Beweggründe und Argumente
für eine vegetarische Lebensweise


"Gott ist in jedem Lebewesen.

Wie könnt ihr Ihm so viel Schmerz zufügen?"

Sathya Sai Baba (Quelle: Peggy Mason/Ron Laing: Sai Baba)

 

Buchempfehlung

Armin Risi; Ronald Zürer
Vegetarisch leben - Vorteile einer fleischlosen Ernährung
Govinda-Verlag, ISBN: 3-906347-88-x, Euro 4,50

 

Auszüge aus o. g. Buch "Vegetarisch leben" von Armin Risi und Roland Zürer:

- Vegetarier haben die geringste Krankheitsanfälligkeit, die besten Laborwerte, die besten Blutdruckwerte und meist ein normales Körpergewicht. Ihre Infektanfälligkeit beträgt nicht einmal 20 % des Durchschnittswertes, ebenso gering ist die Frequenz der ärztlichen Behandlungsnotwendigkeit. Und entgegen weit verbreiteten Vorurteilen kennen Vegetarier keine Mangelerscheinungen und keinerlei Defizite in Bezug auf ihre körperliche Leistungsfähigkeit. (S. 14)

- Die Menschen unseres Kulturkreises könnten also allesamt problemlos vegetarisch oder vegan leben; es gibt keinen einzigen medizinisch-ernährungswissenschaftlichen Grund, warum wir Fleisch essen müßten, wohl aber zahlreiche Gründe, warum wir unserer Gesundheit zuliebe darauf verzichten sollten. (S. 32)

- Nahrungsmittel- und Geldverschwendung
Alle Schlachttiere auf der ganzen Welt zusammengenommen verbrauchen eine Futtermenge, die dem Kalorienbedarf von 8,7 Milliarden Menschen entspricht - das ist mehr als die gesamte Weltbevölkerung. (S. 35)

- Anders ausgedrückt: Ein einziges Steak von 225 Gramm enthält soviel Pflanzenenergie wie benötigt wird, um einen Tag lang rund 40 hungernde Menschen zu ernähren! (S. 36)

- Wir produzieren mehr als genug Nahrungsmittel für alle Menschen auf unserem Planeten, doch wir verteilen sie ungerecht, indem wir sie verschwenden, das heißt vor allem, indem wir sie an Schlachttiere verfüttern (oder tonnenweise ins Meer schütten, um den Preis stabil zu halten). (S. 41)

- Das Leben eines gefangengehaltenen Schlachttieres ist von Anfang bis Ende schöpfungswidrig - angefangen mit der Aufzucht in Massenhaltung, der Kastration, den Hormonbehandlungen und der Verabreichung zahlreicher anderer Pharmastoffe bis hin zu den langen, schmerzvollen Transporten in extremer Angst und schließlich der Tötung im Schlachthof. (S. 52)

- Achtung vor dem Leben
Die meisten Vegetarier sind Menschen, die verstanden haben, daß wir als Beitrag zu einer gerechteren und friedlicheren Gesellschaft zunächst das Problem der Gewalt in unserem eigenen Handeln lösen müssen. Sie sind sich bewußt geworden, daß der Fleischkonsum eine massive Gewaltanwendung gegen andere Lebewesen mit sich bringt, was nicht nur überflüssig, sondern auch ethisch unverantwortbar ist. (S. 56)

- Der Fleischverzehr tötet den Keim des großen Mitgefühls in allen Lebewesen. (Mahaparinirvana-Sutra, S. 103)

- Obwohl alle Lebewesen beseelt sind, hat der Mensch als besondere Eigenschaft die Freiheit des bewußten Entscheidens. Mit dieser Freiheit trägt der Mensch jedoch auch gleichzeitig die Verantwortung für all das, was er tut und untersteht in seinem Handeln somit dem Gesetz des Karma. Deshalb darf von einem Menschen erwartet werden, daß er die höheren Prinzipien des Lebens - wie bspw. das Karma-Gesetz und das ethische Gebot des Respektes vor allen Lebewesen - versteht und danach handelt, denn "Nichtwissen" bzw. "Nicht-wissen-wollen" schützt nicht vor den Konsequenzen. (S. 110)

- Gemäß neuesten Statistiken verzehrt der deutschsprachige Durchschnittsbürger im Laufe seines Lebens rd. 10 Rinder, 32 Schweine, 670 Hühner sowie Ziegen, Schafe, Rehe, Pferde und unzählige See- und Meeresfische! Insgesamt werden in Deutschland jährlich rund 450 Millionen Tiere geschlachtet (Fisch und Meerestiere noch nicht mitgerechnet), das heißt, jede Stunde kommen über 50.000 Tiere unter das Schlachtermesser - nur weil wir Fleisch essen wollen. Wie können wir erwarten, daß die wachsenden Weltprobleme gelöst werden, solange wir als einzelne nicht bereit sind, unseren eigenen Lebensstil zu hinterfragen und zu ändern? (S. 114)
Quelle: s.o. Armin Risi, Roland Zürer


 

Wenn wir Fleisch essen, tragen wir den Tieren gegenüber eine karmische Schuld:

Wie bei den Menschen braucht auch bei den Tieren das Energie- und Ätherfeld nach dem Tod 3 Tage lang, bis es sich endgültig aus dem Körper herausgelöst hat. Da die Tiere meist sehr schnell nach ihrem Tod vom Menschen verzehrt werden, isst der Mensch die Teile des Energiefeldes des Tieres mit, welche sich noch nicht aus dem zubereiteten Fleisch gelöst haben.
Die auf diese Weise verzehrten Energiefeldanteile der Tiere werden in unserem eigenen, menschlichen Energiefeld mit eingespeichert. Sie fehlen den Tieren für ihre nächste Wiedergeburt und halten die tierischen Eigenschaften im Menschen am Leben; die niederen Instinkte und sie nähren negative Gefühle im Menschen, die den Tieren zu eigen waren.


/Eigenes

 

Weiterhin:

Fleisch ist ein starker Säurebildner im menschlichen Körper. Der Mensch ist zwar angeblich ein Allesesser, jedoch ist sein Darm wesentlich länger beschaffen als der Darm von fleischfressenden Tieren, von Raubtieren. Raubtiere haben einen sehr kurzen Darm, damit das Fleisch rasch wieder ausgeschieden werden kann. Nahrung die der Mensch zu sich nimmt, wird im Durchschnitt erst nach zwei Tagen wieder ausgeschieden. Solange verweilt das Fleisch im Darm und bildet dort Fäulnisstoffe. Es verwest. Gutes Gefühl, hm? Leichengifte im Körper durch den Verzehr von Fleisch. 

Fleisch ist ein starker Energielieferant. Es liefert dem Körper Hitze, Kraft und Energie, die wir bei unserer heutigen Lebensweise in den Städten in dem Maße nicht mehr brauchen bzw. verbrauchen können. Die Folge ist Gewichtszunahme und auch eine starke Säurebildung im Körper, da die Säuren welche das Fleisch im Körper bildet, nicht mehr durch entsprechende körperliche Bewegung abgebaut und neutralisiert werden.

Auch Tiere empfinden im Angesicht des Todes Todesangst. Ebenso wie wir Menschen. Die Angst bleibt als Energie im Fleisch des toten Tieres erhalten, auch nach seinem Tod. Diese Angst-Energie geht beim Verzehr auf den Menschen über und mehrt im Menschen Gefühle der Angst und Aggression. "Tierische" Charaktereigenschaften wie Gier, Hass, Angst, Aggression, Eifersucht usf. werden durch den Genuss von Fleisch gefördert.

Die Massentierhaltungen und das tägliche Schlachten unendlich vieler Tiere auf der ganzen Welt erzeugt eine ungeheure Welle an Leid, tagtäglich, immer und immer wieder. Wie sollen die Menschen in Frieden miteinander leben können, wenn wir unsere Nahrung durch das tiefe Leid unendlich vieler Tiere gewinnen? Man gehe einmal wachen Auges durch die Ortschaften und Supermärkte und schaue sich bewußt um, wieviel Fleisch überall angeboten wird, auch in den Wirtschaften, Privathaushalten. Es gibt fast mehr Fleisch als Obst, Gemüse und Getreide im Angebot. Und Fleisch verdirbt schnell; für ein täglich frisches Angebot muss auch täglich neu geschlachtet werden....

Es ist nicht nur das viele Fleisch, welches durch die grausamen und beengten Haltungsbedingungen der Massentierhaltung gewonnen wird; die Tiere haben darüber hinaus ein sehr kurzes Leben nur. Geboren um jung zu sterben. Ein kurzes, qualvolles Leben voller Leid.

Es ist dem Tier vom Schöpfungsgedanken her nicht bestimmt, durch Menschenhand zu sterben um verzehrt zu werden. Das Tier hat seinen eigenen Entwicklungsprozess in den unterschiedlichen Inkarnationsketten. Auch das Tier lernt während seines Lebens, es dient, arbeitet und entwickelt sich, um auf der Schöpfungsleiter emporzusteigen in Richtung einer höheren Inkarnation. Lassen wir die Tiere gebären nur zum Schlachten, ohne sie alt werden zu lassen, berauben wir sie ihrer Chance, sich weiterzuentwickeln. Ein Mensch, der ein solches Tier isst, bleibt dem Tier auf der karmischen Ebene etwas schuldig, was nach Ausgleich verlangt. Damit wird der Mensch an die Erde gebunden, muss wieder und wieder geboren werden, bis der Ausgleich erbracht, die Schuld den verzehrten Tieren gegenüber getilgt ist.

Jeder Mensch der Fleisch isst, trägt eine Mitschuld am Leid der getöteten Tiere, an Massentierhaltungen, denn ohne die Nachfrage nach so viel Fleisch würde es keine so überhöhte Fleischproduktion mittels Massentierhaltungen geben!
/Eigenes

 

 

Der Unterschied zwischen einer aus Fleisch und einer aus Pflanzen bestehenden Nahrung liegt in der Menge der Sonnenstrahlen, die sie enthält. Obst und Gemüse sind derart vom Sonnenlicht durchdrungen, dass man sagen kann, dass sie kondensiertes Licht sind. Wenn man Früchte oder Gemüse isst, nimmt man in direkter Weise Sonnelicht auf, das sehr wenig Abfallstoffe im Körper hinterlässt. Fleisch hingegen ist arm an Sonnelicht und verdirbt deshalb schnell; und alles, was schnell fault, ist schädlich für die Gesundheit.

Fleisch ist auch noch aus einem anderen Grund schädlich. Wenn die Tiere zum Schlachthof geführt werden, ahnen sie die Gefahr. Sie fühlen, was sie erwartet, haben Angst und sind äußerst aufgeregt. Diese Angst wirkt störend auf ihre Drüsenfunktion, die dann ein Gift absondert. Dieses Gift kann durch nichts eliminiert werden, es dringt in den Organismus des Menschen ein, der dieses Fleisch isst, und wirkt sich natürlich weder auf die Gesundheit noch auf seine Lebensdauer günstig aus. Ihr meint: "Aber Fleisch schmeckt gut!" Ja, vielleicht, aber denkt doch nicht nur an den Genuß und die Befriedigung eurer eigenen Person. Für euch zählt nur die Freude des Augenblicks, selbst wenn ihr dadurch den Tod unzähliger Tiere verursacht und sie mit eurem eigenen Untergang bezahlen müsst.

Außerdem müsst ihr wissen, dass alles, was ihr an Nahrung zu euch nehmt, eine Art innere Antenne darstellt, die bestimmte Wellen aufnimmt. Deshalb verbindet euch das Fleisch mit der Astralebene. Im niederen Bereich dieser Ebene wimmelt es von Wesen, die einander wie wilde Tiere verschlingen. Durch eine Fleischnahrung verbinden wir uns täglich mit der Angst, der Grausamkeit und der Sinnlichkeit der Tiere. Wer Fleisch isst, stellt in seinem Körper einen unsichtbaren Kontakt zur Tierwelt her, und könnte er die Farben seiner Aura sehen, würde er erschrecken.

Außerdem ist es eine große Verantwortung, den Tieren das Leben zu nehmen; es ist eine Übertretung des Gesetzes: "Du sollst nicht töten." Übrigens sagt Gott in der Schöpfungsgeschichte, als Er vor dem Sündenfall dem Menschen seine Nahrung gab, ganz einfach: "Sehet da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde, und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen zu eurer Speise. Dies soll eure Nahrung sein."

Wer Tiere tötet, um sie zu essen, nimmt ihnen nicht nur das Leben sondern auch die Möglichkeiten, die ihnen die Natur in diesem Dasein gegeben hat, um sich weiterzuentwickeln. Deshalb wird jeder Mensch im Unsichtbaren von den Seelen der Tiere, deren Fleisch er gegessen hat, begleitet. Sie fordern eine Entschädigung und sagen: "Du hast uns die Möglichkeit genommen, uns weiter zu entwickeln und zu lernen, von nun an musst du dich um unsere Erziehung und Weiterbildung kümmern." Obwohl Tiere nicht die gleiche Seele haben wie ein Mensch, haben sie doch eine Seele und jeder, der das Fleisch von einem Tier isst, muss die Anwesenheit deren Seele in sich ertragen. Diese Gegenwart äußert sich durch Zustände, die der Tierwelt angehören, deshalb stößt der Mensch auf Schwierigkeiten, wenn er sein höheres Wesen entwickeln will, denn die tierischen Zellen hören nicht auf seine Wünsche, sie haben ihren eigenen Willen und widersetzen sich ihm. Dies erklärt, warum viele Äußerungen der Menschen in Wirklichkeit nicht aus dem Menschenreich, sondern aus dem Reich der Tiere stammen . ....

Entnommen aus:
Omraam Mikhael Aivanhov
Yoga der Ernährung, Prosveta Verlag