Was finden wir heutzutage in jedem Heim?

Einen

Fernseher  

In den Häusern der Wohlhabenden steht in jedem Raum ein Fernsehgerät. Von dem Moment an, im dem das Fernsehen aufkam, wurde der Geist der Menschen verschmutzt. Bevor es Fernsehen gab, war der Geist der Menschen nicht so verdorben. Vorher griff die Gewalttätigkeit nicht so zügellos um sich. Heute steht in jeder Hütte ein Fernsehgerät. Selbst während sie essen sehen die Menschen fern. Das führt dazu, dass der Zuschauer all die im Fernsehen gesehenen üblen Dinge in sich aufnimmt.

Die Konzentration auf das Fernsehen wirkt sich auf das Weltbild aus.

Die Szenen, Gedanken und Handlungen, die im Fernsehen gezeigt werden, erfüllen den Geist der Zuschauer.

Unbemerkt dringen Erregungen und ungute Empfindungen in ihren Geist ein. Mit der Zeit schlagen diese Wurzel und wachsen im Geist heran.

 

Die Schädlichkeit des Fernsehens

Deshalb solltet ihr, während ihr esst, nicht über schreckliche Ereignisse sprechen. Themen, die den Geist erregen, sollte kein Raum gegeben werden. Während des Essens sollte Stille vorherrschen.

Auch Schallwellen dringen in uns ein und beeinflussen unseren Geist. Daher sollten die Menschen vermeiden, während des Essens Fernsehen zu schauen.

Nicht nur Indien, sondern die ganze Welt leidet unter den Auswirkungen des Fernsehens. Die Welt wird von Aufruhr, Zwietracht und Enttäuschung erschüttert.

Sanathana Sarathi – Heft Februar 1996, S. 40, Ansprache vom 15.01.1996 – Sai Kulwant Halle

 

Filme und Fernsehen

haben die Moral der Menschen vollständig untergraben.

Sanathana Sarathi 1996, S. 42

 

Um das eigene Leben zu transformieren,
ist das erste Erfordernis eine angemessene Sichtweise.

Das bedeutet, man sollte es vermeiden, Unerwünschtes zu sehen.

Beschenkt mit der großen Gabe des Sehvermögens, sollte man danach streben,
nur das zu sehen, was heilig und rein ist.
Was der Mensch sieht, ist wie in sein Herz ausgestreuter Samen.

Das Herz bestimmt das Wesen der eigenen Gedanken.

Die Gedanken wirken sich auf das eigene Leben aus.
Schlechte Szenen verursachen schlechte Gedanken.
Gute Szenen wecken gute Gedanken.
Wenn heilige Szenen im Herzen eingepflanzt sind, wird es keinen Raum geben,
in dem böse Gefühle und Gedanken wachsen.

-
Sathya Sai Baba - Tagesspruch vom 05. Oktober 2006

 

 

Es gibt zwei üble Sirenen, die sie zu Oberflächlichkeit und Frivolität verleiten und sie dem Untergang entgegenführen. Eine von ihnen heißt Frau Kino, und die andere wird Frau Roman genannt. Der Film vergiftet und verdirbt, er beschmutzt junge und unschuldige Seelen; er lehrt Verbrechen, Gewalt und Gier; er zerstört das eigentlich Menschliche und führt abwärts zur Bestialität.

 

Überlegt einmal: Kommt ihr friedlicher, erhabener, reiner und edler aus dem Kino
als ihr hineingegangen seid?

Nein; eure Leidenschaften werden entfacht, eure tierischen Triebe werden befriedigt,
eure niedere Natur wird genährt.

SSB spricht Bd. 3, S 95

 

Frau Roman verdirbt ebenfalls mit aufreizenden Darstellungen des Bestialischen.

Beide führen die Jugend in die Wildnis des Lasters. Kino und Roman wissen nicht, noch kümmert es sie zu wissen, wie man die Jugend zu selbständigen Bürgern voller Selbstvertrauen und Selbstbewußtsein macht. 
SSB spricht Bd. 9, S 191

 

 

Solange ihr hier seid (im Ashram), seid ihr sicher und geschützt.

Wenn ihr nach Hause zurückkehrt, stürmen verschiedene Zerstreuungen wie Fernsehen, Videofilme, Kino usw. auf euch ein. Alle diese Zerstreuungen verunreinigen euer Herz. Die Fernsehprogramme sind sehr attraktiv, aber ihr müsst erkennen, dass sie nicht zu eurem Gewinn, sondern zum Gewinn von Sponsoren und Werbefirmen gezeigt werden.

Seht nur solche Programme, die mit Bildung zu tun haben oder moralischen Werten gewidmet sind.

Das Fernsehen ist in der Tat eine Krankheit der modernen Zeit geworden. So ist es nicht TV, sondern TB (Tuberkulose). Was geschieht, wenn keine moralischen Gedanken in euch sind und ihr solche Programme seht?

Wenn ihr Muße habt, geht spazieren. Sitzt nicht vor einem Fernseher. Ihr werdet so süchtig, dass ihr wütend werdet, wenn jemand dazwischenkommt. Selbst das Geräusch aus der Küche, in der eure Mutter damit beschäftigt ist, das Essen für euch zuzubereiten, stört euch. Warum steht ihr nicht auf, um ihr zu helfen und sie glücklich zu machen?
Ansprache vom 22.11.1999 – Sai Kulwant Halle; Sanathana Sarathi – Heft Januar 2000, S. 27

 

Das Fernsehen ist heutzutage sehr gewöhnlich geworden. Junge Gemüter (minds) werden durch das Fernsehen verdorben. Es schadet nicht, wenn gute Programme gezeigt werden, doch die Regierung fördert Programme, die nicht gut sind für Kinder. Wir wollen eine solche Regierung nicht. Wir wollen eine Regierung, die die Leute dazu bringt, den Weg der Wahrheit und der Rechtschaffenheit zu gehen. ‚God-ment‘ ist das wahre ‚Government‘ (Regierung).

Es gibt Menschen, die für ihre selbstsüchtigen Ziele arbeiten. Folgt ihnen nicht. Selbstsucht ist zu ihrer Lebensweise geworden. Lasst sie nicht eure Lebensweise werden. Schließt euch nicht der Politik an. Wählt den Weg des Dienens. Geht in jedes Dorf. Dient allen. Der beste Weg Gott zu lieben, ist, alle zu lieben und ihnen zu dienen. Lernt diese Kunst des Dienens. Seid sehr glücklich.
Sanathana Sarathi 2001, S. 27

 

Die Menschen verschwenden eine Menge Zeit mit nutzlosem Geschwätz,
mit Fernsehen und dergleichen.

Was gewinnt ihr durch solche Aktivitäten?

Ihr verschwendet einfach nur Zeit.
Zeit ist Gott.

Verschwendete Zeit ist verschwendetes Leben.

Sanathana Sarathi 2000, S. 283

 

 

Das Selbst ist nichts anderes als das Prinzip des Atman. Es gibt nur ein Selbst.

Deshalb heißt es: Brahman (Gott) ist Eines ohne ein Zweites.

Es ist ziemlich überraschend, dass der Mensch an dieses Prinzip der Einheit nicht glauben kann.

Er glaubt an das, was im Fernsehen und Radio gesendet wird, er vertraut aber nicht auf das Selbst.

Jemand, der nicht an das Selbst glaubt, ist wahrhaftig blind.
Sanathana Sarathi 2001, S. 139

 

Die heiligen Schriften erklären,

daß es ein besonderes Privileg ist, als Mensch geboren zu werden.

Wenn aber der Mensch sich gleich den Tieren mit Essen, Trinken, Paarung und Schlafen zufrieden gibt, 
ohne den Sinn von
samskrita zu verstehen,

ist sein Leben schlichtweg vergeudet.
Sommersegen in Brindavan 7, S. 7

 

Ihr kennt vielleicht die Geschichte von Ashtavakra, dem schon im Mutterleib alle Mantras bekannt waren. Sein Vater, ein vedischer Gelehrter, lehrte seine Schüler die vedischen Weisheiten, und seine Frau half ihm dabei.

Der Ungeborene lauschte diesen Belehrungen. Aber jedesmal, wenn ein Mantra falsch ausgesprochen oder betont wurde, war das für ihn so unerträglich, daß er sich vor Schmerzen krümmte. Als Folge davon wurde er verkrüppelt geboren. Später kam er seinem Vater zu Hilfe, der durch eine Niederlage in einem vedischen Streitgespräch am Hof des Königs Janaka in Knechtschaft geraten war. Er befreite ihn, indem er als Jüngling durch sein Wissen den Gelehrten besiegte, dem sein Vater unterlegen war. Die Fähigkeit dazu hatte er durch die Kraft der Mantras erhalten, die er schon im Mutterleib gehört hatte.

Diese Geschichte soll euch zeigen, wie stark die Umwelt ein ungeborenes Kind beeinflußt. Deshalb war es zu jener Zeit üblich, darauf zu achten, daß schwangere Frauen immer glücklich und zufrieden waren und nur mit heiligen Dingen und Geschichten in Berührung kamen. Man brachte ihnen die guten Nachrichten und hielt die schlechten von ihnen fern.

Das Baby, das im Mutterleib nur positiven Einflüssen ausgesetzt ist, wird später ein glücklicher Mensch. Heute gehen die Frauen während der Schwangerschaft ins Kino und sehen dort Verbrechen und Gewalttätigkeit. Dadurch wird das Kind schon im Mutterleib schlechten Einflüssen ausgesetzt und geht deshalb auch nach der Geburt krumme Wege.

Die ganze Zukunft des Kindes hängt also davon ab, wie die Mutter sich während der Schwangerschaft verhält. Wenn ihr euch heute entscheidet, den spirituellen Weg zu gehen und immer das Richtige zu tun, besteht kein Zweifel, daß auch eure Kinder diesen Weg gehen werden.
Sommersegen in Brindavan Bd. 3, S. 62

 

                

                                                        

 

Wenn ihr abwegige Gedanken und Wünsche habt und ihr euch falsch benehmt,

ist daran in hohem Maße das Kino schuld.
Sommersegen in den blauen Bergen, S. 121

 

Frage: Wie kann man einen Glauben bekommen, wenn man nicht einmal genug Zeit für die Meditation hat?

Sai: Das ist nicht wahr. Es ist immer genug Zeit vorhanden, sich zu unterhalten, Besuche zu machen, ins Kino zu gehen usw. Es ist bestimmt auch Zeit da für das Meditieren.

Frage: Nach der Meditation fühlt man sich so gestärkt. Wo kommt diese Kraft her, und in welcher Beziehung steht sie zur Meditation?

Sai: Die Kraft kommt von Gott. Die Beziehung zwischen Gott und dem Devotee ist Liebe. Es ist fast unmöglich, sich der Beziehung zu Gott bewußt zu sein. Gott ist das Subtilste vom Subtilen, und die Beziehung zu Ihm ist gleichermaßen subtil.
(Hislop, S. 133/4)

 

Wenn die Wünsche überhandnehmen, kann das Bewusstsein des Selbst nicht verwirklicht werden.

Ihr entwickelt den Wunsch nach Tee, Kaffee, ihr möchtet Karten spielen, Clubs besuchen, fernsehen usw.

Ihr müsst solche Wünsche einschränken.

Versucht, euer Kaffee- und Teetrinken und andere nutzlose und zeitvergeudende Beschäftigungen wie Kartenspielen usw. zu reduzieren.

Innerhalb von zwei Tagen werdet ihr feststellen, dass ihr intelligenter und glücklicher geworden seid.

Wegen solcher unnötiger Wünsche werdet ihr verrückt und zu Sklaven von Gewohnheiten und vergesst dadurch eure menschliche Natur.
Kostbarkeiten aus Kodaikanal, S. 82

 

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