Gott! Gott! Gott!

 

Aus tiefem Schlummer steige ich langsam

die Stufen zum Wachsein empor

und flüstere vor mich hin:

Gott! Gott! Gott!

 

Du bist meine Nahrung!

Und wenn ich mein nächtliches Fasten beende,

will ich Dich kosen und leise sagen:

Gott! Gott! Gott!

 

Wohin ich auch gehe,

der Scheinwerfer meines Geistes ist immer auf Dich gerichtet.

Im täglichen Daseinskampf

kenn' ich nur einen Schlachtruf:

Gott! Gott! Gott!

 

Wenn mich der Sturm der Versuchung umbraust

und Sorgen mich quälend verfolgen,

will ich sie laut übertönen und rufen:

Gott! Gott! Gott!

 

Wenn mit Fäden der Erinnerung

mein Geist seine Träume webt,

Sticke ich Deinen Namen hinein:

Gott! Gott! Gott!

 

Wenn ich des Nachts in Schlaf versinke,

ruh' ich in Deinem Frieden,

und meine Seele singt:

Freude - ewige Freude!

Und die Freude hat nur ein Echo:

Gott! Gott! Gott!

 

Ob ich wache, esse, arbeite, träume, schlafe, diene,

meditiere, singe, göttliche Liebe fühle,

immer summt meine Seele,

von niemandem gehört:

Gott! Gott! Gott!

 

 

Paramahamsa Yogananda/Lieder der Seele

Los Angeles: Self-Realization Fellowship/1997

Sai Brief Heft Nr. 75

 

Der Avatar unserer Zeit