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Beweggründe und
Argumente für eine vegetarische Lebensweise |
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Buchempfehlung: Armin Risi; Ronald Zürer |
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Auszüge aus o. g. Buch "Vegetarisch leben" von Armin Risi und Roland Zürer: - Vegetarier haben die geringste Krankheitsanfälligkeit, die besten Laborwerte, die besten Blutdruckwerte und meist ein normales Körpergewicht. Ihre Infektanfälligkeit beträgt nicht einmal 20 % des Durchschnittswertes, ebenso gering ist die Frequenz der ärztlichen Behandlungsnotwendigkeit. Und entgegen weit verbreiteten Vorurteilen kennen Vegetarier keine Mangelerscheinungen und keinerlei Defizite in Bezug auf ihre körperliche Leistungsfähigkeit. (S. 14) - Die Menschen unseres Kulturkreises könnten also allesamt problemlos vegetarisch oder vegan leben; es gibt keinen einzigen medizinisch-ernährungswissenschaftlichen Grund, warum wir Fleisch essen müßten, wohl aber zahlreiche Gründe, warum wir unserer Gesundheit zuliebe darauf verzichten sollten. (S. 32) - Nahrungsmittel- und
Geldverschwendung - Anders ausgedrückt: Ein einziges Steak von 225 Gramm enthält soviel Pflanzenenergie wie benötigt wird, um einen Tag lang rund 40 hungernde Menschen zu ernähren! (S. 36) - Wir produzieren mehr als genug Nahrungsmittel für alle Menschen auf unserem Planeten, doch wir verteilen sie ungerecht, indem wir sie verschwenden, das heißt vor allem, indem wir sie an Schlachttiere verfüttern (oder tonnenweise ins Meer schütten, um den Preis stabil zu halten). (S. 41) - Das Leben eines gefangengehaltenen Schlachttieres ist von Anfang bis Ende schöpfungswidrig - angefangen mit der Aufzucht in Massenhaltung, der Kastration, den Hormonbehandlungen und der Verabreichung zahlreicher anderer Pharmastoffe bis hin zu den langen, schmerzvollen Transporten in extremer Angst und schließlich der Tötung im Schlachthof. (S. 52) - Achtung vor dem Leben - Der Fleischverzehr tötet den Keim des großen Mitgefühls in allen Lebewesen. (Mahaparinirvana-Sutra, S. 103) - Obwohl alle Lebewesen beseelt sind, hat der Mensch als besondere Eigenschaft die Freiheit des bewußten Entscheidens. Mit dieser Freiheit trägt der Mensch jedoch auch gleichzeitig die Verantwortung für all das, was er tut und untersteht in seinem Handeln somit dem Gesetz des Karma. Deshalb darf von einem Menschen erwartet werden, daß er die höheren Prinzipien des Lebens - wie bspw. das Karma-Gesetz und das ethische Gebot des Respektes vor allen Lebewesen - versteht und danach handelt, denn "Nichtwissen" bzw. "Nicht-wissen-wollen" schützt nicht vor den Konsequenzen. (S. 110) - Gemäß neuesten Statistiken verzehrt der deutschsprachige Durchschnittsbürger im Laufe seines Lebens rd. 10 Rinder, 32 Schweine, 670 Hühner sowie Ziegen, Schafe, Rehe, Pferde und unzählige See- und Meeresfische! Insgesamt werden in Deutschland jährlich rund 450 Millionen Tiere geschlachtet (Fisch und Meerestiere noch nicht mitgerechnet), das heißt, jede Stunde kommen über 50.000 Tiere unter das Schlachtermesser - nur weil wir Fleisch essen wollen. Wie können wir erwarten, daß die wachsenden Weltprobleme gelöst werden, solange wir als einzelne nicht bereit sind, unseren eigenen Lebensstil zu hinterfragen und zu ändern? (S. 114)
Weiterhin: Fleisch ist ein starker Säurebildner im menschlichen Körper. Der Mensch ist zwar angeblich ein Allesesser, jedoch ist sein Darm wesentlich länger beschaffen als der Darm von fleischfressenden Tieren, von Raubtieren. Raubtiere haben einen sehr kurzen Darm, damit das Fleisch rasch wieder ausgeschieden werden kann. Nahrung die der Mensch zu sich nimmt, wird im Durchschnitt erst nach zwei Tagen wieder ausgeschieden. Solange verweilt das Fleisch im Darm und bildet dort Fäulnisstoffe. Es verwest. Gutes Gefühl, hm? Leichengifte im Körper durch den Verzehr von Fleisch. Fleisch ist ein starker Energielieferant. Es liefert dem Körper Hitze, Kraft und Energie, die wir bei unserer heutigen Lebensweise in den Städten in dem Maße nicht mehr brauchen bzw. verbrauchen können. Die Folge ist Gewichtszunahme und auch eine starke Säurebildung im Körper, da die Säuren welche das Fleisch im Körper bildet, nicht mehr durch entsprechende körperliche Bewegung abgebaut und neutralisiert werden. Auch Tiere empfinden im Angesicht des Todes Todesangst. Ebenso wie wir Menschen. Die Angst bleibt als Energie im Fleisch des toten Tieres erhalten, auch nach seinem Tod. Diese Angst-Energie geht beim Verzehr auf den Menschen über und mehrt im Menschen Gefühle der Angst und Aggression. "Tierische" Charaktereigenschaften wie Gier, Hass, Angst, Aggression, Eifersucht usf. werden durch den Genuss von Fleisch gefördert. Die Massentierhaltungen und das tägliche Schlachten unendlich vieler Tiere auf der ganzen Welt erzeugt eine ungeheure Welle an Leid, tagtäglich, immer und immer wieder. Wie sollen die Menschen in Frieden miteinander leben können, wenn wir unsere Nahrung durch das tiefe Leid unendlich vieler Tiere gewinnen? Man gehe einmal wachen Auges durch die Ortschaften und Supermärkte und schaue sich bewußt um, wieviel Fleisch überall angeboten wird, auch in den Wirtschaften, Privathaushalten. Es gibt fast mehr Fleisch als Obst, Gemüse und Getreide im Angebot. Und Fleisch verdirbt schnell; für ein täglich frisches Angebot muss auch täglich neu geschlachtet werden.... Es ist nicht nur das viele Fleisch, welches durch die grausamen und beengten Haltungsbedingungen der Massentierhaltung gewonnen wird; die Tiere haben darüber hinaus ein sehr kurzes Leben nur. Geboren um jung zu sterben. Ein kurzes, qualvolles Leben voller Leid. Es ist dem Tier vom Schöpfungsgedanken her nicht bestimmt, durch Menschenhand zu sterben um verzehrt zu werden. Das Tier hat seinen eigenen Entwicklungsprozess in den unterschiedlichen Inkarnationsketten. Auch das Tier lernt während seines Lebens, es dient, arbeitet und entwickelt sich, um auf der Schöpfungsleiter emporzusteigen in Richtung einer höheren Inkarnation. Lassen wir die Tiere gebären nur zum Schlachten, ohne sie alt werden zu lassen, berauben wir sie ihrer Chance, sich weiterzuentwickeln. Ein Mensch, der ein solches Tier isst, bleibt dem Tier auf der karmischen Ebene etwas schuldig, was nach Ausgleich verlangt. Damit wird der Mensch an die Erde gebunden, muss wieder und wieder geboren werden, bis der Ausgleich erbracht, die Schuld den verzehrten Tieren gegenüber getilgt ist. Jeder Mensch der Fleisch isst, trägt eine Mitschuld am Leid der getöteten Tiere, an Massentierhaltungen, denn ohne die Nachfrage nach so viel Fleisch würde es keine so überhöhte Fleischproduktion mittels Massentierhaltungen geben!
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