe ist Gott
Alles ist erfüllt von Liebe
Diese Liebe kann nur durch Liebe erlebt werden
Es gibt keinen anderen Weg als die Liebe,
um den Einen, der die Verkörperung
der Liebe ist, zu erkennen.
Diese göttliche Liebe ist nichts, was in einem Moment wächst und im nächsten
abfällt.
Diese Liebe wohnt im Menschen als Göttlichkeit (Atman).
Der Körper wurde als Tempel des Herrn beschrieben.
In diesem Tempel wohnt die Liebe als Atman.
Eine solch heilige und reine Liebe kann nur in einem reinen Herzen wohnen.
Furcht und Angst setzen sich in einem Herz, das ohne Liebe ist, fest.
Ein Herz, das mit der Liebe zum Göttlichen erfüllt ist,
erfährt Frieden und ist völlig frei von Furcht.
Wahre Liebe ist kein momentanes Gefühl.
Im ewigen Geist des Menschen leuchtet die Liebe als eine reine und ewig strahlende Flamme.
In diesem Zusammenhang wäre es angebrachter,
Gott als Liebe zu bezeichnen und nicht als die Verkörperung der Liebe.
Sanatana Sarathi 9-89. S. 226
Wenn ihr euch nicht an die göttliche Ordnung haltet, verfallt ihr der Knechtschaft.
So wird es immer sein.
Es gibt niemanden, der euch binden kann;
| ihr tut euch das selbst an | ![]() |
Wenn euer Glaube an die Allgegenwart Gottes
tief verwurzelt wäre,
würdet ihr erkennen,
daß Gott euer wirkliches Selbst ist und ihr durch nichts gefunden werden könnt!
Um euren Glauben zu festigen, müßt ihr euch um diese glückseligmachende
Erkenntnis bemühen.
Die Voraussetzung dafür ist das Wissen, dass die
Wirklichkeit des Selbst eine unumstößliche Tatsache ist.
Ohne diese Grundlage
fallt ihr der Ungewissheit, Verzweiflung und Täuschung zum Opfer.
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Wer sich an die göttliche Ordnung hält, dem wird es nicht so ergehen. Bemüht euch deshalb als erstes darum, frei zu werden. Das
heißt, ihr müßt als Voraussetzung für ein erfolgreiches Leben Die göttliche Urordnung, S. 16 |
Swami: Entwickelt Selbstvertrauen. Dann folgt die Liebe. Sie wird ganz natürlich fließen, von innen. Auf diese Weise wird die Liebe rein. Eure Reise beginnt beim Selbstvertrauen und endet mit Selbst-Verwirklichung. Dieses Selbst seid ihr, es ist Gott. Es ist, wer ihr in Wirklichkeit seid. Besucher: Swami, heißt Selbstvertrauen; Vertrauen in das Selbst? Swami: Ja, Selbst-Vertrauen ist Vertrauen in das Selbst. Es ist eine
unerschütterliche Liebe zu der innewohnenden Göttlichkeit. ICH BIN - Der Weg zur höchsten Wahrheit, S. 17 |
Die Upanishaden sagen, der Mensch sei ein Funke der
göttlichen Liebe,
der von fünf Hüllen
umgeben ist ...
diese Liebe sucht ständig nach Ausdruck, Ausdehnung und Kontakt.
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Doch die Fesseln der Angst, der Gier, des Egoismus Sathya Sai speaks, Vol. 7b |
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| Atma und das Individuum
Besucher: Ist alles vorherbestimmt? Ist die Zeit, die wir brauchen, um in die Einheit zurückzukehren, vorgeplant? Unsere Selbstverwirklichung, der Zeitpunkt unseres Aufgehens in der Einheit, steht er bereits auf unseren Stirnen geschrieben? Swami: Für Atma (die Allseele) gibt es weder Zeit noch Form. Sie ist jenseits von Zeit und Form. In Atma sind alle eins. Erinnert euch dieser Einheit, lebt in ihr. Macht sie zu eurem Ziel. Alle sind eins. Verhaltet euch zu allen Menschen gleich. Besucher: Baba, welches ist die Beziehung zwischen dem Individuum und Atma? Swami: Wo ist Atma? Atma ist überall. Wie könnt ihr das wissen? Ihr wißt es nicht? Was immer ihr jetzt sagt, kommt aus eurer Vorstellungskraft. Ihr habt die Erfahrung nicht. Übt euch in Sadhana. Erfahrt es. Praktiziert es. Lebt es. Verwirklicht es. Besucher: Aber Swami, was ich eigentlich wissen wollte, ist; besitze ich ein individuelles Höheres Selbst? Gibt es ein individuelles Höheres Selbst, das mit mir verbunden ist? Swami: Das Individuelle existiert nur in eurer Vorstellung, in eurem
Geist. Es ist nichts als Illusion. Es ist Maya. Wenn Atma Eins ist ohne
ein Zweites, wenn Atma überall ist - wo kann da Individuelles sein?
Nur in der Vorstellung. Besucher: Also Swami, ist tatsächlich kein höheres Wesen mit diesem Körper verbunden, das mich beurteilt und mich führt? Swami: Du bist immer noch im hundertprozentigen Körperbewußtsein verhaftet. Bleib nicht in diesem Bewußtsein. Lösche es aus. Gib es ab. Was dann bleibt, ist Atma-Bewußtsein (Gottesbewußtsein). In ihm gibt es weder Zorn noch Haß oder Neid, keine Eifersucht, keine Wünsche und kein Ego, nur die absolute Seligkeit, nur Glück, Glück, nur reine Freude. Besucher: Aber was wird wiedergeboren, wenn man reinkarniert? Swami: Der Körper wird geboren. Geburt und Tod haben nur mit dem
Körper zu tun. Auch das Ego ist nur an den Körper gebunden. So bezieht
auch Reinkarnation sich nur auf den Körper. Denkt nicht an den Körper,
denkt an Atma. Atma ist eins. Es ist unwandelbar. Besucher: Swami, existiere ich überhaupt als Individuum? Swami: Ich, ich, ich! Frage doch erst einmal: Wer ist ich? Besucher: Aber Swami, gibt es überhaupt irgendein individuelles Etwas? Swami: Wenn der Atma verwirklicht hast, gibt es nichts getrenntes Individuelles. Du kannst dir Individuen als verschiedene Glühbirnen vorstellen. Sie unterscheiden sich in ihrer Wattstärke, im Alter, in der Farbe, in der Form und in der Bezeichnung. Die eine hat ein schillerndes Licht, die andere leuchtet weiß. Im Äußerlichen sind sie alle verschieden, aber der Strom ist bei allen derselbe. Dieser Strom bist Du! Du bist nicht die Birne, die anders aussieht als eine andere. Du bist der Strom, der eine Strom in allen Glühbirnen! Das ist, was du bist! Besucher: Swami, gibt es irgend einen Unterschied zwischen Gott und mir? Swami: Du bist Gott, nicht das Ego. Du bist Gott! Du bist Gott! Besucher: Ich bin Gott ??? Swami: Ja, ja, du bist Atma. Du bist beständig. Das physische Ego
ist unbeständig. Der Körper ist nicht Atma. Du bist Atma, nicht das
Körperliche. Du bist Gott. Denke immer in dieser Weise! Denke nicht
über den Körper nach. Denke an Gott. Der Körper kommt und geht, er ist
Geburt und Tod unterworfen. ICH BIN - der Weg zur höchsten Wahrheit, S. 15 f. |
Die göttliche Seele enthüllt ihre Herrlichkeit im Menschen als Liebe.
Diese kann in verschiedenen Formen in Erscheinung
treten;
als Bindung an materielle Güter, an Eltern oder Kinder, an den Lebensgefährten
oder an Freunde.
All dies sind Funken derselben Flamme,
die als universale
Liebe ihren höchsten Ausdruck findet.
Diese Liebe kann nicht durch das Studieren eines Leitfadens, durch Kurzlehrgänge oder Auswendiglernen lebendig werden.
Sie muß mit dem unmittelbaren Sehnen nach dem Licht beginnen,
mit dem unerträglichen Verlangen, der Dunkelheit zu entrinnen,
wie es in dem Gebet "Aus der Dunkelheit führe uns zum Licht" zum
Ausdruck kommt.
| Das Verlangen selbst zieht das Licht an | ![]() |
Die Liebe wächst von selbst und verwandelt euch in ihrer langsamen, aber unwiderstehlichen Alchimie in Gold.
Prahlada war ein Dämon, aber selbstlose Liebe erlöste ihn.
Viele Gestalten der indischen Mythologie - der Vogel Jatayu, der junge Dhruva,
die ungebildeten Hirtinnen von Brindavan -
wurden von dieser Alchimie der Liebe verwandelt und erkannten die Quelle allen
Seins.
Sathya Sai Baba spricht, Bd. 2, S. 10

"Meinen Körper, mein Gemüt, meinen Besitz, alles übergebe ich Dir!"
Diese Aussage ist nicht korrekt.
Sie besagt, daß du und Gott verschiedene Wesenheiten sind.
Gott ist aber nicht von dir getrennt, denn Er ist in allem, überall, zu jeder
Zeit.
Wie kannst du da von Ihm getrennt sein?
Wasser, Welle und Schaum sind nur dem Schein nach verschieden.
Alle drei sind dasselbe.
Nur ihre Namen und Formen schaffen die Illusion der Unterschiedlichkeit.
Was bedeutet nun die Übergabe des Selbst?
Wahre Hingabe bedeutet, Gott als allgegenwärtig zu erfahren,
sich
nichts anderem bewußt zu sein als Gott allein,
Gott in allem zu sehen, überall und zu
jeder Zeit.
Er gibt, Er erfeut, Er erfährt.
Sanatana Sarathi, 11-1981
Wie
bleibt man in ständigem Kontakt mit dem Höheren Selbst,
das in uns ist?
Die
beste Art diesen Kontakt aufrecht zu erhalten ist die einfache Übung der
Wiederholung
des Gottesnamens (namasmarana),
der Wiederholung irgendeines der glorreichen Namen Gottes.
Die
Menschen frönen so vielen Arten von sinnlosem Tratsch und sinnlosen Skandalen.
Sie finden die Zeit dafür und haben Interesse an dieser erniedrigenden Beschäftigung,
doch sie haben keinerlei Neigung das Göttliche in sich zu erwecken,
indem sie ständig mit ihren Gedanken bei der Pracht der Schöpfung und dem Schöpfer
verweilen.
Begebt
euch nur an solche Orte, die diese Disziplin pflegen.
Sprecht nur von erhebenden Dingen, hört nur bei edlen Gesprächen zu,
habt nur reine Gedanken und Gefühle.
Das ist der Weg das Göttliche, das in jedem wohnt, zu entwickeln.
Tagesspruch vom 22.04.2008
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Nichts hindert die Seele so sehr an der Erkenntnis Gottes als Raum und Zeit. Zeit und Raum sind Stücke, Gott aber ist Eines.
Denn Gott ist Eines. Meister Eckehart |
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Kommt, kommt alle, erkennt euch selbst in mir, denn ich sehe mich in euch. Ihr seid mein Leben,
seid mein Atem, meine Seele, Liebe ich euch, so liebe ich mich selbst, liebt ihr euch selbst, so liebt ihr mich. Ich habe mich von mir
selbst getrennt, um wiederum ich selbst zu sein. Denn das ist es, was
ich in Wirklichkeit bin. Wie könnte ich denn
Glückseligkeit sein, wie könnte ich denn Liebe sein? Und wem denn hätte ich Glückseligkeit schenken können und wem denn Liebe? Darum habe ich es getan; ich trennte mich von mir selbst und wurde all dies. |
| Ein altes Märchen erzählt von den Göttern
die zu entscheiden hatten, wo sie die größte Kraft des Universums
verstecken sollten, damit sie der Mensch nicht finden könne bevor er
dazu reif sei, sie verantwortungsvoll zu gebrauchen. Ein Gott schlug vor, sie auf die Spitze des höchsten Berges zu verstecken, aber sie erkannten, dass der Mensch den höchsten Berg ersteigen und die größte Kraft des Universums finden würde, bevor er dazu reif sei. Ein anderer Gott sagte, lasst uns diese Kraft auf den Grund des Meeres verstecken. Aber wieder erkannten sie, dass der Mensch auch diese Region erforschen und die größte Kraft des Universums finden würde, bevor er reif dazu sei. Schließlich sagte der weiseste Gott: „Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die größte Kraft des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird niemals dort danach suchen, bevor er reif ist, den Weg nach Innen zu gehen." Und so versteckten die Götter die größte Kraft des Universums im Menschen selbst, und dort liegt sie noch immer und wartet darauf, dass wir sie in Besitz nehmen und weisen Gebrauch davon machen |
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